Stadtführungen und Veranstaltungen in Kirchheim/Teck im Februar

Kirchheim unter Teck.| Auch im Februar bietet der städtische Kalender wieder zahlreiche Führungen und Veranstaltungen für Kirchheimer Bürgerinnen und Bürger sowie Besucher der Teckstadt.

Historische Stadtführung

Den Anfang macht ein echter Klassiker: Bei der historischen Stadtführung am Samstag, 7. Februar 2026 geht es um die Geschichte von Kirchheim unter Teck. Engagierte und sachkundige Stadtführerinnen und Stadtführer führen durch die malerische Altstadt. Geboten wird ein Überblick über Fachwerkstile, die Martinskirche, die Märkte sowie das Renaissanceschloss und neben der ganz großen auch viele kleine Geschichten. Los geht es um 14:00 Uhr an der Kirchheim-Info (Max-Eyth-Straße 15). Die Teilnahme kostet 7,00 Euro pro Person.

Rathaussturm der Narrenzunft Kloster-Deifel Kirchheim unter Teck e.V.

Am Donnerstag, 12. Februar 2026 übernehmen die Kloster-Deifel ab 17:17 Uhr die Macht im Rathaus von Kirchheim unter Teck. Mit dem traditionellen Rathaussturm wird die närrische Zeit offiziell eingeläutet. Im Anschluss stellen die Kloster-Deifel den Oberbürgermeister traditionell vor das Narrengericht. Dabei werden dessen Verfehlungen und Versäumnisse des vergangenen Jahres öffentlich verhandelt.

Mörder, Betrüger und andere Ganoven

Achtung – nichts für schwache Nerven! Am Samstag, 14. Februar 2026 um 14:00 Uhr begeben sich Interessierte bei der Stadtführung Mörder, Betrüger und andere Ganoven auf Spurensuche durch das Kirchheim längst vergangener Zeiten und erfahren an historischen Tatorten Neues über die dunkle Seite der Stadt. Besucht werden Orte, an denen Mord, Betrug und andere Gaunereien – oft nach peinlicher Befragung mit Arrest – am Pranger oder mit dem Richtschwert geahndet wurden. Die Führung kostet 7,00 € pro Person.

Vergnügungspark zum Märzenmarkt

Der traditionelle Märzenmarkt verwandelt die Kirchheimer Innenstadt am Montag, 02. März 2026 in ein buntes Einkaufs- und Markterlebnis. Über 80 Marktstände bieten Mode, Haushaltswaren, Schmuck, Lederwaren und Trendartikel an. Am Sonntag, 01. März 2026, lädt der verkaufsoffene Sonntag von 12:30 bis 17:30 Uhr zum entspannten Einkaufsbummel ein.

Parallel dazu findet von 27. Februar bis 02. März 2026 der Vergnügungspark auf dem Ziegelwasen statt. Fahrgeschäfte, Spielbuden und typische Volksfestleckereien sorgen für Unterhaltung für die ganze Familie.

Für die Führungen ist eine vorherige Anmeldung bei der Kirchheim-Info unter der Telefonnummer 07021 502-555 oder per E-Mail an [email protected] erforderlich.


Martin Zingsheim: normal ist das nicht

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Kabarett im Nachtstudio

Ostfildern.| Am Freitag, 30. Januar, 21 Uhr, ist der Kabarettist Martin Zingsheim mit seinem Programm „Normal ist das nicht“ zu Gast im Theater An der Halle in Nellingen.

Immer gut, wenn man sich selbst auf der richtigen Seite wähnt. Politisch, ökologisch und mental. Im Stau stehen, um zur Arbeit zu gehen, und durch den Wald laufen, damit man wieder sitzen kann. Bekloppt sind immer nur die anderen, auch wenn der Cappuccino teurer als das Schnitzel ist. Mit viel suggestivem Aufwand verkaufen wir uns den tagtäglichen Wahnsinn da draußen als sogenannte Normalität. Und wundern uns dann, dass man zwischen Desinfektionsmittel und Physiotherapie kaum noch was mitkriegt. Klimawandel, Kinderarmut, Selbstausbeutung? Keine Sorge, alles ganz normal! Martin Zingsheim stellt sich in seinem aktuellen Programm dem unhinterfragten Irrsinn und den für sicher geglaubten Scheinwahrheiten. Witzig, relevant und im positiven Sinne verrückt. Unter uns: normal ist das nicht!

