Staatliche Unterstützung erleichtert energetische Sanierung

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Der Frühling zieht vielerorts ins Land. So mancher Hausbesitzer würde jetzt gerne Winterschäden am Wohnhaus beseitigen oder eine umfassende energetische Sanierung in Angriff nehmen. Wo die dazu erforderlichen Mittel herkommen können, dazu hat die Wüstenrot Bausparkasse wertvolle Tipps.

Seit dem 1. Januar 2021 gibt´s mehr Geld vom Staat: Die neu eingeführte Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) soll Immobilienbesitzer ermutigen, energetische Sanierungspläne jetzt in Angriff zu nehmen. Dazu trägt die Bündelung bisheriger Förderprogramme, eine nochmals verbesserte Förderung und einfachere Antragstellung bei. So stiegen zum Beispiel die förderfähigen Kosten im Rahmen einzelner Sanierungsmaßnahmen von 50.000 auf 60.000 Euro pro Wohngebäude.

Auch der sogenannte „individuelle Sanierungsfahrplan“ (iSFP) gewinnt seit diesem Jahr an Bedeutung. Dieser soll Immobilieneigentümern eine Einschätzung des energetischen Zustands ihrer Immobilie ermöglichen und gleichzeitig Ansätze zu deren Verbesserung geben. Der individuelle Sanierungsfahrplan wird von einem zugelassenen Energie-Fachberater im Rahmen einer Energieberatung für Wohngebäude erstellt. Für diese Beratung gibt es einen staatlichen Zuschuss von bis zu 80 Prozent.

Bei der Umsetzung einer Maßnahme aus einem solchen iSFP winken ab diesem Jahr fünf Prozentpunkte mehr an staatlichen Zuschüssen. Der maximale Fördersatz bei einer Heizungsmodernisierung erhöht sich bei einem Umstieg von Ölfeuerung auf erneuerbare Energien unter Anwendung des iSFP beispielsweise von bisher 45 auf 50 Prozent des Investitionsvolumens. Bei einem Einbau einer Wärmepumpe für 18.000 Euro können das beispielsweise 9.000 Euro an staatlicher Förderung sein.

Neben der Bundesförderung für energetische Maßnahmen gibt es oftmals noch weitere Förderprogramme von Ländern oder Kommunen – in Summe rund 6.000 in ganz Deutschland. Optimale Fördermöglichkeiten für konkrete Sanierungsvorhaben ermittelt der Fördergeld-Service des Wüstenrot-Partners Sunshine Energieberatung. Auch bei der Beantragung wird Unterstützung geleistet.

Wer Maßnahmen zur energetischen Sanierung seines Wohnhauses in Angriff nehmen möchte, dem bietet Wüstenrot mit dem „Wohndarlehen Klima“ ein günstiges und einfach zu beantragendes Finanzierungsinstrument. Das Darlehen wird ohne Grundschuldeintragung vergeben – dies spart Kosten. Ein Finanzierungsvolumen von bis zu 30.000 Euro im Rahmen der energetischen Sanierung lässt sich damit unkompliziert abdecken – Einsatzmöglichkeiten wären etwa eine Heizungsoptimierung, die Fassaden- und Dachdämmung oder ein Fenstertausch.

Informationen zu staatlichen Förderungen, dem Fördergeld-Service und zur Finanzierung von Sanierungsmaßnahmen bietet Wüstenrot auf seiner Internetseite oder über die Wüstenrot-Service-Center in ganz Deutschland. Wichtig: Zuschüsse müssen in jedem Fall vor Auftragsvergabe an einen Handwerksbetrieb beim Fördermittelgeber beantragt und von diesem genehmigt werden.


