SGV verpflichtet Lukas Hoffmann vom SSV Ulm 1846

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Freiberg a. N.| Mit dem 23-jährigen, 1,89 großen Innenverteidiger holten sich die Freiberger ihre Wunschoption für die Defensive an den Neckar. Lukas wurde bei der TSG Hoffenheim ausgebildet und spielte mit der U17 und U19 insgesamt 57 Mal in der Junioren-Bundesliga. 2014/15 krönte er seine Jugend-Karriere bei den Sinzheimern mit der Deutschen A-Junioren-Meisterschaft. Mit dem Wechsel zum Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach folgte die erste Station im Herrenbereich, wo er als 19-jähriger in zwei Spielzeiten auf 12 Einsätze kam. Es folgte 2018 der Wechsel zum Regionalligisten SSV Ulm 1846 mit 18 Einsätzen bis zum Beginn der Pandemie. Hoffmann ist ein absoluter Mentalitätsspieler und hat extreme Stärken im Spielaufbau.

SGV-Sportdirektor Werner: „Ich bin überzeugt, dass Lukas, trotz seiner Jugend, schnell in unserer Defensive eine Führungsrolle übernehmen wird“. Lukas Hoffmann: „Ich bin sehr glücklich, dass die Zusammenarbeit geklappt hat. Der SGV hat Großes vor und ich will den Ansprüchen des Vereins gerecht werden. Ich freu mich riesig auf die kommenden Aufgaben mit einer tollen Mannschaft. Der Aufstieg ist mein Traum“.


Stadt nimmt Stellung zur Gäubahn-Diskussion

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Bürgermeister Plätzold: „Zeitplan für Bebauung des Rosenstein- Quartiers darf nicht beeinträchtigt werden“

Stuttgart.| Die Landeshauptstadt Stuttgart hat am Montag, 29. Juni, auf die Diskussionen zu neuen Planungen für den Abschnitt der Gäubahn auf den Fildern reagiert. Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, betonte: „Wichtig ist, dass unser Zeitplan für die Bebauung des künftigen Rosenstein-Quartiers davon nicht beeinträchtigt wird. Wir wollen sobald wie möglich mit der Aufsiedlung des neuen Quartiers starten.“ Dies werde voraussichtlich ab Ende 2023 der Fall sein, wenn wir mit der Entwicklung auf C1 an den Wagenhallen beginnen.

Es ist im Interesse der LHS Stuttgart, dass auf den Fildern eine neue Verkehrsdrehscheibe für den Bahnverkehr entstehen soll – für die Stadtbahn, die S- Bahn, den Regionalverkehr und den Fernverkehr und in unmittelbarer Nähe zum Manfred-Rommel-Flughafen sowie zur Landesmesse Stuttgart. Daher hat der Stuttgarter Gemeinderat im Mai 2015 die Anbindung der Gäubahn an diese Drehscheibe beschlossen und dies im Januar 2018 nochmals bestätigt. Bürgermeister Pätzold: „Wir stehen neuen Planungen für den Filderbereich grundsätzlich offen gegenüber, sofern es sich auch tatsächlich um eine verkehrlich bessere Lösung handelt und die Finanzierung gesichert ist. Solange dies nicht eindeutig geklärt ist, sehen wir die aktuelle Planung als bindend.“

Auch an der Haltung der Stadt zur Interimslösung für die Zeit zwischen der Unterbrechung der Panorama-Bahn und der Anbindung der Gäubahn an die Neubaustrecke auf den Fildern hat sich nichts geändert. Pätzold: „Ein Gutachten des Verkehrswissenschaftlichen Instituts Stuttgart im Auftrag der SSB hat gezeigt, dass ein Umsteigebahnhof für Fern- und Regionalzüge in S-Vaihingen mit Umstieg zu S- und Stadtbahn verkehrlich machbar ist.“ Der von Land, Stadt und VRS gemeinsam geplante Interimshalt am Nordbahnhof hätte positive verkehrliche Wirkungen und biete gute ergänzende Umstiegsmöglichkeiten für aller Gäubahnanlieger, so der Bürgermeister.


