Zahlen, Daten, Fakten zur Landtagswahl

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1.184 Personen bewerben sich bei der erstmals nach dem neuen Zweistimmenwahlrecht stattfindenden Landtagswahl am 8. März 2026 um Sitze im Landtag.

Wie Landeswahlleiterin Extern: Cornelia Nesch mitteilte, bewerben sich 1.184 Personen bei der erstmals nach dem neuen Zweistimmenwahlrecht stattfindenden Extern: Landtagswahl am 8. März 2026 um Sitze im Extern: Landtag. Davon kandidieren 531 nur in einem Wahlkreis (Erststimme) als Bewerber oder Ersatzbewerber, 177 nur auf einer Landesliste (Zweitstimme) und 476 sowohl in einem Wahlkreis als auch auf einer Landesliste. Bei der Landtagswahl 2021 waren es insgesamt 1.485 Bewerberinnen und Bewerber.

Für die Landeslisten der zugelassenen 21 Parteien für die Zweitstimme liegen insgesamt 657 Kandidaturen vor: 410 Männer, 246 Frauen (37,44 Prozent) und eine diverse Person. Dabei handelt es sich um 589 Listenkandidaturen (210 Frauen gleich 35,65 Prozent) und 68 Listenersatzkandidaturen (36 Frauen gleich 52,94 Prozent). Bei vier Bewerbern liegt sowohl eine Listenkandidatur als auch eine Listenersatzkandidatur vor.

Die Zahl der Landeslistenbewerber und -bewerberinnen beträgt bei der Partei

GRÜNE: 70; darunter 35 Frauen gleich 50 Prozent
CDU: 75; darunter 38 Frauen gleich 50,67 Prozent
SPD: 68; darunter 32 Frauen gleich 47,06 Prozent; 68 Ersatzkandidaturen; darunter 36 Frauen gleich 52,94 Prozent
FDP: 66; darunter 20 Frauen gleich 30,30 Prozent
AfD: 60; darunter sieben Frauen gleich 11,67 Prozent
Die Linke: 26; darunter 15 Frauen gleich 57,69 Prozent
Sonstige: 224; darunter 63 Frauen gleich 28,13 Prozent
Als einzige Partei hat die SPD Listenersatzbewerbungen eingereicht, von denen alle zugelassen wurden.

In den 70 Wahlkreisen sind für die Erststimme insgesamt 566 Kreiswahlvorschläge von insgesamt 18 Parteien (2021: 21 Parteien mit 872 Wahlvorschlägen) mit 389 Bewerbern (2021: 639), 175 Bewerberinnen (2021: 233) und zwei diversen Personen zugelassen. Der Anteil der Frauen bei den Bewerberinnen/Bewerbern beträgt 30,92 Prozent (2021: 27 Prozent).

Die Kreiswahlvorschläge der Parteien enthalten ferner 436 Ersatzbewerber (2021: 754), davon 275 Männer (2021: 448), 160 Frauen (2021: 305 Frauen) und eine diverse Person (2021: eine). Der Frauenanteil beträgt bei den ersatzbewerbenden Personen 36,70 Prozent (2021: 40 Prozent).

Neben den Wahlvorschlägen von Parteien treten fünf Einzelbewerber (2021: acht), davon drei Bewerber und zwei Bewerberinnen, zur Wahl an.

Insgesamt liegen 1.664 Kandidaturen vor. Davon 589 Listenkandidaturen, 68 Listenersatzkandidaturen, 566 Kandidaturen für ein Direktmandat, 436 Ersatzkandidaturen für ein Direktmandat und fünf Einzelkandidaturen.

1.184 Personen kandidieren zur Landtagswahl

Unter Berücksichtigung von 476 Doppel- und Mehrfachbewerbungen kandidieren zur Landtagswahl insgesamt 1.184 Personen im Alter zwischen 18 und 82 Jahre, davon 790 Kandidaten (66,72 Prozent), 390 Kandidatinnen (32,94 Prozent) und 4 diverse Personen. Bei der Landtagswahl 2021 waren es 1.485 Personen, davon 988 Kandidaten (66,53 Prozent), 496 Kandidatinnen (33,40 Prozent) und eine diverse Person.

GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD und Die Linke sind in allen 70 Wahlkreisen mit Kandidaten vertreten. Die Klimaliste Baden-Württemberg (KlimalisteBW), Partei der Humanisten – Fakten, Freiheit, Fortschritt (PdH), Partei für Verjüngungsforschung (Verjüngungsforschung), Partei der Rentner (PDR) und die Partei des Fortschritts (PdF) treten nur mit einer Landesliste und nicht in den Wahlkreisen an. Die übrigen zehn Parteien, deren Landeslisten zugelassen wurden, treten nur in einzelnen Wahlkreisen an, von 45 Wahlkreisen (Volt Deutschland (Volt)) bis zwei Wahlkreisen (Die Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer (Die Gerechtigkeitspartei)). Zwei Parteien treten ohne Landesliste und jeweils lediglich in Wahlkreisen an (BÜNDNIS DEUTSCHLAND (BÜNDNIS DEUTSCHLAND): fünf Wahlkreise; Piratenpartei Deutschland (PIRATEN): drei Wahlkreise).

In fünf Wahlkreisen gibt es je eine Einzelbewerberin oder einen Einzelbewerber.

Die älteste Bewerberin ist 73 Jahre alt und kandidiert für das Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit (BSW). Der älteste Bewerber ist 82 Jahre alt und Kandidat des Bündnis C – Christen für Deutschland (Bündnis C). Die jüngste Bewerberin ist 18 Jahre alt und kandidiert als Ersatzbewerberin für ein Direktmandat für Die Linke. Der jüngste Bewerber ist 18 Jahre alt und kandidiert ebenfalls für Die Linke.


