Pflaumen-Chutney mit Feige, Rosmarin und Chili

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Das Grillfleisch perfekt in Szene setzen

Meckenheim.| Die Grillsaison 2020 ist eröffnet und bei der Grafschafter Krautfabrik glänzt in diesem Jahr nicht nur das Grillfleisch, sondern auch die Beilagen. Denn für ein perfektes Familiengrillen muss nicht nur die Kohle richtig heiß sein – auch das Drumherum sorgt für den richtigen Flair. Um das Lieblingsgrillgut perfekt in Szene zu setzen, empfiehlt die Grafschafter Krautfabrik ein Pflaumen-Chutney mit Feige, Rosmarin und Chili. Chutneys sind pikant abgeschmeckte Konfitüren, die vor allem aus der indischen und südamerikanischen Küche bekannt sind. Die Chilischote sorgt dabei für eine angenehme Stärke, während der Grafschafter Goldsaft dem Chutney eine würzige Süße verleiht. Es passt ideal zu Fleisch, Geflügel und auch Fisch, kann aber auch als frische Beilage zu Käse sowie Brot genossen werden. Weitere Informationen unter www.grafschafter.de.

Grillen ist in Deutschland ein Volkssport und besitzt eine lange Tradition. Jährlich verglühen über 250.000 Tonnen Grillkohle auf knapp 16 Millionen Holzkohlegrills. Besonders, wenn die Abende jetzt wieder länger werden und die Temperaturen steigen, steht dem nächsten kleinen Familiengrillen nichts mehr im Weg. Für ein Highlight sorgt die Grafschafter Krautfabrik mit ihrem Pflaumen-Chutney mit Feige, Rosmarin und Chili. Der fruchtige Geschmack der Pflaume harmoniert dabei ideal mit Rinder- oder Lammfleisch und wird durch die bitter-herbe Note des Rosmarins abgerundet. Die Feigen sorgen zudem gemeinsam mit dem Grafschafter Goldsaft für die richtige Süße, während die Chilischote das Chutney mit einer leichten Schärfe abrundet.

Grafschafter Goldsaft ist ein aus erntefrischen Zuckerrüben hergestellter, naturreiner Sirup – ganz ohne chemische Zusätze. Er ist von Natur aus gluten- und laktosefrei und dank seines unverwechselbaren Aromas ist er vielseitig einsetzbar − egal ob in Desserts, Gebäck oder der Bratensoße. Der Klassiker aus dem gelben Becher verleiht allen Speisen einen natürlich-süßen Akzent.

Rezept

Pflaumen-Chutney mit Feige, Rosmarin und Chili
Zutaten für 2 Gläser (à ca. 500 ml Inhalt; oder 4 Gläser à ca. 250 ml)
Zubereitungszeit ca. 50 Minuten.
Pro Glas ca. 2430 kJ, 580 kcal.

Zutaten:
2 rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
30 g Ingwer
500 g Pflaumen
400 g Feigen
2 EL Sonnenblumenöl
5 EL Grafschafter Goldsaft
50 ml Apfelessig
150 ml Apfelwein
1/2–1 TL Chilifäden
1 Zimtstange
5 Gewürznelken
4 Zweige Rosmarin, Nadeln abstreifen
1 TL Speisestärke

Zubereitung:
Zwiebeln schälen, halbieren und in Streifen schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Ingwer schälen und fein würfeln. Pflaumen waschen, halbieren, entsteinen und in Spalten schneiden. Feigen waschen und in Spalten schneiden. Rosmarin waschen und die Nadeln abstreifen.

Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer darin ca. 2 Minuten andünsten. 4 EL Grafschafter Goldsaft zugeben und ca. 1 Minute karamellisieren. Mit Essig und Apfelwein ablöschen, Chilifäden, Zimt und Nelken dazu geben. Aufkochen und alles ca. 4 Minuten einköcheln lassen.

Dann Feigen, Pflaumen und Rosmarin dazu geben, aufkochen und bei niedriger Hitze alles 15–20 Minuten leicht köcheln lassen.

Chutney mit 1 EL Grafschafter Goldsaft und Salz abschmecken. Zimtstange wieder entfernen. Stärke mit etwas Wasser verrühren. Angerührte Stärke in das Chutney rühren, aufkochen und ca. 1 Minute kochen lassen. Fertiges Chutney in die Gläser füllen, verschließen und auf den Deckel stellen und ca. 5 Minuten abkühlen lassen, wieder umdrehen und vollständig auskühlen lassen.


Konsequent: Stuttgart verbietet Querdenker-Demo

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Stuttgart.| Die Landeshauptstadt Stuttgart wird die zwei von sogenannten „Querdenkern“ für den 17. April 2021 angemeldeten Demonstrationen untersagen. Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper begründete dies damit, dass sich die Anmelder bei Versammlungen in der Vergangenheit als unzuverlässig im Sinne des Versammlungsrechts erwiesen hätten und deswegen keine Gewähr dafür gegeben sei, dass Versammlungsauflagen eingehalten werden.


