Jorick Pol erhält Zweitspielrecht

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Stuttgart.| Der TVB Stuttgart verpflichtet Torhüter Jorick Pol. Das niederländische Talent erhält ein Zweitspielrecht beim TVB und wird das Torhüterduo um Miljan Vujović und Daniel Rebmann ergänzen.

Jorick Pol spielt aktuell bei JD TECHNIEK HURRY-UP in den Niederlanden. Ab Sommer wird der 21-Jährige primär für den TSV Neuhausen/Filder 1898 e.V. in der dritten Liga auflaufen. Zusätzlich erhält der junge Torhüter ein Zweitspielrecht beim TVB, das auf zwei Jahre ausgelegt ist. Der Erstzugriff wird dabei beim Drittligisten aus Neuhausen liegen. Damit wird Pol das Torhüterduo um Miljan Vujović und Daniel Rebmann komplettieren und Luca Tschentscher ersetzen, der zur HSG Nordhorn- Lingen wechselt.

Bruno Reguart hingegen wird den TVB verlassen. Sein Vertrag wird zum Saisonende in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst. Der Rückraumspieler wird sich einer neuen Herausforderung stellen.

Pol freut sich auf seine anstehende Zeit beim TVB: „Ich bin sehr dankbar, dass der TVB mir diese Chance gibt. Für mich geht ein Traum in Erfüllung. Ich freue mich darauf, den TVB ab Sommer zu unterstützen und meine ersten Bundesligaerfahrungen zu sammeln.“

Geschäftsführer Jürgen Schweikardt ist vom jungen Niederländer überzeugt: „Jorick hat einen super Eindruck hinterlassen. Wir freuen uns sehr, dass er uns ab Sommer mit einem Zweitspielrecht unterstützen wird. Beim TSV Neuhausen/Filder wird er wichtige Spielzeit sammeln und kann beim TVB gleichzeitig Bundesligaluft schnuppern. Bei Bruno möchten wir uns für seinen Einsatz bedanken und wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute.“


Gehbehinderte können eigenen Parkplatz verlangen

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Eine Kommune muss gehbehinderten Besitzerinnen und Besitzern eines Fahrzeugs einen personenbezogenen Parkplatz in der Nähe ihrer Wohnung einrichten, wenn keine andere zumutbare Parkmöglichkeit besteht. Die Württembergische Versicherung AG, ein Unternehmen der W&W-Gruppe, weist auf ein aktuelles Urteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen (14 K 140/24) hin.

Ein 77-jähriger stark gehbehinderter Mann verlangte von der Stadt, dass ihm in der Nähe seines Hauses ein persönlicher Parkplatz für Schwerbehinderte eingerichtet wird. Er verfüge zwar über eine Garage im Untergeschoss seines Hauses. Aber er sei nicht mehr in der Lage, die abschüssige Zufahrt und die Teile der Kellertreppe zu seiner Garage zu gehen. Die Stadt strahlte die Kennzeichnung ab, da der Mann auf der Straße vor der Zufahrt zu seiner Garage parken konnte. Das sei zwar verboten, aber sie werde gegen den Mann kein Bußgeld verhängen.

Damit wollte sich der Mann nicht begnügen, zumal ständig andere Leute vor seiner Einfahrt parkten. Er klagte vor dem Verwaltungsgericht und bekam Recht. Laut dem Urteil können behinderte Personen einen personenbezogenen Parkplatz verlangen, wenn in der Umgebung ein Mangel an Parkplätzen bestehe und sie über keine gesicherte und zumutbare Parkmöglichkeit in unmittelbarer Nähe zur Wohnung verfügt. Beides bejahte das Gericht. Der Mann dürfe auch nicht ohne Weiteres auf der Straße vor der Zufahrt zu seiner Garage parken. Dort war nämlich der Bordstein des Gehwegs abgesenkt. Dies diene nicht nur der Zufahrt, sondern auch anderen behinderten Menschen, den Gehweg erleichtert zu betreten. Der Mann konnte daher dort nur legal parken, wenn ihm ein personenbezogener Parkplatz eingerichtet wurde.


Südamerika: Zwischen Anden und Amazonas

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Ein Kontinent voller Kontraste: Abenteuerliche Höhenzüge und verborgene Schätze im Herzen Südamerikas

Kaum eine Region der Welt verzaubert so eindrucksvoll mit geografischer Vielfalt wie Südamerika. Von eisgepanzerten Gipfeln der Anden bis zu den sattgrünen Weiten des Amazonasregenwaldes offenbart sich eine schillernde Landschaft, deren Vielfalt ihresgleichen sucht. Jahrtausende alte Traditionen indigener Kulturen treffen hier auf pulsierende Metropolen, moderne Technologie trifft auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz – ein authentischer Mikrokosmos, dessen Erkundung immer wieder aufs Neue fasziniert.

Andenregionen – zwischen Bergwelten und kultureller Magie

Das gigantische Gebirge der Anden durchzieht den Kontinent vom venezolanischen Norden bis hinunter in die windumtoste Weite Feuerlands und prägt dabei Natur, Kultur und Gesellschaft in einzigartiger Weise. Der Alltag der Bevölkerung gleicht hier einem faszinierenden Puzzle aus Tradition und Moderne, lebendig gepflegten alten Ritualen und modernen technologischen Entwicklungen. Ob in Quechua-Gemeinschaften in Peru, traditionell geprägten Märkten in Bolivien oder auf hochgelegenen Farmen in Ecuador: Überall verschmilzt Geschichte mit Fortschritt, authentisches Brauchtum mit spannenden Innovationen.

Das Jahr 2022 sorgte hier für viel Aufmerksamkeit: Eine bahnbrechende Neuerung zeigte auf imposante Weise, dass nachhaltiges Wirtschaften und ökologische Verantwortung auch praktisch hervorragend vereinbar sind. In den peruanischen Hochanden wurden erstmals großflächige Nebelfänger-Netze installiert, um eine schonendere, natürliche Wasserversorgung für landwirtschaftlich genutzte Regionen zu ermöglichen. Diese von einheimischen Ingenieuren entwickelten Strukturen kondensieren Feuchtigkeit aus vorbeiziehenden Wolken und sammeln auf diese Weise sauberes Trinkwasser. Der Effekt ist beachtlich: Agrarwirtschaftliche Betriebe, die zuvor auf umweltschädliche und energieintensive Pumpen angewiesen waren, profitieren nun von frischem, klimafreundlichem Wasser ohne jegliche Belastung für den Boden und die Tierwelt.

Um sich intensiv mit der südamerikanischen Kulturwelt vertraut zu machen, sind einige zentrale Aspekte von Bedeutung. Für Reisende oder allgemein Interessierte sind folgende sechs Tipps hilfreich:

1. Ein Bewusstsein für die kulturelle Vielfalt entwickeln
2. Regionale Spezialitäten kennenlernen
3. Historische Stätten mit Respekt besuchen
4. Lokale Traditionen begreifen und wertschätzen
5. Informiert sein über Klima und Wetterschwankungen der einzelnen Regionen
6. Anpassungsfähigkeit und die Bereitschaft zu Offenheit und Neugierde zeigen

Wer beispielsweise die argentinische Kultur authentisch nachvollziehen oder präsentieren möchte, hat die Option, eine originalgetreue Argentinien Flagge zu kaufen. Ob zur Ausstattung eines Kulturzentrums, einer Veranstaltung zu Ehren Argentiniens oder einfach, um der persönlichen Begeisterung für das Land Ausdruck zu verleihen – eine Flagge erweist sich stets als geeignetes Symbol, um die Bedeutung nationaler Traditionen angemessen zu würdigen.

Amazonas – die grüne Schatzkammer Südamerikas im Spannungsfeld zwischen Natur und Fortschritt

Weit entfernt von den eisigen Höhen und luziden Hängen der Anden verbirgt sich ein weiterer faszinierender Schatz Südamerikas – der Amazonas-Regenwald. Er gehört zweifellos zu den bedeutendsten Ökosystemen unseres Planeten, der mit einem einzigartigen Artenreichtum jahrzehntelang als Rückzugsgebiet geheimnisvoller Fauna und Flora galt. Doch das ökologische Gleichgewicht gerät immer mehr ins Wanken durch die stetige Ausbreitung menschlicher Aktivitäten, etwa durch industrielle Landwirtschaft oder Rohstoffförderung. Wohlwissend um die immense Bedeutsamkeit, kämpft die Region seit geraumer Zeit mit Nachdruck darum, ökologische Innovationen im Naturschutz einzusetzen.

Südamerikas Zukunft zwischen Innovation und kultureller Verantwortung

Die südamerikanische Welt ist weitaus mehr als bloßes Sehnsuchtsziel von Abenteurern und Naturbegeisterten. Südamerika steht als Paradebeispiel dafür, welche Bedeutung die Verbindung zwischen Natur und technologischem Fortschritt in naher Zukunft einnehmen wird. Die jüngsten Erfindungen in den Anden und am Amazonas zeigen eindrucksvoll, dass technologische Neuerungen hervorragend mit kultureller Vielfalt und ökologischer Verantwortung im Einklang stehen. Gerade die kommenden Jahre und Jahrzehnte könnten Südamerika diesbezüglich weltweit auf herausragende Weise in den Fokus rücken lassen: als einen Kontinent, auf dem traditionsreiche Lebensweisen, Hochtechnologie und ökologische Visionen koexistieren und voneinander profitieren. Inmitten seiner spektakulären Landschaften entstehen Ideen, die bis heute einmalig sind und wegweisenden Charakter für die gesamte Weltgemeinschaft besitzen.


Stuttgart Reds starten erfolgreich in die erste DBL-Saison

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Split gegen die Heideköpfe

Das war Werbung für den Baseball-Sport: Am Auftaktwochenende der Deutschen Baseball Liga trafen die Stuttgart Reds und der mehrfache Deutsche Meister Heidenheim Heideköpfe zweimal aufeinander. In den bis zum Ende spannenden Begegnungen gewannen jeweils die Gastmannschaften: Heidenheim holte am Samstag einen 5:3-Sieg in Stuttgart, die Reds wiederum brachten ein umjubeltes 6:5 von der Ostalb „nach Hause“.

Vor einer imposanten Kulisse von über 600 Zuschauern im TVC Ballpark starteten die Reds fokussiert ins Spiel und konnten früh in Führung gehen. Bereits im ersten Inning brachte Austin Bull mit einem RBI-Groundout die Hausherren auf das Scoreboard. Im zweiten und sechsten Durchgang sorgten Moritz Köhler bzw. Jonas van Bergen für weitere Runs – Stuttgart lag bis zum Beginn des siebten Innings mit 3:0 in Front.

Pitcher Jonathan Schäffer kontrollierte bis dahin das Geschehen. In insgesamt 6.1 Innings erlaubte er sieben Hits und vier Walks – bei drei Strikeouts. Erst nach einem Triple von Gary Owens, dessen geschlagener Ball vom Handschuh des Reds-Centerfielders Ethan Mann abprallte, und dem darauffolgenden Homerun von Billy Germaine wurde er – in Führung liegend – gegen Joel Petzold ausgewechselt.

Bei seiner beeindruckenden Vorstellung bekam er viel Unterstützung durch eine aufmerksame Defense, die unter anderem durch zwei Double Plays glänzte. Auch das Outfield zeigte sich hellwach – Centerfielder Ethan Mann sorgte für einen spektakulären Assist an die dritte Base, wo Simon Liedtke „aus“ getaggt wurde.

Doch dann kam der siebte Spielabschnitt: Relief-Pitcher Joel Petzold warf bei 23 Pitches nur 8 Strikes. Drei Walks, ein 2-RBI-Single und ein Wild Pitch führten zur 3:5-Führung der Heideköpfe binnen weniger Minuten. Benedikt Schäffer übernahm für die restlichen 2.1 Innings auf dem Mound und ließ keine weiteren Runs der Gäste zu.

In den letzten drei Innings konnten die Reds gegen Heidenheims Closer Timo Plitz zwar zweimal Runner auf die Bases bringen, aber letztlich nicht mehr punkten.

Reds nervenstark auf der Ostalb

Am Sonntag auf dem Platz der Heideköpfe zeigte das Team der Stuttgart Reds um Headcoach Ryan Ford dann Nervenstärke in den entscheidenden Momenten – und setzte ein frühes Ausrufezeichen für neue Saison.

