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SGV Freiberg Fußball – 1 FC Rielasingen-Arlen 0:5 (0:3)

von Fabian Bölke

Freiberg a. N.| „Ich kann mich für die heutige Leistung der Mannschaft nur bei allen Zuschauern entschuldigen.“, befand SGV-Cheftrainer Mario Estasi auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gegenüber den anwesenden Journalisten und Fans. Im Detail bemängelte er die fehlende Fokussierung und fragwürdige Einstellung bei einigen seiner Spieler, die an diesem Samstagnachmittag auf dem Platz standen.

In der Tat kam die Mannschaft schon schlecht aus den Startlöchern. Bereits nach vier gespielten Minuten gingen die Gäste mit 1:0 in Führung. Mario Andric leistete sich in der eigenen Hälfte einen eklatanten Fehlpass ins Zentrum, von wo aus auf Kunze gespielt wurde, welcher den Ball eiskalt hoch im kurzen Toreck unterbrachte. Nur sechs Minuten später das 0:2 – Flanke von links, kurz vor der Grundline, Kopfball durch Battaglia im Fünfmeterraum – Tor. Zu einfach machte man es dem Gegner in dieser Anfangsphase.

Etwas aufgerüttelt kam anschließend auch der SGV zu seinen ersten Torchancen. Doch sowohl Barini per Kopf, als auch Kutlu per Schuss aus 25 Metern, scheiterten knapp mit deren Versuchen in der 15. und 19. Spielminute.

Anstatt dem kurzzeitig in der Luft liegenden Anschlusstreffer kam es aber ganz anders. Erneut war es ein Fehlpass in der Hintermannschaft. Beim Versuch den verloren gegangenen Ball zurückzuerobern, holte Matthias Stüber seinen Gegenspieler im Strafraum von den Beinen. Foulelfmeter und Tor durch Plavci zum 0:3, nach gerade einmal 24 gespielten Minuten.

Außer einer Kopfballgelegenheit durch Milisic, nach Freistoßflanke durch Lushtaku, passierte bis zur Halbzeit nicht mehr viel.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich der SGV sichtlich bemühter. Gegen nun tiefstehende Gäste fehlte aber weiterhin die Durchschlagskraft in der Offensive. Stattdessen sorgte Rielasingen-Arlen, mit den sich bietenden Räumen, in der 65. Minute durch Stark mit dem 0:4 für die endgültige Vorentscheidung. Das 0:5 durch Kunz in der 84. Minute war dann der Schlusspunkt eines für den SGV gebrauchten Tages, der sich mit einem Sieg bis auf zwei Punkte an die Aufstiegsplätze heranpirschen hätte können. Nun steckt man weiterhin im Mittelfeld der Tabelle fest und muss aufpassen, nicht nach unten abzurutschen.