10 Jahre Industrie 4.0: Bosch erzielt vier Milliarden Euro Umsatz

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Wirtschaftlich erfolgreich mit deutschem Zukunftsprojekt
  • Bosch hat seit 2011 über vier Milliarden Euro Umsatz mit Industrie 4.0 erzielt – allein 2020 mehr als 700 Millionen Euro.
  • Bosch-Werke vernetzen weltweit über 120 000 Maschinen und mehr als 250 000 Endgeräte.
  • Bosch stellt auf der Hannover Messe offene, 5G-fähige Steuerungstechnik und KI-basiertes Energiemanagement zur klimaneutralen Produktion vor.
  • Bosch-Geschäftsführer Rolf Najork: „Wir haben das Industrie-4.0-Potential früh erkannt und sind Vorreiter. Wir ernten jetzt, was wir gesät haben.“

Stuttgart.| Industrie 4.0 wird erwachsen. Was 2011 als „deutsches Zukunftsprojekt“ auf der Hannover Messe begann, ist mittlerweile in der Welt angekommen – auch dank Pionierarbeit von Bosch. Das Ziel: Die vernetzte Produktion, die sich selbstständig optimiert und individualisierte Produkte wirtschaftlich in Kleinstserien bis hin zur Losgröße 1 ermöglicht. Seit 2012 führt Bosch Fabriken systematisch in dieses neue industrielle Zeitalter – die eigenen und die seiner Kunden. Das Engagement zahlt sich aus: In den vergangenen zehn Jahren hat das Unternehmen mehr als vier Milliarden Euro Umsatz mit Industrie 4.0 erzielt. Allein 2020 erwirtschaftete Bosch über 700 Millionen Euro mit vernetzten Lösungen für die Fertigung. „Wir haben das Industrie 4.0-Potential früh erkannt und sind Vorreiter. Wir ernten jetzt, was wir gesät haben“, sagt Bosch-Geschäftsführer Rolf Najork, zuständig für die Industrietechnik. Auch der Einsatz von Industrie 4.0 in den eigenen Werken rechnet sich. Bosch bündelt in einer eigenen Fertigungsplattform intelligente Software zur Produktionssteuerung, -überwachung und Logistikplanung. Damit verbunden ist eine größere Datenbasis, die beispielsweise KI-Analysen zur Fehlererkennung vereinfacht und verbessert. Der Roll-out der neuen Bosch Manufacturing und Logistics Platform beginnt Ende 2021. „Wir bieten unseren rund 240 Werken einen standardisierten ‚Industrie 4.0-Werkzeugkasten‘, der sich individuell erweitern und einsetzen lässt“, erklärt Najork. In den nächsten fünf Jahren will Bosch so ein knappe Milliarde Euro einsparen. Dem steht ein Investment von rund 400 Millionen Euro gegenüber. Auf der digitalen Hannover Messe (12. – 16. April 2021) zeichnet Bosch die Entwicklung von „10 Jahre Industrie 4.0“ nach und stellt die Fabrik der Zukunft vor: technisch flexibel, intelligent vernetzt, ökologisch nachhaltig – und wirtschaftlich erfolgreich.

„Das volle Potential von Industrie 4.0 lässt sich nur gemeinschaftlich und global erschließen. Mensch und Maschine müssen ‚eine Sprache sprechen‘. Dafür sind unternehmensübergreifende und internationale Standards notwendig.“
Rolf Najork, Bosch-Geschäftsführer

Die Anfänge: Bosch leistet Pionierarbeit für Industrie 4.0
Ein Blick zurück: Hannover Messe 2011. Wissenschaftler präsentieren eine Idee, die mit Konventionen bricht. Nicht mehr der Mensch richtet sich nach der Maschine, der Impuls kehrt sich um. Die Vision: Produkte, die gefertigt werden, bringen sich aktiv ein, navigieren sich selbst durch den Produktionsprozess, kommunizieren mit Mensch und Maschine. Die Geburtsstunde von Industrie 4.0. Zu den Gründungsvätern zählt Bosch. Das Unternehmen übernimmt 2012 den Vorsitz des neu gegründeten Arbeitskreises Industrie 4.0, um die Hightech-Strategie der Bundesregierung weiterzuentwickeln. Bosch wird Leitanwender und -Anbieter für Industrie 4.0, erprobt diese moderne Form der Produktion nicht nur in eigenen Werken, sondern bringt bewährte Lösungen auf den Markt. „Pioniergeist“ ist gefragt: Blaichach in Deutschland, Anderson in den USA, Wuxi und Suzhou in China – Bosch-Werke werden mehrfach für ihre innovativen Konzepte ausgezeichnet und unter anderem vom World Economic Forum als „Leuchttürme“ geadelt. Zugleich reift die Einsicht: „Das volle Potential von Industrie 4.0 lässt sich nur gemeinschaftlich und global erschließen. Mensch und Maschine müssen ‚eine Sprache sprechen‘. Dafür sind unternehmensübergreifende und internationale Standards notwendig“, so Najork. Gemeinsam mit weiteren Unternehmen legt Bosch mit OPC Unified Architecture (OPC UA) eine „Maschinensprache“ für Industrie 4.0 aus, die Zugriff auf Geräte und Systeme standardisiert und herstellerunabhängigen Datenaustausch ermöglicht. Auch Organisationen wie die „Plattform Industrie 4.0“ und das „Industrial Internet Consortium“, in denen Bosch in der Leitung aktiv ist, vertiefen ihre Zusammenarbeit. Kooperation wird fester Bestandteil von Industrie 4.0.

