TVB: Wechsel auf der Kreisläuferposition

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Ab der Saison 2024/25 wird Gianfranco Pribetić für den TVB Stuttgart auflaufen. Der Kreisläufer kommt vom kroatischen Erstligisten RK Nexe. Bei den Schwaben erhält der Kroate einen Vertrag bis Sommer 2026. Marino Marić wird den Bundesligisten nach knapp anderthalb Jahren zum Saisonende verlassen. Der Vertrag mit Martin Slaninka wird über den Sommer hinaus nicht verlängert.

Gianfranco Pribetić wechselt von RK Nexe zum TVB Stuttgart. Der 24-jährige Rechtshänder ist am Kreis zu Hause. Pribetić kam zur Saison 2019/20 von RK Poreč zu RK Nexe. Der 195 cm große Kroate erhält in Stuttgart einen Vertrag bis Sommer 2026. Mit 21 Jahren gab der 96 kg schwere Kreisläufer sein Debüt in der EHF European League. An dieser nahm er mit RK Nexe regelmäßig teil und hat in diesem Wettbewerb saisonübergreifend 112 Tore erzielt.

Marino Marić wird die Stuttgarter hingegen zum Saisonende verlassen. Im Februar 2023 wechselte der Kroate vom SC DHfK Leipzig an den Neckar. Der erfahrene Kreisläufer bestritt 48 seiner 299 Bundesligaspiele im Dress des TVB Stuttgart.

Martin Slaninka wird den Verein nach einem halben Jahr wieder verlassen. Er wurde nach der Verletzung von Lukas Laube verpflichtet und bildete jüngst gemeinsam mit Marić und Röthlisberger das Kreisläufertrio.

Lukas Laube wird den Stuttgartern erst im September oder Oktober zur Verfügung stehen. Er wird dann das Kreisläufertrio um Samuel Röthlisberger und Gianfranco Pribetić komplettieren.

„Marino war in seiner Zeit bei uns ein zuverlässiger, positiver und beliebter Mitspieler und Mensch. Er hat mit seiner Routine und Cleverness einen wichtigen Teil zu unserer erreichten Stabilität im Offensivspiel beigetragen”, so Trainer Michael Schweikardt über Marić.

Jürgen Schweikardt: „Gianfranco ist ein athletischer Kreisläufer, der sowohl in der Offensive als auch in der Defensive eingesetzt werden kann. Für sein junges Alter hat er bereits reichlich internationale Erfahrung vorzuweisen. Er wird uns direkt weiterhelfen können.“


Wüstenrot erweitert Leistungsangebot

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Die Sanierung von Immobilien spielt eine entscheidende Rolle bei der Verwirklichung einer nachhaltigen Zukunft. Die Wüstenrot Energieberatung GmbH (WEB), eine Tochter der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) mit 75 Jahren Bau-Erfahrung, steht Interessentinnen und Interessenten mit umfassendem Know-how zur Seite.  

Der Gebäudesektor ist in Deutschland für etwa 35 Prozent des Endenergieverbrauchs verantwortlich. Dass hier ein enormer Handlungsbedarf besteht, ist unumstritten. Über 24 Millionen sanierungsbedürftige Immobilien in Deutschland machen Maßnahmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen dringend erforderlich, um die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen. „Unser Ziel ist es, die Energiewende voranzutreiben“, sagt Marcus Ziemer, Geschäftsführer der WEB. Bernd Hertweck, Vorstandsvorsitzender der Wüstenrot Bausparkasse AG, fügt hinzu: „Die W&W-Gruppe will im Wachstumsfeld energetische Sanierung eine aktive Rolle spielen. Die Gründung der Wüstenrot Energieberatung GmbH ist hierfür ein wichtiger Meilenstein.“

Auf Wunsch der Kundinnen und Kunden analysiert die WEB den Ist-Zustand von Immobilien, berät über Sanierungsmöglichkeiten und bewertet die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmenumsetzungen. „Außerdem bieten wir Unterstützung etwa bei der Beantragung von Fördermitteln, der Beratung zum Heizungstausch von fossilen Brennstoffen hin zu nachhaltigen Alternativen und bei der Optimierung von Fördermitteln für eine effiziente Sanierung“, sagt Ziemer.

