Pkw‐Bestand in Stuttgart steigt 2024 erstmals seit drei Jahren an

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Stuttgart.| Der Pkw‐Bestand in Stuttgart ist 2024 erstmals seit drei Jahren wieder gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Amts der Landeshauptstadt Stuttgart wuchs die Zahl der zugelassenen Pkw um mehr als 2.600 Fahrzeuge auf 297.469 Pkw an.

Damit überschreitet der Bestand zwar wieder die Marke von 295.000 Fahrzeugen, bleibt aber seit 2021 weiterhin unter der 300.000-Marke. Die Anzahl der neu zugelassenen rein elektrisch angetriebenen Pkw ist dabei rückläufig, während die Anzahl der neu zugelassenen Hybrid‐Fahrzeuge wieder ansteigt.

Zum Jahresende 2024 waren in Stuttgart 351.356 Kraftfahrzeuge zugelassen, was einen Zuwachs von 3.458 Fahrzeugen (+1 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Dies ist vor allem auf die Entwicklung des Pkw‐Bestands zurückzuführen, der sich um 2.680 Fahrzeuge (+0,9 Prozent) auf 297.469 Pkw erhöhte. Diese Steigerung ist hauptsächlich auf gewerbliche Halter zurückzuführen: 2.303 der neu zugelassenen Pkw entfallen auf gewerbliche Nutzer.

Der Anteil der Pkw pro Kopf blieb im Jahresvergleich nahezu unverändert und liegt Ende 2024 bei 430,4 Fahrzeugen pro 1.000 Einwohner. Dies spiegelt den moderaten Anstieg des Pkw‐Bestands wider, der im Einklang mit der ebenfalls moderat gestiegenen Einwohnerzahl steht.

Anstieg des Motorisierungsgrads bei über 60-Jährigen

Besonders auffällig ist die Entwicklung des Motorisierungsgrads in verschiedenen Altersgruppen. Während die Werte bei den unter 60-Jährigen weiter rückläufig sind und die geringste Marke seit Beginn der Erhebung im Jahr 1992 erreicht haben, zeigt die Altersgruppe der über 60-Jährigen einen weiteren Anstieg des Motorisierungsgrads: Ende 2024 lag er bei 573,9 Pkw pro 1.000 über 60-Jährige – der höchste je gemessene Wert für diese Altersgruppe. Das bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass Menschen dieser Altersgruppe sich zusätzliche Autos kaufen. Stattdessen ist dieser Anstieg vor allem auf den demografischen Wandel zurückzuführen, da die geburtenstarken Jahrgänge der 1960er‐Jahre einen hohen Motorisierungsgrad aufweisen und zunehmend in diese Altersgruppe eintreten.

Differenziert nach Fabrikaten zeigt sich, dass viele größere Fahrzeughersteller ihre Neuzulassungszahlen in Stuttgart steigern konnten. Eine Ausnahme bilden BMW und Mercedes, deren Neuzulassungen um 2,4 Prozent beziehungsweise 6,7 Prozent zurückgingen. Hingegen fahren erheblich mehr Volkswagen auf Stuttgarts Straßen. Deren Neuzulassungen wuchsen um 74 Prozent von 4.263 auf 7.436.

Boom von Elektroautos lässt nach

Der Boom von Elektroautos scheint in Stuttgart nachzulassen: Erstmals seit sieben Jahren sind die Neuzulassungen von privaten Elektrofahrzeugen rückläufig. Im Jahr 2024 wurden 1.855 rein elektrisch angetriebene Pkw von privaten Haltern zugelassen – 159 Fahrzeuge weniger als im Vorjahr. Im Gegensatz dazu steigen die Neuzulassungen von gewerblichen Elektrofahrzeugen weiterhin. 2024 wurden 5.386 Elektro‐Pkw für gewerbliche Halter neu zugelassen, was einen Zuwachs von 1.074 Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

Die Auswertungen des Statistischen Amts zeigen, dass der Großteil der Pkw im kleinen bis mittleren Fahrzeugsegment angesiedelt ist. Besonders hohe Wachstumsraten verzeichnen allerdings andere Fahrzeugklassen, insbesondere Geländewagen (+13,5 Prozent) und SUVs (+10,5 Prozent).


Lucia Varela und Pauline Martin verlängern bei Allianz MTV Stuttgart

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Die spanische Mittelblockerin und die belgische Diagonalangreiferin bleiben ein weiteres Jahr in Stuttgart

Stuttgart.| Die Hauptrunde der Volleyball Bundesliga Saison 24/25 biegt in die Zielgerade ein, zwei Spiele trennen Stuttgarts schönsten Sport aktuell noch von den Playoffs, die am 22. März beginnen. Die Planungen für die kommende Saison laufen derweil weiter auf Hochtouren und mit Lucia Varela Gomez und Pauline Martin werden zwei Spielerinnen aus dem aktuellen Kader auch in der kommenden Saison für Stuttgarts schönsten Sport auflaufen.

Der Kader für die kommende Saison nimmt immer mehr Form an. Dass mit Lucia Varela Gomez und Pauline Martin zwei wichtige Stützen über die aktuell laufende Saison hinaus gehalten werden können ist ein tolles Zeichen und Bekenntnis für Allianz MTV Stuttgart und gibt auf den beiden Positionen Planungssicherheit.