Der Status Quo: Bosch bringt Industrie 4.0 in die Fläche
Und heute? Das Interesse ist nach wie vor groß, doch noch richten sich zu wenige Unternehmen konsequent auf Industrie 4.0 aus: „Pilotprojekte sind ein guter Ansatz, sich auszuprobieren und Ideen bekannt zu machen. Jetzt gilt es, einen Zahn zuzulegen: Wir müssen Industrie 4.0 in die Fläche bringen“, sagt Najork. Mit eigenen Akademien und Lehrgängen schult Bosch Mitarbeiter für Industrie 4.0 und macht dieses Angebot auch Kunden zugänglich. Najork ist überzeugt: „Industrie 4.0 ist kein Selbstzweck, sondern erhält die Wettbewerbsfähigkeit. Ohne Digitalisierung wird es künftig nicht mehr gehen.“ Bosch-Projekte liefern messbaren Mehrwert: Vernetzte Lösungen steigern die Produktivität um bis zu 25 Prozent. Die Maschinenverfügbarkeit lässt sich um bis zu 15 Prozent erhöhen, während Wartungskosten um bis zu 25 Prozent sinken. „Wollen wir das Potential von Industrie 4.0 ausschöpfen, müssen wir Insellösungen ein Ende setzen. Technische Systeme, die nur innerhalb eigener Grenzen wirken, hemmen den Fortschritt“, erklärt Najork. In den Bosch-Werken sind mittlerweile 120 000 Maschinen und mehr als 250 000 Endgeräte wie integrierte Kameras oder Roboter vernetzt. Allein 22 000 Maschinensteuerungen sind über die Industrie 4.0-Software Nexeed von Bosch Connected Industry angebunden. Die 2018 gegründete Geschäftseinheit hat bereits über die Hälfte der Bosch-Werke und mehr als 2 000 Fertigungslinien mit Software ausgestattet. Darüber hinaus setzen rund 100 internationale Kunden auf Nexeed – darunter BMW, Sick und Trumpf. Hard- und Software wachsen immer stärker zusammen. Mit ctrlX Automation von Bosch Rexroth zeigt das Unternehmen auf der Hannover Messe seine offene, 5G-fähige Steuerungstechnik, die auf App-Technologie und Web-Engineering basiert und Co-Creation ermöglicht. Das Prinzip: Anwender können Apps von Bosch Rexroth und Drittanbietern nutzen oder Applikationen selbst entwickeln und innerhalb eines Ökosystems mit anderen Unternehmen teilen. „Indem wir Entwicklungen partizipativ gestalten“, so Najork, „sorgen wir für Netzwerkeffekte: Wir verleihen Ideen Flügel.“

Die Perspektive: Bosch kombiniert Industrie 4.0 mit anderen Technologien
Der Grundstock ist gelegt. „Unser Fokus liegt darauf, die Leistungsfähigkeit verschiedener Technologien zu nutzen und zu kombinieren. Bei Bosch wandeln wir uns zum AIoT-Unternehmen. Wir bringen Künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge zusammen“, erklärt Najork. Auf der Hannover Messe präsentiert Bosch mit dem Balancing Energy Network ein KI-basiertes Energiemanagement. Mithilfe einer intelligenten Software lassen sich die Energieflüsse in Fabriken steuern und optimieren. Ursprünglich für die Produktion entwickelt, hat die Software das Potential, den ökologischen Fußabdruck aller Arten von größeren Gebäudekomplexen wie Krankenhäusern, Einkaufszentren oder Sportarenen zu verkleinern. Technik und Wissen sind wesentliche Eckpfeiler auf dem Weg zur klimaneutralen Produktion. Basierend auf Erfahrungen der eigenen Klimaneutralstellung, berät Bosch mit einer neuen Geschäftseinheit produzierende Unternehmen dabei, ihren CO₂-Ausstoß zu verringern. Zu einer ressourcenschonenden Produktion trägt flexible Robotik in Verbindung mit lernender Bildverarbeitung bei: Der APAS inspector übernimmt die optische Inspektion von Werkstücken und prüft die Produkte vollautomatisch. Durch Flexibilität und Präzision besticht auch das Smart Item Picking. Das Robotiksystem kommissioniert verschiedene Produkte, die von Transportfahrzeugen angeliefert werden. Mithilfe intelligenter Bilderkennung greift das System ohne „Einlernphase“ unterschiedliche Komponenten und sortiert diese zuverlässig für die weitere Bearbeitung oder den Versand.

Dank neuer Technologien wird das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine künftig noch sicherer und effizienter: 5G verspricht einen drahtlosen zuverlässigen Datenaustausch nahezu in Echtzeit. Bosch übernimmt eine Vorreiterrolle und hat Ende 2020 sein erstes Campusnetz im Industrie 4.0-Leitwerk in Stuttgart-Feuerbach in Betrieb genommen. Weltweit erprobt das Unternehmen derzeit 5G-Anwendungen in rund 10 Werken. Zudem macht Bosch Produkte 5G-fähig. Progressive Ansätze und Geschäftsideen, Entwicklungen mit Kunden und Partnern, daran arbeitet Bosch Rexroth künftig im neuen Innovationszentrum in Ulm – die Standorterweiterung ist für Sommer 2021 geplant. Die Entwicklungen zeigen: „Die Fabrik wird wieder zur Quelle von Innovationen“, so Najork. Für die Zukunft sind seiner Auffassung nach drei Grundsätze entscheidend: „Wir müssen erstens Industrie 4.0 ganzheitlich denken und auf durchgängige Fabriklösungen setzen. Zweitens benötigen wir eine offene Architektur, um sowohl in den Werken selbst als auch gegenüber Kunden und Zulieferern kompatibel und nutzerfreundlich zu sein. Und drittens bedarf es der Flexibilität: Kunden wollen in Zukunft immer stärker individualisierte Produkte. Wenn wir diese Prinzipien ausbalancieren, gehen von der Industrie Ideen aus, die die Welt zum Positiven verändern.“


Tore Aleksandersen bleibt Stuttgarter Trainer

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Stuttgart.| Der während der Saison neu installierte Trainer Tore Aleksandersen wird auch in der kommenden Spielzeit am Spielfeldrand in Stuttgart Regie führen. Der Verein und er verlängern sein Engagement um ein Jahr.

Der Norweger übernahm das Team während der laufenden Saison und brachte direkt seinen eigenen Stil und seine eigene Spielidee ein. Dass sein System Erfolg verspricht, zeigt sich nicht zuletzt durch den Einzug in die Finalspiele um die Deutsche Meisterschaft, die ab kommenden Samstag ausgetragen werden.