Sowohl Privatpersonen als auch Wohnungseigentümergemeinschaften können sich ab sofort über die Leistungen der WEB unter www.wuestenrot-energieberatung.de informieren und direkt Kontakt aufnehmen.


SG BBM: Mohamed Aly wechselt kurzfristig nach Katar

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Bietigheim-Bissingen.|Am vergangenen Sonntag feierte er mit der SG noch den Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga, nun steht für Mohamed Aly das nächste Abenteuer an und ein für alle Seiten interessanter Transfer: Aly wird für ein kurzfristiges Engagement nach Katar reisen und dort ab sofort für den Al-Arabi Sports Club in Doha auflaufen.

Nach Bietigheim kehrt der ägyptische Nationaltorhüter dann zum letzten Saison-Heimspiel der SG am 1. Juni zurück, um sich gebührend von seinen Teamkollegen und allen SG-Fans zu verabschieden. Anschließend nimmt Aly an den Olympischen Spielen teil und kämpft mit seinem Land um die Medaillenplätze. In der kommenden Saison spielt er dann mit seinem neuen Verein u.a. im Europapokal. Auch wenn Aly damit nur einige Monate in Bietigheim war, hat er erfolgreiche Spuren hinterlassen. Mit einigen wichtigen Paraden bleibt der 1,90 m große Keeper als einer der Aufstiegshelden der SG in Erinnerung.

„Wir sind Aly sehr dankbar für seinen Einsatz bei der SG. Er hat sich nahtlos ins Team eingefügt und seinen Teil zum Erfolg beigetragen. Nach dem Erreichen unseres großen Zieles, dem Aufstieg in die 1. Liga, haben wir dem kurzfristig aus Katar angefragten Transfer zugestimmt und uns damit auch wirtschaftlich weiterentwickelt. Wir freuen uns, dass Aly nach seinem Engagement in Doha nochmals nach Bietigheim zurückkehrt, um mit uns den Saisonabschluss zu feiern und sich von allen Beteiligten zu verabschieden“, so SG-Geschäftsführer Bastian Spahlinger.


Verstärktes Team SVL greift an

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Saisonstart Triathlon-Bundesliga

Am Samstag geht’s los, endlich: mit dem Triathlon in Freilingen in Rheinland-Pfalz beginnt die neue Saison in der Zweiten Bundesliga. Die Männer vom SV Ludwigsburg haben sich viel vorgenommen.

Die Mannschaft ist bereit. Das über den Winter verstärkte Triathlon-Team des SVL hat die Qual der Wahl: von den zehn Sportlern dürfen beim Saisonauftakt der Zweiten Bundesliga fünf antreten, die vier besten des Quintetts kommen dann in die Wertung. Im ersten von fünf Liga-Wettbewerben in Freilingen, Rheinland-Pfalz, treten für Ludwigsburg an: die Zwill inge Lasse und Nils Friedrichs (Jahrgang 1998), Julian Großkopf (2000) sowie die Neuzugänge Max Hoffmann (1996) und Philipp Hannich (2003).

Dass die Form stimmt, haben die Männer aus der Barockstadt bereits bei mehreren Wettkämpfen gezeigt. Die bis dato alles überragende Leistung war bis dato Platz eins von Julian beim 70,3 Triathlon in Venedig. Der Top Läufer, der sich auch im Schwimmen und Radfahren deutlich verbessert hat, war in Venedig nicht zu schlagen. Beim kleinen Triathlon in Steinheim – dem letzten Test vor dem Ligastart – hat das Team SVL die Mannschaftswertung gewonnen. Alle sind also bereit und heiß auf den Triathlon in Freilingen am Samstag, 25. Mai.

Der Wettbewerb in Freilingen ist ein Sprint – mit Schwimmen im Freiwasser. Im Postweiher, sagt Nils, dürfen vermutlich Neoprenanzüge getragen werden, „weil das Wasser noch recht kühl ist”. Nach den 750 Metern schwimmen, stehen drei Runden auf dem Rad an, insgesamt 20 Kilometer. Nils sagt, die Radstrecke sei „schön und kurvenarm und hat nur eine Steigung pro Runde“. Er geht davon aus, dass „nicht arg gefährlich gefahren wird“. Aber abwarten, im Triathlon weiß man nie. Schließlich zwei Runden Laufen, fünf Kilometer weit, die Laufstrecke hat ein leicht welliges Profil.

