Stuttgart nimmt zum achten Mal am STADTRADELN teil

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Bürgermeister Pätzold gibt das Startsignal

Stuttgart.| Ab heute heißt es in die Pedale treten und Kilometer sammeln: Am Mittag gab Peter Pätzold, der Stuttgarter Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, das offizielle Startsignal für die Klimaaktion STADTRADELN Stuttgart 2024. In den kommenden drei Wochen (6. bis 26. Mai) gilt es für alle Teilnehmenden, so viele Strecken wie möglich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Das Ziel ist nicht nur ein sichtbares Zeichen für umweltfreundliche Mobilität zu setzen, sondern mit den erradelten Kilometern im bundesweiten Ranking die vorderen Plätze zu erreichen.

Gemeinsam mit Teilnehmenden der diesjährigen Kampagne wurde anschließend eine kurze Radtour durch die Innenstadt unternommen und dabei über neue Projekte und Infrastrukturmaßnahmen der Stadt informiert, unter anderem den Superblock in der Augustenstraße und die Radwegeführung in der Hohenstaufenstraße.

Für Bürgermeister Pätzold ist der Ausbau der Radinfrastruktur in Stuttgart ein wichtiger Pfeiler für eine zukunftsfähige nachhaltige Mobilität: „Das Hauptradroutennetz wurde im letzten Jahr durch zusätzliche Fahrradstraßen erweitert und verbessert, weitere neue Fahrradstraßen kommen in den nächsten zwei Jahren noch hinzu. Welche Projekte wir noch realisiert haben, können Interessierte in unserem Fuß- und Radverkehrsbericht 2023 detailliert nachlesen.“

Auch in diesem Jahr wirbt Bürgermeister Pätzold für eine rege Teilnahme am STADTRADELN Stuttgart: „Inzwischen nehmen bundesweit alljährlich über eine Million Bürgerinnen und Bürger an der Aktion des Klimabündnisses teil. Ich freue mich, dass auch die Stuttgarter mit großer Begeisterung dabei sind und unsere ‚STADTRADELN-Community‘ in der Landeshauptstadt immer weiterwächst. Vielleicht gelingt es uns in diesem Jahr sogar, die 1,5-Millionen-Kilometer-Marke als Endergebnis zu knacken.“

STADTRADELN Stuttgart: Jetzt anmelden und mitradeln

Wer am STADTRADELN Stuttgart 2024 teilnehmen möchte, kann sich online unter www.stadtradeln.de/stuttgart registrieren. Einzige Voraussetzung: Die Radfahrenden müssen in Stuttgart wohnen, arbeiten, dort studieren, zur Schule gehen oder einem Verein angehören. Es spielt keine Rolle, wo die Kilometer geradelt werden – dies kann in- und außerhalb Stuttgarts, auf dem Weg zur Arbeit aber auch in der Freizeit oder sogar im Urlaub sein.

Die teilnehmenden Teams tragen ihre gesammelten Kilometer online ein. Sie können gleichzeitig tagesaktuell mitverfolgen, welche Strecken im Aktionszeitraum vom 6. bis 26. Mai schon für Stuttgart geradelt wurden, welche Teams vorne liegen und auf welchen Platz Stuttgart im bundesweiten Ranking klettert.

Die erfolgreichsten Stuttgarter STADTRADELN-Teams werden im Rahmen einer Preisverleihung geehrt.

Wichtig: Die Teams können, sie müssen aber nicht gemeinsam fahren. Jedes Mitglied trägt seine Kilometer eigenständig ein. Es gibt auch die Möglichkeit, Kilometer nachzutragen, wenn an einem Tag der Eintrag versäumt wurde.

Anmeldungen, Infos und Ergebnisse gibt es unter www.stadtradeln.de/stuttgart. Aktuelle Infos zur Stuttgarter Kampagne sind darüber hinaus auch unter www.facebook.com/0711radelt sowie www.instagram.com/stadtradeln.stuttgart verfügbar. Weitere Informationen zum Radfahren in Stuttgart finden sich online unter www.stuttgart.de/leben/mobilitaet/fahrrad.

Zusätzlicher Sonderwettbewerb zum Schulradeln

Im Rahmen des STADTRADELN können sich Schulen in Baden-Württemberg dieses Jahr auch wieder für das Schulradeln anmelden. Mit diesem Sonderwettbewerb werden die „Fahrradaktivsten Schulen“ in Baden-Württemberg gesucht und prämiert. Das Schulradeln findet zeitgleich mit dem STADTRADELN statt und alle geradelten Kilometer zählen selbstverständlich mit in die Gesamtwertung! Weitere Infos dazu unter www.stadtradeln.de/schulradeln-bw.

STADTRADELN Stuttgart ist eine Kampagne des Klima-Bündnis e.V. und wird gefördert von der Initiative RadKULTUR des Landes Baden-Württemberg.


Stuttgarts florierende IT-Szene: Innovation im Herzen der Stadt 

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Stuttgarts IT-Szene: Ein Zentrum der Innovation und technologischer Fortschritt

Stuttgart, traditionell bekannt als Zentrum der Automobilindustrie, entwickelt sich zunehmend zu einem Knotenpunkt für Informationstechnologie und digitale Innovation. Diese Transformation wird durch eine synergistische Mischung aus etablierten Unternehmen, Start-ups und akademischen Institutionen vorangetrieben. Die Stadt bietet ein Ökosystem, das durch kreative Ideen und fortschrittliche Technologien bereichert wird. Insbesondere in den letzten Jahren hat die Region bemerkenswerte Fortschritte in der Digitalisierung und bei der Implementierung neuer Technologien erlebt.