Nach einem verhaltenen Start beider Offensivreihen gelang den Reds im vierten Inning ein Durchbruch: Vier Runs bei nur drei Hits sorgten für die zwischenzeitliche 4:1-Führung. Maßgeblich beteiligt war unter anderem Moritz van Bergen, der offensiv einen starken Eindruck hinterließ. Der 1st Baseman war mit drei Hits bei fünf At-Bats der offensiv stärkste Akteur auf dem Feld.

Auf dem Mound überzeugte der US-Pitcher Myles Martinez bei seinem Debüt mit 6.2 starken Innings. Zwar ließ er acht Walks zu, konnte aber mit sechs Strikeouts und nur einem Earned Run die Offensive der Heideköpfe in Schach halten.

Im späteren Spielverlauf kam Heidenheim jedoch gefährlich nahe bis auf einen Run heran. Vor allem Catcher Billy Germaine sorgte mit zwei RBIs für Spannung. Doch die Reds behielten die Kontrolle: Moritz van Bergen als Closer übernahm im achten Inning den Ball und sicherte unter anderem mit zwei Strikeouts sein erstes Save und damit den ersten Reds-Sieg der Saison. Den Schlusspunkt setzte bezeichnenderweise das vierte von vier Double-Plays der Reds an diesem Tag.

Neuzugang Ethan Mann setzte mit drei Stolen Bases ein starkes Zeichen auf den Bases. Fünf verschiedene Spieler trugen sich in die RBI-Liste ein – ein Indiz für die ausgeglichene Teamleistung.

Nächstes Wochenende: Heimspiele gegen Gauting

Weiter geht es für die Reds am kommenden Wochenende mit zwei Spielen im heimischen TVC Ballpark gegen die Überraschungsmannschaft Gauting Indians: Der Aufsteiger konnte seine beiden Auftakt-Spiele gegen Mainz gewinnen. Das erste Spiel Stuttgart vs. Gauting ist ein Nightgame unter Flutlicht. Es startet am Samstag, 12. April, um 19 Uhr. Das zweite Match findet dann am Sonntag, 13. April, ab 13 Uhr statt.


Polizei-Report Stuttgart | Woche 15

Quelle: ots

Stuttgart-Mitte: 48-Jährigen ausgeraubt – Zeugen gesucht
Unbekannte haben am Samstag (12.04.2025) einen 48 Jahre alten Mann im Leonhardsviertel geschlagen und ausgeraubt. Die unbekannten Männer näherten sich dem 48-Jährigen im Tatzeitraum zwischen 05.00 Uhr und 10.00 Uhr, rissen ihn zu Boden und schlugen auf ihn ein. Dann nahmen sie seinen Geldbeutel mit 30 Euro Bargeld, sein Mobiltelefon und seinen Schlüssel an sich und flüchteten. Der Mann wurde bei dem Überfall leicht verletzt, er wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: Unfall nach rücksichtsloser Fahrweise – Zeugen und Geschädigte gesucht
Ein 25-jähriger Fahrer eines Mercedes G500 verursachte am Sonntag (13.04.2025) an der Heilbronner Straße einen Verkehrsunfall mit einem Sachschaden von ca. 15.000 Euro. Der Mercedesfahrer wurde durch Polizeibeamte gegen 03:45 Uhr an der Friedrichstraße in Fahrtrichtung Heilbronner Straße mit mutmaßlich deutlich überhöhter Geschwindigkeit festgestellt. Im weiteren Verlauf der Friedrichstraße soll der Fahrer zwei rote Ampeln missachtet haben, dann geriet er außer Sicht der folgenden Polizeibeamten und fuhr die Heilbronner Straße in Richtung Pragsattel. Im Bereich der Wolframstraße stieß der Mercedes bei einem Spurwechsel mit einem dort fahrenden Toyota zusammen, in dem ein 66-Jähriger saß. Da der Unfallverursacher vermutlich stark alkoholisiert war, wurde bei ihm eine ärztliche Blutentnahme durchgeführt und sein Führerschein beschlagnahmt. Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamten weitere Beschädigungen an dem Mercedes, die nicht aus dem Unfall an der Heilbronner Straße stammen können, fest. Möglicherweise hat der Fahrer vor dem bereits bekannten Unfall einen weiteren verursacht. Zeugen und mögliche Geschädigte werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903100 beim Polizeirevier 1 Theodor-Heuss-Straße zu melden.

Stuttgart-Zuffenhausen: Autofahrer prallt gegen Supermarkt
Ein leicht Verletzter und ca. 15.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstagabend (12.04.2025) an der Haldenrainstraße ereignet hat.
Gegen 23:25 Uhr kam ein 27-Jähriger, der mit seinem Ford Fiesta in Richtung Schozacher Straße unterwegs war, von der Fahrbahn ab. Er prallte mit seinem Pkw gegen die Eingangstür eines Supermarktes und einen geparkten Opel Corsa. Der 25-jährige Beifahrer wurde hierbei leicht verletzt, er wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Ford Fiesta wurde durch den Unfall so stark beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste.
Da der Pkw-Lenker mutmaßlich unter Alkoholeinfluss stand, wurde bei ihm eine ärztliche Blutentnahme durchgeführt und sein Führerschein beschlagnahmt.

Stuttgart-Nord: Mülltonnen in Brand geraten – Zeugen gesucht
Aus bislang ungeklärter Ursache sind Freitagnacht (11.04.2025) an der Kleinstraße mehrere Mülltonnen in Brand geraten. Gegen 22.25 Uhr meldete ein Zeuge der Rettungsleitstelle brennende Mülltonnen, welche in einem Durchgang zwischen zwei Mehrfamilienhäusern standen. Als die Beamten eintrafen, standen mehrere große Mülltonnen neben einem Gebäude in Brand. Durch das Feuer wurden vier Mülltonnen zerstört und an den Gebäuden die Fassade und mehrere Fenster beschädigt. Alle Wohnungen blieben bewohnbar und es wurde niemand verletzt. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen über 10.000 Euro. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Feuerbach: Mutmaßlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit Unfall verursacht – Zeugen gesucht
Sechs beteiligte Fahrzeuge und ein Gesamtschaden von rund 40.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles vom Freitag (11.04.2025) in der Grazer Straße. Ein 21 Jahre alter Fahrer eines BMW, sowie ein 20 Jahre alter Fahrer eines Opel, fuhren gegen 11.30 Uhr in der Grazer Straße aus Richtung Steiermärker Straße mit mutmaßlich deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Der 21-Jährige verlor in der Linkskurve die Kontrolle über seinen BMW und stieß mit einem am Fahrbahnrand parkenden Opel zusammen. Der Opel wurde dabei auf einen parkenden VW geschoben, dieser auf einen Skoda und der Skoda wiederum auf einen Smart. Die Beamten stellten bei den beiden 20- und 21-jährigen Fahrern fest, dass sie mutmaßlich unter Drogeneinfluss standen. Sie mussten eine Blutprobe abgeben und die Beamten beschlagnahmten ihre Führerscheine. Die Ermittlungen, insbesondere zu einem möglicherweise verbotenen Kraftfahrzeugrennen der beiden Fahrer, dauern an. Zeugen und mögliche Geschädigte werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei unter der Rufnummer +4971189904100 zu melden.

Stuttgart-Plieningen: Zwei Seniorinnen sexuell belästigt – Tatverdächtigen vorläufig festgenommen
Polizeibeamte haben am Freitagmorgen (11.04.2025) einen 17 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, zwei Frauen im Alter von 76 und 81 Jahren im Bereich der Straße Im Asemwald sexuell belästigt zu haben. Umfangreiche Ermittlungen führten auf die Spur des 17-Jährigen, Beamten nahmen ihn gegen 07.00 Uhr vorläufig fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten sie ihn wieder auf freien Fuß.

Stuttgart-Mitte: Mehrfach gegen den Kopf getreten – Tatverdächtiger in Haft
Polizeibeamte haben am Freitag (04.04.2025) einen 46 Jahre alten Mann an der Sophienstraße festgenommen, der eine 55 Jahre alte Frau mehrfach gegen den Kopf getreten haben soll. Gegen 16.45 Uhr gerieten die beiden im Bereich von Parkplätzen zunächst in einen verbalen Streit. In dessen Verlauf soll der 46-Jährige gegen den Kopf der Frau getreten haben. Ein Zeuge bemerkte die Situation und alarmierte die Polizei. Diese nahm den 46-Jährigen fest. Der Mann mit rumänischer Staatsangehörigkeit wurde am Samstag (05.04.2025) auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ und den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt einwies.

Stuttgart-Ost: In Sauna onaniert und dann geschlagen – Tatverdächtigen vorläufig festgenommen
Polizeibeamte haben am Mittwoch (10.04.2025) einen 25 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen, der in einem Mineralbad an der Straße Am Leuzebad zuerst onaniert und sich dann mit einem 36 Jahre alten Mann geschlagen haben soll. Der 36-Jährige befand sich mit einer 33 Jahre alten Frau gegen 21.20 Uhr in einer Sauna, als der 25 Jahre alte Mann an seinem Glied manipuliert und in Richtung der 33-Jährigen geschaut haben soll. Der 36-Jährige und die 33-Jährige verließen daraufhin die Sauna und trafen den Tatverdächtigen wenig später in einem Whirlpool wieder an. Nachdem der 36-Jährige den 25-Jährigen mit dem Vorfall konfrontierte, entwickelte sich zunächst eine verbale Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern, die im Verlauf handgreiflich wurde. Alarmierte Polizeibeamte nahmen den 25-Jährigen vorläufig fest und setzten ihn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.

Stuttgart-Süd: 59-Jährigen ausgeraubt – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Mann hat am Mittwochnachmittag (09.04.2025) eine 59-Jährigen am Österreichischen Platz ausgeraubt und ihn kurze Zeit später am Marienplatz geschlagen. Der Unbekannte stahl dem Mann gegen 16.15 Uhr an der Stadtbahnhaltestelle Österreichischer Platz rund 160 Euro Bargeld und flüchtete in die Stadtbahn der Linie U1. Der 59-Jährige folgte ihm bis zur Haltestelle Marienlatz, wo beide ausstiegen. Dort schlug der Täter dem Mann ins Gesicht und flüchtete. Der Tatverdächtige ist etwa 180 bis 185 Zentimeter groß und etwa 30 bis 35 Jahre alt. Er hatte eine schlanke Statur und gebräunte Haut sowie schwarze Haare. Er trug eine weiße Schirmmütze, einen hellen Pullover und eine dunkle Jacke und war mit einem weiteren Mann unterwegs. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 beim Raubdezernat zu melden.

Stuttgart-Mitte: Polizeieinsatz wegen herrenlosem Koffer
Ein herrenloser Koffer hat am Mittwoch (09.04.2025) in unmittelbarer Nähe des Landtages zu einem Polizeieinsatz geführt. Ein Zeuge entdeckte den herrenlosen Koffer auf der Seite des Eckensees gegen 17.30 Uhr, alarmierte Polizeibeamte sperrten daraufhin den Bereich ab. Spezialisten des Landekriminalamtes untersuchten den Koffer und gaben gegen 19.35 Uhr Entwarnung. Im Koffer befanden sich lediglich Moderationsgegenstände. Wer der Besitzer des Koffers ist, ist bislang nicht bekannt.

Stuttgart-West: Beim Abbiegen mit Stadtbahn zusammengestoßen
Beim Zusammenstoß eines Mercedes Sprinter mit einer Stadtbahn der Linie U2 sind am Mittwoch (09.04.2025) auf der Kreuzung Schloßstraße/Silberburgstraße zwei Fahrgäste in der Stadtbahn verletzt worden. Ein 48 Jahre alter Mann fuhr gegen 13.10 Uhr mit seinem Sprinter in der Schloßstraße Richtung Innenstadt und wollte ersten Ermittlungen zufolge verbotenerweise nach links in die Silberburgstraße abbiegen. Dabei stieß er mit einer Stadtbahn der Linie U2 zusammen, die in der gleichen Richtung unterwegs war. In der Stadtbahn verletzten sich zwei Frauen im Alter von 72 und 82 Jahren leicht. Rettungskräfte kümmerten sich um die Verletzten und brachten sie vorsorglich in Krankenhäuser. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Schaden von 10.000 Euro.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Auf Motorradfahrschüler aufgefahren – Drei Verletzte
Ein 39 Jahre alter Fahrer eines Motorrades ist am Dienstag (08.04.2025) auf einem Parkplatz in der Mercedesstraße auf einen 28 Jahre alten Motorradfahrschüler aufgefahren. Der Fahrschüler sollte gegen 16.45 Uhr mit seinem Motorrad eine Gefahrenbremsung durchführen. Hinter diesem fuhr ein 39 Jahre alter Fahrlehrer einer anderen Fahrschule und fuhr auf den 28-Jährigen auf, als dieser sein Motorrad abbremste. Hierbei verletzten sich der 39 Jahre alte Mann und seine 33-jährige Sozia leicht. Der 28-Jährige erlitt schwere Verletzungen. Rettungskräfte kümmerten sich um die Verletzten und brachten sie in Krankenhäuser. An den beiden Motorrädern entstand ein Sachschaden von rund 15.000 Euro.

