Am Donnerstag Warnstreiks im regionalen Busverkehr

Betroffen sind im Wesentlichen die Landkreise Ludwigsburg, der Rems-Murr-Kreis und der nördliche Landkreis Böblingen

Die Gewerkschaft ver.di hat für Donnerstag, 1. Juli 2021, weitere ganztägige Warnstreiks im regionalen Busverkehr angekündigt. Betroffen sind die Landkreise Ludwigsburg, der Rems-Murr-Kreis, der nördliche Landkreis Böblingen sowie teilweise angrenzende Bereiche und Landkreise.

Der S-Bahn- und Regionalverkehr sowie die Busse und Bahnen der Stuttgarter Straßenbahnen AG werden nicht bestreikt. Je nach Stand unserer Informationen werden die bestreikten Linien aus der VVS-Fahrplanauskunft entfernt.

Die Gewerkschaft verdi hat angekündigt, folgende Verkehrsunternehmen am 1. Juli zu bestreiken:

Fischle Regionalverkehr
Linien:
201, 201A, 202, 204, 206, 222
Kommunen: Waiblingen mit den Teilorten Beinstein, Hegnach, Bittenfeld, Hohenacker, Neustadt; Weinstadt: Endersbach, Strümpfelbach, Schnait, Beutelsbach.

Friedrich Müller Omnibusgesellschaft (FMO)
Linien
: 359, 360, 361, 362, 362A, 363, 365, 365A, 366, 367, 367A 368, 368A, 369, 370, 381, 382, 383, 384, 393, 443, 444, 444A, 446, 446A, 455, 456, 456A, 457, 459, 459A, 460, 460 A, 461, 463, 465, 477, 488, X46, 560, 566, 566A, 567, 567A, 568, 568A, 571, 571A, 572, 573, 574, 574A, 590, 592, 592A, 592B, 620, 623, 623A, 624, 626, 663, 665, 734, 752, 753, 756, 760, 761, 761A, 806, 812, 813, 814, 815, 816, 816A, 817, 818, 818A, 819, 826, 826A, 828
Kommunen: Freiberg, Marbach, Remseck, Burgstall, Ludwigsburg, Erdmannhausen, Affalterbach, Winnenden, Steinheim an der Murr, Sersheim, Murr, Großbottwar, Oberstenfeld, Beilstein, Vaihingen-Enz, Sachsenheim, Eberdingen, Kirchberg (M), Bietigheim-Bissingen, Ingersheim, Pleidelsheim, Mundelsheim, Hessigheim, Besigheim, Löchgau, Freudental, Bönnigheim, Kirchheim-Neckar, Gemmrigheim, Ditzingen, Backnang, Weissach im Tal, Auenwald, Aspach, Althütte, Rudersberg, Allmersbach im Tal, Ensingen, Weil der Stadt, Calw, Schönaich, Sindelfingen, Ehningen, Altdorf, Holzgerlingen, Gärtringen, Nufringen, Herrenberg, Dettenhausen, Neuweiler, Weil im Schönbuch, Waldenbuch, Aichtal, Filderstadt, Leinfelden, Steinenbronn, Echterdingen.

Einzelne Fahrten der o. g. Linien finden trotz des Warnstreiks statt, weil nicht alle FMO-Standorte bestreikt werden oder Auftragsunternehmen sie fahren, die nicht bestreikt werden. Alle Fahrten, die von nicht bestreikten Auftragsunternehmen durchgeführt werden und stattfinden, sind in der elektronischen Fahrplanauskunft abrufbar.

LVL Jäger
Linien: 411, 412, 413, 414, 420, 421, 421A, 422, 422A, 423, 424, 425, 425A, 426, 427, 427A, 429, 430, 430A, 431, 432, 433, 433A, 451 und X43

Kommunen: Ludwigsburg und Stadtteile, Kornwestheim, Remseck, Asperg, Marbach, Waiblingen-Hegnach und Stuttgart-Stammheim

Omnibus-Verkehr Ruoff (OVR) Standorte Hemmingen, Backnang und Waiblingen
Linien: 205, 207, 208, 209, 216, 218, 375, 380, 380A, 385, 386, 390, 391, 501, 504, 531A, 578, 579, 612, 612A, 620, 620A, 623, 625 und 651

Kommunen: Vaihingen (Enz), Leonberg, Ditzingen, Hemmingen, Schwieberdingen, Korntal-Münchingen, Oberriexingen, Sersheim, Stuttgart-Zuffenhausen, Stuttgart-Feuerbach sowie im Schülerverkehr Markgröningen, Waiblingen, Fellbach, Korb, Backnang, Sulzbach (M), Mainhardt, Großerlach, Wüstenrot, Spiegelberg, Oppenweiler, Murrhardt

Einzelne Fahrten der o. g. Linien finden trotz des Warnstreiks statt, weil Auftragsunternehmen sie fahren, die nicht bestreikt werden.

