Nach Brand in Feuerbach: Stadt bringt alle 250 Geflüchteten unter

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Sporthallen werden umgehend geräumt 

Stuttgart.| Nach dem Brandereignis am Dienstagmorgen in der Siemensstraße in Stuttgart-Feuerbach konnten zwei Sporthallen als Notunterkünfte eingerichtet werden. Diese Hallen können im Laufe des heutigen Abends (20.02.2026) wieder geräumt werden, wie die Bürgermeisterin für Soziales, Gesundheit und  Integration Dr. Alexandra Sußmann mitteilte. Der Stadtverwaltung ist es gelungen, alle 250 geflüchteten Personen kurzfristig anderweitig unterzubringen.

Frau Dr. Sußmann sagte: “Der Einsatz der vergangenen Stunden steht beispielhaft für das hohe Maß an Verantwortung, Solidarität und sozialem Engagement in unserer Stadt. Mein besonderer Dank gilt allen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften von Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Johanniter Unfallhilfe, DLRG, THW, Freiwilliger Feuerwehr sowie den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung und der SSB AG. Ihnen allen ist es unter schwierigen Bedingungen gelungen, die Geflüchteten in Sicherheit zu bringen und zu versorgen. Die Notunterbringung in einem anderen Hotel kann aber keine Dauerlösung sein.”

Sußmann betonte, dass es für Botnang und Wangen bedeutsam sei, dass die Hallen noch diese Woche wieder sportlich und kulturell genutzt werden könnten.


Polizei-Report Stuttgart | Woche 04

Quelle: ots

Stuttgart-Mitte: Polizeieinsatz anlässlich mehrerer Versammlungen – Polizei zieht positive vorläufige Bilanz
Mehrere Hundert Polizeibeamte waren am Samstag (24.01.2026) in der Stuttgarter Innenstadt anlässlich verschiedener angemeldeter Versammlungen mit Iran-Bezug im Einsatz. Bei einer Versammlung mit Aufzug, die als “Frauen Revolution Iran” angemeldet worden war, beteiligten sich in der Spitze rund 5.000 Personen, darunter auch eine Vielzahl prokurdischer Versammlungsteilnehmer. Während der Versammlung, die um 15.00 Uhr in der Lautenschlagerstraße startete und nach Aufzug und Kundgebungen gegen 17.30 Uhr am Schlossplatz endete, kam es vereinzelt zu Verstößen gegen das Versammlungsgesetz durch Vermummung und in einem Fall zum Abbrennen von Pyrotechnik. Der Staatsschutz nimmt die Ermittlungen hierzu auf. “Unser Ziel, potenziellen Straftätern klare Grenzen zu setzen und gleichzeitig das Recht auf Versammlungsfreiheit in Stuttgart zu schützen, haben wir heute erreicht”, resümiert Polizeiführerin Inka Buckmiller. “Aggressionen und Provokationen gehören nicht in eine Versammlung, ganz egal ob sie gegen Passanten, andere Versammlungsteilnehmer oder gar die Polizei gerichtet sind – da fahren wir auch weiterhin eine Null-Toleranz-Strategie.”

Stuttgart-Wangen: Betrunkene Autofahrerin vorläufig festgenommen
Eine 52 Jahre alte Frau soll am Donnerstagabend (22.01.2026) betrunken mit ihrem Auto gefahren sein und sich anschließend gegen die polizeilichen Maßnahmen gewehrt haben. Zeugen meldeten gegen 21.10 Uhr im Bereich eines Parkplatzes eines Lebensmittelgeschäftes an der Straße Heiligenwiesen eine betrunkene Frau, welche sich aggressiv verhalten würde und betrunken mit ihrem Mercedes davon gefahren sei. Polizeibeamte entdeckten im Bereich der Kesselstraße das Auto haltend am Fahrbahnrand. Als die Beamten die Frau im Auto kontrollieren wollten, verweigerte die Frau jegliche Kommunikation und fuhr gegen den Streifenwagen. Um die Weiterfahrt zu verhindern, mussten die Beamten eine Seitenscheibe des Autos einschlagen und einen Stopp Stick einsetzen. Bei der anschließenden vorläufigen Festnahme leistete die Frau Widerstand, wobei eine Beamtin leicht verletzt wurde. Die 52-Jährige musste sich einer Blutentnahme unterziehen und ihre Autoschlüssel wurden beschlagnahmt. Nach Abschluss der polizeilichen setzten die Beamten die Frau wieder auf freien Fuß.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Fußgängerin von Auto erfasst und schwer verletzt
Eine 57 Jahre alte Frau soll am Donnerstag (22.01.2026) mit ihrem BMW auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes an der Bottroper Straße eine 82 Jahre alte Fußgängerin erfasst haben. Die 57-Jährige wollte gegen 15.20 Uhr auf dem Parkplatz rückwärts ausparken, als sie die 82-Jährige erfasste, die hinter ihrem Fahrzeug vorbeilief. Die Fußgängerin stürzte zu Boden und verletzte sich schwer. Rettungskräfte versorgten die Frau und brachten sie in ein Krankenhaus.

Stuttgart-Mitte: Bei Auseinandersetzung schwer verletzt – Zeugen gesucht
Während einer Demonstration kam es am Mittwochabend (21.01.2026) zwischen zwei 20 und 23 Jahre alten Männern und einer größeren Gruppe Versammlungsteilnehmern im Bereich des Rotebühlplatzes zu einer Auseinandersetzung. Die jungen Männer passierten gegen 18.15 Uhr eine Versammlung mit dem Titel “Rojava”, die zum Tatzeitpunkt am Rotebühlplatz stattfand, als sie mit einer größeren Gruppe Versammlungsteilnehmer in einen Konflikt gerieten. Hierbei verletzte ein unbekannter Täter den 23-Jährigen mit einem spitzen Gegenstand, den 20-Jährigen sollen sie geschlagen haben. Rettungskräfte kümmerten sich um die Verletzungen des Älteren und brachten ihn zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus. Die Tätergruppe flüchtete unerkannt in unbekannte Richtung. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: Mutmaßliche Diebe bei Verkehrskontrolle festgenommen
Polizeibeamte haben am Montag (19.01.2026) drei Rumänen im Alter von 23, 29 und 49 Jahren in der Willy-Brandt-Straße festgenommen, die im Verdacht stehen, eine 85-Jährige bestohlen zu haben. Die Beamten entdeckten dort gegen 12.50 Uhr einen BMW mit französischer Zulassung und hielten ihn an, um eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Gegen einen der drei Männer im Fahrzeug, einen 23-Jährigen, bestanden zwei Haftbefehle wegen Diebstahls. Bei einer Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Beamten neben einem Geldbeutel mit einer größeren Menge Bargeld und mehreren Karten auch zwei Mobiltelefone. Ermittlungen ergaben, dass der Geldbeutel kurze Zeit vorher einer 85-jährigen Seniorin in der König-Karl-Straße gestohlen worden war. Mit ihrer Bankkarte sollen die Männer bereits Verfügungen in Höhe von über 1000 Euro vorgenommen haben. Da der Verdacht besteht, dass der 29-jährige Fahrzeugführer außerdem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, musste er eine Blutprobe abgeben. Der 23-Jährige wurde aufgrund eines bereits bestehenden Haftbefehls in anderer Sache im Laufe des Dienstags (20.01.2026) einem Haftrichter vorgeführt. Die beiden anderen Männer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Stuttgart-Mitte: 41-Jährigen ausgeraubt – Zeugen gesucht
Unbekannte haben am Mittwochmorgen (21.01.2026) einen 41 Jahre alten Mann im Bereich des Leonhardsplatzes ausgeraubt. Zirka drei bis vier unbekannte Männer näherten sich dem 41-Jährigen gegen 08.00 Uhr und schlugen unvermittelt auf ihn ein. Nachdem die Männer kurz darauf die Flucht in Richtung Katharinenstraße ergriffen, bemerkte der 41-Jährige das Fehlen seines Mobiltelefons. Die Männer waren etwa 25 bis 35 Jahre alt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Solitude: Nach Unfall davongefahren – Zeugen gesucht
Die Polizei sucht Zeugen einer Unfallflucht, die sich am Mittwochmorgen (21.01.2026) auf der Bergheimer Steige ereignet hat. Ein 36 Jahre alter Fahrer war gegen 07.50 Uhr mit seinem BMW in Richtung Schloss Solitude unterwegs, als ihm ein bislang unbekannter Fahrer eines weißen Autos in Richtung Stuttgart-Weilimdorf entgegenkam. Im Begegnungsverkehr touchierte der unbekannte Fahrer den linken Außenspiegel des entgegenkommenden BMW und setzte seine Fahrt anschließend fort. Durch die Kollision löste sich das Gehäuse des linken Außenspiegels, außerdem brach das Glas des Spiegels heraus. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 300 Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903800 beim Polizeirevier 8 Kärntnerstraße oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Stuttgart-Mitte: Ausschreitungen bei Versammlung – Polizei setzt Pfefferspray ein
Bei einer Versammlung zum Thema “Solidarität mit Rojava” kamen am Dienstagabend (20.01.2026) entgegen der angekündigten 20 Teilnehmer zeitweise bis zu 2000 Personen zu der Versammlungsörtlichkeit am Börsenplatz. Bereits im Rahmen der Auftaktkundgebung gegen 18.00 Uhr kam es zu einzelnen Vermummungshandlungen von Versammlungsteilnehmern, die nach Ansprache durch die Versammlungsleitung und die Polizei abgelegt wurden. Mit Beginn des Aufzugs wurde wiederholt Pyrotechnik innerhalb der Versammlung gezündet. Der Aufzug wurde daraufhin immer wieder angehalten. Die Versammlungsteilnehmer zeigten sich fortwährend aggressiv und griffen in der Folge vorbeifahrende Fahrzeuge und Einsatzkräfte der Polizei mit Pyrotechnik an. Nach dem Anhalten des Aufzugs durch die Polizei wurden die Einsatzkräfte mit Pyrotechnik beworfen. Zudem wurde versucht, die Polizeikette gewaltsam zu durchbrechen, so dass die Polizei Pfefferspray einsetzen musste.
Aus dem Kreise der Versammlungsteilnehmer konnten 75 Personen polizeilich umschlossen werden. Unter anderem wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs, Angriffen auf Polizeibeamte, Verstößen gegen das Sprengstoff- und Versammlungsgesetz wurden die Personalien festgestellt und die Personen erkennungsdienstlich behandelt.
Die Polizei zeigte im Nachgang der Versammlung weiterhin im gesamten Innenstadtbereich starke Präsenz und sprach vereinzelt Platzverweise gegen Personen aus, die sich polizeilichen Anweisungen widersetzten.
Polizeisprecher Timo Brenner: “Unter dem Deckmantel einer Demonstration Polizeikräfte und Außenstehende anzugreifen ist mit dem demokratischen Verständnis der Versammlungsfreiheit nicht in Einklang zu bringen. Unsere Einsatzkräfte waren heute leider massiven Gewalthandlungen ausgesetzt und waren gezwungen, entsprechend robust einzuschreiten. Es war einzig glücklichen Umständen geschuldet, dass keine Einsatzkräfte verletzt wurden.”
Im Rahmen des Einsatzgeschehens wurden durch die Polizei Bild- und Videoaufnahmen gefertigt, die nun ausgewertet werden. Zur Fertigung von Übersichtsaufnahmen war zeitweise auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt. “Wir werden akribisch ermitteln und die Straftäter ihrer gerechten Strafe zuführen”, so Brenner weiter.
Der Staatsschutz des Polizeipräsidiums Stuttgart hat die Ermittlungen übernommen.

