Corona: Stuttgart überschreitet 10er-Inzidenzschwelle

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Ab 14. Juli gelten Regelungen der Inzidenzstufe zwei

Stuttgart.| In den vergangenen fünf Tagen lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Stuttgart jeweils über dem Schwellenwert von zehn. Wie die Landeshauptstadt Stuttgart am Dienstag, 13. Juli, bekanntgegeben hat, gelten damit ab dem 14. Juli wieder die Regelungen der Inzidenzstufe zwei. Damit sind private Zusammenkünfte nur noch mit 15 Personen aus vier Haushalten erlaubt, wobei Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres sowie Geimpfte und Genese nicht mitgezählt werden. Bei Veranstaltungen und Sportwettkämpfen wird die Teilnehmerzahl auf 750 Personen im Freien und 250 Personen in geschlossenen Räumen beschränkt. Mit 3G-Nachweis (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Getestete) können allerdings auch weiterhin 60 Prozent der Kapazität in Anspruch genommen werden. Private Feiern sind jetzt nur noch mit 200 Personen möglich. Zudem ist ein Diskothekenbetrieb nicht mehr und das Rauchen in der Gastronomie nur noch im Freien zulässig.


Sommer-Impfaktionswochen im Landkreis Esslingen

kreis Esslingen.| Vor den Sommerferien startet im Landkreis Esslingen eine Impfoffensive: Ab sofort wird in den Kreisimpfzentren ohne Termin geimpft, zudem gibt es während der Sommerwochen viele Vor-Ort-Impfaktionen. Dafür wird auch ein Impfbus eingesetzt, der durch den Landkreis rollt.

„Wenn die Menschen nicht zum Impfstoff kommen, dann bringen wir den Impfstoff eben zu den Menschen“, sagt Landrat Heinz Eininger mit Blick auf die derzeit nachlassende Impfbereitschaft auch im Landkreis Esslingen. Dass diese vom Landrat schon im Frühjahr angestoßene Impfstrategie aufgeht, zeigten bisher mehrere Pop-Up-Impfaktionen, zuletzt die sehr erfolgreiche Vor-Ort-Impfaktion in Zusammenarbeit mit der IHK Bezirkskammer Esslingen-Nürtingen am vergangenen Samstag auf dem Esslinger Bahnhofsvorplatz. „Wir dürfen jetzt nicht nachlassen, jeder Geimpfte schützt sich und andere“, sagt Eininger zur Initiierung der Sommer-Impfaktionswochen im Landkreis.

Bereits von Mittwoch, 14. Juli an kann sich jeder Impfwillige in einem der beiden Kreisimpfzentren in Esslingen und auf der Messe impfen lassen. Die Kreisimpfzentren haben dafür bis 31. Juli an sieben Tagen in der Woche von 7 bis 20 Uhr geöffnet. Impfwillige, die bereits einen Termin vereinbart haben, können diesen wie vereinbart wahrnehmen und werden termingerecht bedient. Erstgeimpfte, die nach der Impfung mit AstraZeneca nun mit einem sogenannten mRNA-Impfstoff geimpft werden, können ebenfalls ohne Terminvereinbarung ins Kreisimpfzentrum kommen. Sie müssen aber die dafür vorgesehene Frist von vier Wochen zwischen den Impfungen beachten.

Eine weitere in Zusammenarbeit mit der IHK Bezirkskammer Esslingen-Nürtingen angestoßene Pop-Up-Impfaktion findet bereits am kommenden Samstag, 17. Juli in Nürtingen in der Kreuzkirche statt: Von 9 Uhr an können sich Bürgerinnen und Bürger ohne Terminvereinbarung mit dem Impfstoff von Jonson & Johnson impfen lassen. Dieser Impfstoff hat den Vorteil, dass nur eine Impfung notwendig ist. Vor 9 Uhr ist das Impfangebot vorwiegend an Beschäftigte im Handel gerichtet. Am Samstag, 24. Juli findet diese Impfaktion mit der IHK in Kirchheim unter Teck statt. Speziell für kleinere und mittlere Betriebe werden die Kreisimpfzentren in Kooperation mit der IHK und der Kreishandwerkerschaft Esslingen-Nürtingen an bestimmten Tagen offene Impfslots zum „After-Work-Impfen“ bereithalten.

Zudem wird in Kürze ein Impfbus durch den Landkreis touren. „Unser Ziel ist es, damit Menschen vor allem in den kleineren Gemeinden und ländlichen Gegenden zu erreichen“, sagt der Gesundheitsdezernent Peter Freitag. Der Bus wird mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Mobilen Impfteams besetzt und kann pro Tag bis zu sechs Stationen anfahren. Alle Impfwilligen vor Ort können sich ohne Anmeldung im Bus impfen lassen. Die Orte und Termine werden momentan geplant.