Spillmann
Linien: 541, 542, 544, 551, 551A, 554, 554A, 556, 558, 559, 561, 563, 564

Kommunen: Bietigheim-Bissingen, Sachsenheim, Löchgau, Erligheim, Bönnigheim, Freiberg

Wöhr Tours
Linien: 634, 635, 636, 637

Kommunen: Weissach, Rutesheim, Leonberg, Renningen, Gerlingen

Württembergischen Bus-Gesellschaft (WBG)
Linien: 508, 531, 532, 533, 534, 535, 536, 562, 531A, 532A, 533A, 534A, 536A

Kommunen: Möglingen, Asperg, Markgröningen, Schwieberdingen, Korntal-Münchingen, Ditzingen, Tamm, Oberriexingen, Sachsenheim, Ludwigsburg, Remseck, Stuttgart- Stammheim und -Zuffenhausen

In der elektronischen Fahrplanauskunft über die App „VVS Mobil“ und www.vvs.de werden Fahrtverbindungen für den Streiktag automatisch ohne die bestreikten Linien angezeigt. Fahrgäste können sich so schnell einen Überblick verschaffen, ob eine Verbindung auch ohne die betroffenen Busse möglich ist.

Für manche Fahrgäste könnte es eine Alternative sein, mit dem Fahrrad zu fahren. Die Radroute kann man sich mit dem VVS-Radroutenplaner ausgeben lassen, den man unter www.vvs.de/radroutenplaner anklicken kann. Auf einfache Weise kommt man so zu einer Routenempfehlung an den Arbeits- oder Ausbildungsplatz.

Fahrrad, Mitfahrgelegenheit oder Sharing-Angebote sind im Streikfall Alternativen
Im Einzelfall können auch Carsharing, Miet-Roller, E-Bikes zum Leihen oder die private Mitfahrgelegenheit eine gute Alternative sein, um von A nach B zu kommen. Informationen dazu gibt es unter www.vvs.de unter der Rubrik „Clever kombinieren“ auf der Seite „Rundum mobil“ (www.vvs.de/rundum-mobil).


Impfquote: Die 50%-Marke ist fast erreicht

Im Landkreis Böblingen ist die Hälfte der Einwohnerschaft mindestens einmal geimpft

Kreis Böblingen.| Stand 29. Juni, (das Land veröffentlicht wöchentlich die landkreisscharfen Impfquoten), hat der Landkreis Böblingen eine Erstimpfungsquote von 49,5%. Damit ist nun fast die Hälfte der Einwohnerschaft im Landkreis Böblingen mindestens einmal geimpft. Die einen in den Impfzentren, die anderen in den Arztpraxen, oder auch im Rahmen einer der zahlreichen Aktionen, die im Landkreis in den letzten Wochen auf die Beine gestellt wurden. Der Anteil der Vollgeimpften liegt aktuell bei 33,4%. Der Landesdurchschnitt liegt bei 50,2% an Erstimpfungen und 34,2% Vollimmunisierte.

Landrat Roland Bernhard richtet ein herzliches Dankeschön an die Ärzteschaft und alle Beteiligten: „Der Dank, dass wir das erreicht haben, geht in Richtung der Ärzteschaft und an Alle, die sich in den Praxen, aber auch im Kreisimpfzentrum (KIZ) oder im Rahmen einer der vielen kommunalen Impfaktionen engagiert haben.“ Gerade auch das ehrenamtliche Engagement sei immer wieder sehr beeindruckend, hebt der Landrat hervor.

Alles, was mit dem Impfen zu tun hat, sei zäh und stelle alle Beteiligten auf harte Geduldsproben, so Bernhard weiter. „Wir haben uns wohl alle gewünscht, dass wir zu einem früheren Zeitpunkt mehr Impfstoff zur Verfügung gehabt hätten und damit in der Lage gewesen wären, mehr Menschen schon früher ein Impfangebot machen zu können.“ Der Landkreis Böblingen hatte von Anfang an damit zu kämpfen, dass man trotz einer hohen Einwohnerzahl von knapp 400.000 Einwohnern nur ein KIZ zugesprochen kam. In einer ähnlichen Rolle fand sich der Rems-Murr-Kreis wieder, der im Übrigen in der aktuellen Auflistung mit 47,5% an Erstgeimpften und 31,8% an Vollimmunisierten hinter dem Kreis Böblingen liegt.

