Porsche-Markenbotschafterin startet beim Grand-Slam-Turnier in New York
Stuttgart.| Mit ihrer Entscheidung hat sich Angelique Kerber lange Zeit gelassen. Doch jetzt steht fest: Die Porsche-Markenbotschafterin spielt die US Open in New York. Am Sonntag steigt sie ins Flugzeug in die USA und beendet mit ihrem Start beim Grand-Slam-Turnier in Flushing Meadow (31. August bis 13. September) die durch Corona bedingte Tennis-Turnierpause. Das verkündete die US-Open-Siegerin von 2016 im Gespräch mit dem Porsche Newsroom.
„Nach sorgfältiger Überlegung und intensiven Gesprächen mit meinem Team habe ich mich dazu entschlossen, bei den US Open an den Start zu gehen“, sagte sie. „Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, schließlich befinden wir uns nach wie vor mitten in der Pandemie.“ Sie gehe jedoch davon aus, dass beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres, dessen Austragung lange fraglich war, die Sicherheit aller Beteiligten an oberster Stelle steht: „Mein Vertrauen gilt den Veranstaltern. Ich bin sicher, dass sie sich ihrer Verantwortung bewusst sind und alle Anstrengungen unternehmen werden, um die Durchführung des Turniers unter strikten Hygieneauflagen zu gewährleisten.“
Für die 32-jährige Spielerin des Porsche Team Deutschland und dreifache Grand-Slam-Gewinnerin symbolisieren die US Open zwei wichtige Meilensteine ihrer Karriere: 2011 gelang ihr in New York mit dem Einzug ins Halbfinale der internationale Durchbruch, und 2016 wurde sie mit ihrem Sieg die Nummer 1 der Weltrangliste – als erste Deutsche seit Steffi Graf 1997.
„Mit den US Open verbinde ich viele emotionale Momente. Umso schöner ist es für mich, hier nach der langen Pause wieder einen Anfang zu machen. Bei mir überwiegt die Vorfreude auf den Neustart, auch wenn dieses Jahr sicherlich vieles anders sein wird“, sagte sie dem Porsche Newsroom. Die letzten Trainingswochen seien gut verlaufen. Sie fühle sich fit und gut vorbereitet, wisse aber, „dass jetzt alles wieder bei null beginnt. Ich habe deshalb auch keine allzu großen Erwartungen, sondern freue mich auf die Herausforderung, endlich wieder Matches spielen zu können“.
Umfangreiche Vermessung des Auges bei BRILLEN-MOSQUA Ludwigsburg als Datenbasis für Gleitsichtbrillen
Ludwigsburg.| Jedes Auge ist einzigartig. Und doch wird diese Einzigartigkeit bei der Anfertigung von Brillengläsern bisher weitgehend vernachlässigt. Gerade bei Gleitsichtgläsern führt die Reduzierung auf wenige Messwerte dazu, dass nur zwei Prozent der gefertigten Brillengläser perfekt zum individuellen Auge passen und dessen ganze Sehkraft nutzbar machen. Mit seiner innovativen B.I.G. Vision® for all- Philosophie ermöglicht Rodenstock als erster Glashersteller die präzise Vermessung jedes Auges und fertigt anhand der so gewonnenen umfangreichen Datensätze mit tausenden Messpunkten die präzisesten biometrischen Gleitsichtgläser auf dem Markt.
Umfassende Vermessung des Auges als Grundlage für biometrische Gleitsichtgläser „Wir ermitteln mit unserem DNEYEScanner 2+ die Biometrie des gesamten Auges. Dazu gehören die Augenlänge und mehrere tausend Messpunkte“, erklärt Markus Stammberger, geschäftsführender Gesellschafter von Brillen-Mosqua Ludwigsburg. „Die mit unserem DNEYEScanner 2+ ermittelten Daten fließen direkt in die Produktion des individuellen Brillenglases ein.“ Anhand der Daten berechnet Rodenstock ein biometrisches Augenmodell und kann so für jedes einzelne Auge das Zentrum des scharfen Sehens bestimmen. Die so produzierten Brillengläser ermöglichen die schärfste Sicht für jeden Winkel und bei jedem Blick, sowohl in den Randbereichen wie auch in der mittleren, nahen und weiten Distanz.