Verband Region Stuttgart verbessert Qualität von Schienenersatzverkehren

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Echtzeitdaten bei Schienenersatzbussen und zusätzliche Reisendenlenker – erkehrsausschuss beschließt Anpassung der Schienenersatzverkehrsregelungen im Verkehrsvertrag mit DB Regio.

Die anhaltenden und kommenden Bauarbeiten im Rahmen von Stuttgart 21, dem Digitalen Knoten Stuttgart (DKS) und zur Ertüchtigung der Infrastruktur führen in den nächsten Jahren zu erheblichen Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr der Region Stuttgart. Um die damit verbundenen Belastungen für Fahrgäste möglichst gering zu halten, hat der Verkehrsausschuss des Verbands Region Stuttgart in seiner Sitzung am 21. Januar Anpassungen der verkehrsvertraglichen Regelungen für Schienenersatzverkehre (SEV) beschlossen. Ziel ist es, die Organisation und Qualität der Ersatzverkehre zu verbessern und zugleich deren Finanzierung verlässlich zu gestalten.

Mehr Verlässlichkeit und Information im Ersatzverkehr

Künftig sollen Ersatzbusse besser in die digitale Fahrgastinformation eingebunden werden. Ab März 2026 sollen Echtzeitdaten aller im SEV eingesetzten Busse in den elektronischen Auskunftssystemen verfügbar sein. Damit können Fahrgäste auf den bekannten Plattformen wie beim regulären Zugverkehr aktuelle Abfahrtszeiten und Verspätungen einsehen.

Zur Sicherung der technischen Qualität setzt DB Regio ab 2026 einen SEV-Qualitätsmanager ein. Dieser überwacht vor Ort die Funktion von Ansagen, Anzeigen und Bordtechnik und unterstützt das Fahrpersonal bei Streckenkenntnissen. Zusätzlich sollen weitere Reisendenlenker an großen Umsteigepunkten wie Flughafen/Messe oder anderen stark frequentierten Stationen für Orientierung sorgen und beim Umstieg helfen. Bereits bestehende Maßnahmen zur Verbesserung der Wegeführung und Fahrgastinformation während Ersatzverkehren werden fortgeführt. Zudem wird DB Regio verpflichtet insgesamt vier zusätzliche Stellen, die der Verband Region Stuttgart zur Verbesserung der Informations- und Wegeleitung sowie zur Bereitstellung eines hochwertigen Ersatzangebots zunächst befristet finanziert hat, auf eigene Kosten bis zum Ende des Verkehrsvertrages bereitstellen.

Finanzielle Anpassung bei hoher Bautätigkeit

Die Kosten für SEV steigen aufgrund der umfangreichen Bauarbeiten deutlich an – von derzeit rund 10,5 Millionen Euro (2024) auf geschätzte 30,4 Millionen Euro im Jahr 2027. Die Region erhöht ihren Finanzierungsanteil für Ersatzverkehre im Zusammenhang mit S21 und DKS bis maximal zur Höhe der Einsparungen aus nicht gefahrenem Zugverkehr. Damit wird sichergestellt, dass trotz wachsender Belastung ein verlässliches SEV-Angebot aufrechterhalten werden kann und die Beeinträchtigungen für die Fahrgäste gemindert werden.

Hintergrund

Im Rahmen der Bauarbeiten im Knoten Stuttgart werden auch in den kommenden Jahren in der Region Stuttgart zahlreiche zentrale Bahnverbindungen abschnittsweise gesperrt. Die vertragliche Anpassung soll helfen, die Ersatzverkehre in dieser Zeit besser zu koordinieren und Fahrgästen eine möglichst stabile Verbindung zwischen den S-Bahn-Strecken zu gewährleisten.


Haus für Film und Medien soll weiter gebaut werden

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OB Nopper zum Haus für Film und Medien: „Wir sollten den fahrenden Zug nicht mehr stoppen.“

Stuttgart.| Nach intensiver Abwägung spricht sich OB Nopper dafür aus, den Bau des Hauses für Film und Medien fortzuführen. Der Gemeinderat wird am 29. Januar 2026 darüber entscheiden. Mit dem Haus für Film und Medien soll eine neuartige Kulturinstitution entstehen, als Schnittstelle zwischen Gesellschaft, Kunst, Technologie und Wissenschaft.

Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper schlägt dem Gemeinderat trotz der äußerst angespannten Haushaltslage vor, am Projekt Haus für Film und Medien festzuhalten. Er erklärt: „Wir standen vor einer ganz schwierigen Entscheidung. Einerseits passen die enormen Baukosten und die prognostizierten Betriebskosten nicht mehr in die Haushaltslandschaft, andererseits sind schon millionenschwere Vorlaufkosten entstanden und die Tiefbauarbeiten zum Teil schon abgeschlossen. Zudem würde im Falle eines Baustopps an dieser Stelle für mehrere Jahre eine Baulücke klaffen. In einer Gesamtabwägung sind wir deswegen zu der Überzeugung gekommen, dass es richtig ist, den fahrenden Zug nicht mehr zu stoppen und die begonnene Baumaßnahme fortzuführen.“

Die Beschlussfassung steht am kommenden Donnerstag, 29. Januar, auf der Tagesordnung des Gemeinderats. OB Nopper wird dem Gemeinderat empfehlen, einen Baubeschluss zu fassen, mit der Auflage, dass bei den Baukosten alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden müssen und dass die prognostizierten Betriebskosten deutlich zu senken sind.