Die Mobilen Impfteams haben in den vergangenen Wochen bereits zahlreiche Impfaktionen durchgeführt. In den kommenden Tagen und Wochen sind weitere Aktionen durch den Landkreis geplant. „Wir werden diese Impfaktionen auch auf Zielgruppen ausweiten, die wir bisher nicht so gut erreicht haben“, sagt Freitag. Seit Mittwoch gibt es zudem im Kreisimpfzentrum auf der Messe für Reisende die Möglichkeit, sich vor dem Abflug ohne Terminvereinbarung impfen zu lassen.

Hinweis:
Zum Impftermin müssen der Personalausweis und die Krankenkassen-Versichertenkarte sowie – falls vorhanden – der Impfpass und der Allergieausweis mitgebracht werden. Weitere Informationen zu allen Impfstoffen gibt es unter www.zusammengegencorona.de/impfen/impfstoffe/


Max Häfner fällt mehrere Monate aus

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Stuttgart/Bittenfeld.| Der TVB Stuttgart muss mindestens vier Monate auf Spielmacher Max Häfner verzichten. Häfner musste sich einer Operation am Rücken unterziehen. Torhüter Nick Lehmann wird ab der kommenden Saison nicht mehr für den TVB Stuttgart auflaufen. Sein Doppelspielrecht ist ausgelaufen.

Max Häfner wurde erfolgreich am Rücken operiert. Der 25-Jährige hatte in den vergangenen Wochen, wie schon im März 2018, über schwerwiegendere Probleme an der Bandscheibe geklagt. Vergangene Woche wurde der Spielmacher des TVB Stuttgart erfolgreich in München operiert und startet schon bald mit der Reha. Häfner wird den Schwaben mindestens vier Monate fehlen und verpasst somit die Vorbereitung sowie den Saisonstart. Dadurch wird der Neuzugang des TVB, Egon Hanusz, von Anfang an Verantwortung übernehmen müssen. Auch Viggó Kristjánsson wird öfter die Rolle des Spielmachers einnehmen.

Nick Lehmann verlässt den TVB. Das Doppelspielrecht des 22-jährigen Torhüters mit der SG BBM Bietigheim wird nicht verlängert. Lehmann durchlief seit der D-Jugend alle Jugendmannschaften des TVB und gab in der Saison 2017/18 sein Debüt für das Erstligateam. Insgesamt absolvierte das Eigengewächs 47 Spiele im TVB-Trikot. Nun möchte sich Lehmann komplett auf seine Aufgabe beim Team von Iker Romero konzentrieren. Auf seinem weiteren Weg in Bietigheim wünschen wir Nick alles Gute.


Maschinen nach Maß

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Die Firma Müko Maschinenbau GmbH aus Weinstadt stellt einzigartige Automatisierungs-Anlagen her. Sie sind individuell auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten

Weinstadt.| Im ersten Moment könnte man denken, ein Ufo ist gelandet: Eine ruhige Straße in einem Wohngebiet. Plötzlich ein hohes, monotones Surren. Dann Stille. Was sich anhört wie frisch aus einem Science-Fiction-Film, könnte der Sound der Zukunft sein. Es handelt sich keineswegs um die Landung von Außerirdischen, sondern um eine Familie, die in ihrem E-Auto zum Wocheneinkauf fährt.

Die Automobilbranche ist in einem Umbruch: Weg vom Verbrennungsmotor, hin zur E-Mobilität und Digitalisierung. Das betrifft auch alle Unternehmen rund um den Automotive-Bereich. Eine dieser Zulieferer-Firmen ist der Maschinenbauer Müko aus Weinstadt. Müko stellt Automatisierungs-Anlagen aller Art her.

Ein Unternehmen für individuelle Lösungen
Einer der Schwerpunkte sind Sondermaschinen zur Herstellung von Zylinderkopf-Dichtungen und Ölpumpen, die für jeden Verbrennungsmotor benötigt werden. Der Bereich Automotive macht bei Müko derzeit fast 90 Prozent der Aufträge aus. „Der Wandel in der Automobilindustrie bringt viele neue Herausforderungen mit sich. So müssen neue Technologien entwickelt oder bestehende Erfahrungen auf neue Produkte übertragen werden“, sagt Siegmar Koblitz, einer der beiden Gründer von Müko. Hinzu kommt bei Müko die Besonderheit, dass es sich bei fast allen Anlagen um Unikate handelt. „Bei hunderten Anlagen, die wir gebaut haben, gab es nur vier oder fünf, die genauso noch einmal hergestellt wurden – in der Regel, wenn eine Firma ihre Kapazität erhöhen wollte und noch einmal die gleiche Anlage benötigt hat“, erklärt Koblitz. „Wir bauen Maschinen, die es in dieser Art bisher nicht gibt, man kann also alle unsere Maschinen als Prototypen bezeichnen.“