„Dass wir trotz allem so nah am Durchschnitt liegen, hat viele Gründe“, so Landrat Bernhard. „Es ist der Verdienst derer, die sich seit Jahresbeginn im Kreisimpfzentrum engagieren, wo immer alles schnell verimpft wird, was dort ankommt. Und es ist auch unseren zahlreichen Appellen an und Vorstößen in Richtung Land zu verdanken, dass wir immer wieder mit Sonderkontingenten bedacht wurden, wenn es welche zu verteilen gab.“ Insofern gebühre dem Land auch ein Dankeschön, so der Landrat. „Es ist aber auch ein Verdienst all derer, die – seit es möglich ist – ohne große Töne in ihren Praxen impfen, neben ihrem eigentlichen Praxisbetrieb; und letztlich der Verdienst all derer, die sich in Ergänzung zu den drei Impfsäulen – Impfzentrum, Ärzteschaft und Betriebsärzte – in den zahlreichen zusätzlichen Aktionen engagiert haben, mit denen ebenfalls viele Menschen erreicht wurden, die sonst noch weiter warten würden.“ Dank des Zusammenwirkens Aller sei es nur möglich gewesen, mit nur einem Impfzentrum in einem so einwohnerstarken Landkreis wie dem Kreis Böblingen heute da zu stehen, wo man ist, so der Landrat.

Die Zahlen machen es deutlich – erst seit Ostern impft die Ärzteschaft in den Praxen. Nach rd. zweieinhalb Monaten war über diese Schiene das Impfgeschehen im Impfzentrum eingeholt bzw. überholt. Die Kapazitäten wären im KIZ zwar an sich deutlich höher, aber auch dort kann man nur verimpfen, was da ist. Darüber hinaus gab und gibt es zahlreiche kreative Impfaktionen landkreisweit oder gab es – gerade in der Anfangszeit – auch Unterstützung bei der Terminvereinbarung (damals durch den Kreisseniorenrat und das DRK). All diese Unterstützung und die Aktionen in den Kommunen haben mit dazu beigetragen, dass der Landkreis Böblingen den Landesdurchschnitt nur knapp verfehlt. Was auch künftig besondere Impfaktionen angeht, so sieht sich der Landkreis in einer koordinierenden Rolle, wenn es darum geht, Ideen zu bündeln und Aktive zusammenzubringen, so Landrat Bernhard. „Es hat sich schon vielfach gezeigt, dass es zu guten Ergebnissen führt, wenn man sich austauscht und die Beteiligten zueinander finden. „Alles, was Impfstoff schnell an die Menschen bringt, ist nach wie vor gut“, so Roland Bernhard. „Die 50% sind gut, aber wir wollen zügig die für die Jahresmitte eigentlich angepeilten 60% erreichen und längerfristig eine Herdenimmunität erreichen.“

Deshalb richtet Landrat Bernhard abschließend einen dringenden Appell an alle, die noch keine Impfung haben. „Wir dürfen jetzt nicht leichtsinnig werden und denken, nur weil Corona aktuell etwas in den Hintergrund rückt, braucht man die Impfung nicht mehr. Die steigenden Fallzahlen mit der Delta-Variante und die Erfahrungen aus dem letzten Jahr mit Reiserückkehrern nach der Urlaubszeit sollten uns klar machen, dass es nicht die Zeit für Impfmüdigkeit ist.“ Landrat Bernhard appelliert deshalb, sich impfen zu lassen. Und auch unbedingt jeweils die Zweitimpfung abzuholen. Das Impfangebot steige aktuell wieder – und damit auch die Möglichkeit, sich einen Termin zu vereinbaren.


Aktuelle Welle von Anrufen falscher Polizeibeamter

Kreise Ludwigsburg und Böblingen 30.06.2021.| Aktuell registriert die Polizei in mehreren Kommunen in den Kreisen Ludwigsburg und Böblingen eine ganze Welle von Anrufen falscher Polizeibeamter, die versuchen, insbesondere lebensältere Menschen um ihr Erspartes zu bringen. Dabei treten die Unbekannten zumeist mit der bekannten Masche auf und berichteten von in der Nähe festgenommenen Einbrechern und bei ihnen aufgefundenen Hinweisen auf den Wohnort der Angerufenen. Sie fragen nach Vermögensverhältnissen und Wertsachen im Haus und bieten an, diese in Verwahrung zu nehmen. Die Anrufserie hält zur Stunde noch an.

