• Erfolgreiche und langlebige Stuttgarter ZDF-Serie mit MFG-Fördermitteln vor zehn Jahren gestartet
  • Nachhaltige Arbeitsplatzsicherung: 80 Prozent des Stabs aus Baden-Württemberg
  • 250. Folge der „SOKO Stuttgart“ wird am 31. Oktober ausgestrahlt; aktuell finden Dreharbeiten zur elften Staffel statt

Stuttgart.| Die Kulturstaatssekretärin Petra Olschowski zeigte sich bei ihrem Besuch mit MFG-Geschäftsführer Prof. Carl Bergengruen am Set der „SOKO Stuttgart“ im Römerkastell am Mittwoch (9.10.2019) begeistert von der nachhaltigen Wirkung der ZDF-Serie: „Dass wir hier am Standort so vielen Filmschaffenden aus der Region dauerhaft Beschäftigung bieten können, konnte bei Ausstrahlungsbeginn vor elf Jahren niemand erwarten. Das ist ein Riesenerfolg für unsere hervorragend ausgebildeten Filmschaffenden vor Ort und die damalige Anschubfinanzierung der MFG, worüber ich mich sehr freue.“

Die erste Staffel der ZDF-Serie „SOKO Stuttgart“ hatte die MFG 2009 mit einer knappen Million Euro in Entwicklung und Herstellung zu Sendebeginn gefördert. Die Serie ist fest in den Händen von Filmschaffenden aus dem Südwesten. Dem Produktionsteam der Bavaria Fiction gehören von Beginn an neben Produzent Oliver Vogel und Producer Torsten Lenkeit fünf weitere Absolventen und Absolventinnen der Ludwigsburger Filmakademie an. Regisseure aus Baden-Württemberg inszenieren die ersten Folgen, der nahezu komplette Produktionsstab ist aus der Region und auch die Postproduktion findet im Südwesten statt.

Selbst „abtrünnige“ Landeskinder fanden wieder zurück: Harald Schmidt hatte einen Gastauftritt und zeigte sich davon überzeugt, dass „in Stuttgart – filmisch – ermordet zu werden, so mit das Attraktivste ist, was einem Schauspieler passieren kann.“ Weitere Stars wie beispielsweise Didi Hallervorden hatten ihre Gastrollen, wogegen das Kernteam mit den Darstellern Astrid M. Fünderich, Karl Kranzkowski, Peter Ketnath und Benjamin Strecker seit Serienbeginn stabil und beim Publikum beliebt blieb.

Möglich wurde das auch, weil mit Filmfördermitteln ein für solche Großproduktionen geeignetes Studio im Römerkastell in Stuttgart-Bad Cannstatt ausgebaut werden konnte.

Prof. Carl Bergengruen: „Damit ist es der MFG gelungen, eine TV-Serie hier am Filmstandort zu etablieren, die inzwischen seit vielen Jahren ohne den Einsatz öffentlicher Mittel langfristig Effekte für das Land generiert. Diese Förderung hat sich für Baden-Württemberg voll ausgezahlt.“

Und Produzent Oliver Vogel ergänzte: „Die Anschubfinanzierung der MFG war ein Schlüssel, der uns die Türen für die Dreharbeiten in Stuttgart geöffnet hat. Denn nur mit Hilfe der Förderung konnten die hohen Investitionskosten gestemmt werden.“

Auf einer Studiofläche von rund 1.600 Quadratmetern wurden alle Abteilungen eines modernen Polizeipräsidiums eingerichtet, eine Werkstatt, das Innere eines Hausbootes und eine komplette Gerichtsmedizin. Mit fast vier Millionen Zuschauern und einem durchschnittlichen Marktanteil von mehr als 19 Prozent ist die Serie kontinuierlich sehr beliebt. Aktuell finden die Dreharbeiten zur elften Staffel statt.

Die 250. Folge „#Mord“ wird am 31. Oktober im ZDF ausgestrahlt.