SG BBM: Hermann bleibt, Genz geht

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Bietigheim-Bissingen.| Linksaußen-Spieler und Leistungsträger Till Hermann verlängert seinen Vertrag in Bietigheim bis 2026. Torhüter Fredrik Genz wechselt zur kommenden Saison zum Zweitligisten TuS N-Lübbecke.

Hermann kam im Sommer 2024 vom Ligakonkurrenten FrischAuf! Göppingen zur SG BBM Bietigheim und brachte nach fünf Jahren in Göppingen reichlich Erfahrung aus der 1. Liga mit. Der 1,79 m große Flügelspieler hat sich schnell zu einem wichtigen Leistungsträger im Team der SG entwickelt und bildet mit Alexander Pfeifer ein starkes Gespann auf der Linksaußenposition, das in dieser Saison bereits 62 Tore erzielte.

„Ich freue mich sehr, meinen Vertrag hier in Bietigheim um ein weiteres Jahr verlängert zu haben. Die Mannschaft und Iker haben es mir sehr einfach gemacht, mich schnell ins System und den Verein einzubringen. Bis Juni werden wir alles daransetzen, den Klassenerhalt in der 1. Liga zu schaffen“, so der 28-jährige Flügelspieler zu seiner Vertragsverlängerung.

SG-Geschäftsführer Bastian Spahlinger zeigt sich erfreut über die Vertragsverlängerung von Till Hermann: „Till hat uns mit seiner Erfahrung, Schnelligkeit und Wurfstärke von Anfang an geholfen. Mit seiner offenen und positiven Art hat er sich bestens integriert und nimmt eine wichtige Rolle im Team.“

Die SG nach der Saison verlassen wird Fredrik Genz. Der 27-jährige Torhüter schließt sich zur Spielzeit 2025/26 dem Zweitligisten TuS N-Lübbecke an. Genz kam 2022 nach Bietigheim und erreichte mit der SG u.a. den Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga im vergangenen Jahr. In der aktuellen Saison teilt er sich die Einsatzzeiten mit Daniel Rebmann und Filip Baranasic und hat bisher eine Quote von 23 Prozent gehaltener Bälle vorzuweisen.

„Nach 3 Jahren bei der SG ist für mich die Zeit gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Der Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga in der vergangenen Saison war ein Meilenstein und ich bin stolz, ein Teil dieser Erfolgsgeschichte gewesen zu sein. Jetzt heißt es weiterhin alles geben, um gemeinsam den Klassenerhalt zu erreichen”, findet Genz warme Worte.

Ebenso würdigt Spahlinger die Dienste des aktuellen SG-Torhüters: „Freddy hat einen maßgeblichen Anteil an den Erfolgen der SG in den vergangenen 2 1/2 Jahren. Und ich weiß, dass er sich weiterhin voll reinhängt und alles dafür gibt, sich am Ende der Saison mit dem Erstliga-Klassenerhalt zu verabschieden.“


Kommunale Impulse für eine zukunftsfähige Sozialdemokratie

Die Herausforderungen unserer Zeit erfordern eine starke Sozialdemokratie, insbesondere in Krisenzeiten. Kommunalpolitiker erleben tagtäglich, wie politische Entscheidungen in der Praxis wirken, und setzen sich mit großem Engagement für pragmatische Lösungen vor Ort ein. Doch ihr Ruf nach Erneuerung und stärkerer Berücksichtigung kommunaler Realitäten in der Parteispitze bleibt weitgehend ungehört.

Ein zentrales Problem ist, dass die gegenwärtige politische Ausrichtung nicht ausreichend die Rahmenbedingungen schat, damit vor Ort tatsächlich nachhaltige Lösungen umgesetzt werden können. Kommunen stehen zunehmend unter finanziellem und organisatorischem Druck, während politische Vorgaben oft realitätsfern sind und die Handlungsspielräume einschränken. Die SPD verliert an Zustimmung, weil es ihr nicht gelingt, glaubwürdige Antworten auf diese Herausforderungen zu geben und die kommunale Ebene stärker in die strategische Neuausrichtung einzubeziehen.

Statt notwendiger Selbstkritik und Kurskorrekturen zeigt die Parteiführung bislang zu wenig Bereitschaft zur Reflexion. Eine echte Erneuerung erfordert eine ehrliche Analyse und daraus folgende Konsequenzen – sowohl inhaltlich als auch personell. Nur durch eine stärkere Einbindung der kommunalen Ebene kann die SPD wieder Vertrauen gewinnen, tragfähige Lösungen entwickeln und eine zukunftsfähige Sozialdemokratie gestalten, die unsere Gesellschaft spürbar weiterbringt.

Deutschland steht vor tiefgreifenden Veränderungen, die mutige und lösungsorientierte Politik erfordern, sicher aber auch unbequeme Wahrheiten und das Hinterfragen grundsätzlicher Überzeugungen sowie parteipolitischer Glaubenssätze. Diese Veränderungen aktiv anzugehen ist in den nächsten Jahren die Aufgabe der politischen Mitte, andernfalls sehen wir die Gefahr, dass radikale Kräfte diese Veränderungen in einer Form angehen, die unserer Gesellschaft langfristig schaden.

Unser Ziel muss es sein, Wohlstand, gesellschaftlichen Zusammenhalt und demokratische Stabilität für kommende Generationen zu sichern. Dafür braucht es eine Sozialdemokratie, die nah an den Menschen ist und das Potenzial vor Ort nutzt.

Kommunen sind die Orte, an denen Politik wirkt. Hier werden Entscheidungen spürbar, hier entstehen Innovationen, und hier zeigt sich, was funktioniert – oder eben nicht. Deshalb ist es wichtig, dass sozialdemokratische Politik nicht abstrakte Konzepte entwirft, sondern aus der Praxis heraus gestaltet wird.

Wir aus der Kommunalpolitik wissen: Wer Wandel erfolgreich gestalten will, braucht einen Staat, der nicht lähmt, sondern ermöglicht. Eine Wirtschaft, die Chancen schat. Eine Gesellschaft, die Verantwortung übernimmt. Eine Politik, die Vertrauen verdient.

Ehrliche Kommunikation und klare Prioritäten

Politik kann nicht alles auf einmal lösen – aber sie kann ehrlich sagen, welche Prioritäten sie setzt.

  • Vertrauen durch Klarheit: Versprechen, die nicht erfüllbar sind, schaden der Glaubwürdigkeit. Stattdessen müssen wir oen und ehrlich über Herausforderungen sprechen. Klarheit und Glaubwürdigkeit entstehen durch Ehrlichkeit.
  • Das Versprechen “Von allem mehr” oder ein “Weiter so” können in der momentanen Zeit nicht mehr glaubwürdig vermittelt werden
  • Weniger Standards bedeuten auch Verantwortung: Reduzierte Vorschriften bringen mehr Freiheiten, aber auch mehr Eigenverantwortung.

Mehr Freiheit für Kommunen: Bürokratie abbauen, Vertrauen stärken

Gute Lösungen entstehen dort, wo die Menschen am besten wissen, was sie brauchen: vor Ort. Deshalb muss Bürokratie nicht zentralisiert, sondern reduziert werden, um Innovation und Eigenverantwortung zu stärken. Unser Staat braucht ein Update, reformieren wir ihn.

  • Weniger Kontrolle, mehr Vertrauen: Verwaltungsprozesse müssen gestrat und der Kontrollaufwand für Kommunen spürbar reduziert werden.
  • Weg von “Goldrandlösungen” und lähmenden Vorgaben, dies benötigt auch die Bereitschaft (Lebens-)Risiken zu akzeptieren: Bau-, Umwelt- und Planungsrecht und vieleweitere rechtliche Grundlagen müssen vereinfacht werden (z. B. Brandschutz, Natur- und Artenschutz, Datenschutz, Haftungsfragen)
  • Digitale Verwaltung, die funktioniert: Einheitliche Schnittstellen und marktorientierte IT- Lösungen statt überregulierter, teurer Eigenentwicklungen.
  • Effizienz statt Bürokratieaufblähung: Übergeordnete staatliche Ebenen sollten dort Personal abbauen, wo sie nur kontrollieren statt zu gestalten.

Investieren in die Zukunft: Kommunen finanziell handlungsfähig machen

Damit Städte und Gemeinden ihren Aufgaben gerecht werden können, brauchen sie verlässliche finanzielle Grundlagen – nicht befristete Förderprogramme, die vor allem Bürokratie schaen.

  • Schuldenbremse klug reformieren: Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Klimaschutz müssen nachhaltig möglich sein.
  • Wer bestellt, bezahlt: Gesetzliche Vorgaben dürfen nicht zu Lasten der Kommunen gehen, ohne dass sie dauerhaft finanziert werden.
  • Faire Lastenverteilung: Eine Wiedereinführung der Vermögenssteuer hilft, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sichern. Besteuern wir in Zukunft weniger die Arbeit der Menschen, sondern die größeren Vermögen. Denn wir wollen Leistung belohnen.

Wohnraum schaffen: Schnell, innovativ, nachhaltig

Bezahlbares Wohnen ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Wir brauchen Lösungen, die schnelles und nachhaltiges Bauen ermöglichen.

  • Kommunale Wohnungsbaugesellschaften stärken: Mehr finanzielle Mittel, Vorkaufsrechte ausbauen, langfristige Sozialwohnungsbindungen sichern und mehr Wohnraum in kommunalem und genossenschaftlichem Besitz bringen
  • Bauverfahren beschleunigen: Modulbau, serielle Fertigung und schlankere Bauvorschriften ermöglichen. Hinterfragen, ob eine generelle Aufhebung örtlicher Bauvorschriften zur Beschleunigung von Baugenehmigungen führt.
  • Finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommunen verbessern: Langfristige Wohnraumförderung statt befristeter Programme, Investitionen erleichtern.
  • Spekulation mit Wohnraum begrenzen: Spekulationssteuer auf Leerstand, schärfere Regulierung von Immobilienfonds.
  • Arbeitgeber in die Verantwortung nehmen: Steuerliche Anreize für Werkswohnungen, Beteiligung an Wohnbauprojekten.
  • Regionale Lösungen fördern: Stadt-Umland-Kooperationen, Infrastruktur ausbauen, gezielte Förderung für den angespannten Wohnungsmarkt.

Starke Wirtschaft – Rahmen setzen, Innovation zulassen, Erfolg ermöglichen

Sozialdemokratische Wirtschaftspolitik muss Unternehmen stärken, die Verantwortung übernehmen, Innovation fördern und Arbeitsplätze sichern.