Stuttgart-Ost: Dachstuhlbrand
Aus bislang ungeklärter Ursache ist am Dienstagmorgen (20.01.2026) in einem Einfamilienhaus im Bruckenschlegel ein Feuer ausgebrochen. Beim Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte gegen 08.50 Uhr schlugen bereits Flammen aus dem Dachgeschoss. Die Bewohner konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache übernommen. Der Schaden kann bislang noch nicht beziffert werden.

Stuttgart-Feuerbach: 29-Jährige sexuell belästigt – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Mann hat am Donnerstagmittag (08.01.2026) eine 29 Jahre alte Frau in der Stadtbahn der Linie 6 in Richtung Flughafen/Messe sexuell belästigt. Der Mann setzte sich gegen 12.10 Uhr der Frau gegenüber, als die Stadtbahn gerade auf Höhe Pfostenwäldle unterwegs war und entblößte sein Glied. Als die 29-Jährige den Mann auf sein Verhalten ansprach, ergriff dieser die Flucht und verließ die Bahn. Der Täter war etwa 45 bis 50 Jahre alt, hatte einen blonden Bart und trug eine schwarz-blau-karierte Jacke. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903100 beim Polizeirevier 1 Theodor-Heuss-Straße zu melden.

Stuttgart-Stammheim: Motorrad geht nach Unfall in Flammen auf
Ein 25 Jahre alter Motorradfahrer hat sich am Montag (19.01.2026) bei einem Unfall in der Kornwestheimer Straße Ecke Freihofstraße schwere Verletzungen zugezogen. Ein 31 Jahre alter Fahrer eines BMW fuhr gegen 14.45 Uhr in der Freihofstraße. Hier bog er nach links in die Kornwestheimer Straße ab. Der 25-jährige Motorradfahrer, welcher auf der Freihofstraße in entgegengesetzter Richtung fuhr, wurde hierbei erfasst, stürzte und verletzte sich schwer. Das Motorrad fing Feuer und brannte vollständig aus. Die Freihofstraße musste während der Unfallaufnahme gesperrt werden. Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus. Der 31-Jährige BMW Fahrer blieb unverletzt. Der Gesamtschaden wird auf 15.000 Euro geschätzt.

B10 Esslingen/Stuttgart: Gefährliche Fahrmanöver (Zeugenaufruf)
Das Polizeirevier Esslingen sucht unter 0711/3990-330 Zeugen und Geschädigte zu teilweise gefährlichen Fahrmanövern, die durch den Fahrer eines schwarzen BMW am Sonntagabend auf der B 10 vollzogen worden sein sollen. Nach derzeitigem Kenntnisstand fuhr ein 26-jähriger BMW-Lenker gegen 20.45 Uhr die B 10 von der Anschlussstelle Esslingen-Stadtmitte in Richtung Stuttgart. Hierbei soll er mehrfach auf dem linken der beide Fahrstreifen gefahren und durch aggressives Aufschließen und Betätigen der Lichthube andere Pkw-Lenker zum Fahrstreifenwechsel veranlasst haben. Zeugenangaben zufolge soll der 26-Jährige mit seiner BMW-Limousine teilweise Höchstgeschwindigkeiten, die er vor den stationären Radaranlagen ruckartig reduzierte, erzielt haben und auch teilweise über den rechten Fahrstreifen überholt haben. Der Fahrer wurde in Stuttgart-Bad Cannstatt von einer Polizeistreife einer Kontrolle unterzogen. Er sieht nun entsprechenden Anzeigen entgegen.

Stuttgart-Ost: Fahrzeuge aus Autohäusern gestohlen – Zeugen gesucht
Unbekannte haben zwischen Neujahr (01.01.2026) und 12.01.2026 an der Hafenbahnstraße und an der Wangener Straße aus Autohäusern einen Nissan Navara sowie einen VW Tiguan gestohlen. Die Täter brachen zwischen 23.30 Uhr und 06.30 Uhr in die Autohäuser ein und flüchteten unerkannt mit den Fahrzeugen. Der Nissan Navara wurde am Freitag (16.01.2026) bei einem Wasserreservoir im Bereich Marxzell (Landkreis Karlsruhe) aufgefunden. Der VW Tiguan konnte bislang noch nicht aufgefunden werden. Die Ermittlungen dauern an. Zeugen, die in der Neujahrswoche verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Autohäuser oder des Wasserreservoirs in Marxzell beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer +49 71189903500 beim Polizeirevier 5 Ostendstraße zu melden.

Stuttgart-Weilimdorf: Telefontrickbetrüger erbeuten Schmuck und Bargeld – Zeugen gesucht
Unbekannte Telefontrickbetrüger haben am Freitag (16.01.2026) bei einer Seniorin in Stuttgart-Hausen Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro erbeutet. Die Täter riefen die Seniorin gegen 20.15 Uhr an und gaukelten ihr vor, dass ihre Enkelin einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und nun eine Kaution bezahlen müsse, um nicht in Haft zu gehen. Die Unbekannten brachten die Frau dazu, Schmuck und Bargeld zusammenzusuchen und gegen 23.00 Uhr an einen Mann am Heimerdinger Weg zu übergeben. Der Abholer war Anfang 20, etwa 190 Zentimeter groß und hatte kurze, glatte, blonde Haare. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: 18-Jährige sexuell belästigt – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Mann hat in der Nacht zum Samstag (17.01.2026) im Stadtgarten eine 18-jährige Frau sexuell belästigt. Die 18-Jährige lief gegen Mitternacht durch den Stadtgarten Richtung Hegelplatz. Sie bemerkte, dass ihr der Unbekannte folgte und immer näher kam. Als er zu ihr aufgeschlossen hatte, fasste er ihr ans Gesäß. Die junge Frau ging weiter und alarmierte die Polizei. Der Täter ist etwa 30 bis 40 Jahre alt und rund 170 bis 175 Zentimeter groß. Er hat kurze dunkle Haare, trug eine dunkle Bomberjacke und hatte einen Rucksack dabei. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903300 beim Polizeirevier 3 Gutenbergstraße zu melden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Autoscheibe eingeschlagen und Bargeld erbeutet – Zeugen gesucht
Unbekannte haben am Freitagabend (16.01.2026) an der König-Karl-Straße an einem Opel Vivaro die Scheibe eingeschlagen und mehrere 10.000 Euro Bargeld erbeutet. Der 29 Jahre alte Fahrer stellte den Opel gegen 22.00 Uhr in einem Hinterhof der Hausnummer 68 ab. Als er gegen 23.10 Uhr zurückkam, stellte er fest, dass die Scheibe der Beifahrertür eingeschlagen und aus dem Fahrzeuginneren das Bargeld gestohlen wurde. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903600 beim Polizeirevier 6 Martin-Luther-Straße zu melden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Gegen Betonmauer geprallt
Bei einem Unfall am Montagmorgen (19.01.2026) in der Neckartalstraße hat sich ein 71 Jahre alter LKW-Fahrer schwere Verletzungen zugezogen. Der 71-Jährige war gegen 06.10 Uhr in Richtung Bad Cannstatt im Rosensteintunnel unterwegs. Kurz nach Tunnelausgang wollte er offenbar von dem rechten auf den linken Fahrstreifen wechseln und übersah hierbei eine Betonmauer, die die Fahrstreifen teilte. Durch den Aufprall verletzte sich der 71-Jährige schwer. Rettungskräfte kümmerten sich um ihn und brachten ihn zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus. Es entstand ein Schaden von rund 35.000 Euro.