In Zukunft mehr Maschinen für Möbel und Zahnbürsten
Obwohl sich das Unternehmen bereits vor Jahren auf den sich ankündigenden Wandel im Automobilbereich eingestellt hat und zum Beispiel Anlagen zur Brennstoffzellen-Prüfung und -Entwicklung gebaut hat, legt Müko bewusst auch den Fokus auf andere Branchen: „Das Know-How, das wir im Automotive-Bereich haben, lässt sich zu 100 Prozent auch auf andere Gebiete übertragen“, sagt Koblitz. Darum hat Müko neben den Zylinderkopf-Dichtungen und anderen Bauteilen aus der Automobilindustrie auch schon Maschinen für die Herstellung von Zahnbürstenköpfen, Toilettensitzen oder für die Möbelindustrie gebaut. So will das Unternehmen in den kommenden fünf Jahren seinen bisher sehr starken Fokus auf die Automobilindustrie ergänzen und sich zusätzlich auch auf andere Bereiche konzentrieren: „Bis 2026 wollen wir unseren Anteil im Automotiv-Sektor auf 50 Prozent reduzieren.“ Nichtsdestotrotz bleibt die Automobilbranche weiterhin ein wichtiger Kunde.

Bis zu einem Jahr Bauzeit und 15 Meter Länge
Die Größe einer Müko-Maschine hängt maßgeblich von den Produkten ab, die sie später fertigen soll. Eine vollautomatische Roboter-Anlage, die beispielsweise Trittbretter für SUVs montiert, ist schon mal 15 Meter lang. Es kann auch schon mal ein Jahr dauern, bis eine Sondermaschine vom Kunden abgenommen werden kann. Allein die Konstruktion braucht oft bis zu zwei oder drei Monate.

Das El Dorado des Maschinenbaus
Von der Angebotserstellung über die Konstruktion bis hin zu Teilefertigung, Montage und Service stammt bei Müko alles aus einer Hand. Die breite Aufstellung des Anlagebauers erfordert eine hohe Qualifizierung der Mitarbeiter: „Uns ist extrem wichtig, dass wir entsprechend ausgebildetes Personal haben“, sagt Koblitz. „Das ist unsere wichtigste Ressource. Unsere Produkte können am Ende nur so gut sein, wie es die Angestellten sind.“ Aus diesem Grund freut sich Koblitz, dass seine Firma in der Region Stuttgart sitzt. „Hier gibt es viele hochqualifizierte Fachkräfte.“ Weitere Vorteile der Region seien die gute Infrastruktur, kurze Lieferwege und die vielen Kunden vor Ort. „Der Ruf der Region Stuttgart ist international. Sie kann mit Recht als El Dorado des Maschinenbaus bezeichnet werden.“


Impfen vor Ort

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  • Landeshauptstadt startet Aktionen in den Bezirken
  • BM‘in Dr. Sußmann: „Wir machen den Stuttgarterinnen und Stuttgartern leicht erreichbare Angebote“

Stuttgart.| Rund eine Million Impfungen wurden bereits seit dem Start der Impfkampagne in Stuttgart durchgeführt – im Impfzentrum des Robert-Bosch-Krankenhaus und des Klinikums Stuttgart sowie in Arztpraxen. Um einem Abflauen der Impfbereitschaft entgegen zu wirken, baut die Stadt die Impfangebote vor Ort nun aus. Dies gab die zuständige Bürgermeisterin für Soziales und gesellschaftliche Integration, Dr. Alexandra Sußmann, am Montag, 12.Juli, im Sozial- und Gesundheitsausschuss der Stadt bekannt. In Kooperation mit den Mobilen Impfteams des Robert-Bosch- Krankenhaus, den niedergelassenen Hausärzten und weiteren Institutionen sind niedrigschwellige, unbürokratische Informations- und Impfaktionen geplant.

Bürgermeisterin Dr. Sußmann betonte am Montag: „Eine Million Impfung – das ist eine Kraftanstrengung. Und dank dieser Leistung können wir auch etwas aufatmen. Gerade jetzt gilt es dranzubleiben. Bislang sind nur 36 Prozent der Stuttgarterinnen und Stuttgarter vollständig geimpft. Das ist zu niedrig für einen Gemeinschaftsschutz. Dabei steht uns mittlerweile genug Impfstoff zur Verfügung. Diesen wollen wir nun wörtlich an den Mann beziehungsweise an die Frau bringen. Daher machen wir den Stuttgarterinnen und Stuttgartern vor Ort leicht erreichbare Angebote.“

Die Mobilen Impfteams des Robert-Bosch-Krankenhauses werden jetzt zusammen mit sozialen Institutionen in den Stadtbezirken mehrere Impfaktionen vor Ort auf die Beine stellen, also etwa Jugendhäuser, Stadtteilzentren oder zentrale Orte. Auch die Zweitimpfung kann vor Ort in einem zeitlichen Abstand angeboten werden. Dies soll die Schwelle, sich impfen zu lassen, für Stuttgarterinnen und Stuttgarter weiter senken.