„Ich glauben“, so Nils weiter, „das wird ganz cool, das Team ist gut aufgestellt und hat eine tolle Leistungsdichte.“ Er erwarte ein gutes Ergebnis. Was heißt das genau? „Ich hoffe auf ein paar top-fünf-Platzierungen für die SVL-Starter.“ Sein Bruder Lasse sagt: „Wir sind alle bereit und haben Bock endlich ins Rennen einzusteigen.“ Platz fünf oder besser für das Team sollte zu schaffen sein. Zu den top Mannschaften in der Zweiten Liga dürften Roth und Darmstadt gehören. Die Ludwigsburger Triathleten wollen „mindestens das beste Team aus Baden-Württemberg“ werden.

Nach dem Auftakt-Wettbewerb stehen vier weitere Triathlons auf dem Bundesliga-Programm: am 22. Juni Rotsee, am 30. Juni Trebgast, am 18. August Nürnberg und am 24. August Viernheim. Zusätzlich zu den Liga-Wettkämpfen haben die Männer vom SV Ludwigsburg individuell ihre Schwerpunkte gesetzt: Fabian Knobelspies (Jahrgang 1988) etwa, der Mann für die langen Strecken, bereitet sich zurzeit auf die Challenge Roth Anfang Juli vor, einen Ironman. Er wird voraussichtlich erst danach in den Liga-Wettbewerben eingreifen – und vermutlich auch nur, wenn „die jungen Wilden vom SVL“ überhaupt Unterstützung brauchen.


TVB: Personelle Veränderung auf der Spielmacherposition

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Zur Saison 2024/25 wechselt Bruno Reguart Massana zum TVB Stuttgart. Der Rückraum Mitte-Spieler kommt vom spanischen Club Fraikin BM Granollers. Beim Bundesligisten erhält der Spanier einen Vertrag bis Sommer 2027. Egon Hanusz wird die Stuttgarter nach drei Jahren zum Saisonende verlassen und zum portugiesischen Erstligisten SL Benfica Lissabon wechseln.

Bruno Reguart Massana wechselt von Granollers nach Stuttgart und wird ab der nächsten Saison für die WILD BOYS auflaufen. Aktuell ist der 20-jährige Rechtshänder vom FC Barcelona an Fraikin BM Granollers, mit denen er im April 2023 die SG Flensburg-Handewitt im Viertelfinale aus der European League warf, ausgeliehen. Der 187 cm große Spanier ist auf der Spielmacherposition zu Hause. Die gesamte Ausbildung durchlief der Mittelmann beim FC Barcelona.

Egon Hanusz wird den Verein zum Saisonende hingegen verlassen. In der Spielzeit 2021/22 kam der Ungar von Csurgói KK an den Neckar. Der 177 cm große Spielmacher wechselt nun zum portugiesischen Erstligisten, Benfica Lissabon. Max Häfner, der sich beim Spiel gegen die MT Melsungen Anfang Februar einen Kreuzbandriss zuzog, wird den Schwaben erst wieder Ende des Jahres zur Verfügung stehen.

Michael Schweikardt: „Wir freuen uns sehr, dass wir Bruno langfristig an den TVB binden konnten und so einen weiteren zukunftsweisenden Transfer realisiert haben. Er ist technisch stark, hat ein gutes Auge für seine Mitspieler und strahlt selbst Torgefahr aus. Dadurch wird er sich schnell in unser System einfinden und kann ein wichtiger Bestandteil unseres Teams werden.”


EM-Qualifikation: Popp und Hegering zurück im DFB-Aufgebot

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Bundestrainer Horst Hrubesch hat heute seinen insgesamt 23 Spielerinnen umfassenden Kader für die beiden EM-Qualifikationsspiele am 31. Mai (ab 20.30 Uhr, live im ZDF) in Rostock sowie am 4. Juni (ab 18 Uhr, live in der ARD) im polnischen Gdynia gegen Polen bekanntgegeben.

Im Aufgebot sind auch wieder zwei Stammkräfte aus Wolfsburg: Kapitänin Alexandra Popp sowie Abwehrspielerin Marina Hegering kehren in den Nationalmannschaftskreis zurück, nachdem Popp wegen Kniebeschwerden sowie Hegering aufgrund eines Muskelfaserrisses bei der vergangenen Maßnahme gefehlt hatten. Verletzungsbedingt verzichten muss Hrubesch dagegen auf Mittelfeldspielerin Sara Däbritz (Olympique Lyon).