Nopper betont, dass die geplanten Baukosten in Höhe von 115 Millionen Euro „nicht mehr in die aktuelle Haushalts- und Finanzlandschaft passen“. Es sei auch schwierig, in einer Zeit, in der bei den etablierten Kultureinrichtungen gekürzt werde, neue Betriebskosten zu erzeugen. „Gegen einen Baubeschluss spricht auch die Kreditobergrenze, die uns mit hoher Wahrscheinlichkeit das Regierungspräsidium bei der Genehmigung des Doppelhaushalts ins Stammbuch schreiben wird. Diese Kreditobergrenze kann dazu führen, dass nach einem Baubeschluss für das Haus für Film- und Medien im Finanzplanungszeitraum andere Investitionsprojekte nicht mehr umgesetzt werden können.“ Dies gelte aber für jeden Baubeschluss der kommenden Zeit. Eine Priorisierung der Projekte sei extrem schwierig, weil diese unterschiedlich weit fortgeschritten seien.

Demgegenüber sprechen aus Sicht der Verwaltung gewichtige Argumente für die Fortführung des Projekts, die in einer Gesamtschau schwerer wiegen als die Argumente dagegen: Im Falle eines Baustopps wären Vorprojektkosten in Höhe von mindestens 10 bis 15 Millionen Euro unmittelbar verloren, die bereits angefallen sind. Die ca. neun Meter tiefe Baugrube einschließlich des rückverankerten Fundaments ist bereits weitgehend fertiggestellt. Dies ist im Stadtbild deutlich sichtbar. „Gegen eine Vollbremsung spricht auch, dass der Bebauungsplan nur die Nutzung für ein Haus für Film und Medien vorsieht. Für eine anderweitige Nutzung müsste er geändert werden – was zur Folge hätte, dass für mindestens drei Jahre, möglicherweise auch länger, eine Baulücke in prominenter Lage inmitten der Innenstadt bestehen würde“, so Nopper.

Auch aus städtebaulicher Sicht bedeutet das neue Haus für Film und Medien eine erhebliche Aufwertung an einer markanten Stelle in der Innenstadt. Neben dem im Bau befindlichen Mobility Hub von Breuninger wird an dieser Stelle ein bedeutsamer Betrag zur Stadtbildreparatur geleistet.

Eine zeitnahe Entscheidung des Gemeinderats ist deswegen erforderlich, weil für die Beauftragung von fünf Baugewerken für das Haus für Film und Medien gute Angebotsergebnisse erzielt wurden, die rund acht Millionen Euro günstiger sind als bislang kalkuliert.

Inhaltlich bietet das Haus für Film und Medien die Chance, in Stuttgart ein modernes kulturelles Zentrum zu etablieren: ein offenes Haus des Erlebens, Lernens und Experimentierens. Es wird einerseits einer breiten Öffentlichkeit offenstehen und andererseits Schaufenster des Stuttgarter Medienclusters sein, das sich durch eine herausragende Verbindung aus Kreativwirtschaft, Wissenschaft und etablierten Medieninstitutionen auszeichnet.

Kulturbürgermeister Dr. Fabian Mayer sagt: „Mit dem Stuttgart Moving Image Center – Haus für bewegte Bilder Stuttgart“ (SMIC) soll eine neuartige Kulturinstitution entstehen, die sich der zentralen Prägung unseres Zeitalters widmet: Unser aller Alltag ist in zunehmendem Maße durch Medien beeinflusst. Gleichzeitig gibt es für dieses Phänomen noch keinen öffentlichen Ort der Reflexion, der Pädagogik und des Experimentierens. Das SMIC ist nicht als Museum mit eigener Sammlung, nicht als Forschungszentrum, sondern als hybrider und wandelbarer Raum konzipiert, der eine aktive und kritische Auseinandersetzung mit technischen Bildern in all ihren unterschiedlichen mediengeschichtlichen Ausgestaltungen erlaubt. Als öffentliche Schnittstelle zwischen Gesellschaft, Kunst, Technologie und Wissenschaft soll das Haus Kinosäle, Studios, Labore, Lern- und Spielräume sowie Gastronomie unter einem Dach vereinen und als Dritter Ort den Raum schaffen für Begegnung und Innovation im Bereich der bewegten Bilder. Unser renommierter Gründungsdirektor arbeitet bereits mit zwei weiteren Kollegen an einem attraktiven und zukunftsgerichteten Betriebs- und Nutzungskonzept.“

Das neue Haus für Film und Medien soll an der B14 zwischen der Leonhardskirche und dem aktuell in Bau befindlichen Mobility Hub von Breuninger entstehen. An den Mobility Hub schließt es nach der Planung direkt an, mit einer gemeinsamen Zwischenwand. Im Oktober 2025 entschied sich der Gemeinderat auch für einen neuen Namen: Künftig heißt es Stuttgart Moving Image Center (SMIC). Getragen wird das SMIC von der Stadt Stuttgart und dem Verein Haus für Film und Medien Stuttgart, in dem sich 25 in Stuttgart und der Region ansässige nicht-kommerzielle Institutionen zusammengeschlossen haben, darunter das Haus des Dokumentarfilms, das Filmbüro Baden-Württemberg, die Filmakademie Baden-Württemberg, die Universität Stuttgart, die Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart, der Südwestrundfunk und die Film- und Medienfestival gGmbH, die alljährlich u. a. das Internationale Trickfilmfestival Stuttgart veranstaltet.


