Bietigheim will gegen Aue zurück in die Erfolgsspur

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Nach fünf sieglosen Spielen soll am Sonntag endlich der Knoten platzen. Die SG BBM Bietigheim empfängt in der Halle am Viadukt den EHV Aue (17 Uhr). Die Partie wird online auf www.sportdeutschland.tv kostenfrei zu sehen sein.

Wer von den letzten neun Partien nur eine gewinnen kann, der landet im ausgeglichenen Feld der 2.HBL schnell im unteren Mittelfeld und wenig später beim Thema Abstiegsgefahr. Die Bietigheimer Handballer sind inzwischen mit 19:27 Punkten auf Rang 13 abgerutscht. Auch der EHV Aue holte nur einen Zähler aus den letzten 4 Spielen. Mit 23:21 Punkten haben sich die Erzgebirgshandballer auf Rang 8 zuvor jedoch eine wesentlich bessere Position verschafft als die SG BBM.

Selbstvertrauen, Tore, Siege – ein Dreieck, in dem eines ins andere greift. Schnell wird daraus eine Negativspirale. Im Idealfall jedoch läuft es für ein Team, das die entsprechenden handballerischen Fähigkeiten in sich trägt, oftmals scheinbar wie von selbst. Von diesem „Flow“ ist die SG BBM auch unter Interimstrainer Brian Ankersen aktuell weit entfernt.

Selbstvertrauen
Das Thema lässt selbst die Routiniers im Team, die teilweise schon zwei Aufstiege in die Handball-Bundesliga mitgemacht haben, nicht kalt. Selbst einen wie Christian Schäfer nicht. Zusammen mit seinen zehn Toren bei der 23:27-Niederlage in Konstanz erzielte der 32-Jährige ligaweit zwar die meisten Saisontore (149, davon 61 Siebenmeter). Zuletzt hatte der Rechtsaußen, der seit 2007 bei der SG BBM ist, aber auch vom Siebenmeterpunkt den einen oder anderen liegen lassen. Schäfer ist dabei noch derjenige, der in der aktuellen Situation vorangeht, siehe seine zehn Tore in Konstanz.

Tore
593 erzielt die SG BBM bislang, 60 Prozent der Würfe landen im gegnerischen Tor. Eine Wurfquote, die ins Mittelfeld passt, aber weit weg ist von den Zahlen der letzten Saison. Weit schwerer fällt ins Gewicht, dass sich die SG BBM immer mal wieder lange Spielphasen mit wenig Torerfolgen leistet. In Konstanz gelangen in 20 Minuten nach der Pause nur fünf Tore. Aus einer 18:16 Führung wurde ein 18:22-Rückstand. Spielentscheidende Torflauten.

Siege
Der letzte doppelte Punktgewinn datiert vom 5. März (35:26 gegen Hüttenberg), es folgten vier Niederlagen und zum Ankersen-Einstand das 27:27-Unentschieden in Lübbecke. Die Rückrundenbilanz bislang: 2:8 Punkte und damit ähnlich wie beim Corona-geprägten Saisonauftakt.

Corona ist auch beim kommenden Gegner das große Thema. Insgesamt 15 Spieler erkrankten beim EHV Aue im Laufe der Saison. Viel Anteilnahme erfuhr Cheftrainer Stephan Swat. Der 43-Jährige lag viele Wochen auf der Intensivstation. Er hat den langen Kampf gegen das Virus gewonnen, es geht wieder aufwärts, die Genesung schreitet voran. Letzte erfreuliche Meldung war, das Swat wieder nach Hause durfte. Wann er an die Seitenlinie zurückkehren kann, ist noch offen. Anfang Dezember und bis zum Saisonende übernahm Rúnar Sigtryggsson seine Aufgaben. Der Isländer kennt den EHV. Bereits von 2012 bis 2016 war er beim EHV Aue als Cheftrainer tätig. Bedenkt man, dass Aue aktuell auch einige Langzeitverletzte zu beklagen hat, ist es umso erstaunlicher, wie sich die Erzgebirgshandballer unter dem 48-jährigen früheren Nationalspieler in dieser Saison schlagen.

Zuletzt zeigten die Sachsen beim 24:24 im Derby beim ThSV Eisenach wieder eine aufsteigende Formkurve. Top- Torjäger Adrian Kammlodt (104 Tore) wurde nach der starken Leistung gegen Eisenach auf Halblinks in die Mannschaft des 24. Spieltages nominiert. Im Ost-Derby gab der Portugiese Goncalo Ribeiro auf der Spielmacherposition nach überstandenem Handbruch ein vielbeachtetes Comeback, erzielte fünf Tore.

Der EHV kann nach einer Woche Pause ausgeruhter antreten als die SG BBM, die gegen Aue das fünfte Spiel innerhalb von zwei Wochen absolviert. Vielleicht ist es jedoch von Vorteil, wenn Bietigheim jetzt im kurzen Rhythmus bleiben kann. Denn nicht alles war negativ in den letzten Spielen. Die kämpferische Einstellung stimmte, handballerische Qualität steckt ohnehin im Team. Allein das Selbstvertrauen muss über 60 Minuten zurückkehren.