An ausgewählten Orten werden Impfaktionen mit Veranstaltungen zur Impfaufklärung gekoppelt angeboten. „Um die Impfraten zu erhöhen, werden wir Sorgen aufnehmen und durch Aufklärung für Akzeptanz sorgen“, so Dr. Sußmann weiter. Neben der Planung offener Impfangeboten geht es auch darum, die Gründe für die Impfskepsis bzw. -angst zu ergründen.

Start der Impfaktion in Wangen
In Kooperation mit der AG Offene Treffpunkte in Wangen, dem Bezirksamt Wangen und dem Sozial- und Gesundheitsamt findet die erste Veranstaltung am Freitag, 16.Juli, in Stuttgart-Wangen statt. Ein Mobiles Impfteam bietet von 14 bis 20 Uhr Impfungen vor der Kelter Wangen an. Um 17 Uhr findet eine Impfaufklärung durch die Hausarztpraxis Wangen, Alice Casagrande und Stefan Blattner, der Gynäkologin Dr. Katharina Johlen, den Pandemiebeauftragten der Stadt Stuttgart, Dr. Hans-Jörg Wertenauer und dem Gesundheitsamt statt. Wenn möglich, werden die Fragen der Bürgerinnen und Bürger muttersprachlich übersetzt. Eine Anmeldung ist jeweils nicht notwendig. Bis zu 150 Impfdosen stehen bereit.

Bisherige Impfaktionen vor Ort gut angenommen
Die bisherigen Impfaktionen für Menschen mit Unterstützungsbedarf liefen erfolgreich: Die unterschiedlichen Zielgruppen wurden erreicht. Rund 4.100 Stuttgarterinnen und Stuttgarter konnten geimpft werden. Die Impfaktionen fanden in Zusammenarbeit der Stadt Stuttgart mit den Mobilen Impfteams des Klinikum Stuttgart, den Stuttgarter Hausärzten und der Bürgerstiftung Stuttgart statt. Ausgewählt waren Orte, die entweder durch hohe Fallzahlen betroffen waren oder in denen der Anteil von Armut betroffener Menschen hoch ist.


Laurents Hörr auch in Monza das Maß der Dinge

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Der DKR Engineering Duqueine M30-D08-Nissan mit dem Stuttgarter Laurents Hörr steht bei den 4h von Monza erneut auf dem obersten Treppchen

Monza.| Am vergangenen Wochenende ging es für DKR Engineering und Laurents Hörr zum nächsten Lauf der European Le Mans Series ins italienische Monza. Dieses Mal bekam das Team einen neuen Bronze-Fahrer mit dem 17-jährigen Franzosen Mathieu de Barbuat

Bereits am Donnerstag begannen die Trainings vielversprechend mit Platz zwei im Vortest.
Auch in den offiziellen Trainings am Freitag und Samstag setzte der DKR Engineering Prototyp der Klasse LMP3 mit Platz 1 und Platz 4 gute Vorzeichen für das entscheidende Qualifying am frühen Samstagnachmittag.

In der zehnminütigen Qualifyingsession markierte der Stuttgarter Laurents Hörr zum dritten Mal in Folge die Bestzeit und fuhr damit für das vierstündige Rennen die Pole-Position ein.

„Drei Rennen in Folge die Pole einzufahren ist ein tolles Gefühl und spricht für die Pace des gesamten Teams, doch der Job wird morgen gemacht“, resümiert Hörr vor dem Rennen am Sonntag.

Der Teamkollege De Barbuat übernahm dann am Sonntag den Start des Rennens bei brennender Sonne und über 30 Grad Außentemperaturen. Mit einem komplizierten Restart nach einer Safetycar-Phase verlor der junge Franzose einige Position und übergab das Auto dann beim zweiten Boxenstop an Hörr. Der Stuttgarter fackelte nicht lange und machte den verlorenen Boden wieder gut.

Über die nächsten zwei Rennstunden und nach zwei weiteren Boxenstopps konnte Hörr den LMP3 zurück in die führende Position bringen – mit beeindruckenden 35 Sek. Vorsprung auf den Zweitplatzieren. Darüber hinaus erzielte er in seinem Stint die schnellste Rennrunde seiner Klasse. Für die letzten 30 Minuten der „4 Hours of Monza“ übergab Hörr wieder an De Barbuat, der den Vorsprung bis zum Zieleinlauf erfolgreich verwaltete.