Rennen um die Play-offs: Barock Volleys empfangen Herrsching

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Nach dem deutlichen 3:0-Derby-Sieg gegen Karlsruhe will Ludwigsburg am Sonntag gegen den Tabellenachten WWK Herrsching weitere Punkte holen  
Zurück in der Rundsporthalle: Der Volleyball-Bundesligist Barock Volleys MTV Ludwigsburg empfängt am Sonntag den Tabellenachten WWK Herrsching (17 Uhr, Rundsporthalle). Zuletzt jubelte die Mannschaft Team von Trainer Hasse Mattila am 6. Dezember 2025 beim 3:1-Sieg gegen den VfB Friedrichshafen in der Rundsporthalle – eine von insgesamt drei Spielstätten der Barock Volleys. Das war vor sechs Wochen: Seitdem hat sich der Aufsteiger mit inzwischen 31 Punkten auf Tabellenplatz sechs festgesetzt. Am vergangenen Sonntag gab es Heimsieg Nummer acht und diese beeindruckende Serie wollen die Barock Volleys weiter ausbauen.
Gegen Herrsching will Ludwigsburg an die souveräne Leistung im Derby gegen Karlsruhe anknüpfen. „Es steht ein wichtiges und hart umkämpftes Spiel zwischen zwei ebenbürtigen Mannschaften bevor“, kündigt Trainer Hasse Mattila an. „Herrsching spielt körperbetont und schlägt hart auf, daher müssen wir vorsichtig und geduldig agieren.“
Dabei setzt der Finne auch auf die starke Unterstützung der Fans: „Beim letzten Mal sorgte das Publikum in der Rundsporthalle für eine unglaubliche Atmosphäre, und diese Unterstützung brauchen wir auch diesmal dringend.“ Die Teams auf den Tabellenplätzen sechs bis neun liegen eng beieinander – jeder Punkt wird am Ende entscheiden, wer in die Runde der letzten acht Teams einzieht und an den Play-offs teilnimmt.
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Schloss-Report – Barock Volleys MTV Ludwigsburg


Grundschule Michelfeld strebt Zertifizierung als Naturpark-Schule an

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Kooperationsvereinbarung mit dem Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald unterzeichnet

Die Grundschule Michelfeld möchte Naturpark-Schule werden. Grundlage dafür ist eine Kooperationsvereinbarung, die kürzlich von Schulleiter Eberhard Marstaller, Bürgermeister Wolfgang Binnig sowie dem Geschäftsführer des Naturparks Karl-Dieter Diemer unterzeichnet wurde.

Ziel des bundesweiten Projektes „Naturpark-Schule“ ist der Aufbau einer festen Zusammenarbeit zwischen Naturpark und Schule. Die Schule gewährleistet dabei, dass sie im Sinne einer Bildung für nachhaltigen Entwicklung (BNE) Naturpark- und Umweltthemen im Schulcurriculum verankert. „Als Schulträger begrüßen wir das starke Engagement der Grundschule Michelfeld im Bereich Natur-, Umwelt- und Heimatbildung und unterstützten die Initiative unserer Grundschule Naturpark-Schule zu werden“, betont Wolfgang Binnig, Bürgermeister der Gemeinde Michelfeld.

Auch der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald sieht in der Kooperation einen großen Gewinn. Herr Diemer, Geschäftsführer des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald erklärt: “Mit der Zusammenarbeit legen wir einen wichtigen Grundstein, um Kindern frühzeitig die Besonderheiten und den Wert unserer Natur- und Kulturlandschaft zu vermitteln und die Verbundenheit mit der eigenen Region zu fördern.“ Durch die Zusammenarbeit werden wichtige Themen aus dem Naturpark wie biologische Vielfalt, Landschaft und Kultur regelmäßig im Unterricht oder auch in Exkursionen behandelt. Ergänzt wird das Angebot durch die Einbindung außerschulischer Partner, wie den Naturparkführerinnen und Naturparkführern.

Schulleiter Eberhard Marstaller sieht den Mehrwert für die Grundschule Michelfeld im Netzwerk der Naturpark-Schulen und der engen Verzahnung von Unterricht und den regionalen Besonderheiten: “Das Projekt eröffnet die Möglichkeit, bestehende Kooperationen – etwa mit dem Naturfreundehaus Lemberg oder der SoLaWi Hall – weiterzuentwickeln und durch neue Projekte und Kooperationspartner zu ergänzen.“

Die Grundschule Michelfeld wird nun in enger Zusammenarbeit mit dem Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald verschiedene Projekte umsetzen. Erste Ideen sind ein gemeinsamer Podcast, der im schuleigenen Tonstudio aufgenommen wird, und die Anlage und Pflege von Blühflächen im Rahmen des Projektes „Blühende Naturparke“.

Hintergrundinformationen zu den Naturpark-Schulen

Im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) möchte der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald durch kontinuierliche Umweltbildungsangebote an Schulen einen nachhaltigen Einfluss auf das Handlungsbewusstsein von Kindern und Jugendlichen ermöglichen. Zusammen mit verschieden Kooperationspartnern, wie dem Staatlichen Schulamt Backnang, begleitet der Naturpark Schulen im Naturparkgebiet auf ihrem Weg zur zertifizierten “Naturpark-Schule”. Eine Initiative, die vom Verband Deutscher Naturparke (VDN) ins Leben gerufen wurde. Bei Erfüllung festgelegter Kriterien erlangen die Schulen die Auszeichnung als Naturpark-Schule. Diese ist für fünf Jahre gültig und kann anschließend erneuert werden. Aktuell besteht das Netzwerk der Naturpark-Schulen aus 15 Schulen.

Weitere Informationen unter www.naturpark-sfw.de

Frisch eingeschneit – die neue Veranstaltungsbroschüre „Naturpark aktiv 2026“ ist da! Spannende Naturerlebnisse für Groß und Klein

Unter dem Motto „Wunder am Wegesrand“ ist die neu aufgelegte Veranstaltungsbroschüre „Naturpark aktiv 2026“ erschienen. Sie bietet einen kompakten und anschaulichen Überblick über sämtliche Veranstaltungen der Naturparkführerinnen und Naturparkführer sowie des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald. Ab sofort lädt das abwechslungsreiche Programm dazu ein, die kleinen und großen Wunder der Natur direkt vor der Haustür zu entdecken.

Neben zahlreichen altbewährten Führungen dürfen sich Naturinteressierte auch auf neue Angebote freuen. Dazu zählen unter anderem die Führungen der Demenzbotschafter Natur, die speziell für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen entwickelt wurden und Naturerlebnisse auf einfühlsame Weise zugänglich machen.