Stuttgart-Nord: Zu weit ausgeschert – Hoher Sachschaden
Bei einem Verkehrsunfall am Montagmittag (07.04.2025) in der Straße Hauptmannsreute ist ein Sachschaden in Höhe von über 100.000 Euro entstanden. Ein 42 Jahre alter Lkw-Fahrer war gegen 11.40 Uhr in der Straße Hauptmannsreute unterwegs und wollte auf Höhe der Hausnummer 54 nach links in den Herdweg abbiegen. Beim Ausscheren streifte er einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Aston Martin. Beim Zurücksetzen schob er den Aston Martin dann auf den dahinterstehenden Toyota, der dadurch ebenfalls an der Front beschädigt wurde. Der Aston Martin war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Stuttgart-Nord: Jugendlicher nach Gruppenauseinandersetzung in Haft
Polizeibeamte haben am Freitagvormittag (04.04.2025) zwei 15-jährige und zwei 16-jährige Tatverdächtige ermittelt, die im Verdacht stehen, am Abend des 29.03.2025 mehrere Personen verletzt und ausgeraubt zu haben. Eine 14-Jährige feierte eine Party in einem Wohngebäude an der Lenzhalde. Die vier Tatverdächtigen verlangten an der Eingangstür Zutritt zur Party, der ihnen allerdings nicht gewährt wurde. Das 14-jährige Mädchen rief ihren 17-jährigen Bruder zur Hilfe, als die Tatverdächtigen nicht gehen wollten und sich zunehmend aggressiv verhielten. Als der 17-Jährige mit weiteren Freunden zur Party kam, sollen die Tatverdächtigen die Gruppe unvermittelt angegriffen und ausgeraubt haben. Hierbei sollen sie die Jungen geschlagen und Pfefferspray benutzt haben, um Jacken und Geldbeutel zu rauben, bevor sie flüchteten. Umfangreiche Ermittlungen führten die Beamten auf die Spur der vier Tatverdächtigen, deren Wohnungen in Stuttgart sie am Freitag ab 10.00 Uhr durchsuchten. Sie beschlagnahmten umfangreiche Beweismittel. Einen 15 Jahre alten Tatverdächtigen nahmen sie fest. Er wurde am selben Tag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ und ihn in eine Justizvollzugsanstalt einwies. Die drei übrigen Tatverdächtigen übergaben die Beamten nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen ihren Eltern.

Stuttgart-Zuffenhausen: Auto in Brand geraten – Zeugen gesucht
Aus bislang unbekannter Ursache ist am Sonntagmorgen (06.04.2025) ein Nissan an der Nordseestraße in Brand geraten. Zeugen entdeckten gegen 05.45 Uhr das brennende Auto und wählten den Notruf. Es entstand ein Schaden von zirka 15.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Wangen: Halskette geraubt – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Mann hat am Freitagmittag (04.04.2025) an der Straße Im Degen die Halskette einer 66 Jahre alten Frau geraubt. Die 66-Jährige ging gegen 12.30 Uhr von der Stadtbahnhaltestelle Inselstraße die Straße Im Degen entlang, als der Unbekannte von hinten an sie herantrat, ihr die Halskette herunterriss und sie zu Boden stieß. Anschließend flüchtete er mit einem schwarzroten Mountainbike in Richtung Nähterstraße. Trotz sofortiger Fahndung der alarmierten Beamten gelang dem Unbekannten die Flucht. Er ist etwa 35 Jahre alt und zirka 175 Zentimeter groß. Er hat eine mollige Figur und schwarze kurze Haare sowie einen schwarzen Bart. Zur Tatzeit trug er eine dunkle Jogginghose, eine dunkle Joggingjacke und war mit einer schwarzen Corona-Maske aus Stoff vermummt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Hotelangestellter soll Schülerinnen sexuell bedrängt haben – 34-Jähriger in Haft
Polizeibeamte haben am frühen Freitagmorgen (04.04.2025) in einem Hotel in Bad Cannstatt einen 34-Jährigen festgenommen, der im Verdacht steht, zwei 16-jährige Frauen sexuell bedrängt zu haben. Der Tatverdächtige soll zwischen 02.00 Uhr und 03.00 Uhr unter einem Vorwand das Zimmer betreten und die beiden in ein Gespräch verwickelt haben. Dabei soll er sie unsittlich berührt und sexuell bedrängt haben. Die beiden jungen Frauen verwiesen den Tatverdächtigen dann aus dem Zimmer und alarmierten eine Begleiterin, welche die Polizei verständigte. Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen daraufhin fest. Der 34-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit, der in Verdacht steht, bereits im Januar 2025 ähnliche Taten begangen zu haben, wurde am Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl erließ und den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt einwies.

Stuttgart-Mitte:  – Polizei sucht nach Erpressung Tatverdächtige mit Echtbildern einer Überwachungskamera – Zeugen gesucht
Die Polizei sucht mit Bildern aus einer Überwachungskamera nach mehreren Tatverdächtigen, die am Samstag, 01. März 2025, gegen 15.40 Uhr im Bereich der Kopenhagener Straße drei Jugendliche bedroht und von einem 16-Jährigen dessen Weste der Marke North Face erpresst haben sollen. Die drei Jugendlichen hielten sich zunächst im Milaneo auf und gingen dann über die Moskauer Straße in die Kopenhagener Straße. Dort wurden sie von einem unbekannten jungen Mann angesprochen. Nach einem Telefonat traten kamen acht bis zehn Personen hinzu, welche die drei Jugendlichen umringt und bedroht haben sollen. Sie sollen Bargeld gefordert haben und anschließend mit der Weste in Richtung Milaneo geflüchtet sein. Einer der Tatverdächtigen ist etwa 16 bis 17 Jahre alt, dünn und zirka 170 Zentimeter groß. Er hatte braune Augen, die auffällig rot unterlaufen waren. Zur Tatzeit trug er eine dunkelbraune Hose, eine schwarze Jacke sowie eine Schildmütze. Der zweite Tatverdächtige ist etwa 17 bis 19 Jahre alt, rund 185 bis 190 Zentimeter groß und hatte lockige Haare. Der dritte Tatverdächtige ist rund 14 Jahre alt und trug eine auffällige blau-violette Sportjacke, vermutlich mit einem Vereinsemblem darauf. Der vierte Tatverdächtige ist etwa 17 Jahre alt und rund 175 bis 180 Zentimeter groß. Er hatte schwarze Locken und trug eine schwarze Jacke. Ein fünfter Tatverdächtiger ist etwa 180 Zentimeter groß und trug eine dunkle Jacke, eine dunkle Jeanshose und schwarze Schuhe sowie eine schwarze Baseballmütze. Die weiteren Tatverdächtigen waren zwischen 16 und 20 Jahre alt und trugen teilweise Nike Turnschuhe, Jeanshosen und Trapstar Jacken. Einige hatten Bauchtaschen dabei und trugen Baseballmützen. Unter folgendem Link finden Sie die Bilder aus der Überwachungskamera: https://fahndung.polizei-bw.de/tracing/stuttgart-erpressung/ Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Stammheim: Radfahrer gestürzt und schwer verletzt – Zeugen gesucht
Ein 68 Jahre alter Fahrradfahrer ist am Freitagmittag (04.04.2025) auf einem Feldweg im Bereich der Solitudeallee gestürzt und hat sich schwere Verletzungen zugezogen. Der Mann war mit seinem Pedelec gegen 13.50 Uhr auf einem Feldweg in der Nähe des historischen Wasserwerkes Richtung Solitudeallee unterwegs, als ihn ein unbekannter Radfahrer überholte. Hierbei soll er den Pedelecfahrer nicht berührt haben. Mutmaßlich weil sich der 68-Jährige erschreckte verlor er die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte. Ein Rettungswagen kümmerte sich um den schwerverletzten Mann und brachte ihn in ein Krankenhaus. Zeugen, insbesondere der unbekannte Radfahrer werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei Stuttgart zu melden.


Polizei-Report Kreis Esslingen | Woche 15

Quelle: ots

Filderstadt: Unfallverursacher geflüchtet (Zeugenaufruf)
Die Verkehrspolizei des Polizeipräsidiums Reutlingen ermittelt aktuell gegen einen noch unbekannten Audi-Fahrer, nachdem dieser auf der B 27 einen Verkehrsunfall verursacht hat und anschließend geflüchtet ist. Gegen 17.15 Uhr fiel ein Audi A6 auf der B 27, auf Höhe Filderstadt in Fahrtrichtung Reutlingen, zunächst durch seine aggressive Fahrweise auf. Der Fahrer fuhr zudem augenscheinlich mit überhöhter Geschwindigkeit sehr nah auf ein vorausfahrendes Fahrzeug auf, weswegen dessen Fahrer den Fahrstreifen wechseln musste. Im Zuge eines Überholvorgangs des Audi-Fahrers kam es zu einem Zusammenstoß mit dem eben überholten Mini Cooper, der von einem 69-Jähringen gelenkt wurde. Der Fahrer des Mini Cooper verlor aufgrund der Kollision mit dem Audi die Kontrolle und prallte mit seinem Fahrzeug in die Leitplanken. Hierdurch ergab sich ein etwa 140 Meter langes Trümmerfeld auf der B 27, weswegen ein Fahrstreifen in Richtung Reutlingen für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt werden musste. Die 66-jährige Beifahrerin aus dem Mini Cooper erlitt durch den Unfall schwere Verletzungen und musste nach medizinischer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Der 69-jährige Fahrer selbst erlitt leichte Verletzungen. Der Sachschaden am Mini Cooper wird auf etwa 13.000 Euro geschätzt, das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert werden. Der Sachschaden an den beschädigten Leitplankenelementen wird zudem auf mehrere tausend Euro geschätzt. Zu dem flüchtigen Audi ist lediglich bekannt, dass es sich um einen eventuell tiefergelegten grauen bzw. graublauen Audi A6 der Modellreihe C6 handeln soll. Durch Zeugen konnte zudem eine Reutlinger Zulassung am Fahrzeug abgelesen werden. Aufgrund der Kollision mit dem Mini Cooper dürfte der flüchtige Audi deutliche Schäden am rechtsseitigen Heckbereich aufweisen. Mögliche Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder dem flüchtigen Audi A6 machen können, werden gebeten, sich bei unter der Telefonnummer 0711/3990-330 beim Verkehrsdienst Esslingen zu melden.

Beuren: Schwerstverletzter Motorradfahrer
Schwere Bein- und Fußverletzungen hat ein 39 Jahre alter Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall am frühen Samstagabend auf der Beurener Steige erlitten. Der 39-Jährige befuhr mit seinem Kraftrad der Marke M.V. Agusta gegen 18.50 Uhr die K 1262 in Fahrtrichtung Beuren, als er in einer Rechtskurve aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle verlor und über den Mittelstreifen in den Gegenverkehr fuhr. Hier kollidierte das Motorrad mit einem ordnungsgemäß entgegenkommenden VW Polo, der von einer 31-Jährigen gelenkt wurde. Durch den Unfall erlitt der 39-Jährige trotz getragener Schutzkleidung so schwere Beinverletzungen, dass er im weiteren Verlauf durch den verständigten Rettungsdienst in eine Klinik verbracht werden und stationär aufgenommen werden musste. Da sich im Rahmen der Unfallaufnahme durch Beamte des Polizeireviers Nürtingen jedoch Hinweise auf eine Alkoholisierung des 39-Jährigen ergaben, musste er sich in der Klinik auch einer Blutentnahme unterziehen. Am Motorrad des Unfallverursachers entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 4.000 Euro. Das Motorrad wurde in der Folge durch Bekannte des 39-Jährigen abtransportiert. Der Schaden an dem entgegenkommenden VW Polo der 31-Jährigen wird mit etwa 5.000 Euro beziffert.