Der 52-jährige Aleksandersen ist in der Volleyball Bundesliga kein unbekanntes Gesicht. Bereits 2003 bis 2008 hatte er in Deutschland beim Ligakonkurrenten SSC Palmberg Schwerin seine Wirkungsstätte. In dieser Zeit holte er mit seinem Team zweimal den DVV-Pokal und konnte eine Meisterschaft und eine Vize-Meisterschaft feiern. In der Spielzeit 2010/2011 kehrte er für ein ähnliches kurzes Projekt wie in Stuttgart zurück, um mit Schwerin abermals die Meisterschaft für sich entscheiden zu können. Neben seinen Engagements in Deutschland kann der Norweger aber auch auf eine erfolgreiche Trainerkarriere im Ausland zurückblicken. Nach Stationen in Norwegen und Polen zog es ihn zuletzt in die türkische Liga. Darüber hinaus coachte er die Nationalmannschaften von Norwegen und Finnland.

Tore Aleksandersen erhält einen Ein-Jahres-Vertrag und soll die Stuttgarterinnen auch in der kommenden Saison zu weiteren Erfolgen führen.

Geschäftsführer Aurel Irion: „Die Vertragsverlängerung mit unserem Trainer Tore Aleksandersen war schlussendlich nur die logische Konsequenz aus seiner Arbeit bei uns im Verein. Seine harte Arbeit und sein Auftreten haben uns von Anfang an gutgetan. Auch die Art und Weise, wie er Allianz MTV Stuttgart nach außen vertritt und wie er den Verein bereits nach so kurzer Zeit verkörpert, haben uns schlussendlich zu dieser Entscheidung bewogen. Ich freue mich, einen so erfahrenen Mann auch weiterhin an unserer Seite zu wissen.“

Sportdirektorin Kim Renkema: „Wir freuen uns, einen so erfahrenen Trainer bei uns zu haben. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm, vor allem auch mit einem Kader, den er mit zusammengestellt hat. Seine Arbeitsweise entspricht genau dem, was wir nach dem Trainerwechsel in der laufenden Saison erwartet haben. Er bringt neue Ideen mit ein und er ist einzigartig in seinem Spielsystem. Wir freuen uns auf einen guten Saisonabschluss und natürlich auf das kommende Jahr mit ihm.“

Trainer Tore Aleksandersen: „Ich freue mich sehr auf eine weitere Saison in Stuttgart. Seit ich im Dezember hier angefangen habe, habe ich jeden Tag genossen. Als mir die Möglichkeit gegeben wurde, eine weitere Spielzeit hier zu bleiben, war es eine einfache Entscheidung für mich. Zunächst einmal wollen wir aber die noch laufende Saison bestmöglich zu Ende bringen. Anschließend werden wir unseren Blick dann in die Zukunft richten und sehen was diese für uns bereit hält. Für mich ist es eine Freude hier zu sein und ich freue mich sehr darauf, was die nächsten Wochen und auch die nächste Saison alles mit sich bringen wird.“


Volleyball: Roosa Koskelo verlängert ihren Vertrag um zwei Jahre

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Stuttgart.| „The Flying Finn“ Roosa Koskelo wird auch in den kommenden beiden Spielzeiten die Abwehr beim Deutschen Meister von 2019 dirigieren und startet damit bereits in ihre vierte Saison für die Damen aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt.
Dabei war ihr Start bei den Stuttgarterinnen alles andere als einfach. Als die Finnin 2018 vom slowenischen Club aus Maribor an den Neckar wechselte, war die Energie der nur 1,64m großen Abwehrspezialistin deutlich zu spüren. Doch diese verflog zunächst schnell. Bei den obligatorischen medizinischen Tests, welchen sich alle Spielerinnen zu Beginn der Saison unterziehen müssen, wurden bei der damals 27-jährigen Auffälligkeiten festgestellt. Um weitere Untersuchungen durchführen zu lassen und anschließend die nötige Behandlung einzuleiten, ging es für Koskelo zunächst zurück in ihre Heimat. Dort wurde bald darauf deutlich, dass sich das Energiebündel von diesem Rückschlag mit Sicherheit nicht aufhalten lassen würde. Nach einer medikamentösen Einstellung kehrte Roosa Koskelo nach Deutschland zurück und zeigte bereits in ihrer ersten Saison in der Bundesliga ihr Talent und Können und wurde mit Allianz MTV Stuttgart Deutscher Meister 2019. Trotz der Tatsache, dass es ihr in Deutschland eigentlich auch im Winter noch zu warm ist, verlängerte sie ihren Jahresvertrag zunächst um zwei Jahre. Nun folgte die erneute Vertragsverlängerung um weitere zwei Jahre, sodass die in der kommenden Saison bereits in ihre vierte Saison in Orange gehen wird. Finanziell unterstützt wird die erneute Verlängerung mit der Libera nicht zuletzt von Gesellschafter und Toppartner Rainer Scharr: „Wir freuen uns sehr, dass Roosa Koskelo für zwei weitere Jahre das orangene SCHARR-Trikot als Libera bei Allianz MTV Stuttgart tragen wird. Sie hat sich sowohl sportlich als auch menschlich zu einem ganz wichtigen Baustein für den Erfolg des Teams entwickelt und wir sind Kim und Aurel sehr dankbar dafür, dass es ihnen gelungen ist, mit ihr eine weitere Spitzenspielerin in Stuttgart zu halten.“
Koskelo verfügt nicht nur über ein herausragendes Spielverständnis, was es ihr ermöglicht Bälle sehr genau zu antizipieren, vielmehr ist sie auch äußerst wendig und schnell, sodass es ihr immer wieder gelingt auch die unmöglichsten Bälle vom Boden „zu kratzen“.
Sportdirektorin Kim Renkema: „Über Roosas Entscheidung sind wir natürlich sehr glücklich! Sie hat sich in den Jahren bei uns zu einer der besten Liberas der deutschen Bundesliga entwickelt. Als Verein war es damals die klügste Entscheidung, dass wir auf Roosa gewartet haben, als sie nochmal zurück nach Finnland musste, um sich einigen medizinischen Untersuchungen zu unterziehen. Wie sie sich danach entwickelt und was sie vollbracht hat, ist absolut großartig. Mit ihr und Krystal haben wir zwei Gesichter dieser Mannschaft, die uns auch in der neuen Saison erhalten bleiben. Nicht zuletzt ist dies eine gute Basis für unsere Konstanz auf dem Feld. Wir freuen uns sehr, dass Roosa uns erhalten bleibt und wir könnten uns keine bessere Libera wünschen.“
Roosa Koskelo: „Ich bin sehr glücklich in Stuttgart zu bleiben. Ich wusste, dass ich weiterspielen will und als der Verein angefragt hat, war es für mich tatsächlich keine schwere Entscheidung. In Stuttgart wird sehr viel hinter den Kulissen gearbeitet, sodass wir uns vollkommen auf den Volleyball und unsere Performance auf dem Feld konzentrieren können. Gerade in Corona-Zeiten, in denen die ganze Welt verrückt spielt, können wir uns weiterhin auf uns konzentrieren, weil uns vieles abgenommen wird. Das Team ist jedes Jahr sehr gut, daher muss ich in jedem Training hart arbeiten, um das Level zu halten. Zunächst einmal wollen wir jetzt die Meisterschaft für uns entscheiden, sodass wir in der kommenden Spielzeit auch wieder in der Champions League antreten dürfen. Aber auch die Deutsche Bundesliga bietet Volleyball auf einem sehr hohen Niveau, daher ist es für mich bereits herausfordernd in der nationalen Liga zu spielen. Ich genieße es in Stuttgart zu spielen und hoffe sehr, dass wir in der kommenden Saison auch wieder vor Fans in der Halle spielen können, sodass wir wieder unsere „good old SCHARRena“ haben werden. Ich fühle mich in hier mittlerweile wie zuhause, sodass ich sehr dankbar bin, dass mir die Möglichkeit gegeben wird, weitere zwei Jahre für Stuttgart zu spielen!“