Karten zu 19,50 bis 25 Euro im Ticketservice An der Halle, Telefon 0711 3404-800, im Stadthaus, Telefon 0711 3404-144, an der Abendkasse und auf www.reservix.de.


Wüstenrot Immobilien steigert Umsätze auf neues Allzeit-Hoch

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Nach vorübergehenden Umsatzrückgängen hat sich der Wohnimmobilienmarkt wieder gefestigt. So konnte die Wüstenrot Immobilien GmbH (WI) die Nettocourtage 2025 auf 37,7 Millionen Euro erhöhen. Das entspricht einem Plus von 13,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig konnte auch der seitherige Rekord des letzten Boomjahres 2021 von 35,3 Millionen Euro um rund 7 Prozent übertroffen werden.

Die 2024 einsetzende Erholung des Wohnungsmarktes bei Nachfrage und Vermittlung von Wohneigentum hat sich 2025 verstärkt und zur Normalität zurückgefunden. „Die WI hat 2025 den besten Umsatz ihrer Firmengeschichte erreicht“, sagt Jochen Dörner, Geschäftsführer der WI.

Vermittelt wurden 2.300 Immobilien (Vorjahr 2.225) mit einem Verkaufsumsatz von 712 Millionen Euro (Vorjahr 625 Millionen Euro) und einer Nettocourtage von 37,7 Millionen Euro (Vorjahr 33,4 Millionen Euro). Auch das Allzeit-Hoch aus dem Jahr 2021 mit 35,3 Millionen Euro Nettocourtage wurde um 7 Prozent übertroffen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Kaufpreise 2021 deutlich höher lagen und das Niveau der damaligen Bauzinsen mit rund 1 Prozent um gut 3 Prozent niedriger waren als 2025. Nahezu alle Vermittlungen betrafen Bestandsimmobilien.

Der höchste Anteil der Vermittlungen entfiel wie in den Vorjahren auf Eigenheime, gefolgt von Eigentumswohnungen. Einen großen Sprung hat die Vermittlung von Mehrfamilienhäusern gemacht. Besonders gefragt sind kleinere vermietete Mehrfamilienhäuser in guten und mittleren Lagen von Stadtgebieten. Sie bieten Kapitalanlegerinnen und -anlegern interessantes Wertentwicklungspotenzial, wenn in Instandhaltung und Modernisierung investiert wird. „Die erforderliche Beratung des komplexen Themas gehört zu den Dienstleistungen unserer Qualitätsmaklerinnen und -makler“, sagt Jochen Dörner.

Einen Umsatzsprung gab es 2025 auch beim Cross-Selling. Bei der Baufinanzierungsberatung arbeiteten die Maklerinnen und Makler der WI mit den Außendiensten von Wüstenrot und der Württembergischen zusammen. Daraus resultierten abgeschlossene Baufinanzierungsprodukte in Höhe von 236,2 Millionen Euro (Vorjahr 204,4 Millionen Euro). Das entspricht einer Steigerung von 15,6 Prozent.

Nach Einschätzung der WI bleibt die Nachfrage nach Wohneigentum auch 2026 auf hohem Niveau. Hauptgründe sind die Sicherheit des Sachwertes und die hohen Mieten, die bei einem Belastungsvergleich den Immobilienkauf als Alternative attraktiver erscheinen lassen. Auch zunehmende Immobilienerbschaftsfälle sowie Haus- oder Wohnungsverkäufe älterer Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer werden marktaktiver.

Die Bundesregierung will Wohnen wieder bezahlbarer machen. Dazu wurden der Bauturbo, der Gebäudetyp E und das serielle Bauen aus der Taufe gehoben. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) wird novelliert und soll ab dem zweitem Quartal 2026 mehr Vereinfachung, Transparenz und Planbarkeit bringen. Das ist, ebenso wie Förderangebote für die Kosten von Sanierungsmaßnahmen, vor allem für Käuferinnen und Käufer sowie Verkäuferinnen und Verkäufer von Bestandsimmobilien von Bedeutung.