Karsamstag: Polizeieinsatz wegen mehrerer Demonstrationen

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  • Verkehrsbehinderungen erwartet
  • Stadt erlässt Auflagen für Kundgebungen

Stuttgart.| Die Stuttgarter Polizei und die städtische Versammlungsbehörde werden am Karsamstag, 3. April, anlässlich einiger Demonstrationen im Einsatz sein. Auf Grund der Lage werden mehrere Hundert Polizei-Beamte in der Innenstadt und in Bad Cannstatt ihren Dienst leisten.

Das Polizeipräsidium Stuttgart bekommt dabei unter anderem Unterstützung von der Bereitschaftspolizei und neben Beamtinnen und Beamten der Einsatzhundertschaft und der Kriminalpolizei werden auch Beweissicherungseinheiten, Kommunikationsteams sowie Polizeireiter im Einsatz sein.

Die angemeldeten Demonstrationen befassen sich vorrangig mit dem Thema Umgang mit der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Regelungen. Die Versammlungsbehörde hat aus diesen Gründen dem Anmelder klare Auflagen erteilt und mahnt bereits heute die Einhaltung der gültigen Infektionsschutzregeln an. Passanten wird aus Eigeninteresse das Meiden der Kundgebungen empfohlen.

Die Teilnahme, möglicherweise tausender versammlungswilliger Pandemie-Kritiker, stellt die Einsatzleitung des Polizeipräsidiums sowie alle Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten im Einsatz vor große Herausforderungen.

Polizeipräsident Franz Lutz sagte am Mittwoch: „Das Spannungsfeld zwischen der Gewährleistung der Demonstrationsfreiheit und dem Recht sich hierbei auch in großen Mengen zu versammeln einerseits sowie der Einschränkungen für jeden Bürger und jede Bürgerin andererseits ist für die Polizei bei solchen Einsatzanlässen nicht lösbar. Bereits bei der letzten Demonstrationslage mit ähnlicher Thematik saßen unsere Einsatzkräfte buchstäblich „zwischen den Stühlen“. Während Demonstrationsteilnehmer den Beamten zuriefen, dass sie sich schämen sollten, unbescholtene Bürger wegen Corona zu schikanieren, forderten Passanten die Polizei auf, gegen Maskenverweigerer hart durchzugreifen.“

Der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, Dr. Clemens Maier, sagte: „Wir befinden uns mitten in der dritten Pandemiewelle. In den Krankenhäusern steigt wieder die Zahl an Corona erkrankter Patientinnen und Patienten. Ich appelliere deshalb an alle, sich an die Corona-Hygieneregeln zu halten, um Mitmenschen zu schützen. Jeder sollte sich überlegen, ob er sich dem erhöhten Ansteckungsrisiko aussetzen will, das von Menschenanhäufungen ausgehen kann.”

Auf den Anfahrtswegen zu den Versammlungen in der Innenstadt und in Bad Cannstatt sowie während der Versammlung selbst, ist insbesondere im Bereich des City Rings mit teils erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.


Wüstenrot mit neuem Vorstandsressort

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Die Wüstenrot Bausparkasse AG baut ihren Vorstand planmäßig aus. Zum 1. Juni 2021 wird Falko Schöning (52) neues Vorstandsmitglied der traditionsreichsten deutschen Bausparkasse. Die Erweiterung des bisher zweiköpfigen auf den dann wieder aus drei Mitgliedern bestehenden Vorstand erfolgt vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung von Digitalisierungsthemen.

Falko Schöning ist seit Mitte 2020 Generalbevollmächtigter der Bausparkasse und war seit 2009 in leitender Funktion unter anderem in der privaten Baufinanzierung der Commerzbank tätig. Zuvor hatte er zahlreiche leitende Funktionen bei der Dresdner Bank inne. Künftig verantwortet er im Vorstand die Themen IT, Operations und Portfoliosteuerung, welche er bereits als Generalbevollmächtigter betreut hat.

Der Wüstenrot-Vorstand bestand nach dem altersbedingten Ausscheiden von Dr. Michael Gutjahr im Sommer 2020 vorübergehend nur aus zwei Personen und ist jetzt wieder komplettiert. Seine Mitglieder sind der Vorstandsvorsitzende und Geschäftsfeldleiter Wohnen der W&W-Gruppe Bernd Hertweck (53), Finanzvorstand Matthias Bogk (43) und Falko Schöning.

Der Wüstenrot-Aufsichtsrat dankt Falko Schöning für seine bisherige erfolgreiche Arbeit und wünscht ihm in seinem neuen Amt alles Gute.