Die Polizei warnt erneut eindringlich vor den Betrügern.

Niemals rufen Polizeibeamte, Staatsanwälte oder andere Amtspersonen bei Ihnen an und fragen Sie nach ihren persönlichen Verhältnissen oder bestehendem Vermögen aus. Geben Sie niemandem derartige Auskünfte und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.

Händigen Sie niemals unbekannten Personen Geld oder Wertsachen aus.

Notieren Sie die angezeigte Telefonnummer, den angeblichen Namen und die angebliche Dienststelle des Anrufers und legen Sie auf. Nehmen Sie stattdessen Kontakt mit der Ihnen bekannten Polizeidienststelle in Ihrer Nähe auf oder wählen sie den Polizeinotruf 110 und teilen sie den Vorfall mit. Benutzen Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern landen.

Lassen Sie sich nicht davon täuschen, wenn auf ihrem Display eine Rufnummer erscheint, die scheinbar mit der Telefonnummer einer Polizeidienststelle übereinstimmt oder wie eine Notrufnummer aussieht – diese Anzeige kommt durch technische Manipulationen der Betrüger zustande, die tatsächlich von einem ganz anderen Anschluss anrufen.


Sonder-Impfaktion in Leonberg

Schwerpunktmäßig wird geimpft, wo die Delta-Variante verstärkt auftritt

Leonberg.| Das Land Baden-Württemberg hat dem Landkreis Böblingen aus einer für Juli vom Bund angekündigte Lieferung des Impfstoffs Johnson & Johnson eine Sonderlieferung zukommen lassen, da auch hier Corona-Fälle mit der Delta-Variante nachgewiesen wurden. Die Impfdosen sollen zielgerichtet dort verimpft werden, wo die Variante verstärkt auftritt.
Da von den Fällen im Kreis Böblingen eine Häufung im Stadtgebiet von Leonberg aufgetreten ist, bietet der Landkreis kurzfristig dort Impftermine mit dem Impfstoff aus der Sonderlieferung an. Die Aktion findet am Samstag, 3.Juli, im Beruflichen Schulzentrum Leonberg, in Gebäude A statt. In einem ersten Schritt gab es ein Impfangebot an Eltern und Beschäftigte der Schulen und Kitas in Leonberg.

Darüber hinaus können sich Interessierte aber telefonisch über eine für diese Aktion extra geschaltete Sondernummer des Gesundheitsamts anmelden, Tel. 07031 663-3555. Die Nummer ist von Mittwoch bis Freitag diese Woche, 9 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr erreichbar.

Das Besondere am Impfstoff von Johnson & Johnson ist, dass er bereits zwei Wochen nach der einmaligen Impfung vollen Impfschutz bietet. Sollten alle Termine vergeben sein, wird eine Warteliste geführt, und zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Impfung eingeladen.

WICHTIG: Der Impfstoff ist nur für Personen über 18 Jahren zugelassen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, den COVID-19-Impfstoff Janssen® von Johnson & Johnson für Personen ab einem Alter von 60 Jahren zu verwenden. Personen unter 60 Jahren dürfen sich nach ärztlicher Aufklärung und individueller Risikoakzeptanz mit dem Impfstoff auch mit Johnson & Johnson impfen lassen. Die ärztliche Aufklärung kann beim Impftermin im Beruflichen Schulzentrum erfolgen. Diese Entscheidung der STIKO wurde dabei auf Grundlage von US-amerikanischen Daten getroffen. Für Deutschland bzw. Europa liegen bislang keine Daten vor, da der Impfstoff hier erst seit Kurzem und nur in kleinen Mengen zur Anwendung gekommen ist.

Zum Termin muss nur ein Personalausweis und falls vorhanden der Impfpass, Allergieausweis und Krankenkassenkarte mitgebracht werden. Wer möchte darf sich gerne vorab unter impfen-bw.de selbst für den Impfstoff registrieren und seine Unterlagen bereits ausgedruckt mitbringen.


Unwetterschäden an Stuttgarter Bäumen

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Stuttgart.| Das Unwetterereignis am Montag, 28. Juni, hat an den Stuttgarter Bäumen teilweise starke Spuren hinterlassen. Diverse Astbrüche und Stammschäden sind zu verzeichnen. Die erforderlichen Kontroll- und Aufräumarbeiten an städtischen Bäumen werden durch das Garten-, Friedhofs- und Forstamt in den kommenden Tagen vorgenommen, Schäden bis zum Wochenende reduziert.