  • KMUs entlasten: Gerade kleine und mittlere Unternehmen leben soziale Verantwortung – sie brauchen weniger Bürokratie und mehr Freiraum für Innovation.
  • Start-ups gezielt fördern: Bessere Kapitalverfügbarkeit und Kooperationen mit Banken, Finanzmärkten und Großunternehmen stärken Gründungen.
  • Bildung, Forschung und Wirtschaft vernetzen: Praxisnahe Ausbildung, bessere Förderstrukturen für neue Ideen und tragfähige Geschäftsmodelle. Als Vorbild kann hier die Ludwig-Maximilians-Universität München dienen.
  • Energie bezahlbar halten: Übergangsweise reduzierte Strompreise, um Wettbewerbsfähigkeit während der Transformation zu sichern.

Integration und gesellschaftlicher Zusammenhalt: Erwartungen klar formulieren

Sozialer Frieden und Integration gelingen nur, wenn klare Erwartungen formuliert und eingehalten werden.

  • Gemeinnützige Arbeit als Selbstverständnis: Eine gesellschaftliche Verpflichtung für alle, die Leistungen erhalten, stärkt den Zusammenhalt.
  • Verlässliche Migrationspolitik:
  • Menschen mit Bleibeperspektive müssen schnell und gezielt integriert werden – durch Sprachförderung, Qualifizierung und Arbeitsmarktzugang.
    Für Ausreisepflichtige braucht es konsequente und zügige Verfahren, die rechtliche Klarheit schaen und eine geordnete Ausreise umsetzen. Ausreisepflichtige sollten nicht in die kommunale Unterbringung vor Ort kommen.
  • Werte und Lebensweise definieren: Wer Teil unserer Gesellschaft wird, muss sich an demokratische Grundwerte und unser Zusammenleben anpassen. Um eine Anpassung einzufordern, müssen wir unsere Werte klarer definieren und Traditionen selbstbewusst leben.
  • Pflichtjahr für alle: Ein Dienst (z. B. bei der Bundeswehr oder im sozialen Bereich) für alle 18-Jährigen stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Bildung und Betreuung: Geteilte Verantwortung leben und notwendige Grundlagen für ein erfolgreiches Bildungssystem legen

  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Chancengleichheit sind wichtige wirtschaftliche und soziale Aspekte, jedoch muss klar sein, dass der Erziehungsauftrag nicht vollständig an den Staat abgegeben werden kann
  • Verlässliche und gute Betreuung müssen im Vordergrund stehen, nicht die Abdeckung einer möglichst langen Zeitspanne. Beides parallel zu erreichen ist auf Dauer nicht finanzierbar, weder für die Eltern, noch für die Kommunen:
  • konkret könnten die Verschiebung des Rechtsanspruchs auf Betreuung vom ersten auf das zweite Lebensjahr und eine damit verbundene Reduzierung der notwendigen Fachkräfte pro Gruppe helfen; ebenso eine grundsätzliche Reduzierung der regulären Ganztagsbetreuung von 10 auf 7 Stunden täglich; für mehr Gleichberechtigung in der Betreuung könnte die paritätische Ausbezahlung des Elterngelds sorgen
  • Bund muss wichtiger Akteur der deutschen Bildungspolitik werden (z. B. durch Abschaung des Kooperationsverbots)
    Schulgebäude müssen eine moderne Lernumgebung bieten

Europa als Schutzraum für Demokratie und Sicherheit

Ein starkes Europa schützt seine Bürgerinnen und Bürger, stärkt die Wirtschaft und sichert Frieden und Stabilität.

  • Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik: Europa muss geopolitisch handlungsfähig sein und seine Interessen weltweit vertreten können.
  • Regulierung sollte nur dort bestehen, wo sie wirklich notwendig ist – und wo sie nicht notwendig ist, muss ihr Abbau ebenso zwingend erfolgen.
  • Kein übererfüllen von EU-Stands im deutschen Recht

Eine Sozialdemokratie, die den Alltag gestaltet

Dies waren nur einige Punkte. Es gibt noch viele mehr. Sozialdemokratische Politik muss lösungsorientiert und nah an den Menschen sein. Sie muss Politik für die Mehrheit der Menschen machen. Die Zukunft der SPD entscheidet sich nicht in Theoriedebatten, sondern in den Städten und Gemeinden, in denen die konkreten Herausforderungen des Alltags bewältigt werden.

Wir Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker sind überzeugt: Eine starke Sozialdemokratie entsteht von unten – aus der Praxis, aus dem direkten Austausch mit den Menschen. Die sozialdemokratische Zukunft muss gemeinsam gestaltet werden – mit Mut, Entschlossenheit und dem Willen, das Land voranzubringen.

Wir sind uns sicher, dass sich mit einem ehrlichen Umgang mit den Herausforderungen unserer Zeit, einer oenen Kommunikation von notwendigen Zumutungen und den genannten politischen Ansätzen mehr Gemeinsinn und ein Aufbruch für ein Deutschland, das sich in einer veränderten Welt behauptet, erzeugen lassen.

Unterzeichnerinnen und Unterzeichner:

  • Jan Hambach, Bürgermeister Stadt Freiberg am Neckar
  • Florian Kling, Oberbürgermeister Stadt Calw
  • Andrea Schwarz, Bürgermeisterin für Planen, Bauen, Liegenschaften Stadt Ludwigsburg
  • Michael Wolf, Bürgermeister für Bauen Stadt Bietigheim-Bissingen
  • Benedikt Paulowitsch, Bürgermeister Gemeinde Kernen im Remstal
  • Jens Hübner, Bürgermeister Stadt Markgröningen
  • Klaus Eckert, Bürgermeister Gemeinde Durmersheim
  • Helge Viehweg, Bürgermeister Gemeinde Straubenhardt
  • Bernd Bordon, Bürgermeister Gemeinde Ilsfeld
  • Selcuk Gök, Bürgermeister Stadt Tengen
  • Pascal Wasow, Bürgermeister Gemeinde Epfenbach
  • Jonathan Makurath, Bezirksvorsteher Stuttgart-Süd
  • Colyn Heinze, Bezirksvorsteher Stuttgart-Degerloch
  • Timo Jung, stv. Vorsitzender der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) BW
  • Michael Schlichenmaier, Beisitzer im Landesvorstand der SGK BW

TVB Stuttgart verpflichtet norwegischen Nationalspieler

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Kasper Thorsen Lien wechselt zur kommenden Saison zum TVB. Der 23-jährige Linkshänder hat einen zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben und wird auf der rechten Außenbahn auflaufen.

Der norwegische Nationalspieler Kasper Thorsen Lien wird ab der Saison 2025/26 ein WILD BOY. Gemeinsam mit Neuzugang Jakob Nigg wird er das Duo auf Rechtsaußen bilden. Lien hat einen Vertrag über zwei Jahre unterschrieben.

Die Handballkarriere von Lien begann beim norwegischen Club Sarpsborg IL. Mit 18 Jahren ging es für den Linkshänder zu Halden HK, für die er drei Jahre auflief. Im Sommer 2021 wechselte der 1,94m große Rechtsaußen zum norwegischen Topclub Elverum Håndball. Mit Elverum hat Lien bereits in der EHF European League sowie in der EHF Champions League Erfahrungen sammeln können. Zudem debütierte er 2021 für die norwegische Nationalmannschaft, mit der er auch an der Weltmeisterschaft im Januar teilgenommen hat.

Lien freut sich auf seinen Wechsel nach Deutschland: „Ich freue mich sehr auf die nächsten zwei Jahre in Stuttgart. Es war schon immer mein Traum einmal in der Bundesliga zu spielen. Ich bin glücklich, dass der TVB mir diese Chance ermöglicht.“

Auch TVB-Geschäftsführer Jürgen Schweikardt zeigt sich glücklich über den Transfer: „Wir sind sehr froh, dass wir einen Spieler wie Kasper vom TVB überzeugen konnten. Kasper passt super in unser Konzept und wird uns sicher einen weiteren Schritt nach vorne bringen. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit Kasper und Jakob auf der rechten Außenbahn sehr gut besetzt sind.“


Stuttgarter Faschingsumzüge am Dienstag können stattfinden

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Die beiden traditionell am Faschingsdienstag stattfindenden Umzüge in der Stuttgarter Innenstadt und im Stadtteil Hofen können morgen, Dienstag, 4. März, wie geplant an den Start gehen. Zu diesem Ergebnis ist die Landeshauptstadt im Gespräch mit dem Polizeipräsidium gekommen. Eine Aktualisierung der Sicherheitslage war erforderlich geworden, nachdem heute in Mannheim ein Auto in eine Menschenmenge gefahren ist, was zu Toten und Verletzten geführt hat.

„Wir wollen in Abstimmung mit den Veranstaltern den Stuttgarter Faschingsumzug und den Fasnetsumzug in Hofen durchführen“, sagt Ordnungsbürgermeister Dr. Clemens Maier. „Wir haben alle Anstrengungen zur Absicherung der Veranstaltungen unternommen, auch wenn es keine hundertprozentige Sicherheit geben kann. Der Polizei liegen keine Erkenntnisse für eine konkrete Gefährdungslage in Stuttgart vor.“

Der Vorfall in Mannheim steht in einer Reihe weiterer Ereignisse in den vergangenen Monaten, die ein Zeichen für die allgemein gestiegene Gefahr von Gewalttaten in Deutschland sind. Diese abstrakte Gefahr war in dem verschärften Stuttgarter Sicherheitskonzept bereits berücksichtigt gewesen. Ein Sachverständiger für Veranstaltungssicherheit hat noch einmal bestätigt, dass durch die im Vorfeld erarbeiteten Eingriffe in den Ablauf der Umzüge, wie die Verkürzung und Anpassung der Routen und die Einrichtung von Zufahrtssperren, die Strecken in der Innenstadt und in Hofen bestmöglich gegen Anschläge mit Kraftfahrzeugen gesichert sind. Daher können die Umzüge an den Start gehen. „Unsere Gedanken sind bei den Opfern von Mannheim und von anderen Anschlägen in jüngerer Vergangenheit. Dennoch müssen wir in schwerer Zeit auch mit erhobenem Haupt Mut schöpfen und mit Zuversicht nach vorne blicken“, sagt Dr. Maier.