 

Polizei-Report Kreis Esslingen | Woche 04

Quelle: ots

Esslingen: Brand einer Gartenhütte
Noch unklar sind die Hintergründe, warum in Esslingen in der Nacht zum Sonntag eine Gartenhütte in der Kleingärtneranlage Beckenhau in Brand geraten ist. Gegen 2.30 Uhr bemerkte ein Zeuge Rauch und Flammen, die von einer Gartenhütte ausgingen, und wählte den Notruf. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Gebäude in Vollbrand, konnte aber von der Feuerwehr gelöscht werden. Verletzt wurde hierbei niemand. Die Feuerwehr war mit insgesamt vier Fahrzeugen und 24 Kräften zur Brandbekämpfung angerückt. Insgesamt dürfte Sachschaden in Höhe von circa 15.000 Euro entstanden sein.

Neckartailfingen: Vorfahrt missachtet und weitergefahren (Zeugenaufruf)
Zwei Leichtverletzte und hoher Sachschaden sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstagmittag gegen 13.15 Uhr auf der Bundesstraße 312, auf Höhe der Anschlussstelle Neckartailfingen, ereignet hat. Ersten Ermittlungen zufolge fuhr ein Lkw-Lenker auf die B 312 in Richtung Reutlingen auf, ohne dabei die Vorfahrt eines aus Richtung Stuttgart herannahenden Mercedes zu beachten. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, musste der vorfahrtsberechtigte 25-jährige Fahrer einer C-Klasse eine Gefahrenbremsung durchführen. Dies erkannten eine 47-jährige Mercedes-Fahrerin und ein 33-jähriger VW-Fahrer zu spät und fuhren nacheinander auf die C-Klasse auf. Bei den beiden Zusammenstößen wurden der 25-Jährige, seine 51-jährige Mitfahrerin, sowie ein 8-jähriges Mädchen in der auffahrenden Mercedes V-Klasse leicht verletzt. Bei dem Unfall ist ein Sachschaden in Höhe von ungefähr 30.000 Euro entstanden. Der Fahrer des Lkw setzte derweil seine Fahrt auf der Bundesstraße in Richtung Reutlingen fort. Die Verkehrspolizei Esslingen hat die Verkehrsunfallermittlungen aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 0711 3990-330 um Hinweise zum Verkehrsunfall und insbesondere zum flüchtenden Lastkraftwagen.

Unterensingen: Brand in Einfamilienhaus
Nach derzeitigen Schätzungen sind bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in der Mühlhaldenstraße am Freitagnachmittag mehrere hunderttausend Euro Sachschaden entstanden. Gegen 15.35 Uhr wurden die Rettungskräfte aufgrund aus dem Gebäude dringenden Qualm alarmiert, ferner hatte ein Rauchmelder angeschlagen. Offenbar war es zu einem Brand im Treppenhaus des derzeit unbewohnten Gebäudes gekommen. Verletzte Personen waren nicht zu verzeichnen. Die Feuerwehr war mit sieben Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort. Das Polizeirevier Nürtingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Neckartailfingen: Fahrzeugbrand auf Auffahrt zur Bundesstraße
Ein technischer Defekt dürfte der Auslöser für einen Fahrzeugbrand am Freitagnachmittag im Auffahrtsbereich der B 312 bei Neckartailfingen gewesen sein. Gegen 14.15 Uhr bemerkte die 28-jährige Fahrerin Rauch im Inneren ihres VW, hielt ihren Wagen sofort an und konnte Flammen im Motorbereich erkennen. Ein hinzugekommener Verkehrsteilnehmer startete die Brandbekämpfung bis zum Eintreffen der Feuerwehr. Verletzt wurde niemand, der Pkw musste abgeschleppt werden.

Filderstadt: Zigarettenautomaten gesprengt
Einer Gruppe bestehend aus drei 14-Jährigen wird vorgeworfen, am Freitagabend in der Lindenstraße im Stadtteil Bernhausen einen Zigarettenautomaten gesprengt zu haben. Gegen 20.35 Uhr beschädigten die drei Jugendlichen nach derzeitigem Ermittlungsstand den Automaten mit einem noch unbekannten Sprengmittel vollständig. Durch umherfliegende Teile wurde unter anderem ein geparkter Pkw beschädigt. Nach der Tat flüchteten sie zunächst zu Fuß vom Tatort, konnten im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung, bei welcher neben mehreren Streifenwagenbesatzungen auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt war, angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Die Jugendlichen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen den jeweiligen Erziehungsberechtigen übergeben. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf circa 10.000 Euro.

Filderstadt: Hoher Schaden nach Brand
Bei einem Brand im Außenbereich eines Einkaufszentrums in der Plieninger Straße am Freitagabend ist nach ersten Schätzungen ein Schaden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro entstanden. Gegen 18.40 Uhr gerieten aus bislang ungeklärter Ursache im Außenbereich des Marktes gelagerte Waren in Brand, welche zu einer starken Rauchentwicklung im Gebäude und Auslösung der Brandmeldeanlage führten. Mehrere im Einkaufszentrum aufhältige Kunden verließen daraufhin das Gebäude und blieben unverletzt. Die alarmierten Kräfte der Feuerwehr, welche mit 13 Fahrzeugen und 65 Einsatzkräften vor Ort waren, konnten das Feuer löschen und ein Übergreifen auf das Gebäude verhindern. Aufgrund der Löschmaßnahmen war die Plieninger Straße im Bereich des Einkaufsmarktes bis gegen 21.00 Uhr für den Verkehr gesperrt. Das Polizeirevier Filderstadt hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Leinfelden-Echterdingen: Rauchentwicklung in Kindergarten
Eine Rauchentwicklung hat im Kindergarten in Unteraichen am Donnerstagmittag für Aufregung gesorgt. Kurz nach 13 Uhr rückten die Rettungs- und Einsatzkräfte in den Birkacher Weg aus, nachdem der Brand eines Elektrokastens gemeldet worden war. Wie sich vor Ort herausstellte, dürfte der Rauch durch einen technischen Defekt an einer Sicherung im Schaltschrank verursacht worden sein. Alle Kinder sowie das Kita-Personal hatten das Gebäude bereits verlassen. Verletzt wurde durch den Rauch niemand. Zwei Erzieherinnen wurden durch den Rettungsdienst kurzzeitig behandelt, da sie wohl einen leichten Schock erlitten hatten.

Wernau: Radfahrer übersehen
Leichte Verletzungen hat ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagmorgen in Wernau erlitten. Ein 36-Jähriger bog kurz vor sieben Uhr mit einem Opel Corsa von der Esslinger Straße nach rechts auf ein Grundstück ab. Hierbei kam es zur Kollision mit dem entgegenkommenden 28 Jahre alten Radfahrer, der den dortigen Gehweg befuhr. Durch den Zusammenstoß stürzte der Radler über den Pkw auf den Asphalt. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Der Schaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro.

Ostfildern: Auseinandersetzung unter Minderjährigen
In die Schwabstraße nach Nellingen sind mehrere Streifenwagenbesatzungen am Mittwochnachmittag ausgerückt. Zuvor war der Polizei kurz vor 16.30 Uhr über Notruf eine dortige Auseinandersetzung zwischen mehreren offenbar Minderjährigen gemeldet worden. Nach derzeitigem Kenntnisstand sollen eine noch unbekannte Anzahl an Kindern/Jugendlichen einen Zwölfjährigen geschlagen und auf diesen am Boden liegend eingetreten haben. Der verletzte Junge wurde nachfolgend vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der Polizeiposten Ostfildern hat die Ermittlungen unter anderem gegen drei zwölf und 13 Jahre alte Kinder aufgenommen.

Leinfelden-Echterdingen: Handtasche geraubt (Zeugenaufruf)
Zeugen zu einem Vorfall, der sich am frühen Mittwochmorgen in der Geranienstraße im Stadtteil Leinfelden ereignet haben soll, sucht das Polizeirevier Filderstadt. Derzeitigen Ermittlungen zufolge war eine 49-Jährige gegen 4.50 Uhr zu Fuß auf dem Gehweg der Geranienstraße in Richtung Bahnhofstraße unterwegs, als sie schnelle, sich von hinten nähernde Schritte vernahm. Plötzlich erhielt sie einen heftigen Stoß und ein Unbekannter entriss ihr, ihre über der Schulter getragene Handtasche und flüchtete in Richtung Stuttgarter Straße. Verletzt wurde die Frau dabei nicht. Der Vorfall wurde erst später der Polizei angezeigt. Die unmittelbar daraufhin eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen bislang ergebnislos. Bei der geraubten Tasche handelt es sich um eine 40 x 40 cm große und mehrfarbige Tasche eines unbekannten Herstellers, die neben der Geldbörse diverse persönliche Gegenstände enthielt. Der Räuber wird mit einer Größe von etwa 150 bis 160 cm als auffällig klein beschrieben. Er war mit einer dunklen Hose und einer kurzen, schwarzen Winterjacke bekleidet, deren Kapuze er tief ins Gesicht gezogen hatte. Hinweise bitte an das Polizeirevier Filderstadt, Telefon 0711/7091-3.