„Wir sind natürlich alle überglücklich. Das Team hat uns ein klasse Auto hingestellt und Mathieu hat einen tollen Job gemacht für sein erstes ELMS Rennen!“, so Hörr über das Ergebnis.

Das Team ist nun weiterhin auf dem zweiten Rang in der Meisterschaft mit nur noch 13 Punkten Rückstand auf den Führenden.


Stuttgart Reds nützen ihre Chancen nicht

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Baseballer verlieren in der 1. Playoff-Runde gegen Regensburg

Beide Heimbegegnungen gehen mit 4:15 und 6:7, die Serie daraufhin mit 1:3 Spielen verloren

Stuttgart.| Die Bundesliga-Baseballer des TV Cannstatt haben den Einzug in die zweite Playoff-Runde um die Deutsche Meisterschaft verpasst. Das vierte Spiel der Serie im Best-of-Five-Modus ging am Sonntagnachmittag nach hartem Kampf, über vier Stunden Dauer, insgesamt 13 Innings und vielen verpassten Chancen mit 6:7 an die Guggenberger Legionäre aus Regensburg. Tags zuvor hatten die Stuttgart Reds das dritte Spiel der Serie deutlich mit 4:15 abgegeben.

Als Drittplatzierter der regulären Saison hatten es die Reds dieses Jahr in der ersten Playoff-Runde mit den Legionären aus Regensburg zu tun, die in der Gruppe Süd der 1. Baseball-Bundesliga den zweiten Platz belegten. Nach dem motivierenden Split der ersten beiden Begegnungen am vergangenen Wochenende in Regensburg war alles offen gewesen.

Das dritte Spiel der Serie – ein Nightgame am Samstagabend auf dem Gelände des TV Cannstatt – startete für die Reds Marcel Giraud als Pitcher. Nach einem schnellen 1. Inning zeigten sich bei Giraud erste Probleme mit der Strike Zone. Doch trotz zwei Walks und zwei Doubles der Legionäre konnten die Gäste nur mit 1:0 in Führung gehen. Unter dem Jubel der heimischen Fans schlugen die Reds umgehend zurück: Zwei satte Homeruns durch Toni Horvatic und Daniel Zeller brachten die Reds in Führung.

Leider nur kurzzeitig, denn schon im nächsten Halbinning zeigte Regensburg dem Werfer der Reds die Grenzen auf: Drei Hits, zwei Walks und ein abgeworfener Batter führten zum zwischenzeitlichen 2:4 gegen Stuttgart und dem ersten Wechsel auf dem Pitchers Mound. Bei geladenen Bases übernahm Joe Cedano de Leon den Ball und kassierte umgehend einen Hit durch Regensburgs Eric Harms, der einen Runner nach Hause brachte. Der zweite allerdings wurde an der Home Plate ausgeworfen und ein Flyout im Infield half, das Inning beim Stand von 2:5 zu beenden. Im Gegenzug ließen die Reds nach einem Base Hit durch Danilo Weber und einem Walk durch Toni Horvatic die Runner auf den Bases zurück ohne zu punkten.

Anders wiederum die Legionäre, die im 4. Inning auf 2:6 erhöhten. Bei den Stuttgartern blieb ein Lead-Off-Single durch Kruno Gojkovic ungenutzt, drei Strike Outs gegen die nächsten drei Reds zementierten den 4-Run-Vorsprung der Gäste. Im 5. Inning hatte Pitcher Joe Cedano de Leon die Legionäre gut unter Kontrolle: drei schnelle Aus hielten Regensburg weiterhin in „Schlagdistanz“. Aber zum dritten Mal in Folge konnten die Hausherren zwar einen Runner auf Base aber nicht über die Home Plate bringen. Das sollte sich rächen.

Die Legionäre starteten das 6. Inning mit einem Walk und einem Base Hit. Und waren erneut effektiver: ein Double von Devon Ramirez Beaver sorgte für Run Nr. 7, ein weiteres Double stellte das Ergebnis auf 2:9, was bei den Reds den nächsten Pitcherwechsel zur Folge hatte. Yannick Witt schaffte dann das Kunststück, mit den Bases voll von Regensburgern durch zwei Strike Outs das Ergebnis zu halten. Im Gegenzug die Großchance für Stuttgart: ein abgeworfener Batter und zwei Walks hatten ebenfalls für geladene Bases gesorgt, Stuttgarts in dieser Saison klar bester Batter, Billy Germaine, kam zum Schlagen. Er blieb zum dritten Mal in diesem Spiel erfolglos – Strike Out, wieder keine Punkte für Stuttgart.

Doch auch Yannick Witts Würfe waren für Regensburg in der Folge kein Problem: vier Hits und einen Walk führten im 7. Inning zum 2:12. Der daraufhin eingewechselte Ruben Kratky wurde mit einem Home Run „empfangen“ – Stand 2:15. Regensburg eilte davon. Die Stuttgart Reds gaben sich allerdings nicht kampflos geschlagen: Drei Hits führten immerhin noch zu zwei Runs, doch die 10-Punkte-Regel sorgte für ein frühes Ende nach diesem 7. Inning und den Endstand von 4:15.