Nachhaltiges Wohnviertel am Stöckach entsteht

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  • Bis zu 800 Wohnungen, mehrere Kitas und eine Grundschule für den Stuttgarter Osten
  • Die EnBW und die Landeshauptstadt Stuttgart einigen sich bei Planungen für ein nachhaltiges Wohnviertel am Stöckach

Stuttgart.| Als Basis für den Rahmenplan des ehemaligen EnBW Betriebsgeländes am Stöckach haben Stadt Stuttgart und EnBW eine Vorvereinbarung unterzeichnet. Im Ausschuss für Städtebau und Technik (STA) wurden heute die vorläufigen Pläne für die Bebauung am Stöckach vorgestellt. Neu ist dabei eine Grundschule auf dem Areal. Im Quartier sind zudem mehrere Kindertagesstätten geplant.

„‘Der neue Stöckach‘ bietet beste Voraussetzungen für ein sozio-kulturell, ökonomisch und ökologisch nachhaltiges Quartier. Ich freue mich, dass wir in einem konstruktiven Miteinander mit der Stadt Stuttgart und der IBA’27 in den vergangenen Monaten einen großen Schritt weitergekommen sind“, so Frank Heberger, Generalbevollmächtigter der EnBW, und fährt fort: „Mithilfe einer passgenauen Flächendichte und Höhenentwicklung sind vor Ort rund 60.000 Quadratmeter Wohnfläche möglich. Damit können wir im angespannten Stuttgarter Wohnungsmarkt für eine gewisse Entlastung sorgen. Mit der Realisierung einer Grundschule und mehreren Kindertagesstätten übernehmen wir zudem für die Jüngsten in unserer Gesellschaft Verantwortung. Nun gilt es, gemeinsam mit allen Partner*innen sowie der Bürgerschaft ein Nutzungskonzept zu entwickeln, das zukunftsweisend ist und Lust macht auf Wohnen, Leben und Arbeiten im Quartier.“

Der Rahmenplan soll bis zum Sommer finalisiert werden. Dieser bildet die wesentliche Grundlage für den Bebauungsplan und den notwenigen Baubeschluss. Ein neuer Bebauungsplan für das Areal am Stöckach ist erforderlich, da dieses bisher als Gewerbefläche ausgewiesen ist. Das eigentliche Bebauungsplanverfahren soll noch in diesem Jahr starten, der Beschluss und damit die Baugenehmigung sollen in 2022 erfolgen. Dann beginnen auch die ersten Abbrucharbeiten auf dem Areal. 2027 werden die ersten Bewohner*innen am neuen Stöckach erwartet.

Partizipation wird fortgesetzt
Auch im fortlaufenden Prozess führt die EnBW die intensive Bürgerbeteiligung fort und setzt weiter auf den direkten Austausch mit der Nachbarschaft und den Stuttgarter*innen. Für die Partizipationsphase ab 2021 wurde ein neues Format mit verschiedenen Modulen entwickelt. Nächster Termin für eine Kreativ-Werkstatt ist der 24. April 2021. Hier werden die aktuellen Planungen mit der Bürgerschaft diskutiert. Der Partizipationsprozess wird in Kooperation mit der Landeshauptstadt Stuttgart und der Internationalen Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart (IBA’27) geführt.

„Der neue Stöckach“
Auf dem ehemaligen Betriebsgelände „Stöckach“ im Stuttgarter Osten plant die EnBW ein zukunftsweisendes Stadtquartier. Das rund 4,25 Hektar große Areal soll sich zu einem CO₂-neutralen und – soweit möglich – autofreien Quartier wandeln und zugleich vielfältige Angebote für Bewohner*innen verschiedener Lebensphasen anbieten. Im Blick steht die Schaffung bezahlbaren Wohnraums: Insgesamt sind ungefähr bis zu 800 Wohnungen geplant, 40 Prozent davon sozial gefördert. 2019 wurde in Abstimmung mit der Stadt Stuttgart ein zweistufiger Realisierungswettbewerb durchgeführt. Aus mehr als 80 teilnehmenden Büros ging das Architekten-Netzwerk tong+ aus Frankfurt/Hanoi als Gewinner hervor. Die Ideen bilden die Grundlage für die Erarbeitung eines Rahmenplans, das laufende Bebauungsplanverfahren und die weiteren Planungen. Auf www.der-neue-stoeckach.de erhalten Interessierte weitere Informationen.


Stuttgart Reds starten am Gründonnerstag in Baseball Bundesliga Saison

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Mit einem Heimspiel am 1.April gegen die Ulm Falcons starten die Bundesliga-Baseballer der Stuttgart Reds in die neue Saison. Pandemie-bedingt sind für dieses Heimspiel keine Zuschauer erlaubt, doch Reds-TV überträgt das Spiel ab 19:00 im Internet Live Stream. Im Team und auch auf dem Sportgelände des TV Cannstatt, wo die Stuttgart Reds zuhause sind, tut sich aktuell eine Menge. Rings um das Baseball-Feld auf dem Schnarrenberg ist die kommenden Monate Großbaustelle. Die alten Tribünen und Gebäude sind bereits abgerissen, sie machen Platz für eines der schönsten Baseballstadien Europas, das in rund zwei Jahren Bauzeit entstehen wird. Auch sportlich geht es nach vorne. In den Vorbereitungsspielen gegen Regensburg, Heidenheim und Tübingen machten die Reds eine gute Figur und zeigten sich gut gerüstet für den Saisonbeginn.

