Rote Karte für Billigfleisch

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Greenpeace informiert Supermarkt-Kundschaft über Billigfleisch

Stuttgart, 29.08.2020.| Am Samstag, den 29.08.2020, informierten erneut Ehrenamtliche von Greenpeace Stuttgart vor einem Aldi Markt in Stuttgart über die Folgen des Handels und der Produktion von Billigfleisch. Zahlreiche interessierte Kundinnen und Kunden ließen sich vor dem Markt in der Stuttgarter Straße in Stuttgart-Feuerbach über die Anforderungskriterien von Gütesiegeln informieren und wie man den Kauf von Billigfleisch vermeiden kann. Die große Mehrheit der Kundinnen und Kunden unterstützt die Initiative von Greenpeace und sprechen sich für eine neue Einkaufspolitik bei Fleisch und Wurst und gegen Werbung mit Billigfleisch aus. Die Kritik richtet sich gegen die Produktion und den Handel von Fleischprodukten der Haltungsformen 1 und 2, sowie gegen Gütesiegel wie “Initiative Tierwohl” und das “Qualitätszeichen Baden-Württemberg”. Sie zeigen damit dem Billigfleisch die “Rote Karte”.

Greenpeace setzt sich mit der Aktion „Rote Karte für Billigfleisch“ bundesweit gegen den Handel und die Produktion von Billigfleisch ein. Einer aktuellen Handelsabfrage von Greenpeace zufolge stammen im Schnitt 88 Prozent der Frischfleisch-Eigenmarken in Supermärkten aus qualvoller, häufig gesetzeswidriger Haltung. Greenpeace fordert den Handel auf, das Fleisch der niedrigsten zwei Haltungsformen aus den Regalen zu nehmen. Von der Bundeslandwirtschaftsministerin erwartet die Umweltschutzorganisation eine verpflichtende Kennzeichnung der Tierhaltung auf allen Fleischprodukten statt eines nur freiwilligen Labels auf Frischfleisch. Um den Umbau der Tierhaltung in Deutschland gezielt zu fördern, hat Greenpeace die Einführung einer zweckgebundenen Tierwohl-Abgabe auf tierische Produkte vorgeschlagen. Mit den Einnahmen könnten Landwirtinnen und Landwirte unterstützt werden, die investieren, um die Haltungsbedingungen in ihren Ställen zu verbessern.


Wie gut haben große Buchmacher wie bet365 die Corona-Krise bislang überstanden?

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Für Sportwettenanbieter hat die Corona-Krise starke Umsatzeinbrüche zur Folge. Experten schätzten durch die Absage der meisten Sportveranstaltungen einen Umsatzeinbruch von rund 70%. Wer sonst auf der bet365 Webseite die Qual der Wahl zwischen Serie A, Premier League, Bundesliga, Europa League, Champions League usw. hat, der konnte zeitweise nur auf Ligaspiele in Weißrussland und andere Spiele wenig bekannter Ligen wetten. Mittlerweile erholt sich der Wettmarkt und auch die großen Wettanbieter wieder langsam von der Krise durch das Coronavirus. Auf dem Niveau vor der Pandemie sind renommierte Wettanbieter wie bet365 oder Bet3000 jedoch noch lange nicht.

Der Einbruch des Wettgeschäfts
Es war Anfang und Mitte März als aufgrund des Cornavirus diverse Sportveranstaltungen abgesagt wurden. Champions League Spiele wurden verschoben, der Betrieb der Bundesliga wurde zeitweilig eingestellt und auch bei amerikanischen Sportarten wie der NBA gab es eine Zwangspause. Den Wettanbieter bet365 traf die Coronakrise hart, da der größte Teil der Einnahmen über das Wettgeschäft generiert wird. Gut zu sehen war der Einbruch des Wettgeschäfts nicht nur am stark reduzierten Wettangebot. Auch die Suchanfragen bei Suchmaschinen gingen zwischen 8. und 14. März stark zurück. Gut zu sehen bei Google Trends. Bis zum 9. Mai gab es einen stetigen Abwärtstrend. Erst Mitte Mai war wieder ein leichter Aufwärtstrend zu erkennen.

Ebenso gut zu sehen waren die wirtschaftlichen Einbußen des britischen Sportwettenanbieters am Aktienmarkt. Der Aktienkurs der Playtech Limited, der die Sportwettenmarken bet365, betfair sowie Paddy Power angehören, verzeichnete bereits im Februar einen starken Einbruch. Die Talfahrt hielt bis März an. Zu diesem Zeitpunkt war der Tiefpunkt mit einem Aktienkurs von etwas mehr als 1.25 Euro erreicht. In den letzten Monaten erholte sich die Playtech Aktie mit einem Kurs von mehr als 3.70 Euro wieder. Im Vergleich dazu lag der Playtech Aktienkurs im Oktober 2019 jedoch bei knapp 5 Euro.

Große Unternehmen mit ausreichend Liquiditätspolster sind sicher
Die großen Fische wie Bet365,William Hill oder bwin sind zweifelsohne Global Player am Sportwettenmarkt. Im Jahr 2019 erwirtschaftete bet365 2,981 Milliarden britische Pfund. Dies ist sicherlich mit ein Grund, warum das britische Traditionsunternehmen die Corona-Krise bisher gut überstanden hat. Bislang wurde keiner der etwas mehr als 4.800 Mitarbeiter entlassen. Das soll bis Ende August 2020 auch so bleiben. Was danach passiert, wird die Zukunft zeigen. Das diverse Fußballligen und auch der europäische Fußball sowie andere Sportarten wie Tennis wieder den Betrieb aufgenommen haben, wird das Familienunternehmen Coates und andere namhafte Buchmacher positiv stimmen. Eine hilfreiche Übersicht über die bekanntesten Buchmacher, Casinos und vielen weiteren Online-Services gibt es auf www.redaktionstest.net.