Polizei-Report Stuttgart | Woche 10

Quelle: ots

Stuttgart: Polizeieinsatz anlässlich mehrerer Versammlungen
Die Polizei waren wegen mehrerer Versammlungen anlässlich des Weltfrauentages am Samstag (08.03.2025) im Einsatz. Hauptaugenmerk lag dabei auf der Versammlung mit dem Thema “Demonstration 8. März” am Schlossplatz mit anschließendem Aufzug, an dem sich mehrere Tausend Personen beteiligten. Während des Aufzuges wurde in der Theodor-Heuss-Straße ein Nebeltopf gezündet sowie an einem Gebäude an der Willi-Bleicher-Straße ein Banner herabgelassen und Pyrotechnik gezündet. Einsatzkräfte kontrollierten daraufhin fünf Tatverdächtige. Im Bereich der Lautenschlager Straße hielten sich zwei Passanten auf, die eine Deutschlandflagge dabeihatten und sich vermummen wollten. Bei der anschließenden Kontrolle mussten Einsatzkräfte mehrere Teilnehmende aus dem Aufzug abdrängen, die versucht hatten, zu den beiden Personen gelangen. Nach Abschluss der Kontrolle sollen die beiden von mehreren vermummten Versammlungsteilnehmern angegriffen und mit Pfefferspray besprüht worden sein. Als der Aufzug am Schlossplatz ankam, zeigten zwei Passanten, darunter ein 15 Jahre alter Jugendlicher den Hitlergruß. Die Beamten nahmen ihn vorläufig fest und übergaben ihn den Erziehungsberechtigten. Bei der vorläufigen Festnahme von zwei Personen, die im Zusammenhang mit dem gezündeten Rauchtopf in der Theodor-Heuss-Straße stehen, solidarisierten sich Versammlungsteilnehmer und griffen die Beamten an. Nachdem eine weitere Person, die im Zusammenhang mit dem Zünden des Nebeltopfes stand ebenfalls vorläufig festgenommen wurde, solidarisierten sich erneut rund 100 Personen aus der Versammlung und mussten von Einsatzkräften daran gehindert werden, zu den drei vorläufig Festgenommenen, die sich im Ehrenhof des Neuen Schlosses befanden, vorzudringen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erlitt eine dieser Personen einen Schwächeanfall. Polizeibeamte und Demo-Sanitäter kümmerten sich um sie bevor Rettungskräfte sie zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus brachten.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Fußgängerin und Motorradfahrer schwer verletzt – Zeugen gesucht
Zwei schwerverletzte Personen und 5.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstag (08.03.2025) in der Nürnberger Straße ereignet hat. Ein 28-jähriger Fahrer eines Aprilia Leichtkraftrades überholte gegen 16:20 Uhr mehrere an einer roten Ampel wartende Autos auf einem Radfahrstreifen. Dann soll er die Ampel bei Rotlicht überfahren haben und mit einer 84-jährigen Fußgängerin, die die Straße bei Grünlicht überquerte, zusammengestoßen sein. Rettungskräfte kümmerten sich um die beiden Schwerverletzten und brachten sie in Krankenhäuser. Für die Unfallaufnahme musste die Nürnberger Straße in stadtauswärtiger Richtung für drei Stunden gesperrt werden. Hierdurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: Fußgängerin schwer verletzt – Zeugen gesucht
Bei einem Verkehrsunfall am Samstagabend (08.03.2025) hat sich eine 81 Jahre alte Fußgängerin schwere Verletzungen zugezogen. Ein 49 Jahre alter Fahrer eines Klein-Lkw war gegen 21:25 Uhr in der Olgastraße unterwegs und bog nach rechts in die Charlottenstraße ab. Hierbei übersah er offenbar die 81-jährige Fußgängerin, die die Charlottenstraße ebenfalls bei Grünlicht überquerte und stieß mit ihr zusammen. Rettungskräfte kümmerten sich um die Schwerverletzte und brachten sie in ein Krankenhaus. Der Schaden beträgt mehrere 1.000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

Stuttgart-Ost: 57-Jähriger bei Arbeitsunfall schwer verletzt
Ein 57 Jahre alter Arbeiter hat sich am Freitagvormittag (07.03.2025) auf einer Baustelle an der Wunderlichstraße schwere Verletzungen zugezogen. Der 57-Jährige war gegen 09.15 Uhr in einem Gebäude mit Elektroarbeiten beschäftigt, als den ersten Ermittlungen zufolge der Boden nachgab und der Arbeiter mehrere Meter in die Tiefe stürzte. Arbeitskollegen, die auf die Hilferufe des Schwerverletzten aufmerksam wurden, alarmierten den Rettungsdienst. Der 57-Jährige kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Cannabis-Plantage entdeckt – Mutmaßlichen Rauschgifthändler festgenommen
Polizeibeamte haben am Mittwoch (05.03.2025) einen 46 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, mit Rauschgift gehandelt zu haben. Die Beamten befanden sich wegen Durchsuchungsmaßnahmen in anderer Sache (siehe Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Stuttgart vom 06.03.2025 unter https://t1p.de/pued0) im Treppenhaus, als der Tatverdächtige an ihnen vorbei in den Keller ging. Von dort hatten die Beamten bereits starken Marihuanageruch wahrgenommen. Nachdem sie beobachteten, wie der 46-Jährige zwei Marihuanapflanzen mutmaßlich zu verstecken versuchte, sprachen sie ihn an und entdeckten kurz darauf in einem Kellerabteil, das von dem Tatverdächtigen genutzt wird, unter anderem eine Cannabis-Aufzuchtanlage mit 20 Pflanzen, mehrere Gramm Crystal Meth, mehrere Ecstasy-Tabletten, über 100 Gramm Amphetamin sowie Gold und Silber im Wert von mehreren Tausend Euro und rund 20.0000 Euro Bargeld. Der 46-Jährige leistete bei seiner Festnahme Widerstand und unternahm einen Fluchtversuch. Der Tatverdächtige mit deutscher Staatsangehörigkeit wurde im Laufe des Donnerstags (06.03.2025) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl erließ und den 46-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt einwies. Seine 65 Jahre alte Mitbewohnerin setzten die Beamten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Gaststättenmitarbeiterin ausgeraubt – Zeugen gesucht
Drei unbekannte Männer haben in der Nacht zum Freitag (07.03.2025) eine Gaststättenmitarbeiterin an der Brunnenstraße ausgeraubt. Die 37 Jahre alte Frau war gegen 03.45 Uhr in der Gaststätte, als drei Unbekannte diese betraten. Das Trio bedrohte die 37-Jährige und einen hinzukommenden 29 Jahre alten weiblichen Gast und fesselte die beiden. Sie nahmen Bargeld in unbekannter Höhe und ein Mobiltelefon an sich. Anschließend flüchteten sie zu Fuß Richtung Neckar. Die beiden Frauen konnten sich von den Fesseln befreien und riefen die Polizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief erfolglos. Der erste Unbekannte war etwa 25 Jahre alt und rund 170 Zentimeter groß. Er hatte einen schwarzen Bart und trug eine weiße FFP2-Maske und eine schwarze Schildmütze. Er war bekleidet mit einer schwarzen Jacke und einer dunkelblauen Jeans. Der Zweite war zirka etwa zwischen 27 und 30 Jahren alt und etwa 160 Zentimeter groß. Er trug eine weiße FFP2-Maske und eine schwarze Schildmütze. Bekleidet war er mit einem dunklen Kapuzenpullover und einer grauen Sporthose. Der Dritte war zirka 30 bis 32 Jahre alt und etwa 160 Zentimeter groß. Er trug eine schwarze Sturmhaube und eine grüne Stoffmütze. Bekleidet war er mit einer grünen Jacke. Er führte einen Rucksack mit sich. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 an die Kriminalpolizei zu wenden.

Stuttgart-Mitte: Rollerfahrer bei Sturz schwer verletzt
Ein 83 Jahre alter Rollerfahrer hat sich am Donnerstagnachmittag (06.03.2025) bei einem Verkehrsunfall auf dem Rotebühlplatz schwere Verletzungen zugezogen. Ein 20-Jähriger fuhr gegen 14.00 Uhr mit seinem BMW aus Richtung Kronprinzstraße in Richtung Rotebühlstraße und hielt wegen einer roten Ampel auf dem Linksabbiegestreifen vor der Kreuzung an. Der Rollerfahrer fuhr dann links an dem stehenden BMW vorbei, streifte den Kotflügel des Autos und stürzte. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Rettungskräfte, darunter ein Notarzt, versorgten den Mann und brachten ihn in ein Krankenhaus. Der Schaden beträgt ersten Schätzungen zufolge etwa 4.000 Euro.

Stuttgart-Mitte: Arzneimittellieferant angegriffen – Tatverdächtigen vorläufig festgenommen
Polizeibeamte haben am Dienstag (04.03.2025) an der Olgastraße einen 42 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen, der versucht haben soll, einen Arzneimittellieferant auszurauben. Ein 27 Jahre alter Arzneimittellieferant lieferte dem 42 Jahre alten Mann gegen 19.20 Uhr medizinisches Marihuana an seine Wohnungstür. Der 42-Jährige soll sich geweigert haben zu bezahlen, weshalb der 27-Jährige das medizinische Marihuana wieder an sich nahm und fortging. Der 42 Jahre alte Mann soll diesem dann hinterhergegangen sein und ihn mehrfach geschlagen haben, um an das Marihuana zu gelangen. Der Arzneimittellieferant wehrte sich, sodass der 42-Jährige von ihm abließ. Alarmierte Polizeibeamte nahmen den 42-Jährigen vorläufig fest. Nach Abschluss der Maßnahmen setzten die Beamten ihn auf freien Fuß.

Stuttgart-Vaihingen: Von der Fahrbahn abgekommen und im Gleisbett gelandet – Zeugen gesucht
Ein 38 Jahre alter Mercedes-Fahrer ist am Dienstagnachmittag (04.03.2025) in der Filderhofstraße von der Fahrbahn abgekommen und in ein Gleisbett gefahren. Der 38-Jährige war gegen 17.30 Uhr in der Vollmoellerstraße Richtung Filderhofstraße unterwegs, als er auf Höhe des Bahnhofs nach rechts von der Fahrbahn abkam und eine Ampel umriss. Im Gleisbett kam er zum Stehen. Rettungskräfte kümmerten sich um den Leichtverletzten und brachten ihn in ein Krankenhaus. Da der Verdacht besteht, dass der 38-Jährige unter Alkoholeinfluss stand, musste er neben einer Blutprobe auch seinen Führerschein abgeben. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903400 beim Polizeirevier 4 Balinger Straße zu melden.