Bempflingen: Polizeibeamte beleidigt und bedroht
Augenscheinlich in Folge eines psychischen Ausnahmezustandes einer 28-Jährigen ist es am Samstagabend in Bempflingen zu einem Einsatz der Polizei sowie des Rettungsdienstes gekommen. Die junge Frau saß gegen 22.30 Uhr vor dem Dorfgemeinschaftshaus und fiel hier mehreren Passanten aufgrund ihres Verhaltens auf. Unter anderem beleidigte und bedrohte sie hier einen vorbeilaufenden Mann, der daraufhin die Polizei verständigte. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten vor Ort neben dem auffälligen Verhalten noch eine starke Alkoholisierung bei der 28-Jährigen feststellen. Im Rahmen des Polizeieinsatzes steigerte sich die Störerin in ihrem Verhalten immer weiter, weswegen sie durch die Polizeibeamten fixiert werden und der Rettungsdienst zur Unterstützung angefordert werden musste. Seitens der 28-Jährigen kam es fortlaufend zu versuchten Tritten, Beleidigungen und Bedrohungen zum Nachteil der Beamten. Einem der Polizisten spuckte sie zudem ins Gesicht. Verletzt wurde hierbei jedoch niemand. Aufgrund ihres instabilen psychischen Zustands wurde die Dame im weiteren Verlauf zur Behandlung in eine psychiatrische Fachklinik verbracht und sieht nun mehreren Strafanzeigen entgegen.

Esslingen: Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes angegriffen
Wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt das Polizeirevier Esslingen gegen einen 59-Jährigen, der am frühen Freitagabend zwei Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes angegriffen und verletzt hat. Gegen 18.30 Uhr wurde der Mann im Bereich des Bahnhofsplatzes aufgrund einer vorausgegangenen Ordnungswidrigkeit einer Personenkontrolle unterzogen. Im Verlauf der Maßnahme verweigerte er die Angaben seiner Personalien, woraufhin sein mitgeführter Rucksack durchsucht werden sollte. Dies versuchte der Tatverdächtige zu verhindern, indem er mit den Händen in Richtung der 26-jährigen Mitarbeiterin des Kommunalen Ordnungsdienstes schlug. Bei der anschließenden Festnahme wehrte sich der 59-Jährige erheblich, wodurch die 26-Jährige leichte Verletzungen erlitt. Ihr 33-jähriger Kollege blieb infolge des Angriffs unverletzt. Beide Mitarbeiter konnten im Anschluss ihren Dienst fortsetzen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige auf freien Fuß entlassen.

Wolfschlugen: Radfahrerin mit Arbeitsmaschine zusammengestoßen
Leichte Verletzungen hat eine Radfahrerin am Freitagabend erlitten, als sie mit einer selbstfahrenden Bewässerungsmaschine kollidiert ist. Die 60-jährige Pedelec-Fahrerin befuhr gegen 21.45 Uhr einen landwirtschaftlichen Weg in der Verlängerung der Grötzinger Straße. Dort fuhr sie gegen den Ausleger einer Bewässerungsmaschine, welcher auf die Fahrbahn ragte. Die 60-Jährige musste aufgrund ihrer Verletzungen am Unfallort durch den Rettungsdienst versorgt und anschließend in eine Klinik eingeliefert werden. Im Rahmen der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass die Verunfallte unter Alkoholeinfluss stand. Ein durchgeführter Vortest ergab einen Wert von knapp zwei Promille, weshalb zudem eine Blutentnahme veranlasst wurde. Neben der Polizei und dem Rettungsdienst war die Feuerwehr Wolfschlugen mit einem Fahrzeug und drei Einsatzkräften an der Unfallstelle.

Esslingen: Renitente Ladendiebin
Wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls ermittelt das Polizeirevier Esslingen seit Mittwochvormittag gegen eine 57-Jährige. Die Frau war kurz vor zwölf Uhr in einem Modegeschäft in der Bahnhofstraße einem Angestellten aufgefallen, da sie Bekleidungsstücke mit sich führte, ohne diese an der Kasse zu bezahlen. Nachdem die Frau daraufhin angesprochen wurde, versuchte sie zu flüchten. Als sie der Angestellte festhalten wollte, riss sie sich los, sodass weitere Mitarbeiter zu Hilfe eilten, um die Frau unter Kontrolle zu bringen. Auch entriss sie dem Angestellten das Mobiltelefon, als dieser die Polizei verständigen wollte. Bei dem Gerangel wurde niemand verletzt. Der Wert des Diebesgutes beläuft sich auf knapp 165 Euro. Die Beschuldigte wurde im Anschluss durch die Polizei übernommen und sieht nun einer entsprechenden Strafanzeige entgegen.

Leinfelden-Echterdingen: Führerschein beschlagnahmt
Seinen Führerschein sowie eine Blutprobe musste ein Autofahrer nach einem Verkehrsunfall am Donnerstagabend in Musberg abgeben. Kurz nach 18 Uhr bog der Opel-Lenker im Bereich Karlstraße / Filderstraße nach rechts ab und geriet hierbei mit seinem Wagen auf die Gegenfahrspur. Dabei streifte der Opel einen geradeausfahrenden Mercedes Sprinter. Verletzt wurde niemand. Allerdings ergab ein Atemalkoholtest beim Unfallverursacher einen vorläufigen Wert von über 1,5 Promille. Der Blechschaden an den Fahrzeugen beträgt insgesamt ungefähr 4.000 Euro.

Filderstadt: Nach Verkehrsunfällen davongefahren (Zeugenaufruf)
Die Verkehrspolizei Esslingen sucht Zeugen zu einer Reihe von Verkehrsunfällen mit Sachschaden, die ein 32-Jähriger am Donnerstagnachmittag, gegen 15.30 Uhr, in Sielmingen und Bernhausen verursacht haben soll. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein zunächst unbekannter Smart-Lenker die Sielminger Hauptstraße von Wolfschlugen herkommend und wich im Bereich des Gebäudes Nr. 73 aufgrund des an einer mobilen Ampel stehenden Verkehrs auf den Gehweg aus. Hierbei beschädigte er mit dem Wagen eine Hauswand sowie einen anderen Pkw. Nachdem er seine Fahrt über die Nürtinger Straße nach Bernhausen fortgesetzt hatte, streifte er an der Kreuzung mit der Gartenstraße beim Vorbeifahren ein Motorrad. Über die Scharnhäuser Straße gelangte er in die Bernhäuser Hauptstraße, wo er vor der Einmündung Pfarrberg erneut nach rechts auf den Gehweg wechselte. Hier beschädigte er einen parkenden Pkw, einen Blumenkübel sowie einen Poller. Der Fahrer stieg daraufhin aus dem total beschädigten Auto aus und flüchtete zu Fuß. In der Obere Bachstraße konnte der Tatverdächtige schließlich vorübergehend festgenommen werden. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von über 0,5 Promille. Zudem bestand der Verdacht auf eine Drogenbeeinflussung. Der 32-Jährige musste daher im Krankenhaus eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Er ist bisherigen Erkenntnissen zufolge außerdem nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Der Mann sieht nun entsprechenden Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft entgegen. Der bei den Verkehrsunfällen verursachte Gesamtschaden kann abschließend noch nicht beziffert werden, dürfte sich jedoch auf mehrere tausend Euro belaufen. Der Smart wurde abgeschleppt. Zeugen, die die Fahrt bzw. die Unfälle beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711/3990-420 bei der Verkehrspolizei Esslingen zu melden.

Bempflingen: Streuobstwiese in Brand gesetzt
Zum Brand einer Streuobstwiese sind die Einsatzkräfte am Donnerstagabend gerufen worden. Gegen 22 Uhr waren Flammen auf der Wiese im Bereich der Kleinbettlinger Straße gemeldet worden. Die Feuerwehr, die mit vier Fahrzeugen und 28 Feuerwehrleuten im Einsatz war, konnte die Fläche von rund 20 Quadratmetern schnell ablöschen, sodass der entstandene Schaden mit geschätzten 200 Euro überschaubar geblieben sein dürfte. Zeugenhinweisen zufolge hatten sich kurz zuvor zwei vermutlich Heranwachsende auf der Wiese aufgehalten und dort Silvesterraketen gezündet, von denen eine die trockene Wiese in Brand gesetzt haben dürfte. Anschließend sollen beide in einem schwarzen Kleinwagen in Richtung Bempflingen geflüchtet sein. Der Polizeiposten Neckartenzlingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Bilanz des Speedmarathons am 9. April 2025 in den Landkreisen Reutlingen, Esslingen, Tübingen und dem Zollernalbkreis
Rund 1.190 Geschwindigkeitsverstöße mussten von Polizei und Verkehrsbehörden während des Speedmarathons im Bereich des Polizeipräsidium Reutlingen beanstandet werden.
Die Verkehrspolizei und die Polizeireviere im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Reutlingen haben im Rahmen des europaweiten Speedmarathons am Mittwoch in enger Abstimmung mit den Landkreisen und Kommunen intensive Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Besonders im Fokus der Überwachungsmaßnahmen lagen dabei die gefahren- und unfallträchtigen Strecken in den vier Landkreisen Reutlingen, Esslingen, Tübingen und dem Zollernalbkreis. Dieser Aktionstag war eingebettet in die ebenfalls europaweite Geschwindigkeitskontrollwoche vom 7. bis 13. April 2025.
Insgesamt wurden durch das Polizeipräsidium Reutlingen, das an diesem Tag rund 137 Beamtinnen und Beamte an 33 Kontrollstellen einsetzte, und den beteiligten Behörden, die mit 24 Mitarbeiter an 29 Kontrollstellen im Einsatz waren, die Geschwindigkeiten von knapp 42.000 Fahrzeugen gemessen. Während sich die ganz überwiegende Mehrheit der Verkehrsteilnehmer an die Geschwindigkeitsregeln hält, mussten dennoch 1.186 Fahrerinnen und Fahrer beanstandet werden. Dabei lag in 170 Fällen die Geschwindigkeitsüberschreitung im Anzeigenbereich, d.h. die Betroffenen erwartet mindestens ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro. 19 Fahrerinnen und Fahrer waren gar so viel zu schnell unterwegs, dass sie mit einem Fahrverbot rechnen müssen.
Einer der unrühmlichen Spitzenreiter war ein 44-Jähriger, der auf der B28 bei Römerstein mit seinem Audi A6 bei erlaubten 100 km/h rund 54 km/h zu schnell fuhr. Neben zwei Punkten in Flensburg erwartet ihn nun ein Bußgeld von mindestens 480 Euro und ein Monat Fahrverbot. Noch schneller unterwegs war ein 59 Jahre alter Fahrer eines Audi TT RS, der auf gleicher Strecke rund 67 km/h zu schnell fuhr. Zwei Punkte in Flensburg, ein Fahrverbot von zwei Monaten und ein Bußgeld von mindestens 600 Euro sind die zu erwartenden Folgen.
Zudem musste am Mittwoch ein Fahrer aus dem Verkehr gezogen werden, der unter Alkoholeinfluss stand, zwei Fahrer mussten ihre Autos stehen lassen, weil sie unter der Einwirkung von Drogen standen. Einen Punkt in Flensburg und ein Bußgeld von mindestens 100 Euro erwarteten 21 Fahrer oder Fahrerinnen, die mit dem Handy am Steuer ertappt wurden. Auch mussten 16 Verkehrsteilnehmer verwarnt werden, weil sie keinen Gurt angelegt hatten.
Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Reutlingen verloren im vergangenen Jahr bei 36 Verkehrsunfällen 40 Menschen ihr Leben. In neun Fällen, also knapp einem Viertel der tödlichen Unfälle, war überhöhte Geschwindigkeit ursächlich oder mitursächlich. Deshalb wird die Geschwindigkeitsüberwachung weiterhin integraler Bestandteil der polizeilichen Arbeit zur Erhöhung der Sicherheit auf unseren Straßen sein. Die intensiven Kontrollen werden in der noch bis Sonntag laufenden Speedweek und auch darüber hinaus fortgesetzt.