Fehlende Sportwetter durch stark eingeschränktes Wettangebot
Wer noch vor einigen Monaten die bet365 Webseite öffnete, der musste suchen, um das eine oder andere Sportevent zu finden, um Wetten abzugeben. Wo in der Regel zahlreiche Fußballspiele zu finden sind, gab es lediglich vereinzelt Spiele, auf die gewettet werden konnte. Spiele in Weißrussland oder Nicaragua. Selbst für Fußballexperten eine echte Herausforderung. Da keine ATP- und WTA-Turniere stattfanden, konnten Sportwetter auch nicht auf bet365 Tenniswetten ausweichen. Auch nicht auf viele andere Sportarten wie Eishockey oder Basketball.

Bei eifrigen Wettfreunden standen plötzlich Randsportarten wie Tischtennis im Zentrum des Interesses, da es bei dieser Sportart trotz Covid-19 nahezu keine Einschränkungen im Spielbetrieb gab. Als krisenresistent zeigte sich vor allem der E-Sport. Sportevents an der Konsole konnten über die letzten Monate problemlos durchgeführt werden. Dennoch musst bet365 starke finanzielle Verluste hinnehmen. Wie hoch diese genau sind, hat die Führungsebene bisher nicht bekannt gegeben. Die Schätzungen belaufen sich auf zwischen 60% und 80%. Zahlen, die auch bei anderen bekannten Buchmachern zutreffend sein werden.

Internationale Spiele sorgen für wirtschaftliches Durchatmen
Mittlerweile können die Familie Coates und die bet365 Mitarbeiter wieder etwas Durchatmen. Auch begeisterte Sportwetter. Es müssen keine Wetten mehr auf Freundschaftsspiele in Schweden oder Ligaspiele in Weißrussland abgegeben werden. Aktuell können beispielsweise Wetten auf Fußballspiele der Europa League platziert werden. Auch Spiele der Champions League werden wieder ausgetragen. Wirtschaftlich für bet365 besonders wichtige Spiele, da viele Sportwetter bevorzugt auf Fußballspiele der Champions League oder Bundesliga tippen. Hin und wieder steht aktuell noch wie im Champions Viertelfinale Red Bull Leipzig gegen Atletico Madrid eine Absage im Raum, da sich zwei Spieler des spanischen Traditionsvereins mit dem Coronavirus infiziert haben.

Auch der Starttermin der Bundesligasaison 2020/2021 sorgt für ein wirtschaftliches Durchatmen bei bet365. Der Spielbetrieb soll am 18. September 2020 mit der Partie FC Bayern München gegen FC Schalke 04 beginnen. Auf Spiele der Serie A in Italien war es seit 20.06.20 wieder möglich, Prognosen bei bet365 abzugeben. Auch die spanische Primera Division nahm den Spielbetrieb im Juni (11.06) wieder auf. Mit einer Verzögerung werden in der kommenden Saison ohne Unterbrechung in Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien, England usw. Fußballspiele ausgetragen und somit auch Wetten abgegeben. Unter der Voraussetzung, das es keine befürchtete 2. Welle gibt.

Mit einigen Ausnahmen zurück zur Normalität
Auch bei den bet365 Tenniswetten stellt sich eine Besserung ein. Bisher konnte hauptsächlich auf Exhibition Spiele gewettet werden. Kleinere Turniere, wo sich der eine oder andere Top-Spieler fit hält. Die US-Open werden wieder stattfinden, was bei einigen Spielern stark umstritten ist. Unter anderem erteilten Rafael Nadal und Ashleigh Barty dem Grand-Slam-Turnier eine Absage. Auch andere Top-Spieler sind auf Grund des Risikos von Covid-19 am überlegen, ob sie das Turnier in den schwer von der Pandemie betroffenen Vereinigten Staaten absagen. Dies wird jedoch nichts daran ändern, das bei bet365 Wetten auf Spiele der US-Open abgegeben werden können. Auch wieder zunehmend auf Spiele bei ATP- und WTA-Turnieren.

Ähnlich wie im Tennis verhält es sich mit anderen Sportarten. Durch den Druck von Sponsoren und TV-Sendern kehrt langsam wieder Normalität in die Welt des Sports und bei bet365 sowie anderen Buchmachern ein. So konnten vor kurzem wieder Wetten auf Spiele der amerikanischen Baseball-Profiliga MLB platziert werden. Auch American Football Spiele gehören wieder zur Wettauswahl. Dennoch gestalten sich Sportwetten und Sportevents nach wie vor schwierig. Beispielsweise verweigern einige American Football Spieler ihre Dienste und ziehen die Opt-Out-Option. Auch im Baseball sind nach dem Start der Profiliga einige Covid-19 Fälle bekannt geworden. Nicht positiv für den Spielbetrieb. Auch für Sportwetter und Buchmacher ist dies eine Herausforderung, da nicht unter gewohnten Bedingungen gewettet wird. Das gilt auch für Fußballspiele ohne Zuschauer. Bet365 und die Buchmacher anderer Wettanbieter wie bwin mussten sich an die neuen Bedingungen anpassen und entsprechende Quoten vergeben, da bei einem Geisterspiel nicht der übliche Heimvorteil einer Heimmannschaft gegeben ist.

Die Zukunft der Wettanbieter
Wer bei bet365, William Hill, Bwin oder Bet3000 Wettkunde ist, muss sich keine Sorgen machen, das der Wettbetrieb eingestellt wird. Die schlimmste Zeit haben diese Online Buchmacher überstanden. Mittlerweile können wieder Wetten zu den verschiedensten Sportevents abgegeben werden. Dementsprechend kann das Familienunternehmen als auch die Angestellten leicht aufatmen. Wann das Wettgeschehen wieder wie vor dem Ausbruch des Coronavirus sein wird, lässt sich nur schwer vorhersagen. Die wichtigste Sportart Fußball nimmt jedoch mit der kommenden Saison seinen üblichen Lauf. In der Bundesliga ist der Saisonstart 2020/2021 mit mehr Zuschauern geplant. So können das traditionsreiche Wettunternehmen und dessen Kunden positiv in die Zukunft blicken.

