Bronze, dass sich wie Gold anfühlt

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Das Nationalteam Karla Borger/Julia Sude hat sich nach dem enttäuschenden Abschneiden bei den Olympischen Spielen in Tokio auf einen bunten Ausflug zu den Europameisterschaften nach Wien begeben. Der Spaß am Beachvolleyball sollte im Sand des herrlichen CenterCourts am Heumarkt wieder gefunden werden. Das Projekt gelang: Am Ende baumelte die Bronzemedaille um den Hals.

Wien (tob).| Riesenrad, statt Hamsterrad mit extra Trainingseinheiten – mit diesem Ansatz sind Karla Borger und Julia Sude an das Projekt Europameisterschaften gegangen. Der Spaß am Beachvolleyball, der irgendwo im Sand des Shiokaze Parks in Tokio verbuddelt wurde, sollte wieder gefunden werden. Durch freies „Zocken“, durch das Einbringen ihrer langjährigen Erfahrungen und nicht im Rahmen von taktischen Strategien oder einengenden Anweisungen.

Ein Besuch des Praters, ein handwerkliches Erlebnis in einer Porzellanmanufaktur, oder ein gemütliches Abendessen gemeinsam mit Mentalcoach Nadine Volkmer waren wichtiger, als Trainingseinheiten zu absolvieren.

Aus dem fernen Kroatien unterstützte der ehemalige Ball-Trainer Josip Pribanic per Video-Schalte mit den offensichtlich richtigen Analysen der jeweiligen Gegnerinnen.

„Wir hatten hier viel Spaß, auf dem Court und auch abseits des Spielfelds. Unser eigenes Konzept ging auf, wir können stolz auf uns sein. Und sind es“, sagte Karla Borger gleich nach dem am Ende doch überzeugenden Tiebreak-Sieg (14:21, 21:17, 15:8) im kleinen Finale über die Lettinnen Tina Graudina/Anastasija Kravcenoka.

Der Einzug ins Finale wurde nur äußerst knapp verpasst, nachdem sich die Schweizerinnen Nina Betschart und Tanja Hüberli mit 2:1 (21:9, 22:24, 16:14) im Tiebreak durchsetzten.
fLogisch, dass dann drei Stunden später für ein kleines Finale unheimlich viel Energie aufgebracht werden musste. Doch dies gelang.

„Oh, wie haben wir die Zuschauer vermisst. Und hier in Wien mit seinem speziellen Publikum war so eine Riesenstimmung. Das hat uns sehr gut getan“, sagte Julia Sude und Karla Borger ergänzte: „Das ist echt überwältigend, dieser Grundpegel an Lautstärke. Man muss plötzlich wieder schreien. Megageil, wieder vor Zuschauern zu spielen. Und wie sie jeden langen Ballwechsel feiern.“

Nicht nur unbändige Freude bringt diese Medaille, die um den Hals baumelt, sondern auch eine große emotionale Ladung, denn natürlich waren beide mit ihrem Auftritt bei den Olympischen Spielen in Tokio nicht zufrieden. „Aber wir haben uns wenige Tage später gemeinsam hingesetzt und gesagt, das bringt jetzt auch nichts, länger Trübsal zu blasen. Wien ist immer ein geiles Turnier, da fahren wir jetzt hin und werden unseren Spaß am Beachvolleyball wieder finden“, sagte Julia Sude.

„Ich war schon lange nicht mehr so sehr down nach einem verlorenen Halbfinale“, meinte Karla Borger. „Deshalb bedeutet uns die Medaille sehr sehr viel, auch emotional. Schließlich ist uns unser Trainer vor Ende der internationalen Saison abgesprungen. Aber wir sind beide so erfahren, dass dies offensichtlich kein Hindernis für uns war. Und jetzt sind wir einfach nur erleichtert.“


Hämmerle räumt auf!

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Bernd Kohlhepp bei Sommer am See

Am Mittwoch, 18. August 2021, räumt Bernd Kohlhepp alias Herr Hämmerle ab 19.30 Uhr bei Sommer am See „Edition Parkdeck“ auf.

Hämmerle räumt auf! Oder: Die Kunst den Müll zu trennen, bevor er anfällt. Jede/r hat sie, die geheimen Orte, wo mysteriöse Gegenstände Rätsel aufgeben werden. Auch Herr Hämmerle. Der fixe Schwabe unterzieht seinen „Kruscht“ vom Keller bis zum Speicher einem Zukunftscheck, um endlich Platz für neues „Glomp“ zu schaffen. Was ist von all dem, was wir mit uns herumschleppen, wirklich zukunftsfähig? Bei Hämmerle ist diese Woche „every day for future“ angesagt! Schwäbisches Kabarett mit zehn neuen Songs, Herrn Hämmerle beim Klassentreffen, Herrn Hämmerle in „Hamlet“ und einem Wiedersehen mit Frau Schwerdtfeger sowie Hotte und Manne. Kohlhepps Spiel ist frech und herausfordernd, mit großem Improvisationstalent und schwäbischem Charme.