DFB-Vorstand beschließt Anpassung der Wechselperiode

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Der Vorstand des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat heute im schriftlichen Umlaufverfahren Anpassungen an der anstehenden Wechselperiode für Lizenz- und Vertragsspieler beschlossen. Hintergrund der Änderungen sind die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf den Fußball-Spielbetrieb.

“Wegen der Corona-Krise und der daraus resultierenden Verschiebungen der Spielzeiten sind national sowie international Anpassungen der Wechselperioden erforderlich, so dass der bisherige Zeitraum (1. Juli bis 31. August 2020) aktualisiert werden musste”, sagt Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident für Spielbetrieb und Fußballentwicklung. “Diese Anpassung haben wir nun gemeinsam mit der DFL und in Abstimmung mit der FIFA vorgenommen.”

Ergebnis der gemeinsamen Abstimmungen ist eine zweigeteilte und verlängerte Wechselperiode. Das Transferfenster wird dementsprechend sowohl am 1. Juli 2020 für einen einzelnen Tag (Wechselperiode I.1) als auch vom 15. Juli bis zum 5. Oktober 2020 (Wechselperiode I.2) geöffnet sein.

Die erste, eintägige Wechselperiode ist vor allem für die Registrierung bereits abgeschlossener Verträge mit Lizenz- und Vertragsspielern mit Vertragsbeginn zum 1. Juli 2020 vorgesehen. Eine Spielerlaubnis wird nur mit Wirkung für die Spielzeit 2020/2021 erteilt. Die zweite Phase der Wechselperiode wird aufgrund des späteren Endes der Spielzeit 2019/2020 nach dem 1. Juli in anderen Verbänden/Ligen und des späteren Beginns der Pflichtspiele im Bereich von DFB und DFL in der Saison 2020/2021 verlängert, damit die Klubs – auch international – möglichst lange und flexibel Transfers tätigen können.

Damit folgt der DFB-Vorstand auch einer Empfehlung des UEFA-Exekutivkomitees, das alle Mitgliedsverbände dazu aufgerufen hat, den 5. Oktober 2020 als gemeinsames Enddatum für das bevorstehende Sommer-Transferfenster zu bestimmen, weil die Frist für die Registrierung von Spielern für die Gruppenphase der UEFA-Klubwettbewerbe 2020/2021 auf den 6. Oktober 2020 festgelegt wurde.


Landratsamt öffnet ab 1. Juli schrittweise

  • Gebäude kann ohne Terminvereinbarung betreten werden
  • Hygiene- und Abstandsregelungen sind zu beachten

Kreis Böblingen.| Zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronaviruses hatte das Landratsamt Böblingen seinen Dienstbetrieb seit Mitte März stark eingeschränkt. Ab 1. Juli wird das Landratsamt wieder schrittweise für den regulären Publikumsverkehr geöffnet. Dies geben die derzeitigen Infektionszahlen im Landkreis Böblingen her. Bis Ende Juni kann das Landratsamt Böblingen (bis auf die Zulassungsstelle) nur nach vorheriger Terminvereinbarung betreten werden.

Ab 1. Juli können Bürgerinnen und Bürger das Landratsamt auch ohne vorherige Terminvereinbarung wieder betreten. In einem ersten Schritt ist dies montags bis freitags von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr sowie donnerstags von 14.00 bis 18.00 Uhr möglich. Hierbei ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Das Sachgebiet Ausländer- und Staatsangehörigkeitswesen beim Amt für Migration und Flüchtlinge bleibt mittwochs geschlossen.

Landrat Roland Bernhard erläutert: „Die schrittweise Öffnung des Landratsamtes für den regulären Publikumsverkehr ist ein wichtiger Schritt in Richtung Normalbetrieb. Es ist jedoch wichtig, dass die Hygiene- und Abstandsregelungen weiterhin strikt beachtet werden, um die bisher erzielten Erfolge während der Corona-Pandemie nicht aufs Spiel zu setzen“.

Für die kundenintensiven Bereiche (z.B. Zulassungsstelle, Führerscheinstelle, Amt für Migration und Flüchtlinge) wird der Zutritt durch einen Sicherheitsdienst koordiniert, sodass Ansammlungen ohne Einhaltung der Abstandregelungen vermieden werden.