Solarsitzbänke kommen in Stuttgart gut an

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Drei neue Pilotbänke stehen in Feuerbach, Ost und Süd

Stuttgart.| Stuttgart ist eine sonnenreiche Stadt und eignet sich besonders gut für Solarenergie. Dafür stehen die Solarsitzbänke, ein Pilotprojekt der Stadtwerke Stuttgart und der BW-Bank. Drei neue Solarbänke wurden nun in Zusammenarbeit mit den Bezirksbeiräten in Feuerbach, Ost und Süd aufgestellt. Damit stehen in Stuttgart acht Solarbänke, die rege genutzt werden. Weitere sollen noch folgen.

Sonne tanken, ausruhen, dabei das Handy mit Ökostrom aufladen und freies WLAN nutzen, beschreibt Jörg Oeser, Marketing-Experte der Stadtwerke Stuttgart, die Funktionen. „Auf der Bank erlebt man live, wie Ökostrom erzeugt und sofort genutzt werden kann“, erläutert Oeser. „Wir wollen mit dem Pilotprojekt darauf aufmerksam, wie wichtig Photovoltaik für Stuttgart ist“, fügt Frederik Huppert hinzu, der bei der BW-Bank das Projekt Markenpositionierung leitet. „Gemeinsam wollen wir das Thema in Stuttgart voranbringen – die Stadtwerke liefern die Photovoltaik-Anlagen, die BW-Bank berät die Kunden zur Finanzierung und zu Fördermöglichkeiten.“

Bezirksbeirate wollen Zeichen für Energiewende setzen
In Stuttgart Feuerbach steht die Solarbank auf dem Wilhelm-Geiger-Platz mit Blick auf das Bezirksrathaus. “Dem Bezirksbeirat und dem Jugendrat war es wichtig, dass die neue Solarbank an einem zentralen Ort mit großer Nutzerfrequenz installiert wird“, sagt Feuerbachs Bezirksvorsteherin Andrea Klöber. „Hier treffen sich werktäglich einige hundert Schülerinnen und Schüler der umliegenden Schulen, inklusive Berufsschulen, sodass von einer intensiven Nutzung der Solarbank ausgegangen werden kann. Ich freue mich sehr, dass sich die Stadtwerke Stuttgart und die BW-Bank zu diesem zukunftsträchtigen Schritt zusammengefunden haben und bedanke mich bei beiden Playern für ihr Engagement für den Stadtbezirk.”

In Stuttgart-Ost lädt eine Solarbank auf dem Albrecht-Goes-Platz in der Nähe des Aussichtspunktes Bubendbad zum Ökostrom-Tanken ein. „Ich freue mich außerordentlich, dass wir mit Unterstützung der Stadtwerke nun ein Projekt vollenden können, für welches sich der Jugendrat Stuttgart-Ost lange eingesetzt hat. Die Jugendlichen und mich begeistert, wie hier Digitalisierung und Ökologie Hand in Hand gehen, aus meiner Sicht ist dies ein Wegweiser für die Zukunft“, sagt Bezirksvorsteherin Charlotta Eskilsson.

Dass auch in Stuttgart-Süd eine Solarsitzbank ein Zeichen für die Energiewende setzt, dafür hatte sich insbesondere der Jugendrat des Stadtbezirks eingesetzt. Der gewählten politischen Vertretung aller 14- bis 18-jährigen Jugendlichen war es wichtig, dass die Solarsitzbank auf dem Marienplatz aufgestellt wird. „Der Marienplatz ist der bekannteste Platz im Stuttgarter Süden. Wir haben hier die einzige Zahnradbahn in einer deutschen Großstadt. Wir wollen genau an diesem Touristenmagnet ein Zeichen setzen, dass man Ökonomie und Ökologie prima zusammenbringen kann“, sagt Gregor Weber, Sprecher des Jugendrats Stuttgart-Süd.

Ökoladestrom und kostenfreies WLAN
Die fünf weiteren Stuttgarter Solarbänke stehen in Botnang auf dem Marktplatz, in Stuttgart-West auf dem Gelände des MTV Stuttgart 1843 e.V., auf dem Gelände des TV Cannstatt auf dem Schnarrenberg sowie in Feuerbach vor der Zulassungsstelle; eine weitere hat der Bezirksbeirat Plieningen in Kooperation mit den Stadtwerken vor seinem Bezirksrathaus realisiert.