Den Reds gelang es über den Winter den erfolgreichen Kader von 2020 weitestgehend zusammenzuhalten. Zum Team, das in der verkürzten Saison 2020 den dritten Tabellenplatz im Süden erreichte, stößt 2021 wieder Publikumsliebling Toni Horvatic dazu. Horvatic spielte bereits 2019 für die Reds als Starting Pitcher und begeisterte zudem als Top Schlagmann. Ebenfalls aus Kroatien stammt Kruno Gojkovic, der 25jährige ehemalige U23 Nationalspieler erweitert wie Horvatic den Pitching Staff der Reds. Ein weiterer Neuzugang ist der Kubaner Elias Macias. Elias war bereits in der Schweizer Nationalliga tätig und wird die Reds auch im weiteren Ausbau der Jugendarbeit voranbringen.

Neben den Rückkehrern und Neuzugängen können Coach Curtis di Salle und Manager André Fink auf den kompletten Kern des 2020er Kaders stützen. Die Reds Fans können sich auf die langjährigen Stammspieler Ruben Kratky, Xavi Gonzalez, Danilo Weber, Jonas van Bergen und Daniel Zeller genauso freuen wie auf die in den letzten Jahren erfolgreich ins Bundesliga-Team integrierten Nachwuchsspieler Fabian Beck, Frido Fink, Benedikt Schäffer, Moritz van Bergen und Yannick Witt. Auch die mit starken Leistungen zuletzt in den Kader eingestiegenen Dustin Ward, Marcel Giraud, Joe Cedano de Leon und Billy Germaine sind wieder mit von der Partie. Krankheits- bzw. verletzungsbedingt werden Yannis Weber und Jannik Denz die gesamte Saison 2021 fehlen.

Mit einem sehr jungen, talentierten Team, das durch erfahrene Spieler stabilisiert wird, kann Coach Curtis di Salle die sportliche Entwicklung konsequent weiter vorantreiben. Bei einer COVID-bedingt noch nicht ganz absehbaren Saison nehmen die Reds die Playoff-Plätze in Angriff. Auch wenn der erste Spieltag noch ohne Zuschauer im TVC Ballpark der Reds stattfindet, hofft das Team auf eine baldige Verbesserung der Lage. Die Reds freuen sich darauf, mit ihren Fans die Baustelle auf dem Schnarrenberg Bauabschnitt für Bauabschnitt schnell wachsen zu sehen, begleitet vom erfolgreichen Verlauf der Baseball-Saison.


Landeshauptstadt zieht „Notbremse“ wegen Überschreitung des Schwellenwerts

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Maßnahmen treten ab Mittwoch in Kraft

Stuttgart.| Die Corona-Fallzahlen liegen in der Landeshauptstadt Stuttgart seit mehreren Tagen über einer Sieben-Tages-Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Aus diesem Grund zieht die Stadt nun die in der Corona-Verordnung des Landes vorgesehene „Notbremse“. Damit sind Einschränkungen für Bereiche des öffentlichen Lebens verbunden. Das hat die Stadt am Sonntag, 28. März, bekannt gegeben.

Bereits am Freitag, 26. März, lag die Sieben-Tages-Inzidenz in Stuttgart drei Tage in Folge über dem Schwellenwert von 100. Die Stadt hatte mit der Umsetzung der „Notbremse“ aber noch die neue Corona-Verordnung des Landes abgewartet, die für das Wochenende angekündigt war, um eine Übereinstimmung der Maßnahmen sicherzustellen.

Da die Maßnahmen „ortsüblich bekanntgemacht“ werden müssen, gelten sie ab dem zweiten Werktag nach formaler Veröffentlichung: Die Notbremse greift folglich ab Mittwoch, 31. März. Sollte die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen wieder unter 100 liegen, können die Beschränkungen aufgehoben werden. Verschlechtern sich die Zahlen hingegen weiter, könnte es zu noch weitreichenderen Maßnahmen – wie beispielsweise nächtlichen Ausgangsbeschränkungen – kommen.

Aktuell liegt die Sieben-Tages-Inzidenz in Stuttgart bei 103,0 (Stand 27. März, 16 Uhr). Weitere Infos sowie die aktuellen Fallzahlen für Stuttgart sind zu finden unter www.stuttgart.de/corona.