Innovation und Technologie: Kürzliche Durchbrüche

Ein herausragendes Beispiel aus Stuttgarts Innovationskraft ist das Projekt “Smart City in Stuttgart”, das 2021 ins Leben gerufen wurde. Dieses Vorhaben zielt darauf ab, die urbane Infrastruktur zu optimieren und nachhaltiger zu gestalten durch den Einsatz von IoT (Internet of Things), KI-gestützten Verkehrssystemen und umweltfreundlichen Energielösungen. Solche Projekte spiegeln das Engagement der Stadt wider, an der Spitze der technologischen Entwicklung zu stehen und gleichzeitig die Lebensqualität ihrer Bürger zu verbessern.

Sechs Punkte, die die Attraktivität Stuttgarts unterstreichen

  • Robustes wirtschaftliches Umfeld: Die Präsenz von Weltkonzernen bietet stabile wirtschaftliche Bedingungen und kontinuierliche Investitionen in den IT-Sektor
  • Innovative Start-up-Szene: Durch Förderprogramme und Investitionen in Start-ups wird ein innovatives Umfeld geschaffen, das Technologietalente anzieht
  • Förderung durch die Regierung: Gezielte Programme zur Unterstützung von Technologieunternehmen und die Einführung von Steuervergünstigungen
  • Akademische Exzellenz: Renommierte Universitäten und Forschungseinrichtungen wie die Universität Stuttgart fördern Forschung und Entwicklung in der IT
  • Verfügbarkeit von Fachkräften: Durch die lokale Ausbildung und Anziehung internationaler Talente verfügt Stuttgart über einen Pool hochqualifizierter IT-Fachkräfte
  • Lebensqualität: Hoher Lebensstandard und eine breite Palette von Kultur- und Freizeitangeboten machen die Stadt für Fachkräfte attraktiv

Fachkräfte, die ihre Karriere in der IT-Branche vorantreiben möchten, finden bei Grinnberg mit seinen IT Jobs in Stuttgart eine hervorragende Möglichkeit, relevante Stellenangebote in der Region zu entdecken. Diese Job-Suchmaschine spezialisiert sich auf IT-Berufe und verbindet Kandidaten effizient mit den passenden Unternehmen in der Region Stuttgart.

Neue Technologien und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt

Mit dem Aufkommen neuer Technologien wie Künstlicher Intelligenz, Maschinellem Lernen und Big Data entstehen in Stuttgart nicht nur neue Jobs, sondern es ergeben sich auch neue Anforderungen an die Kompetenzen der IT-Fachkräfte. Unternehmen suchen zunehmend nach Mitarbeitern, die sowohl technische Fähigkeiten als auch ein tiefes Verständnis für digitale Transformation und Datenanalyse mitbringen.

Die dynamische Entwicklung der IT-Landschaft in Stuttgart hat auch zu einer Verschiebung in der Art und Weise geführt, wie Unternehmen Talente rekrutieren und entwickeln. Neben der technischen Expertise wird ein großer Wert auf kontinuierliche Weiterbildung und Anpassungsfähigkeit gelegt. Der Arbeitsmarkt in der Region ist daher für seine dynamischen Karrierechancen bekannt.

Fazit: Stuttgart als Leuchtturm der IT-Innovation

Abschließend lässt sich sagen, dass Stuttgart mehr als nur ein traditionelles Industriezentrum ist; die Stadt hat sich als führender Standort für Informationstechnologie und Innovation etabliert. Mit einem starken Netzwerk aus Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen, die kontinuierlich in die Entwicklung neuer Technologien investieren, bietet Stuttgart ideale Bedingungen für IT-Profis und diejenigen, die in diesem Sektor Fuß fassen möchten.


Dürr meldet neuen Bestellrekord im ersten Quartal

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  • Knapp 1,5 Mrd. € Auftragseingang
  • Hohes Bestellvolumen im Automotive-Geschäft
  • Profitables Wachstum: Umsatz +8,3 %, EBIT-Marge vor Sondereffekten auf 4,9 % erhöht
  • Service-Umsatz um 13,5 % gesteigert

Bietigheim-Bissingen, 14. Mai 2024.| Der Dürr-Konzern ist mit Zuwächsen bei Auftragseingang, Umsatz und Marge gut in das Jahr 2024 gestartet. Der Auftragseingang erreichte im ersten Quartal einen neuen Rekordwert von 1.488,8 Mio. € (+1,6 %). Hauptgründe waren das hohe Bestellvolumen aus der Automobilindustrie und die Einbeziehung des zum 31. August 2023 erworbenen Automatisierungsspezialisten BBS Automation. Der Umsatz stieg um 8,3 % auf 1.098,4 Mio. €; damit lag die Wachstumsrate leicht über der für das Gesamtjahr anvisierten Bandbreite von 2 bis 8 %. Die EBIT-Marge vor Sondereffekten verbesserte sich deutlich und erreichte mit 4,9 % (Q1 2023: 4,1 %) bereits im ersten Quartal den für das Gesamtjahr angestrebten Korridor von 4,5 bis 6,0 %. Auch beim Free Cashflow verzeichnete der Maschinen- und Anlagenbauer mit 25,0 Mio. € einen robusten Jahresauftakt. Dr. Jochen Weyrauch, Vorsitzender des Vorstands der Dürr AG: „Wir sind gut gestartet und mit Blick auf unsere Jahresziele voll auf Kurs. Auch für das zweite Quartal zeichnet sich insbesondere im Automotive-Geschäft ein hoher Auftragseingang ab. Erfreulich sind auch die Margenqualität im Auftragseingang und der hohe Service-Anteil von über 29 % am Umsatz.“

Zum hohen Auftragseingang trug im ersten Quartal insbesondere ein Großauftrag in Europa für den Bau einer nachhaltigen Lackiererei bei. Dadurch stieg der Auftragseingang in der Lackierroboter-Division Application Technology auf den neuen Quartalsrekord von 262,2 Mio. €. Die Anlagenbau-Division Paint and Final Assembly Systems erreichte mit 570,2 Mio. € ebenfalls ein sehr hohes Orderniveau. Bei der Konzerntochter HOMAG erhöhten sich die Bestellungen im Vorjahresvergleich zwar um 7,0 % auf 377,3 Mio. €, insgesamt hielt die Investitionszurückhaltung im Holzbearbeitungssektor aber weiter an.