Fazit
Der Sportwettenmarkt galt bisher als Krisenresistent. Doch das neuartige Coronavirus hat kleine wie große Sportwettenanbieter eines besseren belehrt. Populäre Buchmacher sind finanziell gut aufgestellt und werden die Krise im Gegensatz zu kleineren Wettanbietern gut überstehen. Bis wieder Normalität eintritt, wird es noch eine Weile dauern. Doch das aktuell vorhandene Wettangebot kann verglichen mit dem Wettangebot vor wenigen Monaten als attraktiv bezeichnet werden. Fußball, Basketball, Baseball oder Tennis, der Profisport fährt mit speziellen Schutzkonzepten fort. Wie am Aktienkurs als auch bei Google Trends zu sehen ist, geht es mit dem Wettunternehmen bet365 wieder stetig bergauf. Entwickelt sich die Situation weiterhin positiv, wird bald wieder Normalität in den bet365 Wettmarkt einkehren. Das Interesse der Kunden zu Wetten wird mit dem Wettangebot wieder steigen und bet365 wie auch andere große Buchmacher werden wieder schwarze Zahlen schreiben.


Welche Vor- und Nachteile bietet das Zahlen via Handyguthaben im Online Casino, Online-Shops und co.

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Bezahlen im Internet ist auf vielfältige Art und Weise möglich. Egal ob per Kreditkarte, per Überweisung, einen Bezahldienst und vieles mehr. Auch die Bezahlung per Handyguthaben ist bei vielen Online Angeboten optimal möglich. Viele Verbraucher wissen das nur noch nicht. Doch besonders beliebt ist diese Variante zum Beispiel bei Online Casinos und auch diversen Online Shops.

Der Vorteil beim Bezahlen mit Handyguthaben liegt darin, dass es eine volle Kostenkontrolle gibt. Denn Guthaben auf dem Handy bedeutet, dass keine Schulden gemacht werden können. Das Guthaben muss im Vorfeld aufgeladen werden und der Verbraucher hat so die volle Kostenkontrolle. Doch warum gerade mit dem Handy bezahlen und nicht mit der Prepaid Kreditkarte? Auch hier wäre sicherlich eine Kostenkontrolle möglich?

Wir möchten der Tatsache ein wenig auf den Grund gehen und schauen, wo das Bezahlen per Handyguthaben möglich ist und warum gerade diese Variante so beliebt ist. Denn es muss einen Grund geben, warum sie angeboten wird. Und dieser Grund spricht durchaus für diese Bezahlmethode.

Warum beispielsweise bei Online Casinos mit Handyguthaben bezahlen?
In den 90er Jahren war es erstmals möglich, dass Sportwetten abgeschlossen werden konnten, bei denen eine Einzahlung am Telefon getätigt wurde. Damals stand diese Einzahlung dann auf der Telefonrechnung, die monatlich ins Haus flatterte. Wer hier seine Ausgaben nicht unter Kontrolle hatte, konnte eine böse Überraschung erleben. Der Anbieter für dieses Bezahlsystem war fein raus. Er hatte sein Geld vom Telefonanbieter erhalten. Der Telefonanbieter musste sich darum kümmern, dass er seinerseits auch die Begleichung der Rechnung herbeiführen konnte.

Inzwischen sind mehr als 20 Jahre vergangen und es ist nicht mehr notwendig, um mit Handyguthaben zu bezahlen, jemanden anzurufen. Heute ist es möglich, dass zum Beispiel Online Casinos per SMS bezahlt werden kann. Ohne dass die Telefonrechnung in astronomische Höhen schnellt. Denn in vielen Fällen wird einfach das Prepaid Guthaben genutzt.

Trotz allem ist es auch noch möglich, dass beim Bezahlen der Betrag der Telefonrechnung gutgeschrieben wird. Auch das geht per SMS und ist eine einfache Lösung, die innerhalb weniger Minuten erledigt ist. Viele ziehen diese Lösung einer direkten Bezahlung per Kredit- oder EC-Karte vor, weil sie so einerseits die volle Kostenkontrolle haben, auf der anderen Seite aber auch etwas länger brauchen, bis die Rechnung ins Haus flattert.

Bei einem Prepaid Guthaben auf dem Handy wird sofort abgerechnet. Wird aber der zu zahlende Betrag der Handyrechnung zugeschrieben, dann erfolgt die Abrechnung einmal im Monat. Und zwar mit der Handyrechnung. Ist diese gerade erst erstellt wurden, hat der Verbraucher natürlich drei Wochen oder gar vier Wochen Zeit, bis er seine Verbindlichkeiten begleichen muss. Vielen reicht das aus, um finanziell wieder alles in die Bahn zu bringen und um dann die Rechnung bezahlen zu können. Außerdem ist es bequem, im Online Casino schnell per Handy zu bezahlen. Man muss das Spiel nicht groß unterbrechen, sondern kann weiterspielen und gleichzeitig die Bezahlung am Telefon vornehmen. So wie bei CasinoSecret, wo das Bezahlen per Telefon ohne weiteres ermöglicht wird.

Verschiedene Zahlungsoptionen
Neben der klassischen Bezahlung über die Telefonrechnung oder über das Prepaid Guthaben besteht zusätzlich die Möglichkeit, über ApplePay zu bezahlen. Allerdings ist diese Möglichkeit nur auf bestimmte Länder beschränkt. Auch hier spielt das Telefon eine große Rolle und auch hier ist es ausschlaggebend, um die Bezahlung vorzunehmen. Gleiches gilt für GooglePay. Auch das ist mit dem Telefon möglich und wird von vielen Online Casinos anerkannt.

Wie ist die Auswahl an Anbietern?
Es gibt viele, die beim Bezahlen mit dem Handy Guthaben Bedenken haben, dass die Auswahl an Spielen nicht so groß ist. Aber das stimmt nicht. Beim Bezahlen mit dem Handyguthaben gibt es eine ganze Reihe von Spielvarianten, die genutzt werden können. Und es gibt ausreichend Anbieter, die diese Bezahlvariante gerne anbieten. Alle führenden Softwareentwickler haben das Bezahlen mit Handy in ihrem Angebot inkludiert. Damit ist die Auswahl wirklich sehr groß.

Hinzu kommt, dass es vor allen Dingen viel Spielautomaten sind, die im Online Casino eine Bezahlung per Telefon erlauben. Zum Beispiel 3D Spielautomaten, Video Slots oder die beliebten Obstmaschinen.