„luca“ im Landkreis Böblingen

App für die Kontaktpersonennachverfolgung

Kreis Böblingen.| Die App „luca“, mit der die Kontaktpersonennachverfolgung erleichtert werden soll, ist in die Systeme des Böblinger Gesundheitsamts integriert. Damit sind auch im Landkreis Böblingen die technischen und administrativen Voraussetzungen für den Einsatz dieser digitalen Anwendung geschaffen. Das Land Baden-Württemberg hatte am vergangenen (26. März) mittels Pressmeldung bekannt gegeben, dass die erforderlichen Lizenzen für den flächendeckenden Einsatz der App in Baden-Württemberg beschafft wurden.

Solche digitalen Anwendungen werden als wichtige Bausteine im Zusammenhang mit Öffnungsstrategien gesehen. Wer „luca“ auf dem Handy hat, kann sich – mit den entsprechenden Gegenstücken im Handel und, wenn geöffnet werden darf, dann auch in der Gastronomie, einfach „einchecken“. Im Fall eines Falles können Kontaktpersonen so schnell ermittelt und damit Infektionsketten möglichst eingedämmt werden. Die App kann, neben Handel und Gastronomie beispielsweise auch im Bereich von Pflegeheimen oder anderweitig angewandt werden, wo sich sogenannte „luca locations“ einrichten lassen. Gäste, Besucher oder Kunden werden über die App registriert, auch eine Übermittlung ans Gesundheitsamt erfolgt digital.

„luca“ ist eine kostenlose App. Man gibt seine Daten ein und erhält einen QR-Code, mit dem man sich beispielsweise am Eingang eines Lokals scannen kann und damit „eincheckt“. Umgekehrt, beim Verlassen einer bestimmten geografisch festgelegten Zone, checkt man automatisch aus. Erkrankt nun eine Person, die in dem Lokal war, kann das Gesundheitsamt auf die von „luca“ gesammelten Daten zugreifen und die Kontaktpersonen direkt über die App informieren. Natürlich vorausgesetzt, man erlaubt dem Gesundheitsamt den Zugriff. Die App funktioniert über eine Ende-zu-Ende Verschlüsselung, das bedeutet – die Nutzer entscheiden, ob sie eine Art „Schlüssel“ für ihre Daten an das Gesundheitsamt weitergeben. Betreiber von Lokalen oder Geschäften legen eine sogenannte „luca location“ an, die mit den Apps auf den Smartphones der Gäste korrespondiert. Wer kein Smartphone hat, kann einen Zugang nutzen, den der Gastgeber zur Verfügung stellen kann; oder einen „luca-Schlüsselanhänger“ nutzen – eine alternative Möglichkeit, mit der man sich ebenfalls registrieren kann.

Infos zur App wie beispielsweise Fragen zur Einrichtung von locations lassen sich über die Homepage der Betreiber nachschlagen (www.luca-app.de). Das Gesundheitsamt kann dazu keinen Support anbieten, dort können lediglich zu etwaigen tatsächlichen Fällen dann Auskünfte gegeben werden. Die Frage der zentralen Beschaffung der analogen „Schlüsselanhänger“ wird aktuell geprüft. Damit könnten diese, wenn es zu entsprechenden Öffnungsschritten kommt, über verschiedene Akteure verteilt werden.


Bietigheim kann Coup nicht wiederholen

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Der TuS N-Lübbecke lässt sich im Rückspiel bei der SG BBM Bietigheim kein zweites Mal überraschen und gewinnt beim Tabellenzwölften ungefährdet mit 24:29 (11:15) Toren. Nettelstedt behauptet seine Position hinter den beiden führenden Teams, während Bietigheim jetzt auf die zwei Spiele gegen Mittelfeldkonkurrenten in der bevorstehenden Englischen Woche hofft.

Anders als noch im Nachholspiel am Mittwoch, als die Schwaben mit einem 27:27 überraschend einen Punkt in Lübbecke holten, konnte die Mannschaft von Emir Kurtagic die Konzentration über die gesamte Spielzeit hochhalten. „Wir haben besser verteidigt mit einer besseren Torwartleistung als am Mittwoch“, so der Chefcoach des TuS. „Wir haben die Stabilität in der Abwehr behalten“, so Kurtagic und deshalb auch die zwei Punkte.

Den Unterschied machte am Samstag auch die Chancenverwertung. „Wir haben gut gespielt im Angriff, lassen aber zu viele Chancen liegen“, so Interimscoach Brian Ankersen. Das seien dann gegen eine Mannschaft wie Nettelstedt, die prompt im Tempospiel antwortet, Szenen, die doppelt schmerzten. „Ich bin zufrieden mit der kämpferischen Leistung. Wir wollten nie aufgeben, das ist uns gelungen“; unterstreicht der Däne.