Stuttgart-Wangen: Lastwagen ausgebrannt
Aus unbekannter Ursache ist am Montagnachmittag (03.03.2025) auf dem Gelände eines Großmarktes am Langwiesenweg ein Lastwagen in Brand geraten. Ein Zeuge entdeckte die Flammen gegen 16.30 Uhr und wählte den Notruf. Beim Eintreffen der Rettungskräfte brannte der mit Gemüse beladene Lastwagen bereits lichterloh. Der Schaden kann bislang nicht beziffert werden. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an.

Stuttgart-Mitte: Nach Bedrohung mit Messer – 22 Jahre alter Tatverdächtiger in Haft
Polizeibeamte haben am Samstagnachmittag (01.03.2025) einen 22 Jahre alten Mann festgenommen, der unter anderem einen 48 Jahre alten Mann mit einem Messer bedroht haben soll. Der 48-Jährige wurde gegen 14.40 Uhr auf den Tatverdächtigen aufmerksam, da er offensichtlich eine Gruppe junger Frauen anpöbelte. Als der 48-Jährige dazwischen ging, soll der 22-Jährige ihn gestoßen haben, so dass Beide auf den Boden fielen. Nachdem die beiden Männer wieder standen, soll der Tatverdächtige ein Messer gezogen und Stichbewegungen in Richtung des 48-Jährigen gemacht haben, ohne ihn zu treffen. Alarmierte Polizeibeamte nahmen den Tatverdächtigen daraufhin fest. Der 22-Jährige mit rumänischer Staatsangehörigkeit wurde am Sonntag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl erließ und den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt einwies.

Stuttgart-Mitte: 15-Jährige sexuell belästigt – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Mann hat am Donnerstagnachmittag (27.02.2025) im Hauptbahnhof einer 15-Jährigen Geld für sexuelle Handlungen angeboten. Die 15-Jährige hielt sich gegen 14.30 Uhr im Bereich der Gleise 6 bis 12 auf, als der Täter sie ansprach. Die junge Frau ging weiter und vertraute sich am nächsten Tag ihrer Mutter an. Der Unbekannte ist etwa 25 bis 30 Jahre alt, zirka 170 Zentimeter groß und hat markante Gesichtszüge. Sein Haar war dunkelbraun und an den Seiten kürzer geschnitten. Er hatte braune Augen und einen Bart. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: 14-Jährige sexuell belästigt – Zeugen gesucht
Polizeibeamte haben am Samstagnachmittag (01.03.2025) einen 26 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, an der Königstraße Ecke Bolzstraße eine 14-Jährige sexuell belästigt zu haben. Der Tatverdächtige sprach das 14 Jahre alte Mädchen gegen 14.50 Uhr am Herzog-Christoph-Denkmal an und begann, sie gegen ihren Willen zu umarmen und zu küssen. Das Mädchen alarmierte daraufhin die Polizei, die den 26-Jährigen vorläufig festnahm. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Wangen: Fahrer entkommt Polizeikontrolle – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Fahrer eines BMW ist am Samstagabend (01.03.2025) in der Wasenstraße vor einer Polizeikontrolle geflüchtet und hat hierbei mindestens einen anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet. Eine Streifenwagenbesatzung bemerkte gegen 17.40 Uhr in der Wasenstraße den Fahrer eines grauen BMW mit Münchener Kennzeichen. Dieser beschleunigte stark und fuhr Richtung Ulmer Straße davon. Als die Beamten den Fahrer kontrollieren wollten, fuhr er in der Ulmer Straße auf Höhe eines Supermarktes auf einen Parkplatz und erweckte den Anschein, anzuhalten. Er fuhr aber dann wieder in die Ulmer Straße, wo ein weißes Auto eine Vollbremsung machte, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Anschließend bog der BMW-Fahrer in die Straße Viehwasen ab und flüchtete. Er war zwischen 20 und 30 Jahren alt, hatte schwarze Haare und trug ein helles Oberteil. Zeugen, insbesondere der Autofahrer der eine Vollbremsung machen musste, werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 an die Verkehrspolizei zu wenden.


Polizei-Report Kreis Esslingen | Woche 10

Quelle: ots

Esslingen am Neckar: Schläge, Tritte und Bisse im Discounter
Beleidigt, bedroht und verletzt worden ist am Samstagabend ein Sicherheitsdienstmitarbeiter in einem Discounter in der Stuttgarter Straße. Gegen 19.50 Uhr betrat ein 30-jähriger Kunde den Markt und beleidigte unmittelbar den 36 Jahre alten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, welcher im Eingangsbereich stand. Anschließend warf der Kunde sein mitgebrachtes Leergut in den Verkaufsräumen herum, woraufhin er von dem Mitarbeiter angesprochen und zum Verlassen des Discounters aufgefordert wurde. Der Kunde bedrohte den 36-Jährigen daraufhin verbal, woraufhin er von dem Mitarbeiter zunächst angewiesen wurde, vor Ort auf das Eintreffen der zwischenzeitig verständigten Polizei zu warten. Als der Kunde den Mitarbeiter im weiteren Verlauf von sich gestoßen hatte, versuchte der Mitarbeiter den Mann bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten, wogegen sich der 30-Jährige mittels Tritten und Schlägen zu wehren versuchte. Zudem biss der Störer dem Sicherheitsdienstmitarbeiter in dessen Schulter. Eine Flucht war dem 30-jährigen Mann jedoch aufgrund des Eingreifens einer weiteren Mitarbeiterin des Discounters nicht möglich. Beim Eintreffen einer Streifenbesatzung des Polizeireviers Esslingen wiesen sowohl der Sicherheitsdienstmitarbeiter als auch der 30-jährige Kunde jeweils leichte Verletzungen auf. Dem uneinsichtigen Kunden wurde seitens der Polizeistreife ein Platzverweis ausgesprochen, welchem er auch Folge leistete. Zudem wurde ein von ihm mitgeführtes Tierabwehrspray polizeirechtlich beschlagnahmt. Das Polizeirevier Esslingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Filderstadt: Kartons in Brand geraten
Zu einem Brand auf einem Balkon in Filderstadt-Bonlanden sind Feuerwehr und Polizei am Samstagmorgen gegen 9 Uhr ausgerückt. In der Steinstraße hatte ein Anwohner Unkraut mithilfe eines Gasbrenners verbrannt. Hierbei entstand ein Funkenflug, welcher leere Umzugskartons auf dem in der Nähe befindlichen Balkon eines Mehrfamilienhauses entzündete. Der Verursacher informierte daraufhin die Feuerwehr und begann umgehend selbst mit Löschmaßnahmen. Durch den Einsatz eines handelsüblichen Feuerlöschers konnte ein größerer Schaden vermieden werden. Lediglich die Balkonfliesen und das Balkongeländer wurden durch die Flammen beschädigt. Der Sachschaden wird auf ungefähr 1.000 Euro geschätzt. Durch das schnelle Handeln des Verursachers bestand keine Gefahr für Personen oder das Gebäude. Das Polizeirevier Filderstadt hat die Ermittlungen aufgenommen.

Ohmden: Nach Trunkenheitsfahrt mit Fahrrad in Gewahrsam genommen
Mehreren Strafanzeigen sieht ein 50 Jahre alter Mann entgegen, nachdem er am Samstagabend in Ohmden betrunken mit seinem Fahrrad gefahren ist. Der 50-Jährige wurde der Polizei gegen 23.20 Uhr telefonisch gemeldet, da er im Einmündungsbereich Hauptstraße / Fabrikstraße auf der Fahrbahn und neben seinem Fahrrad lag. Die anfahrende Polizeistreife konnte bei dem 50-jährigen Mann Alkoholgeruch feststellen, jedoch gab es zunächst keine Zeugen für einen Sturz oder eine Fahrt mit Fahrrad. Somit wurde ihm seitens der vor Ort eingesetzten Polizeibeamten ein Fahren untersagt, stattdessen solle er sein Fahrrad schieben. Entgegen dieser Aufforderung stieg der 50-Jährige jedoch auf sein Fahrrad und fuhr los. Auf die polizeiliche Weisung, stehen zu bleiben, reagierte er nicht und fuhr weiter Richtung Ortsmitte Ohmden. Die Polizeistreife nahm die Verfolgung auf. Der Fahrradfahrer sprang am Ende der Bachstraße in einem Feld von seinem Fahrrad und näherte sich hier den Polizeibeamten in aggressiver Weise. Er beleidigte die Beamten mit nicht zitierfähigen Ausdrücken, ballte seine Hände immer wieder zu Fäusten und spuckte auf die Polizeibeamten. Auf Grund der Situation, die weiter zu eskalieren drohte, wurde er mittels einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht, in Gewahrsam genommen und zum Polizeirevier Kirchheim transportiert. Ein bei dem 50-Jährigen durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 2 Promille, weshalb er sich einer Blutprobe und einer Haftfähigkeitsuntersuchung unterziehen musste. Der Fahrradfahrer sieht nun entsprechenden Strafanzeigen entgegen. Das Polizeirevier Kirchheim hat die Ermittlungen aufgenommen.

Frickenhausen: Verkehrsunfall mit Krankenfahrstuhl
Ein Leichtverletzter ist die Folge eines Verkehrsunfalls, der sich Freitagnachmittag ereignet hat. Gegen 15.45 Uhr befuhr ein 85-Jähriger mit seinem Krankenfahrstuhl den Gehweg in der Beurener Straße. Eine 26-Jährige, die zu diesem Zeitpunkt mit ihrem Kia aus einer Hofeinfahrt ausparkte übersah den querenden Mann. Bei der Kollision kippte der 85-Jährige zur Seite und verletzte sich hierbei nach bisherigem Stand der Ermittlungen leicht. Er wurde durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Bei der Unfallaufnahme konnte nicht ausgeschlossen werden, dass die 26-Jährige unter der Beeinflussung von Betäubungsmitteln stand, weshalb sie sowohl eine Blutprobe als auch ihren Führerschein abgeben musste. Bei dem Unfall ist Sachschaden in Höhe von circa 800 Euro entstanden.