Zum Umsatzplus von 8,3 % trugen Zuwächse in vier von fünf Divisions bei. Das höchste Plus (77,1 %) verzeichnete die Division Industrial Automation Systems durch die Konsolidierung von BBS Automation. Auch die Umwelttechnik (Clean Technology Systems) und der Lackieranlagenbau (Paint and Final Assembly Systems) erzielten zweistellige Steigerungsraten von jeweils rund 13 %. Der Umsatz von HOMAG sank infolge der Auftragsschwäche des Jahres 2023 um 14,1 % und damit im erwarteten Rahmen. Im margenstarken Service-Geschäft erzielte der Dürr-Konzern ein überproportionales Umsatzwachstum von 13,5 %. Der Service-Anteil am Konzernumsatz wuchs auf 29,1 % (Q1 2023: 27,8 %).

Margenausweitung in vier von fünf Divisions

Der Verbesserung der EBIT-Marge vor Sondereffekten auf 4,9 % lag ein Ergebnisanstieg von 27,3 % zugrunde. Maßgeblich dafür waren der höhere Konzernumsatz, das starke Service-Geschäft und ein erfolgreiches Kostenmanagement. Dadurch konnten die mit dem Umsatzrückgang bei HOMAG einhergehenden Ergebniseinbußen mehr als kompensiert werden. „Mit Ausnahme der von einer ausgeprägten Marktschwäche betroffenen HOMAG konnten alle Divisions ihren Kurs der Margenausweitung fortsetzen. Bei HOMAG erhöhen wir die Flexibilität bei Nachfrageschwankungen und damit die Ergebnisresilienz“, so Konzernchef Dr. Jochen Weyrauch. Die höchsten EBIT-Margen vor Sondereffekten erzielten im ersten Quartal die Divisions Application Technology mit 10,6 % und Clean Technology Systems mit 7,7 %. Das Ergebnis nach Steuern erreichte mit 20,3 Mio. € knapp den Vorjahreswert (21,0 Mio. €), obwohl sich das Finanzergebnis abschwächte und die Kaufpreisallokation für BBS Automation zu deutlich höheren Sonderaufwendungen von -13,8 Mio. € führte (Q1 2023: -4,3 Mio. €).

Infolge des positiven Free Cashflows sank die Nettofinanzverschuldung gegenüber dem Jahresende 2023 von 516,6 Mio. € auf 492,5 Mio. €. Der Anstieg im Vergleich zum 31. März 2023 (-4,4 Mio. €) resultierte aus dem Kauf von BBS Automation. „Mit dem Kauf von BBS Automation haben wir ein strategisch wichtiges Unternehmen hinzugewonnen, das unsere Aufstellung im Zukunftsmarkt der Automatisierungstechnik entscheidend verbessert. Auch nach der Transaktion bewegt sich die Nettofinanzverschuldung in einem unbedenklichen Rahmen, dennoch arbeiten wir an einer schrittweisen Verringerung“, sagte Finanzvorstand Dietmar Heinrich.

Beschäftigte

Zum 31. März 2024 waren im Dürr-Konzern 20.490 Menschen beschäftigt. Im Vorjahresvergleich entspricht dies einem Zuwachs von 9,3 %, der vor allem aus der Akquisition von BBS Automation resultierte. Seit Ende 2023 verringerte sich die Belegschaft um 107 Beschäftigte und seit dem 30. September 2023 um 174 Beschäftigte. Der Rückgang ist größtenteils ein Effekt des bei HOMAG eingeleiteten Abbaus von rund 600 Stellen.

Ausblick

Der Auftragseingang soll 2024 eine Größenordnung von 4.600 bis 5.000 Mio. € beziehungsweise einen Zuwachs von bis zu 8 % erreichen. Das Umsatzziel beträgt 4.700 bis 5.000 Mio. €, was einem Zuwachs von 2 bis 8 % entspricht. Bei Auftragseingang und Umsatz wird sich die ganzjährige Einbeziehung von BBS Automation positiv auswirken. Die EBIT-Marge vor Sondereffekten wird voraussichtlich von 6,1 % im Vorjahr auf 4,5 bis 6,0 % abnehmen. Grund dafür ist, dass bei HOMAG infolge des geringen Auftragseingangs im Vorjahr ein Umsatzrückgang von bis zu 15 % und eine EBIT-Marge vor Sondereffekten von 2,0 bis 4,0 % erwartet werden. Das Ergebnis nach Steuern dürfte 90 bis 150 Mio. € erreichen. Der Free Cashflow soll trotz steigender Investitionen und Ausgaben für die Kapazitätsanpassungen bei HOMAG positiv ausfallen und bis zu 50 Mio. € erreichen.


Stuttgart Reds fahren den ersten Doppel-Erfolg ein

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Mit zwei beeindruckenden Siegen haben die Stuttgart Reds am Sonntag im hessischen Hünstetten eine „englische Woche“ in der 1. Baseball-Bundesliga abgeschlossen: Auf einen 12:2-Abbruchsieg im ersten Spiel folgte ein 5:0 „Shutout“.

Nur drei Tage nach dem Aufeinandertreffen im heimischen Ballpark auf dem Schnarrenberg, bei dem je ein Spiel gewonnen bzw. verloren wurde, mussten die Erstliga-Baseballer des TV Cannstatt erneut zweimal gegen Hünstetten Storm antreten.