Ausbau geht weiter: PV-Projekte in Untertürkheim und Weilimdorf fertiggestellt

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  • Drei neue Dach-Anlagen erzeugen grünen Strom in der Landeshauptstadt
  • Stadtwerke Stuttgart bringen 2025 rund 7.000 Solarmodule ans Netz

Stuttgart.| Der Ausbau geht im Jahr 2026 unvermindert weiter: In den Stadtbezirken Untertürkheim und Weilimdorf haben die Stadtwerke Stuttgart (SWS) insgesamt drei neue Photovoltaik-Anlagen in Betrieb genommen. Von der nachhaltigen Erzeugung grünen Stroms auf den Dächern profitieren zwei Kindertageseinrichtungen sowie ein Gebäudekomplex. „Der Photovoltaik-Ausbau in Baden-Württemberg boomt. Und das ist gut so; mehr Strom aus erneuerbaren Quellen macht uns ein Stück autarker und dient dem Klimaschutz. Allein auf Stuttgarter Dächern haben wir als SWS im Jahr 2025 etwa 7.000 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von rund drei Megawatt ans Netz gebracht“, sagt SWS-Abteilungsleiter Stefan Ronzani. „Rund 70 Gigawattstunden Ökostrom produzieren die SWS-Anlagen jährlich aus der Kraft der Sonne, davon allein 15 Gigawattstunden im urbanen Raum. Mit unseren Projekten treiben wir die Energiewende in der Landeshauptstadt weiter tüchtig voran, auch indem wir Strom- und Wärmeversorgung intelligent koppeln, wie bei einem neuen Projekt in Stuttgart-Hausen zum Beispiel.“

PV-Anlage und Batteriespeicher speisen SWS-Wärmeversorgung

Das Projekt im Stuttgarter Stadtteil Hausen kann als Blaupause dienen für die effiziente Verknüpfung von klimaneutraler Strom- und Wärmeerzeugung. Realisiert wurde es in Wohngebäuden der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft. Auf dem Gründach der drei Gebäude haben die SWS insgesamt 108 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von rund 49 Kilowattpeak in Kombination mit einem Batteriespeicher installiert. Mit der Erzeugung von rund 50.000 Kilowattstunden 100-prozentigen Ökostroms aus Sonnenlicht spart die Anlage jährlich etwa 23 Tonnen CO2 ein. Die nachhaltige eigene Stromzeugung der Anlage ist gekoppelt mit der Wärmeversorgung der Gebäude, die über Wärmepumpen erfolgt. Ein intelligentes Energiemanagementsystem steuert den Betrieb der Wärmepumpen. Das System stellt sicher, dass der selbst erzeugte Strom optimal für den Eigenbedarf genutzt wird und möglichst wenig Strom aus dem Netz bezogen werden muss. Überschüssige Energie wird in das Stromnetz eingespeist.

Ökostrom kommt von zwei Kita-Dächern

In Untertürkheim und Weilimdorf haben die Stadtwerke Stuttgart mit ihrer Unternehmenstochter Energiedienste der Landeshauptstadt Stuttgart GmbH (EDS) zwei Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern von Kindertageseinrichtungen in Betrieb genommen. Ökostrom aus der Kraft der Sonne erzeugen auf der Kita Ötztaler Straße fortan 134 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von rund 53 Kilowattpeak. Die montierten 56 PV-Module auf dem Gründach der Kita Sandbuckel in Stuttgart-Weilimdorf bringen es auf eine Gesamtleistung von etwa 21 Kilowattpeak. In Summe ermöglicht die Versorgung beider Kitas mit grünem Strom eine bilanzielle CO2-Einsparung von circa 27 Tonnen jährlich.  


Zurückweisung eines indischen Staatsangehörigen

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Bundespolizeiinspektion Flughafen Stuttgart.| Am Samstag, 24.01.2026 haben Bundespolizisten einen indischen Staatsangehörigen am Stuttgarter Flughafen zurückgewiesen. Der 20-jährige Mann war am Samstag aus Barcelona eingereist.

Die Bundespolizisten hatten den Mann bei einer Sichtung des Fluges aus Barcelona überprüft. Bei der anschließenden Kontrolle durch Zollbeamte stellte sich heraus, dass der Reisende lediglich über 80 Euro Bargeld verfügte. Er führte keine Kreditkarte mit sich und konnte keinen Rückreiseplan vorweisen. Der Mann legte lediglich einen indischen Reisepass mit einem Schengenvisum der Kategorie “C” vor.