Die Bänke verfügen über Solarzellen in der Sitzfläche, die bis zu vier Mobiltelefone gleichzeitig mit Ökostrom sowie mit kostenfreiem WLAN versorgen. Anschaffung, Installation und Service übernehmen die Stadtwerke und die BW-Bank im Rahmen ihres gemeinsamen Pilotprojektes. Die Stadtwerke-Tochter Stuttgart Netze kümmert sich um die jährliche Wartung.

Die rund 1,85 Meter breite Bank des Pforzheimer Unternehmens messwerk verfügt über drei Solarmodule, die Sonnenlicht in Strom umwandeln und in einer Batterie speichern. Über USB-Anschlüsse können zwei Handys geladen werden, zwei Induktionsfelder starten den Ladevorgang durch bloßes Auflegen bei Handys mit entsprechender Funktion. Der Solarstrom fließt außerdem in eine LED-Beleuchtung unter der Bank, die sich bei Einbruch der Dunkelheit automatisch einschaltet. Damit sich die Sitzfläche im Sommer nicht zu sehr aufheizt, wird sie über eine Lüftung gekühlt; im Winter hingegen ist sie im Sonnenlicht dank der dunklen Oberfläche der Solarzellen wärmer als ihre Umgebung. Optional können in die Bänke auch Umweltdaten erfassen, wie beispielsweise Feinstaub und Lärmpegel.


Demo läuft mal wieder aus dem Ruder

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Polizeieinsatz in Stuttgarter Innenstadt

Stuttgart-Mitte.| Anlässlich mehrerer angemeldeter Demonstrationen war die Polizei am Samstagnachmittag (20.03.2021) in der Innenstadt stark präsent. In der Lautenschlager Straße versammelten sich ab 13.00 Uhr Demonstranten, die unter dem Thema “Solidarität” eine Kundgebung abhielten. Gegen 15.00 Uhr startete ein angemeldeter Aufzug.

Bereits unmittelbar nach Beginn zündeten Personen innerhalb des Aufzuges mehrere Rauchtöpfe und bengalische Feuer. Die Stimmung war gegenüber den Einsatzkräften aggressiv. Ein Redner auf einem Lautsprecherwagen warf der Polizei Rassismus vor und skandierte, Polizeibeamte würden nur Menschen mit dunkler Hautfarbe kontrollieren.

Der Aufzug zog über die Richard-von-Weizsäcker-Planie und die Konrad-Adenauer-Straße in das Gerichtsviertel. Auf dem Weg dorthin zündeten Personen wieder mehrere Rauchtöpfe. Vor einem Gerichtsgebäude in der Olgastraße fand eine Zwischenkundgebung statt. Auch hier wurden bengalische Feuer und Rauchtöpfe abgebrannt.

Gegen 16.00 Uhr setzte sich der Aufzug erneut, in Richtung Bohnenviertel, in Bewegung. Aus dem Aufzug heraus, warfen derzeit noch Unbekannte mehrere mit Farbe gefüllte Flaschen gegen ein Gerichtsgebäude an der Archivstraße. Am Wilhelmsplatz fand eine kurze, nicht angemeldete Zwischenkundgebung bis zirka 16.30 Uhr statt, ehe der Aufzug am Rotebühlplatz eintraf. Obwohl dort das Ende der Versammlung geplant war, entschieden sich die Teilnehmer in Absprache mit der Versammlungsbehörde bis zum Hauptbahnhof zu laufen. Die Versammlung wurde letztendlich gegen 17.15 Uhr in der Lautenschlager Straße von Seiten der Versammlungsleitung beendet.