Auf den Wertstoffhöfen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht mehr grundsätzlich verpflichtend. Die Abstandsregeln sind gleichwohl einzuhalten. Bei größerem Andrang kann der Zugang zu einzelnen Wertstoffhöfen kurzzeitig beschränkt werden.


Stuttgart 21: Zehnte Kelchstütze betoniert

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Stuttgart.| Der künftige Stuttgarter Hauptbahnhof nimmt zusehends Gestalt an: Unter den Augen des Architekten Christoph Ingenhoven hat die Deutsche Bahn am Samstag, 27. Juni 2020, erfolgreich die zehnte von 28 Kelchstützen betoniert. Die einzigartige Dachkonstruktion wird später das sichtbare Herzstück von Stuttgart 21, die Bahnsteighalle des künftigen Durchgangsbahnhofs, überspannen.

„Mit Fertigstellung der zehnten Kelchstütze zeigt der Bahnhof mehr und mehr von der Schönheit seiner Konstruktion. Die elegante Form der Kelchstützen lässt die spektakuläre Atmosphäre der Bahnhofshalle, den dynamischen, frei fließenden Raum, sichtbar werden. Ich bin sehr gespannt darauf, wie die demnächst betonierten Verbindungsflächen zwischen den Kelchstützen einen ersten gesamthaften Raumeindruck der Bahnhofshalle ermöglichen werden“, sagte Christoph Ingenhoven.

Um etwa 5.30 Uhr am Samstagmorgen floss erstmals Beton in die Schalung. Über zwei Pumpen gelangten innerhalb von sechseinhalb Stunden rund 660 Kubikmeter Beton in die Kelchstützenform. Die am Samstag betonierte, etwa sechs Meter hohe Kelchblüte ruht auf dem ebenso hohen Kelchfuß, der bereits vor einigen Monaten gefertigt worden war.

Die sogenannte Hutze für die Einfassung der markanten Lichtaugen wird planmäßig später betoniert. Die Betonage des nächsten Kelchs findet voraussichtlich in wenigen Monaten statt.

Zahlen und Daten zum Bau der Kelchstützen:
Höhe eines Kelchfußes: sechs Meter
Höhe eines gesamten Kelchs: bis zu zwölf Meter
Durchmesser eines Kelchs: rund 32 Meter
Bewehrungsstahl pro Kelchstütze: bis zu 30.000 einzeln vermessene Streben
Betonmenge Kelchfuß: rund 35 Kubikmeter
Betonmenge Kelchblüte: zwischen 500 und 800 Kubikmeter
Geschalte Fläche: circa 1000 Quadratmeter

Der Bau des künftigen Stuttgarter Hauptbahnhofs nahm im Jahr 1997 im Rahmen eines Realisierungswettbewerbs seinen Anfang. Das 32-köpfige Preisgericht wählte damals aus 126 eingereichten Vorschlägen einstimmig den Entwurf des Büros ingenhoven architects.


SGV verzeichnet weiteren Neuzugang

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Freiberger Oberligist verabschiedet sich von Kreshnik Lushtaku
Kreshnik kam im Sommer 2019, vom 1. CfR Pforzheim, zum SGV und kam in 18 von 21 möglichen Begegnungen zum Einsatz, bevor der Corona-Virus die Saison vorzeitig beendete. Wir bedanken uns für sein Engagement und wünschen ihm alles Gute für die private und sportliche Zukunft.

Johnathan Zinram wechselt von Pforzheim an den Freiberger Wasen
Der 28-jährige, 1,75 große, Hesse, hat sich entschieden seinen auslaufenden Vertrag beim Ligakollegen 1. CfR Pforzheim nicht zu verlängern und sich dem SGV Freiberg Fußball anzuschließen. „Johnny“ wurde in der Jugend des FSV Mainz 05 ausgebildet (26 Spiele in der U17 und U19 Junioren Bundesliga), kam danach für Mainz 05 II, Eintracht Trier und Wormatia Worms insgesamt auf 95 Regionalliga-Einsätze. Erfahrung in 112 Oberligaspielen sammelte, der im Mittelfeld flexibel einsetzbare, Zinram, beim SV Gonsenheim (59 x Rheinl.-Pfalz/Saar) und die letzten beiden Spielzeiten in Pforzheim, wo er von 54 möglichen Partien 53 bestritt.