Herausgegeben wird das Veranstaltungsprogramm vom Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald in Zusammenarbeit mit den Naturparkführern Schwäbisch-Fränkischer Wald e.V. Die Broschüre ist kostenfrei über den Broschürenversand des Naturparks unter www.naturpark-sfw.de erhältlich oder kann während der Öffnungszeiten in der Tourist-Info in Murrhardt abgeholt werden. Ab Mitte Februar liegt sie zudem in den Rathäusern der Naturpark-Kommunen aus. Ebenfalls ab sofort bestellbar ist die neue Imagebroschüre des Naturparks.

Die Naturparkführerinnen und Naturparkführer Schwäbisch-Fränkischer Wald e.V. sind nach bundesweiten Richtlinien der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg zertifiziert und kennen den Naturpark wie ihre Westentasche. An nahezu allen Sonn- und Feiertagen bieten sie thematische Wanderungen für Einheimische und Gäste im gesamten Naturparkgebiet an. Die Touren richten sich an natur- und kulturinteressierte Menschen jeden Alters. Weitere Informationen sind unter www.die-naturparkfuehrer.de zu finden.

Das Projekt „Naturpark aktiv 2026“ wird gefördert durch den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Lotterie Glücksspirale.


Starke Produkt-Ratingergebnisse für die Württ

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Auch in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres wurden die Versicherungsunternehmen der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) in zahlreichen Ratings, Rankings, Tests und Vergleichen sehr gut bewertet. Die Ergebnisse bestätigen erneut die Qualität der Produkte und Dienstleistungen. Nachfolgend eine Auswahl aktueller Bewertungen.

Die Württembergische Versicherung AG erhielt im Privatkundengeschäft für mehrere ihrer Premiumtarife sehr gute Bewertungen: So wurden die Privathaftpflichtversicherung und die Hausratversicherung von der Ratingagentur Franke und Bornberg mit dem Urteil „Hervorragend“ ausgezeichnet. Die Unfallversicherung sowie die Rechtsschutzversicherung erreichten jeweils das Testergebnis „Sehr gut“. Auch die Wohngebäudeversicherung überzeugt und wurde von Stiftung Warentest als ,,Sehr gut“ und von Franke und Bornberg als ,,Hervorragend“ bewertet.

Wie bereits in den Vorjahren wurde der Firmenkundenbereich der Württembergischen durch das Magazin Focus Money als „fairster Firmenversicherer“ ausgezeichnet – mittlerweile zum zehnten Mal in Folge.

Zudem bestätigten das Analysehaus ServiceValue und die Tageszeitung Die Welt in ihrer Untersuchung zur Kundenzufriedenheit im B2B-Bereich der Württembergischen sehr gute Ergebnisse in den Bereichen Beratung, Kommunikation, Service, Schutz & Vorsorge sowie Preis-Leistungs-Verhältnis. In allen fünf Kategorien gab es die Bewertung „Sehr gut“.

Die Württembergische Krankenversicherung AG ist unter den Top 3 der besten privaten Krankenversicherungen 2025. Das Rating erfolgte durch das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI), das Produktqualität, Finanzstärke und Kundenservice in der privaten Vollversicherung, Zusatz- und Pflegeversicherung analysierte. Das Rating dient als Orientierung für Interessenten, die eine private Krankenversicherung abschließen oder den Anbieter wechseln wollen.

Das Wirtschaftsmagazin Wirtschaftswoche zeichnete außerdem die Pflegetagegeldversicherung der Württembergischen auf Grundlage einer Untersuchung des Analysehauses Morgen & Morgen als ,,Sehr gut“ aus.

Die Württembergische Lebensversicherung AG erzielte in mehreren unabhängigen Ratings hervorragende Bewertungen. Im bAV-Direktversicherungsrating 2025 des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) wurden sämtliche Direktversicherungsprodukte der Württembergischen – darunter Genius Vorsorge (fondsgebunden und klassisch), bAVKomfort sowie IndexClever – mit der Bestnote „Exzellent“ ausgezeichnet. Die Bewertung umfasste die Kategorien Unternehmen, Rendite, Flexibilität sowie Transparenz und Service.

Auch Focus Money hob die Qualität von Genius Vorsorge hervor. Genius Vorsorge wurde in den Kategorien Neue Klassik, Fondspolicen garantieorientierte Hybridpolicen sowie IndexClever jeweils als „Sehr gut“ beurteilt. In Zusammenarbeit mit Franke und Bornberg hat das Magazin anhand von Kriterien wie Finanzstärke, faire Vertragsbedingungen und Leistungen die besten Privatrenten ermittelt.

Darüber hinaus erhielt die Württembergische Lebensversicherung im IVFP-Rating zur LV-Unternehmensqualität die Note 1,2 („sehr gut“). Bewertet wurden unter anderem die Teilbereiche Stabilität und Sicherheit.

Weitere renommierte Analysten bestätigten die hohe Produktqualität: Der Nachrichtensender ntv und Franke und Bornberg bewerteten Genius Vorsorge (Privat- und Basisrente) erneut mit Bestnoten. Zudem zeichnete Morgen & Morgen die Württembergische im Rating bAV-Expertise mit der Höchstnote „5 Sterne“ aus. Die Ergebnisse unterstreichen die hohe Kompetenz und Qualität der Württembergischen in der betrieblichen Altersversorgung.


Stuttgart rüstet sich für den Notfall – Leuchttürme als erste Anlaufstelle

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Stuttgart stärkt seine Krisenvorsorge mit 26 Notfall‐Leuchttürmen. Sie dienen bei Katastrophen und langen Stromausfällen als Anlaufstellen, melden Notfälle per Funk und können rasch aktiviert werden. Ergänzend sind bis zu 41 Notfall‐Treffpunkte geplant.