Die 1,98 m große spanische Mittelblockerin Varela Gomez, die in den vergangenen Wochen und Monaten zu einer sehr wichtigen Stütze von Allianz MTV Stuttgart gereift ist und sich bereits mehrfach durch tolle Leistungen die MVP-Auszeichnung abholte, geht auch in der zweiten Saison in der Volleyball Bundesliga mit der Rückennummer 12 ans Netz.

Auch die belgische Nationalspielerin Pauline Martin hat sich entschieden ein weiteres Jahr in der baden-württembergischen Hauptstadt aufzuschlagen. Die Diagonalangreiferin Martin wird die Fans und Unterstützer von Allianz MTV Stuttgart ein weiteres Jahr mit ihrer Power und ihrer Finesse mit dem linken Hammer verzaubern.

Cheftrainer Konstantin Bitter zu den beiden Vertragsverlängerungen: „Nach der letzten Saison mit dem Triple-Erfolg hatten wir eine große Aufgabe vor uns. Wir mussten einen ersten großen Umbruch vollziehen. Die Idee war ganz klar, Spielerinnen zu verpflichten, die sich hier entwickeln und zeigen können und dann auch langfristig hierbleiben. Umso mehr freut es mich, dass uns genau das bei Pauline und Lucia gelungen ist. Die beiden haben sich in diesem Jahr sportlich hervorragend weiterentwickelt. Noch schöner ist, dass sie sich hier auch wohl fühlen und den nächsten Schritt ebenfalls mit uns gehen. Zwei tolle Persönlichkeiten und Volleyballspielerinnen, die wir hier bei uns halten konnten und von denen wir uns nächstes Jahr viel versprechen.“

Lucia Varela Gomez zur Vertragsverlängerung bei Allianz MTV Stuttgart: „Ich bin sehr glücklich, dass der Verein mir für ein weiteres Jahr das Vertrauen schenkt und ich für Stuttgarts schönsten Sport

auch in der kommenden Saison auflaufen kann. Außerdem freue ich mich sehr darauf, mich in der Bundesliga weiterzuentwickeln und die nächsten Schritte zu gehen“

„Stuttgart ist ein großartiger Ort für mich, um mich weiterzuentwickeln und auf einem hohen und leistungsorientierten Niveau zu spielen. Ich freue mich sehr auf ein weiteres Jahr in der SCHARRena vor all unseren Fans“, sagt Pauline Martin zu ihrer Vertragsverlängerung in Stuttgart.

Geschäftsführer Aurel Irion: „Dass wir mit Lucia Varela und Pauline Martin in eine weitere Saison gehen freut mich sehr. Da Lucia eine sehr gute Saison spielt war eine Verlängerung ihres Vertrages keine Selbstverständlichkeit und daher ein wichtiges Zeichen für Allianz MTV Stuttgart. Pauline hat in dieser Saison bereits einige Male bewiesen, dass sie eine wichtige Rolle im Team einnehmen kann und daher sind wir sehr froh darüber den Vertrag mit ihr verlängert zu haben.“


Nummer 1 der Segmente und die Nummer 1 der alternativen Antriebe

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Flensburg, 7. März 2025.| Im Berichtsmonat Februar 2025 zeigte sich in zwei Segmenten ein Wechsel des zulassungsstärksten Modells: Im Segment Minis war der Toyota Aygo das meist zugelassene Modell, bei den Mini-Vans war es der Peugeot 3008. In den weiteren Segmenten zeigten sich die zulassungsstärksten Modelle des Vormonats.

Die Neuzulassungsstatistik nach Segmenten und Modellreihen für den Berichtsmonat Februar 2025 steht Ihnen in Kürze zur Verfügung.

In der Reihung der zulassungsstärksten Modelle nach alternativen Antriebsarten zeigte sich im Berichtsmonat Februar 2025 keine Veränderung zum Vormonat.

Bei den Elektro (BEV) Pkw konnte wiederholt der VW ID.7 die meisten Neuzulassungen verzeichnen, bei den Plug-in-Hybriden war es der Volvo CX60 und bei der Antriebsart Brennstoffzelle war der Toyota Mirai das meistzugelassene Modell. Die Antriebsart Hybrid (ohne Plug-in) wurde erneut vom Mercedes GLK, GLC angeführt und das zulassungsstärkste Modell mit der Antriebsart Voll-Hybrid war wiederholt der Toyota Yaris. Bei der Antriebsart Gas (insgesamt) führte weiterhin der Dacia Sandero. Keine Neuzulassungen wurden hingegen für die Antriebsart Wasserstoff registriert.


Barock Volleys weiter auf Erfolgskurs

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Ludwigsburgs Volleyballer holen beim 3:0 in Mühldorf den elften Sieg in Folge und rücken vor auf Tabellenplatz 3

Die Barock Volleys sind nicht zu stoppen: Mit einem souveränen 3:0-Erfolg (28:26, 25:15, 25:23) beim Tabellensechsten TSV Mühldorf gelang den Ludwigsburger Zweitliga-Volleyballern am Samstagabend der elfte Sieg in Folge. Das Team von Trainer Michael Dornheim rückt damit auf Tabellenplatz 3: der Zweitplatzierte Kriftel und der schon feststehende Meister Gotha haben dabei ein Spiel mehr auf dem Konto stehen. Die Chance, auf einen der Top-3-Plätze zu rücken haben die Barockstädter beim Doppel-Heimspieltag am nächsten Wochenende. „Wir brauchen die Unterstützung unserer Fans – es geht jetzt in den letzten fünf Spielen um den Aufstiegsplatz“, appelliert Trainer Dornheim an die Ludwigsburger Fans. Das Spiel in Mühldorf war dagegen schnell abgehakt: „Das war kein besonders schönes Spiel von uns, aber ein klares 3:0 gegen eine kämpferische Mühldorfer Mannschaft war für uns enorm wichtig“, meinte Ludwigsburgs Trainer Michael Dornheim nach dem Spiel.