Neues Spiel, alte Effizienz-Probleme
Die Reds ließen sich von dieser hohen Niederlage nicht demoralisieren. In Spiel 4 am Sonntagnachmittag auf dem Cannstatter Schnarrenberg setzte Billy Germaine gleich im ersten Inning ein klares Zeichen und schlug den Ball über den Zaun zu einem Homerun und der 1:0-Führung, die noch im selben Schlagdurchgang durch einen RBI-Hit von Xavi Gonzalez auf 2:0 ausgebaut wurde.

Dann kann die einzige Schwächeperiode des Starting Pitchers der Reds an diesem Tag, Dustin Ward. Obwohl ihnen nur ein einziger Hit gelang, erzielten die Gäste im 2. Inning satte vier Punkte – vor allem, weil Ward die Strike Zone viel zu oft verfehlte. Unter anderem drei Walks und ein Hit-by-Pitch öffneten Regensburg das Tor zur 4:2-Führung, die sie ein Inning später durch einen Homerun von Lukas Jahn auf 5:2 ausbauen konnten.

Aber Stuttgart kämpfte sich zurück. Kruno Gojkovic im 3. und erneut Xavi Gonzalez im 5. Inning schlugen Runner nach Hause zum 5:4. Billy Germaine mit seinem zweiten Homerun des Tages brachte den Reds im 8. Inning sogar die Führung zurück – 6:5. Die hätten sie ein Inning lang verteidigen müssen, um ein fünftes Spiel der Serie zu erzwingen. Aber die Legionäre konterten gegen den immer noch auf dem Mound stehenden Dustin Ward mit einem Homerun zum 6:6-Ausgleich. Ward hatte zwar zwischen dem 3. und 8. Inning keinen einzigen Punkt mehr zugelassen, aber auch schon über 150 Pitches im Arm, als der von Nationalspieler Alex Schmidt geschlagene Ball über den Zaun segelte.

Eine Riesenchance für Reds ergab sich schon in der unteren Hälfte dieses 9. Innings, als die Heimmannschaft bei null Aus die Bases geladen hatte. Doch zwei Strike Outs und ein Fly Out sorgten für ernüchterte Stille unter den Zuschauern. Es ging in Extra Innings, wo beide Teams mehrfach Chancen nicht nutzen konnten. Bis zum 13. Inning, als Regensburgs Nino Sacasa gegen den bis dahin sehr guten Stuttgarter Pitcher Toni Horvatic Erfolg hatte und mit seinem Double Teamkollege Pascal Amon nach Hause brachte. Die Reds schafften es nicht, zu kontern und so ging das Spiel nach vier Stunden und 15 Minuten – und damit die Serie mit 1:3 Spielen – verloren.

Am Samstag, 24. Juli 2021, empfangen nun die Stuttgart Reds in der Platzierungsrunde das Team der München-Haar Disciples, die dem Tabellenführer Heidenheim in der Playoff-Runde glatt in drei Spielen unterlegen waren.


Auch die Freising Grizzlies können Stuttgart Reds nicht stoppen

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von Monja Keßler

Mit 2:1 und 4:1 holen die Softball-Damen des TV Cannstatt auch gegen den amtierenden Südmeister Freising Grizzlies zwei Siege und behalten Ihre weiße Weste.

Vom Aufsteiger zum ersten Anwärter auf die Südmeisterschaft, so lässt sich die bisherige Saison der Stuttgart Reds in der Softball-Bundesliga zusammenfassen. Entsprechend groß war die Anspannung beim Team und den Coaches. Die Grizzlies haben immerhin fünf Spielerinnen im Kader, die noch vor Wochenfrist für Deutschland bei der Europameisterschaft im Einsatz waren, sind also jederzeit gefährlich und in der Lage jeden Gegner zu schlagen.

Im ersten Spiel startete für die Reds wie gewohnt Annie Stepniak im Pitching-Circle, die auch gleich zwei schnelle Aus erzielen konnte. Anschließend konnten dann zwar Lioba Biswas und Fiona Brosch zwei Singles erzielen, das anschließende dritte Aus verhinderte dann aber Punkte für die Grizzlies.

Die Reds waren in ihrer Inninghälfte dann erfolgreicher unterwegs. Annie Stepniak ging zwar zunächst aus, Jessi Weil konnte sich anschließend aber einen Walk abholen und auf zwei Wild Pitches auf die dritte Base vorrücken, von der aus sie auf das darauf folgende Single von Hope Cornell den ersten Run des Tages erzielen konnte und Hope durch Fielder’s Choice auf die zweite Base vorrücken konnte. Ein RBI-Single von Kaleigh Fisher später konnte dann auch Hope punkten.