 

Finalpartien um die Deutsche Meisterschaft
Das Finale wird im Modus Best-of-Five gespielt. Die Paarungen gegen den Dresdner SC sind wie folgt terminiert:

Samstag, 10.04.2021, 16:30 Margon Arena Dresden
Mittwoch, 14.04.2021, 18:00 SCHARRena Stuttgart
Samstag, 17.04.2021, 16:30 Margon Arena Dresden
Mittwoch, 21.04.2021, 18:00 SCHARRena Stuttgart (entfällt, falls Gesamtsieger bereits feststeht)
Samstag, 24.04.2021, 14:00 SCHARRena Stuttgart (entfällt, falls Gesamtsieger bereits feststeht)

Die Partien werden alle von SPORT1 im Free-TV übertragen.


Wichtige Punkte für Bietigheim

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Der ausgelassene Jubel nach dem Schlusspfiff war verständlich. Die SG BBM Bietigheim gewinnt gegen den EHV Aue mit 31:20 (14:10) Toren und beendet mit dem ersten doppelten Punktgewinn unter Interimstrainer Brian Ankersen einen Negativlauf. Aue bleibt mit jetzt ausgeglichenen 23:23 Punkten auf Rang 8.

„Ich habe nicht damit gerechnet, dass es so hoch ausgeht“, freute sich der Däne an der Bietigheimer Seitenlinie. „Siege sind das Einzige, was uns hilft in unserer Situation“. Nur eine der vorhergehenden neun Partien konnten die Schwaben bis zum Sonntag für sich entscheiden. „Das heute war wirklich gut für Kopf und Seele, gut fürs Selbstvertrauen.“ – „Bietigheim war in allen Bereichen besser als wir“, konstatierte Rúnar Sigtryggsson, der bei den Erzgebirgs-Handballern den Corona-erkrankten Stephan Swat vertritt. „Wir sind in solchen Spielen nicht bereit, im kämpferischen Bereich Paroli zu bieten.“

Bietigheim war es, das nach einer torreichen Anfangsphase, zuerst die Abwehr dicht machen konnte. Bis zum 7:7 nach 12 Minuten waren die Tore wie reife Früchte gefallen. Danach konnten die Gäste bis zum 14:10-Halbzeitstand nur noch drei Treffer draufpacken. EHV-Coach Sigtryggsson hat wohl frühzeitig erkannt, welche Wendung das Duell zweier Mittelfeld-Teams nehmen würde. Mit zwei Auszeiten in kurzer Folge versuchte der Isländer korrigierend einzugreifen, ohne jedoch seinem Team mehr Torgefahr einimpfen zu können. Dazwischen hatte der EHV noch seinen Halbrechten Arnar Birkir Halfdansson verloren. Der Isländer sah nach einem Foul am agilen Jonas Link die Rote Karte.

„Ich bin sehr zufrieden mit unserer Abwehr“, analysierte Bietigheims Ankersen. „Das war zusammen mit unserer guten zweiten Welle der Knackpunkt im Spiel.“ Bietigheims Defensive neutralisierte weitgehend EHV-Topwerfer Adrian Kammlodt im linken Rückraum, wirkte beweglich und wacher. Im Zusammenspiel mit seiner Abwehr wurde Aron Edvardsson mehr und mehr zum Faktor. Der isländische Torwart-Hüne hatte am Ende 13 Paraden auf dem Zettel und fischte sich 40 Prozent der auf sein Tor abgegebenen Würfe.