Horst Hrubesch sagt: „Wir sind gut in die EM-Qualifikation gestartet und haben uns eine ordentliche Ausgangssituation erarbeitet. Nun wollen wir wieder sechs Punkte einfahren, sodass wir die letzten beiden Spiele im Juli als klare Vorbereitung für Olympia nutzen können. Wir wollen diese beiden Spiele von der ersten Minute an mit einhundert Prozent angehen.“

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft bereitet sich ab nächsten Montag in Frankfurt auf die beiden bevorstehenden EM-Qualifikationsspiele vor. Am Donnerstag reist das DFB-Team nach Rostock und trifft am Freitag, 31. Mai auf die Polinnen. Am 2. Juni geht es weiter nach Danzig, ehe das Team am Dienstag, 4. Juni, ein zweites Mal in Gdynia gegen Polen antritt.

Für die Partie in Rostock sind bereits 17.244 Tickets verkauft. Karten sind im DFB-Ticketshop erhältlich.

Zum Kader 


W&W-Gruppe startet sehr solide ins Geschäftsjahr 2024

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  • Konzernüberschuss erreicht in den ersten drei Monaten 51,1 Millionen Euro.
  • Kreditneugeschäft im Segment Wohnen trotz schwacher Immobilienmärkte um mehr als 24 Prozent gestiegen.
  • Gute Neugeschäftszuwächse im Kfz- und Privatkundengeschäft.
  • Straffes Kostenmanagement: Verwaltungsaufwendungen um 4 Prozent rückläufig.
  • W&W-Vorstandsvorsitzender Jürgen A. Junker: „Auch in dem aktuell schwachen Konjunkturumfeld und trotz teilweise erheblich gestiegener Kosten bei der Schadenregulierung arbeitet die W&W-Gruppe erfolgreich.“

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) hat im ersten Quartal 2024 in einem schwachen Konjunkturumfeld weitere Zuwächse im Neugeschäft verzeichnet. So konnte das Kreditneugeschäft für Wohnfinanzierungen um 24,4 Prozent auf 1,04 Milliarden Euro erhöht werden, ungeachtet der angespannten Situation am deutschen Immobilienmarkt. Der Konzernüberschuss nach IFRS-Rechnungslegung lag nach den ersten drei Monaten bei 51,1 Millionen Euro im Plan und damit lediglich 13 Millionen Euro unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Nicht zuletzt angesichts der mittlerweile in der ganzen Branche zu beobachtenden Situation in der Schaden-/Unfallversicherung, die erhebliche Kostensteigerungen bei Schadenregulierungen verzeichnet, ist dies ein beachtliches Ergebnis. Die Verwaltungsaufwendungen im Konzern lagen mit 298,9 Millionen Euro um knapp 4 Prozent unter dem Vorjahreswert von 310,5 Millionen Euro, was das straffe Kostenmanagement des Vorsorgekonzerns dokumentiert. Für das Gesamtjahr 2024 bestätigt der Vorstand die bisherige Ergebniserwartung.

Jürgen A. Junker, Vorstandsvorsitzender der W&W AG: „Angesichts des schwachen gesamtwirtschaftlichen Umfelds in Deutschland und steigender Kosten für Schadensfälle hat die W&W-Gruppe ein mehr als ordentliches Ergebnis erzielt. Wir liegen nach dem ersten Quartal 2024 voll auf Kurs, um unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen. Gerade in Zeiten hoher Unsicherheiten wie diesen schätzen unsere Kundinnen und Kunden einen Finanzpartner, der verlässlich an ihrer Seite steht. Die Schlagkraft und Resilienz, die wir uns in den vergangenen Jahren erarbeitet haben, zeigt sich in teilweise erfreulichen Zuwächsen im Neugeschäft, in rückläufigen Verwaltungsaufwendungen und in einer soliden Ertragslage. Was wir selbst beeinflussen können, ist unverändert auf dem richtigen Weg.“

Entwicklung der Neugeschäfte in den ersten drei Monaten 2024

Geschäftsfeld Wohnen

Im Geschäftsfeld Wohnen lag das Brutto-Neugeschäft der Wüstenrot Bausparkasse AG, Nummer zwei im deutschen Markt, wie erwartet unter dem Wert des Vorjahreszeitraums und erreichte 3,12 Milliarden Euro nach 6,08 Milliarden Euro im Jahr zuvor. Der Rekordwert im Vergleichsquartal war noch von dem seinerzeitigen starken Zinsanstieg beeinflusst.

