Radweg zwischen Beutelsbach und Aichelberg wird umfassend ausgebaut
Mitglieder des Umwelt- und Verkehrsausschusses informieren sich bei gemeinsamer Radausfahrt über laufende Baumaßnahme an der K 1864
Der Rems-Murr-Kreis verfolgt das Ziel, den Anteil der mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege im Alltag und in der Freizeit zu erhöhen. Der Landkreis investiert daher kontinuierlich in den Neu- und Ausbau von Radwegen: Verbindungen sollen sicherer und komfortabler werden, Lücken im Netz werden geschlossen. Eine wichtige Grundlage dafür ist der im Dezember 2025 vom Kreistag beschlossene Maßnahmenplan für Kreisstraßen und Radwege 2026–2029 – das Bauprogramm für die kommenden vier Jahre.
Radausfahrt mit dem Umwelt- und Verkehrsausschuss
Mitglieder des Umwelt- und Verkehrsausschusses haben bei einer gemeinsamen Radausfahrt die derzeit laufende Radwegemaßnahme an der K 1864 zwischen Beutelsbach und Aichelberg besichtigt. Begleitet wurden sie von Stefan Hein, dem Leiter des Dezernats für Bauen, Infrastruktur und Katastrophenschutz, sowie der Stabsstelle Radwege. Vor Ort konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Bild vom aktuellen Umsetzungsstand machen. Die umfangreiche Baumaßnahme wurde vorgestellt und die vorgesehenen Verbesserungen für die Sicherheit und Qualität des Radwegs aufgezeigt.
Wichtige Alltagsroute in Richtung Schurwald
Die Kreisstraße zwischen Beutelsbach und Aichelberg bildet gemeinsam mit dem straßenbegleitenden Radweg eine wichtige Alltagsroute in Richtung Schurwald und verbindet Wohn- und Arbeitsorte über die Kreisgrenze hinaus. Die Strecke wird sowohl von Pendlerinnen und Pendlern als auch von Freizeitradelnden genutzt. Aufgrund der Steigung, der unübersichtlichen Streckenführung und der hohen Geschwindigkeiten stellt eine Fahrt auf der Kreisstraße für Radfahrende eine Gefährdung dar. Der straßenbegleitende Weg war im Ursprungszustand sehr schmal und befand sich in einem schlechten baulichen Zustand.
Mehr Sicherheit und Komfort: Ausbau auf 2,5 Meter Breite
Über eine Distanz von rund 1,3 Kilometern wird der straßenbegleitende Weg nun auf eine Breite von 2,5 Metern gemäß den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen ausgebaut. Ziel ist es, die Befahrbarkeit deutlich zu verbessern und zugleich die Sicherheit entlang der Strecke für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Die Arbeiten entlang der K 1864 werden sich aufgrund einer witterungsbedingten Unterbrechung voraussichtlich bis Mai 2026 erstrecken.
Radzählstellen liefern wichtige Datengrundlage
Ebenfalls in Augenschein genommen wurde eine der inzwischen 30 Radzählstellen im Landkreis. Seit 2021 wurde das Netz aus Radzählstellen kontinuierlich aufgebaut. Die Zähldaten liefern wichtige Grundlagen für die Steuerung von Investitionen in die Radwegeinfrastruktur.