Mit dem Programm „Hämmerle räumt auf!“ feierte Kohlhepp im Oktober 2019 Premiere. Kohlhepp, ein Sommer am See-Stammgast, darf natürlich beim Sommer am See-„Restart“ in diesem Jahr nicht fehlen.

Karten
Der Eintritt für die Veranstaltung kostet 20,00 Euro. Tickets gibt es an allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie online unter www.boeblingen.reservix.de.  Auch an der Abendkasse wird es noch Tickets geben.

Konzertbeginn ist um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr möglich.


Stuttgarter Gaskessel: Ein Wahrzeichen geht in Pension

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Stuttgart.| Netze BW legt zwei Speicheranlagen auf dem Gaswerkareal still – Für Engpässe ist das Gasnetz weiterhin gerüstet – Zukunft des Geländes noch offen

Stuttgart. Für zwei markante Bauwerke auf dem Gaswerksareal in Stuttgart-Gaisburg läuft Ende August die Uhr ab: Die Netze BW nimmt dann sowohl den Gaskessel als auch den Flüssigerdgasspeicher offiziell außer Betrieb. Dahinter stehen rechtliche und betriebswirtschaftliche Gründe. „Die Gasversorgung in Stuttgart ist aber auch ohne die beiden Speicher gesichert“, betont Martin Konermann, technischer Geschäftsführer der Netze BW. Für die Zukunft der beiden Bauwerke und des Areals insgesamt gibt es noch keine Pläne.

Anders als man vielleicht vermutet, war der Gaskessel keine nennenswerte Notfallreserve für die Landeshauptstadt. Das auf den ersten Blick eindrucksvolle 300.000-Kubikmeter-Volumen wäre an einem kalten Wintertag innerhalb weniger Stunden aufgebraucht gewesen. Der Flüssigerdgasspeicher verfügte zwar über mehr Volumen. Aber wichtig waren die Speicher vor allem, weil man mit ihnen ohne großen Aufwand Spitzenzeiten abdecken konnte, ohne auf das überregionale Netz zurückgreifen zu müssen.

Im Prinzip gut, aber: Nach aktueller Rechtslage darf ein Gasnetzbetreiber nur noch in sehr eingeschränktem Umfang Speicher betreiben und über die Netzentgelte finanzieren. „Wir haben hohe Kosten für Instandhaltung, Brandschutz und den technischen Betrieb – das rechnet sich dann irgendwann nicht mehr“, erläutert Miriam Zaimi, Chefin der Anlagen im Gaswerk.

Vorarbeiten bereits seit einiger Zeit angelaufen
So fiel bereits vor einigen Jahren die Grundsatzentscheidung, die beiden Speicher nach und nach stillzulegen. Das allerdings ging nicht von heute auf morgen: „Wir mussten zunächst das restliche Gas ins Netz ausspeisen“, erklärt die Diplom-Ingenieurin: „Als nächstes fand die sogenannte Inertisierung mit Stickstoff statt, um den Innenraum zuverlässig frei von Gas zu bekommen. Inzwischen sind die Speicher und alle weiteren Anlagen frei von Gas und bereits vom Netz getrennt.“ Ende August werden die Anlagen jetzt formell aus der Aufsicht des Regierungspräsidiums Stuttgart entlassen: „Dann gibt es kein Zurück mehr“, so Zaimi.

„Um eine gesicherte Gasversorgung in Stuttgart muss man sich auch ohne die beiden Speicher keine Sorgen machen“, betont Geschäftsführer Martin Konermann: „Wir haben uns zusätzliche Gasleistung beim vorgelagerten Netzbetreiber, der terranets bw, gesichert. Das überregionale Netz dient zudem im Fall von Engpässen als Puffer, sodass wir flexibel reagieren können“. In Stuttgart-Vaihingen verfügt die Netze BW noch über zwei Kugelspeicher mit je 3.600 Kubikmetern Volumen, die als Puffer fungieren.

Städtebaulicher Ideenwettbewerb geplant
Bleibt die Frage, was aus dem Gaswerkgelände in Zukunft insgesamt werden soll. „Bis jetzt stand erst einmal die technische Außerbetriebnahme der beiden Speicher im Vordergrund“, betont Carsten Poralla, bei der Konzernmutter EnBW für die Unternehmensinfrastruktur verantwortlich: „Wir sehen natürlich die städtebauliche Perspektive im Zusammenhang mit dem gesamten Geländeband zwischen Wasser- und Gaswerk. Deshalb arbeiten wir derzeit intern auf, welche Flächen wir dauerhaft nutzen wollen. Anschließend wollen wir gemeinsam mit der Stadt einen städtebaulichen Ideenwettbewerb starten.“ Speziell der Gaskessel unterliegt dabei erheblichen Auflagen – er ist schon seit vielen Jahren denkmalgeschützt.