98 % der Gleitsichtgläser passen nicht perfekt zum Auge „Die Optikbranche hat sich lange Zeit damit begnügt, das Auge anhand eines reduzierten Standardmodells zu betrachten – statt jedes Auge individuell. Fast alle Gleitsichtgläser werden daher heute nach festen Parametern hergestellt, die nur auf einen sehr geringen Prozentsatz der Augen der betroffenen Menschen weltweit zutreffen. Das hat dazu geführt, dass 98 % der Gleitsichtbrillenträger Gläser nutzen, die nicht perfekt zu ihren Augen passen“, sagt Dr. Dietmar Uttenweiler, Head of Research & Development and Strategic Marketing Lenses bei Rodenstock. So passt der Standardwert der Augenlänge nur auf 14 % aller Augen, die sphärische Brechkraft der Hornhaut auf 27 %, die astigmatische Brechkraft auf 16 % und die Vorderkammertiefe auf 25 %. Kombiniert man alle Werte, entsprechen lediglich 2 % aller Augen dem Standardmodell. Nur 2 % der Gleitsichtbrillenträger schöpfen also ihr Sehpotential voll aus.
B.I.G. VISION®sorgt für mehr Lebensqualität B.I.G. Vision® mit der DNEye® Technologie von Rodenstock bietet ein dynamisches und natürliches Seherlebnis. Die auf das Auge exakt abgestimmten biometrischen Gleitsichtgläser ermöglichen ein um bis zu 40 % schärferes Sehen im Nah- und Zwischenbereich und einen um 8,5° erweiterten Schärfebereich bei der Nahsicht. Nach ihrer Erfahrung mit den biometrischen Gläsern gefragt, berichtete eine hohe Prozentzahl von Brillenträgern in einer Schweizer Studie von großen Vorteilen: 88 % der Befragten empfanden das Sehen mit ihrer DNEye® optimierten Brille komfortabler als mit ihrer alten Brille, 92 % sahen schärfer als vorher und 84 % kontrastreicher. 87 % berichteten von einer kürzeren Eingewöhnungszeit.
Bietigheim-Bissingen.| An diesem Wochenende schließen die Zweitliga-Handballer der SG BBM Bietigheim die erste Phase ihrer Saisonvorbereitung ab. Drei Wochen nach dem Trainings-Aufgalopp geht es ins Kurz-Trainingslager ins österreichische Montafon.
Teambuilding ist für SG BBM-Trainer Hannes Jón Jónsson für die vier Tage in einem Montafoner Hüttendorf fast schon ein zu großes Wort. „Den Aufwand für ein großes Trainingslager werden wir in diesen Zeiten vermeiden“, sagt der Isländer. „Wir werden von Freitag bis Montag einfach viel Zeit miteinander verbringen. Wir werden sicher viel miteinander reden über die Aufgaben, die wir vor uns haben. Und wir werden wandern, vielleicht ein bisschen viel für den einen oder anderen.“
Ganz ohne Handball wird das Wochenende nicht ablaufen. Bei der Anfahrt am Freitag machen die Schwaben in Bregenz Station, zu einem Kräftevergleich mit dem österreichischen Erstligisten. Es wird für das Team um Kapitän Jan Asmuth das erste Spiel unter Wettkampfbedingungen seit mehr als fünf Monaten werden.
Die Gespräche am Wochenende sollen sich dann nicht mehr um die vergangene Saison drehen. „Den Ärger um den undankbaren dritten Platz hat zwar jeder noch im Kopf“, sagt Jónsson. „Jeder wird das für sich als Motivation nutzen können, um in dieser Saison gleich von Anfang an voll dabei zu sein.“ Zur Erinnerung: Die SG BBM belegte nach der letzten Vorrunde den 7. Rang, war in der Rückrunde bis zu Corona-bedingten Abbruch Anfang März die Mannschaft der Stunde. Am Ende steht Rang drei in den Annalen einer in vielen Aspekten außergewöhnlichen Saison.