Oberboihingen: Nach Verkehrsunfall mit Kind davongefahren (Zeugenaufruf)
Das Polizeirevier Nürtingen sucht Zeugen zu einem Verkehrsunfall mit einem verletzten Kind am Dienstagmittag. Wie der Polizei nachträglich gemeldet wurde, wollte zwischen 12.20 Uhr und 12.30 Uhr ein Siebenjähriger den Erlenweg im Bereich des Ahornwegs queren und rannte auf die Straße. Dabei wurde der Junge von einem Pkw leicht erfasst, dessen noch unbekannte Lenkerin von der Straße Im Kirchrain herkommend unterwegs war und wohl noch eine Gefahrenbremsung eingeleitet hatte. Das Kind fiel anschließend zu Boden. Es wurde beim Unfall leicht verletzt. Die circa 35 bis 40 Jahre alte Lenkerin des Wagens, bei dem es sich um einen schwarzen Mercedes-Kombi handeln könnte, setzte ihre Fahrt fort. Der Siebenjährige lief nach Hause, worauf die Polizei verständigt wurde. Zeugen des Verkehrsunfalls oder Personen, die Angaben zur unbekannten Autofahrerin machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07022/9224-0 zu melden.

Lenningen: Schwerer Verkehrsunfall
Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Dienstagmittag in Lenningen ereignet. Eine 54-Jährige war gegen 11.45 Uhr mit einem Audi von der Kirchheimer Straße nach links in die Bahnhofstraße abgebogen. Hierbei übersah sie den entgegenkommenden Nissan einer 41 Jahre alten Frau. Durch die Kollision wurde der Micra gegen einen in der Bahnhofstraße verkehrsbedingt wartenden Peugeot eines 45-Jährigen geschleudert. Die Unfallverursacherin musste mit Verletzungen bislang unbekannten Ausmaßes in eine Klinik eingeliefert werden. Die 41-Jährige wurde ebenfalls mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Peugeot-Lenker konnte vom Rettungsdienst vor Ort versorgt werden. Der Audi und der Nissan mussten abgeschleppt werden. Der Schaden beträgt einer ersten Schätzung nach rund 60.000 Euro. Während der Unfallaufnahme war die Kirchheimer Straße voll gesperrt. Ersten Erkenntnissen nach könnte die Audi-Lenkerin von der tiefstehenden Sonne möglicherweise geblendet worden sein. Die Ermittlungen zur Unfallursache durch das Polizeirevier Kirchheim dauern an.

Leinfelden-Echterdingen: Brandalarm in Hotel
Die Auslösung einer Brandmeldeanlage hat am Montag gegen 21.30 Uhr zu einem Einsatz der Rettungskräfte in der Heilbronner Straße geführt. Ein dort befindliches Hotel wurde aufgrund des ausgelösten Alarms komplett geräumt. Die Feuerwehr, die mit fünf Fahrzeugen und 27 Feuerwehrleuten im Einsatz war, konnte schnell Entwarnung geben. Ein Brand wurde nicht festgestellt. Als Ursache kommen offenbar zwei durch einen Gast abgeschraubte Rauchwarnmelder in Betracht, die mit der gesamten Brandmeldeanlage verbunden waren. Infolgedessen gab es eine Störung, die den Alarm auslöste. Ein Sachschaden an den Rauchwarnmeldern oder der Brandmeldeanlage ist nach derzeitigem Erkenntnisstand wohl nicht entstanden. Ob die durch diesen Einsatz entstandenen Kosten dem Verursacher in Rechnung gestellt werden, wird derzeit geprüft. Neben der Feuerwehr war der Rettungsdienst mit drei Fahrzeugen und neun Einsatzkräften vor Ort. Verletzt wurde niemand.

Ostfildern: Nach Diebstahl Widerstand geleistet – Tatverdächtiger in Haft
Wegen des Verdachts des Diebstahls mit Waffen sowie des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Polizeirevier Filderstadt seit Samstagnachmittag (17.01.2026) gegen einen 50-jährigen Mann. Diesem wird zur Last gelegt, nach einem Diebstahlsdelikt in einem Discounter Widerstand gegen die hinzugerufenen Polizeibeamten geleistet zu haben. Der Tatverdächtige befindet sich bereits in Untersuchungshaft.
Den aktuellen Ermittlungen zufolge wollte der 50-Jährige kurz nach 17 Uhr in einem Markt in der Liststraße in Scharnhausen eine Müllgreifzange mit einer Vielzahl an kleinen Münzen, unter anderem im Wert von ein bis zwei Cent, bezahlen. Nachdem der Kassierer die Annahme einer derartigen Menge an Münzen verweigert hatte, flüchtete der Mann unter Zurücklassung des Geldes mit der Zange aus dem Gebäude. Dabei wurde er vom Kassierer und einem Kunden verfolgt. In einem Wohnhaus im Drosselweg konnte der Tatverdächtige von den alarmierten Polizeibeamten angetroffen und gestellt werden. Bei seiner Durchsuchung durch die Einsatzkräfte leistete der 50-Jährige Widerstand, versuchte einen der Beamten zu beißen und trat gegen dessen Kollegin. Der Polizeibeamte erlitt leichte Verletzungen. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Die Müllgreifzange sowie zwei ebenfalls von ihm mitgeführte Messer wurden beschlagnahmt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der unter anderem wegen Körperverletzungsdelikten polizeibekannte deutsch-tunesische Beschuldigte, der über keinen festen Wohnsitz verfügt, am Sonntag (18.01.2026) dem Haftrichter beim Amtsgericht Esslingen vorgeführt. Dieser erließ den beantragten Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Der 50-Jährige wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Kirchheim unter Teck: Einbruch in Ötlingen
Im Stadtteil Ötlingen hat am Wochenende ein Einbrecher sein Unwesen getrieben. In der Zeit zwischen Samstag, 15.15 Uhr, bis Sonntag, 17.30 Uhr, verschaffte sich ein Unbekannter gewaltsam Zutritt zu einem Wohn- und Geschäftshaus, indem er ein Fenster aufhebelte. Bei der Durchsuchung der Räume stieß er nach derzeitigem Kenntnisstand auf keine stehlenswerten Gegenstände. Experten der Kriminalpolizei sicherten Spuren.

B10 Esslingen/Stuttgart: Gefährliche Fahrmanöver (Zeugenaufruf)
Das Polizeirevier Esslingen sucht unter 0711/3990-330 Zeugen und Geschädigte zu teilweise gefährlichen Fahrmanövern, die durch den Fahrer eines schwarzen BMW am Sonntagabend auf der B 10 vollzogen worden sein sollen. Nach derzeitigem Kenntnisstand fuhr ein 26-jähriger BMW-Lenker gegen 20.45 Uhr die B 10 von der Anschlussstelle Esslingen-Stadtmitte in Richtung Stuttgart. Hierbei soll er mehrfach auf dem linken der beide Fahrstreifen gefahren und durch aggressives Aufschließen und Betätigen der Lichthube andere Pkw-Lenker zum Fahrstreifenwechsel veranlasst haben. Zeugenangaben zufolge soll der 26-Jährige mit seiner BMW-Limousine teilweise Höchstgeschwindigkeiten, die er vor den stationären Radaranlagen ruckartig reduzierte, erzielt haben und auch teilweise über den rechten Fahrstreifen überholt haben. Der Fahrer wurde in Stuttgart-Bad Cannstatt von einer Polizeistreife einer Kontrolle unterzogen. Er sieht nun entsprechenden Anzeigen entgegen.

Ostfildern: Schreckschusswaffe löst Polizeieinsatz aus
Zu einem Polizeieinsatz mit mehreren Streifenwagen hat eine Schreckschusswaffe am Sonntagabend geführt. Kurz nach 20 Uhr konnte eine Zeugin einen Mann an der U-Bahn-Haltestelle Nellingen beobachten, als er eine Waffe auf eine Gruppe Jugendlicher gerichtet haben soll. Vorausgegangen war offenbar eine verbale Auseinandersetzung mit den Jugendlichen. Diese sollen zuvor gegen die an der Haltestelle wartende Bahn getreten haben. Im folgenden Streitgespräch reagierten die Jugendlichen wohl aufbrausend und sollen einen Gegenstand auf den 61-jährigen Mann geworfen haben. Daraufhin soll der 61-Jährige eine Schreckschusswaffe gezogen haben. Die Gruppe Jugendlicher verlies daraufhin die Örtlichkeit. Die Schreckschusswaffe konnte durch die Einsatzkräfte sichergestellt werden. Verletzte wurde niemand. Sachschaden an der Bahn war ebenfalls nicht entstanden.