Plochingen: Brand einer Parkbank
Zu einem Brand auf einem Spielplatz im Landschaftspark Bruckenwasen sind am Freitagabend Feuerwehr und Polizei ausgerückt. Gegen 19 Uhr teilten mehrere Zeugen telefonisch mit, dass eine Parkbank auf Seiten des Radweges Neckardamm brennt und sich bereits eine dichte Rauchwolke gebildet hat. Der Brand konnte durch die Feuerwehr Plochingen, die mit einem Fahrzeug und acht Einsatzkräften vor Ort war, rasch gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von etwa 600 Euro. Das Polizeirevier Esslingen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Wendlingen: Rollerfahrer übersehen
Zu einem Verkehrsunfall ist es am Freitagnachmittag an der Kreuzung Kirchheimer Straße / Friedrichstraße gekommen. Gegen 17.50 Uhr fuhr ein 30-Jähriger mit seinem Audi von der Friedrichstraße kommend an die vorfahrtsberechtigte Kirchheimer Straße heran. Aufgrund schwieriger Sichtbedingungen tastete er sich in den Kreuzungsbereich hinein, übersah jedoch einen von links kommenden 46 Jahre alten Aprilia-Fahrer. Beim Versuch auszuweichen kam dieser zu Fall, woraufhin der Roller gegen den Pkw schlitterte. Der Zweiradfahrer wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Am Roller entstand Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro, am Audi wird der Schaden auf etwa 2.000 Euro geschätzt.

Kirchheim/Teck: Drei Mal alkoholisiert unterwegs
Gleich drei, teils erheblich alkoholisierte Verkehrsteilnehmer mussten Beamte des Polizeireviers Kirchheim in der Nacht von Donnerstag auf Freitag innerhalb kurzer Zeit im Stadtgebiet aus dem Verkehr ziehen.
Kurz vor Mitternacht stellte eine Streifenbesatzung bei einem 76 Jahre alten Fahrer eines Suzuki eine deutliche Alkoholbeeinflussung stand. Ein Test ergab einen vorläufigen Wert von über 1,1 Promille. Der Mann musste daraufhin neben einer Blutprobe und seinem Pkw-Schlüssel auch seinen Führerschein abgeben.
Kurze Zeit später kontrollierten die Beamten einen 26-jährigen Lkw-Lenker mit einer Alkoholisierung von 0,6 Promille. Der Mann musste daraufhin seinen Lkw stehen lassen, sein Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt.
Nahezu zeitglich wurde ein 62 Jahre alter Radfahrer einer Kontrolle unterzogen. Auch dieser hatte noch nach dem Konsum von Alkohol am Straßenverkehr teilgenommen. Nach einem Test stand ein vorläufiger Wert von über 1,9 Promille fest. Der Pedelec-Fahrer musste ebenfalls eine Blutprobe abgeben. Die drei Verkehrsteilnehmer sehen nun entsprechenden Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen bzw. Strafanzeigen entgegen.

Denkendorf: Radlerin gegen Pkw-Tür geprallt
Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag in der Berkheimer Straße hat eine Radfahrerin leichte Verletzungen erlitten. Ein 31-Jähriger hatte dort gegen 16 Uhr seinen VW Taigo am Fahrbahnrand geparkt. Offensichtlich übersah er in der Folge beim Öffnen der Fahrertür eine sich von hinten nähernde 55-Jährige mit ihrem Pedelec. Diese prallte gegen die geöffnete Pkw-Tür und stürzte zu Boden. Ein Rettungswagen brachte die Frau mit leichten Verletzungen in eine Klinik. Am Pedelec sowie am Pkw entstand ein Sachschaden von mindestens 1.000 Euro.

Plochingen: Mann von Zug erfasst und tödlich verletzt
Ein tödlicher Bahnunfall hat sich am Donnerstagvormittag im Bahnhofsbereich in Plochingen ereignet. Ein 39-Jähriger hatte sich gegen zwölf Uhr vor einen aus Richtung Stuttgart fahrenden Zug begeben. Trotz einer noch durchgeführten Notbremsung wurde der Mann von dem Schienenfahrzeug erfasst und tödlich verletzt. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nach derzeitigem Kenntnisstand nicht vor. Der Zugverkehr musste für die Dauer von etwa zwei Stunden für einen Teil der Gleise eingestellt werden.

Lenningen: Mit Gegenverkehr kollidiert
Nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen hat ein 61 Jahre alter Autofahrer bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagmittag auf der Gutenberger Steige erlitten. Der Mann war gegen 13.10 Uhr mit einem Nissan 370Z auf der B465 von Donnstetten herkommend abwärts in Richtung Gutenberg unterwegs. In einer scharfen Kurve geriet er wohl infolge nicht angepasster Geschwindigkeit mit dem Pkw auf die Gegenfahrspur und kollidierte mit dem entgegenkommenden Lkw eines 41-Jährigen. Der 61 Jahre alte Autofahrer wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Beide beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 40.000 Euro. Aufgrund auslaufender Betriebsmittel musste die Fahrbahn mit einem Spezialgerät gereinigt werden. Hier war die Gutenberger Steige bis etwa 17 Uhr voll gesperrt.

Neuhausen: Feuerwehreinsatz
Rauch in der Küche eines Einfamilienhauses hat am Mittwochmittag in der Moltkestraße für Aufregung gesorgt. Gegen 13 Uhr waren die Einsatzleitstellen von Feuerwehr und Polizei alarmiert worden. Die Feuerwehr, die mit sechs Fahrzeugen und 32 Feuerwehrleuten im Einsatz war, konnte zum Glück rasch Entwarnung geben. Wasser aus einem überkochenden Topf war offenbar zwischen das Kochfeld und den Backofen in die Elektrik des Herdes gelaufen und hatte dort einen Kurzschluss verursacht, der zu einer starken Rauchentwicklung geführt hat. Nachdem das Gebäude von der Feuerwehr durchlüftet worden war, konnten die Bewohner wieder zurück ins Haus. Verletzt wurde niemand, sodass der vorsorglich mit angefahre Rettungsdienst und der Notarzt nicht eingesetzt werden mussten. Der entstandene Sachschaden ist noch nicht bekannt, dürfte sich aber auf den Herd beschränken.

Leinfelden-Echterdingen: Arbeiter verunglückt
Bei einem Arbeitsunfall am Mittwochvormittag hat sich ein Mann auf dem Messegelände in Echterdingen schwere Verletzungen zugezogen. Ein 51-Jähriger stieg gegen elf Uhr auf die Ladefläche eines Lkw, um die dort transportierte Ladung zu überprüfen. Aus noch ungeklärter Ursache stürzte er hierbei von dem Fahrzeug zu Boden und verletzte sich schwer. Der Rettungsdienst brachte den Mann in eine Klinik. Die Verkehrspolizei Esslingen hat die Ermittlungen dazu aufgenommen.

Leinfelden-Echterdingen: Frau bei Unfall schwer verletzt
Schwere Verletzungen hat eine Frau bei einem Unfall am Mittwochabend auf dem Messegelände am Flughafen Stuttgart erlitten. Ersten Ermittlungen nach fuhr ein 71-Jähriger kurz vor 18.30 Uhr mit einem Gabelstapler im Bereich der Ladezone der Halle 8 rückwärts. Hierbei übersah er eine 28 Jahre alte Frau und erfasste sie mit seinem Fahrzeug. Die Verletzte musste anschließend mit einem Rettungswagen in eine Klinik eingeliefert werden. Die Esslinger Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Denkendorf: Zwei Verletzte bei Frontalzusammenstoß
Zwei Frauen sind bei einem Frontalzusammenstoß am Mittwochmorgen in Denkendorf verletzt worden. Eine 23-Jährige war kurz vor acht Uhr mit einem Dacia auf der Albstraße unterwegs. In einer Rechtskurve fuhr die Frau ersten Ermittlungen nach nicht weit genug rechts, so dass es zum Frontalzusammenstoß mit dem entgegenkommenden BMW einer 54 Jahre alten Frau kam. Sie fuhr in diesem Moment an geparkten Pkw vorbei. Die Kollision war so heftig, dass beide Fahrerinnen mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden mussten. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Sie wurden abgeschleppt. Der Schaden wird auf 18.000 Euro geschätzt.

Aichtal: Gegen Schutzplanken gekracht und verletzt
Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochmorgen auf der B27 bei Aichtal ist eine Pkw-Lenkerin leicht verletzt worden. Gegen 8.30 Uhr war eine 53-Jährige mit ihrem Opel Corsa auf der Bundesstraße in Richtung Tübingen unterwegs. Kurz vor der Überleitung auf die B312 geriet die Frau aus bislang ungeklärter Ursache mit ihrem Wagen nach links und kollidierte seitlich mit der Mittel-Schutzplanke. Von dort kam der Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen die dort angebrachten Schutzplanken. Die 53-Jährige wurde mit leichten Verletzungen durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Ihr Opel wurde so schwer beschädigt, dass ihn ein Abschlepper abtransportieren musste. Zur Unfallaufnahme und Räumung der Trümmerteile musste die B312 fast drei Stunden komplett gesperrt werden. Neben der Feuerwehr war auch die Straßenmeisterei im Einsatz.

Kirchheim: Fußgängerin schwer verletzt (Zeugenaufruf)
Schwere Verletzungen hat eine Fußgängerin am Mittwochvormittag bei einem Unfall in der Armbruststraße erlitten. Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte eine 88 Jahre alte Frau gegen 9.30 Uhr die Fahrbahn, als ein 32-Jähriger mit einem BMW aus dem Stuckerinweg nach rechts in die Armbruststraße abbiegen wollte. Im weiteren Verlauf wurde die Fußgängerin von dem BMW erfasst und hierbei schwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik. Die Verkehrspolizei Esslingen hat die Ermittlungen übernommen und bittet unter der Telefonnummer 0711/3990-330 dringend um Zeugenhinweise zum Unfallhergang.

Esslingen: Nach Tötungsdelikt in Haft
Der 72-Jährige aus Esslingen, der im dringenden Verdacht steht, am 24.02.2025 seine Ehefrau getötet zu haben, befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Wie bereits berichtet, hatten am Montag, 24.02.2025, Familienangehörige der Polizei Streitigkeiten sowie eine Bedrohungssituation zwischen den Eltern in deren Esslinger Wohnung gemeldet. Einsatzkräfte hatten daraufhin die Frau tot und ihren Ehemann mit lebensgefährlichen Verletzungen in der Wohnung vorgefunden. Mittlerweile befindet er sich außer Lebensgefahr.
Der 72-jährige Deutsche wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart bereits im Laufe des Freitags (28.02.2025) der zuständigen Haftrichterin des Amtsgerichts Stuttgart vorgeführt, die gegen den Beschuldigten die Untersuchungshaft anordnete. Der Beschuldigte wurde am Montag, 03.03.2025, in ein Justizvollzugskrankenhaus verbracht. Bis dahin war er in einer Klinik stationär behandelt worden.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizeidirektion Esslingen zum Tatmotiv und zum genauen Ablauf des Geschehens dauern weiter an.