Im Verlauf der Kontrolle wurden zwei weitere indische Staatsangehörige durch den Zoll festgestellt. Sie wollten den 20-jährigen indischen Staatsangehörigen abholen. Bei beiden Personen handelt es sich um abgelehnte Asylbewerber, die sich derzeit geduldet in Deutschland aufhalten.

Aufgrund der Gesamtumstände erfolgte eine eingehendere Befragung des Reisenden in der Sprache Hindi. Dabei erhärtete sich der Verdacht der Visumerschleichung. In der Folge wurde das Visum durch die zuständige Behörde annulliert und der Mann noch an demselben Tag wurde über den Flughafen München nach Delhi zurückgewiesen.


Bundesteilhabegesetz: Sozialbürgermeisterin weist Vorwürfe zurück

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Stuttgart.| Die Stadt Stuttgart weist Vorwürfe zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes zurück. Statt angeblicher 500.000 Euro Rückstand sind weniger als 40.000 Euro für Leistungen der Eingliederungshilfe offen. Sozialbürgermeisterin Sußmann spricht von irreführender Darstellung.

Die Landeshauptstadt Stuttgart hat die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) frühzeitig, strukturiert und verantwortungsvoll vorbereitet. Dabei setzt das Amt für Soziales und Teilhabe seit Beginn auch auf fachliche Begleitung, um die Umstellung der Finanzierung rechtssicher und zügig umzusetzen. Vor diesem Hintergrund weist Sozialbürgermeisterin Dr. Alexandra Sußmann Vorwürfe zurück, die der Vorstand der Lebenshilfe Stuttgart, Andreas Galts, in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung vom 26. Januar erhebt. Die Behauptung, die Stadt habe Zahlungsrückstände in Höhe von rund einer halben Million Euro, entbehre jeder sachlichen Grundlage.

Die Bürgermeisterin sagt: „Die Mitarbeitenden der Abteilung Inklusion und Teilhabeleistungen geben jeden Tag ihr Bestes für die Einwohnerinnen und Einwohner mit Behinderung in dieser Stadt. Sie haben die individuellen Bedarfe einer jeden und eines jeden stets im Blick – und das trotz häufiger Änderungen der gesetzlichen Vorgaben, deutlich steigender Antragszahlen und des an vielen Stellen spürbaren Fachkräftemangels.“

Das Amt für Soziales und Teilhabe hat sich rechtzeitig auf die Umsetzung des BTHG vorbereitet

Dr. Sußmann sagt weiter: „Das Amt für Soziales und Teilhabe hat sich bereits Anfang 2021 auf die Umsetzung des BTHG vorbereitet. Die Stadt hat mit den Leistungserbringern einen beteiligungsorientierten Prozess gestartet. So konnten bereits vor der Ausarbeitung der Leistungs- und Vergütungsvereinbarungen viele Fragen gemeinsam geklärt werden. Das war für alle Seiten äußerst hilfreich.“ Begleitet wird dieser Prozess bis heute durch die sogenannte “Steuerungsrunde SGB IX” (kurz für: Sozialgesetzbuch Neuntes Buch – Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen). In diesem Gremium kommen Sprecherinnen und Sprecher der Leistungserbringer der Eingliederungshilfe mit Verantwortlichen der Verwaltung zusammen.

Dr. Sußmann stellt klar: „Richtig ist, dass die Stadt gegenüber der Lebenshilfe für Leistungen der Eingliederungshilfe im Rückstand ist. Wieso von 500.000 Euro die Rede ist, ist jedoch absolut nicht nachvollziehbar. Es handelt sich um weniger als 40.000 Euro, die von der Stadt noch zu bezahlen sind. Fakt ist: Die Stadt hat einen Großteil der offenen Forderungen beglichen. Zu Leistungen im fünfstelligen Bereich besteht vonseiten des Amts für Soziales und Teilhabe noch Klärungsbedarf. Die Lebenshilfe ihrerseits ist zu Rückzahlungen verpflichtet.“

Bezüglich der Umstellung der Leistungserbringer in Stuttgart auf die Leistungen nach dem BTHG gehört die Lebenshilfe Stuttgart zu den ersten Einrichtungen, die diesen Schritt vollzogen haben. Bereits seit dem 31. Dezember 2023 gilt dies für die Werkstätten für Menschen mit Behinderung und die Fördergruppe. Zum 31. Mai 2024 kamen die Assistenzleistungen im eigenen Wohn- und Sozialraum hinzu. Einzelne Leistungsberechtigte konnten bislang noch nicht umgestellt werden, da sie bei der Vermögensklärung noch nicht mitgewirkt haben.