Leinfelden-Echterdingen: Zeugen zu Raubdelikt gesucht
Zu einem Raubdelikt ist es am frühen Sonntagmorgen am Bahnhof in Leinfelden gekommen. Nach derzeitigem Kenntnisstand war dort gegen 5.10 Uhr eine 27-Jährige im Treppenbereich in Richtung Unterführung unterwegs, als sie von einem Unbekannten von hinten am getragenen Rucksack gepackt und zu Boden gezogen wurde. Mit Gewalt riss der Täter den Rucksack vom Rücken der Frau und flüchtete zu Fuß durch die Unterführung in Richtung Bahnhofstraße. Die Geschädigte wählte daraufhin den Notruf. Aufgrund ihrer bei der Tat erlittenen Verletzungen brachte sie der Rettungsdienst später zur weiteren Untersuchung und Behandlung in eine Klinik. Der Angreifer ist circa 170 bis 180 Zentimeter groß und schlank. Er hat einen dunklen Teint und trug zur Tatzeit einen schwarzen Vollbart. Bekleidet war er mit einer dunklen Jacke und hatte eine Kapuze aufgesetzt. Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711/7091-3 beim Polizeirevier Filderstadt zu melden.

Kirchheim: Unfall in der Notzinger Steige
Ein schadensträchtiger Verkehrsunfall hat sich am Montagmorgen in der Notzinger Steige ereignet. Ein 53-Jähriger war gegen 6.45 Uhr mit einem Seat Tarraco in Richtung Kirchheim unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache in der Mitte der Steige nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der Pkw überfuhr im Anschluss die Leitplanke und blieb in der angrenzenden Böschung in den Bäumen stehen. Der Fahrer konnte sich anschließend selbstständig aus seinem stark beschädigten Fahrzeug befreien. Er wurde vorsorglich zur Untersuchung mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. An dem Seat dürfte wirtschaftlicher Totalschaden entstanden sein. Das Auto musste geborgen und abgeschleppt werden.


Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 04

Quelle: ots

Waldenbuch: beschädigte Fahrzeuge – Geschädigte gesucht
Für Aufsehen sorgte eine Person am frühen Freitagmorgen (23.01.2026) in der Straße “Auf dem Graben” in Waldenbuch, die mit einem Gegenstand gegen geparkte Fahrzeuge schlug. Ein Zeuge alarmierte hierauf gegen 02.15 Uhr die Polizei. Vor Ort konnten die eingesetzten Streifenwagenbesatzungen keinen Täter mehr feststellen, allerdings wiesen mindestens zwei PKW, ein Mercedes und ein VW, Beschädigungen auf. Die Höhe des Sachschadens steht momentan noch nicht fest. Mutmaßlich dürfte ein 32 Jahre alter Tatverdächtiger diese Schäden verursacht haben. Die Ermittlungen hierzu dauern derzeit an. Der Polizeiposten Waldenbuch, Tel. 07157 526990 oder E-Mail: [email protected], bittet insbesondere weitere Geschädigte sich zu melden.

Leonberg: Diebinnen in Seniorenwohnheim – Zeugen gesucht
Am Mittwochnachmittag (21.01.2026) gegen 15.40 Uhr verschafften sich noch unbekannte Täterinnen Zutritt zu einer Wohnung in einem Seniorenwohnheim in der Seestraße in Leonberg. Wie genau es den Frauen gelungen ist, die Bewohnerin zu überzeugen, dass sie sie ein lassen solle, steht derzeit noch nicht fest. Letztlich kam es der Frau jedoch ebenfalls verdächtig vor, so dass sie die Polizei verständigte. Im Nachgang stellte sich zusätzlich heraus, dass mumtaßlich die drei Unbekannten eine Schmuckschatulle aus der Wohnung entwendet haben, in der sich Schmuck im Wert von mehreren Hundert Euro befunden hatte. Die Täterinnen wurden von der Bewohnerin auf etwa 20 bis 45 Jahre geschätzt. Die Jüngste habe lange dunkle Haare gehabt, sei schlank und sehr gepflegt gewesen. Möglicherweise besteht ein Zusammenhang zu ähnlich gelagerten Taten, die vergangene Woche in Gärtringen und Herrenberg verübt wurden. Das Polizeirevier Leonberg bittet Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben oder Personen, die ebenfalls von den Täterinnen kontaktiert wurden, sich unter Tel. 07152 605-0 oder per E-Mail: [email protected] zu melden.

Herrenberg: Seniorin angefahren und verletzt
Mit mutmaßlich schweren Verletzungen wurde eine 72 Jahre alte Frau am Mittwoch (21.01.2026) vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, nachdem sie gegen 14.45 Uhr in Herrenberg in einen Verkehrsunfall verwickelt worden war.
Eine VW-Lenkerin bog von der Bahnhofstraße nach links in die Poststraße ab, als sie vermutlich die 72-Jährige übersah, die ihrerseits im Begriff war, die Poststraße zu überqueren. Der VW kollidierte mit der Seniorin, die zunächst gegen die Motorhaube prallte und schließlich auf die Fahrbahn stürzte.

Sindelfingen: Zwei Verletze nach Verkehrsunfall
Zwei Verletzte sowie ein Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 25.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Mittwoch (21.01.2026) gegen 22.15 Uhr in Sindelfingen ereignete.
Ein 54 Jahre alter Smart-Lenker war von einem Parkstreifen am Bahnhof aus in die Hanns-Martin-Schleyer-Straße gefahren. Dort stoppte er sein Fahrzeug auf der Fahrbahn, vermutlich um verbotswidrig zu wenden. Ein 27-jähriger VW-Fahrer bog von der Hanns-Martin-Schleyer-Straße nach links ab, um dieser weiter in Richtung Rudolf-Diesel-Straße zu folgen. Mutmaßlich, da er dabei mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr, sah er den auf der Fahrbahn stehenden Smart zu spät und kollidierte mit diesem.
Der 54-Jährige wurde in der Folge in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde anschließend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, während der 27-Jährige vor Ort medizinisch versorgt wurde.

A8 Rutesheim: 40-Jähriger bei Verkehrsunfall schwer verletzt
Mit schweren Verletzungen wurde ein 40 Jahre alter Seat-Lenker am Mittwoch (21.01.2026) vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, nachdem er gegen 22.40 Uhr in einen Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 8 verwickelt war. Der 40-Jährige war in Richtung München unterwegs, als er aus noch ungeklärter Ursache auf Höhe der Anschlussstelle Rutesheim nach rechts von der Fahrbahn abkam. Nach dem er mit mehreren Verkehrszeichen kollidiert war, schanzte er etwa 50 Meter über einen Hügel, der Auf- und Abfahrt voneinander trennt. Dort schlug der Seat auf der Fahrbahn der Auffahrt auf und schleuderte schließlich eine Böschung hinauf.
Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf insgesamt etwa 25.000 Euro belaufen. Der Seat musste mit Hilfe eines Krans von der Böschung gehoben und schließlich abgeschleppt werden. Für Reinigungsmaßnahmen war die Autobahnmeisterei im Einsatz.

Böblingen: VW kollidiert mit Linienbus
Vier Verletzte und ein Sachschaden in Höhe von insgesamt rund 30.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Montag (19.01.2026) gegen 17.30 Uhr in der Calwer Straße in Böblingen ereignete.
Ein 49 Jahre alter VW-Lenker wollte vom Parkplatz eines Baumarkts kommend auf die Calwer Straße fahren. Dabei bog er verbotswidrig nach links ab und übersah mutmaßlich einen von dort kommenden Linienbus. In der Folge kollidierten die beiden Fahrzeuge miteinander und der VW wurde über die Gegenfahrbahn in eine Bushaltestelle geschleudert. Der VW war anschließend nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Der 49 Jahre alte VW-Lenker sowie ein 40-jähriger Busfahrgast wurden mit leichter Verletzungen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Ein 15-Jähriger und eine 16-Jährige, die ebenfalls in dem Linienbus saßen, wurden vor Ort vom Rettungsdienst medizinisch versorgt.
Neben Polizei und Rettungsdienst war auch die Feuerwehr im Einsatz.

Gärtringen: Seniorin touchiert Pkw und fährt weiter
Beim Rangieren touchierte eine noch unbekannte Pkw-Lenkerin am Montag (19.01.2026) gegen 11.40 Uhr einen Mercedes, der in der Hauptstraße in Gärtringen im Bereich der Kirchenmauer, nahe einer Apotheke geparkt war. Eine Zeugin, die ihrerseits im Begriff war auszuparken, bemerkte dies und versuchte, die Unbekannte durch Hupen auf das Geschehene aufmerksam zu machen. Diese soll kurz zurückgeschaut, ihrer Fahrt dann aber fortgesetzt haben, ohne sich um den entstandenen Sachschaden in Höhe von etwa 6.000 Euro zu kümmern.
Die noch unbekannte Fahrerin wird als etwa 70 Jahre alt beschrieben. Sie trug eine helle Daunenjacke und hatte einen rot-weiß geflochtenen Einkaufskorb dabei. Sie war mit einem weißen Mercedes mit Böblinger Zulassung (BB-) unterwegs.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07032 2708-0 oder per E-Mail an [email protected] mit dem Polizeirevier Herrenberg in Verbindung zu setzen.

Grafenau: 6.000 Euro Sachschaden nach Unfallflucht
Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg sucht Zeugen einer Verkehrsunfallflucht, die sich zwischen Freitag (16.01.2026), 16.00 Uhr und Samstag (17.01.2026), 09.00 Uhr in der Kapellenbergstraße in Grafenau-Döffingen ereignete.
Ein noch unbekannter Fahrzeuglenker fuhr diesem Zeitraum in Richtung “Auf der Heide”, als er mutmaßlich die Kontrolle über seinen Pkw verlor und nach links von der Fahrbahn abkam. Dort kollidierte der Unbekannte mit einem am Fahrbahnrand geparkten BMW sowie einer Grundstücksmauer. Anschließend fuhr er davon, ohne sich um den entstandenen Sachschaden in Höhe von mindestens 6.000 Euro zu kümmern.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich unter der Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail an [email protected] mit der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg in Verbindung zu setzen.