W&W-Gruppe verdoppelt Halbjahresgewinn nahezu

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  • Zuwächse im Neugeschäft – Marktanteile gewonnen.
  • Bewertungsergebnis deutlich verbessert – Schäden im ersten Halbjahr noch moderat.
  • Beschleunigtes Wachstum der Digitalmarke Adam Riese mit mehr als 200.000 Kundinnen und Kunden.
  • Schwere Unwetter in Deutschland werden im dritten Quartal die Schadenquote belasten.
  • Erhöhte Prognose von Konzernüberschuss zwischen 280 und 330 Millionen Euro für Gesamtjahr 2021 bestätigt.

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) hat ein sehr erfolgreiches erstes Halbjahr 2021 verzeichnet und den Konzernüberschuss nahezu verdoppelt. Der Gewinn nach Steuern stieg gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum von 107,0 Millionen Euro auf 196,2 Millionen Euro. Das Bewertungsergebnis verbesserte sich – auch aufgrund des freundlichen Aktienumfelds – deutlich. Moderat verlief die Schadenentwicklung im ersten Halbjahr. Ein weiterhin lebhaftes Neugeschäft führte zu Marktanteilsgewinnen. Insgesamt wurde das digitale Produkt- und Leistungsspektrum in den ersten sechs Monaten nochmals ausgebaut. Der vor fünf Jahren eingeleitete digitale und strategische Aufbruch zeigt weiterhin zunehmende Wirkung.

Jürgen A. Junker, Vorstandsvorsitzender der W&W AG: „Die sehr gute Entwicklung der ersten sechs Monate 2021 zeigt, dass unsere strategischen Initiativen in der W&W-Gruppe erfolgreich sind. Wir wachsen im Neugeschäft über dem Marktdurchschnitt, wir entwickeln innovative und starke Produkte, die Kundenzufriedenheit steigt. Zugleich gewinnen wir durch unsere digitalen Angebote neue Kundinnen und Kunden und erhöhen dank schnellerer Prozesse und unseres Kostenmanagements die Effizienz. Dabei bleiben Innovation, Kundennähe und Digitalisierung die Eckpfeiler des Wandels, den unsere Teams überall in der Gruppe jeden Tag ein wenig mehr leben. Auch für das zweite Halbjahr sind wir trotz der anhaltenden Unsicherheiten über den Fortgang der Coronavirus-Pandemie zuversichtlich, weil wir wissen, welche Stärke die W&W-Gruppe mittlerweile gewonnen hat. Dabei gehen wir derzeit davon aus, dass die Schäden im Gesamtjahr infolge der Flutkatastrophe vom Juli erheblich über dem Vorjahreswert liegen werden. Wir haben uns jedoch vorausschauend rückversichert. In der Überschwemmungskatastrophe stehen wir unseren Kundinnen und Kunden mit schneller und unkomplizierter Hilfe zur Seite.“

Geschäftsfeld Wohnen
Im Baufinanzierungsgeschäft (inklusive der Vermittlungen ins Fremdbuch) verzeichnete die W&W-Gruppe erneut einen über dem Marktniveau liegenden Anstieg des Neugeschäfts um 14,1 Prozent auf 3,62 Milliarden Euro (Vorjahreszeitraum: 3,17 Milliarden Euro). Das Netto-Neugeschäft (eingelöstes Neugeschäft) im Bausparen lag in den ersten sechs Monaten mit 5,01 Milliarden Euro leicht (minus 1,4 Prozent) unter dem entsprechenden Vorjahreswert von 5,08 Milliarden Euro, jedoch besser als der Markt. Die Immobiliengesellschaften Wüstenrot Haus- und Städtebau und Wüstenrot Immobilien setzen ihren Wachstumskurs fort.

Geschäftsfeld Versichern
In der Personenversicherung stiegen die Bruttobeiträge im ersten Halbjahr um 11,5 Prozent auf 1,33 Milliarden Euro (Vorjahreszeitraum: 1,19 Milliarden Euro). In der Schaden- und Unfallversicherung nahmen die Bruttobeiträge um 6,5 Prozent auf 1,41 Milliarden Euro zu nach 1,33 Milliarden Euro im Jahr zuvor, wozu alle drei Segmente Kraftfahrt, Firmenkunden und Privatkunden beitrugen. In der Kfz-Versicherung waren die Schäden – auch bedingt durch die eingeschränkte Mobilität während des Corona-Lockdowns – rückläufig. Bereits im Juni fielen in der Sachversicherung jedoch hohe Aufwendungen für Elementarschäden aus Unwettern an. Die Kosten-Aufwands-Relation (Combined Ratio) in der Schaden-/Unfallversicherung verbesserte sich dennoch von 85,3 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 82,4 Prozent.