Ostfildern: Brand auf Balkon rasch gelöscht
Dank aufmerksamer Zeugen und dem raschen Eingreifen einer Polizeistreife ist ein Balkonbrand am Donnerstagmorgen in Nellingen glimpflich verlaufen. Kurz vor 9.30 Uhr bemerkten aufmerksame Zeugen Rauch von einem Balkon im 1. Obergeschoss einer Seniorenwohnanlage in der Esslinger Straße aufsteigen, worauf sie die Feuerwehr verständigten. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnte ein Polizeibeamter mit einem Feuerlöscher die Flammen bekämpfen, so dass sie nicht auf das Gebäude übergriffen. Im Anschluss wurde der Brand von der Feuerwehr vollends gelöscht. Ersten Erkenntnissen nach dürfte das Feuer durch eine nicht ordnungsgemäß entsorgte Zigarettenkippe einer Bewohnerin ausgelöst worden sein. Die Seniorin konnte in der dazugehörigen Wohnung unverletzt angetroffen werden. Sie hatte von dem Brand noch nichts mitbekommen. Es dürfte geringer Sachschaden entstanden sein. Die Feuerwehr war mit sechs Fahrzeugen und 36 Einsatzkräften ausgerückt.

Plochingen: Von der Fahrbahn abgekommen
Einer Strafanzeige wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs sieht ein 41-Jähriger entgegen, der am frühen Donnerstagmorgen auf der Schorndorfer Straße (L1201) mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen ist. Der Mann war gegen 0.45 Uhr mit seinem Mercedes auf der Schorndorfer Straße von Plochingen in Richtung Stumpenhof unterwegs. Derzeitigen polizeilichen Ermittlungen zufolge dürfte er wohl aufgrund von Übermüdung am Steuer eingenickt sein, weshalb er mit seinem Wagen auf gerader Strecke zunächst nach links von der Fahrbahn abkam und eine Wiese durchfuhr. Im weiteren Verlauf geriet sein Mercedes wieder nach rechts, überfuhr die Landesstraße und kam in der Folge nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr die dortige Böschung hoch und krachte gegen zwei Bäume, zwischen denen das Auto im Gebüsch letztendlich rundherum beschädigt zum Stehen kam. Verletzt wurde niemand. Der Mercedes, an dem wirtschaftlicher Totalschaden in einer geschätzten Höhe von rund 12.000 Euro entstanden war, musste von einem Abschleppdienst geborgen und abtransportiert werden. Der Flurschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt.

Leinfelden-Echterdingen: Erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der B 27
Zu erheblichen Verkehrsbehinderungen ist es am Mittwoch im Feierabendverkehr auf der B 27 in Fahrtrichtung Tübingen aufgrund von drei Verkehrsunfällen gekommen. Im Bereich des Flughafentunnels stießen kurz nach 16 Uhr zunächst drei Fahrzeuge zusammen, wobei ein Fahrer sich leichte Verletzungen zuzog. Im sich bildenden Rückstau bemerkte eine Pkw-Lenkerin den vor ihr abbremsenden Lkw zu spät und prallte in dessen Heck. Hierbei verletzte sich die Frau. Kurz darauf krachten nochmals drei Pkw aufeinander. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die Verletzten. Mehrere Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf rund 30.000 Euro geschätzt. Mitarbeiter der Straßenmeisterei rückten an die Unfallstelle aus, da neben den ausgelaufenen Betriebsstoffen ein Pannenfahrzeug noch eine Ölspur hinterlassen hatte. Da der Verkehr während der Unfallaufnahme, der Bergung der Fahrzeuge sowie der Straßenreinigung nur einspurig vorbeigeleitet werden konnte, bildete sich ein kilometerlanger Rückstau bis nach Stuttgart zurück. Gegen 21 Uhr waren sämtliche Reinigungsarbeiten beendet und der Verkehr konnte wieder auf allen Fahrspuren in Richtung Tübingen fließen.

Nürtingen: Von der Fahrbahn abgekommen
Vermutlich aufgrund einer medizinischen Ursache hat sich am Mittwochmittag ein Verkehrsunfall auf der Nürtinger Hochwiesenstraße ereignet. Ein 46-Jähriger war kurz nach 13 Uhr mit einem VW Touran in Richtung B 313 unterwegs. Kurz nach der Einmündung Hohes Gestade kam er mit seinem Fahrzeug nach links von der Straße ab. Der Wagen prallte im Anschluss gegen eine Bushaltestelle sowie ein Verkehrszeichen und einen Baum. Der Fahrer zog sich hierbei schwere Verletzungen zu und musste nach einer notärztlichen Erstversorgung an der Unfallstelle mit einem Rettungswagen in eine Klinik eingeliefert werden. Der VW wurde abgeschleppt. Der Schaden an dem Pkw wird auf 8.000 Euro geschätzt. Über die Höhe des Schadens an der Bushaltestelle liegen noch keine Erkenntnisse vor. Mitarbeiter des Bauhofs kamen vor Ort und kümmerten sich um die Trümmer der total beschädigten Haltestelle.

Neidlingen: Brand in Waldgebiet
In den Bereich der Neidlinger Wasserfälle sind die Einsatzkräfte am Mittwochnachmittag, kurz vor 15.30 Uhr, ausgerückt. Zuvor hatte ein Zeuge über Notruf der Polizei aufsteigende Rauchwolken in der dortigen Gegend gemeldet. Wie sich vor Ort herausstellte, hatten im entsprechenden Waldgebiet aus noch unbekannter Ursache circa 1.300 Quadratmeter Fläche Feuer gefangen, das durch die Feuerwehr in der Folge gelöscht werden konnte. Verletzt wurde ersten Erkenntnissen zufolge niemand. Der Polizeiposten Weilheim ermittelt zur Brandursache.

Kirchheim: Mann nach tätlichem Angriff in Gewahrsam genommen
Wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte muss sich seit Dienstagabend ein 69-Jähriger verantworten. Der Senior hielt sich kurz vor 20 Uhr im Eingangsbereich eines Einkaufszentrums in der Stuttgarter Straße in Kirchheim auf. Dort soll er mehrere Passanten verbal belästigt und einen bislang unbekannten Jugendlichen geschlagen haben. Zeugen verständigten daraufhin die Polizei. Bis zum Eintreffen der Beamten hatte sich der Jugendliche bereits entfernt. Da sich der Mann immer noch sehr aggressiv verhielt und einen Passanten schlagen wollte, gingen die Polizisten dazwischen und konnten dies verhindern. Als er anschließend einen Beamten schlug, wurde der 69-Jährige zu Boden gebracht und es wurden ihm Handschließen angelegt. Im Anschluss wurde der erheblich alkoholisierte Mann in Gewahrsam genommen. Ein Beamter wurde durch den Angriff leicht verletzt.

Denkendorf: Tatverdächtiger nach räuberischem Diebstahl in Haft
Wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart sowie der Polizeiposten Neuhausen seit Montagnachmittag (7.4.2025) gegen einen 29-Jährigen. Dem Mann wird zur Last gelegt, nach einem Diebstahl in einem Supermarkt einen Mitarbeiter angegriffen zu haben. Der Tatverdächtige befindet sich bereits in Untersuchungshaft.
Den derzeitigen Ermittlungsergebnissen zufolge hielt sich der 29-Jährige gegen 16.45 Uhr in einem Supermarkt in der Köngener Straße in Denkendorf auf und soll dort unter anderem einen flüssigen Grillanzünder entwendet haben. Als er nach dem Verlassen des Geschäfts daher von einem Mitarbeiter angesprochen wurde, soll er versucht haben, diesen mit einer mitgeführten Schere zu verletzen, um sich im Besitz des Diebesgutes zu halten. Außerdem soll der 29-Jährige den Grillanzünder auf einen abgestellten Roller sowie einen auf dem Parkplatz befindlichen Passanten geschüttet haben. Verletzt wurde nach derzeitigem Kenntnisstand niemand. Durch eine alarmierte Streifenwagenbesatzung konnte der Tatverdächtige noch vor Ort widerstandslos vorläufig festgenommen werden.
Der türkische Staatsangehörige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart am Dienstagnachmittag (8.4.2025) der Haftrichterin beim Amtsgericht Esslingen vorgeführt. Diese erließ den beantragten Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Der Beschuldigte wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Kirchheim: Mutmaßlicher Rauschgifthändler in Haft
Ein mutmaßlicher Rauschgifthändler ist von der Polizei am frühen Samstagmorgen bei einer Verkehrskontrolle festgenommen worden. Der polizeibekannte und einschlägig vorbestrafte Beschuldigte befindet sich bereits in Untersuchungshaft.
Eine Streife des Polizeireviers Kirchheim hielt am Samstag (5.4.2025) gegen 1.15 Uhr einen Pkw in der Jahnstraße an. Bei der Kontrolle des mit drei Personen besetzten Fahrzeugs fanden sie anschließend knapp 30 Gramm Kokain, das sie dem 29-jährigen Tatverdächtigen zuordnen konnten. Zudem führte er knapp sechs Gramm Haschisch sowie knapp zwei Gramm Marihuana und 30 verschreibungspflichtige Tabletten mit sich.
Der noch unter Bewährung stehende 29-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart am selben Tag der Haftrichterin beim Amtsgericht Nürtingen vorgeführt. Diese erließ den beantragten Haftbefehl und ordnete gegen den italienischen Staatsangehörigen die Untersuchungshaft an. Die polizeilichen Ermittlungen zur Herkunft der Rauschmittel dauern an.

Esslingen: In Schulgebäude eingebrochen und randaliert (Zeugenaufruf)
In die Schule im Bernhard-Denzel-Weg sind ein oder mehrere Kriminelle in der Nacht von Montag auf Dienstag eingebrochen. Über ein Fenster verschafften sich die Einbrecher zwischen 19 Uhr und 6.30 Uhr gewaltsam Zutritt zum Gebäude in dem sie in der Folge mit brachialer Gewalt weitere Türen aufbrachen, Schränke und Schubladen durchwühlten, weitere Scheiben einwarfen und offenbar mutwillig die Räume verwüsteten. Ob etwas gestohlen wurde und die Höhe der angerichteten Sachschäden sind derzeit noch nicht bekannt. Der Polizeiposten Oberesslingen sicherte Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen die zur genannten Zeit im Bereich der Schule verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder sonst Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711/310576810 zu melden.

Deizisau: Rettungssanitäterin geschlagen
Wegen tätlichen Angriffs auf eine Rettungssanitäterin und Polizeibeamte muss sich seit Montagabend eine junge Frau verantworten. Der Integrierten Leitstelle wurde eine auf dem Boden liegende Frau in der Deizisauer Marktstraße gemeldet. Nachdem der Rettungsdienst kurz vor 18.30 Uhr eingetroffen war, sollte die 18-Jährige zur Behandlung in den Rettungswagen gebracht werden. Hierbei schlug sie unvermittelt einer Sanitäterin in den Rücken. Daraufhin zog sich der Rettungsdienst zunächst zurück und verständigte die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten vor Ort beleidigte die stark alkoholisierte Frau die Sanitäterin. Aufgrund ihres aggressiven Verhaltens wurde die Heranwachsende in Gewahrsam genommen. Hierbei wehrte sie sich und versuchte eine Polizeibeamtin zu schlagen. Dies konnte von den Polizisten verhindert werden, indem die 18-Jährige zu Boden gebracht wurde. Im Anschluss musste sie ihren Rausch in einer Arrestzelle ausschlafen.