Dort, wo eine Gefahr durch herabhängende Starkäste oder zerstörte Baumkronen erkannt wurde, werden Gefahrenbereiche für Passanten und Parkbesucher bis zur Behebung der Schäden gesperrt.

Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt bittet alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter, diese Bereiche nicht zu betreten, da eine Gefährdung durch herabfallende Äste oder Umstürze von Bäumen nicht ausgeschlossen werden kann.


Christian Mistl wechselt vom VfB an den Freiberger Wasen

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Freiberg a. N.| Das 19-jährige, 1,76 große Jungtalent, wechselte 2014 vom FSV Waiblingen zu den „Jungen Wilden“ des Bundesligisten und durchlief von der U15 bis in die U21 dort seine Ausbildung. Für den VfB spielte er 69 Mal in der Junioren-Bundesliga Südwest (26 x U17, 43 x U19) und in der vergangenen Saison kam er in der Regionalliga Südwest (U21) auf 7 Einsätze. Der Rechtsfuß ist hauptsächlich im defensiven Mittelfeld zu Hause, kann aber auch zentral eingesetzt werden.

Christian Mistl: Ich freue mich sehr, jetzt Teil dieser Mannschaft zu sein. Ich bin sehr motiviert neue Herausforderungen und Aufgaben zu meistern und mich mit Hilfe der erfahrenen Spieler weiterzuentwickeln.

Christian Werner, Sportdirektor SGV: Wir freuen uns sehr, dass wir Christian von unserem Verein überzeugen konnten. Persönlich glaube ich, dass Christian das Potential, hat eine der Überraschungen der nächsten Saison zu werden. Ich möchte mich herzlich bei den Verantwortlichen des VfB Stuttgart bedanken, die diesen Wechsel unterstützt haben.


Der Weg zum Timmendorfer Strand führt über Stuttgart

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Stuttgart (tob).| Nachdem der Deutsche Volleyball-Verband die German Beach Tour 2021 mit geplanten acht Turnierstopps aus verschiedenen Gründen absagte, wurde in wenigen Wochen eine Ersatz-Tour aus dem Sand gestampft, die in Düsseldorf begonnen hat, und mit den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand in der ersten Septemberwoche endet.
Auch Stuttgart taucht plötzlich im Turnierkalender der #QualifiersTimmendorferStrand“ auf. Möglich macht diese eine Kooperation zwischen dem Volleyball-Landesverband Württemberg (VLW) und Constantin Adam, die sich gemeinsam als Veranstalter gefunden haben. Das letzte offizielle Beachvolleyballturnier im Neckarpark fand im September 2014 statt, die Stuttgart Beach Open, ein Turnier der Satellite-Serie des Europäischen Volleyballverbandes CEV.
Nach Düsseldorf (11.-14. Juni und 18.-21. Juni) können nun wichtige Quali-Punkte für die DM in Stuttgart auf dem Gelände des Olympiastützpunktes gesammelt werden. Und zwar an zwei Wochenenden hintereinander (1.-4. Juli und 8.-11. Juli 2021).

„Der Spiel- und Sportbetrieb hat endlich wieder begonnen und für den VLW, seine Vereine und Mitglieder ist dies eine große Genugtuung. Während der VLW mit der neuen Quattro-Beach-Liga mit über 400 Teams gestartet ist und die ersten ‚normalen‘ Beachturniere stattgefunden haben, können wir mit den beiden Qualifier-Turnieren kurzfristig für unsere Profisportler zwei Höhepunkte setzen und einen wichtigen Beitrag für die Erhaltung der Deutschen Tour in diesen schweren Zeiten leisten“, sagt VLW-Geschäftsführer Andreas Burkard. „Wir hoffen, dass viele Interessierte diesen Spielen digital folgen und danken TROPS4 für die Unterstützung durch ihr hochwertiges Streaming-Angebot. Unser größter Dank geht an Constantin Adam für seine Initiative und seinen Einsatz für den Sport. Ohne ihn wären diese beiden Events nicht möglich.“

Die Veranstalter konnten auch interessante lokale Partner für das Event gewinnen, unter anderem das momentan sehr schnell wachsende Stuttgarter Unternehmen AnyDesk Software GmbH. Felix Mann, Director Brand und Communications: „Wir freuen uns sehr, mit AnyDesk Partner dieser beiden Top-Turniere in unserer ‚Heimatstadt‘ Stuttgart zu sein, und sind schon sehr gespannt auf die mit Sicherheit tollen und abwechslungsreichen Spiele am Olympiastützpunkt Stuttgart.“