Spätestens nach dem 4:4 übernahm der Tabellendritte nach zehn Minuten die Initiative im Spiel. Bietigheim spielte seine Angriffe von Beginn an mit dem siebten Feldspieler. „Die Idee war, das in den ersten Minuten als Überraschung zu bringen“, sagte Ankersen. Doch dann sicherte sich Nettelstedt schnell das erste Polster, baute die 5:6-Führung auf 5:11 Tore (19.) aus. Auffallend viele Abpraller landeten als zweite Bälle beim hochkonzentrierten TuS, während die SG BBM in dieser Phase nur Holz traf oder TuS-Keeper Aljosa Rezar zur Stelle war.

Die Chancenverwertung blieb das große Manko auch nach der Roten Karte gegen Patrick Rentschler nach einem Foul an Florian Baumgärtner. „Wir haben viel zu viel verworfen“, so Paco Barthe. „Wenn wir die Freien reinmachen, hätte wir eine gute Chance gehabt, bis am Ende dabei zu sein.“ Ablesen lässt sich das an der Wurfquote. Während die Außen des TuS, Tom Skroblien und Peter Strosack, fast fehlerlos blieben, reicht bei der SG BBM kaum einer an eine 50-prozentige Abschlussquote heran.

So aber ging Nettelstedt mit einer 11:15-Führung in die Pause und näher als auf drei Tore Abstand kam Bietigheim im zweiten Abschnitt nicht mehr heran. Die Moral immerhin stimmte bei den Gastgebern. Selbst noch nach dem 15:22, dem höchsten Rückstand in diesem Spiel. Und einen Moment lang sah es nach einer Parallele zum Mittwoch aus, als Bietigheim nach einer Auszeit mit zwei schnellen Toren von Christian Schäfer auf 17:22 verkürzen konnte und noch eine Viertelstunde auf der Uhr war. In Lübbecke hatte die SG BBM in 15 Minuten sieben Tore aufgeholt. Aber solche Geschichten wiederholen sich nicht nach Belieben.

Weil N-Lübbecke nicht wackelt, dem Druck diesmal standhält und die SG BBM nur noch bis auf 22:25 heranließ, konnte Emir Kurtagic am Ende hochzufrieden sein: „Die Jungs sind auf einem guten Weg, wir spielen guten Handball.“ Als Martin Marčec vier Minuten vor dem Ende zum 22:25 verkürzt, antwortet TuS-Spielmacher Roman Becvar mit dem entscheidenden Tor zum 22:26.

SG BBM Bietigheim: Edvardsson, Reich; Link (5), Claus (5), Schäfer (4), Barthe (3), Vlahovic (2), Fischer (2), Dahlhaus (1), Marčec (1), de la Peña (1), Asmuth, Rentschler, M. Urban, Öhler, Boschen.

TuS N-Lübbecke: Rezar, Jepsen; Skroblien (9/1), Strosack (6), Baumgärtner (4), Ebner (3), Heiny (3), Becvar (2), Bagaric (1), Petrovsky (1), Petreikis, Mundus, Spohn, Nissen, Speckmann.

Spielverlauf: 4:4 (8.), 5:11 (19.), 6:13 (21.), 10:13 (25.), 11:15 (30.), 15:19 (42.), 15:22 (45.), 19:25 (54.), 22:25 (57.), 24:29 (60.).
Zeitstrafen: Vlahovic (5., 41.), Barthe (57.) – Petrovsky (23.), Bagaric (35., 40.), Spohn (48.) Rote Karte: Rentschler (19.)
Siebenmeter: 0/0 – 1/2
Schiedsrichter: Fabian Friedel / Rick Herrmann (DHB Bundesligakader)
Zuschauer: 0 (Sporthalle am Viadukt, Bietigheim)


Ein zweites Duell auf Augenhöhe?

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Ungewöhnliche Konstellation in der 2. Handball-Bundesliga: Innerhalb von nur drei Tagen treffen die SG BBM Bietigheim und der TuS N-Lübbecke zweimal aufeinander. Im Nachholspiel der Hinrunde trennten sich beide Teams am Mittwoch in der Merkur Arena mit einem 27:27-Unentschieden. Genauso spannungsgeladen will die SG BBM die Partie des 24. Spieltag am Samstag (19:30 Uhr) in der Viadukthalle gestalten, die im kostenfreien Livestream unter www.sportdeutschland.tv verfolgt werden kann.

Für die Ostwestfalen geht es darum, im Fernduell mit Hamburg und Gummersbach an der Tabellenspitze keinen Boden zu verlieren. Der Tabellenzwölfte Bietigheim präsentiert sich eine knappe Woche nach dem Rücktritt von Hannes Jón Jónsson erstmals mit Interimstrainer Brian Ankersen in der heimischen Viadukthalle.

„Wenn du in der 2. Halbzeit mit sechs Toren zurückliegst, rechnest du nicht damit, dass du einen Punkt holst“, kommentierte der 32-jährige Däne nach dem ersten Spiel unter seiner Verantwortung den Freudentanz seiner Jungs, die das Unentschieden feierten wie einen Sieg. „Nach den letzten Spielen ging es einfach darum, die Leistung zu zeigen, ein bisschen positive Energie wieder reinzubringen und Spaß zu haben.“ Klar, dass das Bietigheimer Spiel weiterhin die Handschrift des in der Mannschaft beliebten Hannes Jón Jónsson trägt, der mit seiner Rücktritts- Entscheidung vom letzten Wochenende die SG BBM ein letztes Mal aufgerüttelt hat.