Sindelfingen: Feuerlöscher in Tiefgarage versprüht
Noch unbekannte Täter entnahmen am Sonntag (18.01.2026) gegen 06:50 Uhr einen Pulverfeuerlöscher von der Wand einer Tiefgarage einer Bankfiliale am Marktplatz in Sindelfingen. Anschließend versprühten die Unbekannten den Inhalt des Feuerlöschers sowohl auf dem Boden als auch auf zwei geparkten Fahrzeugen. Anschließend ergriffen die Täter die Flucht. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht genau beziffert werden.
Das Polizeirevier Sindelfingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Tel. 07031 697-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

A81 Ammerbuch: Zeugen nach Unfall gesucht
Am Samstagnachmittag (17.01.2026) ereignete sich gegen 15.15 Uhr auf der Bundesautobahn 81 zwischen den Anschlussstellen Rottenburg und Herrenberg ein Auffahrunfall, zu dem die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg noch Zeugen sucht. Gemäß den ersten polizeilichen Erkenntnissen fuhr ein 32 Jahre alter VW Caddy-Lenker aus noch unbekannter Ursache auf einen vorausfahrenden VW Transporter auf. Der entstandene Sachschaden wurde auf insgesamt etwa 50.000 Euro geschätzt. Beide VW waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der 32-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Da die genaue Besetzung des VW Transporters vor Ort nicht geklärt werden konnte, sucht die Polizei nun insbesondere noch Zeugen, die Hinweise zu einem noch Unbekannten geben können, der die Unfallstelle nach dem Unfall über die angrenzenden Felder verlassen haben soll. Hinweise werden unter Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail: [email protected] entgegengenommen.

Weissach-Flacht: Zeugen zu Einbruch in Wohnhaus gesucht
Nach einem Einbruch in ein Wohnhaus im Buchwaldweg in Flacht zwischen Freitag (16.01.2026) 09:00 Uhr und Samstag (17.01.2026) 16:00 Uhr sucht das Polizeirevier Leonberg noch Zeugen. Bislang unbekannte Täter verschaffte sich Zutritt in das Haus, indem sie mutmaßlich eine Terrassentüre des Wohnhauses aufbohrten. Anschließend durchsuchten sie das Haus. Ob ihnen hierbei Diebesgut in die Hände fiel, ist noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Der entstandene Sachschaden wurde auf mehrere Hundert Euro geschätzt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich bitte unter Tel. 07152 605-0 oder per E-Mail: [email protected] an die Polizei.

Leonberg: Unfallflucht in Parkhaus – Zeugen gesucht
Ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro entstand am Samstag (17.01.2026) bei einer Unfallflucht, die ein noch unbekannter Fahrzeuglenker zwischen 11:55 Uhr und 13:45 Uhr in einem Parkhaus in der Neue Ramtelstraße in Leonberg verübte. Vermutlich beim rückwärts Ausparken stieß der Unbekannte mit seinem Fahrzeug gegen das Heck eines rechts neben ihm geparkten Jeep und machte sich anschließend aus dem Staub. Hinweise nimmt das Polizeirevier Leonberg unter Tel. 07152 605-0 oder per E-Mail an [email protected] entgegen.


Breiter Praxischeck für den Taser bei der Polizei

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Die Polizei Baden-Württemberg startet eine zweijährige Testphase für Taser, um deren Eignung als landesweites Einsatzmittel zu prüfen. Das Land erprobt die Nutzung des Tasers in vier Pilotrevieren in Freiburg.

Am 16. Januar 2026 startet die Extern: Polizei Baden-Württemberg eine zweijährige Testphase für sogenannte Taser. Damit wird der Taser einem Praxischeck unterzogen, ob er sich als Einsatzmittel für die Polizei in der Fläche eignet. Im ersten Jahr testen das Extern: Polizeipräsidium Einsatz und das Extern: Polizeipräsidium Freiburg den Extern: Taser 7 der Firma AXON.

„Als wir 2016 angetreten sind, hatten wir ein klares Ziel für die Polizei: Wir stärken unsere Polizei – durch eine bessere technische Ausstattung, durch mehr rechtliche Möglichkeiten und vor allem durch mehr Personal. An allem haben wir hart gearbeitet und sind hier auch ordentlich vorangekommen. Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten unseres Landes sind tagtäglich mit herausfordernden Einsatzsituationen konfrontiert, die nicht selten große Gefahren für die Einsatzkräfte selbst mit sich bringen. Deshalb brauchen sie die bestmögliche Ausstattung. Der Taser kann freilich ein wirksames Einsatzmittel sein – insbesondere in statischen Einsatzlagen. Deshalb haben wir unsere Spezialeinheiten bereits seit 2007 mit Tasern ausgestattet. Jetzt wollen wir schauen, ob die neuen Tasermodelle flächendeckend für unsere Polizei, also etwa auch im Streifendienst in Baden-Württemberg, praxistauglich und eine gute Ergänzung zur bestehenden Ausstattung sind. Ganz wichtig ist mir dabei: Einsatzmittel verordnen wir nicht von oben. Unsere Polizistinnen und Polizisten entscheiden, was sie brauchen, um andere und natürlich auch sich selbst bestmöglich zu schützen“, erklärte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl zum Startschuss bei der Projektvorstellung am 16. Januar 2026 in Umkirch.

40 Taser in vier Pilotrevieren im Einsatz

„Baden-Württemberg erprobt die Nutzung des Tasers in vier Pilotrevieren in Freiburg, also bei den Kolleginnen und Kollegen, die 24/7 unterwegs sind. Wir möchten die Anwendung des Tasers im Alltag des Streifendienstes ausprobieren und anschließend die Ergebnisse evaluieren, sodass wir eine fundierte Empfehlung geben können. Die bisherigen Erfahrungen anderer Polizeien haben wir uns zu Nutzen gemacht. Darüber hinaus wollen wir schauen, ob und wie sich der Taser bei der sogenannten Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit des Polizeipräsidiums Einsatz bewährt, also bei den Einheiten, die gewissermaßen zwischen Streifendienst und Spezialeinheiten die regionalen Präsidien in bestimmten Lagen unterstützen“, so Projektleiter und Polizeivizepräsident des Polizeipräsidiums Freiburg Uwe Oldenburg.

In dem Pilotprojekt testet die Polizei Baden-Württemberg zwei unterschiedliche Modelle von Tasern, von Fachleuten Distanz-Elektroimpulsgeräte genannt, für jeweils ein Jahr. Die Testphase des ersten Taser-Modells startet am 16. Januar 2026. Hierbei handelt es sich um das Modell „Taser 7“ der Firma AXON. Für das Pilotprojekt hat die Polizei 40 Geräte beschafft, die nun von Polizeibeamten bei den Polizeirevieren Freiburg-Nord und -Süd, stellvertretend für den städtischen Raum, sowie bei den Polizeirevieren Titisee-Neustadt und Weil am Rhein, stellvertretend für den ländlichen Raum, getestet werden. Das Polizeipräsidium Freiburg ist dabei auch in Bezug auf die Grenznähe von besonderer Bedeutung. Darüber hinaus erfolgt der Test bei einer Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit des Polizeipräsidiums Einsatz, stellvertretend für die geschlossenen Einheiten der Polizei.

Seit 2007 als Einsatzmittel erlaubt

Der Einsatz von Tasern ist in Baden-Württemberg seit dem 1. März 2007 zugelassen. Derzeit setzen Einsatzkräfte der Direktion Spezialeinheiten des Polizeipräsidiums Einsatz Taser ein. Damit verfügt die Polizei Baden-Württemberg über langjährige Erfahrungen im Umgang mit diesem Einsatzmittel. Seit der Einführung haben die Einsatzkräfte Taser in 86 Fällen eingesetzt.

Taser können in geeigneten Polizeilagen ein wirksames Einsatzmittel sein. Dies gilt insbesondere für statische Einsatzlagen. Für Messerangriffe sind Taser nicht geeignet. Diese erfolgen aus einer relativ kurzen Distanz und sind meist hochdynamisch. „In einer solchen Lage ist das sicherste Mittel für die Polizei, nicht zuletzt um sich und Dritte zu schützen, die Schusswaffe“, unterstrich Innenminister Thomas Strobl.

Mit dem Taser können Polizeibeamte zwei mit Widerhaken besetzte Elektroden auslösen, die in die Haut der getroffenen Person eindringen sollen. Diese Pfeile sind über dünne Drähte mit dem Taser verbunden. Die Drähte übertragen elektrische Impulse mit hoher Spannung und niedriger Stromstärke auf den Körper der getroffenen Person. Das soll dazu führen, dass die getroffene Person schnell handlungsunfähig wird, ohne dass sie schwere Verletzungen erleidet.

Das Vergabeverfahren des zweiten Modells ist für Sommer 2026 geplant. Im Anschluss an die beiden Testphasen wird die Extern: Hochschule für Polizei Baden-Württemberg beide Modelle sowie den Einsatz des Tasers insgesamt evaluieren.