Die Sand-Athletinnen und -Athleten können die Turniere kaum erwarten. Jonathan Erdmann, seit 18 Jahren mit Beachvolleyball national und international unterwegs (Olympia-Neunter London 2012, WM-Dritter 2013,) startet mit seinem Partner Theo Timmermann vom Hallenbundesligisten Netzhoppers KW-Bestensee in Stuttgart: „Ich habe bereits einige Male auf der OSP-Anlage trainiert und freue mich auf gleich zwei Turniere dort. Ich mag das Venue und die räumliche Dichte der Sportanlagen und Infrastruktur. Kraftraum, Beachplätze und Hotel liegen fußläufig beieinander. Somit können wir uns bestens auf die Spiele konzentrieren und Gas geben. See you in Stuttgart!“

Weiterhin unterstützt werden die beiden Qualifikationsturniere zur Deutschen Meisterschaft durch den Hausherrn, den Olympiastützpunkt Stuttgart OSP sowie durch den Landessportverband Baden-Württemberg (LSVBW). Alle Beteiligten und vor allem die jungen Athlet*innen freuen sich darauf, für Aufmerksamkeit zu sorgen, nicht umsonst ist der Bundesstützpunkt Stuttgart für weiblichen Nachwuchs schon lange als Talentschmiede bekannt.
Wie bei den anderen neuen Turnierorten auch sind bislang keine Zuschauer zugelassen. Alle Spiele werden von TROPS4 live kommentiert übertragen auf www.twitch.tv/trops4.


Azubis – volle Power!

DVGW und VfEW haben die besten Azubiprojekte der Energie- und Wasserwirtschaft in Baden-Württemberg ausgezeichnet
  • Azubiteams der Schluchseewerk AG, der Energiedienst AG und der Stadtwerke Weinheim sind die Gewinner
  • Preisverleihung fand am 23. Juni beim 10. Gas-Wasser-Tag der DVGW-LG Baden-Württemberg statt

Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels ist Nachwuchsförderung für Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft ein großes Thema. Bei immer mehr Stadtwerken und Versorgern werden die Auszubildenen selbst zu Botschaftern für ihre Berufswahl und haben zahlreiche Projekte ins Leben gerufen. Die DVGW Landesgruppe Baden-Württemberg und der Verband für Energie- und Wasserwirtschaft Baden-Württemberg (VfEW) haben nun beim Wettbewerb „Azubis – Volle Power!“ die besten Azubiprojekte der Branche in Baden-Württemberg ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand online beim 10. Gas-Wasser-Tag des DVGW statt.

„Die Branche verfügt über engagierte Nachwuchskräfte und damit über ein großes Potenzial für die Zukunft“, so Torsten Höck, Geschäftsführer des VfEW. Die Azubis hätten kreative Ideen, wie sie andere junge Menschen für eine Ausbildung in der Energie- und Wasserwirtschaft überzeugen können. Eine Aussage, der auch Thomas Anders, Geschäftsführer der DVGW Landesgruppe Baden-Württemberg zustimmt: „Bei den Unternehmen in Baden-Württemberg laufen viele tolle Projekte, die Azubis zur Nachwuchsgewinnung gestalten. Es freut uns, diesen mit Azubis volle Power in der Öffentlichkeit und in der Brache mehr Aufmerksamkeit zu geben.“

In den vergangenen Monaten haben sich 15 Azubi-Teams mit insgesamt 16 Projekten beim Wettbewerb beworben. Die Einsendungen reichten von technischen Lehrsystemen über von Azubis betriebene Social-Media-Kanäle bis hin zu selbst gedrehten Filmen und Konzepten zur digitalen Berufsorientierung. Eine Jury aus Unternehmens- und Verbandsvertretern hat diese gesichtet und in drei Kategorien Gewinner gekürt.

In der Kategorie „Experiment“ konnte die Temperaturregelbox der Schluchseewerk AG überzeugen, welche angehende Elektroniker für Betriebstechnik gebaut haben und die nun in der Ausbildung, bei Praktika aber auch bei Jobmessen zum Einsatz kommt. „Unsere Jury befand die Idee einer mit vielen Raffinessen konstruierten Temperaturregelbox für die Simulation unterschiedlichster Temperatur-Regelungszustände als sehr praxisorientiert. Insbesondere hinsichtlich der Heranführung von Elektrikern für Betriebstechnik an die Heizungs- und Steuerungstechnik ist hiermit eine Möglichkeit entstanden, einen interessanten Einblick in die breitgefächerte Berufswelt zu bekommen“, lobte Jury-Mitglied Heiko Gittinger von der Netze BW den Beitrag.

