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StartVeranstaltungFührungen / VorträgeErstes Maiwochenende im Residenzschloss

Erstes Maiwochenende im Residenzschloss

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Sonderführungen rund um Arbeit und Karriere

Während der Erste Mai vielen ein langes Wochenende beschert, öffnet das Residenzschloss Ludwigsburg seine Tore für abwechslungsreiche Sonderführungen rund um Arbeit und Karrierewege am Hof. Denn damit alles zur Zufriedenheit der hohen Herrschaften ablief, hatte man im Schloss alle Hände voll zu tun – davon wissen die Damen und Herren des Hofstaats aus eigener Erfahrung zu berichten. Für alle Sonderführungen ist eine Anmeldung unter +49 (0)71 41 18 64 00 oder an [email protected] erforderlich.

Karrieren und Geheimnisse bei Hofe

Inspiriert vom Tag der Arbeit lädt das Residenzschloss Ludwigsburg am langen Wochenende von Freitag, 1. Mai, bis Sonntag, 3. Mai, zu Sonderführungen ein, die Einblicke in die Aufgaben der Dienerschaft des Schlosses und besonderen Karrieren früherer Bewohnerinnen und Bewohner geben. Bei den Rundgängen durch die prachtvollen herzoglichen Gemächer erfahren die Gäste, dass der Hofstaat vor und hinter den Kulissen zuweilen Mühe hatte, dem aufwändigen Lebensstil der Herrschaft gerecht zu werden. Andere verfolgten eigene Interessen, um sich eine günstige Stellung bei Hofe zu sichern – manchmal auch mit List und Intrigen. Eine Anmeldung zu den Sonderführungen unter +49(0)71 41. 18 64 00 oder an [email protected] ist in allen Fällen erforderlich.

Aus dem Leben der Favoritinnen

Am Freitag, 1. Mai, gehen zwei Sonderführungen dem Mätressentum auf die Spur: Der Rundgang „Mythos Mätresse“ um 11.00 Uhr beantwortet, was es mit den offiziellen Geliebten der Herrscher auf sich hatte und wie sie in diese Position gelangten. Während die Gäste die Wohn- und Wirkungsstätten der Damen im Schloss erkunden, erfahren sie, dass der Titel der „zweiten Dame“ bei Hof ein durchaus erstrebenswerter Karriereweg war – wenngleich die Privilegien mit Abhängigkeit und Unsicherheit einhergingen. Um 13.00 Uhr haben Gäste die Gelegenheit für ein Tête-à-Tête mit einer Schlossbewohnerin: Baronin zu Auerscheidt führt die Besucherinnen und Besucher durch die Gemächer und plaudert vom Hofleben „Zwischen List und Lust“: Sie weiß um das wechselhafte Schicksal der Mätressen des Herzogs Carl Eugen – und hofft doch, selbst zur Favoritin aufzusteigen. Eine weitere Kostümführung um 14.00 Uhr gibt lebendige Einblicke in den „Alltag einer herzoglichen Hofdame“. Als Angehörige des Hofstaats kennt Katharina von Spiegel auch die weniger glamourösen Seiten des höfischen Lebens, denn: Es ist nicht alles Gold, was glänzt!

Alles für den schönen Schein

Herzog Carl Eugen von Württemberg war für seinen ausschweifenden Lebensstil bekannt. In der Sonderführung „Jubel, Trubel, Heiterkeit“ am Samstag, 2. Mai, um 16.00 Uhr nimmt Graf von Rechenbach die Gäste mit in seine Zeit und präsentiert die herzoglichen Gemächer. Der Herrscher plant eine rauschende Geburtstagsfeier: für Hofstaat und Untertanen war dies ein Höhepunkt im Festkalender, bedeutete aber auch endlose Vorbereitungen und hohe Kosten. Der Rundgang findet an diesem Wochenende noch einmal am Sonntag, 3. Mai, um 11.00 Uhr statt.

Programm für Groß und Klein am Sonntag

Am Sonntag, 3. Mai, um 14.30 Uhr stehen „Württembergs First Ladies“ im Fokus: Der Rundgang stellt den Gästen die mächtigsten Frauen Württembergs anhand ihrer Porträts vor. Wer genau hinschaut, kann aus den Gemälden allerlei Erkenntnisse über Leben und Status der Herrscherinnen von der Renaissance bis zum 19. Jahrhundert gewinnen. Um 13.00 und 14.30 Uhr wartet ein besonderer Rundgang auf kleine Entdeckerinnen und Entdecker. Bei der klassischen Führung für Familien können sie gemeinsam mit ihren Begleitpersonen auf altersgerechte Weise in die Geschichte eintauchen. Daneben gibt es an diesem Wochenende noch weitere Facetten des Schlosses zu erleben. Von 10.00 und 17.00 Uhr nehmen jede halbe Stunde die klassischen Schlossführungen „Herzog“ und „Herzogin“ die Gäste mit auf eine Reise in längst vergangene Zeiten. Auch das Modemuseum hat geöffnet und lädt dazu ein, die Trends und modischen Vorlieben vom Rokoko bis in die 1960er-Jahre zu entdecken.


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