Anstatt beim Bezahlen erst durch das Bankensystem zu navigieren, ist die mobile Bezahlmethode immer noch die einfachste Methode. Man kann eine Einzahlung in beliebiger Höhe vornehmen, aber auch eine Auszahlung. Dafür muss noch nicht mal eine spezielle Zahlungsmethode genutzt werden, die für das Handy entwickelt wurde. Es gibt unterschiedliche Bankoptionen, zu denen immer ein direkter Zugang besteht. Dazu gehören unter anderem eWallet, wie Paypal, Skrill oder Neteller. Aber auch innovative Lösungen wie Trustly sind sehr beliebt. Sie funktionieren alle auf dem Smartphone und sie bringen alle den gleichen Service mit sich. Nämlich das Bezahlen mit dem Smartphone über die Handyrechnung.

Wie kann telefonisch im Casino bezahlt werden?
Wenn mit dem Handy im Online Casino bezahlt wird, wird die mobile Version des Casinos heruntergeladen und genutzt. Das Hauptmenü wird dafür angewählt und dort lässt sich im Kundenbereich eine Option für das Bezahlen finden. Die Auswahl ist groß und man wählt dann ganz einfach aus, dass telefonisch bezahlt werden soll. Jeder Anbieter hat andere Parameter, die beim Aufsuchen der passenden Unterseite angewählt werden müssen. Hier lohnt es also, bei den jeweiligen Anbietern direkt danach zu suchen. Es ist dann möglich, eine SMS zu senden oder einfach eine Nummer anzurufen. So wird das Guthaben verbucht und kann direkt genutzt werden. Doch warum ist diese Variante beispielsweise besser als die Kreditkarte? Warum nutzen viele Verbraucher lieber das Smartphone, als die EC Karte?

Die Vorteile bei einer Bezahlung mit dem Smartphone
Es gibt viele verschiedene Vorteile, die sich beim Bezahlen per Telefonrechnung oder Prepaid Guthaben zeigen. Besonders bei Online Casinos, die sehr beliebt sind. Viele Verbraucher nennen an erster Stelle die Sicherheit und die Bequemlichkeit. Gleichzeitig aber auch die Tatsache, dass die Finanzdaten nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Zudem ist noch mal eine kleine Hürde eingebaut. Beim Bezahlen mit dem Smartphone überlegt mal vielleicht noch einmal mehr, ob man jetzt das Geld wirklich ausgeben möchte oder nicht. Das ist bei der Kreditkarte manchmal etwas anders.

Vorteilhaft ist zudem, dass Telefonzahlungen leichter zurückverfolgt werden können und die Gesamtausgaben gut im Überblick behalten werden können. Alle Finanzdaten bleiben anonym und es ist möglich, mit Prepaid Telefonkarten zu arbeiten, sodass auch ein finanzieller Rahmen gesetzt ist. Ein Überschreiten des Limits, dass man sich selbst gesetzt hat, ist bei Prepaid zum Beispiel gar nicht möglich.

Gibt es Nachteile?
Sicherlich kann nicht in allen Online Casinos mit dem Smartphone beziehungsweise mit dem Telefonguthaben bezahlt werden. Aber es gibt ja viele Casinos. Und wer sich im Vorfeld etwas informiert und die Möglichkeiten vergleicht, der wird problemlos Anbieter finden, die diese Bezahlmethode ermöglichen.

Ansonsten sind keine nennenswerten Nachteile zu erkennen, die gegen diese Bezahlmethode sprechen. Ganz im Gegenteil. Es lohnt sich, diese definitiv auszuprobieren. Schon allein der Tatsache wegen, dass sie sehr sicher ist und dass es nur bei Online Casinos möglich ist, die auch entsprechende Lizenzverträge haben.

Immer eine Option
Die Bezahlung per Telefon im Online Casino ist immer eine Möglichkeit, die in Betracht gezogen werden sollte. Sie bringt viele Vorteile mit sich, ermöglicht aber auch, abseits der allgemeinen Bezahlmethoden mal was Neues auszuprobieren. Besonders die Kostenkontrolle ist in diesem Zusammenhang zu nennen. Mit einem Prepaid Guthaben kann nur das Geld ausgegeben werden, das auch tatsächlich zur Verfügung steht. So wird einer Spielsucht vorgebeugt und selbstverständlich auch einer Überschuldung. Alles wichtige Punkte, die in der heutigen Zeit immer wieder thematisiert werden sollten, da sie sehr oft auftreten und nur schwer zu bekämpfen sind.


Von 2.106 auf 0 auf 500

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  • Allianz MTV Stuttgart startet mit einem öffentlichen Testspiel gegen Münster und Straubing am 12. September 2020 in die neue Saison
  • bis zu 500 Zuschauer in der SCHARRena zugelassen
  • Umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet
 