Stuttgart bereitet sich auf den Ernstfall vor und stärkt seine Krisenfestigkeit. So finden sich nun 26 Notfall‐Leuchttürme in den Stadtbezirken. Diese Leuchttürme dienen als Anlaufstellen für die Bevölkerung, wenn es durch Naturkatastrophen oder Unfällen zu einem größeren Schadensereignis kommt.

Insbesondere bei einem langanhaltenden Stromausfall kommt ihnen eine zentrale Rolle zu. Denn ohne Strom fällt auch das Telefon‐ und Mobilfunknetz aus. In einer solchen Situation können Notfälle über die Notfall‐Leuchttürme mittels Fahrzeugfunk der Einsatzfahrzeuge an die Integrierte Leitstelle Stuttgart gemeldet werden.

Die Notfall‐Leuchttürme können innerhalb von 30 Minuten aktiviert werden. Die Standorte werden durch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr und der DLRG besetzt.
Sie dienen als Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger, die Hilfe brauchen. Bei den Leuchttürmen können diese Meldungen ggf. gesammelt oder direkt per Funk an die Integrierte Leitstelle weitergegeben werden. Damit diese Strukturen im Ernstfall sicher funktionieren, werden in den kommenden Monaten die Standorte mit einem einheitlichen Übungskonzept geschult. Bei den Standorten handelt es sich um 23 Standorte der Freiwilligen Feuerwehr Stuttgart und drei ausgewählte Hallenbäder, welche durch Einsatzkräfte der DLRG besetzt werden.

Sobald eine Krise länger andauert und die Auswirkungen weite Teile der Stadt betreffen, können bis zu 41 Notfall‐Treffpunkte eingerichtet werden. Diese bieten verschiedene Dienstleistungen an. Darunter eine Notrufmeldestelle, ggf. ärztliche Versorgung, Laden von medizinischen Geräten und Handys, Aushang amtlicher Meldungen und Informationen zur Lage. Je nach Krisensituationen wird auch Verpflegung, Lebensmittel und Trinkwasser zur Verfügung gestellt.

Das Konzept hat sich in einer Simulation bewährt. So wurde Ende 2025 die Freiwillige Feuerwehr Stuttgart – Abteilung Untertürkheim ohne Vorankündigung alarmiert, um den Ernstfall möglichst realistisch zu erproben. Angenommen wurde ein großflächiger Stromausfall, durch den der Notruf 112 nicht mehr erreichbar war. Die Einsatzkräfte besetzten den Leuchtturm und stellten über den Fahrzeugfunk den Kontakt zur Integrierten Leitstelle her.

Im Verlauf der Übung verschärfte sich die Lage weiter: Die Funkverbindung zur Integrierten Leitstelle brach ab. Damit mussten die Einsatzkräfte selbstständig handeln. Zwei kleinere Übungseinsätze im Einsatzgebiet der Abteilung wurden angenommen und durch ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Abteilung Untertürkheim abgearbeitet. So konnten die Einsatzkräfte üben, wie sie bei komplettem Kommunikationsausfall vorgehen und gleichzeitig die Rolle des Notfall‐Leuchtturms aufrechterhalten.

Der Bürgermeister für Sicherheit Ordnung und Sport, Dr. Clemens Maier sagte: „Die Notfall‐Leuchttürme sind ein wichtiger Baustein für die Krisenvorsorge in Stuttgart. Dass dieses Konzept funktioniert, hat die erste Übung bewiesen. Ich bedanke mich insbesondere bei den ehrenamtlichen Einsatzkräften für Ihren Einsatz“

Amtsleiter und Feuerwehrkommandant Dr. Georg Belge ergänzte: „Unsere Einsatzkräfte von Feuerwehr und Katastrophenschutz sind auch in außergewöhnlichen Einsatzlagen für die Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger erreichbar. Wichtig bleibt die persönliche Eigenvorsorge, da wir im Großschadensfall nicht überall gleichzeitig vor Ort sein können. Dies betrifft insbesondere einen Vorrat an Lebensmitteln und Trinkwasser, aber auch Hygienegenstände, Taschenlampen oder batteriebetriebene Radios.“

Prof. Dr. Stefan Ehehalt, Leiter des Gesundheitsamts, bekräftigt die Bedeutung der Eigenvorsorge – insbesondere für Menschen mit chronischen Erkrankungen: „Wir empfehlen, mit dem behandelnden Arzt bzw. der behandelnden Ärztin zu besprechen, ob bestimmte Maßnahmen vorsorglich getroffen werden sollten. Dazu zählt beispielsweise, dass dringend benötigte Medikamente ausreichend zu Hause vorhanden sind oder dass Dialysepatienten wissen, an wen sie sich in einem solchen Fall wenden können. Menschen, die auf ein Heimbeatmungsgerät angewiesen sind, sollten darauf achten, dass der Ersatzakku geladen ist, und klären, wer sie dabei unterstützt, die Akkus zum Aufladen an den nächsten Notfall‐Leuchtturm oder Notfall‐Treffpunkt zu bringen.“

Alle Standorte und weitere Informationen, zu den Notfall‐Treffpunkten und den Notfall‐Leuchttürmen, können hier abgerufen werden:  https://www.stuttgart.de/leben/sicherheit/bevoelkerungsschutz/notfall‐anlaufstellen

Informationen zum landesweiten System der Anlaufstellen im Krisenfall, sowie weiterführende Informationen zur allgemeinen Krisenvorsorge, sind verfügbar unter:  https://www.notfalltreffpunkt‐bw.de/


Hand in Hand für den Tourismus

Startschuss für neues „Netzwerk Zukunft Tourismus“ in Baden-Württemberg

Stuttgart.| Für eine engere Verzahnung von Tourismuswirtschaft und anwendungsorientierter Tourismusforschung gibt es in Baden-Württemberg seit Jahresbeginn eine neue Anlaufstelle. Unter dem Dach der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) soll das „Netzwerk Zukunft Tourismus“ (NZT) künftig den Wissenstransfer und die praxisorientierte Kommunikation von Forschungsergebnissen fördern. Das Projekt wurde im Rahmen eines gemeinsamen Workshops mit allen relevanten touristischen Akteurinnen und Akteuren im Land entwickelt. Dazu gehörten auch Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulen mit Tourismusbezug. Anfang Januar hat das NZT mit der Besetzung von drei Projektstellen seine Arbeit aufgenommen. Anlässlich der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart kamen alle Projektbeteiligten zusammen, um den offiziellen Startschuss zu feiern.

Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, sieht in der Gründung des neuen Netzwerks einen Meilenstein für den Tourismusstandort: „Die anwendungsorientierte Tourismusforschung spielt eine wichtige Rolle für den weiteren Erfolg der Tourismuswirtschaft. Sie liefert grundlegende Impulse für die richtigen Weichenstellungen in der Praxis. Gerade vor dem Hintergrund der vielfältigen Herausforderungen, die der Tourismus als Querschnittsbranche mit sich bringt, ist eine starke Vernetzung von Theorie und Praxis von großer Bedeutung.”

Organisatorisch ist das „Netzwerk Zukunft Tourismus“ bei der TMBW angesiedelt, deren Geschäftsführerin Christine Schönhuber großes Potenzial in der neuen Schnittstelle sieht: „Als Landestourismusorganisation haben wir ideale Voraussetzungen, um das neue Netzwerk in bestehende Strukturen zu integrieren. So können beispielsweise bestehende Kommunikationsplattformen genutzt und weitere Synergien erschlossen werden. Darüber hinaus steht auch die Entwicklung neuer Veranstaltungs- und Vernetzungsformate im Mittelpunkt des Projekts.“

Für die touristischen Hochschulen freuen sich zum Projektstart Dr. Ralf Vogler, Professor an der Hochschule Heilbronn und Studiendekan für Tourismusmanagement, sowie Dr. Anja Brittner-Widmann, Studiengangsleiterin BWL – Tourismus, Hotellerie und Gastronomie an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg, auf die Zusammenarbeit: „Das Netzwerk Zukunft Tourismus wird als zentrale Anlaufstelle für die Forschungseinrichtungen und die Tourismuswirtschaft im Land fungieren und bei themenspezifischen Fragestellungen vermitteln. Hiervon werden sicherlich positive Impulse zur Steigerung der Lebens- und Erlebensqualität der Bevölkerung und der Gäste in Baden-Württemberg ausgehen“, so Professor Vogler.

Das NZT wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus ins Leben gerufen und wird von diesem finanziert. Bis Ende 2028 soll sich das „Netzwerk Zukunft Tourismus“ als zentrale Anlaufstelle für alle Beteiligten aus der anwendungsorientierten Tourismusforschung und -wirtschaft etablieren.


TSC Residenz A-Team – an der Spitze wird die Luft dünn

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Ludwigsburg.| Beim ersten Turnier der 1. Bundesliga im Formationstanzen in Buchholz hat das A-Team des TSC Residenz eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass es auch in dieser Saison zur nationalen Spitze zählt. In einem hochklassigen und äußerst engen Wettbewerb qualifizierte sich die Formation für das Finale der besten fünf Mannschaften – ein starkes Ausrufezeichen zum Saisonauftakt. Das nächste Turnier findet in 14 Tagen in Ludwigsburg statt!

Mit einer sehr geschlossenen & kraftvollen Leistung ging das Team mit dem klaren Ziel ins Finale, den dritten Platz zu erreichen. Am Ende entschieden jedoch nur Nuancen über die Platzierungen. Die Wertung 3 3 4 4 5 5 2 3 bedeutete schließlich Rang vier – ein Ergebnis, das die enorme Leistungsdichte an der Spitze der Bundesliga deutlich widerspiegelt.

Hinzu kommt das neue Wertungssystem im Formationstanzen: Acht Wertungsrichter beurteilen die Teams, davon vier obere Richter die Bereiche Choreography & Presentation sowie Team Skills – also Choreografie, Ausdruck, Musikauswahl, Präzision der Bilder, Synchronität und Raumaufteilung. Die vier unteren Richter bewerten die technische Seite mit Technical Quality (Körperhaltung, Balance, Fußarbeit, saubere Bewegungsausführung) und Movement to Music, also Rhythmusgefühl, Timing, musikalischen Bewegungsfluss und tanztypische Energie. Gewertet wird nach dem vergleichenden Platzwertungssystem; Bei Punktgleichheit im Finale entscheidet die bessere Bewertung der unteren Richter – ein klares Signal dafür, dass technische Feinheiten auf höchstem Niveau den Ausschlag geben. Dieses Wertungssystem rückt die Technik noch stärker in den Fokus und macht deutlich: An der Spitze wird die Luft dünn.

Den dritten Platz erreicht das A-Team der Tanzsportgemeindschaft Bietigheim mit der Wertung 4 4 3 2 3 3 5 5 und konnte damit den Platz von der Deutschen Meisterschaft bestätigen.

Die Mannschaft ist konkurrenzfähig, präsent und bereit, weiter anzugreifen. Die gezeigten Leistungen machen Mut und geben zusätzliche Motivation für die kommenden Turniere. Das Team blickt selbstbewusst nach vorne – im Wissen, dass es oft nur kleine Details sind, die über Podestplätze entscheiden.

Der Kampf um die Spitzenplätze ist eröffnet – und der TSC Residenz bleibt angriffslustig.

Bereits am 31. Januar geht die 1. Bundesliga im Formationstanzen in die nächste Runde: Das zweite Saisonturnier findet in Ludwigsburg statt. Der Kartenvorverkauf läuft bereits, zudem wird es Karten an der Abendkasse geben. Wer hochklassigen Formationstanz live erleben möchte, sollte jedoch nicht zögern – schnell sein lohnt sich.