Die ersten Einheiten seit dem Trainingsauftakt sind für Bietigheims Coach sehr gut angelaufen: „Man sieht, dass den Jungs die Arbeit mit unseren neuen Partnern vom Athletic Solution Center viel Spaß macht. Beim einen oder anderen sieht man schon jetzt einen Riesenunterschied im Vergleich zum Frühjahr.“ Die Bietigheimer Handballer haben sich in der ungewöhnlich langen trainingsfreien Zeit individuell mehr als fit gehalten. „Wir konnten vom ersten Tag an mit Ball arbeiten“, berichtet Jónsson, „und gleich mit relativ hoher Handball-Belastung beginnen.“
Auch der von den sechs baden-württembergischen Erst- und Zweitligisten initiierte BGV Handball Cup 2020 (30. August bis 13. September) ist für Bietigheims Isländer „eine starke Sache“ und wird optimal in die Saisonvorbereitung eingepasst. Am 4. September greift die SG BBM mit dem Spiel gegen den TVB Stuttgart (in der Balinger Sparkassen- Arena) erstmals ins Geschehen ein. „Sportlich ist es aus meiner Sicht für uns ein Riesenvorteil, ein Turnier über einen längeren Zeitraum gegen ausnahmslos starke Gegner zu spielen“, sagt Jónsson. Und weiter: „Hut ab für alle, die das auf die Beine gestellt haben.“ Für die Vereine bedeuten Organisation und Durchführung des Turniers zwar eine riesengroße Kraftanstrengung. Vor dem ersten Liga-Spieltag bietet der BGV-Cup aber auch die zwingend erforderliche Plattform, Hygienekonzepte umzusetzen und deren Praxistauglichkeit unter Beweis zu stellen. Schließlich soll Anfang Oktober die Saison vor Zuschauern und nicht vor leeren Rängen beginnen. Daran arbeiten alle mit Hochdruck.
Qualifikationsturnier zur Teilnahme am Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft findet am Wochenende in Potsdam statt
Ludwigsburg.| Exakt sechs Monate nach der letzten Partie in der Deutschen Wasserball Liga steigen die Schwarz-Gelben am Wochenende in Potsdam wieder ins Wasser. Eine turbulente Zeit nicht nur für die besten Wasserballer des SVLs natürlich, aber die Bedingungen waren für die Sportler schon ganz besondere.
Mit dem Auswärtssieg in Neukölln kletterte man auf den sechsten Tabellenplatz und war topmotiviert vor den letzten Saisonspielen der Hauptrunde. Für die Playoffs hatte man sich einiges vorgenommen und trainiert be reits fokussiert auf das Saisonziel direkter Klassenerhalt hin. Doch dann ändert sich innerhalb weniger Tage alles.
Die Olympia-Quali für die Nationalmannschaft um SVL-Center Timo van der Bosch wurde unmittelbar vor Ihrer Austragung im holländischen Rotterdam abgesagt. Die letzten Saisonspiele waren zuerst verschoben und dann, nach dem gemeinschaftlichen Beschluss aller Bundesligisten zum Abbruch der der Saison 2019/20, endgültig abgesagt worden.
In mehreren Videokonferenzen unter der Ägide des Deutschen Schwimm-Verbands hatte man sich in der Folge wieder aufgerappelt und beschlossen, doch noch einen Meister 2020 zu küren. Die sechs bestplatzierten Teams der abgeschlossenen Saison die Wasserfreunde Spandau 04, Waspo 98 Hannover, OSC Potsdam, ASC Duisburg, White Sharks Hannover und der SVL entschieden sich für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften 2020.
Zum Auftakt spielen nun die beiden Spitzenteams aus Berlin und Hannover in der nächsten Woche in einer Partie die Setzlistenplätze 1 und 2 aus. Während zuvor am Samstag und am Sonntag die Teams aus Potsdam, Duisburg und Hannover mit den Ludwigsburger Wasserballern die Plätze 3-6 in einem Turnier mit sechs Spielen an beiden Tagen unter sich ausmachen.
Den beiden Bestplatzierten des Turniers winkt ein Halbfinale gegen Berlin oder Hannover in der letzten Augustwoche, für die anderen beiden Mannschaften geht es Anfang September in maximal drei Spielen um Platz 5.