Sichere Winterfahrt durch richtige Vorbereitung

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  • Vorsicht und Rücksicht entscheidend im Winterverkehr
  • AvD rät zum frühzeitigen Fahrzeugcheck
  • Entsprechende Vorbereitung zur sorgenfreien Fahrt

Der Winter ist zurück auf Deutschlands Straßen. Eisregen und Schnee bestimmten die Autofahrt am Montagmorgen und dies war oft alternativlos, da vielerorts die Züge und Busse ausfielen. Der Deutsche Wetterdienst warnt auch in den kommenden Tagen vor Niederschlag, der bei deutlichen Minustemperaturen zu Glätte und Schnee führt. Besonders auf Nebenstraßen und Autobahnzubringern sollte man mit entsprechender Vorsicht unterwegs sein, da Straßenmeistereien oft nicht mit dem Winterdienst hinterherkommen. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) rät Autofahrern, mehr Zeit einzuplanen, und gibt Tipps zur richtigen Vorbereitung der möglichst sicheren Fahrt.

Wenn Schnee, Eis und Glätte die Straßen gefährlich machen, ist umsichtiges Verhalten im Straßenverkehr besonders wichtig. Eine entsprechend angepasste Fahrweise, gute Vorbereitung und richtiges Verhalten bei Staus können Unfälle verhindern und im Ernstfall Leben retten. Wichtig ist, vorausschauend Auto zu fahren. Da die Reifen auf dem winterlichen Untergrund weniger Grip haben, ist mit einem längeren Bremsweg zu rechnen. Daher sollte die Geschwindigkeit reduziert und ein größerer Abstand zum Fahrzeug davor eingehalten werden. Ruckartige Lenkbewegungen bzw. starkes Beschleunigen und Abbremsen gilt es ebenfalls zu vermeiden.

Sicher und entspannt ans Ziel

Der AvD empfiehlt eine gründlichere Vorbereitung und das richtige Verhalten bei Stopps und Staus. Die Reifen sollten eine ausreichende Profiltiefe von mindestens 4 mm haben. Dies entspricht dem silbernen Rand einer 2-Euro-Münze. Vor der Abfahrt ist der Schnee vom Auto zu entfernen, um dem Verkehr dahinter keine Probleme durch abrutschenden Schnee zu bereiten. Da generell mit Verzögerungen oder gar Sperrungen zu rechnen ist, sollten ein wärmendes Getränk und eine griffbereite Decke im Fahrzeug sein.

Kommt der Verkehr zum Erliegen, dann hilft es, am Stauende kurz die Warnblinkanlage einzuschalten, um die Sichtbarkeit zu erhöhen. Eine Rettungsgasse ist dringend nötig, um Einsatzkräften eine Durchfahrt zu ermöglichen. Dazu fahren Fahrzeuge auf der linken Spur möglichst weit nach links, alle anderen Fahrzeuge nach rechts. Das schnelle Vorbeikommen der Einsatzkräfte und Abschleppdienste sorgt für die frühere Weiterfahrt. Ansonsten sollten Autofahrer und Insassen im Fahrzeug verbleiben und die Ruhe bewahren. Rücksicht, Geduld und Aufmerksamkeit sind die wichtigsten Begleiter für eine sichere Fahrt!


Porsche Penske Motorsport gewinnt erneut die 24 Stunden von Daytona

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  • Dritter Triumph in Folge für den Porsche 963 beim Langstrecken-Klassiker
  • Nasr/Andlauer/Heinrich gewinnen, Estre/Vanthoor/Campbell auf Platz vier
  • 1,569 Sekunden Vorsprung entscheiden nach 24 Stunden über den Sieg
  • Perfekter Auftakt zu „75 Jahre Porsche Motorsport“ und Penske-Jubiläum

Porsche feiert den dritten Gesamtsieg in Folge bei den 24 Stunden von Daytona. Der Sportwagen-Hersteller baut damit seine Rekordbilanz auf 21 Triumphe aus. Insgesamt 25-mal wurde das jeweilige Siegerauto von einem Porsche-Motor angetrieben. Beim Saisonauftakt der IMSA WeatherTech SportsCar Championship in Florida siegt der Porsche 963 von Porsche Penske Motorsport mit den Werksfahrern Felipe Nasr aus Brasilien, Julien Andlauer aus Frankreich und Laurin Heinrich aus Deutschland. Das Schwesterauto beendet die 64. Auflage des Langstrecken-Klassikers auf Platz vier.