Somit stand es zu Beginn des zweiten Innings 2 zu 0 für die Damen des TV Cannstatt. Das wollten die Gäste nun korrigieren und erzielten auf drei Singles in Folge den Anschlusspunkt zum 2 zu 1, danach hatten beide Pitcherinnen mit ihren jeweiligen Defenses das Spiel fest im Griff.

In den Innings drei bis sieben gelang lediglich den Grizzlies noch ein Hit, ansonsten zeigten beide Teams absolut sichere und teilweise spektakuläre Plays, gekrönt durch ein Highlight Play von second Base Spielerin Jessi Weil, die einen Pop-Fly knapp vor dem Zaun an der Rightfield-Seite aus der Luft fischte. Ein absolut hochklassiges Spiel endete nach sieben Innings mit 2 zu 1 für die Gastgeberinnen.

In Spiel 2 waren die Grizzlies dann unter Zugzwang. Um für den weiteren Saisonverlauf noch die Chance auf den ersten Tabellenplatz zu wahren, mußten sie unbedingt gewinnen. Leadoff Mara Sandner schlug einen Ball hart die Linie entlang bis an den Zaun im Rightfield zu einem Standup-Triple und konnte auf einen Sacrifice-Bunt scoren. Nach dem folgenden Double von Lioba Biswas hatte Reds-Pitcherin Kaleigh Fisher dann ihren Rhythmus gefunden und beendete das Halbinning durch zwei Strike-Outs.

Die Freisinger Führung war jedoch von kurzer Dauer. Annie Stepniak und Jessi Weil mussten zwar schnelle Aus hinnehmen, doch dann trat Hope Cornell an den Schlag. Sie hatte bisher an jedem Spieltag einmal den Ball über den Zaun befördert und diese Serie sollte auch an diesem Wochenende nicht reißen. Ein weiter Schlag ins Leftfield war hoch, weit und flog letztendlich über den Zaun zum Homerun und Ausgleich.

Danach entwickelte sich ein ähnlicher Defensivkrimi wie in Spiel eins. Die Grizzlies schafften in den Innings drei, vier und sechs jeweils noch ein Single, mehr ließen Kaleigh Fisher und die Reds Defense nicht mehr zu. Offensiv konnten die Reds durch Jule Breuninger im dritten Inning der Run zur Führung erzielen und im sechsten Inning kam Jessi Weil zunächst per Walk auf Base und punktete auf ein RBI-Triple von Hope Cornell, die auf einen Wild Pitch den vierten Run für die Reds erzielte.

Da die Grizzlies auch im siebten Inning drei schnelle Ground-Outs hinnehmen mußten, ging auch dieses Spiel knapp aber verdient an die Softballerinnen des TV Cannstatt.

Mit nunmehr 10 Siegen aus 10 Spielen liegen die Reds weiterhin unangefochten an der Tabellenspitze der Bundesliga Süd und gehen mit einem Vorsprung von fünf Siegen in eine weitere zweiwöchige Pause während der in Prag die U18 Europameisterschaften ausgetragen werden. Mit dabei von den Stuttgart Reds werden unsere Eigengewächse Jessica Weil und Jule Breuninger sein, die bereits im zarten Teeballalter bei den Reds aktiv waren. Wir wünschen beiden viel Erfolg mit dem Team in Prag.


Beachvolleyball in Stuttgart: Die Lust auf mehr

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Stuttgart.| Sie sind auf den Geschmack gekommen. Nach zwei Turnieren im NeckarPark, die als Ersatz für die ausgefallene deutsche Beachvolleyball-Tour gelten, wollen die Ausrichter ein Turnier in Stuttgart zur Regelmäßigkeit werden lassen.

Die in wenigen Wochen aus dem Boden gestampften beiden Stuttgarter Turniere als Teil-Ersatz für die German Beach Tour, die vom Deutschen Volleyball-Verband kurzfristig abgesagt wurde, sind am Sonntag mit den zweiten Endspielen erfolgreich zu Ende gegangen. Bei den Frauen setzte sich das  Interims-Duo Svenja Müller/Sarah Schneider gegen Laura Caluori/Leonie Körtzinger durch, bei den Herren Philipp Arne Bergmann/Yannick Harms, die die Zwillinge Bennet und David Poniewaz bezwangen.

Für die Sieger gab es wichtige Punkte für die deutsche Rangliste, die als Grundlage für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand (2. – 5. September)  herangezogen wird.