Geschäftsfeld brandpool
Im Geschäftsfeld für die digitalen Geschäftsmodelle der W&W-Gruppe setzte die Digitalmarke Adam Riese ihren Wachstumskurs auf mittlerweile mehr als 200.000 Kundinnen und Kunden fort. Damit verdoppelte sich die Wachstumsgeschwindigkeit: So benötigte Adam Riese knapp 30 Monate, um die ersten 100.000 Kunden zu gewinnen und nur 15 Monate für die nächsten 100.000. Die Marke gilt als ein erfolgreiches Digitalprodukt mit konsequenter Markenführung – der diesjährige German Brand Award würdigte dies und zeichnete Adam Riese als „Digital Brand of the Year 2021“ aus.

Ausblick auf das Gesamtjahr 2021
Trotz der massiven Schäden im Juni und Juli infolge der starken Unwetter insbesondere im Westen und Süden Deutschlands, die im dritten Quartal zu hohen Belastungen führen werden, bestätigt die W&W-Gruppe die im Juni beschlossene Prognoseanhebung für das Konzernergebnis 2021. Der Konzern rechnet weiter mit einem Konzernjahresüberschuss zwischen 280 und 330 Millionen Euro nach 210,8 Millionen Euro im Vorjahr. Voraussetzung dafür ist, dass es im weiteren Jahresverlauf weder zu wesentlichen Beeinträchtigungen durch die Pandemie noch zu Kapitalmarktverwerfungen oder zu nochmaligen großen und nicht absehbaren Schadensereignissen kommt.


Corona treibt die Angst vor Cyberangriffen im Mittelstand

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Videokonferenzen, Daten in der Cloud, Onlineshops – mit Ausbruch der Corona-Krise haben viele Unternehmen im Schnellverfahren auf digital umgestellt. Für Cyberkriminelle bieten sich dadurch neue Einfallstore. Entsprechend groß ist die Angst vor Internetkriminalität, insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen. Hierzu hat die Württembergische Versicherung AG 200 Entscheiderinnen und Entscheider im deutschen Mittelstand befragt: Über 70 Prozent von ihnen befürchten, in den kommenden Monaten Opfer eines Hackerangriffs zu werden.

Neue technologische Entwicklungen, hohe Homeoffice-Quoten und Videostreaming bergen sowohl im Privatbereich als auch in Unternehmen neue Gefahren. Mittelständler sind bekannt für ihr Spezialwissen und großes Know-how. Dass sie zudem oft nicht so gut vor Cyberrisiken geschützt sind wie große Konzerne, macht sie zu attraktiven Zielen für Hacker: Viele Unternehmen haben in der Corona-Pandemie von einem Tag auf den anderen ganze Abteilungen ins Homeoffice geschickt. Häufig ist die IT dafür nicht ausreichend abgesichert, was sich Kriminelle zunutze machen. Dabei können selbst kleine Angriffe Unternehmen massiv schaden: Neben hohen Kosten für die IT-Forensik, Datenwiederherstellung oder Betriebsunterbrechung stehen auch die Reputation sowie das Vertrauen von Kundinnen und Kunden auf dem Spiel. Nach den Ergebnissen der Erhebung durch die Württembergische werden die Risiken von Cyberkriminalität durchaus gesehen: Knapp die Hälfte der Befragten macht sich Sorgen vor Angriffen in den kommenden Monaten; weitere 25 Prozent sind sogar sehr besorgt.

Angriffe erfolgen meist über E-Mail und WLAN
55 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen bereits Opfer eines Hackerangriffs geworden ist: 17 Prozent hat es seit Beginn der Pandemie und 38 Prozent schon vor der Corona-Krise getroffen. Am häufigsten spekulieren Kriminelle darauf, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Betriebe unaufmerksam sind: 40 Prozent der befragten Mittelständler wurden per E-Mail angegriffen, bei 37 Prozent gab es eine Cyberattacke über eine WLAN-Verbindung, und bei 34 Prozent der Befragten haben Hacker das Firmennetzwerk bedroht. Auch das Ausspähen sensibler Daten wie Passwörter oder Kreditkartennummern, das sogenannte Phishing, kommt häufig vor.

VPN-Verschlüsselung auf Platz 1 der Sicherheitsmaßnahmen
In 74 Prozent der befragten mittelständischen Unternehmen wurden seit Beginn der Pandemie zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen. In den meisten Fällen sind hierfür die VPN-Verschlüsselungstechnik verbessert (60 Prozent) und ein IT-Sicherheitskonzept aufgebaut worden (58 Prozent). Über die Hälfte der Befragten hat zusätzliche WLAN-Schutzvorrichtungen getroffen oder die Daten besser verschlüsselt. Wurden keine zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen getroffen, begründeten die Befragten dies in der Regel damit, dass ihr Unternehmen bereits gut geschützt sei oder sie sich erst noch mit IT-Sicherheitsmaßnahmen beschäftigen müssten. Da das Homeoffice viele Angriffsmöglichkeiten bietet, empfiehlt die Württembergische eine sichere VPN-Verbindung, die Nutzung der WOA-2-Verschlüsselung beim WLAN und das Unterlassen von privatem Surfen auf dem Firmengerät. Die Erfahrung zeige, dass Kriminelle die Unaufmerksamkeit der Beschäftigten nutzen und diese gezielt bei der mobilen Arbeit angreifen.