Erfreulich entwickelte sich das Kreditneugeschäft (einschließlich Vermittlungen ins Fremdbuch) mit einem Zuwachs von 24,4 Prozent auf 1,04 Milliarden Euro (Vorjahresquartal: 838 Millionen Euro). Nach dem allgemeinen Nachfrageeinbruch nach Wohnungsbaukrediten im vergangenen Jahr stellt Wüstenrot derzeit eine verstärkte Nachfrage vor allem im Bereich der Bestandsimmobilien fest.

Geschäftsfeld Versichern

Bei der Württembergischen Lebensversicherung lag das Neugeschäft nach Beitragssumme im ersten Quartal 2024 mit 804 Millionen Euro um 2,1 Prozent unter dem Vorjahr mit 821 Millionen Euro, bedingt durch geringere Einmalbeiträge. Einen deutlichen Zuwachs verzeichnete hingegen die Württembergische Krankenversicherung.

In der Schaden-/Unfallversicherung konnte im Neugeschäft (Jahresbestandsbeitrag, Neu- und Ersatzgeschäft) ein erfreuliches Wachstum von 5,1 Prozent auf 176,2 Millionen Euro generiert werden (Vorjahresquartal: 167,7 Millionen Euro). Die gebuchten Bruttobeiträge legten über Markt um mehr als 10 Prozent auf 1,37 Milliarden Euro zu (Vorjahreszeitraum: 1,25 Milliarden Euro). Die Schaden-Kosten-Relation (Combined Ratio) verbesserte sich von netto 99,3 Prozent zum Jahresende 2023 auf netto 95,7 Prozent zum Ende des ersten Quartals 2024; angesichts der Kostenentwicklungen in der Gesamtbranche ein sehr guter Wert.

Ausblick auf das Gesamtjahr 2024

Nach dem bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres wird die bekannte Ergebniserwartung für das Gesamtjahr 2024 bestätigt. Die W&W-Gruppe geht von einem Konzernjahresüberschuss über dem Vorjahreswert von 140,5 Millionen Euro, aber noch unter dem langfristigen Zielkorridor von 220 bis 250 Millionen Euro aus. Im HGB-Einzelschluss wird ein Wert auf dem hohen Vorjahresniveau angestrebt.

Voraussetzung ist, dass es zu keinen Verwerfungen an den Kapital- und Finanzmärkten, keinen konjunkturellen Einbrüchen und zu keinen unvorhersehbaren großen Schadensereignissen kommt.


Urteil des Oberverwaltungsgerichts bestätigt Einstufung der AfD als “Verdachtsfall“

Stuttgart.| Der Landesverband der kommunalen Migrantenvertretungen Baden-Württemberg (LAKA) kommentiert das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen vom 13.05.2024, das die Einstufung der Alternative für Deutschland (AfD) als “Verdachtsfall” durch den Verfassungsschutz für rechtens erklärt hat.

Als legitimierter Ansprechpartner für die Landesregierung und den Landtag von Baden-Württemberg in integrations- und migrationsspezifischen Angelegenheiten macht der LAKA darauf aufmerksam, dass die Einstufung der AfD als “Verdachtsfall” aufgrund hinreichender tatsächlicher Anhaltspunkte erfolgte. Dies bedeutet, dass die AfD Bestrebungen verfolgt, die gegen die Menschenwürde bestimmter Personengruppen sowie gegen das Demokratieprinzip gerichtet sind.

Der LAKA betont die Wichtigkeit, die demokratischen Grundwerte und die Menschenrechte, die in unserer Verfassung verankert sind, zu schützen und zu verteidigen. Eine Politik, die Diskriminierung und Ausgrenzung fördert, steht im Widerspruch zu diesen Grundprinzipien unserer Gesellschaft.

Der LAKA und seine Mitglieder setzten sich nachdrücklich für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft ein, in der jeder Mensch unabhängig von Herkunft, Religion oder Hautfarbe respektiert wird und sich beteiligen kann. Das Urteil des Oberverwaltungsgerichts unterstreicht die Dringlichkeit, extremistischen Tendenzen entschlossen entgegenzutreten und die demokratischen Grundwerte zu verteidigen.