Der Turnierplan sieht am Samstagvormittag für die Schwaben zum Auftakt gegen den ASC Duisburg direkt ein richtungsweisendes Spiel vor. Aber auch in den Partien gegen die Heimmannschaft aus Potsdam und den Dauerrivalen der White-Sharks Hannover erwartet man einen spannenden Verlauf.
Die Mannschaft um das neue Trainerteam Marko Martinic und Aleksa Manic sieht sich auf einem guten Weg zurück zu alter Stärke, wenngleich diese in der Kürze der Vorbereitungszeit auf dieses Turnier und mit Blick auf den angedachten Start der Saison 2020/21 Ende Oktober noch nicht erreicht sein kann.
Wenig verändert zeigt sich der Kader der Barockstädter, zu dem mit Matteo Ruggeri ein technisch starker Linkshänder dazugestoßen ist. Nicht mehr für die Schwarz-Gelben die Kappe aufziehen wird Philipp Kotowski, den es aus privaten Gründen wieder in die alte Heimat zog. Maksim Osyka erwarten man im September wieder zurück in Ludwigsburg und eventuell soll noch der ein oder andere Nachwuchsspieler im Laufe der Sommerrunde sein Debüt für den SVL geben.
Es wird daher am Wochenende noch ein wenig improvisiert werden, was aber für Teammanager Adrijan Jakovcev kein Problem darstellt: „Wir sind in einer sehr frühen Phase der Saison und wollen die Chance nutzen uns als Mannschaft unter Wettkampfbedingungen weiter zu finden. Für die Jungs war es einfach wichtig, nach dieser langen Pause wieder starten zu dürfen. Der DSV hat mit einem umfangreichen Hygienekonzept alles getan, um unter den aktuellen Gegebenheiten sicher Sport treiben zu können. Jetzt freuen wir uns, dass es wieder losgeht.“
Neben verschiedenen Vorgaben für den Trainings- und Spielbetrieb, setzt der Verband auf regelmäßige Tests aller Aktiven vor den Spielen, wie dies zuvor bereits die Fußballer und Basketballer getan haben.
Der Spielplan der Saison 2020/2021 in der 3. Liga steht fest. Eröffnet wird die 13. Spielzeit der 3. Liga am Freitag, 18. September, mit der Partie zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Zweitligaabsteiger SG Dynamo Dresden. Anpfiff ist um 17.45 Uhr, die ARD und MagentaSport übertragen das Eröffnungsspiel live.
Die übrigen neun Begegnungen des ersten Spieltags, darunter das Aufeinandertreffen der ehemaligen Bundesligisten F.C. Hansa Rostock und MSV Duisburg sowie das Duell zwischen dem 1. FC Magdeburg und Halleschen FC, folgen von Samstag bis Montag (19. bis 21. September). Bisher ist nur das Eröffnungsspiel zeitgenau terminiert. Die weiteren Ansetzungen der ersten vier Spieltage nimmt der DFB in Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden in den nächsten Tagen im Anschluss an die Terminierungen der Bundesliga und 2. Bundesliga vor.
In diese Ansetzungsperiode fallen in der 3. Liga auch das Derby 1. FC Kaiserslautern gegen SV Waldhof Mannheim sowie die Begegnung der früheren DDR-Meister Dynamo Dresden und 1. FC Magdeburg am 4. Spieltag (9. bis 12. Oktober). Die Anstoßzeiten der Spieltage fünf bis zehn werden ebenfalls noch vor Saisonstart bekanntgegeben.
An den Wochenenden folgt die 3. Liga weiterhin dem festen Spieltagsformat mit einer Partie am Freitagabend, sechs Begegnungen am Samstag, zwei Spielen am Sonntag und einem am Montagabend. Ausnahme bilden die englischen Wochen mit jeweils fünf Partien am Dienstag- und Mittwochabend, dort wird es vorher kein Montagsspiel geben. MagentaSport überträgt alle 380 Partien der Saison live, die ARD und ihre dritten Programme zeigen 86 Livespiele im frei empfangbaren Fernsehen. Hinzu kommt eine umfangreiche Highlightverwertung in der ARD-Sportschau und den Sportsendungen der Landesrundfunkanstalten.