„Als Partner des Mittelstands unterstützt die Württembergische ihre Cyberversicherungskundinnen und -kunden mit einer kostenlosen Lernplattform. In Präventionstrainings geben IT-Profis Tipps, damit Sicherheitslücken gar nicht erst entstehen“, sagt Jens Lison, Vorstand der Württembergischen Versicherung.

Praktische Übungen und fortlaufende E-Mail-Phishing-Simulationen sind wesentliche Bestandteile des Cyber-Portals der Württembergischen. Laut der Erhebung haben 45 Prozent der interviewten Mittelständler bereits damit begonnen, ihre Belegschaft stärker für das Thema zu sensibilisieren.

Anwaltliche Unterstützung im Ernstfall gefragt
Spezielle Cyberversicherungen sind wichtig, da Versicherungslösungen wie die Haftpflichtversicherung nicht ausreichen, um Unternehmen vor den finanziellen Folgen eines Cyberangriffs zu schützen. Das Bewusstsein für eine Absicherung gegen Gefahren aus dem Internet mit einer Cyberversicherung hat zugenommen: 62 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen bereits über eine solche Police verfügt. Die meisten von ihnen haben diese in den vergangenen drei Jahren abgeschlossen.

Im Schadensfall spielt schnelles Handeln eine entscheidende Rolle. 88 Prozent der Befragten wünschen sich dann vor allem die Unterstützung durch Anwälte zum Beispiel bei Haftpflichtansprüchen Dritter. Laut der Erhebung wird auch die Kostenübernahme bei Ertragsausfällen durch eine Betriebsunterbrechung, die Kostenübernahme für den Austausch von Hardware, die Möglichkeit zu forensischen Untersuchungen zur Ursachenermittlung sowie Datenschutz-Beratung und Präventionstraining als wichtig erachtet. „Schnelle Hilfe ist im Schadenfall unerlässlich. Bei der Württembergischen können sich Kundinnen und Kunden auf unsere 24-Stunden-Servicehotline verlassen. Mittelständische Unternehmen sollten bei ihrer Absicherung zudem darauf achten, dass diese genau zum Betrieb und zur Branche passt“, sagt Lison.

Über die Befragung
Für die Erhebung hat das Marktforschungsinstitut Appinio im ersten Halbjahr 2021 im Auftrag der Württembergischen Versicherung 200 Geschäftsführer, Inhaber und Experten im deutschen Mittelstand befragt, die sich mit Cyberrisiken und Sicherheitsvorkehrungen auseinandersetzen. Über 70 Prozent der Befragten sind aus Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.


SVL gewinnt Regionalliga-Rennen

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Triathleten in Ludwigsburg ganz vorne

Ludwigsburg.| Großer Erfolg für die SVL-Triathleten: Die erste Mannschaft gewinnt das Regionalliga-Rennen in Ludwigsburg. Uli Bauer organisiert den Wettbewerb, startet selbst und wird am Wettkampftag zum zweiten Mal Papa. Ein dreifacher Glückwunsch.

Der Schlüssel zum tollen Erfolg war eine konstante Teamleistung. Vier SVL-Athleten sind beim Wettbewerb weit vorne gelandet. „Echt super“, sagt Fabian Knobelspies. Der Hawaii-Ironman-Starter von SV Ludwigsburg, sowie die Zwillingsbrüder Lasse und Nils Friedrichs konnten ihre Stärke im Schwimmen optimal ausspielen.

Sven Heinle hat sich dann noch mit einem starken 5000-Meter-Lauf in die Spitzengruppe geschoben – und so das top Ergebnis der Ludwigsburger abgerundet. Das super Resultat ist auch deshalb bemerkenswert, weil sowohl Cornelius Theus (Startpass-Probleme) als auch Sebastian Schober (Trainingslager) gar nicht angetreten sind.

Uli Bauer hatte den Corona-bedingt ungewöhnlichen Swim-and-Run Wettbewerb, der für die Baden-Württemberg-Regionalligawertung zählt, für den SVL organisiert. Geschwommen wurde im Freibad Hoheneck, gerannt in Ludwigsburger Station. Alles lief richtig glatt, sagt Fabian. Gut 50 Sportler waren am Start. Ulis Leistung als Organisationschef und als Starter in der zweiten SVL-Mannschaft ist auch deshalb bewundernswert, weil er am Wettkampftag zum zweiten Mal Papa wurde.