Vor der Pause war es Tim Dahlhaus, der mit seinen fünf Treffern die lange vermisste Torgefahr aus dem Rückraum hochhielt. Nach dem Seitenwechsel trat Christian Schäfer erstmals in Erscheinung. Der aktuelle Top-Werfer der 2. Liga steuerte vier Tore zur 19:12-Führung der SG BBM bei. Paco Barthe netzte anschließend zweimal ins verwaiste EHV-Tor ein, als die Gäste ohne Wirkung den siebten Feldspieler brachten. Das 22:12 war eine Vorentscheidung – sollte man meinen. Wie schnell es manchmal im Handball in die andere Richtung gehen kann, demonstrierte die folgende Phase, als die Sachsen mit vier schnellen Toren innerhalb von zwei Minuten auf 22:16 verkürzten.

Doch das blieb am Sonntag ein kurzes Intermezzo. „Wir haben zusammengehalten, als wir das kleine Loch hatten“, unterstrich Mario Urban. „Das waren heute auch nur 2 bis 3 Minuten im Gegensatz zu den letzten Spielen.“ Die Ankersen-Truppe blieb vor allem mit ihrem Umschaltspiel auf der Spur. Alleine zehn Tore fielen nach der Pause in der ersten und zweiten Welle. Martin Marčec und zweimal Patrick Rentschler stellten so den Abstand wieder auf 25:16. „Ich bin sehr froh, dass wir diese Leistung gebracht haben“, strahlte nach dem Spiel Aron Edvardsson. „Die zwei Punkte in der Tabelle sind ganz wichtig für uns.“

SG BBM Bietigheim: Edvardsson, Lehmann; Dahlhaus (7), Schäfer (5/3), Rentschler (4), Marčec (4), Barthe (3), Link (3), Vlahovic (1), Fischer (1), de la Peña (1), M. Urban (1), Boschen (1), Claus, Asmuth, Öhler.

EHV Aue: Petursson, Suljakovic, Bochmann; Bornhorn (4/3), Paraschiv (4), De Santis (3), Kammlodt (3), Schneider (2), M. Lux (1), Slachta (1), Halfdansson (1), Ribeiro (1), K. Lux, Roth, Dutschke, Tsuyama.

Spielverlauf: 5:5 (9.), 8:8 (19.), 11:8 (26.), 14:10 (30.), 16:12 (33.), 22:12 (40.), 22:16 (42.), 25:16 (47.), 26:18 (52.), 29:18 (54.), 31:20 (60.).
Zeitstrafen: Claus (25.), Öhler (58.) – K. Lux (12., 60.), De Santis (34.), Schneider (52.) Rote Karte: Halfdansson (20.)
Siebenmeter: 3/3 – 3/3
Schiedsrichter: Tobias Biehler / Fabian Dietz (DHB Bundesligakader)
Zuschauer: 0 (Sporthalle am Viadukt, Bietigheim)


Stuttgarts OB kritisiert Querdenker-Demo am Samstag

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OB Nopper verurteilt Angriffe auf Journalisten und Verletzung der Auflagen aufs Schärfste

Stuttgart.| Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper verurteilte am Sonntag, 4. April, die Angriffe auf Journalisten, die im Zusammenhang mit der Querdenker-Demonstration am 3. April stattgefunden haben, auf das Schärfste. Nopper kritisierte auch mit aller Entschiedenheit, dass sich die Verantwortlichen der Versammlungen – entgegen ihrer Zusage gegenüber der Versammlungsbehörde – nicht an die Auflagen zum Tragen von Masken und zur Wahrung von Abständen gehalten haben.

Nopper weiter: „Es widerspricht zutiefst meinem Gerechtigkeitsempfinden, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demonstrationen den grundrechtlichen Schutzmantel der Versammlungsfreiheit missbrauchen, um sich den Corona-Beschränkungen zu entziehen – sich aber andererseits Familien und Freundeskreise an Ostern nur unter Beschränkungen treffen dürfen. Die Stadt beabsichtigt, das rechtswidrige Verhalten mit Bußgeldern zu ahnden und zukünftige Veranstaltungen derselben Anmelder aufgrund der gestrigen Auflagenverstöße zu verbieten.“

Ordnungsbürgermeister Dr. Clemens Maier äußerte sich ein weiteres Mal zur Frage, warum die Stadt die Versammlung nicht verboten hatte: „Auf Grundlage der Anmeldungen lagen nach Einschätzung von Stadt und Polizei die Voraussetzungen für ein Verbot der Demonstrationen nicht vor. Die Latte hierfür liegt in Anbetracht der grundrechtlich verankerten Versammlungsfreiheit sehr hoch. Wie das Sozialministerium – ohne eine Bewertung der Verbotsvoraussetzungen im konkreten Fall – zu der Einschätzung kommt, man hätte die Versammlung verbieten können, ist für uns nicht nachvollziehbar. Wenn es tatsächlich diese Rechtsauffassung vertreten sollte, hätte es die Stadt im Übrigen anweisen können, die Versammlung zu verbieten. Das ist aber nicht erfolgt. Wir werden uns in den nächsten Tagen mit Land und Polizei zusammensetzen, die Ereignisse aufarbeiten und entsprechende Schlüsse ziehen – möglicherweise auch durch eine entsprechende Veränderung der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg.“

Die Versammlung verlief weitgehend konfliktfrei. Eine spätere Auflösung habe aus wohlerwogenen Gründen deswegen nicht stattgefunden, weil dies zu einer Zuspitzung der Gesamtsituation geführt hätte.