OB Nopper will Stuttgart sauberer machen

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Dauermaßnahmen und Reinigungsaktionen

Stuttgart.| Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper will mit guten Vorsätzen ins neue Jahr starten und die Landeshauptstadt Stuttgart mit drei Dauermaßnahmen und drei Reinigungsaktionen sauberer und schöner machen. Da die Sauberkeit der Stadt eine große Bedeutung für viele Bürgerinnen und Bürger hat, soll dies trotz der angespannten Haushaltslage erfolgen.

Mobile Reinigungstrupps zur Ergänzung der Regelreinigung

Mit jeweils 2,5 Millionen an zusätzlichen Mitteln sollen in den Jahren 2026 und 2027 beim Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Stuttgart (AWS) mobile Reinigungstrupps eingerichtet werden, die kurzfristig vor Ort sein können und welche die Regelreinigung im öffentlichen Raum ergänzen sollen.

Unterstützung bei der Entfernung illegaler Graffitis

In diesen zusätzlichen Mitteln sind auch 100.000 € pro Jahr enthalten, mit denen durch die kommunale Kriminalprävention der Stadt die Entfernung von illegalen Graffitis an Privatgebäuden mit einem Kostenbeitrag unterstützt und Präventionsmaßnahmen gegen Graffitis gefördert werden sollen. Dies soll insbesondere dort geschehen, wo das öffentliche Erscheinungsbild stark beeinträchtigt ist.

Müll-Sheriffs gegen illegale Ablagerungen

Mit der im Doppelhaushalt 2026/2027 geplanten Entsorgungsüberwachung durch sogenannte Müll-Sheriffs der Abfallwirtschaft Stuttgart soll im Verlauf des Jahres begonnen werden. Diese sollen die Entsorgungsüberwachung des städtischen Vollzugsdienstes, gerade auch in Schwerpunktaktionen, ergänzen und unterstützen. Hand in Hand sollen Müll-Sheriffs und städtischer Vollzugsdienst gegen illegale Müllablagerungen und gegen Verunreinigungen des öffentlichen Straßenraums vorgehen. Dabei können für Delikte üblicher Schwere Bußgelder zwischen 100 Euro und 1.000 Euro verhängt werden.

Zusätzlich drei besondere Reinigungsaktionen geplant

Darüber hinaus plant OB Nopper im Jahr 2026 auch drei Reinigungsaktionen: Zum einen soll die Abfallwirtschaft Stuttgart gemeinsam mit dem städtischen Tiefbauamt und der SSB eine Sonder-Intensivreinigung der Klett-Passage durchführen, die übermäßig von Verunreinigungen betroffen ist. Zum Zweiten hat sich die Alfred Kärcher SE & Co. KG dankenswerterweise bereit erklärt, im Rahmen ihres Kultursponsorings ein historisches Gebäude oder Objekt in der Landeshauptstadt Stuttgart fachgerecht zu reinigen. OB Nopper könnte sich als Reinigungsobjekt beispielsweise die mit Graffitis verunzierten Bahnmauern vorstellen, die den Eingang nach Bad Cannstatt markieren und historische Hinweise auf die Vereinigung von Cannstatt und Stuttgart sowie auf das römische Erbe von Cannstatt enthalten. Und nicht zuletzt soll in Abstimmung mit Gebäudeeigentümern ein im Graffitiumfeld geübter Künstler Graffitis an besonders betroffenen Gebäuden überstreichen.

OB Nopper: „Sauberkeit geht uns alle an“

Oberbürgermeister Nopper sagt: „Mir ist bewusst, dass Stadtsauberkeit eine Daueraufgabe ist und dass wir 100 Prozent Stadtsauberkeit wohl nicht erreichen werden, aber wir müssen mit vereinten Kräften so nah wie irgend möglich an diese 100 Prozent herankommen. Die zusätzlichen Maßnahmen sollen uns zumindest näher an das 100-Prozent-Ziel bringen.“ Sauberkeit sei nicht allein Aufgabe der Stadtverwaltung. „Für die Sauberkeit in unserer Stadt brauchen wir auch mehr Eigenverantwortung. Die neuen Maßnahmen sollen auch ein Signal an uns alle sein: Sauberkeit geht uns alle an“, sagt Nopper.


2025 liefert Porsche 279.449 Sportwagen an Kunden aus

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  • Sportwagen-Ikone 911 mit erneutem Auslieferungsrekord
  • Macan bleibt mit 84.328 Fahrzeugen stärkste Modellreihe
  • Ausbalancierte Absatzstruktur trotz wirtschaftlicher und geopolitischer Herausforderungen

Stuttgart.| Bei einer über die einzelnen Vertriebsregionen ausbalancierten Absatzstruktur hat die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, 2025 weltweit insgesamt 279.449 Fahrzeuge an Kunden übergeben. Im Vorjahreszeitraum waren es 310.718 Fahrzeuge. Das entspricht einem Rückgang von 10 Prozent. Oberste Prämisse ist ein wertorientierter Derivatemix.

„Nach mehreren Rekordjahren liegen wir mit den Auslieferungen in 2025 unter dem Vorjahresniveau. Diese Entwicklung entspricht unseren Erwartungen und ist auf Angebotslücken beim 718 und Macan Verbrenner, die anhaltend schwächere Nachfrage nach exklusiven Produkten in China sowie unsere wertorientierte Angebotssteuerung zurückzuführen“, sagt Matthias Becker, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Porsche AG. „In 2025 haben wir unsere Kundinnen und Kunden mit großartigen Fahrzeugen begeistert – so zum Beispiel dem 911 Turbo S mit T-Hybrid-Antrieb.“ Die Resonanz auf den Ende 2025 erfolgten Verkaufsstart des Cayenne Electric zeige zudem – so Becker –, dass Porsche mit seinen innovativen und hoch performanten Produkten die Kundenerwartungen treffe.

Mit 84.328 Auslieferungen war der Macan die meistverkaufte Modellreihe. Nordamerika bleibt mit 86.229 Auslieferungen die größte Vertriebsregion. Der Wert entspricht dem Vorjahresniveau.

Porsche hat sich im Jahr 2025 neu aufgestellt und zukunftsweisende strategische Produktentscheidungen getroffen. Der Auslieferungsmix in 2025 unterstreicht, dass der Sportwagenhersteller mit seiner Ausweitung des Antriebsdreiklangs – Verbrenner, Plug-in-Hybrid, vollelektrisch – konsequent den weltweiten Kundenwünschen folgt. 2025 waren 34,4 Prozent der weltweit ausgelieferten Fahrzeuge elektrifiziert (+ 7,4 Prozentpunkte). Diese unterteilen sich in 22,2 Prozent vollelektrische Fahrzeuge und 12,1 Prozent Plug-in-Hybride. Damit liegt der globale Anteil vollelektrischer Fahrzeuge am oberen Ende des ausgegebenen Zielkorridors von 20 bis 22 Prozent für das Jahr 2025. In Europa wurden 2025 erstmals mehr elektrifizierte Fahrzeuge als reine Verbrenner ausgeliefert (57,9 Prozent Elektrifizierungsanteil), dabei war jedes dritte Fahrzeug vollelektrisch. Bei Panamera und Cayenne dominieren die Plug-in-Hybrid-Derivate die europäische Auslieferungsstatistik. Gleichzeitig setzt der 911 als Verbrenner und T-Hybrid mit weltweit 51.583 Auslieferungen eine neue Bestmarke.

Nordamerika bleibt größte Vertriebsregion

Mit 86.229 Auslieferungen bleibt Nordamerika analog 2024 die größte Vertriebsregion. Nach Rekordauslieferungen in 2024 rangiert die Vertriebsregion Übersee- und Wachstumsmärkte ebenfalls weitgehend auf Vorjahresniveau. Hier wurden 54.974 Fahrzeuge (-1 Prozent) an Kunden ausgeliefert. In Europa (ohne Deutschland) hat Porsche bis Ende des Jahres 66.340 Fahrzeuge ausgeliefert. Das sind 13 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Im Heimatmarkt Deutschland konnten 29.968 Kunden ihr Fahrzeug entgegennehmen – ein Minus von 16 Prozent. Ursache für den Rückgang in beiden Regionen sind unter anderem Angebotslücken beim 718 und Macan Verbrenner aufgrund von EU-Vorschriften zur Cybersicherheit.

In China wurden 41.938 Fahrzeuge in Kundenhand übergeben (-26 Prozent). Wesentliche Gründe für den Rückgang bleiben die herausfordernden Marktbedingungen vor allem im Luxussegment sowie der insbesondere bei vollelektrischen Modellen sehr intensive Wettbewerb im chinesischen Markt. Der Fokus von Porsche liegt weiterhin auf einem wertorientierten Absatz.

Macan ist die volumenstärkste Modellreihe

Vom Macan wurden 84.328 Fahrzeuge in Kundenhand übergeben (+2 Prozent). Über die Hälfte davon (45.367 Fahrzeuge) entfallen auf die vollelektrische Variante. Parallel wird in den meisten Märkten außerhalb der EU weiterhin der Macan mit Verbrennungsmotor angeboten. Von ihm wurden 38.961 Einheiten ausgeliefert. Der Panamera wurde bis Ende Dezember 27.701 Mal ausgeliefert (-6 Prozent).