Bis Weihnachten sind 17 Spieltage vorgesehen, darunter drei Wochenspieltage. Zudem wird die 3. Liga während der Nationalmannschaftsperioden im Oktober und November keine Pause einlegen. Der letzte Spieltag vor der dreiwöchigen Winterpause ist von 18. bis 21. Dezember datiert, ehe es im neuen Jahr ab dem 8. Januar mit dem 18. Spieltag weitergeht, unter anderem mit dem Münchner Derby zwischen dem aktuellen Meister FC Bayern II und dem TSV 1860. Die Hinrunde endet eine Woche später mit dem 19. Spieltag vom 15. bis 18. Januar 2021.
Die Rückrunde beinhaltet für die Drittligisten erneut drei Spieltage unter der Woche. Das Saisonfinale in der 3. Liga steigt am 22. Mai 2021 mit dem 38. Spieltag, an dem alle zehn Partien zeitgleich am Samstag angepfiffen werden. Auf- und Abstiegsregelung sind unverändert: Die ersten beiden Teams der Abschlusstabelle sind sportlich für die 2. Bundesliga qualifiziert, der Drittplatzierte geht gegen den Tabellen-16. der 2. Bundesliga in die beiden Relegationsspiele, die für 27. und 30. Mai vorgesehen sind. Die letzten vier Klubs der 3. Liga steigen in die Regionalliga ab.
Alle vorgenommenen Terminplanungen stehen unter dem Vorbehalt, dass die behördlichen Verfügungslagen vor Ort den Spielbetrieb ermöglichen. Anpassungen aufgrund einer verschärften Pandemiesituation oder veränderter Verfügungslagen sind weiterhin möglich.
Digitale Mitmach-Zentrale startet neue Runde der Bürgerbeteiligung
Kreis Böblingen.| Im vergangenen Jahr hat der Landkreis Böblingen eine digitale Mitmach-Zentrale eingerichtet, damit sich Bürgerinnen und Bürger digital an politischen Entscheidungen beteiligen können. Ab sofort startet eine neue Beteiligungsrunde zum Thema Nahverkehrsplan, der sich mit der Entwicklung des Öffentlichen Personennahverkehrs beschäftigt. Zur Diskussion stehen vier Themenbereiche: Intermodalität der verschiedenen Verkehre, Ausstattung von Bussen und Haltestellen, Antriebe von Bussen und On-Demand-Verkehr.
Zu jedem dieser Themen wird eine These aufgestellt, mit der sich die Nutzer in Kommentaren auseinandersetzen können. Es ist bis zum 30. September 2020 möglich, Kommentare zu verfassen, die auf der Plattform öffentlich sichtbar sind. Ziel ist es, mehr über die verschiedenen Mobilitätsbedürfnisse zu erfahren. Nach Ende des Verfahrens können die Beiträge nach Bedarf in der Erarbeitung des Beschlussentwurfs bis Februar 2021 berücksichtigt werden. Der Beschlussentwurf des Umwelt- und Verkehrsausschusses wird nach der Schlussredaktion im Frühjahr 2021 in den Kreistag eingebracht. Parallel durchgeführt wird das formelle Anhörungsverfahren, das sich an den gesetzlichen Vorgaben orientiert.
Die digitale Mitmach-Zentrale ist eine Form der informellen Bürgerbeteiligung, die nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Beteiligen können sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Besonders angesprochen ist allerdings die Bevölkerung des Landkreises. Damit sich möglichst viele Menschen beteiligen, ist eine Registrierung nicht erforderlich. Personenbezogene Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.
Mit der Mitmach-Zentrale möchte der Landkreis Böblingen ein zusätzliches dialogorientiertes Verfahren bieten. Im letzten Jahr konnten bereits sieben Thesen zu den Themen Bürgerbeteiligung sowie Armuts- und Reichtumsbericht diskutiert werden. Außerdem wurden 55 Nutzerbeiträge zu möglichen Radschnellverbindungen erstellt.