Die Einzel- und Teamergebnisse zum Nachlesen finden Sie auf der Seite des BWTV .


Softball-Damen der Reds vorzeitig Meister der Bundesliga Süd

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von Monja Keßler

Stuttgart.| Nach zwei weiteren Siegen gegen Tabellenschlusslicht Tübingen Hawks (4:0 & 10:1) ist der Aufsteiger vier Spiele vor Saisonende nicht mehr einzuholen und feiert den größten Erfolg der Vereinsgeschichte.

Die Ausgangssituation vor dem aktuellen Spieltag in der Softball-Bundesliga war klar: die Bundesliga-Damen des TV Cannstatt hatten mit fünf Siegen Vorsprung bei noch ausstehenden sechs Spielen zwar einen komfortablen Abstand zwischen sich und die Verfolger herausgearbeitet, doch rechnerisch war es immer noch möglich auf den dritten Tabellenplatz abzurutschen. Eine Siegteilung würde jedoch den zweiten Tabellenplatz und damit die Playoff-Teilnahme, ein weiterer Doppelsieg sogar die Meisterschaft in der Bundesliga Süd sichern.

Damit war die Marschroute für das Team klar: weiterhin konzentriert das eigene Spiel durchsetzen und den Gegner keinesfalls unterschätzen. Zumal die Reds ohne Nationalspielerin Jennifer Weil antreten mußten, die urlaubsbedingt nicht in Stuttgart war. Centerfielderin Jule Breuninger war hingegen wieder rechtzeitig fit geworden.

Im ersten Spiel konnten sich die Hawks noch relativ gut gegen die Reds behaupten, auch wenn sie offensiv kein Mittel fanden Pitcherin Annie Stepniak und das Abwehrbollwerk der Reds zu überwinden. Lediglich drei Hawks gelangten in den sieben Innings per Hit auf Base, ansonsten gab Annie Stepniak bei 8 Strike Outs lediglich einen Hit by Pitch ab. Den Rest erledigte die Stuttgarter Defensive fehlerfrei und souverän, wobei sich besonders Franziska Heinze hervortat. Ihr gelangen mit einem Line-Out auf Kniehöhe im dritten Inning, sowie einem unassisted Double-Play in Durchgang fünf zwei spektakuläre Highlights.

Hope Cornell macht das Aus an der zweiten Base | Foto: Iris Drobny

Offensiv taten sich die Reds in diesem Spiel ebenfalls vergleichsweise schwer, doch sie konnten in den ersten drei Innings jeweils einen Run erarbeiten und im sechsten Inning einen weiteren Run zum Endstand von 4:0 nachlegen und damit das erste Etappenziel, das Erreichen der Playoffs, sicherstellen.

Im zweiten Spiel übernahm für die Reds Kaleigh Fisher im Pitching-Circle, während die Hawks wie schon im ersten Spiel wieder auf Sina von Zepelin setzten. Diese begann auch mit zwei schnellen Aus, dann schlug Annie Stepniak gleich den ersten Pitch hoch und weit über den Zaun im Leftfield zur Führung für die Reds. Die Hawks konnten ihrerseits zwar direkt im zweiten Inning den Ausgleich erzielen, mehr zählbares gelang ihnen an diesem Tag allerdings nicht mehr.

Bei den Reds platzte dann im dritten Inning endlich der Knoten. Offensichtlich hatten sich die Reds in zwischen auf Sina von Zepelin eingestellt und brachten insgesamt elf Schlagleute an die Platte, die auf sechs Hits insgesamt fünf Runs erzielten, zum zwischenzeitlichen 6:1 für die Reds.

Im vierten Inning folgten dann auf drei Hits die Runs Nummer sieben bis zehn. Da den Hawks im fünften Inning kein weiterer Run mehr gelingen wollte, endete das Spiel aufgrund der Run-ahead-Rule mit 10:1 für das Softballteam des TV Cannstatt. Offensive Highlights des Spiels waren der erste Bundesligahit für Reds-Nachwuchsspielerin Maite Homberg, sowie Annie Stepniak mit drei Hits in drei At Bats, davon ein Homerun.

Mit der Meisterschaft der Bundesliga Süd im Gepäck steht für die Reds am kommenden Samstag nun das schwere Auswärtsspiel bei den zweitplatzierten Grizzlies in Freising an, bevor am 21.August die Guggenberger Legionäre aus Regensburg zum Abschluß der regulären Saison im TVC-Ballpark gastieren werden.


Mehrheit für Grundsatzbeschluss zur Opernsanierung

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Stuttgarter Gemeinderat stimmte ab

Stuttgart.| Der Stuttgarter Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 28. Juli der städtischen Unterstützung für die Sanierung des Opernhauses mehrheitlich zugestimmt. Mit seinem Grundsatzbeschluss stellt er die Weichen für die Sanierung, Modernisierung und Erweiterung des Littmann‐Baus inklusive Kreuzbühne sowie des Verwaltungsgebäudes und des Kulissengebäudes.