Samstag.| 2.106 Zuschauer jubeln in der rappelvollen SCHARRena der späteren MVP Simone Lee beim 3:0 gegen die Roten Raben Vilsbiburg zu. Danach Lockdown. Seit dieser Zeit konnte kein Zuschauer mehr Profi-Volleyballspiele live erleben. Null Spiele. Null Zuschauer.
Am 12. September 2020 startet der amtierende Deutsche Meister 2019 Allianz MTV Stuttgart in die neue Saison der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen. Mit einem Testspiel. Mit bis zu 500 Zuschauern. Gegen die Bundesliga-Kollegen des USC Münster und NawaRo Straubing. Live in der SCHARRena Stuttgart.
Stuttgarts sportliche Leiterin Kim Renkema: „Ich freue mich sehr, dass wir erstmals wieder vor Fans spielen können. Die Sehnsucht ist riesengroß. Wir haben eine sehr gute Truppe zusammengestellt und die ersten Testspiele haben das Potential bereits gezeigt. Auch die Harmonie abseits des Feldes ist sehr gut.“
Seit heute liegt die Genehmigung der Stadt Stuttgart vor. Vorausgegangen waren intensive Absprachen und Abstimmungen mit den lokalen Behörden. Im Mittelpunkt: ein rund 50-seitiges Konzept mit diversen Anlagen, welches „Stuttgarts schönster Sport“ erarbeitet hat, in dem sehr präzise Regelungen getroffen wurden, die eines garantieren sollen: größtmöglicher Schutz aller Beteiligten vor den Gefahren und Risiken des Coronavirus, denn die Gesundheit hat höchste Priorität. Das Konzept beinhaltet umfangreiche Hygienemaßgaben, aber auch zur An- und Abreise der Fans, zu personalisierten Tickets und insbesondere zur Kontaktverfolgung oder Fragen zum Gesundheitszustand. Zum Konzept gehören auch diverse Abstandsregeln. Viele Plätze und Reihen sind daher frei. Bewusst, um z.B. die Abstandsregel von 1,5 Meter bestmöglich einzuhalten.
„Endlich geht es wieder los. Wir haben lange auf diesen Termin hingearbeitet und uns intensiv vorbereitet, nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch“ erläutert Geschäftsführer Aurel Irion und führt weiter aus, „dass das Hygienekonzept für den Verein eine enorme organisatorische und finanzielle Belastung ist, die insbesondere die ehrenamtlichen Helfer an die Grenzen des machbaren bringt“. Aurel Irion appelliert auch an die Fans: „In Anbetracht der Infektionszahlen ist es wichtig, die Regelungen des Konzepts zu beachten und einzuhalten, speziell die Abstands- und Hygienevorschriften. Wir müssen weiter sehr vorsichtig sein und auf Sicht fahren. Nur mit diesen Maßnahmen ist ein Spielbetrieb mit Zuschauern überhaupt möglich“.
Gemäß der geltenden Corona-Verordnung des Landes und der Genehmigung der Landeshauptstadt Stuttgart sind für die Testspiele aktuell bis zu 500 Zuschauer zugelassen.
Fans können ab sofort unter www.stuttgarts-schoenster-sport.de die personalisierten Tickets für dieses Spiel über unseren Partner Easy Ticket Service bestellen. Es werden nur Print@Home Tickets angeboten. Erforderlich sind zudem Angaben zum Besucher sowie beim Einlass die Abgabe einer tagesaktuellen Selbsterklärung zum Gesundheitszustand, ansonsten ist kein Einlass möglich. Informationen zum Hygienekonzept für Besucher hat „Stuttgarts schönster Sport“ unter www.stuttgarts-schoenster-sport.de/saison/hygienekonzept übersichtlich zusammengestellt.


Überarbeitetes Hygienekonzept für den deutschen Profifußball

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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat das aktualisierte Hygienekonzept für die neue Saison im deutschen Profifußball veröffentlicht. Das gemeinsame Konzept von DFB und DFL, das sich in der vergangenen Spielzeit beim Restart der Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Liga, FLYERALARM Frauen-Bundesliga und im DFB-Pokal bewährt hatte, ist von der Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb umfassend weiterentwickelt und optimiert worden. Es soll mit Beginn der Saison 2020/2021 für alle Profiwettbewerbe im deutschen Fußball zur Anwendung kommen, dies sind im Bereich der DFL die Bundesliga und 2. Bundesliga sowie im Bereich des DFB die 3. Liga, FLYERALARM Frauen-Bundesliga und der DFB-Pokal der Männer und Frauen.

Im Fokus des Hygienekonzepts steht der Arbeitsschutz für die rund um den Spielbetrieb beteiligten Arbeitnehmer*innen – wie zum Beispiel Spieler*innen, Trainer*innen, Betreuer*innen und Medienvertreter*innen. Die enthaltenen Maßnahmen beziehen sich auf die Organisation und Durchführung des Trainings- und Spielbetriebs sowie die Arbeitsabläufe in den Stadien. Ziel der Überarbeitungen durch die Task Force unter Leitung von Nationalmannschaftsarzt Prof. Dr. Tim Meyer war es, auf Grundlage der bisherigen Erkenntnisse verschiedenster Beteiligter mittel- und langfristig praktikable Vorgaben zu entwickeln und bestmögliche medizinische Rahmenbedingungen für die bevorstehende Saison zu gewährleisten.

Das Konzept berücksichtigt die Konkretisierungen der Anforderungen an den Arbeitsschutz gemäß der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales bekannt gegebenen “SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel”. Die auch für den Fußball zuständige gesetzliche Unfallversicherung VBG sieht das Konzept im Einklang mit der “SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel”. Als Arbeitgeber tragen die Klubs die Verantwortung für die jeweilige Umsetzung der im Konzept festgehaltenen Maßnahmen im Sinne des Arbeitsschutzes.
Die mögliche Wiederzulassung von Zuschauer*innen war und ist kein konkreter Bestandteil des vorliegenden Hygienekonzepts, sondern weitgehend unabhängig davon zu betrachten. Die Verbände und Klubs bearbeiten die Frage, wann und in welchem Umfang die Fans die Spiele wieder live im Stadion verfolgen können, intensiv in einem separaten Prozess, stets in Austausch mit den zuständigen Behörden. Standortabhängig sind hierfür individuelle Lösungen

DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius sagt: “Das Hygienekonzept von DFB und DFL hat weltweit Beachtung gefunden und dafür gesorgt, dass die vergangene Saison sportlich zu Ende gespielt werden konnte. Darauf baut die nun weiterentwickelte Version auf. Der Gesundheitsschutz steht unverändert an erster Stelle. Wir sind uns im Fußball der großen Verantwortung bewusst und wollen mit gutem Beispiel für den Sport vorangehen. Dies gilt auch bei der Erarbeitung der weiteren Konzepte für eine mögliche Rückkehr der Fans in die Stadien.”

Das vorliegende Hygienekonzept für den Spielbetrieb ist allen Klubs der Profiligen sowie den Teilnehmern des DFB-Pokals aus dem Amateurbereich zugegangen und befindet sich beim DFB aktuell im offiziellen Beschlussverfahren durch das DFB-Präsidium. Neben den Grundlagen zur Durchführung des Sonderspielbetriebs beinhaltet das Konzept unter anderem Vorgaben zur Organisation und Hygiene im Stadion sowie den dortigen Arbeitsabläufen. Vorgesehen sind weiterhin strenge Hygienemaßnahmen, regelmäßige Testungen, permanentes Monitoring und angepasste organisatorische Abläufe im Spiel- und Trainingsbetrieb.