Wernau: Kind gegen fahrenden Pkw geprallt
Ein Kind ist bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag auf der Kirchheimer Straße verletzt worden. Gegen 16.30 Uhr lief ein Vierjähriger unvermittelt auf die Fahrbahn, um zu seinem Vater auf der anderen Straßenseite zu gelangen. Hierbei prallte der Junge gegen die Fahrzeugseite eines Mercedes, den ein 50 Jahre alter Verkehrsteilnehmer lenkte. Dieser fuhr zum Unfallzeitpunkt aufgrund stockenden Verkehrs bereits sehr langsam. Das Kind wurde nach der medizinischen Erstversorgung mit Verletzungen unbekannten Ausmaßes durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht.

Nürtingen: Polizei warnt vor falschem Handwerker und Glas-Wasser-Trick
Die Polizei warnt vor einem Trickdieb, der sich als Handwerker ausgibt und es offenbar auf die Barschaft von Seniorinnen und Senioren abgesehen hat. Am Montag, gegen 11.30 Uhr, trat er in der Laiblinstegstraße in Erscheinung, wo er sich unter dem Vorwand, Handwerkerarbeiten durchführen zu müssen, Zutritt zu einem Mehrfamilienhaus verschaffte. Nachdem eine Seniorin ihn in ihre Wohnung gelassen hatte, machte er sich auf die Suche nach möglicher Beute, wobei er sein Opfer mit der Bitte um ein Glas Wasser von seinen bösen Absichten ablenkte. Als die Frau wieder aus der Küche kam, war der Dieb bereits mit dem in der Wohnung aufgefundenen Bargeld verschwunden. Eine Fahndung nach dem Täter verlief negativ. Er soll um die 30 Jahre alt und 165 cm groß gewesen sein, hatte dunkle kurze Haare, trug ein Basecap und sprach gebrochen deutsch. Außerdem hatte er ein Klemmbrett mit mehreren Blättern Papier bei sich. Ein Zusammenhang mit einer verdächtigen Wahrnehmung am 25. Februar 2025, als ein Unbekannter mit der Behauptung, Rauchmelder zu überprüfen, ein Wohnhaus einer Seniorin in der Kalkoferstraße betreten, aber nichts gestohlen hatte, wird geprüft. Hier wurde der Eindringling als etwa 25 Jahre alter Brillenträger,180 cm groß und mit nach hinten gedrehtem Basecap beschrieben. Hinweise nimmt das Polizeirevier Nürtingen unter Tel. 07022/9224-0 entgegen.

Kirchheim: Motorradfahrerin gestürzt
Verletzungen bislang unbekannten Ausmaßes hat eine Motorradfahrerin bei einem Verkehrsunfall am Montagabend in Kirchheim erlitten. Die 20-Jährige war gegen 18.30 Uhr mit einer Kawasaki auf der Schlierbacher Straße unterwegs. Beim Rechtsabbiegen in die Obere Steinstraße rutschte der jungen Frau ersten Erkenntnissen nach das Hinterrad ihrer Maschine weg. Im Anschluss verlor sie die Kontrolle über ihr Motorrad und stürzte auf die Fahrbahn. Die verletzte Bikerin wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Der Schaden an der Kawasaki beläuft sich auf zirka 2.500 Euro.

Weilheim/Teck: Kind auf Roller von Pkw erfasst
Nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen hat ein Achtjähriger bei einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag an der Einmündung Michael-Ulmer-Weg / Obere Grabenstraße erlitten. Ein 63-Jähriger wollte gegen 17.45 Uhr mit seinem Pkw vom Michael-Ulmer-Weg nach rechts auf die Obere Grabenstraße einbiegen. Hierzu fuhr er über den Gehweg und den abgesenkten Bordstein. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Achtjährigen, der mit seinem Tretroller auf dem Gehweg der Obere Grabenstraße in Richtung Lerchenstraße befuhr. Der Junge stürzte daraufhin zu Boden. Er wurde vom Rettungsdienst versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Kirchheim/Teck: Mitpatientin schwer verletzt
Wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt das Polizeirevier Kirchheim gegen eine 86 Jahre alte Frau, die am frühen Sonntagmorgen in einer Klinik einer 90-Jährigen schwere Verletzungen zugefügt haben soll. Beide Frauen waren im Zuge eines Krankenhausaufenthaltes gemeinsam in einem Patientenzimmer untergebracht. Bei einem Rundgang am Sonntagmorgen, gegen 4.45 Uhr, stellte das Pflegepersonal die schwer, jedoch nicht lebensgefährlich verletzte 90-Jährige fest. Ersten Ermittlungen zufolge steht ihre 86 Jahre alte Mitpatientin im Verdacht, der Geschädigten die Verletzungen mit einer Nagelfeile zugefügt zu haben. Der genaue Hergang konnte aufgrund der Demenzerkrankung der beiden Beteiligten bislang nicht in Erfahrung gebracht werden. Die Beschuldigte wurde in eine psychiatrische Fachklinik verlegt.


 

Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 10

Quelle: ots

Landkreis Böblingen: Betrüger auf Partnerbörse aktiv – sechsstelliger Betrag erbeutet
Eine 46-jährige Frau aus dem Landkreis Böblingen wurde Opfer einer besonders perfiden Betrugsmasche im Internet, die als “Love Scamming” oder “Romance Scamming” bekannt ist. Auf der Suche nach einer Partnerschaft lernte die Frau bereits 2023 auf einer Online-Partnerbörse eine Person kennen, die sich als US-amerikanischer Mann ausgab. Im Laufe der Zeit gelang es der unbekannten Person, mit der 46-Jährigen eine Beziehung aufzubauen und sich das Vertrauen ihres Opfers zu erschleichen. Unter verschiedenen Vorwänden sowie mit der Aussicht auf die große Liebe und ein gemeinsames Leben brachte die unbekannte Person die Geschädigte dazu, ihr zwischen Juli 2023 und Februar 2025 zahlreiche Geldbeträge zu überweisen bzw. ins Ausland zu transferieren. In der Summe wurde die 46-Jährige so um rund 500.000 Euro betrogen. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

Renningen: mehrere Unbekannte in Auseinandersetzung auf Schulhofgelände verwickelt
Der Polizeiposten Renningen ermittelt derzeit wegen gefährlicher Körperverletzung gegen mehrere noch unbekannte Personen, die am Donnerstagabend (06.03.2025) gegen 18:20 Uhr im Bereich einer Schule in der Poststraße in Renningen in eine Auseinandersetzung verwickelt waren. Eine vierköpfige Personengruppe im Alter von 14 bis 17 Jahren saß zunächst auf einer Bank auf dem Schulgelände, als sich eine weitere Gruppe Jugendlicher aus etwa 7 bis 10 Personen auf eine Bank neben sie setzte. Im weiteren Verlauf kam es zunächst zu verbalen Streitigkeiten und schließlich zu einer Rangelei zwischen den Mitgliedern der beiden Gruppen. Hierbei wurde ein 16-jähriger Jugendlicher der vierköpfigen Gruppe zu Boden gebracht, wo mehrere der Angreifer auf ihn einschlugen und eintragen. Der 16-Jährige wurde dabei an Kopf und Oberkörper verletzt. Die Gruppe der unbekannten Jugendlichen konnte noch vor Eintreffen der Polizei unerkannt flüchten. Die Angreifer wurden von den Geschädigten als etwa gleichaltrig beschrieben. Sie sollen überwiegend dunkle, kurze Harre gehabt und blaue Jeans getragen haben. Einer der Unbekannten trug ein matt glänzendes, schwarzes Bandana, ein anderer eine Gucci-Cap. Zeugen, die weitere Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07152 605-0 oder per E-Mail: [email protected] zu melden.

Sindelfingen: 21 Jahre alte Frau in Wohnung beraubt und verletzt – Zeugen gesucht
Nach einem schweren Raub, der sich am Donnerstag (06.03.2025) zwischen 09:25 Uhr und 09:40 Uhr in einem Mehrparteienhaus in der Bahnhofstraße in Sindelfingen ereignete, sucht die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg noch Zeugen.
Zwei bislang unbekannte Täter klingelten zunächst direkt an der Wohnungstüre des Opfers in dem Mehrparteienhaus. Nachdem das Opfer die Türe öffnete, überwältigten die beiden Täter die Frau und drangen in die Wohnung ein. Einer der Täter war zu diesem Zeitpunkt mutmaßlich mit einer Pistole bewaffnet. Anschließend durchsuchten die Täter die Wohnung, bevor sie kurze Zeit später flüchteten. Die Art und Höhe des Raubgutes ist noch Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Sofort eingeleitete und umfangreiche Fahndungsmaßnahmen mit mehreren Streifenwagenbesatzungen führten nicht zum Erfolg.
Die beiden Täter werden wie folgt beschrieben: Täter 1: zirka 40 bis 42 Jahre alt, rund 190 Zentimeter groß, sportlich Statur, schwarz gekleidet, führte eine Tasche mit sich. Täter 2: zirka 35 Jahre alt, rund 180 Zentimeter groß, normale Statur, schwarz gekleidet.
Die Kriminalpolizei, Tel. 0800 1100225 oder [email protected], bittet Anwohner des Mehrparteienhauses sowie weitere Personen, denen Verdächtiges aufgefallen ist oder Angaben zu den Tätern machen können, sich zu melden.