Der heutige Gemeinderatsbeschluss regelt die erste finanzielle Beteiligung der Stadt sowie außerdem die Gründung einer gemeinsamen Projektgesellschaft. Weitere beschlossene Punkte sind die Erweiterung des Kulissenlagers am Standort Zuckerfabrik in Bad Cannstatt und die Planung einer modularen Ausweichspielstätte auf dem Areal an den Wagenhallen – integriert in die Maker City. Für die Planung des Vorhabens werden 13,5 Millionen Euro aus dem städtischen Haushalt bereitgestellt.

Während der Littmann-Bau am Eckensee saniert wird, brauchen Oper und Ballett eine Ausweich-Spielstätte. 2022 sollen die Planungen für das Interim bei den Wagenhallen konkreter werden. Dazu sagte Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper: „Dort ist in den vergangenen 15 Jahren ein einzigartiges Kulturareal entstanden, das für unsere Stadt absolut bedeutsam ist. Viele würden sowas eher in Berlin erwarten als in Stuttgart.“ Er erinnerte daran, dass der Erhalt des selbsternannten ‘Kulturschutzgebiets Wagenhalle’ bei der Abstimmung zum Bürgerhaushalt auf dem zweiten Platz gelandet sei. „Es ist mir wichtig, dass das Opern-Interim in bestmöglicher Nachbarschaft zu den Künstlerateliers am Nordbahnhof errichtet wird. Ein gutes Miteinander fördert den kulturellen Humus in der Stadt.“

Der Erste Bürgermeister Dr. Fabian Mayer hob hervor: „Stuttgart unterstreicht mit diesem Grundsatzbeschluss sein Gepräge als attraktive und anspruchsvolle Kulturstadt mit Zukunft. Zweifellos eine hohe Investition, aber eine solche, die der Anziehungskraft des Lebens‐, Wirtschafts‐ und Arbeitsraums Stuttgart vielfältig zu Gute kommt.“

Das „Große Haus“ heute als „Opernhaus“ bezeichnet, wurde vom Münchner Architekten Max Littmann entworfen und im Jahr 1912 fertiggestellt und ist eines der wenigen unzerstört erhaltenen Kulturdenkmale in Stuttgart‐Mitte. Die letzte Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes liegt über 35 Jahre zurück, lediglich der Innenraum wurde nach historischem Vorbild wiederhergestellt und der Böhm‐Pavillon errichtet. Die Bühnentechnik stammt aus den 1980er Jahren und ist entsprechend veraltet und reparaturanfällig. Die Arbeitsbedingungen entsprechen weder heutigen Vorschriften noch Standards. Mängel des Brandschutzes, der technischen Ausstattung und der beengten räumlichen Verhältnisse machten eine grundsätzliche Entscheidung zu einer Sanierung erforderlich. Der Gebäudekomplex, der aus Opernhaus, Verwaltungs‐ und Kulissengebäude besteht, bedarf dringend der Sanierung, Modernisierung und Erweiterung. Dabei ist es das Ziel, den Komplex besser in den städtischen Kontext und den öffentlichen Raum zu integrieren und einzubinden.


Tyson Furys Coronainfektion sorgt für Verschiebung des Kampfes gegen Wilder

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Geschäftliche Information

Da die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus nach und nach gelockert werden und in die meisten Stadien und Hallen der Welt wieder Zuschauer zu Großevents zugelassen sind, ist die Vorfreude der Sportfans groß. Bei den Fans des Boxens wird besonders der dritte Kampf zwischen Doantay Wilder und Tyson Fury herbeigesehnt, der eigentlich am 24. Juli in Las Vegas stattfinden sollte. Da kürzlich bekannt wurde, dass Fury und einige seiner Teammitglieder positiv auf Corona getestet wurden, muss das heiß ersehnte Duell der beiden Boxgrößen verschoben werden.

Zwar hatten Top Rank, die Promoter von Fury in den USA nach Bekanntwerden der Positivtestungen zunächst noch darauf bestanden, dass der Fight wie geplant stattfinden kann, doch folgte wenige Tage später die offizielle Absage. Wegen der Infektion Furys und Teile seines Teams ist eine reguläre Vorbereitung des WBC Champ nicht möglich und der Kampf muss somit auf einen späteren Termin verlegt werden. Wann genau das dritte Duell zwischen Wilder und Fury stattfindet, ist noch nicht offiziell verkündet. ESPN will aber gelernt haben, dass der Megafight nun am 9. Oktober in der T-Mobile Arena im Zockerparadies Las Vegas stattfinden wird.