Bereits das 1. Inning von Spiel 1 war ein Statement: Fünf Hits, darunter ein Homerun durch Jack Barrie, sowie zwei Walks sorgten für eine komfortable 6:0-Führung. Zwar gab auch Reds-Starter Kevin Riello im Gegenzug zwei Runs ab, doch die Reds legten bereits im dritten Inning nach. Für Hünstetten warf inzwischen der Ex-Stuttgarter José Pimentel. Er war keine hohe Hürde: Durch fünf weitere Hits bauten die Stuttgarter ihre Führung auf 11:2 aus. Während die Reds ihren Gegner defensiv überzeugend im Griff hatten, reichte ein weiterer Punkt im 4. Inning aus, um das Spiel frühzeitig – auf Grund eines 10-Punkte-Vorsprungs – beenden zu können. Der „Win“ ging an Kevin Riello, der fünf Strikeouts warf, aber keinen Walk zuließ. Herausragend in der Offensive war Jack Barrie mit drei Hits und vier Runs-batted-in. Je zwei der insgesamt 13 Hits gingen außerdem auf das Konto von Austin Bull, Moritz van Bergen, Jannik Denz, Moritz Köhler und Jonathan Schäffer.

Spiel 2 startete Yaferson Lopez auf dem Pitchers Mound und lieferte sich mit Hünstettens Jesse Remington vier Innings lang ein Pitcher-Duell. Im fünften Inning schließlich fanden die Reds die richtigen Schwünge gegen den US-Amerikaner: Fünf Hits durch Danilo Weber, Yannick Witt, Benedikt Schäffer, Austin Bull und Moritz van Bergen brachten eine 3:0-Führung. Ein Homerun durch Danilo Weber führte im 6. Inning zum 4:0 bevor Moritz van Bergen im 7. Spieldurchgang den 5:0-Endstand erzielte.

Yaferson Lopez warf mit nur 49 Pitches in 7 Innings ein „Complete Game Shutout“ und fuhr damit seinen zweiten „Win“ der Saison ein. Moritz van Bergen hatte drei der zehn Hits seines Teams sowie zwei RBI. Danilo Weber sorgte für zwei Hits wie auch Austin Bull, der damit seinen Schlagdurchschnitt auf imposante 0.511 schraubte.

Mit jetzt 6 Siegen und 8 Niederlagen haben die Stuttgart Reds wieder Anschluss an die Teams aus Mainz und München-Haar gefunden, die mit je 6 Siegen und 6 Niederlagen Platz 3 und 4 der Tabelle belegen. Was die Siege gegen Hünstetten wert sind, wird sich am übernächsten Wochenende zeigen, wenn die Stuttgart Reds zweimal auf den Deutschen Meister Heidenheim Heideköpfe treffen – am Freitag, 24. Mai, in Heidenheim und dann am Sonntag, 26 Mai, ab 13 Uhr im TVC-Ballpark in Cannstatt.


Grafing erneut Deutscher Meister U20

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Der TSV Grafing hat bei der Deutschen Meisterschaft der U20 männlich (Jahrgänge 2005 und jünger) seinen Titel verteidigt und sich zum dritten Mal in Folge den U20-Meistertitel geholt.

Bei den nationalen Titelkämpfen in Ludwigsburg besiegten die Bayern im Finale den Berliner TSC klar mit 2:0 (25:16, 25:22). Herzlichen Glückwunsch und Chapeau!

Im Halbfinale hatte sich Grafing zuvor gegen den VC Dresden in zwei Sätzen durchgesetzt (25:22, 30:28), das zweite Halbfinale gewann der Berliner TSC mit 2:0 (25:22, 25:17) gegen den TSC Mühldorf.

Dresden und Mühldorf konnten sich damit die Bronzemedaille sichern.

Zwei Tage lang sahen die Zuschauer hochklassigen Volleyballsport in der Barockstadt. Die Mannschaft des Gastgebers aus Ludwigsburg kam am Ende auf einen fünften Platz.

Fünf Siege aus sechs Spielen reichten am Ende nicht zu einer besseren Platzierung: Als Gruppensieger der Vorrunde war die Spielgemeinschaft MTSV Volleys Ludwigsburg-Schmiden am Samstag ungefährdet ins Viertelfinale eingezogen.

Dort wartete am Sonntagmorgen der VC Dresden und die Sachsen zeigten sich als kampfstarker Gegner, der am Ende beim Tiebreak-Sieg (25:21, 16:25, 15:8) die Nase vorne hatte.

Viel Lob gab es für die vielen Helfer des MTV Ludwigsburg rund um Organisations-Chefin Anja Schiegl für das perfekt organisierte Turnier.


 

Ludwigsburg punktet in Berlin gegen die SG Neukölln

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Die Wasserball-Bundesligisten des SVL haben die Auswärtspartie am Samstagabend im Berliner Sportbad Britz gegen die SG Neukölln knapp mit 10:11 gewonnen. In zwei Wochen kann Ludwigsburg daheim im Freibad Hoheneck den Sack zumachen und die Spiele um Platz fünf erreichen.

Gut gestartet, zwischenzeitlich komfortabel geführt und dann alles nochmal super spannend gemacht – so lässt sich die Partei des SVL gegen die SG Neukölln am Samstagabend in Berlin knapp zusammenfassen. Man könnte auch sagen: gewonnen ist gewonnen. Erledigt. Der Ludwigsburger Kapitän Nino Blazevic hatte vor dem Spiel erklärt: „Wir müssen gewinnen, mit zehn Toren Vorsprung, mit 20 Toren oder mit nur einem Tor.“ Die Männer haben geliefert, endlich mal wieder.

Samstag, 18 Uhr, der Anpfiff. Nach gut einer Minute, Treffer Zoran Bozic. 0:1. Der SVL geht auswärts in Führung! Länger nicht erlebt, dürfte sich manch ein Fan denken. Dann Unterzahl Ludwigsburg und der Ausgleich. 1:1. Überzahl SVL, Sergio Prieto Hernandez macht das 1:2. Aber quasi im Gegenangriff der neuerliche Ausgleich zum 2:2. Unterzahl SVL, Treffen SG. 3:2. Und Timotej Filo, 3:3. Zoran bringt den SVL wieder nach vorne, 3:4. Dann legt Sergio nach, 3:5. Und eine Sekunde vor dem Ende des Viertels erhöht der Kapitän Nino Blazevic auf 3:6. Ein gutes erstes Viertel für die Männer aus Schwaben.