Zwar trugen die allermeisten Versammlungsteilnehmer eine Mund-Nasen-Bedeckung, die Abstände wurden jedoch teilweise unterschritten. Entsprechende Durchsagen der Polizei sind nicht beachtet worden. Neben dieser Versammlung fand eine Kundgebung auf dem Schillerplatz, mit ähnlicher Thematik, sowie eine Kundgebung auf dem Marienplatz, anlässlich des kurdischen Neujahrsfestes, statt. Zu nennenswerten Vorkommnissen kam es dort nicht. Lediglich auf dem Marienplatz musste die Ordnungsbehörde nach der eigentlichen Versammlung, eine Ansammlung von teilweise tanzenden Personen untersagen.

Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung, Beleidigung sowie wegen verschiedener, versammlungsrechtlicher Verstöße. Zusätzlich musste ein Versammlungsteilnehmer aufgrund einer mutmaßlichen Alkoholisierung ausgenüchtert werden. Dabei gab er an, von einem Unbekannten innerhalb des Aufzuges geschlagen worden zu sein. Auch hier hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Gegen 16.00 Uhr kontrollierten die Beamten im Bereich des Züblin-Parkhauses zwei Männer im Alter von 19 und 31 Jahren. Sie trugen Pyrotechnik mit sich. Diese wurde beschlagnahmt und Platzverweise erteilt.


Beeinflussung der Koalitionsverhandlungen

Klimagerechtigkeitsbewegung: Aktionen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

Stuttgart.| Im Rahmen des globalen Streiks von Fridays for Future am 19.03 startete in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg eine gemeinsame Aktion von Klima- und Umweltschutzorganisationen. Landtagsabgeordnete und neu gewählte Politiker:innen werden seit gestern telefonisch und per Mail kontaktiert, um sie dazu aufzufordern bei den kommenden Koalitionsverhandlungen die Klimagerechtigkeit zu priorisieren. Die Aktivist:innen fordern die Parteien auf, die 1,5°C-Grenze in den nächsten Koalitionsverträgen zu verankern.

„Die Maßnahmen und Gesetze, die in der kommenden Legislaturperiode gemacht werden, werden prägen, wie wir in den nächsten Jahrzehnten leben werden. Die Politik muss sich konsequent am Klimaschutz und der Einhaltung der 1,5°C-Grenze orientieren“, so Jonas Nutz, Sprecher von Greenpeace Stuttgart.

Mit den bekannt gegebenen Wahlergebnissen drängt die Klimagerechtigkeitsbewegung in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz darauf, dass Klimaschutz als essentielle Grundlage für alles weitere erkannt und benannt wird. Die Landespolitik müsse ab der kommenden Legislaturperiode endlich im Sinne der Pariser Klimaziele gestaltet werden, um die planetaren Grenzen einzuhalten. „Klimaschutz beginnt auf lokaler Ebene. Dass Baden-Württemberg oder gar ganz Deutschland nur einen „kleinen Teil“ der weltweiten Emissionen ausmachen, ist kein Grund, seiner Verpflichtung nicht nachzukommen und die mögliche Vorreiterrolle zu verspielen“, sind sich die Aktivist:innen einig. Zudem sei „viel zu lange zu wenig gemacht worden“.

Es liege in den Händen der beiden neuen Landesregierungen Maßnahmen zur Einhaltung der 1,5°C-Grenze zu ergreifen. Diese sind nicht nur wichtig als Reaktion auf die Klimakrise, sondern bieten auch viele Chancen durch neue, zukunftsgewandte Arbeitsplätze und eine allgemein bessere Lebensqualität.

Auch im Blick auf die Bundestagswahlen fordern die Klimaaktivist:innen von allen Parteien eine konsequente Klimapolitik. Das sollte mit der Aktion ebenso unterstrichen werden.

Alle Politiker:innen müssen sich ihrer Verantwortung bewusst und ihr gerecht werden, so die Aktivistinnen und Aktivisten.