„Für die Gewinner fühlt sich ein Turniersieg hier an wie ein Sieg auf der Deutschen Tour. Da wird der Name ‚Qualifier‘ der Sache nicht entsprechend gerecht. Das ist schade“, sagt Andreas Burkard, einer der beiden Organisatoren in Stuttgart. Obwohl die aus dem Boden gestammte Ersatz-Tour die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft dient, hat der nationale Verband den Namen „German Beach Tour“ für die sechs Veranstaltungen nicht freigegeben.

Beide Turnierwochenenden in Stuttgart glänzten mit einer äußerst familiären Atmosphäre und dem engen Zusammenhalt der einzelnen Beitragenden. „Es ist unheimlich beeindruckend und berührend, zu sehen, wie alle an einem Strang gezogen haben. Die vielen freiwilligen Helfer oder die Schiedsrichter, die auf ihr übliches Honorar verzichtet haben oder auch der Einsatz der Expertise und Manpower vom Volleyball-Landesverband Württemberg. Wie Zahnräder, die perfekt ineinander gegriffen haben“, resümiert Constantin Adam, der Athletenmanager, der als Initialzünder und treibende Kraft hinter der Turnier-Ausrichtung gesehen werden kann.

 „Wo gibt es so etwas heute noch, dass sich ein freiwilliger Helfer mit einem Spitzensportler beim gemeinsamen Mittagessen im Zelt austauschen können“, sagt Andreas Burkard, Geschäftsführer des Volleyball-Landesverband Württemberg (VLW). „Wir haben das Turnier für den Sport und die Sportlerinnen und Sportler organisiert und spüren dabei so viel Herzblut, dass von allen Seiten gegeben wird. Normalerweise gehört zu Beachvolleyball viel Spektakel, aber für dieses Mal war dieser kleine, feine Charakter einfach perfekt passend.“

Und das Veranstalter-Duo hat Lust auf mehr. „Wir wollen Stuttgart wieder auf die Beachvolleyball-Landkarte bringen“, sagt Adam. „In Zukunft soll jedes Jahr ein Veranstaltung in irgendeiner Form stattfinden.“ Das spielt auch dem Volleyball-Landesverband in die Karten. „Wir wollen Menschen bewegen“, sagt Andreas Burkard. „Das können Mitmach-Aktionen sein auf Events wie zum Beispiel auf dem im nächsten Jahr wieder stattfindenden Kessel-Festival in Stuttgart, oder eben auch mit ein großen Turnier.“ Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit der beiden Organisatoren ist sicher.

Weiter geht die Ersatz-Deutsche-Tour im Norden. Von 23. bis 25. Juli ist die BeachArena in Königs Wusterhausen im  Fokus der deutschen Beachvolleyball-Elite, die nicht gleichzeitig in Tokio bei den Olympischen Spielen weilt. Ein Wochenende später, von 30. Juli bis 1. August, trifft sich die Szene an der BeachMitte in Berlin.

Bisherige Sieger der #QualifierTimmendorferStrand:

Stuttgart2: venja Müller/Sarah Schneider // Philipp Arne Bergmann/Yannick Harms
Stuttgart 1: Anna-Lena Grüne/Leonie Körtzinger // Paul Becker/Armin Dollinger
Düsseldorf 2: Karla Borger/Julia Sude // Rudy Schneider/Clemens Wickler
Düsseldorf 1: Kim Behrens/Sandra Ittlinger // Rudy Schneider/Clemens Wickler


Freising Grizzlies zum Gipfeltreffen im TVC Ballpark

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Softball-Bundesliga vom Feinsten!

von Monja Keßler

Stuttgart.| Mit den Freising Grizzlies kommt am Sonntag ein echter Prüfstein auf den Schnarrenberg. Während Aufsteiger Stuttgart Reds einen perfekten Start in die Saison erwischt hat, mußten die Grizzlies bereits drei Niederlagen einstecken.

Dennoch besteht sicher keine Gefahr, daß Coaches oder Spielerinnen den Gegner unterschätzen werden. Die Freising Grizzlies mussten sich in den vergangenen beiden Jahren jeweils erst im Finale um die Deutsche Meisterschaft den Wesseling Vermins geschlagen geben. Zudem stehen im Kader der Grizzlies nicht weniger als fünf Nationalspielerinnen, die erst kürzlich für Deutschland auf der Europameisterschaft unterwegs waren.

Freising ist das einzige Team, gegen das die Damen des TV Cannstatt in dieser Saison noch nicht gespielt haben, somit wissen die Reds noch nicht so ganz hundertprozentig was auf sie zukommt. Ein Split ist dennoch das erklärte Ziel der Coaches und da mit Ausnahme von Tatjana Teschner alle Spielerinnen fit und an Bord sind, sollte dieses Ziel auch erreicht werden können.

Spielbeginn am Sonntag für Spiel 1 um 13.00 h, Spiel 2 im Anschluß gegen 15.30 h

Zuschauer im Ballpark sind erlaubt, es besteht weiterhin Maskenpflicht.