Umkämpfte Partie in Mühldorf

Die Partie begann auf Augenhöhe. Kapitän Ben-Simon Bonin eröffnete gleich mit einem Ass, doch Mühldorf blieb dran. Der Satzverlauf entwickelte sich eng, kein Team konnte sich bis zur Crunchtime absetzen. Ludwigsburg schenkte mit einer hohen Fehlerquote im Aufschlag dem Gegner unnötig viele Punkte und musste beim 23:24 zunächst einen Satzball abwehren, bevor Kapitän Bonin mit einem Ass den Satz beendete.

Ein starker Start im zweiten Satz brachte schnell Sicherheit: Eine Aufschlagserie von Mykyta Shapovalov brachte die Barock Volleys mit 6:2 in Führung. Alle Angreifer überzeugten mit starken Angriffen. Ludwigsburg baute die Führung zum 14:5 aus und dominierte mit hohem Aufschlagdruck und souveräner Block-Feld-Abwehr. Ein erneutes Ass von Kapitän Bonin (insgesamt fünf Asse) machte den Satz zum 25:15 zu.

Im dritten Durchgang schienen sich die Mühldorfer auf ihre Stärke zu besinnen: Mit großem Kampfeswillen kamen die Bayern zurück aufs Spielfeld. Im Ludwigsburger Spiel hingegen schlichen sich Fehler ein. Kapitän Bonin machte in engen Situationen immer wieder die entscheidenden Punkte. Mühldorf kämpfte sich Punkt für Punkt heran. In der Crunchtime blieb es eng, bevor der spätere MVP Tim Köpfli sein Team zum 23:21 in Führung brachte. Erst den dritten Matchball konnte Ludwigsburg verwandeln – und feierte den elften Sieg in Folge und bleibt im Jahr 2025 weiterhin ungeschlagen.

Doppel-Heimspieltag am nächsten Wochenende 

Der Blick geht schon voraus auf das nächste Wochenende. Mit einem Doppel-Heimspieltag haben die Barock Volleys die Chance, den Aufstiegsplatz weiter abzusichern: Zunächst empfangen die Barockstädter am Samstagabend die Youngstars Friedrichshafen (19 Uhr) in der Innenstadtsporthalle, bevor am Sonntag der TSV Mimmenhausen (15 Uhr) anreist. Das Ziel im Saison-Endspurt ist klar, wie Kapitän Ben-Simon Bonin erklärt: „Wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren. Wir wollen im Endspurt möglichst viele Punkte holen, um das bestmögliche Ergebnis für den Verein einzufahren. Das hängt allein von unserer Leistung ab. Dafür müssen wir uns weiter verbessern und dürfen nicht den Fuß vom Gas nehmen.“


Ausschuss lehnt Pocket-Park auf dem Parkhaus Steinstraße ab

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Oberbürgermeister Nopper: „Projekt passt nicht mehr in die finanzpolitische Landschaft“

Stuttgart.| Die Einrichtung eines Pocket-Parks auf dem Parkhaus an der Stuttgarter Steinstraße wurde vom zuständigen Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik nach kontroverser Diskussion am Dienstag, 25. Februar bei Stimmengleichheit von zehn zu zehn Stimmen abgelehnt.

Der Pocket-Park war im vergangenen Sommer zum ersten Mal testweise geöffnet worden. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt hatte aufgrund eines mehrheitlichen Beschlusses des Ausschusses einen Vorschlag ausgearbeitet, das Parkhausdach mit schnellwachsenden, winterharten Gehölzen wie Pappeln und Weiden in Pflanztrögen aus Holzpaletten auszustatten. Zur Einhaltung der Öffnungszeiten von 9 bis 22 Uhr wäre ein Schließdienst und zudem Personal zur Pflege der Pflanzen notwendig gewesen. Zusammen mit einer noch zu installierenden Absturzsicherung hätten sich die Kosten im laufenden Jahr auf 81.000 Euro summiert, in den Folgejahren wären jährliche Kosten von 27.000 Euro angefallen.

Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper, der an der Sitzung teilnahm, sagte: „Wir raten in einer völlig veränderten Haushaltssituation von der Einrichtung eines solchen Pocket Parks ab. Wir stehen vor zwei Sparhaushalten in Gestalt des Nachtragshaushalts 2025 und in Gestalt des Doppelhaushalts 2026/2027. Wir stehen vor schmerzlichen Eingriffen für viele Bereiche unserer Stadtgesellschaft und werden leider teilweise schon geplante Projekte streichen müssen. In einer solchen Situation müssen wir die Kosten-Nutzen-Relation genauer anschauen und auch kleinere Vorhaben auf den Prüfstand stellen. Das Projekt passt nicht mehr in die finanzpolitische Landschaft. Andere Zeiten fordern andere Einsichten. Andere Zeiten erfordern andere Maßnahmen. Andere Zeiten erfordern andere Signale.“

Carola Ortmann, die Leiterin des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes, hatte sich auf Nachfrage aus dem Ausschuss wie folgt geäußert: „Klimatologisch und ökologisch bringt das Projekt nicht den Mehrwert, den man sich erhofft.“


SG BBM sieht kein Land in Gummersbach

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von Bernhard Gaus

Gummersbach.| Aufsteiger Bietigheim kann sich beim Gastspiel in Gummersbach nicht freischwimmen und geht am Freitag in der SCHWALBE arena mit 37:27 (21:13) Toren unter.

Es scheint geradezu, dass die SG BBM der richtige Gegner zur richtigen Zeit ist für die Oberbergischen. Die ausverkaufte Halle feiert sich und ihr Team. Gummersbach zeigt mit einem Offensivspektakel, dass erfolgreicher Handball auch schöner Handball sein kann. Die Schwaben-Handballer geraten beim Traditionsverein an diesem Abend nahezu in die Statistenrolle.

Die Trendwende nach jetzt 13 sieglosen Spielen gestaltet sich für den Drittletzten der Tabelle unheimlich schwierig. Eine Woche nach der 24:39-Heimschlappe gegen den THW Kiel kassieren die Jungs von Iker Romero die nächste zweistellige Niederlage. Der Spanier sieht dieselben Schwächen seines Teams wie vor Wochenfrist: „Wie gegen Kiel war das Spiel nach zehn Minuten fast vorbei für uns. Wir machen viele technische Fehler, haben so viele Situationen, in denen wir Gummersbach die Chance zum Tempogegenstoß geben und war nicht kompakt in der Abwehr.“

Beim Stand von 6:1 nimmt Romero seine erste Auszeit, doch erst nach 13 Minuten gelingt Kapitän Paco Barthe der zweite Treffer der SG BBM zum 8:2. Und erst nach dem 10:2 für die Hausherren können die Bietigheimer Handballer erstmals eine Spielphase für sich verbuchen und zum 10:6 verkürzen. Doch solche Momente bleiben an diesem Freitag ein Strohfeuer. Gummersbach war in keiner Phase des Spiels anzumerken, dass da noch ein Europa League-Gruppenspiel unter der Woche mit einer Niederlage gegen die SG Flensburg-Handewitt irgendwo in den Knochen stecken musste. Gummersbach geht mit einer 21:13- Führung in die Pause.

VfL-Coach Gudjon Valur Sigurdsson hatte entsprechend viel Freude am Auftritt seiner Truppe: „Ich bin sehr zufrieden, wie wir das Spiel begonnen haben. In der 1. Halbzeit waren wir sehr effektiv im Angriff gespielt, hatte kaum Fehlwürfe und technische Fehler. Ein großes Lob an die Mannschaft für diese Effektivität.“

„Gummersbach spielt im Moment in Topform“, sekundierte auch SG BBM-Cheftrainer Iker Romero. Auf der positiven Seite muss an diesem Abend schon verbucht werden, dass die SG BBM den 8-Tore- Pausenrückstand lange Zeit im zweiten Abschnitt halten kann. In der 49. Minute trifft Gonzalo Pérez per Siebenmeter zum 29:23. Am Ende hat der spanische Flügelflitzer 13 Tore auf seinem Konto, versenkt dabei fünf seiner sechs Würfe aus sieben Metern. Die rechte Angriffsseite der SG BBM kreierte die höhere Chancenzahl.

Doch auch diese Phase entpuppt sich als kurzes Strohfeuer. Minute 48 markiert auch die erste Bietigheimer Torhüterparade überhaupt in dieser Partie. Beide Torsteher der SG BBM waren gegen die gnadenlose Wurfeffektivität, die Gummersbach am Freitag aufs Parkett legte, auf verlorenem Posten. Gummersbach macht seinen Erfolg in der Schlussphase noch zweistellig.

„Es ist gut, dass wir jetzt zwei Wochen Pause haben vor dem Finale gegen Potsdam“, sagt Romero. „Das gibt uns genügend Zeit einiges zu korrigieren. Die letzten beiden Niederlagen werden sicher noch einige Tage in den Köpfen stecken.“

VfL Gummersbach: Kuzmanovic, Obling; Vidarsson (6), Kodrin (1), Vujovic (5/2), Köster (5), Blohme (3), Häseler (3), Schluroff (6), Tskhovrebadze (1), Mahé, Pregler (4), Horzen (2), Kiesler, Zeman (1).

SG BBM Bietigheim: Baranasic, Genz; Vlahovic (3), Kühn (2), Claus (1), Wolf, de la Peña (1), Nicolaus, Wiederstein, Pérez Arce (13/6), Barthe (2), Strosack, Pfeifer, Fischer (2), Hermann (1), Hejny (2).

