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StartSportSG BBM fordert die Füchse bis zur Schlusssirene

SG BBM fordert die Füchse bis zur Schlusssirene

SportSG BBM fordert die Füchse bis zur Schlusssirene

Die SG BBM Bietigheim hat am Tag der Deutschen Einheit nur hauchdünn eine Überraschung gegen die Füchse Berlin verpasst. Vor 3.465 Zuschauern in der EgeTrans Arena forderte der Aufsteiger dem Pokalsieger und Champions-League-Finalisten 60 Minuten lang alles ab und unterlag am Ende denkbar knapp mit 31:32 (17:20).

Beim Stand von 30:32 und noch rund zwei Minuten auf der Uhr bot sich der SG die Chance, noch einmal heranzukommen. Die Berliner spielten in Unterzahl, Welthandballer Mathias Gidsel unterlief ein technischer Fehler, und Bietigheim kam in Ballbesitz. Till Hermann lief frei auf das Berliner Tor zu, setzte seinen Aufsetzer jedoch an die Latte. Zuvor hatte der Linksaußen alle seine fünf Versuche verwandelt. Wenig später war Martin Tomovski gegen Gidsel zur Stelle und hielt die SG mit seiner Parade im Spiel. Auf der Gegenseite verwandelte Alexander Pfeifer seinen neunten Siebenmeter zum 31:32. Noch 15 Sekunden blieben, Bietigheim öffnete die Deckung, doch zum Ausgleich kam es nicht mehr.

„Ich glaube, ein Leistungssportler ist nie zufrieden, wenn man verliert. Von daher: Wir sind schon enttäuscht, aber es war ein Schritt in die richtige Richtung. Man hat gesehen, wir leben und wir geben uns nicht auf, auch wenn der Gegner Füchse Berlin heißt“, sagte Dominik Claus, der fünf seiner sechs Würfe verwandelte.

Bereits in der ersten Hälfte hielt das Team von Cheftrainer Hartmut Mayerhoffer mutig gegen die Füchse, die nach der Klub-WM in Ägypten gerade erst wieder im Liga-Alltag angekommen waren. Marcus Norrbrink erzielte das 1:0 und traf nach zehn Minuten auch zum 6:6. Anschließend gingen die Berliner in Führung, abschütteln ließ sich die SG aber nicht. Dabei konnte sich Bietigheim auch auf Martin Tomovski verlassen. Kurz vor der Pause setzte sich Berlin etwas ab und ging mit einer 20:17-Führung in die Kabine.

„Wir haben in der ersten Halbzeit zu viele einfache technische Fehler gemacht, die dann zum Gegenstoß geführt haben. Das war am Ende vielleicht ein bisschen das Zünglein an der Waage“, sagte Claus.

Nach dem Seitenwechsel behaupteten die Gäste zunächst ihren Vorsprung. In der 39. Minute traf der deutsche Nationalspieler Matthes Langhoff zum 20:25 und stellte damit erstmals auf fünf Tore Differenz. Bietigheim blieb dran, doch auch zehn Minuten vor dem Ende lag die SG beim 26:31 noch mit fünf Treffern zurück.

Mit Tomovski im Tor und einer stabilen Abwehr kämpften sich die Gastgeber noch einmal heran. In den letzten zehn Minuten gelang den Füchsen nur noch ein Treffer. Fünf Minuten vor dem Ende verkürzte Jonathan Fischer auf 29:31, wenig später stellte Pfeifer per Siebenmeter auf 30:32. Tomovski beendete die Partie mit 14 Paraden, Pfeifer blieb bei allen neun Siebenmetern erfolgreich.

„Ich fand, die Stimmung hier in der Halle war cool, sie hat uns getragen. Ich glaube, die Mannschaft hat aber auch viel Energie auf die Halle übertragen, und ich denke, wenn wir so weiterarbeiten, dann werden die Punkte auch kommen“, sagte Claus abschließend.


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