Chantal Schwinger neue Physiotherapeutin
Für das veränderte Anforderungsprofil, nicht nur bei allen Heim- und Auswärtsspielen sondern auch bei allen Trainingseinheiten anwesend zu sein, fand der SGV Freiberg Fußball mit Chantal Schwinger, vom Ligakollegen Stuttgarter Kickers, die Idealbesetzung.

Sportdirektor Werner: „Ich freue mich wirklich sehr, dass wir eine solch kompetente, ehrgeizige und sehr sympathische Physiotherapeutin für uns gewinnen konnten“. Durch ihre vierjährige Tätigkeit bei den Blauen, in der NLZ-Physioleitung sowie in den letzten zwei Jahren als Physiotherapeutin der 1. Mannschaft, ist „Chanti“ eine riesen Bereicherung für den SGV. Mit ihrer sehr konzeptionellen Arbeitsweise, ist die 27-jährige, gebürtige Bönnigheimerin, perfekt geeignet, unsere medizinische Abteilung zu verstärken. Zusammen mit dem erfahrenen und extrem kompetenten Mannschaftsarzt Dr. med. Simeon Geronikolakis ist unsere medizinische Abteilung für die nächsten Jahre somit hervorragend aufgestellt.

Kooperation mit Physio & Kraftpotential, Heilbronn endet
Seit 2018 stand der SGV mit dem Heilbronner Therapiezentrum, in der Vorbereitungsphase, bei Verletzungen und bei der Prävention während der Saison sowie in der Sommerpause in engem Kontakt. Sibylle Nies und Jan Fink waren bei den Spielen an der Linie und führten ca. einmal wöchentlich ein Athletiktraining und Therapie durch.

Wir bedanken uns für die gemeinsame Zeit, in der wir im Team eng zusammengewachsen sind, und Freud und Leid geteilt haben.


Ausschreitungen: weitere Festnahmen

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Angriffe auf Polizeibeamte und Ladengeschäfte – Weitere Verdächtige festgenommen – Insgesamt 33 Personen identifiziert, davon elf in Haft

Stuttgart-Mitte.| Polizeibeamte haben in den vergangenen Tagen (24.06.2020 bis 28.06.2020) mehrere Tatverdächtige festgenommen, die im Verdacht stehen, sich an den Ausschreitungen in der Nacht zum Sonntag (21.06.2020) beteiligt zu haben.

Bereits am Mittwoch (24.06.2020) identifizierten Ermittler einen 21 Jahre alten Mann, der Schaufenster beschädigt und Polizeibeamte geschlagen haben soll. Am Freitagabend (26.06.2020) erkannten Ermittler gegen 21.10 Uhr einen 19 Jahre alten Mann im Hauptbahnhof wieder. Ihm wird vorgeworfen, einen Streifenwagen und Schaufenster beschädigt zu haben. Zusätzlich identifizierten die Beamten einen 18-Jährigen, der sich an den Plünderungen beteiligt haben soll. Diese drei Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt.

Außerdem durchsuchten Kriminalbeamte im Laufe des Freitags (26.06.2020) die Stuttgarter Wohnung eines 18-Jährigen. Er steht im Verdacht, sich an den Plünderungen beteiligt und einen Polizeiwagen beschädigt zu haben. Die Beamten trafen den Tatverdächtigen an seiner Wohnanschrift nicht an. Er stellte sich im Laufe des Samstags (27.06.2020) der Kriminalpolizei.

Im Rahmen des gestrigen Polizeieinsatzes (27.06./28.06.2020) erkannten Ermittler insgesamt drei Tatverdächtige wieder. Einen 17-Jährigen nahmen sie gegen 20.10 Uhr im Bereich des Königsbaus fest. Ein 19 Jahre alter Mann wurde am späten Samstagabend gegen 23.30 Uhr am Schlossplatz festgenommen. In der Königstraße, auf Höhe der Thouretstraße, nahmen Beamte am frühen Sonntagmorgen gegen 04.35 Uhr einen 18-Jährigen fest. Den Tatverdächtigen wird vorgeworfen, Streifenwagen beschädigt, Schaufenster eingeschlagen oder geplündert zu haben.