Stuttgart Reds deklassieren Ulm zum Start in die neue Saison

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Mit zwei Kantersiegen starteten die Stuttgart Reds in die Saison 2021 der 1. Baseball-Bundesliga (Gruppe Süd). Die Reds ließen dem 22:1-Sieg vom Donnerstagabend auf eigenem Platz ein 22:4 am Samstag beim Spiel in Ulm folgen. Das Team des TV Cannstatt unterstrich gegen die IT Sure Falcons seine Ambitionen, dieses Jahr wieder die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft zu erreichen.

In die erste Begegnung des Saison-Auftaktwochenendes, die ganz ohne Zuschauer neben der Baustelle des neuen Stadions auf dem Cannstatter Schnarrenberg stattfand, starteten die Reds sehr überzeugend: Vier Runs – die unter anderem durch zwei „Triples“ von Danilo Weber bzw. Neuzugang Kruno Gojkovic zustande kamen – sorgten dafür, dass Ulms Headcoach bei nur einem Aus im ersten Inning bereits den Pitcher wechselte. Das half nur kurzzeitig, denn schon im dritten Inning legten die Stuttgarter nach und erhöhten auf 5:0. Im vierten Inning brachen dann alle Dämme und Stuttgart baute den Vorsprung auf 10:0 aus. Zwei Runs im fünften und beeindruckende zehn im sechsten Inning sorgten für klare Verhältnisse und ein zwischenzeitliches 22:0.

Und die Ulmer Offensive? Stuttgarts Pitcher Marcel Giraud warf Inning um Inning brillant und brachte die Falcons am Schlagmal ein ums andere Mal zur Verzweiflung. Von seinen 15 erzielten Outs waren 13 Strike Outs. Für Stuttgarts Defensive war es somit ein ruhiger Abend. Der No-Hitter war noch intakt, als Giraud das 6. Inning begann und Lukas Antoniuk dann doch der erste Hit für die Falcons gelang. Stuttgarts Starting Pitcher verließ unter viel Beifall (seiner Teamkollegen) den Werferhügel. Stuttgarts zweiter Pitcher Ruben Kratky ließ dann zwar einen Run der Ulmer zu, hielt das Ergebnis aber – auch Dank einer schönen Double Plays durch Toni Horvatic – bei 22:1 und damit wurde das Spiel nach 6. Innings wegen Überlegenheit vorzeitig beendet.

Reds-Headcoach Curtis Di Salle hatte in diesem Auftaktspiel zur Saison 2021 überwiegend seine erfahrensten Spieler aufs Feld geschickt. Rückkehrer Toni Horvatic spielte an der dritten Base, Neuzugang Kruno Gojkovic im Centerfield. Elias Macias wurde in der Offensive, als „Designated Hitter“ eingesetzt, kam aber nur einmal – per Walk – auf Base. Bis auf Macias hatten alle Reds-Spieler aus der Startaufstellung ihren Anteil an den insgesamt 19 Hits auf Stuttgarter Seite. William Germaine schlug davon vier, Toni Horvatic, Jonas van Bergen und Daniel Zeller je drei. Toni Horvatic gelang der einzige Homerun des Abends und Xavier Gonzalez war mit 5 Runs-Batted-In der effizienteste Schlagmann.

Gonzalez, einer der erfahrensten Reds-Spieler, glänzte auch im zweiten Spiel, das die Reds ähnlich hoch – mit 22:4 – für sich entschieden. Der dieses Jahr wieder auf der Shortstop-Position eingesetzte Spanier hatte vier der 16 Stuttgarter Hits, darunter ein Triple und ein Double.

Am Anfang konnten die Ulmer diese Begegnung noch offenhalten. Reds-Headcoach Curtis Di Salle gab dem Nachwuchs eine Chance und startete mit Yannik Witt auf dem Werferhügel. Beim Stand von 2:2 im dritten Inning und den Bases voll mit Ulmern übernahm dann aber Dustin Ward das Pitching. Und während er den Gegner drei Spielabschnitte „zu null“ hielt, erzielten seine Offensiv-Kollegen nicht weniger als 20 Runs. Elias Macias konnten mit 3 Hits in 3 At-Bats und 6 RBI erstmals glänzen. Er hatte auch eines von vier Triples. Billy Germaines Homerun zum zwischenzeitlichen 22:3 krönte die Offensivleistung. Gegen Stuttgarts Benedikt Schäffer als dritten Pitcher des Spiels konnten die Ulmer nur auf 4:22 verkürzen – nicht zuletzt dank eines Wurfs von Billy Germaine aus dem Outfield an die Home Plate, wo ein Ulmer Runner „out“ gemacht werden konnte.

Für die Reds war das Wochenende ein guter Saisonauftakt – auch um das Winter-Training auf dem Platz „umzusetzen“. Gegner wie Heidenheim oder Regensburg werden den Baseballern des TV Cannstatt aber deutlich mehr abverlangen. Schon das kommende Wochenende bei den München-Haar Disciples wird zeigen, wo die Reds dieses Jahr tatsächlich stehen.


Demonstrationsgeschehen in Stuttgart – Polizei zieht Bilanz

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Stuttgart.| Die Polizei ist anlässlich mehrerer Kundgebungen von Pandemie-Kritikern und Gegendemonstrationen am Karsamstag (03.04.2021) in der Stuttgarter Innenstadt und in Bad Cannstatt präsent. Mehrere Hundert Einsatzkräfte, darunter auch Beamtinnen und Beamte aus anderen Präsidien, unterstützen dabei die Stuttgarter Polizei.