Im zweiten Viertel tut sich zunächst nicht viel, nach zwei Minuten Unterzahl SVL, Auszeit Neukölln und der Anschlusstreffer. 4:6. Dann Glück für Ludwigsburg, ein Lattentreffer. Wenig später legt Tobias Bauer nach, 4:7. Der SVL ist jetzt klar das bessere Team, der nächste Treffer, Sergio macht das 4:8. Neukölln dagegen gelingt wenig. Parade des SVL-Keepers Max Vernet Schweimer. Kurz vor dem Halbzeitpfiff indes das 5:8. Der SVL-Betreuer Dieter Gscheidle guckt das Spiel live im Internet, er ist ganz zufrieden und sagt: „Max und die Abwehr stehen gut.“

Das dritte Viertel. Nach einer Minute Überzahl und Auszeit SVL. Schöne Kombinationen, aber der Schuss geht über das Tor der SG. Parade Max. Konter und gleich die nächste Parade von Max. In der fünften Minute des Viertels, Treffer Neukölln. 6:8. Und nochmal: eine super Parade des SVL-Keepers. Max hält – und Timotej macht das 6:9. Dann Ivo Dzaja, 6:10, und bald der Anschlusstreffer zum 7:10. Ende des Viertels. Drei Tore vorne. Schon gewonnen? Nein, sagt Dieter. „Neukölln gibt nie auf.“

Im letzten Viertel vergibt Ludwigsburg gleich zu Beginn eine top Chance. Und im Gegenzug macht die SG das 8:10. Jetzt heißt es für die SVL-Männer: aufpassen! Angriff Ludwigsburg, Parade Max. Beim nächsten SVL-Angriff, wieder Ballverlust. Überzahl und Auszeit Ludwigsburg. Noch fünf Minuten zu spielen. Nächste Chance vertan. Ludwigsburg spielt jetzt schlampig. Und die SG verkürzt auf 9:10. Noch sind gut zwei Minuten auf der Uhr. Diese Partie ist wieder komplett offen. Ein toller Distanzschuss des Kapitäns bringt ein bisschen Ruhe ins Spiel. 9:11. Ein wichtiger Treffer! Noch 28 Sekunden, Tor Neukölln zum 10:11. Die Schlussphase ist hektisch, es fallen aber keine Treffer mehr. Ludwigsburg nimmt die Punkte mit nach Hause.

Die „Checker vom Neckar“ (Vorbericht SG Neukölln) gehen in der Best-of-Three-Serie also mit 1:0 in Führung, „dank eines starken Max im Tor“, lobt Dieter Gscheidle. „Jetzt haben wir es in der Hand im nächsten echten Heimspiel im Freibad Hoheneck den Sack zuzumachen.“ Gewinnt der SVL auch dieses Spiel am 25. Mai, dann geht es in der nächsten Best-of-Three-Runde für die Ludwigsburger Wasserballer um Platz fünf. Das vor der Saison ausgegebene Minimalziel wäre noch zu schaffen. Sollte die SG die Punkte am 25. holen, dann fällt die Entscheidung am Tag darauf bei Spiel Nummer drei, das ebenfalls in Hoheneck ausgetragen würde.

Der SVL-Trainer Raul de la Pena sagt unmittelbar nach dem Abpfiff, er sei „glücklich, weil wir gewonnen haben, aber nicht zufrieden, weil wir zu viele Fehler gemacht haben“. Sergio sagt, „wir haben kein gutes Spiel gemacht“. Speziell das letzte Viertel sei schlecht gewesen, „aber wir sind zufrieden – und wollen auch das nächste Spiel gewinnen“.


Aluminium: Das vielseitige Metall mit unendlichen Möglichkeiten

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Aluminium: Das vielseitige Metall mit unendlichen Möglichkeiten bei industriellen Anwendungen

Unabhängig davon, um welchen Bereich der industriellen Fertigung es sich handelt, kommt der Auswahl von Ressourcen große Bedeutung zu. Die in Branchen wie dem Metallbau, der Automobilindustrie, Lebensmittelindustrie und Verpackungstechnik verarbeiteten Materialien entscheiden über Faktoren wie Stabilität, Design sowie Langlebig- und Werthaltigkeit. Nicht zuletzt rücken klimatische Zielsetzungen das Spektrum der Werkstoffe in ein zentrales Licht. Im Fokus stehen dabei allen voran Metalle, bei denen maßgeblich Aluminium von sich reden macht. Dieser Beitrag beleuchtet die Rolle von Aluminium in verschiedenen Bereichen der Industrie.

Globaler Tagebau: Natürliche Vorkommen von Aluminium

Aluminium ist ein Metall, das – analog zu Werkstoffen wie Holz – in der Natur vorkommt. Allerdings verbirgt es sich hier lediglich in essenziellen Aluminiumverbindungen. Tritt der natürliche Verwitterungsprozess von Silikat- und Kalkgestein ein, entsteht das Aluminiumerz Bauxit. Der Anteil der aluminiumhaltigen Oxide darin beläuft sich auf rund 50 %. Demzufolge entsteht industriell gefertigtes Aluminium aus Bauxit. Betrachtet man die weiteren Metallvorkommen in der Erde, hat Aluminium mit einem Anteil von 7 % die Nase vorn. Zu den Hauptabbaugebieten des Bauxit-Tagebaus gehören Regionen in Australien, Brasilien, Indien, China und Guinea. Für die Herstellung dringend benötigter Aluminium-Produkte ist Bauxit daher nicht nur von übergeordneter Bedeutung, sondern auch in vergleichsweise großen Mengen auf dem Weltmarkt beziehbar.