Landkreis Esslingen: Allgemeine Verkehrskontrollen
Die größte Kontrollstelle wurde in der Zeit von 15 Uhr bis 22.15 Uhr auf dem Festplatz in Oberensingen neben der B 313 eingerichtet. Es wurden knapp 500 Fahrzeuge und deren Insassen kontrolliert. Hierbei stellten die Beamten zehn Fahrzeuglenker fest, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen. Fünf Fahrer hatten keine gültige Fahrerlaubnis. An 20 Fahrzeugen war die Betriebserlaubnis erloschen. 18 Insassen waren nicht angeschnallt und fünf Fahrer beschäftigten sich während der Fahrt mit ihren Handys. Zudem wurden Verstöße gegen die Ladungssicherung und die Lenk- und Ruhezeiten bei Lastwagen und deren Lenkern festgestellt. Unterstützt wurden die Beamten von Mitarbeitern des THW.
Beamte des Polizeireviers Kirchheim führten in der Zeit von 16 Uhr bis 22.30 Uhr zwei Kontrollstellen auf der L 1200 bei Weilheim und der Jesinger Straße in Kirchheim durch. Sie stellten acht nicht angeschnallte Insassen fest, wobei zwei Kinder nicht ordnungsgemß gesichert waren. Ein Fahrer telefonierte wärend der Fahrt. Weiterhin führten mehrere Verkehrsteilnehmer die erfolderlichen Papiere nicht mit sich. An einem Fahrzeug war die Betriebserlaubnis erloschen, was geahndet werden musste.
In der Zeit von 17 Uhr bis Mitternacht kontrollierte die Polizei noch den Verkehr auf der Stuttgarter Straße bei Wolfschlugen und der Plieninger Straße bei Neuhausen. Hierbei stellten sie sechs Fahrer fest, die ebenfalls unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen. Acht Insassen waren nicht angeschnallt und ein Fahrer beschäftigte sich auch mit seinem Handy während der Fahrt. Die Kontrollen werden fortgesetzt.

Kirchheim/Teck: Spielzeugwaffe in Öffentlichkeit getragen und Polizeieinsatz ausgelöst
Durch das offene Mitführen einer Spielzeugpistole hat ein 65-Jähriger am Montagnachmittag in Kirchheim einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Gegen 16.15 Uhr erkannte eine aufmerksame Zeugin in der Hand des auf dem Bürgersteig der Stuttgarter Straße gehenden Mannes eine Pistole und wählte daraufhin den Notruf. Nachdem der 65-Jährige von den alarmierten Streifenwagenbesatzungen gestellt worden war, stellte sich heraus, dass es sich bei der Pistole, die der Mann zwischenzeitlich im Rucksack verstaut hatte, um ein Spielzeug handelte. Dieses wurde beschlagnahmt. Wegen des Verdachts des verbotenen Führens einer sogenannten Anscheinswaffe wurde gegen den 65-Jährigen ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Hochdorf: Brand von Terrassenüberdachung
Zu einem Wohn- und Geschäftshaus in der Max-Eyth-Straße sind die Einsatzkräfte am Montagnachmittag, gegen 14.45 Uhr, ausgerückt. Dort hatte sich aus noch unbekannter Ursache die Terrassenüberdachung des Gebäudes entzündet. Dank des schnellen Handelns des Brandentdeckers mit einem Feuerlöscher, der aufsteigenden Rauch wahrgenommen hatte, konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Dieser wird vorläufig auf circa 1.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde nach derzeitigem Kenntnisstand niemand.

Leinfelden-Echterdingen: Flächenbrand
Aus noch unbekannter Ursache ist es am Montagmittag, gegen 13.40 Uhr, auf einem Flurstück bei der Beethovenstraße in Leinfelden zu einem Brand gekommen. Auf einer Fläche von rund 80 Quadratmetern brannte in einem Waldstück ein Baumstumpf und das umliegende Gelände. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindert werden. Verletzt wurde ersten Erkenntnissen zufolge niemand. Das Polizeirevier Filderstadt hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Reichenbach/Fils: Hoher Sachschaden nach Parkversuch
Ein sich selbstständig gemachter Lkw hat am Montagmorgen in der Steinäckerstraße erheblichen Sachschaden verursacht. Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte kurz vor acht Uhr ein 27-Jähriger seinen Iveco Transporter an einem Gefällebereich abgestellt und zwar die Handbremse des Fahrzeugs angezogen, jedoch keinen Gang eingelegt. Infolgedessen setzte sich der 3,5 Tonner eigenständig in Bewegung und rollte die Straße abwärts. Dort prallte er zunächst gegen einen geparkten VW Touran, bevor er mit einem Stromkasten kollidierte. Der Gesamtschaden wird auf mindestens 13.000 Euro geschätzt. Der schwer beschädigte Stromkasten wurde umgehend von Technikern überprüft.

Leinfelden-Echterdingen: Brennende Papiertonne hinter Holzhütte
Ein aufmerksamer Spaziergänger hat am Montagabend im Bereich des Gräbleswiesenweges in Stetten eine brennende Papiertonne neben einer Holzhütte entdeckt und kurz nach 20.30 Uhr die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei alarmiert. Die neun Wehrleute der Feuerwehr konnten das brennende Behältnis rasch ablöschen. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Durch das Feuer entstand ein Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Das Polizeirevier Filderstadt hat die Ermittlungen aufgenommen.

Filderstadt: Gas- und Bremse verwechselt
Ein mutmaßlich Leichtverletzter und ein Sachschaden von geschätzten rund 20.000 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Montagvormittag auf der Bonländer Hauptstraße im Stadtteil Bonlanden ereignet hat. Ein 90-Jähriger wollte gegen 11.34 Uhr mit seinem Toyota von der Bonländer Hauptstraße in einen Parkplatz einfahren. Dabei verwechselte er allerdings das Gas- mit dem Bremspedal woraufhin der Wagen nach vorn schoss und einen ordnungsgemäß geparkten BMW Mini rammte. Dadurch wurde Toyota ausgehebelt und durchbrach einen Gartenzaun bevor er in einen Garten schanzte, wo der Wagen nach mehreren Metern zum Stehen kam. Ein Rettungswagen brachte den Senior in der Folge zur Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Führerschein des Mannes noch an Ort und Stelle einbehalten. Beide Autos waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Wegen des Verdachts möglicherweise ausgelaufener Betriebsstoffe war auch die Feuerwehr im Einsatz.

Filderstadt: Aggressiver Imbiss-Besucher greift Gäste und Polizisten an
Das Polizeirevier Filderstadt ermittelt seit Sonntagabend gegen einen 30-Jährigen wegen Körperverletzung, Widerstand und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte. Der deutlich alkoholisierte Mann hatte gegen 20.30 Uhr in einem Imbiss in der Filderbahnstraße in Bernhausen sein dort geordertes Essen im Speiseraum verstreut. Nachdem ihn die Angestellten aufforderten das Lokal zu verlassen, reagierte der 30-Jährige äußerst aggressiv und biss mehrere Gäste. Durch die verständigten Streifenbeamten wurde der Mann in Gewahrsam genommen und durch den Rettungsdienst zur Untersuchung in eine Klinik gebracht, wo er weiter kaum zu beruhigen war. Noch während seiner Behandlung versuchte er die eingesetzten Polizeibeamten anzugreifen und zu verletzen. Aufgrund seines bedenklichen Gesundheitszustandes verblieb er zunächst in der Klinik. Ihn erwarten nun gleich mehrere Strafanzeigen.

Leinfelden-Echterdingen: Angebranntes Essen löst größeren Rettungseinsatz aus
Feuerwehr und Polizei wurden am Samstagmittag zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in die Hohenheimer Straße nach Leinfelden gerufen. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr, die mit neun Fahrzeugen, darunter einer Drehleiter sowie rund 60 Einsatzkräften, gegen 12.45 Uhr zum vermeintlichen Brandort ausgerückt war, konnte die betroffene Wohnung des Mehrfamilienhauses geöffnet werden. Diese war aufgrund von angebranntem Essen auf dem Herd stark verraucht, wodurch die Brandmelder ausgelöst hatten. Der betroffene Wohnbereich wurde gelüftet und die Essensreste entsorgt. Verletzt wurde niemand.

Filderstadt: Müll in mehreren Straßen angezündet (Zeugenaufruf)
Bislang Unbekannte haben am frühen Montagmorgen in der Kreuzäckerstraße in Bonlanden mehrere Müllsäcke in Brand gesetzt. Anwohner hatten gegen 1.30 Uhr brennende gelbe Säcke bemerkt und den Notruf gewählt. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden durch mindestens drei dunkelgekleidete Täter zunächst in der Kreuzäckerstraße drei Müllsäcke angezündet und durch diese im Anschluss auch in der Brombergstraße zwei Mülltonnen in Brand gesetzt. Infolgedessen geriet dort auch noch eine Hecke in Brand. Die alarmierten 18 Feuerwehrleute konnten die beiden Brandstellen rasch ablöschen. Der entstandene Schaden wird auf mindestens 1.200 Euro geschätzt. Das Polizeirevier hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen unter der Telefonnummer 0711/7091-3 um Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen.

Nürtingen: Geparkter Pkw entpuppt sich als Trunkenheitsfahrt
Ein mitten auf der Fahrbahn geparkter Pkw hat am frühen Montagmorgen die Polizei auf den Plan gerufen. Gegen 1.30 Uhr war einer Streife des Polizeireviers Nürtingen ein auf der Neuffener Straße stehender Skoda Fabia aufgefallen. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten eine über das Lenkrad gebeugte Fahrerin fest und gingen zunächst von einem medizinischen Notfall aus. Noch während dem Versuch die Frau aus dem Fahrzeug zu bergen, erwachte diese plötzlich und setzte für mehrere Meter die Fahrt fort, bevor sie den Wagen stoppte. Die Beamten stellten bei der 26-Jährigen deutliche Hinweise auf den Konsum von Alkohol fest. Ein Vortest ergab einen Wert von knapp zwei Promille. Die 26-Jährige musste daraufhin ihren Führerschein abgeben. Bevor die Beamten die Frau mit zur Blutprobe nahmen, stellten sie ihren Skoda auf einem richtigen Parkplatz ab.


Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 15

Quelle: ots

Herrenberg: Motorradfahrer schwer verletzt
Am Samstag gegen 11.40 Uhr kam es auf der L1184, zwischen Herrenberg und Hildrizhausen, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lkw Mercedes-Benz Sprinter und einem Motorrad der Marke BMW. Die 29-Jährige im Lkw fuhr von Hildrizhausen kommend in Richtung Herrenberg und wollte nach links auf einen Parkplatz fahren. Hierzu drosselte sie zunächst ihre Geschwindigkeit und setzte die Fahrtrichtungsanzeiger. Hinter dem Lkw folgten sowohl ein Pkw als auch der 58-jährige Motorradfahrer. Dieser setzte zum Überholvorgang an und fuhr zunächst an dem Pkw vorbei. Als er auch den Lkw überholen wollte, fing dieser an, nach links über die Gegenfahrbahn auf den Parkplatz zu fahren. Es kam zur Kollision zwischen dem Motorrad und der linken Fahrzeugseite des Mercedes-Benz Sprinters. Der 58-Jährige stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu, weshalb er vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden musste. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit. Der Sachschaden an den beiden Fahrzeugen wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die Strecke musste für die Zeit der Unfallaufnahme sowie der anschließenden Reinigung für etwa 1,5 Stunden gesperrt werden. Zur Unfallaufnahme und Verkehrsregelung waren mehrere Streifen des Polizeireviers Herrenberg und der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg eingesetzt.

Böblingen: Verkehrsunfall – Pkw umgekippt
Am Samstag gegen 11.30 Uhr kam es in Böblingen zu einem Verkehrsunfall, bei welchem ein Fahrzeug auf die Seite kippte. Ein 71 Jahre alter Lenker eines Pkw Citroen stand zunächst an der roten Ampel der Kremser Straße und bog, nachdem die Ampel auf grün umschaltete, nach links auf die Herrenberger Straße ein. Ein 34-Jähriger fuhr zu diesem Zeitpukt auf der Herrenberger Straße in ortseinwärtige Richtung und missachtete mit seinem Pkw Daimler-Benz mutmaßlich das für ihn geltende Rotlicht, weshalb es zum Zusammenststoß der beiden Fahrzeuge kam. Der Citroen kippte durch die Wucht des Aufpralls auf die Seite. Der 71-Jährige wurde kurzfristig in seinem Fahrzeug eingeschlossen, konnte sich aber selbst befreien. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, der Sachschaden beläuft sich allerdings auf etwa 70.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit.