Zeitstrafen: Vidarsson (2.), Blohme (6.), Köster (44.), Pregler (55.) – Vlahovic (2.), Nicolaus (49.).
Siebenmeter: 2/2 – 6/8
Spielverlauf: 8:1 (13.), 10:2 (14.), 10:6 (18.), 14:7 (22.), 17:12 (28.), 21:13 (30.), 26:17 (41.), 28:21 (46.), 29:23 (49.), 33:24 (52.), 35:25 (53.), 37:27 (60.)
Schiedsrichter: Lucas Hellbusch / Darnel Jansen (DHB Internationale Schiedsrichter)
Zuschauer: 4132 (SCHWALBE arena, Gummersbach), ausverkauft.


Bosch peilt mit Software für Fabriken Umsatz in Milliardenhöhe an

  • Bosch Industrietechnik will bis Anfang nächster Dekade Umsatz von rund einer Milliarde Euro mit Software und softwarebezogenen Services erreichen
  • Bosch-Geschäftsführerin Rückert: „Wir verstehen Fabriken aus dem Effeff. Unsere Software-Lösungen sind von Anwendern für Anwender gemacht.“
  • Bosch Rexroth bietet mit ctrlX AUTOMATION stark wachsendes Ökosystem für die Fabrikautomation
  • Software aus dem NEXEED-Portfolio von Bosch Connected Industry kommt bei Kunden ebenso wie in etwa 150 Bosch-Werken zum Einsatz
  • Bosch Semantic Stack ist die Basis für Digitale Zwillinge von Produkten und der Schlüssel Daten wertschätzend zu erschließen

Ulm.| Bosch setzt seine Software-Offensive fort. Auch im Unternehmensbereich Industrietechnik verfolgt das Technologieunternehmen ambitionierte Ziele: Bis Anfang der nächsten Dekade will Bosch in diesem Geschäftsfeld mit Software und softwarebezogenen Services einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro erwirtschaften. „Bosch ist eines der größten produzierenden Unternehmen weltweit. Wir verstehen Fabriken aus dem Effeff. Dieses Knowhow fließt bei uns in die Softwareentwicklung. Unsere Lösungen sind vom Anwender für Anwender, denn wir nutzen unsere Software auch in unseren eigenen Werken“, sagt Dr. Tanja Rückert, in der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH unter anderem verantwortlich für den Unternehmensbereich Industrietechnik, der aus Bosch Rexroth, Bosch Manufacturing Solutions und Bosch Connected Industry besteht. Bosch hat die Expertise und das Knowhow für eine komplett software-gestützte Fertigung. Dabei greifen die Software-Lösungen für die Betriebsleitebene wie NEXEED von Bosch Connected Industry und die für die Steuerungsebene wie ctrlX AUTOMATION der Tochter Bosch Rexroth nahtlos ineinander. Bosch Manufacturing Solutions bietet zudem eine KI-basierte Prozessoptimierung auch für bestehende Fertigungslandschaften.

„Bosch ist eines der größten produzierenden Unternehmen weltweit. Wir verstehen Fabriken aus dem Effeff. Dieses Knowhow fließt bei uns in die Softwareentwicklung. Unsere Lösungen sind vom Anwender für Anwender, denn wir nutzen unsere Software auch in unseren eigenen Werken.“ Dr. Tanja Rückert, Mitglied der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH

ctrlX AUTOMATION von Bosch Rexroth ist das Herz der Fabrikautomation

Mit ctrlX AUTOMATION hat Bosch Rexroth ein offenes Automatisierungssystem für die Fabrikautomation geschaffen. Seit dem Start vor fünf Jahren ist die Zahl der Kunden auf über 2 000 gestiegen. Das angeschlossene Partnernetzwerk ctrlX WORLD mit derzeit über 100 Partnerunternehmen erweitert das Lösungsangebot um Software und Hardware. Auch das Betriebssystem ctrlX OS wächst und gewinnt weiter an Bedeutung. Offene Schnittstellen und Standards erlauben die Integration von Automatisierungstechnologien aller Art sowie von Partnern. „Die zunehmende Digitalisierung erfordert neue Lösungen, mit denen sich Systeme vernetzen lassen und die Offenheit in alle Richtungen bieten. Co-Creation und offene Ökosysteme ermöglichen es Unternehmen, ihre Stärken zu bündeln, gemeinsam Innovationen zu entwickeln und deutlich schneller auf Marktveränderungen zu reagieren”, sagt Thomas Fechner, im Vorstand von Bosch Rexroth verantwortlich für Fabrikautomation. Über seinen ctrlX OS Store bietet das Unternehmen inzwischen mehr als 80 Apps an. Das Angebot reicht von Kommunikations- und IoT-Lösungen bis zu innovativen Vision- und Engineering-Apps, die alle nach strengen Richtlinien von Bosch Rexroth validiert werden. Etwa die Hälfte der Apps stammt von Third-Party-Anbietern. Das unterstreicht den Co-Creation-Ansatz, der sich in der Automatisierung immer weiter durchsetzt. Verknüpfen lässt sich ctrlX AUTOMATION auch mit NEXEED.