Stuttgart.| Einen besseren Saisonstart in der nordamerikanischen IMSA-Serie kann sich Porsche kaum wünschen: Die beiden Hybridprototypen des Werksteams prägten die 24 Stunden von Daytona über weite Strecken und bestimmten nahezu jederzeit das Tempo an der Spitze. In einem spannenden Finale behielt die Startnummer 7 schließlich die Oberhand – vor einer Rekordkulisse.

„Dreimal hintereinander Sieger in Daytona – von so etwas träumt jeder“, bilanziert Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport. „Das Rennen verlief hoch spannend.. Dieser Wettbewerb und diese Begeisterung treiben uns bei Porsche auf den Rennstrecken der Welt an. Ein riesiger Dank geht an die gesamte Mannschaft, an alle Mitarbeiter an der Rennstrecke und an die vielen Topleute in Weissach und am Penske-Standort in Mooresville. Diesen großartigen Triumph kann uns niemand mehr nehmen. Er ist das frühe Sahnehäubchen auf unserem 75-jährigen Jubiläum im Motorsport und zum 60. Geburtstag des Team Penske. Unser Hattrick geht in die Geschichtsbücher ein.“

Porsche und das Werksteam Porsche Penske Motorsport sind die ersten im Zeitalter der neuen GTP-Autos, die dreimal in Folge in Daytona triumphierten. Werksfahrer Nasr ist erst der dritte Fahrer, dem eine solche Siegesserie in der über 60-jährigen Geschichte des Langstrecken-Klassikers gelingt. Seine Teamkollegen, die beiden ehemaligen Porsche-Junioren Andlauer und Heinrich, feiern jeweils ihren ersten Gesamterfolg in Florida.

„Der Sieg in Daytona ist perfekt, um die Feierlichkeiten zum 60. Geburtstag des Team Penske zu starten“, freut sich Roger Penske, Gründer und Vorsitzender der Penske Corporation. „Ich möchte Porsche ebenso zum großartigen Start in das Jahr von ‚75 Jahre Motorsport‘ gratulieren. Wir schreiben gemeinsam unsere Erfolgsgeschichte fort. Der heutige Triumph spiegelt die Entschlossenheit und den Einsatz aller Männer und Frauen wider, die in Mooresville und in Deutschland für Porsche Penske Motorsport arbeiten.“

„Drei Siege in Serie für Felipe und für unser Team – die 24 Stunden von Daytona sind für uns eine traumhafte Veranstaltung“, fasst Jonathan Diuguid zusammen. Der Leitende Direktor Porsche Penske Motorsport ergänzt: „Es war am Ende so dermaßen spannend. Wieder einmal hat Felipe gezeigt, dass er in solchen Momenten Gold wert ist. Seine neuen Kollegen Julien Andlauer und Laurin Heinrich haben ebenso beeindruckt. Keine Fahrfehler, keine Missgeschicke im Team, keine Strafen – so kommt ein tolles Team in die Victory Lane von Daytona.“

„Das Rennen verlief für uns nicht so einfach wie es phasenweise vielleicht den Eindruck gemacht hat“, erklärt Urs Kuratle, Leiter Werksmotorsport LMDh. „Wir haben hart dafür gearbeitet und mussten im maximal spannenden Finale restlos alles in die Waagschale werfen. Während der sechseinhalbstündigen Gelbphase wegen Nebels in der Nacht war einigen Fans vielleicht langweilig. Aber mit unserem Kampf am Ende haben wir sicherlich jeden einzelnen mehr als entschädigt. Danke an alle im Team, unsere tollen Partner und unsere Unterstützer.“

Starke Kundenteams verpassen Topergebnisse

In der Topklasse GTP lieferte das Kundenteam JDC-Miller MotorSports eine starke Vorstellung ab. Die US-Mannschaft fuhr mit dem Porsche 963 phasenweise sogar an der Spitze, fiel aber in der Schlussphase auf Rang sieben zurück. Manthey und AO Racing beendeten das 24-Stunden-Rennen mit ihren beiden 911 GT3 R in der GTD-Pro-Klasse auf den Positionen fünf und neun. In der GTD-Kategorie erreichten Manthey 1st Phorm und Muehlner Motorsports das Ziel auf den Plätzen zwölf und 15.