Alle Einwohnerinnen und Einwohner sind jetzt aufgerufen, sich aktiv für eine demokratische und inklusive Gesellschaft einzusetzen und extremistischen Strömungen entschieden entgegenzutreten.

Der LAKA wird weiterhin engagiert daran arbeiten, die Interessen und Rechte aller Menschen mit Migrationshintergrund in Baden-Württemberg zu vertreten und eine Kultur des Respekts und der Solidarität zu fördern und ruft alle Wahlberechtigten auf am 09. Juni an den anstehenden Wahlen demokratische Parteien zu unterstützen, egal ob bei der Kommunal-, Kreistags, Regional oder Europawahl!


Matchball?

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von Bernhard Gaus

Ganz ergebnisorientiert geht es für SG BBM-Coach Iker Romero es am Sonntag (17 Uhr) in der EgeTrans Arena gegen den Tabellenletzten EHV Aue um zwei wichtige Punkte in Richtung des großen Saisonziels. Doch wenn sich Verfolger ASV Hamm-Westfalen am Vortag gegen Hüttenberg einen Punktverlust leisten sollte, dann würde das den Schwaben ihren ersten Matchball um den Aufstieg in die 1. Bundesliga bescheren. Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre haben beim vorletzten Heimspiel der Saison freien Eintritt in die EgeTrans Arena.

Beim Anpfiff wird also klar sein, ob die Spieler um Kapitän Paco Barthe für alle Fälle den Sekt schon kaltstellen können oder nicht. Vier Punkte beträgt bei drei ausstehenden Spielen der Vorsprung auf den einzig noch verbliebenen Konkurrenten um den zweiten Aufstiegsplatz ins Oberhaus. Auch eine um 38 Tore bessere Tordifferenz, die bei Punktgleichheit am letzten Spieltag den Ausschlag geben kann, kann Bietigheim gegenüber Hamm-Westfalen in die Waagschale werfen. Gleichzeitig können die Schwaben mit einem Erfolg am Sonntag den Druck auf Spitzenreiter VfL Potsdam aufrecht halten. Die Entscheidung um die Meisterschaft soll noch nicht an diesem Spieltag fallen.

Doch unterschätzen will bei der SG BBM niemand die bevorstehende Aufgabe, auch wenn es gegen den Tabellenletzten geht, der sportlich bereits abgestiegen ist. Die Betonung liegt auf „sportlich“, denn wenn das Schiedsgericht des DHB den Lizenzentzug des HSV Hamburg bestätigt, bleibt auch im Unterhaus der Tabellenvorletzte in der Liga. Und für den Erzgebirgischen Handballverein, der schon die Mission Wiederaufstieg ausgerufen hatte, glimmt plötzlich wieder ein kleiner Hoffnungsfunke. Dazu müssten die Spieler von Trainer Olafur Stefansson in den letzten drei Spielen noch fünf Punkte auf Mitaufsteiger TuS Vinnhorst aufholen. Zugegeben, eher minimal ist diese Chance, viel Wenn und Aber, doch das hat man alles schon gesehen.

Zweifellos spricht am Sonntag alles für den Tabellenzweiten. Aber auch diese Partie muss mit vollem Fokus gespielt werden, wie Iker Romero seinen Spielern einimpft. Es ist bereits das dritte Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison. Sowohl in der ersten Pokalrunde (30:33), als auch im Punktspiel Anfang Dezember (27:31) gingen die Romero-Jungs als Sieger aus der Erzgebirgshalle in Lößnitz. Während die SG BBM am Sonntag mit ihrem kompletten Kader an den Start gehen kann und den fünften Sieg in Folge ins Auge nehmen will, muss der EHV Aue im Saisonendspurt einige verletzte Akteure ersetzen. Kapitän Sebastian Paraschiv (Daumenverletzung) fällt ebenso aus wie die Langzeitverletzten Jakob Leun (Kreuzband) und Mihkel Löpp (Mittelfußbruch). Zuletzt gesellte sich mit Elias Gansau auch der Top-Torjäger der Ergebirgischen auf die Lazarettliste. Hinter dem Einsatz von Shin Izumoto (Nasenbeinbruch) steht zumindest ein dickes Fragezeichen, es wäre der Ausfall eines weiteren Rückraumspielers.