NEXEED von Bosch Connected Industry ist das Gehirn der smarten Fabrik

Die Industrie-4.0-Software von Bosch Connected Industry steuert die Fertigung und schafft die notwendige Transparenz für Rohstoff- und Materialeffizienz. Ursachen für Ausschuss können frühzeitig entdeckt und behoben werden, Maschinen und Anlagen lassen sich vorausschauend warten, nachrüsten, optimieren. Im Ergebnis werden Fabriken um bis zu 25 Prozent produktiver, die Verfügbarkeit von Maschinen wird um bis zu 15 Prozent erhöht, während sich Wartungskosten um bis zu 25 Prozent reduzieren. Mit NEXEED haben alle in der Fertigung Verantwortlichen genau die Informationen, die sie benötigen. Fertigungsmitarbeitende werden unter anderem mithilfe von künstlicher Intelligenz direkt an der Maschine unterstützt. Per App können sie zukünftig etwaige Vorfälle an einer Station durch Spracheingabe aufnehmen sowie nach ähnlichen Situationen fragen und Lösungsvorschläge anfordern. NEXEED ist bei internationalen Kunden wie Sick und Osram ebenso im Einsatz wie in etwa 150 Bosch-Werken. Dank offener Schnittstellen lässt sich die Bosch-Software in gängige Industrieplattformen und in bestehende Infrastrukturen integrieren. Sie erlaubt auch, die erzeugten Daten in anderen Anwendungen weiter zu nutzen.

Bosch Semantic Stack ist der Schlüssel zum vollen Datenpotenzial

So liefert NEXEED unter anderem Daten für den Bosch Semantic Stack. „Unternehmen sitzen auf einer Schatztruhe von Daten, doch die wenigsten wissen damit etwas anzufangen. Wir haben den Schlüssel dazu, diese Daten wertstiftend zu erschließen“, sagt Norbert Jung, Geschäftsführer von Bosch Connected Industry. Das Software-Portfolio des Bosch Semantic Stack schafft einen semantischen Daten-Layer, der Produktdaten entlang des Lebenszyklus für Mensch und Maschine verständlich macht, einem digitalen Zwilling zuordnet und so konsistente, zuverlässige Erkenntnisse für fundierte Geschäftsentscheidungen ermöglicht. Anstatt nur Daten zu speichern, erklärt der Bosch Semantic Stack deren Bedeutung und verhindert so die mehrfache Datenaufbereitung und -Integration. Bosch nutzt die Lösung selbst und hat unternehmensweit bereits mehr als 400 Millionen Digitale Zwillinge von seinen Produkten erstellt. Dank dieser können Daten einfacher und sicherer auch über Unternehmensgrenzen hinweg nutzbar gemacht werden. Dazu ein konkretes Beispiel: Ab 2027 ist in der EU für alle Elektrofahrzeuge, leichte Transportmittel und Industriebatterien ab zwei Kilowattstunden ein sogenannter digitaler Batteriepass Pflicht. Dieser muss eine Vielzahl von Daten über den Batterie-Lebenszyklus ausweisen können, wie CO2-Daten bei der Herstellung, Leistungsdaten sowie Informationen zur Materialzusammensetzung für das Recycling. Hierfür bietet Bosch den Battery Passport an, ein Modul des Bosch Semantic Stack. Dieser erfüllt die gesetzlichen Anforderungen und erstellt automatisiert mit Hilfe von Digitalen Zwillingen die notwendigen Batteriepässe für eine durchgängige Datentransparenz über den gesamten Lebenszyklus.

Modellfabrik von Bosch Rexroth gibt Einblicke in die Fabrik der Zukunft

Wie Software von Bosch Fabriken und ihre Steuerung einfacher und effizienter macht, zeigt das Unternehmen in der Modellfabrik von Bosch Rexroth in Ulm. Anhand konkreter Produktionsszenarien präsentiert Bosch dort das leistungsstarke Portfolio seiner Industrietechnik, einschließlich der Intralogistik und Distribution. Der beispielhaft aufgebaute Fertigungsablauf verdeutlicht, wie auch bestehende Produktionsumgebungen sicher und kosteneffizient transformiert werden können. Die Modellfabrik macht dabei Lösungen für die Branchen Automobil, Batterie, Konsumgüter und Halbleiter erlebbar. Anwender können die Fertigung flexibel der schwankenden Nachfrage anpassen und dabei wirtschaftlich Varianten oder auch kleinste Stückzahlen herstellen. Gesteuert von Bosch-Software sorgt die Kommunikation der Maschinen und Anlagen untereinander und mit übergeordneten Systemen über offene Standards für einen nahtlosen Informationsaustausch und eine vollständige Orchestrierung der Fertigung.

Rund 8 400 Besucher haben sich dort seit der Eröffnung 2021 zu Themen wie Nachhaltigkeit in der Fabrikautomation, flexibler Materialfluss oder den Vorteilen einer modularen Softwarearchitektur informiert.


Bei Waldarbeiten verletzt

Eine 73-jährige Frau zog sich am Mittwoch (05.03.2025) um die Mittagszeit bei Arbeiten im Oberholz bei Göppingen eine Knieverletzung zu. Da die Unfallstelle vom Rettungsdienst wegen der Bodenbeschaffenheit nicht angefahren werden konnte, wurde die Bergwachten im Kreis Göppingen zur Unterstützung angefordert. Die Einsatzkräfte der Bergwacht Göppingen konnten mit ihrem geländegängigen Einsatzfahrzeug in die Nähe der Einsatzstelle fahren. Nach der medizinischen Versorgung transportierten die Bergretter die Patientin in der Gebirgstrage mit dem Laufrad durch das unwegsame Gelände zum bereitstehenden Rettungswagen. Der Rettungsdienst brachte die Patientin in die Klinik. Sechs Einsatzkräfte der Bergwacht waren eine Stunde im Einsatz.


Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst

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Aufruf zu ganztägigem Warnstreik am 7. März: vor allem Kitas bei der Stadtverwaltung betroffen

Böblingen.| Vor der dritten Verhandlungsrunde hat die Gewerkschaft ver.di, Bezirk Stuttgart, für Freitag, 7. März 2025, Tarifbeschäftigte, Auszubildende, Studierende und Praktikant*innen aus dem kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst im Landkreis Böblingen ganztägig zu einem Warnstreik aufgerufen.

Betroffen davon ist auch die Stadtverwaltung Böblingen. Sicher ist aktuell, dass etliche Kindertageseinrichtungen ganz oder teilweise geschlossen sein werden. Welche Einschränkungen sich darüber hinaus ergeben werden, wird sich erst direkt am Streiktag zeigen.

Weil infolge des Streiks Personal im Kita-Bereich fehlt, müssen Einrichtungen geschlossen werden oder können nur Notbetreuung anbieten. Die betroffenen Eltern werden durch die Kindertageseinrichtungen informiert.

In Böblingen funktioniert dies einfach und auf direktem Weg, sobald Streik-Aufrufe bzw. die konkreten Auswirkungen bekannt werden, über die Kita-Info-App. Sie ist seit 2020 in Betrieb und ermöglicht u. a. die frühe und schnelle Weitergabe von wichtigen Informationen der Einrichtungen an die Eltern, aber auch umgekehrt.

Folgende Planungen gelten aktuell für die städtischen Kindertageseinrichtungen:

Regulärer Schließtag aufgrund eines pädagogischen Tages:
Alte Weberei, Breslauer Straße 89, Herdweg, Im Eichenpfädle, Lange Straße, Nürtinger Straße, Paul-Gerhardt-Weg 6, Paul-Gerhardt-Weg 8, Schramberger Straße.

Geschlossen:
Ehninger Weg, Galgenbergstraße, Geschwister-Scholl-Straße 15, Geschwister-Scholl-Straße 20, Goethestraße, Im Nebelloch, Panoramastraße, Peterstaler Straße, Talstraße 42, Wasserwerk, Zeppelinstraße.

Das Ausweichen auf andere Kitas ist nicht möglich.

Für Notbetreuung geöffnet:
Geleener Straße, Hornberger Straße, Ostelsheimer Straße, Ricarda-Huch-Weg.

Voraussichtlich regulär geöffnet:
Achalmstraße, Breslauer Straße 17-19, Familienzentrum Paul-Gerhardt-Weg, Taunusstraße. Je nach Streikbeteiligung kann möglicherweise nicht in allen geöffneten Einrichtungen ein Mittagessen angeboten werden. Eine tagesaktuelle Übersicht zu den betroffenen Einrichtungen stellt die Stadtverwaltung auf www.boeblingen.de/Kinderbetreuung bereit.

Geschlossen ist außerdem der Hort der Ludwig-Uhland-Schule. Die dortigen Eltern werden ebenso direkt informiert. Weitere Einschränkungen möglich

Auch in anderen Bereichen der städtischen Einrichtungen kann es infolge des Streiks am 7. März kurzfristig zu Einschränkungen kommen.


Volksbank Stuttgart schließt 2024 mit sehr gutem Ergebnis ab

  • Sparen mit Wertpapieren immer beliebter
  • Immobilienmarkt wieder mit viel Schwung
  • Mitgründung der Bürgerenergiegenossenschaft REBE in Weinstadt

Stuttgart, 05. März 2025.| Trotz einer Rezession in Deutschland und einer schwierigen Lage in der Automobilindustrie hat die Volksbank Stuttgart im Jahr 2024 sehr gute Resultate erzielt. Das Ergebnis vor Steuern liegt mit 55,2 Millionen Euro nur 1,9 Prozent unter dem Rekord-Vorjahresergebnis. Das Geschäftsvolumen – also alle Kredite und Einlagen der Kunden bei der Volksbank Stuttgart und ihren Partnern – wuchs um 880 Millionen Euro auf 18,3 Mrd. Euro und damit fast doppelt so stark wie im Vorjahr. „Als regionale Genossenschaftsbank sind wir ein Hort der Stabilität und Sicherheit inmitten der vielen Umbrüche in der Gesellschaft und der Wirtschaft“, sagt Stefan Zeidler, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Stuttgart. „Unsere Kundinnen und Kunden schätzen unsere Beratungsqualität und persönliche Erreichbarkeit – gerade in Zeiten von Fake News und Digitalisierung.“

Wertpapiersparen im Trend

Der nähere Blick auf die Gewinn- und Verlustrechnung zeigt, dass der Zinsüberschuss erwartungsgemäß um 4,5 Prozent auf 146,5 Millionen Euro zurückgegangen ist, während der Provisionsüberschuss um 7,6 Prozent auf 56,3 Millionen Euro gestiegen ist. „Diese Entwicklung verdeutlicht, dass immer mehr Kundinnen und Kunden Wertpapiere als eine attraktive Anlagemöglichkeit entdecken und ihre Ersparnisse entsprechend anlegen“, sagt Stefan Zeidler. So haben die Kundinnen und Kunden mehr als 4.200 neue Wertpapierdepots eröffnet. „Dank der sehr guten Entwicklung auf den Aktienmärkten, haben fast alle Wertpapiersparer einen überdurchschnittlichen Vermögenszuwachs im Jahr 2024 erzielt.“

Um den Zugang zum Wertpapiersparen noch einfacher zu gestalten, hat die Volksbank Stuttgart ein neues Depotmodell eingeführt, bei dem keine Kauf- und Verkaufsgebühren oder Ausgabenaufschläge beim Kauf von Fonds anfallen, sondern nur eine pauschale Depotgebühr. Damit können Kundinnen und Kunden Fonds und ETFs handeln sowie sich jederzeit beraten lassen, ohne an Transaktionsgebühren denken zu müssen.