„Generell bin ich zufrieden, dass wir unserem Gameplan gefolgt sind. Letztendlich sind wir mega-happy über den einen Punkt und die Mannschaftsleistung, die gezeigt wurde“. Ein Auftakt nach Maß also für den jungen Ankersen, der noch wenig Zeit hatte, sich mit der Mannschaft vertraut zu machen. In Lübbecke war er auf der Bank präsent und traf die richtigen Entscheidungen.

Apropos Reaktion: die war insbesondere nach dem 21:15-Rückstand zu spüren. Als Nettelstedt ein wenig in der Konzentration nachließ, war die SG BBM präsent, holte in kürzester Zeit sechs Tore auf. Immer wieder wurde Jonathan Fischer am Kreis erfolgreich in Szene gesetzt, der mit sieben Toren erfolgreichste Werfer der Schwaben. Der 23-Jährige hatte am Ende sogar noch den finalen Wurf, der Ball landete allerdings nach dem Schlusspfiff in den Maschen. Lange war es den Bietigheimer Handballern nicht mehr gelungen, sich erfolgreich gegen einen Rückstand zu stemmen.

„Wenn man sieht, dass wir glücklich sein können, einen Punkt zu haben, ist das schon enttäuschend nach, wie ich finde, dominanten 42 Minuten, die wir gespielt haben“, sagte TuS-Coach Emir Kurtagic zum Spielausgang. „Wir haben in der 2. Halbzeit für einen kurzen Moment vergessen, dass ein Spiel, egal wie hoch man führt oder wie hoch man zurückliegt, nie zu Ende ist.“

Das soll seinen Jungs am Samstag nicht noch einmal widerfahren. Den Ausfall des erkrankten Yannick Dräger am Kreis lässt Kurtagic nicht als Argument gelten. Ein Faktor war dagegen die Rote Karte gegen Spielmacher Roman Becvar, zumal der angeschlagene Benas Petreikis auf der Mittelposition noch geschont werden sollte. Am Ende rettete vor allem Valentin Spohn, der die letzten vier Tore für Nettelstedt erzielte, einen Punkt. Die Ostwestfalen rutschen durch die Punkteteilung zunächst auf den dritten Tabellenplatz ab.
Am Samstag wird die Defensive der SG BBM neben Spohn wieder auf die wurfgewaltigen Distanzwerfer des TuS, Lutz Heiny und Dominik Ebner, einstellen müssen. Die Bietigheimer Handballer wollen an die letzten 20 Minuten in Lübbecke anknüpfen, in denen die SG BBM ihre Abwehrleistung steigern konnte und Aron Edvardsson im Tor entscheidende Impulse setzte. Der Isländer war am Mittwoch in Lübbecke übrigens der einzige Torsteher in der Aufstellung der SG BBM. Nick Lehmann wurde nach einem harten Kopftreffer in Großwallstadt vorerst aus dem Spiel genommen. Die Corona-Regelungen der HBL machten es dann unmöglich, kurzfristig einen dritten Torhüter in den Kader aufzunehmen.


Wegen Corona kein Spiel gegen Spandau

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Wasserball Bundesliga gestartet

Ludwigsburg.| Den Verlauf des Turniers zum Bundesliga-Start jetzt in Berlin hatten sich die Ludwigsburger ganz anders vorgestellt. Das Spiel gegen Spandau 04 wurde ein paar Minuten vor dem Anpfiff abgesagt, wegen des positiven Coronatests eines Berliner Spielers. Die Spiele gegen Potsdam und Neukölln liefen am Wochenende ebenso wenig nach Plan.

Unmittelbar vor Anpfiff des Spiel des SV Ludwigsburg gegen den deutschen Rekordmeister Spandau 04 hatte man die Spieler der Barockstädter aus dem Wasser geholt und die Begegnung am Samstagnachmittag kurzfristig abgesagt. Ein Spieler der Berliner sei positiv auf das Coronavirus getestet worden, hieß es. Welcher Spieler, wann dieser getestet wurde, ob dieser sich gemeinsam mit den Ludwigsburgern auf das Spiel vorbereitet hatte – bis heute hat man dazu keine offiziellen Informationen erhalten.

Wie man später im Austausch mit den anderen Verein erfuhr, hatten diese vorher bereits Bescheid gewusst, wie auch der Deutsche Schwimmverband, „wir aber nicht“, kritisiert der Teammanager des SVL, Adrijan Jakovcev, am Sonntagnachmittag. Pikant ist dabei ebenso, dass dieses Szenario nach den Regularien und Hygienekonzepten des Verbands “innerhalb der Blase” gar nicht hätte auftreten dürfen.