Vorteile von Aluminium im Vergleich mit anderen Ressourcen

Dass Aluminium vor allem für die Industrie ein wichtiges Vorratsgut ist, hat mehrere gute Gründe. Stellt man das Metall Rohstahl gegenüber, zeichnet sich Aluminium durch ein bedeutend geringeres Eigengewicht aus. Während Stahl pro Kubikzentimeter auf 7,87 g kommt, hat Aluminium lediglich ein Kubikzentimeter-Gewicht von 2,7 g. Ein weiterer hervorzuhebender Aspekt ist seine Korrosionsbeständigkeit. Zahlreiche vergleichbare Materialien erweisen sich als rostanfällig und erfordern eine Nachveredelung – beispielsweise durch eine Pulverbeschichtung oder den elektrolytischen Prozess der Galvanisierung. Da Aluminium mit Luft reagiert und sich infolgedessen eine natürliche Oxidschicht bildet, kommt es ohne einen separaten Korrosionsschutz aus.

Das dennoch veredelbare Leichtmetall kann anschließend aus optischen Gründen einer

Pulverbeschichtung
– Eloxierung oder
– Tauchlegierung auf Basis von Kathoden

unterzogen werden.

Darüber hinaus werden Aluminium eine hervorragende thermische und elektrische Leitfähigkeit, antibakterielle und wärmereflektierende Eigenschaften sowie Feuerbeständigkeit zugesprochen. Weiterhin lässt sich das unedle Metall sehr gut formen. Deshalb ist es für zahlreiche Industriesektoren äußerst interessant.

Das breite Feld der Einsatzmöglichkeiten von Aluminium

Da sich Aluminium stark dehnen und unkompliziert zerspanen lässt, wird es industriell hauptsächlich für die Fertigung diverser Bauteile genutzt. Aus Aluminium entstehen Schiffbau-, Flugzeug- und Fahrzeugteile sowie Komponenten der Elektro- und Anlagentechnik, die auch für die Automatisierung von Fertigungsprozessen genutzt werden. Im Bereich der Zulieferindustrie wird Aluminium für Zuschnitte und Platten (insbesondere für Gussplatten) genutzt. Da die Ausschussraten von Aluminium-Zuschnitten niedrig sind und ein zügiger Durchlauf bei der Fertigung erreicht wird, setzen auch die Laser-, Labor- und Medizintechnik vorrangig auf die Verwendung dieses gefragten Metalls. Ob Fräsen, Drehen oder Bohren: Was nicht passt, wird auch bei Aluminium passend gemacht. Seine hohe Biegeelastizität macht es möglich.


Platz eins und zwei für Porsche 963 bei Le-Mans-Generalprobe in Spa

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  • Erstmals gewinnt mit Hertz Team Jota eine Porsche 963-Kundenmannschaft
  • Zweiter Rennsieg für den Hybridprototypen in der FIA Langstrecken-WM
  • Doppelerfolg für den Porsche 911 GT3 R in der LMGT3-Klasse

Die Kundenmannschaft Hertz Team Jota hat den ersten Sieg eines privaten Porsche 963 in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC errungen. Die Briten Callum Ilott und Will Stevens profitierten am Ende eines ereignisreichen 6-Stunden-Rennens von einem frühen Tankstopp vor einer längeren Unterbrechung. Porsche Penske Motorsport erreichte mit einer vergleichbaren Strategie den zweiten Rang für Laurens Vanthoor, André Lotterer und Kévin Estre. Das zweite Werksauto musste nach einem Unfall aufgeben. In der LMGT3-Kategorie fuhr der Porsche 911 GT3 R von Manthey EMA zum Klassensieg. Platz zwei ging an das Schwesterauto von Manthey PureRxcing, das bereits den Saisonauftakt in Katar gewonnen hatte.

Stuttgart.| Das 6-Stunden-Rennen auf dem Circuit Spa-Francorchamps begann vor großer Kulisse: Mehr als 88.000 Zuschauer hatten den dritten Saisonlauf der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC über das Wochenende besucht. Bei frühlingshaften Temperaturen von 23 Grad Luft- und 32 Grad Asphalttemperatur teilte sich das Rennen in zwei Teile über insgesamt fast neun Stunden: einen vor und einen nach einer gut 120-minütigen Pause.

Eine Kollision hatte nach vier Stunden und 15 Minuten eine Unterbrechung mit der Roten Flagge erforderlich gemacht: Leitplanken auf der Kemmel-Geraden mussten ersetzt werden. Erst um 19:15 Uhr Ortszeit konnte das Geschehen auf der Strecke für weitere 104 Minuten fortgesetzt werden. Zu diesem Zeitpunkt lag der Porsche 963 von Proton Competition auf Rang drei. Julien Andlauer aus Frankreich und der Schweizer Neel Jani hatten den ersten Rennabschnitt über weite Strecken angeführt. Wie viele andere Fahrzeuge musste der Prototyp des Kundenteams nach dem Restart jedoch zum Tanken an die Box und fiel dadurch auf Rang neun zurück. In der Folge setzte Andlauer zu einer entfesselten Aufholjagd an, die ihn noch auf Rang fünf führen sollte. Dabei drehte der frühere Porsche-Junior in 2.06,459 Minuten auch die schnellste Rennrunde.

Besser lief es für den 963 mit der Nummer 12 von Hertz Team Jota und das Nummer-6-Werksauto von Porsche Penske Motorsport: Beide hatten ihren vorletzten Boxenstopp bereits kurz vor der Unterbrechung absolviert. Dadurch rückten sie schnell auf die Plätze eins und zwei vor. Somit stand fest: Den Sieg würden diese beiden Hybridprototypen aus Weissach unter sich ausmachen. Jota-Schlussfahrer Callum Ilott blieb auch trotz eines energisch attackierenden Kévin Estre unbeirrt. Beim letzten Reifenwechsel 45 Minuten vor Rennende setzte Porsche Penske Motorsport deshalb auf eine abweichende Strategie und vier neue Pneus für den entscheidenden Schlussspurt. Der taktische Kniff blieb unbelohnt. Nach ihrem Erfolg beim Saisonauftakt in Katar fuhren Estre (Frankreich), der Belgier Laurens Vanthoor und André Lotterer aus Deutschland wie zuvor in Imola als Zweite über die Ziellinie. Das Trio konnte damit seine Tabellenführung in der Fahrerwertung weiter ausbauen. Platz eins ging an Ilott und seinen britischen Teamkollegen Will Stevens. Es ist der erste Sieg eines Porsche-Kundenteams mit dem 963.