Aktivität im Immobilienmarkt steigt

Der für die Volksbank Stuttgart wichtige Immobilienmarkt der Region hat sich im vergangenen Jahr sehr gut entwickelt. So hat die Immobilientochter „Volksbank Stuttgart Immobilien“ rund 30 Prozent mehr Objekte vermittelt als im Jahr zuvor. Das Neugeschäft in der Baufinanzierung ist um 27 Prozent auf 466 Millionen Euro gestiegen. Besonders wichtig: Dank der guten Konditionen und einer ausführlichen persönlichen Beratung konnte die Volksbank Stuttgart allein durch Baufinanzierungen 580 neue Kunden gewinnen.

Auch für das Jahr 2025 erwartet Stefan Zeidler einen lebhaften Immobilienmarkt: „Angesichts stetig steigender Mieten und einer moderaten Preisentwicklung bei Kaufimmobilien bei günstigen Finanzierungsbedingungen ist die Investition in Immobilien wieder interessant.“

Millionen-Investitionen in Standorte

Die persönliche Beratung und die Präsenz mit Filialen und Selbstbedienungs-Standorten in der Region bleibt der Kern des Geschäftsmodells der Volksbank Stuttgart. Dafür investiert die Volksbank Stuttgart in die Modernisierung und Neubau von Standorten. Für das Jahr 2025 ist die energetische Sanierung der Direktion Schorndorf geplant. Zudem soll die Filiale in Plüderhausen durch einen Neubau ersetzt werden. Mit der Übernahme der Kelter in Stetten steht ein weiteres Großprojekt an. In den kommenden Monaten soll für das in Teilen denkmalgeschützte Gebäude in Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung ein Konzept für eine neue Nutzung entwickelt werden.

Remstal Bürger Energie eG

Nachdem die Volksbank Stuttgart den eigenen Betrieb vollständig auf Ökostrom umgestellt hat, engagiert sie sich nun auch für die Produktion von klimaneutraler Energie in der Region. Gemeinsam mit der Stadt Weinstadt und ihren Stadtwerken sowie engagierten Bürgern aus Weinstadt hat die Volksbank Stuttgart die Remstal Bürgerenergiegenossenschaft eG – REBE gegründet und sich mit 150.000 Euro an der Genossenschaft beteiligt. Die REBE hat bereits zwei Projekte, die 2025 ans Netz gehen sollen. Eine Dach-PV-Anlage auf dem Stallgebäude am ehemaligen Jugendheim Schönbühl und eine Dach-PV-Anlage auf dem Neubau des Hallenbades am Bildungszentrum Weinstadt. Voraussichtlich ab Sommer 2025 können sich alle Bürgerinnen und Bürger Weinstadts an der Energiegenossenschaft beteiligen.

Ausblick

Angesichts der anhaltenden Wachstumsschwäche der deutschen Wirtschaft und eines hohen Kostendrucks erwartet Stefan Zeidler für 2025 ein herausforderndes Jahr. „Wir investieren substanzielle Beträge in Technologie und die energetische Sanierung unserer Immobilien. Zudem erwarten wir bei Löhnen deutliche Steigerungen, die zusätzlich zur anhaltenden Inflation unser Ergebnis belasten werden“, sagt Stefan Zeidler. „Wir sind aber überzeugt, dass unser selbstbestimmtes Geschäftsmodell so robust ist, dass es auch in schwierigen Lagen erfolgreich bleibt. Unsere Mitglieder und Kunden können auch in solchen Phasen erstklassige Leistungen, individuelle Lösungen sowie eine attraktive Gewinnbeteiligung erwarten. Die Basis dafür haben wir in den vergangenen Jahren gelegt.“

Meine Heimat. Meine Bank. Kurzportrait der Volksbank Stuttgart eG

Mit einer Bilanzsumme von rund 8,7 Milliarden Euro und etwa 270.000 Privat- und Firmenkunden ist die Volksbank Stuttgart eG eine der größten Volksbanken Baden-Württembergs. Persönlich, lokal und digital betreut die Volksbank Stuttgart ihre Kunden an rund 100 Standorten sowie digital und über das hauseigene KundenDialogCenter. Gemessen an der Mitgliederzahl ist die Volksbank Stuttgart mit mehr als 175.000 Teilhabern die Nummer Eins unter den Volks- und Raiffeisenbanken im Südwesten. Der Region seit 1865 eng verbunden, ist die Volksbank Stuttgart eG Gründungsmitglied von neun Bürgerstiftungen und fördert jährlich rund 1.000 gemeinnützige Vereine und Institutionen.