8 C
Ludwigsburg
Dienstag, 14. April , 2026

DKMS: Aktion Dominik am Samstag in Backnang

Gemeinsam Leben retten: Aktion am 18. April 2026...

Wasserverunreinigung in Möglingen: Keine gesundheitliche Gefahr

Möglingen.| Durch das verunreinigte Trinkwasser in Möglingen...

Fund von Polonium-210 wird weiter analysiert

Erste Plausibilitätsbetrachtungen des Umweltministeriums ergeben keine...
StartAktuell„Der Faden bindet uns alle ein“

„Der Faden bindet uns alle ein“

Aktuell„Der Faden bindet uns alle ein“

Kreissparkasse spendet 3.000 Euro an die Gemeinde Freudental, die zusammen mit dem Pädagogisch-Kulturellen Centrum Ehemalige Synagoge Freudental e. V. (PKC) das zweite „Nachfahrentreffen“ ermöglicht

FREUDENTAL.| Nach fast genau acht Jahren und dem ersten Treffen dieser Art im Oktober 2017 beginnt heute das zweite Nachfahrentreffen von Angehörigen ehemaliger jüdischer Familien aus Freudental in der kleinen Gemeinde am Ostrand des Strombergs – die einst zu den größten jüdischen Gemeinden in Württemberg zählte. „Auf die rund 30 Teilnehmer an der fünftägigen Reise wartet ein umfangreiches Programm, warten viele Begegnungen und eine in die Zukunft weisende Erinnerungskultur“, sagte Freudentals Bürgermeister Alexander Fleig als er eine Spende in Höhe von 3.000 Euro aus den Händen von Vertretern der Kreissparkasse Ludwigsburg entgegennahm: Isabel Kurz (Pressesprecherin) und Markus Zimmermann (Regionaldirektor) waren dafür eigens in das Pädagogisch-Kulturelle Centrum Ehemalige Synagoge Freudental e. V. (PKC) gekommen.

Dort wurden sie neben Fleig auch von Bönnigheims Bürgermeister Albrecht Dautel erwartet, in seiner Eigenschaft als PKC-Vorsitzender. Auch Dautel bedankte sich für die finanzielle Unterstützung seitens der Kreissparkasse, die es „den Teilnehmern des Nachfahrentreffens erleichtert hat, daran überhaupt teilnehmen zu können.“

Zur Motivation der Kreissparkasse sagte Kurz: „Mit dieser Förderung wollen wir deutlich machen, dass wir die Kern-Idee des Nachfahrentreffens, nämlich aus der Erinnerung Gutes und Verbindendes schaffen zu wollen, für richtig und sehr wichtig halten.“ Ihr Kollege Zimmermann unterstrich bei der Spendenübergabe, dass dieses Treffen und viele weitere PKC-Projekte die Tatsache ins Gedächtnis rufen, dass es in Freudental einmal eine ebenso große wie lebendige jüdische Gemeinde gab.

In der ehemaligen jüdischen Synagoge Freudentals, dem heutigen Pädagogisch-Kulturellen Centrum (PKC), finden zahlreiche Aktivitäten statt, die eine versöhnende Erinnerungskultur schaffen und der Begegnung von Menschen aus unterschiedlichsten Kulturkreisen den Weg ebnen.

Ideengeber für viele Projekte ist sehr häufig der Arbeitskreis „Erinnern und Gedenken“. Oder auch das Freudentaler Rathaus. Auf deren Initiative hin war die Idee zu den Nachfahrentreffen entstanden. Heute nun hat das zweite begonnen. „Es spinnt einen Faden weiter, der nicht nur die Nachfahren, sondern letztlich uns alle einbindet“, so Fleig.


Weitere Artikel

Beliebte Artikel