Im Vergleich zu den vorherigen Versionen unterscheidet das aktualisierte Hygienekonzept in drei Pandemiestufen, an denen sich die definierten Maßnahmen orientieren. Das Pandemie-Level “hoch” gilt demnach bereits ab 35 Neuinfektionen wöchentlich pro 100.000 Einwohner, das Pandemie-Level “mittel” bei mindestens fünf Neuinfektionen, das Pandemie-Level “niedrig” unterhalb von fünf Neuinfektionen. Die Abstufung bietet die Möglichkeit zu regionalen Lösungen, die zielgerichtet auf die Gegebenheiten vor Ort eingehen. Zur Bestimmung der Pandemiestufe wird an jedem Standort die Sieben-Tage-Inzidenz im eigenen Landkreis und aller angrenzenden Landkreise bzw. kreisfreien Städte herangezogen. Die Pandemiestufen können sich je nach Region unterscheiden, folglich können auch die zwingend umzusetzenden Hygienemaßnahmen innerhalb einer Spielklasse abhängig von den jeweiligen Standorten differieren.

Umfang und zeitliche Taktung der regelmäßigen Testungen sind ebenfalls von der Pandemiestufe abhängig. Gleiches gilt für die Maximalzahl der zugelassenen Personen im Stadion. Das Stadion ist im Hygienekonzept weiterhin in drei Zonen unterteilt: Stadioninnenraum (Zone 1), Tribünenbereich (Zone 2) und TV-Compound (Zone 3).


NABU: Noch 72.000 Fußballfelder mit Blühbrachen nötig

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Flächen können zur Falle für Insekten werden, wenn sie schon im Herbst gemulcht werden

Dazu sagt Johannes Enssle, NABU-Landesvorsitzender: „Mit der Verdoppelung der Brachflächen von 15.000 Hektar im Jahr 2010 auf inzwischen 30.000 Hektar liegt der Anteil der Brachen in Baden-Württemberg derzeit bei zwei Prozent der Ackerfläche. Das erst kürzlich im Landtag verabschiedete Biodiversitätsstärkungsgesetz sieht vor, den Anteil von solchen und anderen Flächen zum Schutz von Insekten und Vögeln mittelfristig auf zehn Prozent zu erhöhen. Es fehlen bis 2030 also noch rund 52.000 Hektar, was umgerechnet einer Fläche von 72.000 Fußballfeldern entspricht“, sagt der NABU-Landesvorsitzende Johannes Enssle.

Brachen und Blühflächen sind wichtig, da Insekten und viele Vogelarten hier Nahrung finden und sich fortpflanzen können. Ein großes Problem sieht der NABU jedoch darin, dass die allermeisten Brachen derzeit nur einjährig sind und bereits im Herbst wieder gemulcht und gepflügt werden, etwa um Winterweizen auszusäen. „Viele Insekten überwintern im Boden dieser Flächen oder legen ihre Eier in den trockenen Stängeln der Blühpflanzen ab, wo sie dann im Frühjahr direkt an der Futterpflanze schlüpfen. Das Mulchen im Herbst droht deshalb zu einer tödlichen Falle für viele Insektenarten zu werden,“ erklärt Enssle. Für den Schutz von Insekten und bedrohten Vogelarten, wie zum Beispiel dem Rebhuhn, seien mehrjährige Brachen deshalb unverzichtbar.

„Es ist dringend nötig, die Rahmenbedingungen und die Vorgaben in der landwirtschaftlichen Förderung anzupassen, damit in Zukunft nur noch Blühbrachen angelegt werden, die mehrjährig sind oder zumindest bis zum Frühjahr stehen bleiben. Der positive Effekt der Blühbrachen für die Artenvielfalt droht sonst zu verpuffen,“ warnt der NABU-Landeschef. Auch bei den Blühmischungen sollte noch nachgesteuert werden, damit neben Honigbienen und Erdhummeln möglichst viele weitere Wildbienen- und Schmetterlingsarten profitieren.


Saison im Neckarfreibad wird bis Anfang Oktober verlängert

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  • Merkel’sches Schwimmbad öffnet stufenweise ab Mitte September
  • Neue Time-Slots im Neckarfreibad ab 31. August

Seit Mitte Juni hat das Neckarfreibad für Besucher geöffnet. Die Möglichkeit, sich im Freibad abzukühlen und zu schwimmen, wird von den Gästen aus Esslingen und der Region sehr gerne angenommen. Häufig waren sämtliche Zeitfenster ausgebucht. Auch wenn vieles zunächst ungewohnt war, haben sich die Abläufe gut eingespielt. „Insgesamt läuft der Badebetrieb ruhig und geordnet ab“, freut sich SWE- Geschäftsführer Jörg Zou. „Wir bekommen auch viele positive Rückmeldungen von unseren Badegästen.“

Die Stadtwerke Esslingen wollen den Gästen auch weiterhin die Möglichkeit geben, zu schwimmen. Deshalb wird die Saison im Neckarfreibad bis Anfang Oktober verlängert. Voraussichtlich bis zum 4. Oktober werden Schwimmer im Sportbecken ihre Bahnen ziehen können. Planschbecken und Nichtschwimmerbecken werden je nach Wetterlage schon mit Beginn des Schuljahres Mitte September geschlossen. Das Merkel’sche Schwimmbad wird Mitte September zunächst nur für Schulen, Vereine und Schwimmkurse öffnen. „Es ist uns wichtig, dass Schulen und Vereine die Möglichkeit haben, Schwimmkurse abzuhalten und zu trainieren“, so Zou. Ab 5. Oktober soll das Sportbad im Merkel’schen Schwimmbad dann auch für die Allgemeinheit geöffnet werden.

Geplant ist, dass auch Mineralbad und Saunabereich ab 5. Oktober mit Einschränkungen öffnen. Wie schon in der laufenden Freibadsaison soll der Zutritt über ein Online-Buchungssystem geregelt werden. Genaue Informationen gibt es zu gegebenem Zeitpunkt auf der Internet-Seite (https://www.swe.de/merkelsches-schwimmbad). Die Stadtwerke Esslingen bitten alle Badegäste, sich vor einem Besuch jeweils aktuell im Internet zu informieren, da die genauen Regelungen je nach Entwicklung der Lage angepasst werden.