MHP kommt hervorragend durch das Krisenjahr

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Jahresabschluss 2020

Ludwigsburg.| In dem von der Corona-Pandemie bestimmten Jahr 2020 hat die MHP Unternehmensgruppe einen konsolidierten Umsatz von 502 Millionen Euro (IFRS) erzielt. Damit konnte die Porsche-Tochter das Niveau des Vorjahrs halten. Angesichts der massiven und globalen wirtschaftlichen Verwerfungen ist diese Stabilität ein außerordentlich gutes Ergebnis. Dabei machte das Geschäft mit Unternehmen aus den Bereichen Mobility und Manufacturing erneut den Großteil des Umsatzes aus. Auch die Anzahl der Mitarbeiter*innen blieb stabil. Ende 2020 beschäftigte MHP 2.891 Mitarbeiter*innen an 20 Standorten weltweit.

Teamspirit als entscheidender Erfolgsfaktor
„Ich bin sehr zufrieden damit, dass wir so gut durch die Krise gekommen sind“, sagt Marc Zimmermann, kaufmännischer Geschäftsführer bei MHP. „Dafür haben wir eine Menge getan und uns in den zurückliegenden Jahren gut auf eine mögliche Krise vorbereitet – wobei wir verschiedene Szenarien antizipiert haben. Der entscheidende Faktor war aus meiner Sicht aber letztendlich, dass wir alle als One Team zusammengestanden haben – unsere Mitarbeiter*innen und unsere Kunden. Dafür sind wir ihnen enorm dankbar.“

So konnte MHP als Team sehr schnell ein wirksames Krisenmanagement aufsetzen und die Arbeit in kürzester Zeit auf einen Remote-Modus umstellen. 98 Prozent aller Projekte wurden zu Spitzenzeiten aus der Distanz weiterverfolgt. Zudem wurde das Krisenmanagement von einer umfassenden Kommunikation begleitet, die für Transparenz sorgte und gleichzeitig den Zusammenhalt stärkte.

Wachstum im Geschäftsjahr 2021
Marc Zimmermann: „In diesem Jahr feiern wir unser 25-jähriges Jubiläum. Da freut es uns sehr, dass die Signale wieder klar in Richtung Wachstum weisen. Die Zahlen für das erste Quartal sind äußerst positiv. Und wir haben uns ambitionierte Ziele gesetzt, um weiterhin die für 2025 avisierten Targets zu erreichen. Außerdem wollen wir wieder eine größere Zahl an Mitarbeiter*innen für uns gewinnen. Dabei profitieren wir davon, dass wir auch im Krisenjahr als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wurden, der Sicherheit und Stabilität mit Innovation und Dynamik verbindet. Insgesamt sind wir also sehr zuversichtlich.“


Corona: Absage des Frühlingsfestes beschlossen

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Stuttgart.| Das Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen wird in diesem Jahr nicht wie geplant stattfinden. Dies hat der verantwortliche Ausschuss für Wirtschaft und Wohnen in seiner Sitzung vom Freitag, 19. März, einstimmig beschlossen. Das Stuttgarter Frühlingsfest 2021 war vom 17. April bis 9. Mai vorgesehen.

Das Gremium begründete die Entscheidung damit, dass die Durchführung einer Großveranstaltung in der Dimension des Stuttgarter Frühlingsfestes im Frühjahr vor dem Hintergrund der aktuellen COVID-19-Pandemie nicht möglich sei.

In den vergangenen Jahren lag die Gesamtbesucherzahl des Frühlingsfestes bei 1,2 – 1,5 Millionen Menschen. Es handelt sich um ein überregionales Großereignis. Aktuell sind bis in die Sommermonate hinein in allen Großstädten in Deutschland Großveranstaltungen dieser Art abgesagt.