Stuttgart.| Am Sonntag, den 11. Oktober 2020 von 11 bis 15 Uhr sind all diejenigen zum beliebten interkulturellen Frühstückstreff Brunch global eingeladen, die Interesse daran haben, sich auszutauschen und das interkulturelle Leben in Stuttgart mitzugestalten und zu genießen. Der Brunch ist eine Veranstaltung des Forums der Kulturen Stuttgart e. V., das Essen und das kulturelle Rahmenprogramm werden von Migrantenorganisationen und migrantischen Künstler*innen angeboten.
Stuttgart, eine Stadt mit Menschen verschiedenster Herkunft, deren Wurzeln in über 170 Länder zurückreichen, braucht eine interkulturell interessierte und aktive Bürger*innengesellschaft, die neue Impulse für das zukünftige Zusammenleben entwickelt. Der Brunch global will hierfür ein Forum sowie eine Plattform für den Austausch bieten. Und das auf besonders vielfältige Weise:
Gebruncht wird dieses Mal mit Spezialitäten aus dem Balkan sowie aus Ländern des Nahen Ostens – zubereitet vom Thrakischen Kulturverein in Stuttgart e. V. sowie vom Männer- und Familiencafé Heslach.
Umrahmt wird der Brunch von einem bunten und abwechslungsreichen Bühnenprogramm, das mit kulturellen Beiträgen vom Thrakischen Verein in Stuttgart e. V. sowie vom Chor SinoPhonia Stuttgart e. V. gestaltet wird, organisiert über das Forum der Kulturen. Besonders freuen darf man sich zudem auf den Auftritt des Stuttgarter Musikers Murat Erduhan.
Veranstaltungsinfos zum Brunch global auf einen Blick:
Termin: Sonntag, 11. Oktober 2020, 11–15 Uhr
Veranstaltungsort: Bürgerzentrum West, Bebelstraße 22, S-West
Eintritt (inkl. Kulturprogramm, Essen, Kaffee und Tee)
13 € / 8 € ermäßigt*
Kostenlos für Kinder bis 7 Jahre
(* für Schüler*innen, Studierende, Schwerbehinderte, Rentner*innen, Mitglieder des Freundeskreises des Forums der Kulturen Stuttgart e. V.)
Die baden-württembergische Landeshauptstadt ist eine der charmantesten Großstädte Deutschlands. Die sechstgrößte Stadt Deutschlands besticht den Besucher mit historischen Gebäuden, dem Universitätsviertel, vielen Museen und ihrer landschaftlichen Schönheit.
Wer auf Städtereise ist, sportlich und aktiv, der findet ein tolles Nachtleben in den traditionellen Studentenvierteln und tagsüber Aktivitäten wie Besichtigungstouren mit dem Rad oder dem Segway. Mag man’s gemütlich, dann schaut man sich das historische Zentrum an, geht wandern und abends schick oder urig essen, je nach Geschmack. Geschäftsreisende laden ihre Businesspartner zum Entspannen in eine der Szenebars ein oder beeindrucken in der Spielbank Stuttgart mit Roulette und Live Unterhaltung. Wer tagsüber volles Programm hat, spielt abends gemütlich vom Hotelzimmer aus im Online Casino Casumo oder kehrt in eine behagliche schwäbische Weinbar ein oder ins Teehaus.
Wenn Sie es zeitlich einplanen können, sollten Sie die eine oder andere der folgenden Sehenswürdigkeiten besuchen:
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Der botanische Garten ist zweifellos einen Besuch wert. Die Schauhäuser beherbergen unter anderem eine große Anzahl verschiedenster Orchideen, Kamelien und Kakteen und daran angeschlossen ist ebenfalls eine Gärtnerei mit Gewächs- und Anzuchthäusern. Im zoologischen Garten wird nach dem neuesten Wissensstand Artenschutz auf höchstem Niveau betrieben.
Schlossplatz Der Schlossplatz dürfte wohl einer der schönsten Plätze Deutschlands sein. Kernstücke des weitläufigen barocken Platzes sind das Neue Schloss im Osten, einst Wohnsitz der württembergischen Herzöge und Könige, und das Alte Schloss im Süden. An den Schlossplatz grenzen weitere Plätze und eine Fußgängerzone an, sodass man hier beruhigt einen ganzen Tagesausflug samt Einkauf planen kann.