Darüber hinaus gibt es im Neckarfreibad ab dem 31. August ein paar Änderungen: Das Neckarfreibad wird dann von Montag bis Freitag von 7 Uhr morgens bis 19 Uhr abends geöffnet sein. Es gibt dann nur noch drei statt vier Time-Slots. Der zweite und dritte Time-Slot wird dafür auf eine Dauer von vier Stunden verlängert. Die zu buchenden Zeitfenster ändern sich entsprechend. Die genauen Daten finden Badegäste auf der Buchungs-Website: https://baeder-shop.swe.de

Dienstag, 25. August 2020Alle Planungen sind vorbehaltlich des weiteren Verlaufs der Corona-Pandemie: Wenn die Lage sich verändert, kann es sein, dass die Pläne sich noch ändern.


Regensburg stoppt die Siegesserie der Stuttgart Reds

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Im Spitzenspiel der Baseball Bundesliga Süd trafen am Samstag die Stuttgart Reds im heimischen TVC Ballpark auf die Regensburg Legionäre. Beide Teams waren in der aktuellen Saison noch ungeschlagen. Am Samstag konnten sich die Gäste zwei Mal deutlich mit 6:1 und 12:3 durchsetzen. Routine und Erfahrung setzte sich gegen das im Neuaufbau befindliche junge Stuttgarter Team durch. Dennoch konnten die TVC Baseballer, deren Aufstellung  durch den Ausfall von Tristan Hurler, Danilo Weber und Daniel Zeller von Coach di Salle umgebaut werden musste, positive Akzente setzen.

Der Dauerregen am Vormittag verzögerte den Spielbeginn um eine Stunde. Nach Spielbeginn kamen zuerst die Pitcher perfekt aus den Startlöchern. Marcel Giraud auf Stuttgarter Seite und Jan Tomek, tschechischer Nationalspieler in Regensburger Diensten, ließen den Schlagleuten keine Chance.

Im dritten Spielabschnitt verlor Giraud nach bereits erreichten zwei Aus die Präzision seiner Würfe, zwei Walks für Regensburg waren die Folge. Der darauffolgende Home Run von Regensburgs Power Hitter David Grimes brachte damit gleich drei Punkte für die Gäste ein. Die spürbar beeindruckte Reds Defensive ließ drei weitere Baserunner zu, bevor Coach Curtis di Salle den erst 16jährigen Moritz van Bergen die Verantwortung auf dem Werferhügel überließ.

Der machte das wichtige dritte Aus durch ein Strikeout und hielt damit den Schaden in Grenzen.

In der Offensive fanden die Reds weiterhin kein Rezept gegen Regensburgs Pitcher, dagegen zeigte die Regensburger Offensive, dass sie nicht umsonst die beste der Liga ist. Drei weitere Punkte im vierten Durchgang entschieden die Partie. William Germaine zeigte seinen Mannschaftskollegen danach mit einem Home Run noch eindrucksvoll, dass der Pitcher zu schlagen war. Das 1:6 war dann jedoch nur eine Ergebniskorrektur. Erfreulich neben dem Home Run auf Stuttgarter Seite die starke Offensive- und Defensivleistung von Kevin Heininger, der in den Kader aufrückte.

Spiel zwei begann für die zahlreichen Reds Fans mit einem bekannten Bild. Gleich der erste gegnerische Schlagmann drosch den Ball über den Zaun zum 0:1 Rückstand. Kein Grund zur Beunruhigung, das sah am vergangenen Wochenende gegen München genau so aus und endete mit einem Sieg für die Reds.

Auch dieses Mal schien sich das Blatt zu wenden. Auch Stuttgarts erster Schlagmann Yannis Weber ließ sich nicht lange bitten und antwortete ebenfalls mit einem Home Run zum 1:1. Pitcher Dustin Ward verhinderte mit seiner Defense in den folgenden Innings weitere Regensburger Punkte, und die Roten gingen im dritten Spielabschnitt erstmals in Führung. Nach Fridolin Finks hart erkämpften Single schlug Jonas van Bergen einen Monster Home Run, der gefühlt die Baumwipfel über dem Outfieldzaun passierte. Die umjubelte 3:1 Führung für die Reds hielt auch noch im vierten Spieldurchgang. Jonas van Bergen krönte damit seine starke Offensivleistung mit drei Hits bei vier At-Bats, darunter ein Double und ein Home Run.

Ab dem fünften Inning spielten dann nur noch die Gäste. Dustin Ward, der sich im ersten Spiel eine Prellung am Knie zugezogen hatte, verlor die Kontrolle über seine Pitches, und sofort war Regensburg zur Stelle, sechs Punkte im fünften Inning drehten die Partie zu Gunsten der Oberpfälzer. Die Reds stemmten sich in den verbliebenen Innings gegen die Offensive, dennoch waren fünf weitere Punkte zum 12:3 Endstand nicht zu verhindern.

Am kommenden Wochenende sind die Reds zu Gast beim Deutschen Meister in Heidenheim. Auch keine leichte Aufgabe, dennoch waren die Reds bei diesen besonderen Derbys immer wieder für eine Überraschung gut. Das nächste Heimspiel gegen die Ulm Falcons findet am Freitag, 4.9.2020 um 19 Uhr als Night Game im TVC Ballpark auf dem Schnarrenberg statt.

Foto von Iris Drobny, www.drobny.photography


Radfahrer müssen beim Überholen klingeln

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Fahrradfahrer haben auf einem gemeinsamen Geh- und Radweg keinen Vorrang und dürfen Fußgänger nur überholen, wenn diese sie nach einem Klingeln bemerkt haben. Notfalls müssen sie ihr Tempo auf Schrittgeschwindigkeit reduzieren. Die Württembergische Versicherung, ein Unternehmen der W&W-Gruppe, weist auf ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts Hamburg (1 U 155/18) hin.

Zwei Radfahrer überholten auf einem mit Schild ausgewiesenen gemeinsamen Geh- und Radweg eine Gruppe von Fußgängern, die einen nicht angeleinten Hund dabei hatte. Der erste Radler, der ein Stück vorausfuhr, hatte geklingelt, um auf sich aufmerksam zu machen. Als die hinterherfahrende Radlerin mit einem Tempo von rund 10 km/h – ohne zu klingeln – an der Gruppe vorbeifuhr, lief der Hund in ihren Fahrweg und brachte sie zu Fall. Dabei erlitt sie Brüche an einem Daumen und Ellbogen, die neun Operationen und dauerhafte Beeinträchtigungen zur Folge hatten. Sie verklagte den Halter des Hundes, ihr Schmerzensgeld zu zahlen und erlittene Nachteile auszugleichen, kam damit jedoch nur teilweise durch.