Böblingen: Gebäudebrand
Am Sonntag, gegen 00:30 Uhr, kam es in Böblingen in der Austraße zu einem Balkonbrand an einem Mehrfamilienhaus. Das Feuer griff sowohl auf Teile des Dachstuhls als auch auf den darunter liegenden Balkon über. Eine weitere Ausbreitung konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Wohnungen des Gebäudes sind allesamt noch bewohnbar. Der Sachschaden wird auf etwa 35.000 Euro geschätzt. Das Polizeirevier hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Ludwigsburg/Böblingen: “Speedmarathon” und “Drogen im Straßenverkehr” – Polizeipräsidium Ludwigsburg führt Kontrollen durch
Wie bereits die Jahre zuvor hat sich das Polizeipräsidium Ludwigsburg am Mittwoch (09.04.2025) am europaweiten “Speedmarathon” beteiligt. Diese 24 Stunden andauernde Aktion findet regelmäßig während der ROADPOL- Kontrollwoche Geschwindigkeit statt, die dieses Jahr vom 07. bis zum 13. April durchgeführt wird. Überwiegend werden an diesem Kontrolltag an Unfallschwerpunkten und auf Strecken mit hohen Fahrgeschwindigkeiten die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkungen im Straßenverkehr überwacht.
“Wie die Verkehrsunfallbilanz des Jahres 2024 gezeigt hat, sind die meisten schweren Verkehrsunfälle nach wie vor auf überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zurückzuführen,” erklärt Erwin Grosser, Leiter der Schutzpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg. “Wir verfolgen daher mit dem Speedmarathon vorrangig verkehrspräventive Ziele. Im Rahmen von Verkehrskontrollen erreichen wir die Fahrzeuglenkerinnen und -lenker und können ihnen diese Problematik deutlich machen. Den Verkehrsteilnehmenden muss klar sein, wie gefährlich eine Fahrt mit überhöhter Geschwindigkeit sein kann”.
Neben der Ahndung von Geschwindigkeitsverstößen nutzen die Einsatzkräfte die Kontrollen zeitgleich auch, um diese Präventionsbotschaft zu verbreiten.
Das Polizeipräsidium Ludwigsburg richtete in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg und auf den Autobahnabschnitten im Zuständigkeitsbereich 45 Kontrollstellen ein.
Insgesamt wurden am Mittwoch 907 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. 523 Fahrerinnen und Fahrer müssen nun mit einem Verwarnungsgeld rechnen. 384 Personen überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mehr als 21 km/h, was eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach sich ziehen wird. 44 Fahrerinnen und Fahrer müssen wegen ihren Geschwindigkeitsübertretungen mit einem Fahrverbot rechnen.
Neben Geschwindigkeitskontrollen nimmt auch das Thema “Drogen im Straßenverkehr” eine große Rolle bei der Verkehrssicherheitsarbeit des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ein. 1.122 Personen wurden im Jahr 2024 durch Beamtinnen und Beamte angezeigt, nachdem sie unter dem Einfluss von illegalen Drogen oder anderen berauschenden Mitteln am Straßenverkehr teilgenommen hatten. Der Großteil davon hatte zuvor Cannabis konsumiert (781). “Nach wie vor ist es jedoch trotz der Cannabis-Teillegalisierung und den damit einhergehenden straßenverkehrsrechtlichen Änderungen verboten, unter dem Einfluss von Cannabis am Straßenverkehr teilzunehmen”, mahnt der Leiter des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Thomas Wild. Bei mehreren Kontrollmaßnahmen, die im Monat März 2025 in verschiedenen Revierbereichen der Landkreise Böblingen und Ludwigsburg stattfanden, stellten Polizeibeamtinnen und – beamte 18 Personen fest, die vermutlich durch Drogen beeinflusst waren.
Alle 18 Personen mussten sich einer Blutentnahme unterziehen. Die zunächst freiwillig durchgeführten Vortests ergaben bei 10 Personen Hinweise auf eine Cannabisbeeinflussung. Zwei weitere Tests deuteten auf einen Mischkonsum von Cannabis und weiteren Drogen hin. Außerdem wies ein weiterer Test eine Amphetaminbeeinflussung aus. Fünf der 18 Personen führten keinen freiwilligen Vortest durch. Das für die Strafbarkeit maßgebliche Ergebnis der Blutuntersuchungen steht in allen 18 Fällen noch aus.
“Unser Kompetenzteam “Drogen im Straßenverkehr”, das aus rund 40 Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Ludwigsburg besteht, ist dafür zuständig die Aus- und Fortbildung der Kolleginnen und Kollegen voranzutreiben und Schwerpunktkontrollen zu unterstützen bzw. durchzuführen. Körperliche und mentale Anzeichen, die auf eine Drogenbeeinflussung hindeuten können, müssen erkannt und richtig eingeordnet werden. Eine gute Ausbildung der Kontrollkräfte ist die Garantie für eine hohe Entdeckungsrate und nur so lassen sich die Zahlen derer eindämmen, die aufgrund ihres Drogenkonsums die Straßen unsicher machen” erläutert Thomas Wild.

Sindelfingen: Falsche Polizeibeamte erbeuten Bargeld
Als Polizeibeamte gaben sich noch unbekannte Täter aus, die am Donnerstag (10.04.2025) gegen 12:00 Uhr bei einem hochbetagten Ehepaar in der Goldmühlestraße in Sindelfingen anriefen. Sie machten ihren Opfern durch geschickte Gesprächsführung glaubhaft, dass die Nichte in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt gewesen und hierbei eine 28-jährige Frau getötet worden sei. Die Täter gaben vor, dass die Nichte erst nach Zahlung einer Kaution in fünfstelliger Höhe wieder freigelassen werde. Das Ehepaar übergab anschließend gegen 13:00 Uhr einem etwa 35- bis 45- Jahre alten, athletisch wirkenden Mann mit langen dunklen Haaren und dunkler Bekleidung an der Wohnungstür einen fünfstelligen Bargeldbetrag. Erst im Nachgang fiel der Betrug auf. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen und bittet nun Zeugen, die am Donnerstagmittag Verdächtiges in der Goldmühlestraße beobachtet haben, sich unter Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Herrenberg: Unbekannter folgt Rettungswagen bei Einsatzfahrt – Zeugen und mögliche Geschädigte gesucht
Zu einer möglichen Straßenverkehrsgefährdung, dich sich am Mittwoch (09.04.2025) gegen 11:40 Uhr im Bereich der Bundestraße 296 bei Herrenberg ereignete, sucht die Polizei noch mögliche Geschädigte und weitere Zeugen. In Fahrtrichtung Herrenberg war ein Rettungswagen auf der Tübinger Straße (B 296) auf Einsatzfahrt. Kurz vor dem Kreuzungsbereich zur Marienstraße und Beethovenstraße stockte der Verkehr, weshalb der Rettungswagen zunächst links an denen stehenden Fahrzeugen vorbeifuhr. Ebenso musste der Rettungswagen, unter Rücksichtnahme auf entgegenkommende Fahrzeuge, eine Verkehrsinsel über die Gegenfahrspur umfahren. Hierbei folgte dem Rettungswagen ständig ein noch unbekannter Fahrzeuglenker eines schwarzer VW Touran. Nach der Verkehrsinsel wollte der unbekannte Lenker wohl auf den Rechtsabbiegestreifen in Richtung Marienstraße fahren und kollidierte beinahe mit einem weiteren Verkehrsteilnehmer. Anschließend setzte der VW-Lenker seine Fahrt fort und folgte weiterhin dem Rettungswagen bei roter Ampel über den Kreuzungsbereich in Richtung Herrenberg. Das Polizeirevier Herrenberg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung aufgenommen und bittet Zeugen und mögliche Geschädigte, sich beim Polizeirevier unter Tel. 07032 2708-0 oder E-Mail [email protected] zu melden.

Steinenbronn: Unbekannte verursachen mit Linienbus hohen Sachschaden – Zeugen gesucht
Am Sonntag (06.04.2025) zwischen 10:00 Uhr und 22:00 Uhr betraten bislang unbekannte Täter ein Betriebsgelände in der Gottlieb-Daimler-Straße in Steinenbronn. Die Täter stiegen in einen abgestellten Linienbus und es gelang ihnen, diesen zu starten. Anschließend fuhren sie vom Betriebsgelände in ein angrenzendes Industriegebiet, bevor sie den Bus wieder auf dem Gelände abstellten. Auf der Fahrt verursachten die Unbekannten sowohl am Bus als auch an einem Gebäude sowie an einer Mülltonne auf dem Betriebshof einen Gesamtsachschaden von etwa 17.000 Euro. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter 07031 13-2500 oder per E-Mail unter [email protected] mit dem Polizeirevier Böblingen in Verbindung zu setzen.

Herrenberg: 85-Jährige bei Unfall mit e-Scooter schwer verletzt
Bei einem Zusammenstoß mit einem e-Scooter wurde eine 85-Jährige am Montag (07.04.2025) in Herrenberg schwer verletzt. Die Seniorin war kurz nach 13:00 Uhr zu Fuß in der Bronngasse unterwegs. Zeitgleich fuhr ein 16-Jähriger mit seinem e-Scooter durch die Fußgängerzone “Auf dem Graben” und wollte die Bronngasse geradeaus überqueren. Dabei übersah er mutmaßlich die Fußgängerin und stieß mit ihr zusammen. Die Rentnerin stürzte zu Boden und wurde in der Folge vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der 16-Jährige blieb nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt. An dem e-Scooter entstand ein Sachschaden von rund 50 Euro.

Böblingen: zwei Führerscheine nach Kraftfahrzeugrennen beschlagnahmt
Zweimal musste das Polizeirevier Böblingen am vergangenen Wochenende im Bereich eines Supermarktplatzes in der Otto-Lilienthal-Straße in Böblingen wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens einschreiten. Nachdem am Samstagabend (05.04.2025) festgestellt worden war, dass sich eine Vielzahl von Personen mit Fahrzeugen auf einem Supermarktplatz in der Otto-Lilienthal-Straße versammelt hatte, wurde dieser Parkplatz überwacht. Schätzungsweise befanden sich in der Spitze 250 Autos und mindestens genauso viele Personen auf dem Platz. Die Personen hielten sich bei ihren Autos auf, teilweise wurde auch mit einem Ball gespielt. Als eine Streifenwagenbesatzung gegen 23:00 Uhr den Parkplatz erneut ansteuerte, konnten die Polizisten erkennen, dass ein BMW-Lenker mit durchdrehenden Reifen sogenannte Donuts drehte. Vermutlich bemerkte der 18-jährige BMW-Fahrer den Streifenwagen schließlich und gab Gas. Er flüchtete mit hoher Geschwindigkeit quer über den Parkplatz und weiter über ein Tankstellengelände auf die Otto-Lilienthal-Straße. Die Einsatzkräfte konnten den 18-Jährigen nach kurzer Verfolgung stoppen und einer Kontrolle unterziehen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Der Parkplatz wurde auch danach weiter bestreift. Es wurde keine weiteren Straftaten festgestellt. Am Sonntagnachmittag (06.04.2025) gegen 16:00 Uhr meldeten Zeugen erneut ein Kraftfahrzeugrennen zwischen einem BMW und einem Mercedes im Bereich des Parkplatzes. Im Rahmen der polizeilichen Fahndung konnte der 22-jährige Lenker des BMW ermittelt werden. Sein Führerschein sowie sein und die Handys der Mitfahrer wurden von den Einsatzkräften beschlagnahmt. Bei dem noch flüchtigen Mercedes handelt es sich dem derzeitigen Ermittlungsstand zufolge um ein graues Sportcoupé mit Böblinger Kennzeichen. Das Polizeirevier Böblingen sucht nun Zeugen und Geschädigte, die durch die Fahrweise der jungen Männer insbesondere auf dem Parkplatz gefährdet wurden. Diese werden gebeten, sich unter Tel. 07031 13-2500 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.


Cannabis-Konsum steigt in Stuttgart um 13 Prozent

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Erkenntnisse ein Jahr nach der Legalisierung

Stuttgart.| Ein Jahr nach der Legalisierung von Cannabis zeigt sich in Stuttgart ein Anstieg des Konsums um 13 Prozent, während die Konsummuster weitgehend stabil bleiben. Dies geht aus aktuellen Abwasseranalysen hervor, die die Stadtverwaltung in der Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses am 7. April vorgestellt hat. Gleichzeitig bestätigen Daten aus Suchthilfe und Gesundheitswesen sowie der Polizei, dass die Legalisierung bislang nicht zu einem sprunghaften Anstieg der Nutzung geführt hat.