Am Marienplatz versammelten sich ab 10.00 Uhr Pandemie-Kritiker zu einer genehmigten Kundgebung. Dabei wurde die angemeldete Teilnehmerzahl erheblich überschritten. Der überwiegende Teil der Demonstranten trug keine Masken und hielt die geforderten Abstände nicht ein. Mehrfache Hinweise der Polizei zur Einhaltung der Auflagen wurden von den Teilnehmern ignoriert. Gegen 12.15 Uhr startete der Aufzug in Richtung Cannstatter Wasen woraufhin Gegendemonstranten am Österreichischen Platz auf Höhe der Einfahrt zur Fangelsbachstraße mit Fahrrädern die Fahrbahn auf der vorgesehenen Aufzugsstrecke blockierten. Auch in der Tübinger Straße blockierten Gegendemonstranten, die zu Fuß unterwegs waren, den Aufzug der Pandemie-Kritiker. Den Gegendemonstranten wurde mehrfach ein alternativer Versammlungsort angeboten und zugewiesen. Da dieser aber nicht angenommen wurde, wurde die Gegendemonstration aufgelöst.

Daraufhin zogen die Aufzugsteilnehmer über die Rotebühlstraße und die Theodor-Heuss-Straße zum Hauptbahnhof und weiter über das Neckartor zum Cannstatter Wasen. Durch hinzuströmende Personen erhöhte sich die Zahl der Pandemie-Kritiker weiter massiv, wobei die Teilnehmer auch hier größtenteils keine Masken trugen und die Abstände zueinander nicht einhielten. Einsatzkräfte stellten von den Gegendemonstranten in der Tübinger Straße und den Fahrraddemonstranten am Österreichischen Platz die Personalien fest und erteilten im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen Platzverweise.

Gegen 12.30 Uhr kontrollierten Polizeibeamte im Bereich der Stadtbahnhaltestelle Rathaus 20 Personen, die mutmaßlich dem Rockermilieu angehören und beschlagnahmten Quarzhandschuhe, pyrotechnische Gegenstände und Sturmhauben. Während der Kontrolle kam es zu Widerstandshandlungen, bei denen sich eine Polizeibeamtin leichte Verletzungen zuzog. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Personen wieder auf freien Fuß gesetzt und erhielten Platzverweise.

Gegen 14.00 Uhr wurde in der Theodor-Heuss-Straße ein pyrotechnischer Gegenstand in den Aufzug geworfen, verletzt wurde dabei nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Einsatzkräfte kontrollierten daraufhin einen Tatverdächtigen. Der Polizei liegt ein Video vor, wonach mutmaßlich ein Journalist in der Cannstatter Straße offenbar von einem Aufzugsteilnehmer geschlagen wurde. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Während des Aufzuges kam es im gesamten Bereich der Innenstadt sowie auf den Zu- und Abfahrtsstraßen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Einsatzkräfte dokumentierten unter anderem auf dem Marienplatz und während des Aufzuges eine Vielzahl von Verstößen, die im Rahmen der weiteren Ermittlungen angezeigt werden. Auch gegen den Leiter der Versammlung am Marienplatz wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. (Stand 16.10 Uhr)

Nachtragsmeldung
Nachdem die Teilnehmer des Aufzuges auf dem Cannstatter Wasen eingetroffen waren, gab es auch dort Verstöße gegen die Auflagen. Der Großteil der Teilnehmer trug auch hier keinen Mund-Nasen-Schutz und insbesondere im Bereich vor der Bühne wurden die Abstände nicht eingehalten. Insgesamt wuchs die Versammlung vom Weg durch die Stadt bis auf den Wasen auf mehr als 10.000 Teilnehmer an. Während des Aufzuges versuchte ein Aufzugsteilnehmer im Bereich der Mercedesstraße/Benzstraße zu mutmaßlichen Gegendemonstranten zu gelangen. Als Einsatzkräfte dies verhinderten, kam es zu einem Gerangel, bei dem sich drei Polizeibeamte Verletzungen zuzogen. Einsatzbeamte nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest, setzten ihn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß und erteilten ihm einen Platzverweis.

Polizeibeamten gelang es in der Zwischenzeit, einen 37 Jahre alten Tatverdächtigen, der offenbar einen 26-Jährigen Journalisten geschlagen hatte, zu ermitteln und vorläufig festzunehmen. In der Tübinger Straße und am Österreichischen Platz stellten Einsatzbeamte insgesamt 266 Personalien von Blockierern fest und erteilten nach vorangegangener Auflösung anschließend Platzverweise. Auch während des Abmarsches der Teilnehmer hatten die eingesetzten Beamten ein Auge auf die Einhaltung der Corona Schutzmaßnahmen und ahndeten Verstöße. Die Polizei prüft derzeit ein Video, wonach während einer Live-Berichterstattung in der Mercedesstraße ein Reporter berichtet, es würden Steine fliegen und man müsse das Interview abbrechen. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Ebenfalls zum Ende der Versammlung wurde der Polizei gemeldet, dass mehrere geparkte Fahrzeuge beschädigt worden seien. Art und Ausmaß muss noch festgestellt werden. Die Ermittlungen hierzu und zu möglichen Steinewerfern dauern an. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 an die Kriminalpolizei zu wenden.


Bitter musste sich Meniskus-OP unterziehen

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Stuttgart.| Der Torhüter des TVB Stuttgart, Johannes Bitter, wurde gestern (01.04.2021)  am Meniskus operiert. Nachdem beim Nationaltorwart bereits in den vergangenen Wochen Probleme am rechten Knie auftraten, wurde Bitter am Donnerstag eingehend in der Sportklinik Stuttgart untersucht. Um die Ausfallzeit zu minimieren, erfolgte der kurze Routineeingriff umgehend.

Die genaue Ausfalldauer kann noch nicht benannt werden. Es wird momentan von einem Ausfall von rund vier Wochen ausgegangen.