Von der Sportwagen-Ikone 911 wurden bis Ende Dezember 51.583 Fahrzeuge ausgeliefert (+1 Prozent). Damit erzielt der 911 erneut einen Auslieferungsrekord. Die Modelle 718 Boxster und 718 Cayman verzeichneten 18.612 Auslieferungen. Das sind 21 Prozent weniger als im Vorjahr. Ursächlich hierfür ist der Auslauf der Modellreihe. Die Produktion wurde im Oktober 2025 eingestellt.

Vom Taycan wurden 16.339 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert (-22 Prozent). Hauptgrund ist der verlangsamte Hochlauf der Elektromobilität. Der Cayenne wurde 80.886 Mal in Kundenhand übergeben. Dies entspricht einem Rückgang von 21 Prozent und ist unter anderem auf Nachholeffekte im Vorjahr zurückzuführen. Der neue vollelektrische Cayenne feierte im November seine Weltpremiere und wird ab dem Frühjahr in den ersten Märkten an Kunden übergeben. Er wird künftig parallel zum Modell mit Verbrenner- und Plug-in-Hybrid-Antrieb angeboten.

Mit Blick nach vorn sagt Matthias Becker: „Auch in 2026 haben wir einen klaren Fokus: Wir wollen Nachfrage und Angebot gemäß unserer Strategie ‘value over volume’ aussteuern. Gleichzeitig planen wir unser Volumen für das Jahr 2026 infolge des Produktionsauslaufs von 718 und Macan mit Verbrennungsmotor realistisch.“ Parallel investiere Porsche konsequent in den Antriebsdreiklang und werde seine Kundinnen und Kunden auch 2026 mit einzigartigen Sportwagen begeistern. Ein wichtiger Baustein ist dabei der Ausbau des Individualisierungsprogramms – sowohl im Bereich der Exclusive Manufaktur als auch beim Sonderwunsch-Programm. Damit trägt das Unternehmen dem stetig steigenden Individualisierungswunsch seiner Kunden Rechnung.


A81: Nächtliche Vollsperrung des Engelbergtunnels

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Der Engelbergtunnel erhält im Rahmen der Erneuerung der Sicherheits- und Betriebstechnik ein planmäßiges Software-Update.

Dafür müssen beide Röhren von Samstag, 24. Januar 2026, 22.00 Uhr, bis Sonntag, 25. Januar 2026, 10.00 Uhr, voll gesperrt werden.

Um den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen, erfolgen die Arbeiten nachts in der verkehrsarmen Zeit.

Während der Sperrung wird der Verkehr über die ausgeschilderte Umleitung über Leonberg und Ditzingen geleitet.


W&W-Gruppe erneut als „Top Employer“ ausgezeichnet

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Zum sechsten Mal in Folge erhielt die W&W-Gruppe 2026 das Zertifikat „Top Employer“. Das Top Employers Institute in Düsseldorf vergibt diese Auszeichnung jährlich an Arbeitgeber weltweit, die herausragende Arbeitsbedingungen bieten. Zu den Kriterien gehören insbesondere flexibles Arbeiten, Weiterentwicklung, Work-Life-Balance und attraktive Leistungen.

Dieses Jahr wurden knapp 2.500 Arbeitgeber in 131 Ländern und Regionen ausgezeichnet, darunter 152 in Deutschland. „Wir freuen uns sehr über die erneute Zertifizierung“, sagt Eva-Miriam Böttcher, Leiterin Konzernpersonal. „Das spornt uns an, unsere exzellenten Arbeitsbedingungen in der W&W-Gruppe weiter auf hohem Niveau zu halten. Als Top Employer wollen wir die Zukunftskompetenzen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gezielt entwickeln und sie damit weiter begeistern und binden.“

Das Zertifizierungsprogramm, das von unabhängigen Expertinnen und Experten durchgeführt wird, umfasst rund 250 Fragen in 20 Themenfeldern und ein Audit, das die W&W-Gruppe erfolgreich absolvierte. Bewertet wurden Personalgewinnung und -entwicklung, Arbeitsbedingungen wie Arbeitszeit und Flexibilität, Nachhaltigkeit, Diversität und zusätzliche Leistungen wie Gesundheitsmanagement. Nur Unternehmen mit formalen, zukunftsorientierten Personalprozessen erhalten die einjährige Zertifizierung. Mehr Infos zur Zertifizierung finden sich auf der Seite des Top Employers Institute (https://www.top-employers.com/de/).


SG-Männer in die Wintervorbereitung gestartet

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Torhüter-Duo der SG BBM bei der Handball-EM im Einsatz

Bei der Handball-Europameisterschaft 2026 sind gleich mehrere Akteure der SG BBM Bietigheim im Einsatz: Torhüter Jan Hrdlička (Tschechien) und Martin Tomovski (Nordmazedonien) stehen für ihre Nationalteams auf dem Parkett. Auch Cheftrainer Iker Romero vertritt die SG BBM auf internationaler Bühne – mit der österreichischen Nationalmannschaft.

Während Nationalspieler und Cheftrainer bei der EM im Einsatz sind, läuft der Trainingsbetrieb in Bietigheim weiter. Co-Trainer Manuel Schmidt leitet während der Wintervorbereitung die Einheiten, mit vollem Fokus auf den Rückrundenstart am 8. Februar. Dann empfängt die SG BBM Bietigheim um 17:00 Uhr den HC Elbflorenz. Zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte kommt es damit gleich zu einem Spitzenspiel, wenn der Tabellenführer zum punktgleichen Tabellenzweiten reist.

Die Männer der SG BBM Bietigheim sind zurück im Trainingsbetrieb. Am Montag ist das Bundesligateam in die Wintervorbereitung gestartet – mit klarem Blick auf den Rückrundenauftakt am 8. Februar in der heimischen EgeTrans Arena.

Während am Donnerstag, 15. Januar, die Handball-Europameisterschaft 2026 beginnt, wird bei der SG BBM in der Sporthalle am Viadukt intensiv trainiert. Cheftrainer Iker Romero ist bei der EM mit der österreichischen Nationalmannschaft im Einsatz, weshalb Co-Trainer Manuel Schmidt in dieser Phase die Verantwortung für die Trainingsarbeit übernimmt.

„Inhaltlich werden wir uns mit den Themen beschäftigen, die wir sonst auch haben“, erklärt Schmidt. „Am Anfang dieser Woche geht es darum, wieder ein bisschen in die Halle reinzukommen. Gegen Ende der Woche werden die Schwerpunkte dann eher kollektiver gelegt. Wir wollen wieder in Wettkämpfe kommen, die ganze Halle nutzen und Schritt für Schritt den Wettkampfcharakter wieder hervorholen.“

Der Austausch mit Cheftrainer Iker Romero hatte bereits im Vorfeld stattgefunden, an der sportlichen Linie wird sich nichts ändern. Das betont Manuel Schmidt, der Unterschiede lediglich in der jeweiligen Trainerpersönlichkeit sieht. „Jetzt steht Manuel Schmidt in der Halle und nicht Iker Romero. Natürlich wird es Unterschiede geben – etwa in der Ansprache oder der Kommunikation. Das ist ganz normal. Die sportliche Idee und die Linie bleiben gleich, mit dem klaren Ziel, unser Spiel weiter zu schärfen und weiterzuentwickeln“, so Schmidt.

Der 30-Jährige ist seit Oktober Inhaber der A-Trainerlizenz des Deutschen Handballbundes (DHB), der höchsten Qualifikationsstufe. Bereits im November leitete Schmidt während eines Lehrgangs der österreichischen Nationalmannschaft das Training der SG BBM.

Neben dem Trainingsbetrieb stehen auch zwei Testspiele auf dem Programm. Am Freitag, 23. Januar, trifft die SG um 19:30 Uhr im Rahmen des traditionellen „Rixe“-Handballspiels in Korntal auf den österreichischen Erstligisten FIVERS WAT Margareten. Zudem findet am Mittwoch, 28. Januar, um 19:00 Uhr im TVH-Sportzentrum in Hochdorf ein vom Lions Club Ludwigshafen organisiertes Benefizspiel gegen die Eulen Ludwigshafen statt.

Auch personell ist das Team während der Europameisterschaft gefordert. Torhüter Jan Hrdlička ist mit Tschechien, Martin Tomovski mit Nordmazedonien bei der EM im Einsatz. Entsprechend werden die

Bietigheimer Handballprofis im Training durch Leon Schwarz (A-Jugend-Bundesliga, SG BBM) und Jan Kanters (3. Liga, TSB Heilbronn-Horkheim) ergänzt. Besonders Schwarz ist Schmidt bestens vertraut: Neben seiner Tätigkeit als Co-Trainer der Zweitligamannschaft fungiert er zugleich als Cheftrainer der AJugend der SG BBM Bietigheim.

„Martin und Jan bekommen nach ihrer Rückkehr von den Nationalmannschaftseinsätzen noch ein bisschen Pause – wie lang, hängt von der Belastung bei der Europameisterschaft ab. Danach steigen sie wieder bei uns ins Training ein“, so der Co-Trainer. Romero wird – abhängig vom Abschneiden der österreichischen Nationalmannschaft – im Anschluss wieder zum Team stoßen.

Der Pflichtspielauftakt der Rückrunde hat es direkt in sich: Am Sonntag, 8. Februar, empfängt die SG BBM Bietigheim um 17:00 Uhr den HC Elbflorenz. Zum Start der zweiten Saisonhälfte kommt es damit zu einem echten Spitzenspiel, wenn der Tabellenerste zum punktgleichen Tabellenzweiten reist.