Die Bürgermeisterin für Soziales, Gesundheit und Integration, Dr. Alexandra Sußmann, stellt klar: „Die Legalisierung von Cannabis im Jahr 2024 war mit sehr kontroversen Diskussionen verbunden. Mit einem Jahr Abstand und differenzierten Untersuchungen haben wir nun für Stuttgart ein klareres Bild über die bisherigen Auswirkungen. Die Untersuchungen des Abwassers und die institutionellen Erkenntnisse helfen uns, die Entwicklung besser zu verstehen und gezielte Maßnahmen für Prävention und Aufklärung abzuleiten.“

Der Abteilungsleiter für Wirtschaft und Befragung im Statistischen Amt, Dr. Till Heinsohn, beschreibt die Ergebnisse wie folgt: „Die Daten zeigen einen leichten Anstieg des Cannabiskonsums in der Landeshauptstadt. Der mittlere Messewert lag nach der Legalisierung um 13 Prozent über den Werten vor der Freigabe. Darüber hinaus zeigt sich ein gleichbleibendes Konsummuster. So zeigen sich auch nach der Legalisierung an allen Wochentagen vergleichbar hohe Werte im Abwasser. Für die anderen von uns gemessenen Substanzen wie Kokain, Amphetamin, Methamphetamin, MDMA (Ecstasy), Oxazepam oder Morphin sehen wir in unseren Messergebnissen keinen Zusammenhang zur Cannabis-Legalisierung.“

Der Leiter des Zentrallabors des Eigenbetriebs Stadtentwässerung, Peter Schilling, ergänzt: „Abwasserproben bieten wertvolle Einblicke in den Drogenkonsum einer Stadt oder Region. Die Analyse der Tagesmischproben im Zulauf des Hauptklärwerks Mühlhausen ermöglicht uns, ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, wie verbreitet der Konsum von Cannabis und anderen Drogen ist. Vor allem die Häufigkeit unserer Untersuchungen, nämlich ein Wochengang pro Monat, ergibt eine sehr sichere Datengrundlage für die Beurteilung der Situation.“

Der Ärztliche Direktor der Klinik für Suchtmedizin und Abhängiges Verhalten, Dr. Maurice Cabanis, betont: „Wir sehen in unserer Klinik bislang keine Zunahme von Behandlungen aufgrund von Cannabisabhängigkeit oder Cannabis-assoziierten psychischen Störungen, wie zum Beispiel Depressionen oder Psychosen.“

Der geschäftsführende Vorstand der Selbsthilfeorganisation Release Stuttgart e. V., Bernd Klenk, resümiert: „In der Suchthilfe und Suchtprävention ist die Nachfrage nach Beratung unverändert. Was wir sehen, ist ein steigendes Interesse am Konsum und den Auswirkungen. In den Beratungen stellen wir fest, dass die Legalisierung dazu führt, dass alle Fragen offen gestellt werden können und dadurch die Beratungsqualität steigt.“

Die im Abwasser gemessenen Werte entsprechen auch den Erfahrungen der Polizei. Der Leiter des Rauschgiftdezernats Stuttgart, Hendrik Weiss, bewertet die Lage wie folgt: „Wir sehen in der Öffentlichkeit keine deutliche Zunahme des Cannabiskonsums. Der Umgang mit Cannabis in der Öffentlichkeit ist aber offener als früher.“

Der Leiter des Gesundheitsamts, Prof. Stefan Ehehalt, fordert: „Auch, wenn die Lage nach einem Jahr stabil erscheint, stellen wir als Gesundheitsbehörde dennoch einen Handlungsbedarf fest: Der Gesundheitsschutz für Jugendliche und junge Erwachsene muss ausgebaut werden, insbesondere bei der Frühintervention.”

Die für Rauschgiftdelikte zuständige Oberstaatsanwältin, Susanne Dathe, bekräftigt: „Es besteht zudem ein deutlicher Bedarf an gesetzlichen Neuregelungen, insbesondere zum Zwecke der sachgerechten Verfolgung schwerer Kriminalität. Die Möglichkeiten der Strafverfolgung müssen überprüft und überall dort, wo möglich, verbessert werden.“

Die Stadt Stuttgart wird die Entwicklung weiterhin genau beobachten und ihre Präventions- und Aufklärungsarbeit entsprechend anpassen.

Dank der vom Gemeinderat im letzten Doppelhaushalt beschlossenen Mittel führt die Landeshauptstadt Stuttgart regelmäßig Abwassermessungen auf die Abbauprodukte von Cannabis und weiteren Substanzen durch. Eine Arbeitsgruppe ordnet diese ein. In ihr kommen Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung (Amt für Soziales und Teilhabe, Tiefbauamt, Gesundheitsamt, Statistisches Amt), der Suchthilfe und der Suchtmedizin, der Polizei und der Staatsanwaltschaft vertreten sind. Die Messungen werden auch weiterhin durchgeführt und eingeordnet.

Einblicke in das Stuttgarter Projekt und die täglichen Erfahrungen mit dem Cannabis- Gesetz von Polizei, Justiz und den Suchtkliniken der Stadt sind in der ARD Wissen Dokumentation „Die Cannabis-Bilanz: Wie viel kiffst du, Deutschland?“ zu sehen. Sie ist in der ARD Mediathek auffindbar.


Weltkriegsbombe auf der Waldau kontrolliert gesprengt

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  • Gemeinsame Pressemitteilung von Feuerwehr, Polizei und Landeshauptstadt Stuttgart
  • Erfolgreiche Sprengung um 15:36 Uhr durch den Kampfmittelräumdienst
  • Feuerwehr Stuttgart und Polizei Stuttgart unterstützen die Einsatzmaßnahmen

Stuttgart.| Der Kampfmittelräumdienst des Regierungspräsidiums Stuttgart hat am Sonntagnachmittag auf der Waldau eine Weltkriegsbombe vernichtet. Die Sprengung erfolgte um 15:36 Uhr. Zuvor waren umfangreiche Vorarbeiten durch den Kampfmittelräumdienst notwendig, welche durch Feuerwehr und Polizei Stuttgart unterstützt wurden.

Gegen 8.00 Uhr begannen Einsatzkräfte der Polizei mit der Evakuierung des Sicherheitsbereiches von 600 Metern um den Fundort der Bombe. Rund 300 Personen musste ihre Wohnungen verlassen. Auch der Stuttgarter Fernsehturm, mehrere Sportanlagen und Gaststätten waren von den Sperrmaßnahmen betroffen. Zudem waren mehrere Straßen gesperrt und Stadtbahnlinien in diesem Bereich unterbrochen. Die Sperr- und Evakuierungsmaßnahmen wurden durch das Amt für öffentliche Ordnung koordiniert.

Am Vormittag hatte sich herausgestellt, dass Entschärfung und Abtransport des Blindgängers nicht möglich waren. Eine Sprengung war zwingend erforderlich. Eine erste Sprengung gegen 13:15 Uhr brachte noch keinen durchschlagenden Erfolg.

Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper sagte am Sonntag in Stuttgart: “Unser großer Dank gilt allen Beteiligten, die diese enorme Herausforderung bravourös gemeistert haben – allen voran dem Kampfmittelbeseitigungsdienst des Regierungspräsidiums Stuttgart, der Stuttgarter Feuerwehr und der Polizei Stuttgart.

Zwei Großtanklöschfahrzeuge der Feuerwehr brachten insgesamt 30.000 Liter Wasser an die Einsatzstelle. Das Wasser war notwendig, um die Auswirkungen der Detonation mittels eines großen Wassersacks auf dem Blindgänger so gering wie möglich zu halten. Weitere Einsatzkräfte standen bereit, um im Fall von Bränden schnell eingreifen zu können. Glücklicherweise kam es zu keinen Bränden.

Nach der Sprengung waren umfangreiche Kontroll- und Überprüfungsmaßnahmen notwendig, bevor die Sperrungen nach und nach aufgehoben werden konnten. Hierzu kamen unter anderem Spezialfahrzeuge der SSB AG und ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr zum Einsatz. Stand 17:30 Uhr laufen die Reinigungsmaßnahmen weiterhin.

Die Polizei Stuttgart war mit rund 90 Einsatzkräften und die Feuerwehr Stuttgart mit 30 Einsatzkräften im Einsatz.


Kontrollen zum Start der Motorradsaison 2025

Zum Start der neuen Motorradsaison kontrolliert die Polizei Baden-Württemberg verstärkt und sucht das Gespräch mit Motorradfahrern – für mehr Sicherheit auf den Straßen.

Baden-Württemberg.| „Seit 1. April 2025 ist das neue Saisonkennzeichen wieder gültig und damit kommt auch die Motorradsaison ins Rollen. Das Motorrad ist für viele Menschen mehr als ein reines Fortbewegungsmittel – es ist eine Leidenschaft, die das Gefühl von Freiheit vermittelt. Damit alle einen sicheren Start in die neue Motorradsaison haben, hat unsere Polizei in diesen Tagen ein besonderes Auge auf beliebte Fahrstrecken und stärkt noch einmal zusätzlich die Verkehrssicherheit. Wichtig ist auch, dass alle im Straßenverkehr aufeinander Acht geben und sich an die neue Saison mit den Zweirädern wieder gewöhnen“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl mit Blick auf die ersten frühlingshaften Tage zum Auftakt der Motorradsaison 2025.

Motorräder verfügen nicht über dieselbe Fülle an Sicherheitseinrichtungen, die ein Auto bietet und werden aufgrund ihrer schmalen Silhouette leichter übersehen. Dies erfordert ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit und gegenseitiger Rücksichtnahme im Straßenverkehr. Auffällige Kleidung oder Motorradjacken und -westen in Signalfarben können die Erkennbarkeit deutlich verbessern.

Erhöhtes Gefahrenpotenzial

Motorradfahren birgt ein erhöhtes Gefahrenpotenzial – das zeigt auch die Verkehrsunfallbilanz 2024. Bei insgesamt 4.692 Motorradunfällen (2023: 4.644) verunglückten im vergangenen Jahr 3.961 Bikerinnen und Biker (2023: 3.900), davon 64 (2023: 73) tödlich. Jeder fünfte Verkehrstote verunglückte folglich mit einem Motorrad. 55 Prozent der tödlichen Motorradunfälle wurden durch die Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer selbst verursacht. Hauptunfallursachen waren hierbei überhöhte beziehungsweise nicht angepasste Geschwindigkeit (2024: 52,6 Prozent) und Fehler beim Überholen (2024: 13,2 Prozent).

„Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer haben ihre eigene Sicherheit auch selbst in der Hand. Deshalb gilt: Fahren Sie vorsichtig, mit angepasster Geschwindigkeit und vermeiden Sie riskante Fahrmanöver. Nach der Winterpause müssen Sie sich und Ihr Motorrad wieder fit machen für die erste Fahrt. Die Sicherheit muss immer an erster Stelle stehen. Schließlich soll jeder nach einer schönen Ausfahrt wieder gesund nach Hause kommen“, betonte Innenminister Thomas Strobl.

Verkehrsüberwachung und Verkehrsunfallprävention

Um Motorradfahren sicherer zu machen, setzt die Polizei Baden-Württemberg auf ein Zusammenspiel von Verkehrsüberwachung und Verkehrsunfallprävention. Bei den Schwerpunktkontrollen legt die Polizei einen besonderen Fokus auf die Geschwindigkeitsüberwachung. Um die Bikerinnen und Biker hinsichtlich der Gefahren des Motorradfahrens zu sensibilisieren und ihr Risikobewusstsein zu schärfen, versucht die Polizei durch zahlreiche Präventionsveranstaltungen mit möglichst vielen Motorradbegeisterten ins Gespräch zu kommen. Beim landesweiten Aktionsmonats für die Motorradsicherheit werden im Mai die flächendeckenden Kontrollen und präventiven Aktionen rund um das Thema Motorradsicherheit weiter verstärkt.

„Leider bedeutet der Start in die Motorradsaison für viele Anwohnerinnen und Anwohner beliebter Motorradstrecken auch wieder eine höhere Lärmbelastung. Hier gilt es Rücksicht zu nehmen – auf die Mitmenschen und die Umwelt. Man muss nicht laut sein, um Spaß zu haben. Und auch hier gilt: Das eigene Vergnügen darf nicht auf Kosten anderer gehen. Unsere Polizei hat hierauf ein besonderes Augenmerk und kontrolliert die Motorräder bei Verdacht auf technische Veränderungen“, sagte der Innenminister.