Der 18-jährige Deutsche, der sich selbst der Polizei stellte, sowie der 17 Jahre alte deutsche Jugendliche wurden im Laufe des Sonntags (28.06.2020) auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete.

Im Laufe des Tages sowie am Montag (29.06.2020) sollen die Haftrichtervorführungen, der im Rahmen des nächtlichen Polizeieinsatzes wiedererkannten Tatverdächtigen folgen. Bei diesen zwei handelt es sich um deutsche Staatsbürger.

Somit sind derzeit insgesamt 33 Tatverdächtige identifiziert, davon befinden sich elf in Untersuchungshaft. Stand: 28.06.2020, 15.00 Uhr


Sicherheit in der City: OB dankt Polizei für besonnenen Einsatz

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Stuttgart.| Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat erleichtert reagiert, dass die Polizei Stuttgart von zwei friedlich verlaufenden Nächten in der Innenstadt berichtet. OB Kuhn sagte am Sonntag, 28. Juni: „Das war ein Kraftakt. Ich danke allen Beamtinnen und Beamten, dass sie mit ihrer Präsenz und mit ihrem besonnenen Auftreten die vergangenen zwei Nächte abgesichert haben. Auch die Besucher der City haben ihren Beitrag geleistet. Wir wollen es schaffen, zu unseren friedlichen Stuttgarter Sommernächten zurückzukommen.“

Kuhn weiter: „Die Polizei macht einen starken Job, um das gesamte Wochenendpublikum zu schützen. Wir werden mit unserer Sicherheitspartnerschaft mit der Polizei wie auch den relevanten Akteuren aus der Innenstadt dazu beitragen, dass ihr das gelingt. Wir werden Wege finden, die das ein ausgelassenes und friedliches Miteinander in den Sommernächten absichern.“

OB Kuhn hatte sich am späten Samstagabend mit dem Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, Dr. Martin Schairer, ein Bild der Lage im Oberen Schlossgarten gemacht und sich von dem Einsatzleiter der Polizei informieren lassen. Auch waren Sozialarbeiter vor Ort, um sich einen Eindruck der Lage zu verschaffen und mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen.

In Stuttgart hatten sich vor einer Woche nach einer Polizeikontrolle hunderte Gewaltbereite gegen die Sicherheitskräfte solidarisiert. Es kam während der Ausschreitungen zu Angriffen auf Polizei und Rettungskräften sowie zu Sachbeschädigungen und Plünderungen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen schwerem Landfriedensbruchs und einem versuchten Totschlag.


Aachener auf Wüstenrot Bausparkasse verschmolzen

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Die Wüstenrot Bausparkasse AG hat die Ende 2018 erworbene Aachener Bausparkasse AG (ABAG) jetzt auch rechtlich auf sich verschmolzen. Für die Kunden der ABAG gehen damit keine Veränderungen einher. Sämtliche Vertragsnummern bleiben bestehen, ebenso alle geltenden Konditionen und Bedingungen.

Bernd Hertweck, Vorstandsvorsitzender der Wüstenrot Bausparkasse AG: „Mit der jetzt vollendeten Übernahme der Aachener Bausparkasse setzen wir unseren Wachstumskurs und den Ausbau des Kooperationsgeschäftes konsequent fort. Mit der Mehrheit der früheren Eigentümer der ABAG, die aus dem Versicherungsbereich stammten, konnten in den zurückliegenden Monaten weit reichende Vertriebskooperationen vereinbart werden.“

Wüstenrot als traditionsreichste Bausparkasse Deutschlands verfügt heute über die mit Abstand am dichtesten geknüpfte Vertriebswege-Aufstellung im Markt. Mit den eigenen Außendienstorganisationen von Wüstenrot und den Württembergischen Versicherungen, zahlreichen Kooperationen im Bank- und Versicherungsbereich sowie durch die Präsenz im Makler- und Direktgeschäft kann Wüstenrot derzeit ein Kundenpotenzial im zweistelligen Millionenbereich erreichen.