Corona: Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs hat Auswirkungen

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Neue Regeln für Quarantäne

Stuttgart.| Haushaltsangehörige von Kontaktpersonen einer mit einer besorgniserregenden Variante (sog. VOC) des Coronavirus infizierten Person sind nach einem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg ab sofort von der Quarantänepflicht befreit – in der Corona-Verordnung „Absonderung“ wird diese Personengruppe als „Kontaktpersonen der Kontaktperson“ bezeichnet. Auf die Quarantänepflicht für Kontaktpersonen zu infizierten Personen hat der Beschluss aber keinen Einfluss. Das hat die Landeshauptstadt Stuttgart am Donnerstag, 18. März, bekanntgegeben. Mit dem Gerichtsurteil ist §4a Satz 1 und 2 der Corona-Verordnung „Absonderung“ des Sozialministeriums vorläufig außer Kraft gesetzt. Das Gesundheitsamt und das Amt für öffentliche Ordnung werden Kontaktpersonen von Kontaktpersonen bis auf Weiteres nicht mehr auffordern, sich in Quarantäne zu begeben. Die Regelung gilt auch für Personen, die derzeit als Kontaktperson von Kontaktpersonen in Quarantäne sind. Die Isolationspflicht ist für sie ab sofort aufgehoben.


Start der deutschen Glücksspiellizenz

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Geschäftliche Information
Was ändert sich in deutschen Online Casinos?

Mit der Deutschen Casino Lizenz wird ein großer Schritt hin zu einem regulierten und sicheren Markt für Online Casinos gemacht. Doch welche Änderungen bringen die neuen Vorschriften mit sich? Und wie steht es fortan um den Spaß am Spiel?

Das Tauziehen um eine Deutsche Glücksspiellizenz hat seit vergangenem Jahr endlich ein Ende. So einigten sich Bund und Länder nach einem langen Hin und Her endgültig auf eine finale Fassung des Beschlusses für Juli 2021. Eine Übergangsregelung ist jedoch schon seit Oktober 2020 gültig und für sämtliche Online Casinos in Deutschland bindend. Für die Casino-Betreiber, die bislang in einer rechtlichen Grauzone agierten, hat das ebenso gravierende Auswirkungen wie für die Spieler selbst. Denn mit der Deutschen Casino Lizenz soll der Spielerschutz in den Vordergrund rücken und deutlich gestärkt werden.

So müssen Spieler fortan bereits bei der Registrierung ihre Identität verifizieren und etwa am Video-Ident Verfahren teilnehmen. Zudem gibt es nun eine Schaltfläche, mit der sich Spieler per Mausklick für 24 Stunden vom Spiel ausschließen können. Darüber hinaus gilt ein Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat, welches einem pathologischen Spielverhalten entgegenwirken soll. Unklar ist dabei jedoch nach wie vor, inwiefern sich Spieler einfach bei mehreren Online-Casinos registrieren können. Neben solch grundsätzlichen Fragen ändern sich jedoch auch die Spielregeln in Online Casinos.

So gilt seit Beginn der Übergangsregelung ein Maximaleinsatz von einem Euro pro Spiel oder Umdrehung. Zudem dauert jede Spielrunde von nun an fünf Sekunden, während gleichzeitig der beliebte Autostart entfernt wurde. Besonders betroffen sind zudem die Live-Casinos der Online-Betreiber, die für deutsche Spieler vollständig entfernt wurden. Eine schnelle Runde Blackjack, Roulette oder Poker ist somit nicht mehr möglich ist – zumindest nicht online. Auch Spielautomaten mit progressiven Jackpots wurden für den deutschen Markt ersatzlos gestrichen, sodass Casino-Fans sicherlich enttäuscht sein dürften.

Rechtliche Sicherheit für Online Casinos
Nicht nur für die Besucher in Online Casinos ändern sich die Rahmenbedingungen mit der Deutschen Casino Lizenz. Denn auch die Casino-Anbieter müssen ihre deutschen Casino-Seiten zunächst einmal umstellen und sämtliche Anforderungen für deutsche Kunden umsetzen. Der Mehraufwand dürfte sich jedoch langfristig auszahlen. Denn zum einen vermittelt die Deutsche Spiellizenz potenziellen Kunden deutlich mehr Sicherheit, sodass sich mit dieser vortrefflich werben lässt.