Foto: Hubert Pelikan auf Pixabay
Die Weinberge In den meisten Stadtbezirken der Schwabenmetropole findet man neben Baudenkmälern und Moderne auch Weinbau. Knapp 500 Betriebe widmen sich dem Anbau von Wein. Selbstverständlich kann (und sollte) man auch an einer Weinprobe oder einer Besichtigungstour teilnehmen.
Mercedes-Benz Museum Das Mercedes-Benz Museum ist ein Muss für Autobegeisterte und auch jeden, der sich für die Geschichte des Automobils interessiert. Zwei Ausstellungen werden im Museum gezeigt, bei der einen liegt der Fokus auf der Geschichte, bei der zweiten Ausstellung auf der Diversifizierung der Produkte aus dem Hause Benz.
Porsche Museum Für Autoliebhaber ebenfalls ein Muss. Nicht nur, weil es Porsche ist, sondern weil es, laut Porsche, eines der spektakulärsten Automuseen der Welt ist. Der Besucher wird dem schnell zustimmen. Hier kann man jede Menge über Autos lernen und die ganze beeindruckenden Palette der Automobil-„Kunst“ von Porsche erleben.
Kunstmuseum Stuttgart Das Kunstmuseum liegt am beeindruckenden Schlossplatz und ist selbst eine Sehenswürdigkeit. Bei Tag ein moderner quadratischer Glasbau, bei Nacht sehen Sie die Kalksteinmauern durchschimmern. Der Fokus des Museums liegt auf gesellschaftlich relevanter Kunst und wechselnde Ausstellungen locken Besucher jeder Altersgruppe an.
Porsche Museum Foto: Gabriele Bendler auf Pixabay
Stiftskirche Die Stiftskirche wurde in verschiedenen Epochen und Stilen erbaut, von der Frühromantik bis zur Spätgotik. Beeindruckend ist der gleitende Übergang zwischen den einzelnen Baustilen und die Orgel, die man gesehen haben sollte.
Standseilbahn Stuttgart Ein echtes Stuttgarter Original. 1929 ging sie zum ersten Mal auf große Fahrt und sie verbindet heute noch den Südheimer Platz mit dem Waldfriedhof.
Je nach Jahreszeit kann man in Stuttgart und Region rauschende Volksfeste erleben oder durch den winterlichen Weihnachtsmarkt schlendern.
Cannstatter Volksfest Das zweiwöchige Volksfest findet jährlich zwischen September und Oktober statt und ist das zweitgrößte seiner Art nach den „Münchner Wiesen.“
Stuttgarter Weihnachtsmärkte Die Weihnachtszeit wird in Stuttgart mit dem traditionellen Weihnachtsmarkt eingeläutet. Dieser beginnt am letzten Mittwoch im November und dauert bis zum 23. Dezember. Er gehört zu den ältesten Weihnachtsmärkten in Europa.
Im Neckartal, dem Stuttgarter Talkessel, den Weinbergen und den vielen Parks der Stadt findet man viel Platz zum Spazierengehen, Wandern und Erleben, Weinproben und köstliche schwäbische Küchenschmankerl runden ein volles Programm ab. Selbst Wassersportarten wie das so beliebt gewordene Stand Up Paddle (SUP) kann man hier nachgehen. Stuttgart ist vielseitig und eine Reise wert.
Stadt rät, keine offenen Wasserbehälter aufzustellen
Stuttgart.| In Möhringen hat es kürzlich einen Tigermücken-Fund gegeben. Das hat die Landeshauptstadt Stuttgart am Dienstag, 18. August, mitgeteilt. Ein erwachsenes Exemplar ging im Rahmen des TIGER-Projekts (https://tiger-platform.eu/) in eine Lebendfalle, gleichzeitig konnten Tigermückeneier in einer Eiablage-Falle nachgewiesen werden. Experten gehen davon aus, dass es sich nur um eine kleine Population handelt. Im übrigen Stadtgebiet wurden bislang keine Tigermücken nachgewiesen. Die Stechmückenart stammt ursprünglich aus Südostasien und kann Krankheitserreger wie z. B. das Dengue-Virus oder das Chikungunya-Virus übertragen.