Mehr Infos unter: https://www.residenz.club/event-details/formationsturnier-1-bundesliga-latein-2-bundesliga-sud-standard


Radfahren im Hochschwarzwald

Neues Wegenetz und hochklassige Bike-Events 

Die Ferienregion Hochschwarzwald baut ihre Infrastruktur für Mountain- und Gravel-biker:innen aus: In den kommenden Monaten soll durch die Erweiterung und neue Kennzeichnung zahlreicher Routen ein Netz von mehr als 1.000 Kilometern einheitlich ausgeschilderter Radstrecken entstehen, das Biker Orientierung bietet. Daneben lockt der Hochschwarzwald mit neuen Angeboten wie dem Höfe-Hopping sowie mit traditionsreichen Radsportevents, bei denen sowohl Hobbyradler jeden Leistungsniveaus als auch internationale Spitzenathleten an den Start gehen.

Hinterzarten, 20.01.2026: Einzigartige Naturlandschaft, abwechslungsreiche Topografie, gemäßigtes Klima und ein dichtes Netz an Vesperstuben, Hütten und Gasthäusern: Der Hochschwarzwald bietet beste Voraussetzungen für eindrucksvolle Naturerlebnisse, ob zu Fuß oder auf zwei Rädern. Wo Wandernde bereits seit vielen Jahren ein einheitlich ausgeschildertes Wegenetz vorfinden, wird aktuell auch die Infrastruktur für Radfahrer ausgebaut und optimiert. Zentrales Element ist die Ausweisung eines neuen Basis-Radwegenetzes in der Ferienregion Hochschwarzwald. Dabei werden bestehende Routen im Laufe des Jahres 2026 umstrukturiert, erweitert und zusammengeführt – und mit einer komplett neuen Beschilderung versehen, samt Angaben zu Entfernungen und zu überwindenden Höhenmetern. Sie soll gewährleisten, dass Radfahrer sowohl im Wald als auch auf Feldwegen stets die richtige Route finden und keine Sehenswürdigkeit entlang der Strecke verpassen.

Der erste Abschnitt wurde bereits im nördlichen Bereich des Hochschwarzwaldes eröffnet. Rund um Furtwangen, Schonach, Schönwald und St. Georgen zeigen nun gelb-blaue Wegweiser, dass Gravel- und Mountainbiker auf der richtigen Strecke unterwegs sind. In den kommenden Monaten sollen der mittlere und der südliche Teil der Ferienregion folgen, sodass anschließend ein zusammenhängendes Netz von mehr als 1.000 Kilometern einheitlich  ausgeschilderter Radstrecken zur Verfügung steht – damit Biker sich unterwegs nicht mit der Suche des richtigen Weges befassen müssen, sondern sich darauf konzentrieren können, die Fahrt und die Naturlandschaft zu genießen.
Weitere Informationen zum Thema Rad und zahlreiche Tourenvorschläge sind online zu finden unter: hochschwarzwald.de/radfahren.

NEU: Das Höfe-Hopping – eine kulinarische E-Bike-Tour  

Wer den Hochschwarzwald nicht auf eigene Faust erkunden möchte, kann  auf ein breites  Angebot an geführten Touren  zurückgreifen, die im Sommerhalbjahr regelmäßig stattfinden. Ob lange oder kurze Strecken, ob auf die Gipfel oder zu den Schwarzwaldseen, ob mit dem E-Bike oder ohne Antrieb – Biker jeden Leistungsniveaus finden hier die für sie passende Tour. Eine kulinarische E-Bike-Tour der besonderen Art ist das neue Höfe-Hopping, das im vergangenen Sommer seine Premiere feierte. Unterwegs lernen Teilnehmende mit einem ortskundigen Guide nicht nur die Naturschönheiten der Region kennen, sondern steuern unterwegs auch mehrere landwirtschaftliche Betriebe an. Dort erhalten sie Einblicke in die Arbeit und Wirtschaftsweise der Hofbesitzer und können sich mit hofeigenen Produkten für die Weiterfahrt stärken. Termine und Tickets für die Höfe-Hoppings 2026 gibt es ab Frühjahr online
unter: hochschwarzwald.de/genuss-sommer.

Highlights 2026: Bike-Events auf internationalem Spitzenniveau  

Neben den jährlich im Hochschwarzwald stattfindenden Radsportevents steht 2026 ein besonderes Highlight an: Bei den Deutschen Meisterschaften im Downhill vom 11. bis 13. September wird die nationale Elite der Downhill-Mountainbiker im Bikepark am Hasenhorn in Todtnau zu Gast sein und dem Publikum spannende Rennen und spektakuläre Abfahrten bieten.

Gemeinsam auf die Strecke gehen Spitzenprofis und ambitionierte Hobbyradler beim Black Forest Ultra Bike Marathon vom 24. bis 26. Juli 2026. Das Rennen über die Langdistanz von 118 Kilometern zählt seit vergangenem Jahr zur fünfteiligen Hero UCI Marathon-Weltcup und wird neben Tausenden Amateuren auch die weltbesten  Mountainbiker an den Start in Kirchzarten locken.

Bei der Gravel Rallye Black Forest vom 17. bis 19. Juli 2026 stehen hingegen nicht die schnellsten Zeiten, sondern vielmehr das gemeinsame Gravelbike-Erlebnis und der Austausch in der Community im Fokus. Ausgangspunkt für die angebotenen Rundstrecken ist das Festivalgelände in Feldberg-Altglashütten.

Als Klassiker unter den Radevents hat sich mittlerweile der Schwarzwald Bike Marathon in Furtwangen etabliert. Am 12. und 13. September 2026 können Mountainbiker:innen drei Strecken mit unterschiedlichen Distanzen in Angriff nehmen. Zudem gibt es Rundkurse für E-Bikes und Gravelbiker.

Weitere Informationen zu allen Radsportveranstaltungen unter: hochschwarzwald.de/events