Tamm/Leonberg: Schockanrufe durch angebliche Ärzte
Falsche Ärzte versuchten am Donnerstag (06.03.2025) in zwei Fällen, ihre Opfer mit angeblichen Krebsdiagnosen von Familienangehörigen um ihr Hab und Gut zu bringen.
Ein vermeintlicher “Professor” einer Klinik rief eine 68-jährige Frau in Tamm an und gab vor, ihre Tochter sei schwer an Krebs erkrankt. Sie liege in einer Klinik und benötige dringend ein lebensrettendes Medikament, welches es nur in der Schweiz gibt. Das Medikament koste 170.000 Euro, werde allerdings derzeit nicht von der Krankenkasse übernommen, so dass es privat bezahlt werden müsse. Die 68-Jährige wurde misstrauisch und wollte mit ihrer Tochter sprechen. Daraufhin leitete der “Professor” das Telefon angeblich an die Tochter weiter, die jedoch nur ins Telefon weinte. Im Endeffekt beendete die 68-Jährige das Telefonat, da der unbekannte Anrufer ihre Fragen nicht ausreichend beantworten konnte, so dass es hier nicht zu einem Vermögensschaden kam.
Unglücklicherweise hatte ein unbekannter Anrufer bei einer 86-jährigen Frau aus Leonberg mehr Erfolg. Der Betrüger stellte sich ihr als “Professor Koch” aus der Uniklinik Mainz vor und konnte die Seniorin durch geschickte Gesprächsführung davon überzeugen, ihrem angeblich schwer an Krebs erkrankten Sohn nur mit einem 180.000 Euro teuren Medikament das Leben retten zu können. Die 86-Jährige wurde von dem Unbekannten über eine längere Zeit am Telefon gehalten und dazu gebracht, Bargeld, Goldschmuck und Münzen im Gesamtwert von über 20.000 Euro in eine Tüte zu packen und an einen angeblichen “Herrn Schwarz” zu übergeben. Dieser kam zur Wohnung der Rentnerin, nahm die Tüte wortlos entgegen und ging zu Fuß weg. Erst nach der besagten Übergabe erreichte die 86-Jährige telefonisch einen ihrer Söhne, woraufhin sie den Betrug erkannte und die Polizei informierte.
In beiden Fällen hat die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums die Ermittlungen wegen Betruges aufgenommen.

Sindelfingen: Rund 4.000 Euro Sachschaden nach Brandlegung an Schule
Nach einer Brandlegung durch noch unbekannte Täter entstand zwischen Dienstag (04.03.2025) 00:00 Uhr und Mittwoch (05.03.2025) 00:00 Uhr auf einem Schulgelände in der Goldbergstraße in Sindelfingen ein Sachschaden von rund 4.000 Euro. Die Täter begaben sich auf das Gelände der Gemeinschaftsschule und kokelten mutmaßlich die Seile eines dortigen Klettergerüstes an, wodurch die Tragfähigkeit des Spielgerätes stark beeinträchtigt wurde. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Sindelfingen unter Tel. 07031 697-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Böblingen: 37-Jähriger nach Verkehrsunfall schwer verletzt – Zeugen gesucht
Die Verkehrspolizei Ludwigsburg sucht Zeugen für einen Verkehrsunfall, bei dem am Mittwochmorgen (05.03.2025) gegen 07:10 Uhr in Böblingen ein 37-jähriger Radfahrer schwer verletzt wurde. Der 37-Jährige war mit seinem Rennrad auf der Schickardstraße in Richtung Böblinger Straße unterwegs und wollte dort links nach Dagersheim abbiegen. Zeitgleich fuhr ein 39-Jähriger mit seinem Renault auf der Böblinger Straße ebenfalls in Richtung Dagersheim. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision zwischen dem Fahrradfahrer und dem von rechts kommenden Renault des 39-Jährigen. Der 37-Jährige stürzte von seinem Rennrad, zog sich schwere Verletzungen zu und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Renault-Fahrer blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 7.000 Euro. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Erstellung eines Gutachtens an. Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zu dem Verkehrsunfall aufgenommen und sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Insbesondere geht es auch um die Frage, ob einer der Unfallbeteiligten möglicherweise das für ihn geltende Rotlicht der Ampel missachtet hat. Sachdienliche Hinweise nimmt die Verkehrspolizei unter Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail an [email protected] entgegen.

Sindelfingen: 70.000 Euro Sachschaden nach Unfall
Am Dienstag (04.03.2025) kam es gegen 18:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Straße “Obere Vorstadt” in Sindelfingen. Ein 66-jähriger VW-Lenker war dort in Richtung Ziegelstraße unterwegs. Auf Höhe der Einmündung der “Hohe Straße” kollidierte der 66-Jährige mutmaßlich aufgrund eines medizinischen Notfalls mit einem am Straßenrand geparkten Fiat und blieb zunächst mit seinem VW stehen. Nach kurzer Zeit beschleunigte er plötzlich stark und schob den Fiat vor sich her. Auf Höhe eines Supermarkts kamen die beiden Fahrzeuge nach links von der Fahrbahn ab und durchbrachen ein verschlossenes Garagentor einer Tiefgaragenausfahrt. In der Tiefgarage prallte der immer noch vor dem VW hergeschobene Fiat auf einen geparkten Audi, bis schließlich alle Fahrzeuge zum Stillstand kamen. Der 66-Jährige am Steuer des VW wurde noch vor Ort vom Rettungsdienst medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Ob er bei dem Unfall selbst verletzt wurde, ist noch unklar. An den drei beteiligten Fahrzeugen entstanden rund 50.000 Euro Sachschaden. Der Gebäudeschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

Magstadt: Fußgängerin angefahren und schwer verletzt
Am Dienstagmorgen (04.03.2025) kam es gegen 06:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Maichinger Straße in Magstadt. Ein 21-Jähriger Lenker eines Mercedes Sprinter war dort in Richtung Hindenburgstraße unterwegs. Auf Höhe des Rathauses übersah der 21-Jährige eine 74-jährige Fußgängerin, welche die Maichinger Straße vom rechten Straßenrand aus überqueren wollte. Die 74-Jährige wurde von dem Sprinter erfasst und stürzte zu Boden. Sie erlitt schwere Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der 21-Jährige wurde nicht verletzt. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von rund 1.000 Euro.

Leonberg: 80.000 Euro Sachschaden nach Wohnungsbrand
Aus noch ungeklärter Ursache war am Montag (03.03.2025) eine Wohnung im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Hoffmannstraße in Leonberg in Brand geraten. Anrufer alarmierten gegen 15.45 Uhr die Feuerwehr und meldeten Rauch.
Die Feuerwehr konnte die Flammen rasch bekämpfen, sodass sich der Brand auf die eine Wohnung begrenzte, die bis auf weiteres unbewohnbar bleibt. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Der entstandene Sachschaden dürfte sich vorläufigen Schätzungen zufolge auf etwa 80.000 Euro belaufen.

Böblingen: 15-Jähriger wirft Steine auf Autos und Polizeikräfte
Einen Sachschaden in Höhe von mindestens 6.000 Euro verursachte ein 15-Jähriger am Montagabend (03.03.2025) in Böblingen. Der Jugendliche randalierte gegen 21.05 Uhr zunächst in der Stuttgarter Straße und beschädigte dabei ein geparktes Fahrzeug sowie eine Haustür. Beim Eintreffen der alarmierten Polizeikräfte befand sich der 15-Jährige auf einem Garagendach und warf Steine mit einem Durchmesser von etwa sechs Zentimetern in Richtung der Polizisten sowie auf vorbeifahrende Pkws.
Die Polizeibeamten konnten die Jugendlichen schließlich vom den Dach herunterholen und ihn vorläufig festnehmen.
Das Polizeirevier Böblingen sucht nun Zeugen, die das Geschehen beobachten konnten, sowie etwaige Geschädigte der Steinwürfe. Für sachdienliche Hinweise stehen die Tel. 07031 13-2500 sowie die E-Mail-Adresse [email protected] zur Verfügung.


Souveräner Finalerfolg: HB Ludwigsburg zum vierten Mal Pokalsieger

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Als Kapitänin Xenia Smits den Pokal aus den Händen von Andreas Thiel, dem Vorsitzenden der Handball Bundesliga Frauen, erhielt, kannte der Jubel im Konfettiregen keine Grenzen mehr – obwohl viele der dort Feiernden dieses Erlebnis schon bestens kannten. Zum vierten Mal nach 2021, 2022 und 2023 (noch unter dem alten Namen SG BBM Bietigheim) hat die HB Ludwigsburg den DHB-Pokal der Frauen gewonnen.

Stuttgart, 2. März 2025.| Am Ende stand am Sonntag in der Porsche-Arena in Stuttgart vor der neuen Rekordkulisse von 3828 Zuschauern ein deutlicher 31:21-Erfolg gegen die HSG Blomberg-Lippe, die zum dritten Mal nach 2010 und 2014 ein Pokalfinale verlor und somit weiter auf den ersten Pokalsieg wartet.

Mit einer überragenden Johanna Bundsen im Tor (14 Paraden) und einer bärenstarken Abwehr war der aktuelle Meister und jetzt vierfache Pokalsieger von Beginn an überlegen. Bundsen wurde unter dem Jubel ihrer Mannschaftskameradinnen später auch als beste Torfrau des Haushahn Final4 2025 geehrt. In der Anfangsphase war vor allem Nationalspielerin Antje Döll für die klare 15:9-Führung der HBL verantwortlich, später waren es Viola Leuchter und Xenia Smits, die den Vorsprung immer weiter ausbauten.

Ein ganz besonderer Moment war das 22:13: Nur zwei Monate nach der Geburt ihres Sohnes erzielte Karolina Kudlacz-Gloc ihr erstes Turniertor. Nach dem Triumpf von Sonntag ist die gebürtige Polin nun achtfache DHB-Pokalsiegerin, gewann jeweils vier Titel mit dem HC Leipzig und jetzt Ludwigsburg/Bietigheim. Damit überholte sie sogar Christian Zeitz, den Rekordhalter im Männer-DHB-Pokal, der sieben Titel mit dem THW Kiel gewann.

Danach war der Abstand erstmals zweistellig – und die Partie längst entschieden. Beste Werferinnen waren Döll (sechs Tore) und Smits (5) für Ludwigsburg und Nieke Kühne (5) für die HSG-Blomberg-Lippe. Sollte Ludwigsburg deutscher Meister werden, ist Blomberg-Lippe für die European League qualifiziert.


HB Ludwigsburg zieht nach Krimi gegen Dortmund ins Finale gegen Blomberg ein

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3187 Fans in der Porsche-Arena sahen am Samstagabend einen echten Thriller im zweiten Halbfinale des Haushahn Final4. Der dreifache Pokalsieger HB Ludwigsburg sicherte sich den 30:29-Sieg gegen Borussia Dortmund nach einem packenden Spiel erst in der absoluten Schlussphase und trifft nun im Finale am Sonntag (15 Uhr, live bei Eurosport) auf die HSG Blomberg-Lippe. Dortmund spielt um 12.30 Uhr im Spiel um Platz drei auf die HSG Bensheim/Auerbach.