Der andere Werks-Porsche 963 von Frédéric Makowiecki, Michael Christensen und Matt Campbell hatte zum zweiten Mal in der noch jungen Saison ein WEC-Rennen von der Pole-Position aufgenommen. Startfahrer Makowiecki konnte die Führung zunächst verteidigen. Nach gut 40 Minuten musste der Franzose in einer unübersichtlichen Überrundungssituation aber dem Porsche von Julien Andlauer den Vortritt lassen. Später ging auch der Ferrari mit der Startnummer 51 vorbei. Kurz vor Rennhalbzeit setzte der Däne Michael Christensen mit dem Auto ausgangs der schnellen „Blanchimont“-Linkskurve auf einem Curb auf und touchierte seitlich die Streckenbegrenzung. Durch den Aufprall schaltete das Hochvolt-Hybridsystem aus Sicherheitsgründen ab. Dies bedeutete das vorzeitige Aus für die Nummer 5.

„Wir haben vermutlich eines der verrücktesten Sportwagenrennen der jüngeren Vergangenheit erlebt“, so Urs Kuratle, Leiter Werksmotorsport LMDh. „Es gab einige größere Unfälle, die alle Beteiligten schadlos überstanden haben – das ist erstmal die Hauptsache. Große Gratulation an Hertz Team Jota: Das war eine mega Vorstellung, der Sieg ist absolut verdient. Auch Proton Competition hat mit dem Porsche 963 eine top Vorstellung abgeliefert und über lange Zeit im Rennen sehr gut ausgesehen, am Ende aber Pech mit der Roten Flagge gehabt. Wir selbst stehen erneut als Zweitplatzierte auf dem Podium. Im Hinblick auf Le Mans fühlen wir uns erstklassig vorbereitet.“

„Auch wenn wir uns stets auf die nächste Herausforderung freuen, so sind wir doch auf die 100. Pole-Position für das Team Penske im Langstreckensport stolz. Sportwagenrennen bilden einen wichtigen Teil in der Geschichte unseres Teams, das damit einen wichtigen Meilenstein erreicht hat“, betont Roger Penske, Gründer und Vorsitzender der Penske Corporation. „In dem Erfolg von Porsche Penske Motorsport in dieser Saison spiegelt sich die harte Arbeit und der volle Einsatz aller Team-Mitglieder wider. Jetzt nehmen wir unser nächstes Ziel ins Visier: den 100. Sieg für Penske im Sportwagensport.“

LMGT3-Klasse: Auch die Porsche 911 GT3 R fahren auf Platz eins und zwei
Für das Porsche-Kundenteam Manthey PureRxcing fühlte sich bereits der Start ins Rennen wie der erste Sieg an: Nach einem schweren Unfall in der Hyperpole-Qualifying-Sitzung musste der GT3-Rennwagen mit der Nummer 92 über Nacht neu aufgebaut werden. Gegen sieben Uhr morgens war die Arbeit vollbracht. In die 6 Stunden von Spa ging der Brite Alex Malykhin von Rang acht und kämpfte sich im weiteren Verlauf wieder nach vorne. Mit dem Schwesterauto von Manthey EMA hatte der Australier Yasser Shahin in der Hyperpole-Sitzung die viertschnellste Zeit gesetzt. Vor der Rennunterbrechung gelang auch dank des furios fahrenden Morris Schuring (Niederlande) bereits der Sprung auf Rang eins.

Nach dem Restart entbrannte ein spannender Krimi um den Sieg zwischen beiden Manthey-Rennwagen und den Lamborghini. Die Entscheidung fiel in der allerletzten Runde: Das führende Iron Lynx-Fahrzeug musste noch einmal zum Tanken stoppen. Der PureRxcing-Porsche von Klaus Bachler hatte mit seinem Treibstoff besser hausgehalten. Um sich gegen seinen von hinten heranstürmenden Landsmann Richard Lietz zu wehren, fehlten dem Österreicher aber die letzten Reserven. Somit ging Platz eins an Lietz, Schuring und Shahin vor Bachler, Joel Sturm (Deutschland) und Malykhin.

„Nach dem Wiederaufbau unseres Nummer-92-Porsche quasi über Nacht war das ein extrem intensives Rennwochenende“, so Nicki Raeder, Geschäftsführer Manthey. „Trotzdem konnten wir hier auf Sieg fahren. Das Schwesterauto mit der 91 hatte am Ende einfach mehr Kraftstoffreserven übrig, während der andere 911 GT3 R krass Benzin sparen musste, um die Lamborghini im Schach zu halten. Ich bin extrem stolz auf die ganze Truppe. Das war eine ganz besondere Team-Leistung.“

Der nächste Lauf der diesjährigen Langstrecken-Weltmeisterschaft ist gleichzeitig der Höhepunkt der WEC-Saison: die 24 Stunden von Le Mans am 15. und 16. Juni.


Reds kommen über einen Split gegen Tabellenletzten Hünstetten nicht hinaus

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Bei perfektem Baseball-Wetter und vollen Rängen im Ballpark auf dem Cannstatter Schnarrenberg hatten die Stuttgart Reds am Donnerstag, 9. Mai, das Team der Hünstetten Storm zu Gast. Im Aufeinandertreffen der beiden am schwächsten in die Saison gestarteten Teams kamen die Stuttgarter aber über einen Split nicht hinaus: Nach dem 3:0-Sieg im ersten Spiel, ging die zweite Begegnung mit 4:8 verloren.

Mit nur drei Siegen und sieben Niederlagen aus den ersten zehn Saisonspielen waren die ambitionierten Stuttgarter unter Zugzwang: Gegen die knapp hinter den Reds platzierten Hessen sollten zwei Siege her. Dabei galt es, die Pitch-Anzahl aller verfügbaren Werfer im Blick zu haben, denn die Reds müssen bereits am Sonntag, 12. Mai, erneut zweimal gegen Hünstetten spielen – dann aber auswärts.

