Foto: © ernie / pixelio.de

Geschäftliche Information

Mitte der 1950er Jahre war es die Fluggesellschaft Pan Am (Pan American World Airways), die nach einer Uhr mit zweiter Zeitzone suchte. Im Jahr 1954 präsentierte die Schweizer Luxusuhrenmanufaktur Rolex die für Pan Am produzierte GMT Master. Hauptmerkmale waren eine in beide Richtungen drehbare Lünette mit einer 24-Stunden-Skala sowie ein zweiter Stundenzeiger. Unter den GMT Masters gibt es bis heute einen besonderen Chronometer – und der ist nun auch online erhältlich.

Rolex – Der Porsche unter den Luxusuhren
Luxus wird über Statussymbole definiert. Der Porsche in der der Garage, die Rolex am Handgelenkt – beides sind weltweit bekannte Luxusmarken. Den Namen wird die Bewunderung ihrer Fans zuteil. Und zumindest kurzfristig dürfte fast jeder der Faszination, den diese Marken versprühen, verfallen sein.

Vor allem die Luxusuhrenbranche ist resistent in Krisenzeiten. Wird von Luxusuhren gesprochen, kommt niemand an der Schweizer Marke Rolex vorbei. Neben klassischen Chronometern bietet die Uhrenmanufaktur inzwischen auch eine Smartwatch für die junge Generation an und macht damit Apple und TAG Heuer Konkurrenz.

Aber: das Unternehmen bleibt bei seiner Kernkompetenz. Den analogen Zeitmessern. Ein ganz spezielles Modell ist die Rolex Pepsi.

Die Rolex Pepsi – Begehrtes Kultmodell bei Liebhabern
Steigende Nachfrage, lange Wartelisten. Damit müssen Luxusuhrenfans rechnen, wenn sie ein der kultigen GMT Master im Design des amerikanischen Cola-Herstellers Pepsi ergattern möchten.

Den Spitznamen „Pepsi Watch“ trägt die Luxusuhr nicht ohne Grund. Die charakteristische blau-rote Lünette hat ihn ihr verliehen. Diese hat sogar einen praktischen Nutzen. Die rote Hälfte steht für den Tag, die blaue Hälfte für die Nacht.

Das Liebhaberstück ist etwas besonders, die zweifarbige Lünette aus Cerachrom ein kleines Wunderwerk. Für diese gab es sogar zwei Patentanmeldungen. Sowohl die GM Master I als auch II gelten als Klassiker der Uhrenmanufaktur aus Genf. Seit den 1950er Jahren hat sie Kultstatus.

Die Pepsi-Lünette schaut auf eine spannende Geschichte zurück
Im Jahr 1954 begann die beeindruckende Geschichte der Rolex Pepsi mit ihrer rot-blauen Lünette. Es war die erste GMT Master, die damals noch unter dem Spitznahmen „Pussy Galore“ bekannt war. Zu diesem Zeitpunkt bestand die Lünette noch aus Bakelit, überzogen war sie mit Radium. Das Material war allerdings sehr anfällig für Brüche und wurde somit durch Aluminium ersetzt. Dadurch entfiel auch die Radium-Versiegelung. Die Uhrzeit konnte nun nicht mehr zu jeder Tageszeit abgelesen werden, da in der Nacht die Lünette nicht mehr leuchtete.

In den Jahren 1959 bis 1980 wurde drei weiteren Modellen der Weg auf den Markt geebnet. Und diese brachten der Rolex Pepsi den heutigen Kultstatus. 2007 begann Rolex damit, Keramik bei der Produktion der Uhren zu verwenden. Der Wechsel zu Keramik-Lünetten ließ die Herstellung der Kultuhr Rolex Pepsi in den Hintergrund rücken. Die Nachfrage nach dem Chronometer blieb dennoch hoch.

Im Jahr 2013 gelang der Schweizer Luxusuhrenmanufaktur ein Durchbruch. Das Unternehmen produzierte Uhren mit zweifarbiger Keramik-Lünette in Masse. Es stellte sich heraus, dass beim Sintervorgang helle Farben durch die extremen Temperaturen verbrannten. Ab diesem Zeitpunkt wurden wieder zwei GMT Master hergestellt – die neue Pepsi-Version war geboren.

Das Besondere: Die Farben der Cerachrom-Lünette verblassen selbst unter UV-Licht nicht. Die Oberfläche ist diamantpoliert, die 24-Stunden-Graduierungen für garantierten Glanz dünn mit Platin überzogen. Dank des Rolex-eigenen Cromalight ist das Ablesen der Uhrzeit in der Nacht bei den neuen Modellen wieder möglich.