Zum anderen wird so auch für die Online Casinos eine rechtliche Grundlage geschaffen, auf der sie in Streitfällen ihre eigenen Interessen durchsetzen können. Denn bislang sah das noch anders aus. So verlor ein Casino-Betreiber jüngst einen Prozess in erster Instanz, bei dem ein ehemaliger Spieler seine verlorenen Einsätze zurückforderte. Das Landgericht Gießen stimmte dem Spieler aufgrund der unklaren rechtlichen Lage zu und verordnete die Rückzahlung der insgesamt 12.000 Euro. Als staatlich zugelassenes Online Casino werden solche Probleme zukünftig nicht mehr auftreten, sodass sich die Umstellung auch für die Betreiber lohnt. Die verstärkte Regulierung bietet so für beide Seiten Vor- und Nachteile, wobei eine klare rechtliche Regelung in jedem Fall zu begrüßen ist.


Großeinsatz wegen Demonstrationen in der Innenstadt

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Stuttgart-Mitte.| Aufgrund verschiedener angemeldeter Versammlungen im Stadtgebiet gibt es am Samstag (20.03.2021) einen größeren Polizeieinsatz in der Innenstadt. Passanten und andere Verkehrsteilnehmer müssen rund um den Cityring, aber auch im Gerichtsviertel und am Marienplatz, mit Behinderungen rechnen. Die angemeldeten Demonstrationen, die sich u.a. mit den Themen Solidarität, Rassismus sowie Polizeigewalt beschäftigen, werden voraussichtlich auch zu Fuß durch die Stadt ziehen. Je nach Lageentwicklung kommen auch der Polizeihubschrauber sowie eine ferngesteuerte Drohne zum Einsatz. Das Polizeipräsidium Stuttgart wird zusätzlich von Kräften der Landes- und der Bundespolizei sowie von Polizeireitern und Kommunikationsteams unterstützt.


Marcel Sökler kehrt zurück an den Wasen

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Erneuter Transfercoup des SGV Freiberg Fußball

Freiberg a. N.| Der 1,88 große Torjäger, derzeit für den VfB Stuttgart II in der Regionalliga Südwest im Einsatz, kehrt zur Saison 2021/22, ablösefrei zurück an den Freiberger Wasen. In der laufenden Saison erzielte Marcel in bisher 20 Spielen 8 Tore und bereitete weitere vier vor. Bevor er 2019/20 vom Freiberger Oberligisten zum VfB wechselte, erzielte er in den Spielzeiten 2016/17 bis 2018/19, in 105 Spielen für den SGV Freiberg Fußball 93 Tore! Die Verbindung zwischen Sökler und Freiberg war spektakulär erfolgreich und soll nun in der Folgesaison seine Fortsetzung finden.

Marcel Sökler: Der SGV hat sich sportlich und organisatorisch neu orientiert und ein spannendes Projekt gestartet, in dem ich Teil sein möchte, die Ziele zu erreichen. Ich drücke Freiberg fest die Daumen und hoffe, dass die sehr erfolgreich gestartete Saison gewertet und erfolgreich abgeschlossen werden kann.

Laki Sbonias, Cheftrainer SGV: Es ist eine schöne Geschichte, dass Marcel Sökler wieder den Weg zurück nach Freiberg findet. Ich freue mich in der neuen Saison auf seine außerordentliche Qualität. Seine Statistiken sprechen eine deutliche Sprache und wir freuen uns auf einen super Typ und Stürmer.

Dr. Christian Werner, Sportdirektor SGV: Wir sind sehr froh, dass Marcel sich für unser Projekt entschieden hat. Natürlich spricht bei ihm die Torquote schon alleine für seine außergewöhnliche Qualität. Zusätzlich hat sich Marcel in Stuttgart nochmals sportlich weiterentwickelt und passt mit seiner Spielweise hervorragend in unsere taktische Ausrichtung.