Stuttgart, 1. März 2025.| Beim Comeback von Karolina Kudlacz-Gloc nach Babypause lag die HBL zwar permanent in Front, konnte den BVB aber nie richtig abschütteln. Am Ende zog die HBL zum siebten Mal in Folge seit 2018 in ein Pokalfinale ein, nach sechsmal als SG BBM Bietigheim nun erstmals unter dem neuen Namen. Im Gegensatz zur 29:40-Niederlage in der Bundesliga vor zehn Tagen verkaufte sich Borussia Dortmund viel teurer, hätte bei einer geringeren Fehlerquote sogar das Halbfinale gewinnen können. Mit neun Treffern war BVB-Außen Kelly Vollebregt erfolgreichste Werferin der Partie und wurde auch zur besten Spielerin gewählt. Anne With Johansen traf achtmal für Ludwigsburg.

Nach dem 2:2 legte der deutsche Meister los wie die Feuerwehr, setzte sich dank einer Angriffswelle und einem 5:0-Lauf schnell ab. Vor allem Linksaußen Veronika Mala setzte in dieser Phase mit drei ihrer fünf Tore vor der Pause Akzente. Danach wurde der BVB stärker, kam vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff auf 9:11 heran, obwohl Anne With Johansen alle ihre Würfe im BVB-Tor unterbrachte. Beide Seiten zeigten sich indes wenig treffsicher vom Siebenmeterpunkt und kassierten zudem viele Zeitstrafen, worunter der Spielfluss etwas litt.

Nach der 13:10-Halbzeitführung der HBL verteidigte Dortmund mit viel mehr Intensität, machte die Räume eng, und Torfrau Tess Lieder steigerte sich ebenfalls. Beim 16:17 (39.) war Dortmund wieder auf Schlagdistanz. Ludwigsburgs Trainer Jacob Vestergaard war zu einer frühen Auszeit gezwungen.

Sein Team stabilisierte sich in der Folgezeit, konnte den starken BVB aber nicht abschütteln, bei dem nun Dana Bleckmann die Verantwortung übernahm. Allerdings leistete sich Dortmund zu viele Fehler im Spielaufbau und Angriff, zudem war nun auch HBL-Torfrau Johanna Bundsen auf dem Posten und wehrte einige entscheidende Bälle ab.

Zehn Minuten vor dem Ende war die Partie beim 26:24 aber noch komplett offen – und zum letzten Mal in dieser Partie griff Vestergaard zur grünen Karte. In der Schlussphase standen beide Torfrauen – Lieder und Bundsen – noch mehr im Fokus. Als die Schwedin im Ludwigsburger Tor zwei weitere Würfe abgefangen hatte, sorgte Mareike Thomaier per Siebenmeter zum 30:28 für die Entscheidung.

Premiere in der Porsche-Arena: Erstes Final4-Duell zwischen Ludwigsburg und Blomberg im Finale

Das Finale 2025 ist eine Premiere in der 50-jährigen Geschichte des DHB-Pokals der Frauen und auch bei der siebten Auflage des Final4 in Stuttgart: Denn noch nie standen sich die HB Ludwigsburg und die HSG Blomberg-Lippe in einem Finale oder nicht einmal einem Finalturnier gegenüber. Blomberg steht zum dritten Mal in einem DHB-Pokal-Finale, verlor 2010 gegen Bayer Leverkusen und 2014 gegen den HC Leipzig – und hat nun seine Endspiel-Premiere in Stuttgart, nachdem man 2021 im Halbfinale an Rosengarten gescheitert war.

Für HB Ludwigsburg ist es im siebten Finale in Stuttgart in Folge der sechste unterschiedliche Gegner: 2018 (gegen Oldenburg), 2019 (gegen den Thüringer HC) und 2024 (gegen die TuS Metzingen) verloren die Schwaben, 2021 (gegen Buchholz), 2022 (gegen Oldenburg) und 2023 (gegen Bensheim-Auerbach) feierte man als SG BBM Bietigheim den Pokal-Hattrick in der Porsche-Arena.

Das Finale des Haushahn Final4 2025 bringt also entweder die HSG Blomberg-Lippe als den insgesamt 17. Sieger der DHB-Pokal-Geschichte im Frauenwettbewerb oder den vierten Triumpf für Ludwigsburg, was nach Titeln insgesamt Platz vier mit dem VfL Oldenburg bedeuten würde, hinter Rekordsieger Leverkusen, Lützellinden und Leipzig.

Beide Final-Kontrahenten gewannen ihre Halbfinals am Samstag extrem knapp: Blomberg gewann 27:25 gegen die HSG Bensheim/Auerbach, Ludwigsburg 31:30 gegen Borussia Dortmund. In der HBF-Saison 2024/25 siegte der Tabellenführer aus Ludwigsburg mit 32:24 gegen den aktuellen Tabellenvierten, das Rückspiel steht am 2. April auf dem Programm.

Beide Mannschaften sind zudem international noch vertreten: Ludwigsburg trifft in den Play-offs der Champions League Ende März auf Krim Ljubljana, Blomberg steht im Viertelfinale der European League und trifft dort auf Bera Bera aus Spanien. HBL-Kapitänin Xenia Smits machte ihre ersten Handballschritte auf deutschem Bodem bei der HSG, ehe sie nach Metz und dann nach Bietigheim/Ludwigsburg wechselte. Für HBL-Trainer Jakob Vestergaard ist es das zweite und letzte Pokalfinale in dieser Funktion, er verlässt den Verein nach der Saison in Richtung Odense (Dänemark).

Im Spiel um Platz drei treffen um 12.30 Uhr die HSG Bensheim/Auerbach und Borussia Dortmund aufeinander. Nach 3187 Zuschauern am Halbfinaltag und nach über 3000 im Vorverkauf abgesetzten Tickets könnte somit der bisherige Rekord für einen Finaltag in Stuttgart (3660 im Jahr 2023) gebrochen werden.


THW Kiel deklassiert Aufsteiger Bietigheim

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.|Mit dem Schlusspfiff steht der höchste Saisonsieg des THW Kiel fest. Die Ostsee-Handballer deklassieren am Freitag die SG BBM Bietigheim und rücken auf Rang 3 vor. Für die Schwaben, die noch immer auf den ersten Heimsieg warten, bedeutet die 24:39 (11:22)-Schlappe gleichzeitig die höchste Niederlage in der Beletage.

Nach nicht einmal 14 gespielten Minuten war schon die Spannung raus aus der Partie. Elias Ellefsen á Skipagøtu triff für den Rekordmeister zum 3:10. Der Färinger komplettiert einen 8:0-Lauf des THW gegen übernervös wirkende Schwaben. Dabei waren die Jungs von Iker Romero mit einer 3:2-Führung gar nicht so schlecht ins Spiel gestartet, liefern aber mit einer Serie von Fehlpässen die Steilvorlage für den Kieler Lauf. Kurz danach wird es beim 4:14 erstmals zweistellig, über ein 6:18 gehen die Bietigheimer Handballer mit einem 11:22-Rückstand in die Pause.

Die abgeklärte Leistung, die Kiel im aktuellen 4-Tage-Spielrhythmus auf den Boden der EgeTrans Arena zaubert, nötigt auch den 3932 Zuschauern in der EgeTrans Arena – Saisonrekord für den Aufsteiger – Respekt ab. Dabei musste der THW neben Domagoj Duvnjak und Nikola Bilyk in Bietigheim zusätzlich auf Rune Dahmke verzichten, der sich beim jüngsten 30:35-Erfolg im portugiesischen Porto verletzt hatte. Nachdem seine Top-Besetzung vorgelegt hat, kann THW-Chefcoach Filip Jicha schon gegen Ende der ersten Hälfte auf die zweite Reihe setzen, gibt den Youngsters Linus Kutz und Ben Szilágyi Einsatzzeiten.

Bei Bietigheim beginnt überraschend Filip Baranasic im Tor für den erkrankten Daniel Rebmann. Am Ende kommt der Kroate auf 10 Paraden, sieht sich meist frei vor ihm auftauchenden THW-Werfern gegenüber. Auf der Gegenseite liefert Deutschlands Nationalkeeper Andreas Wolff mit neun gehaltenen Bällen wieder eine Topquote ab, ehe er in der zweiten Hälfte für Tomas Mrkva den Platz räumt. Kiels Defensive wirkt gegen die Bietigheimer Angriffsversuche kompakter.

Nur zwei Minuten nach dem Seitenwechsel führt der THW mit 11:25. Drei schnelle Kieler Treffer weisen auch die Richtung für die zweiten Hälfte, in der die SG BBM zwar besser zurechtkommt, aber der Klassenunterschied bestehen bleibt. SG BBM-Coach Iker Romero nimmt in der 37. Minute beim 13:27 bereits seine dritte Auszeit, um seine Spieler aus der Abwärtsspirale zu holen. Am effektivsten ist die SG BBM wieder einmal über die Außenpositionen, neun der Aufsteiger-Tore fallen über die Flügelpositionen.

Die Partie liefert längst keine Spannungsmomente mehr. Die Fans in der EgeTrans Arena jedoch erfreuen sich am engagierten Kieler Spiel und bejubeln jedes Tor des Aufsteigers. Respekt. Applaus gibt es für den schönen Treffer von Jonathan Fischer zum 21:37 (52.) genauso wie für die letzte Parade von Filip Baranasic, mit der der Keeper der SG BBM in der Schlusssekunde noch den 40. Treffer des THW Kiel verhindern kann.

SG BBM Bietigheim: Baranasic, Genz; Vlahovic (2), Kühn (1), Claus (1), Wolf (2), de la Peña (3), Nicolaus (2), Wiederstein, Pérez Arce (5/1), Barthe, Strosack (1), Pfeifer (4), Fischer (1), Hermann, Hejny (2).

THW Kiel: Mrkva, Wolff; Reinkind (2), Landin (2), Øverby (1), Wiencek (1), Johansson (4), Zerbe (2), Kutz (2), Szilágyi (1), Madsen (8), Pekeler (5), á Skipagøtu (6), Imre (5).

Zeitstrafen: Vlahovic (15.), Wiederstein (21.) – Reinkind (24.), Wiencek (44.).
Siebenmeter: 1/1 – 0/0
Spielverlauf: 3:2 (5.), 3:10 (14.), 4:15 (19.), 8:18 (27.), 9:21 (29.), 11:22 (30.), 11:25 (32.), 13:26 (36.), 15:30 (41.), 17:35 (46.), 20:36 (50.), 21:38 (54.), 24:39 (59.)
Schiedsrichter: Christian vom Dorff / Fabian vom Dorff (DHB Elitekader)
Zuschauer: 3932 (EgeTrans Arena, Bietigheim).