„Most Wanted“ – 10 Jahre Wartezeit für die Rolex Pepsi
Einst als Fliegeruhr auf den Markt gebracht, zählt die GMT Master II Pepsi inzwischen zu den bekanntesten Modellen der Schweizer Luxusuhrenmanufaktur Rolex. Lange Zeit gab es aufgrund der Hightech-Keramik-Lünetten keine erschwinglichen Modelle der Marke.

Liebhaber waren im März 2018 zu Recht hoch erfreut, als die Pepsi-Version aus Edelstahl vorgestellt wurde. Sofort stieg die Nachfrage steil nach oben. Die Wartezeiten liegen bei bis zu zehn Jahren, die Wartelisten sind unendlich lang. Liebhaber und Fans von Rolex treffen sich offline und online in Foren, um über die Geschichte, Besonderheiten und aktuelle Trends zu diskutieren, die Rolex-Fanpage auf Facebook hat über 7,3 Millionen Follower.

Die Rolex Pepsi von 2018 – Eine besondere Uhr für fast jeden
Auf der Weltmesse für Uhren und Schmuck Baselworld stellte Rolex im Jahr 2018 eine interessante Erweiterung der Pepsi-Uhr vor. Die neue Variante der GMT Master II, bestehend aus Edelstahl. Diese Neuerung trägt dazu bei, dass der Luxus-Chronometer nun zu vergleichsweise günstigen Preisen erhältlich ist. Das Vorgängermodell – gefertigt aus Weißgold – ist viermal teurer. Die GMT Master II Pepsi 2018 findet sich trotz des stolzen Preises im niedrigen Preissegment des Herstellers wieder.

Die aus Edelstahl bestehende Version der Rolex Pepsi verfügt über das weltweit bekannte Jubilée-Armband. So unterscheidet sie sich leichter von den Modellen aus Weißgold. Ein Oysterarmband lässt sich trotz Oyster-Stil aufgrund der Bandanstöße nicht an der Uhr befestigen. Das schließt nicht nur Verwechslungen aus, sondern schützt auch vor Betrug.

Die Rolex Pepsi bei CHRONEXT erhältlich
Während bei vielen Juwelieren lange Wartezeiten bestehen, können Interessenten bei Chronext die Rolex Pepsi online kaufen – und das sogar ziemlich schnell. Die Lieferzeit beträgt aktuell (Stand 7/2020) zwei Wochen. Die angebotenen Uhren werden von einem zertifizierten Uhrmacher geprüft. Echtheit wird somit garantiert. In den weltweiten Pick-Up-Locations ist es zudem möglich, die Rolex Pepsi abzuholen. Hier kann sie vor Ort bezahlt und direkt an das Handgelenk angepasst werden.

Wer also eine „Pepsi“ bestellen, aber kein Jahrzehnt warten möchte, bestellt die Uhr online.

Rolex Pepsi – Geschützt durch zahlreiche Patente
Die Rolex Pepsi macht optisch einiges her. Doch das ist nicht alles. Die konstruktiven Details des aktuell verwendeten Kalibers 3285 werden durch mehr als zehn Patente geschützt. Es geht genau, ist langlebig und robust – selbst die Gangreserve (verbleibende Zeit bis zum nächsten Aufziehen der Uhr) konnte von 48 auf beachtliche 70 Stunden angehoben werden.

Foto: © ernie / pixelio.de

In der Rolex Pepsi ist fortschrittliche Spitzentechnologie verbaut. Neben den traditionellen Zeigern für Stunden, Minuten und Sekunden verfügt sie über einen weiteren Zeiger. Mit seiner pfeilförmigen Spitze dreht er sich einmal in 24 Stunden um das Ziffernblatt.

Durch einen markant gefärbten 24-Stunden-Zeiger lassen sich die auf der Lünette abzulesende Graduierung der Referenzzeit sowie die Zeit der ersten Zeitzone ablesen. In Sprüngen von einer Stunde kann die Lokalzeit über einen raffinierten Mechanismus mit der Aufzugskrone verstellt werden. Unabhängig vom Minuten- und Sekundenzeiger lässt sich der Stundenzeiger mit oder gegen den Uhrzeigersinn drehen. Ohne Präzisionseinbußen kann der Nutzer die neue Uhrzeit eingestellt werden.