Für Wilder wird es wohl die letzte Chance sein, den WBC-Gürtel, den Fury ihn im zweiten Duell der beiden abnahm, zurückzuerobern. Zwar war Wilder vor den Duellen gegen „the Gypsy King“ Fury ungeschlagen, doch zeigt seine Formkurve nach dem Unentschieden im ersten Kampf und der ersten Niederlage im zweiten Duell nach unten. Fury wird von den Box-Experten von bwin Sportwetten in der dritten Auflage des Kampfes als Favorit gesehen. Auch der bekannte Promoter Eddie Hearn glaubt an Fury und träumt sogar schon von einem Duell zwischen Tyson Fury und Antony Joshua. Gewinn Fury gegen Wilder und auch die auf den Kampf folgende Pflichtverteidigung könnten die Schwergewichtsweltmeister Fury und Joshua im nächsten Jahr zu einem Megafight antreten und alle wichtigen WM-Titel im Schwergewicht vereinen. Dies ist aber noch Zukunftsmusik.

Zunächst ist zu hoffen, dass Fury und sein Camp die Coronainfektionen schadenlos überstehen und sich beide Kontrahenten auf den Kampf, der sicher im Herbst stattfinden wird, vorbereiten können. Die Boxwelt sehnt sich nach großen Kämpfen, die in den letzten Jahren rar gesät waren. Hoffentlich kann Wilder-Fury III dann auch die Hoffnungen der Fans erfüllen. Trotz der Verschiebung ist das Interesse ungebrochen und es ist davon auszugehen, dass auch die Tickets für den noch nicht genau benannten Ausweichtermin schnell weg sind. Wer den Kampf live sehen möchte, muss hoffen, dass die Einreisebeschränkungen für Deutsche in die USA bis dahin aufgehoben sind oder den Kampf Pay-per-View vom heimischen Sofa aus verfolgen.


Wüstenrot Immobilien wächst im ersten Halbjahr 2021 erneut

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Die Wüstenrot Immobilien GmbH (WI), das Maklerunternehmen der W&W-Gruppe, hat im ersten Halbjahr 2021 den Immobilienumsatz um 20 Prozent auf 353 Millionen Euro (Vorjahr: 295 Millionen Euro) gesteigert und damit das Rekordniveau des Vorjahres übertroffen. Profitiert haben die Kundinnen und Kunden nicht nur von dem breiten Objektangebot und umfassenden Service der WI. Auch die seit Ende 2020 geltende Neuregelung der Maklerprovision hat für sie zu einer deutlichen Entlastung bei den Käuferprovisionen geführt.

Obwohl Kundenkontakte vor Ort durch die Coronavirus-Pandemie erschwert wurden, konnte das Unternehmen deutlich wachsen: Die Nettocourtagen stiegen um 27 Prozent von 13,6 Millionen Euro auf 17,3 Millionen Euro. Hier zahlt sich auch die auf 221 Maklerinnen und Makler (Vorjahr: 195) gestiegene Vertriebskraft aus. Auch die Zusammenarbeit mit den Außendiensten von Wüstenrot und der Württembergischen sowie den Kooperationspartnerinnen und -partnern wurde intensiviert. Aktuell entfallen knapp 40 Prozent der vermittelten Objekt-Stückzahlen auf Tipps aus dem Außendienst. Die WI ihrerseits hat das Cross-Selling-Volumen um 68 Prozent von 67 Millionen Euro auf 113 Millionen Euro gesteigert. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Baufinanzierungen.

Neue Regelung zu Maklerprovision
Bei der WI liegen Käufer- und Verkäuferprovisionen seit 2021 im Sinne des neuen Gesetzes gleichauf. Dadurch sparen die Käuferinnen und Käufer 20 Prozent Maklergebühr gegenüber den Vorjahren.

Jochen Dörner, Sprecher der Geschäftsführung der WI: „Unsere Prognose über die Wirkung des neuen Maklerrechts hat sich voll bestätigt. Wir konnten trotz der Neuregelung leicht steigende Auftragszahlen von Seiten der Verkäufer verzeichnen. Beide Kaufparteien schätzen, dass gut ausgebildete Maklerinnen und Makler in der Nähe und mit professionellen und persönlichen Dienstleistungen als neutrale Mittler tätig sind. So wurden wir 2021 im Rahmen einer Kundenbefragung von Focus Money erneut mit dem Siegel „Höchste Kompetenz“ ausgezeichnet.“

Neues Produkt zur Immobilien-Wertentwicklung
Seit dem 1. Juli 2021 können Immobilienbesitzerinnen und -besitzer über das neue Produkt „ImmobilienDepot“ die Wertentwicklung ihrer Immobilie periodisch verfolgen. Nach erfolgreicher Registrierung über die WI-Homepage und Dateneingabe erhalten Kundinnen und Kunden pro Quartal einen kostenfreien ImmoWertReport (IWR), der in Zusammenarbeit mit der Firma Sprengnetter erstellt wird. Spätere Modernisierungen am Objekt können jederzeit aktualisiert werden und fließen in eine Neubewertung ein.