In der 2. Kategorie „Film“ konnten sich die Azubis und Studenten der Stadtwerke Weinheim über den Preis freuen. Sie hatten im vergangenen Jahr einen Imagefilm gedreht, um ihre Ausbildungsberufe speziell für junge Menschen darzustellen. „Es ist den Protagonisten eindrucksvoll gelungen, ihre Begeisterung für ihre Ausbildungsberufe und ihr Arbeitsumfeld in einem Kurzfilm authentisch und dabei höchst unterhaltsam und amüsant festzuhalten“, würdigte Laudator und Jury-Mitglied Dr. Frank Graf vom Engler-Bunte-Institut.

In der letzten Kategorie „Event“ hat das Azubi-Team der Energiedienst AG mit ihrer Nacht der Ausbildung die Jury am meisten überzeugt. „Mit ihrem Konzept zur „Nacht der Ausbildung“ wird aus Sicht der Jury die Balance zwischen einer erfolgreichen Zielgruppenansprache und der beabsichtigten Informationsvermittlung in sehr motivierender Weise gefunden“, so Thomas Anders in seiner Laudatio, der ebenso wie die Azubis hofft, dass im kommenden Jahr wieder ein solches Event möglich ist, nachdem es 2020 und 2021 aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden musste.

Alle drei Gewinnerteams können sich über 1.000 Euro Preisgeld freuen, die ausschließlich den Auszubildenden zugutekommen. Erste Ideen für die Verwendung gibt es schon, wie die Azubis bei der Online-Preisverleihung verrieten. Sie reichen von Spenden für eine wohltätige Organisation bis hin zu einem gemeinsamen Tag im Freizeitpark.


Corona-Abstrichzentrum in Wernau schließt am 30. Juni

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Der Landkreis Esslingen schließt am 30. Juni das Corona-Abstrichzentrum (CAZ) in Wernau. Grund ist die sinkende Inzidenzzahl und damit verbunden eine geringere Nachfrage nach PCR-Tests für symptomatische Personen und enge Kontaktpersonen. Entsprechende Tests können in einer der derzeit 44 Schwerpunktpraxen im Landkreis gemacht werden.

Am 9. März vergangenen Jahres sind im Landkreis zwei Corona-Abstrichzentren im Drive-In-Verfahren in Betrieb gegangen. Nach südkoreanischem Vorbild können sich am CAZ Menschen mit Symptomen einer Corona-Erkrankung sowie enge Kontaktpersonen nach der Empfehlung des jeweiligen Hausarztes, Facharztes oder des Gesundheitsamtes aus dem Auto heraus abstreichen lassen. „Mit diesen Abstrichzentren haben wir als erster Landkreis in Baden-Württemberg ein möglichst flächendeckendes, systematisches und fundiertes Testsystem installiert. Ziel war es, nicht nur viele mögliche Infizierte schnell und unkompliziert zu testen, sondern auch die Arztpraxen im Landkreis in den Spitzenzeiten der Pandemie zu entlasten“, sagt Landrat Heinz Eininger.

An den CAZ in Nürtingen, an der Messe Stuttgart in Leinfelden-Echterdingen sowie zuletzt in Wernau haben sich im Laufe der vergangenen eineinhalb Jahren tausende Menschen testen lassen. Infolge der Infektionswellen wurden an den beiden CAZ täglich bis zu 3.000 Abstriche vorgenommen. Zum Ende dieses Monats schließt der Landkreis nun das CAZ in Wernau, der Betrieb am Abstrichzentrum an der Messe Stuttgart wurde bereits Ende Mai eingestellt. Grund sind die sinkenden Infektionszahlen und die Anzahl von inzwischen 44 Corona-Schwerpunktpraxen, in denen PCR-Testungen angeboten werden. „Wir können die Testung nun guten Gewissens in das Regelsystem überführen“, sagt Eininger.

Der Landrat dankt allen Beteiligten, die zum guten Gelingen der Corona-Abstrichzentren beigetragen haben. „Es ist eine außerordentliche Gemeinschaftsleistung, innerhalb kürzester Zeit diese CAZ einzurichten und kontinuierlich eineinhalb Jahre lang an bis zu sieben Tagen in der Woche am Laufen zu halten.“ Die CAZ werden vom Malteser Hilfsdienst im Landkreis Esslingen koordiniert. Die niedergelassenen Ärzte aus der Kreisärzteschaft sowie die Krankenhäuser im Landkreis Esslingen haben die CAZ mit medizinischem Personal besetzt. Das Gesundheitsamt im Landratsamt Esslingen hat die Abstrichzentren von Seiten der Kreisverwaltung federführend initiiert und begleitet. Die CAZ haben mit Unterstützung aus den Kommunen Nürtingen, Leinfelden-Echterdingen und Wernau realisiert werden können.