Große Internationale Sammlerbörse in Korntal

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Korntal.| Ein unvergessliches Highlight für Sammler und Liebhaber von Raritäten findet am Samstag, den 21. März 2026, in der Stadthalle Korntal statt: die „InternaIonale Sammlerbörse“. Jährlich zieht diese Veranstaltung Sammler aus aller Welt an, die hier die Gelegenheit haben, einzigarIge Stücke zu erwerben und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Über 40 Händler aus Deutschland und Europa präsenIeren eine beeindruckende Auswahl an wertvollen Sammlerobjekten. Von alten Ansichtskarten über seltene Briefmarken und Heimatbelege bis hin zu historischen Münzen – die Sammlerbörse bietet ein wahres Paradies für alle, die sich für vergangene Zeiten und deren Schätze begeistern.

Besonders die über 1 Million alten Ansichtskarten, die bei der Sammlerbörse angeboten werden, versprechen faszinierende Entdeckungen. Für viele Besucher ist der Moment, wenn sie eine lange gesuchte Karte finden, fast wie eine Zeitreise – die Vergangenheit wird lebendig und gewinnt durch die historische PerspekIve neue Bedeutung.

Münzen sind zurzeit besonders gefragt. Sie erfreuen sich nicht nur großer Beliebtheit unter Sammlern, sondern haben sich auch als lukraIve Kapitalanlage etabliert. Die Veranstaltung bietet Sammlern daher nicht nur die Möglichkeit, ihre Sammlungen zu erweitern, sondern auch in wertvolle Stücke zu invesIeren.

Für alle, die ihre eigenen Sammlerstücke schätzen lassen möchten, stehen auf der Sammlerbörse auch Experten zur Verfügung. Diese bieten kostenlose Schätzungen für Briefmarken, Münzen und Ansichtskarten an – eine ideale Gelegenheit, mehr über den Wert der eigenen Sammlungen zu erfahren.

Die InternaIonale Sammlerbörse in Korntal ist am Samstag, 21. März 2026, von 9 bis 15 Uhr geöffnet und lädt Sammler, Kenner und Interessierte zu einer spannenden Entdeckungsreise in die Welt der Raritäten ein.


 

Dr. Stefan Belz wiedergewählt

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Vorläufiges amtliches Ergebnis der OB-Wahl in Böblingen

Böblingen.| Am Sonntag, 25. Januar 2026, waren 36.400 Wahlberechtigte der Stadt Böblingen mit der Ortschaft Dagersheim zur Wahl des Oberbürgermeisters aufgerufen.

Nach Beschluss des Gemeindewahlausschusses am Sonntagabend liegt das vorläufige amtliche Endergebnis vor: 13.176 Personen machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch – dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 36,2 Prozent.

8.501 Wähler stimmten für Dr. Stefan Belz und wählten ihn mit 64,8 Prozent nach 2018 erneut im ersten Wahlgang zum Oberbürgermeister der Stadt Böblingen. Die Amtszeit beträgt acht Jahre und beginnt am 1. April 2026. Die Ergebnisse der weiteren Kandidaten sind dem Link zu entnehmen.

Dr. Stefan Belz: „Ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern sehr herzlich für das Vertrauen, das sie mir mit diesem Wahlergebnis erneut ausgesprochen haben. Die Wiederwahl ist für mich Verpflichtung und Ansporn zugleich, begonnene Projekte konsequent weiterzuführen. Unsere Heimat Böblingen und Dagersheim werde ich mutig und zukunftsorientiert weiterentwickeln. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die kommenden acht Jahre aktiv zu gestalten.“

Weitere Informationen zum Wahlergebnis, darunter die Ergebnisse aus den einzelnen Wahlbezirken, finden sich im Internet auf https://wahlergebnisse.komm.one/21/produktion/8115003/0/20260125/buergermeisterwahl_gemeinde/index.html