Laut dem Urteil muss zwar der Hundehalter für die von seinem Hund verursachten Unfallfolgen einstehen. Das Gericht sah jedoch eine Mitschuld der Radfahrerin und reduzierte die bestehenden Ansprüche um ein Drittel. Auf einem gemeinsamen Geh- und Radweg dürften Fußgänger den ganzen Gehweg nutzen und darauf vertrauen, dass Radfahrer durch Klingeln auf sich aufmerksam machen. Erst dann müssten die Fußgänger den Weg teilweise freigeben und ihren Hund zu sich nehmen. Bei unklaren Verkehrslagen dürften Radfahrer nur mit Schrittgeschwindigkeit überholen, um sofort halten zu können. Das Gericht sprach der verletzten Radfahrerin dennoch ein Schmerzensgeld von 20.000 Euro zu und berücksichtigte dabei eine verminderte Erwerbsfähigkeit von 20 Prozent. Außerdem bekam sie einen teilweisen Ausgleich dafür, dass sie während der Genesung ihren Haushalt nicht selbst führen konnte. Dabei schätzte das Gericht den notwendigen Zeitaufwand auf 28 Stunden pro Woche für einen Zweipersonenhaushalt. Der Hundehalter hatte im entschiedenen Fall eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung abgeschlossen, die für den Schaden aufkam.


Corona-Zahlen steigen wieder an

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  • Gesundheitsamt appelliert eindringlich an die Selbstdisziplin der Bürgerinnen und Bürger
  • Besondere Vorsicht im medizinischen und pflegerischen Bereich nötig

Stuttgart.| Aktuell steigen die Corona-Fälle stark an: In Stuttgart hat es in den vergangenen sieben Tagen 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gegeben. Bei 35 ist eine Vorwarnstufe erreicht, bei 50 müssen zum Gesundheitsschutz der gesamten Bevölkerung drastische Schritte bis hin zu erneuten Lockdown-Maßnahmen ergriffen werden.

Daher appelliert das Gesundheitsamt eindringlich an das Verantwortungsbewusstsein und die Selbstdisziplin der Bürgerinnen und Bürger. Besonders im medizinischen und pflegerischen Bereich sei große Vorsicht geboten, um vulnerable Personen, aber auch Mitarbeitende nicht zu gefährden, so das Amt.

Dr. Florian Hölzl, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamts, sagte am Samstag, 22. August: „Die Lage bereitet uns zunehmend Sorge. Wir haben bei den Neuinfektionszahlen einen deutlichen Anstieg. Daher ist es unbedingt erforderlich, dass die Menschen weiterhin mitziehen und die geltenden Regeln befolgen – wie Maskenpflicht, Abstand halten und Reduktion der sozialen Kontakte.“

Dass die Zahlen derart in die Höhe gehen, liegt nach Angaben des Gesundheitsamts zu einem großen Teil an den Reiserückkehrern: Unter allen Infektionsfällen seit Mitte Juni machen sie 42 Prozent aus – Tendenz steigend. Hölzl: „Vor allem für Reiserückkehrer aus Risikogebieten, aber auch für Reisende aus anderen Ländern ist Vorsicht geboten. Daher ist es absolut sinnvoll und empfehlenswert, dass sich Rückkehrer aus dem Ausland immer testen lassen – auch wenn es eine Pflicht nur für Risikogebiete gibt.“

Bis zum Erhalt des Ergebnisses sollte dringend eine Kontaktreduktion erfolgen, um sowohl im persönlichen Umfeld als auch auch an der Arbeitsstelle niemanden unnötig in Gefahr zu bringen.

Virus von medizinischen und pflegerischen Einrichtungen fernhalten
Wie das Gesundheitsamt mitteilt, hat es in jüngster Zeit auch Reiserückkehrer gegeben, die ohne das Ergebnis ihres Corona-Tests abzuwarten, wieder bei der Arbeit erschienen sind – und infiziert waren. Dabei hätten Betroffene zum Teil auch keine adäquate Ausrüstung zum Schutz des Umfelds getragen. Dies sei äußerst problematisch, denn gerade im medizinischen und pflegerischen Bereich könne dies eklatante Folgen haben, warnte Hölzl. Er sagte: „Es hat sich gezeigt, dass das Virus gerade bei älteren und kranken Menschen zu schweren Krankheitsverläufen führen und mitunter tödlich enden kann.“

Aus diesem Grund hat das Gesundheitsamt jetzt Alten- und Pflegeeinrichtungen, Pflegedienste sowie Behinderteneinrichtungen und den medizinischen Bereich angeschrieben, um für das Thema nochmals zu sensibilisieren. Florian Hölzl sagte: „Es gilt dringend, ein Übertreten des Infektionsgeschehens aus der Allgemeinbevölkerung in die Einrichtungen zu verhindern. Dies kann aber nur gelingen, wenn insbesondere auch die Mitarbeitenden sich entsprechend verhalten und die Verantwortlichen die Risiken verringern.“

Der stellvertretende Amtsleiter gab darüber hinaus zu bedenken, dass die Tests nach der Rückreise nur eine Momentaufnahme liefern und keine vollständige Sicherheit bieten. Hölzl mahnte: „Rückkehrer, auch wenn sie nicht aus einem Risikogebiet kommen, sollten in den 14 Tagen nach ihrer Rückkehr aus dem Ausland entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen, beispielsweise die sozialen Kontakte auf das erforderliche Minimum reduzieren. Zudem ist es ratsam, sich in Quarantäne zu begeben, wenigstens bis ein negatives Testergebnis vorliegt, und den Test nach fünf bis sieben Tagen zu wiederholen. Denn der einmalige Test kann gerade bei einer sehr frischen Infektion noch falsch-negativ sein.“

Wie der erste Test ist auch der zweite Test nach einer Auslandsreise derzeit kostenlos.