Marktplatz wird ab Mitte September saniert

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Stuttgart.| Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart hat in seiner Sitzung vom Donnerstag, 25. Juni, den Plänen zur Umgestaltung des Marktplatzes einmütig zugestimmt. Der Marktplatz erhält unter anderem einen neuen Bodenbelag, ein Wasserfontänenfeld und eine neue unterirdische Versorgungstechnik für Veranstaltungen und Marktbetrieb. Außerdem wird der Marktbrunnen restauriert und auf das Platzniveau angehoben. Insgesamt investiert die Stadt rund 12,5 Millionen Euro.

Der Baubeginn für die Umgestaltung des Marktplatzes ist für den 14. September 2020 geplant. Wegen der Coronapandemie können Veranstaltungen wie das Stuttgarter Weindorf aktuell nicht stattfinden. Die Stadt möchte daher die veranstaltungsfreie Zeit nutzen, um mit den Arbeiten früher zu beginnen.

Nach einer Unterbrechung für den Weihnachtsmarkt 2020 sollen die Bauarbeiten 2021 unmittelbar fortgesetzt werden, sobald es die Witterung zulässt. Veranstaltungen und Marktbetrieb können auf dem Marktplatz 2021 bis zum Weihnachtsmarkt nicht stattfinden. Dafür werden mit den Beteiligten geeignete Ausweichflächen gesucht. Die zentrale Fläche des Marktplatzes soll 2021 soweit fertiggestellt sein, dass ab 2022 der Marktbetrieb wieder stattfinden kann. Bis zum Weindorf 2022 sollen die Arbeiten an den restlichen Flächen des Platzes sowie in der Marktstraße und der Münzstraße abgeschlossen sein.

Die Anlieger des Marktplatzes werden vor Baubeginn über den Bauablauf informiert. Der Zugang zu den Geschäften und Hauszugängen soll grundsätzlich immer möglich sein. Die Zufahrt für die Baufahrzeuge soll über die Planie und die Münzstraße und die Abfahrt über die Marktstraße und Hauptstätter Straße erfolgen.

Der Marktplatz wird einen Pflasterbelag aus beigen Granit erhalten, der sich farblich an den Bodenbelag beim Dorotheen Quartier anlehnt. Bei der Auswahl des Bodenbelags war der Stadt wichtig, dass sich der Belag gut reinigen lässt. Um verschiedene Bodenbeläge zu testen, wurde vor dem Rathaus eine Musterfläche angelegt. Der jetzt ausgewählte Pflasterbelag ist unempfindlich und kann mit den Reinigungsmaschinen der AWS auch von starken Verunreinigungen gereinigt werden. Auf dem Marktplatz werden auch die Treppenstufen erneuert und teilweise als Sitzstufe ausgeführt. Hier kommt ein dunkelgrauer Naturstein zum Einsatz.

Zu einem Blickfang soll das 25 x 5 Meter große Wasserfontänenfeld werden. Es besteht aus 3 x 12 beleuchteten Wasserdüsen, die in Gruppen steuerbar sind. Die Wasserfontänen sind zwischen 70 und 150 cm hoch. Der historische Marktbrunnen soll an seinem bisherigen Standort verbleiben, jedoch um circa 30 cm angehoben und in den Platz stufenfrei integriert werden. Die acht vorhandenen Platanen rund um den Marktbrunnen bleiben erhalten. Die Planungen für die Restaurierung und Höherlegung des historischen Marktbrunnens sind noch nicht vollständig abgeschlossen. Der Abbau ist für Ende 2020 vorgesehen.

Der neugestaltete Marktplatz erhält zusätzliche Sitzgelegenheiten. So werden am Wasserfontänenfeld sechs Sitzbänke aufgestellt. Am Platanen-Karree im Bereich des Marktbrunnens sind drei große Sitzbänke mit je fünf Meter Länge, zum Teil mit Rückenlehne vorgesehen. Sie übernehmen gleichzeitig den Schutz der Baumwurzeln vor Befahrung. Alle Bänke können im Vorfeld von Veranstaltungen demontiert werden. Um Veranstaltungen zu schützen, werden im Bereich der Zufahrt Münzstraße und Marktstraße Sicherheitspoller eingebaut, die teilweise versenkbar sind.

Die Stadt bittet die Anlieger und Passanten um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.