Und so begannen die Baseballer des TV Cannstatt mit Robert Blesing auf dem Werferhügel, der sich in starker Form präsentierte. Doch auch Hünstetten Storm hat sich mit neuen Pitchern verstärkt. Weder den Hausherren noch den Gästen gelang in den ersten vier Innings etwas Zählbares. Ausgerechnet bei Stuttgarts Catcher Yannick Witt, der bislang mit „Ladehemmung“ in die Saison gestartet war, platzte dann im 5. Inning der Knoten und er drosch einen Pitch von Gian Franco Rizzo sehenswert über den Zaun im Leftfield zum 1:0. Nachdem Austin Bull durch „Hit-by-pitch“ auf Base kam, traf auch Moritz van Bergen den Ball perfekt für einen Homerun – und so stand es plötzlich 3:0 für die Reds. Die Auswechselpitcher Kevin Riello und Eduardo Peluso auf Seiten der Stuttgarter ließen in der Folge nichts mehr anbrennen und so hielt das 3:0 bis zum Spielende nach 7 Innings.

Im Spiel 2 gab Headcoach Rick Jacques dem Nachwuchs eine Chance: Jonathan Schäffer, der beim kürzlichen Palomino-Turnier der U19-Mannschaften als bester Pitcher ausgezeichnet worden war, begann auf dem Mound. Emil Hundt startete als Catcher hinter der Home Plate. Hünstetten konnte zwar im ersten Inning 1:0 in Führung gehen, aber drei Gästespieler schickte Schäffer per Strikeout zurück auf die Bank. Und die Reds glichen nach Hits von Austin Bull und Danilo Weber auch schnell zum 1:1 aus.

Durch einen Walk von Benedikt Schäffer und Doubles von Austin Bull und Jack Barrie gingen die Reds im 3. Inning mit 4:1 in Führung. Alles lief nach Plan. Als Jonathan Schäffer dann im 4. Inning zwei Baserunner zuließ, wurde er aber gegen Yaferson Lopez ausgewechselt. Der Südamerikaner hatte nicht seinen besten Tag: Ein Walk sorgte für „bases loaded“ und dank eines Doubles durch Phil Meyer verkürzte Hünstetten auf 4:3. Ein weiterer Walk und ein „Wild Pitch“ durch Lopez führten zum 4:4, ein Error der Defensive im selben Spielzug gar zum 4:5 für die Gäste. Die kleine Fankolonie aus Hünstetten jubelte.

Und plötzlich klappte auch offensiv nicht mehr viel bei den Reds. Wo sie vorher die Lücken in der Defensive fanden, landeten jetzt auch gut geschlagene Bälle stets im Handschuh der Storm-Verteidigung. Der eingewechselte Reds-Pitcher Eduardo Peluso hatte im 6. Inning dann Mühe, die Strike Zone zu finden. Drei Walks und ein Single später stand es 4:6 für Hünstetten. Stuttgarts vierter Pitcher, Joel Petzold, gab zwar nur einen einzigen Hit ab – der führte aber zum 4:8, was auch Endstand des Spiels war.

Am Sonntag, 12. Mai 2024, reisen die Stuttgart Reds nach Hünstetten Aktuell belegen die Reds mit 4 Siegen und 8 Niederlagen den fünften Platz in der aus sechs Teams bestehenden Süd-Gruppe der 1. Baseball-Bundesliga.


Bahn prüft Rechtsmittel gegen Urteil

  • Stuttgart 21: Deutsche Bahn sieht weiterhin gemeinsame Finanzierungsverantwortung aller Projektpartner
  • Nach Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart: DB prüft Rechtsmittel gegen Urteil

Stuttgart, 7. Mai 2024.| Die Deutsche Bahn (DB) ist weiterhin der Auffassung, dass sich die Projektpartner an der Finanzierung der Mehrkosten im Vorhaben Stuttgart 21 beteiligen müssen. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat heute die Klage der DB dazu abgewiesen. Die DB wird jetzt die schriftlichen Urteilsgründe sorgfältig prüfen und danach entscheiden, ob sie gegen das erstinstanzliche Urteil Rechtsmittel einlegt.

Ausgangspunkt der Klage der DB war die sogenannte Sprechklausel im Finanzierungsvertrag für Stuttgart 21 im Jahr 2009. Demnach sind die Bahn und das Land Baden-Württemberg für den Fall einer Erhöhung der Kosten von Stuttgart 21 auf mehr als 4,526 Milliarden Euro zur Aufnahme von Verhandlungen über die Finanzierung der Mehrkosten verpflichtet.

Die DB hat deshalb im Jahr 2014 Gespräche mit dem Land Baden-Württemberg aufgenommen. Ziel der DB war dabei, zusätzliche Finanzierungsbeiträge sowohl der DB als auch der Projektpartner zur Finanzierung der Mehrkosten zu vereinbaren. Die Gespräche führten jedoch zu keinem Ergebnis, da das Land Baden-Württemberg ebenso wie die weiteren Projektpartner Landeshauptstadt Stuttgart, Verband Region Stuttgart und Flughafen Stuttgart jedwede Beteiligung an der Finanzierung der Mehrkosten kategorisch abgelehnt haben. Deshalb sah sich die DB gezwungen, Ende 2016 Klage gegen die Projektpartner zu erheben.

Dabei geht die DB aufgrund der Entstehungsgeschichte des Projektes, den Finanzierungsverhandlungen sowie den vertraglichen Regelungen zu einer gemeinsamen Projektverantwortung davon aus, dass auch eine gemeinsame Finanzierungsverantwortung besteht. Die Sprechklausel begründet einen Anspruch auf eine weitere Finanzierungsbeteiligung der Projektpartner oberhalb des Betrags von 4,562 Milliarden Euro.