Den in der letzten Runde ohne eine einzige Saisonniederlage aus der 3. Liga aufgestiegenen Sachsen wehte in der 2. Liga ein rauer Wind entgegen. Der EHV Aue wartet seit acht Spielen auf einen Punktgewinn und hat in fremden Hallen nur einmal punkten können. Das war im November beim TuS N-Lübbecke. Auch der Trainerwechsel im selben Monat konnte nicht die entscheidende Wende bringen. Unter dem Isländer Olafur Stefansson holte der EHV sechs seiner 10 Saisonpunkte.

Während die SG BBM Bietigheim auch im Falle eines Aufstiegs ihren Kader zum überwiegenden Teil zusammenhält, steht der EHV Aue vor einem personellen Umbruch. Auch Stefansson wird die Mannschaft nur noch für den Rest der Saison betreuen. „Jeder Abstieg bringt Veränderung, Umbruch und hat einen Neuanfang zur Folge. Das war schon vor zwei Jahren so und wird in diesem Jahr wieder ähnlich verlaufen“. Man erkennt an den Worten von Geschäftsführer Rüdiger Jurke, dass man im Erzgebirge mit der Situation umzugehen weiß.


Bundestrainer Nagelsmann gibt Kader für Heim-EM bekannt

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Bundestrainer Julian Nagelsmann hat am heutigen Donnerstag im DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin seinen vorläufigen Kader für die Heim-Europameisterschaft bekanntgegeben. Angeführt wird das insgesamt 27 Spieler umfassende Aufgebot des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) von Kapitän Ilkay Gündogan vom FC Barcelona.

Neu im Kader der Nationalmannschaft, der in den vergangenen Tagen in Teilen schon von Fans und Prominenten aus ganz Deutschland vermeldet worden war, ist Torhüter Alexander Nübel vom VfB Stuttgart. Aleksandar Pavlović vom FC Bayern München war von Bundestrainer Nagelsmann bereits im März für die Länderspiele in Frankreich und gegen die Niederlande nominiert worden, konnte damals aber wegen eines Infekts nicht zur Nationalmannschaft anreisen. Außerdem kehren Verteidiger Nico Schlotterbeck von Borussia Dortmund, der sein letztes Länderspiel im September 2023 absolviert hatte, und Angreifer Leroy Sané vom FC Bayern München, der zuletzt gesperrt gefehlt hatte, zurück in den Kader.

Erfahrenste Spieler im deutschen Aufgebot sind drei Weltmeister von 2014: Thomas Müller mit aktuell 128 Länderspielen, Manuel Neuer mit 117 Länderspielen (beide FC Bayern München) und Toni Kroos von Real Madrid mit 108 Länderspielen. Neuer hatte die Länderspiele im März ebenfalls verletzt verpasst.

Das DFB-Team kommt am 26. Mai im Trainingslager in Blankenhain im Weimarer Land zusammen, am 27. Mai bittet Bundestrainer Nagelsmann seine Mannschaft zur ersten Trainingseinheit. Das Training in Jena ist öffentlich, die rund 15.000 kostenfreien Tickets waren am Montag im DFB-Ticketportal innerhalb von zehn Minuten vergriffen. Das Training wird live gestreamt auf den DFB-Kanälen auf YouTube und Twitch.

Am 31. Mai bezieht die Nationalmannschaft ihr Team Base Camp für die Europameisterschaft im Home Ground von DFB-Partner adidas in Herzogenaurach. In den finalen Länderspielen vor Beginn der Heim-EM trifft Deutschland am 3. Juni (ab 20.45 Uhr, live in der ARD) in Nürnberg auf die Ukraine und am 7. Juni (ab 20.45 Uhr, live bei RTL) in Mönchengladbach auf Griechenland. Für beide Spiele gibt es nur noch wenige Resttickets.

Am 14. Juni (ab 21 Uhr, live bei MagentaTV und im ZDF) eröffnet Deutschland dann die EURO mit dem Spiel gegen Schottland in München. Es folgen die Gruppenspiele am 19. Juni (ab 18 Uhr, live bei MagentaTV und in der ARD) gegen Ungarn in Stuttgart und am 23. Juni (ab 21 Uhr, live bei MagentaTV und in der ARD) gegen die Schweiz in Frankfurt.

Zum vorläufigen EM-Kader