Der Malteser-Hilfsdienst prüft derzeit, ob er das CAZ in Wernau künftig in Eigenregie weiter betreiben wird.

Weitere Information:
Personen mit Symptomen einer Corona-Erkrankung sowie enge Kontaktpersonen können sich in einer der derzeit 44 Schwerpunktpraxen für einen PCR-Test abstreichen lassen. Eine Übersicht der Praxen gibt es bei der Kassenärztlichen Vereinigung: www.kvbawue.de/buerger/notfallpraxen/corona-anlaufstellen/corona-karte/ oder auf der Homepage des Landkreises Esslingen unter dem Stichwort „Testmöglichkeiten“


7-Tage-Inzidenz unter zehn im Landkreis Esslingen

Weitere Lockerungen treten am Montag, 28. Juni in Kraft

Kreis Esslingen.| Das Gesundheitsamt Esslingen hat am Sonntag, 27. Juni die förmliche Feststellung getroffen, dass der Landkreis Esslingen seit fünf Tagen in Folge eine 7-Tage-Inzidenz von unter zehn aufweist. Am Montag, 28. Juni treten weitere Lockerungen in Kraft.

Die Landesregierung hat die Corona-Verordnung grundlegend überarbeitet und damit dem derzeit deutlich entspannteren Infektionsgeschehen angepasst. Die vier neu definierten Inzidenzstufen gelten am Montag, 28. Juni und ermöglichen wieder mehr Alltag in den verschiedenen Lebensbereichen. In der Verordnung ist eine Bremse eingezogen, falls die Infektionszahlen wieder ansteigen.

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Esslingen hat am Sonntagabend die förmliche Feststellung getroffen, dass die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Esslingen an den vergangenen fünf Tagen unter zehn lag. Somit gelten von Montag, 28. Juni an im Landkreis Esslingen die Regelungen der Inzidenzstufe 1 in der dann geltenden Corona-Verordnung. Die wichtigsten Neuerungen: Im privaten Bereich sind wieder Treffen mit bis zu 25 Personen möglich, wobei Geimpfte und Genesene nicht mitgezählt werden. Private Veranstaltungen sind mit bis zu 300 Personen möglich; im Freien ohne die sogenannte 3-G-Regel (geimpft, genesen oder getestet).

Der Gastronomiebetrieb ist grundsätzlich nicht mehr an die Einhaltung besonderer Regelungen gekoppelt und ohne Beschränkung der Personenzahl zulässig. Öffentliche Veranstaltungen wie Konzerte, Theater, Stadtfeste sind mit verschiedenen Voraussetzungen mit gestaffelter Personenzahl möglich. In Kultur- und Freizeiteinrichtungen entfällt die Beschränkung der Personenzahl. Es müssen aber immer Hygienekonzepte vorliegen und die Kontaktpersonennachverfolgung im Falle eines Infektionsfalles gewährleistet werden.

„Mit der Neufassung der Corona-Verordnung und den damit verbundenen Lockerungen wird den Menschen dank des derzeit niedrigen Inzidenzwertes im Landkreis Esslingen endlich wieder ein großes Stück Normalität in ihrem Alltag ermöglicht“, sagt Gesundheitsdezernent Peter Freitag. „Zugleich beobachtet das Gesundheitsamt die Lage aber weiterhin sehr genau, insbesondere mit Blick auf die aktuelle Verbreitung der Delta-Variante des Corona-Virus.“ Er hoffe, dass sich die Lage weiter normalisiere, je mehr Menschen sich impfen lassen.

Der Gesundheitsdezernent appelliert an die Bevölkerung, weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten und Masken zu tragen, dort wo es sinnvoll und vorgeschrieben ist. Personen sollten insbesondere dann Kontakte meiden und sich testen lassen, wenn sie typische Symptome einer Corona-Erkrankung aufweisen würden. Die Nutzung etwa der Luca-App könne im Einzelfall dem Gesundheitsamt die Kontaktpersonen-Nachverfolgung erleichtern. „Halten Sie sich bitte weiterhin an die Regeln, nur dann können die jetzigen Lockerungen fortbestehen.“

Die förmliche Feststellung des Inzidenzwertes des Gesundheitsamts für die Öffnungsschritte wird auf der Startseite der Homepage des Landkreises eingestellt: www.landkreis-esslingen.de. Hier sind auch Informationen des Landes zu den neuen Regelungen der Corona-Verordnung verlinkt.