Um die Population weiterhin klein zu halten, rät die Stadt, offene Wasserbehälter wie Regentonnen, Eimer oder Gießkannen nicht im Garten aufzustellen. Wer darauf nicht verzichten möchte, sollte die Wasserbehälter abdecken, damit die Mücken keine Eier ablegen können.
Die Tigermücke ist ein Überlebenskünstler: Ihre Eier sind sehr widerstandsfähig und kälte- und trockenresistent. Das heißt, die Eier sterben nicht automatisch ab, wenn das Wasser, in das die Eier abgelegt wurden, verdunstet. Sobald neues Wasser zur Verfügung steht, entwickeln sich aus den Eiern in kurzer Zeit Larven, die sich nach einigen Tagen verpuppen und zu Mücken werden.
Um mögliche Mückeneier aus Wasserbehältern wie Regentonnen etc. zu entfernen, müssen die Behälter ausgekocht und gründlich ausgeschrubbt werden. Wichtig: Wasserbehälter sollten jetzt nicht aus Möhringen entfernt und anderswo aufgestellt werden. Dadurch könnte sich die Tigermücke in anderen Stadtbezirke ausbreiten.
Eine Tigermücke fliegt meist nur wenige hundert Metern weit. Diese geringe Flugweite verhindert normalerweise eine schnelle Ausbreitung. Durch den globalen Warentransport ist das Verbreitungsgebiet in den vergangenen Jahrzehnten trotzdem kontinuierlich gewachsen. Auch die globale Erwärmung ist für sie von Vorteil. Die Tigermücke stammt ursprünglich aus tropischen und suptropischen Regionen, erweist sich aber als sehr anpassungsfähig. In Europa überwintert sie meist im Ei- Stadium. In Deutschland wurde sie erstmals 2007 nachgewiesen.
Laurents Hörr verpasst Podium bei den 6h von Spa- Francorchamps nur knapp.
Nach der Corona-bedingten Zwangspause von 6 Monaten traf sich die Elite des internationalen Langstreckensports zum Restart der Saison auf der belgischen Traditionsstrecke in Spa. Das launische Wetter in den belgischen Ardennen machte jedoch so manche Strategie der teilnehmenden Teams zunichte und wirbelte das Feld der über 30 Fahrzeuge mehrfach ordentlich durcheinander.
Für Laurents Hörr und sein Team Project1 verlief die Vorbereitung auf das 6h-Rennen sehr vielversprechend. In den freien Trainings konnte das Fahrertrio aus Laurents Hörr (Deutschland), Egidio Perfetti (Norwegen) und Matteo Cairoli (Italien) in der Klasse GTE AM immer ganz vorne mitmischen. Beim Qualifying am Freitag gelang es, mit dem zweiten Startplatz eine sehr gute Ausgangssituation für den Porsche 911 RSR mit der Startnummer 56 zu schaffen.
Knapp eine Stunde vor Rennstart setzte dann am Samstag heftiger Starkregen ein, weswegen die erste Stunde des Rennens komplett unter Safety Car gefahren wurde. Nachdem das Rennen dann, bei immer noch nasser Strecke, freigegeben wurde, begann das große Taktieren mit Boxenstopps und Wechseln auf Slicks sowie wieder zurück auf Regenreifen. Eigentlich galt es in der ersten Phase des Rennens nur, das Fahrzeug auf der Straße zu halten. Dies gelang Hörr und seinem Team, teilweise an Position 2, und lange auch souverän führend.
In der zweiten Rennhälfte, nachdem es zwischendurch komplett abgetrocknet war, setzte erneut Regen ein. Das dadurch durchgewirbelte Feld spülte den Porsche #56 zwischendurch zurück auf Platz 11. Doch der beherzte Kampf des gesamten Teams ermöglichte am Ende die immer noch gute, wenn auch undankbare, Position 4. Immerhin sammelte man so noch wertvolle Punkte für die Meisterschaft.
„P4 ist nicht ganz was wir uns erhofft haben, aber mit immer wieder wechselnden Bedingungen auch hart erkämpft. Jetzt geht es erstmals nach fast 4 Wochen wieder nach Hause!“ so Hörr am Samstagabend.
Das nächste Rennen für Laurents Hörr findet am 28./29. August in Le Castellet statt (Le Mans Cup und ELMS).
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