Der weitere Verlauf des Turniers ist schnell erzählt: die verunsicherten Ludwigsburger konnten im Spiel gegen Potsdam am Samstagabend nur bis zur Halbzeit mithalten und verloren überdeutlich mit 7:16 (3:4, 3:5, 0:4, 1:3).

Das Spiel am Sonntagvormittag gegen die SG Neukölln indes wurde mit 11:8 gewonnen. Zusammenfassend muss man wohl sagen: ein gebrauchtes Wochenende, das wenig sportliche Erkenntnisse gebracht, aber einige Fragen aufgeworfen hat.

„Wir müssen diskutieren: wie geht es weiter“, sagt der Teammanager. „Wie ist es möglich, dass alle über den Corona-Fall in Kentnis gesetzt wurden, man uns aber ohne jegliche Information am Freitag anreisen, uns als wäre nichts gewesen auf das Spiel vorbereiten lässt und uns so einem potentiellen Risiko aussetzt?“ Es gehe momentan noch mehr, wie sonst auch vorallem um „die Frage unserer Sicherheit, Sicherheit, die wir brauchen“. Die Situation sei sehr „belastend“, das Vertrauen aufgrund der Intransparenz in das System erstmal verloren.

Vor dem Turnier hatte Jakovcev erklärt: Platz zwei sei das Ziel für das erste Bundesliga-Turnier. Eine Niederlage im “Vorspiel” gegen Spandau war eingeplant, Siege gegen Potsdam und gegen Neukölln waren indes angesagt um sich für die TOP 4 zu qualifizieren. Der Teammanager hatte gesagt: „Wir wissen, was zu tun ist, um Potsdam und Neukölln zu schlagen.“ Nach dem Wochenende indes erklärte er ernüchtert: „Wir konnten es am Wochenende nicht zeigen.“

Das SVL-Team sei trotz der Umstände ganz ordentlich in das Spiel gegen Potsdam gestartet. Jakovcev bemängelt neben den eigenen Schwächen bei zu unkonzentrierten Abschlüssen, aber auch eine klare Fehlentscheidung der Schiedsrichter zum Ende des zweiten Viertels: einen nicht geahndeten Faustschlag gegen eines SVL-Spielers. Wäre dieser regelkonform bewertet worden, hätte man die folgenden vier Minuten in Überzahl gespielt.

So verlor man in dieser Situation seinen darauf insistierenden Trainer mit einem Platzverweis und in der Folge völlig den Faden und damit das Spiel gegen solide Potsdamer, die das Momentum zu ihren Gunsten zu nutzen wussten. Der Teammanager sagt: „Das war eine anstrengende Woche. Die Spiele rückten leider in den Hintergrund.“

Der Rundenleiter Holger Sonnenfeld hat angekündigt, dass die ausgefallenen Spiele von Ludwigsburg, Neukölln und Potdam gegen Spandau nachgeholt werden sollen. Wann, wo und wie – das bleibt abzuwarten.

Das zweite Bundesliga-Turnier der Gruppe A in Hannover hat Waspo Hannover klar gewonnen: drei Spiele gegen Esslingen, Duisburg und gegen die Sharks Hannover – drei Siege.

Am Samstagabend mit folgendem Line-up:

Heim – SV Ludwigsburg 08: Ivan Pisk, Luka Vulovic, Timo van der Bosch, Peter Karteszi, Marko Martinic (2 Tore), Veljko Stanimirovic (1), Domagoj Mijatovic (1), Kristijan Lipar (1), Mattia Ruggeri, Mitko Nachev, Nino Blazevic (2), Eric Fernandez Rivas, Leopold Friedrich

Gast – OSC Potsdam: Florian Thom, Konstantin Hüppe (2), Sascha Seifert, Maximilian Costa (2), Philipp Gottfried (2), Tomi Tadin (1), Felix Korbel, Lukas Küppers (2), Ferdinand Korbel (2), Reiko Zech (4), Hannes Schulz (1), Lu Meo Ulrich, Noel Eisenreich

Am Sonntagmorgen:

Heim – SG Neukölln Berlin: Mihaly Peterfy, Lauritz Lück, Vincent Hebisch, Pascal Hübscher, Moritz Ostmann (1 Tor), David Kleine (1), Marek Molnar (3), Guram Kutchuashvili (2), Tarek Chiru, Niklas Braatz, Philipp Kotowski (1), Maximilian Sturz, Melwin Meißner

Gast – SV Ludwigsburg 08: Josip Katusa, Luka Vulovic, Timo van der Bosch (2), Peter Karteszi, Marko Martinic (4), Veljko Stanimirovic (1), Domagoj Mijatovic, Kristijan Lipar (1), Mattia Ruggeri, Mitko Nachev, Nino Blazevic (2), Eric Fernandez Rivas (1), Ivan Pisk