Regionalliga: SGV Freiberg gegen Kickers Offenbach
TVB: Jerome Müller fällt verletzt aus
Jerome Müller hat sich eine Sprunggelenkverletzung zugezogen und fällt in Folge dieser mindestens sechs Wochen aus.
Beim Testspiel am vergangenen Donnerstag gegen den TSV Deizisau hat sich Jerome Müller eine schwere Außenbandverletzung im rechten Sprunggelenk zugezogen. Entstanden ist diese durch ein unglückliches Aufkommen auf einem gegnerischen Fuß. Der Rückraum Rechte wird in den kommenden Wochen konservativ behandelt.
Der TVB Stuttgart muss demnach beim Start in die achte Saison in der stärksten Liga der Welt vorerst auf den 25-Jährigen verzichten. Die Ausfallzeit beläuft sich auf mindestens sechs Wochen.
Stuttgart Reds bleiben auf der Siegerstraße
Im heimischen TVC Ballpark auf dem Cannstatter Scharrenberg gewinnen die Stuttgart Reds zweimal gegen Tabellenschlusslicht Ulm.
Stuttgart.| Bei bestem Baseballwetter stand am Samstag der vorletzte Heimspieltag der Stuttgart Reds in der Saison 2022 an. Zu Gast waren die Ulm Falcons, gegen die sich die Reds in diesem Jahr immer schwertaten, sich aber dennoch immer durchsetzen konnten. Bevor es aber auf dem Spielfeld um das sportliche ging, mussten die Reds Abschied nehmen: Jan van den Berg, Grunder der Stuttgart Reds und zahlreicher weiterer Baseball-Vereine in Baden-Württemberg ist am 24. Juli im Alter von 86 Jahren verstorben. Die Reds liefen daher im Trauerflor auf und gedachten dem allseits beliebten Holländer mit einer Schweigeminute.
Nun aber zum sportlichen: Die erste Partie des Doppelspieltags erwies sich als sehr spannend. Die erste Hälfte des Spiels war geprägt von starken Leistungen der Werfer auf beiden Seiten. In den ersten vier Spielabschnitten wurde nichts Zählbares erreicht. In den ersten vier Innings konnten gerade einmal fünf Spieler beider Mannschaften die Bases erreichen. Stuttgarts Werfer Jose Pimentel erwischte, wie so oft, einen guten Tag und machte mit den Ulmern kurzen Prozess. Erst im fünften Inning wurde der erste Punkt notiert: Nach einem Base-Hit und einem Fehler im Stuttgarter Feldspiel konnte Ulm durch einen weiteren Base-Hit den ersten Run erzielen. Danach zeigte sich bis ins achte Inning dasselbe Bild wie zu beginn des Spiels: Starke Defense und gutes Pitching führte zu keinen weiteren Punkten.
Erst im achten Inning glich das Team um Curtis diSalle das Spiel aus. Danilo Weber drosch den Ball zum 1:1 aus dem Stadion. Somit musste das neune und letzte Inning eine Entscheidung bringen. Der inzwischen für Stuttgart eingewechselte Werfer Jose Mendoza hielt mit drei Strike-Outs die Hoffnungen der Gäste klein. In der Offensive der Reds ging es sehr schnell: Yannis Weber schlug als erster Schlagmann der Reds den Ball weit ins Feld und konnte ohne Probleme die dritte Base erreichen. Auf ihn folgte Jonas van Bergen und er schlug den Ball noch weiter, aus dem Stadion hinaus. Walk-Off Homerun! Die Reds gewinnen damit das erste Spiel des Tages mit 3:1.
Das zweite Spiel Begann für die Reds erneut mit einem Abschied. Teamkapitän Ruben Kratky hängt nach 25 Jahren bei den Reds den Handschuh an den Nagel. Ruben Kratky, ein wahres Eigengewächs der Reds, durchlief in seiner Zeit sämtliche Jugend- und Herrenmannschaften, war Trainer, Vorstandsmitglied und und und… Das Spiel gegen Ulm soll sein letztes sein. Die Verabschiedung durch die Mannschaft und die Zuschauer erfolgte mit viel Applaus und Sprechgesängen. Sportlich lief es für das Team des TV Cannstatt sehr gut. Es konnten zehn Runs aus 13 Base-Hits erreicht werden. Das Spiel war früh entschieden, da die Reds in den ersten beiden Spielabschnitten jeweils zwei Punkte erzielen. Gleichzeitig zeigte Dustin Ward eine starke Leistung auf dem Werferhügel. Die Falcons konnten nur selten Läufer auf die Bases bringen. Die Cannstatter machten nach einer etwas ruhigeren Phase den Sack im fünften und sechsten Inning mit fünf weiteren Punkten endgültig zu. Ein Homerun von Marco Cardoso, Doubles von Yannick Witt und Drake Zarate und viele weitere Base-Hits sorgten für klare Verhältnisse. Mit dem zehnten Run im achten Inning war die Partie beim Stand von 10:0 frühzeitig beendet.
Für die Reds steht am kommenden Wochenende das Derby bei den Tübingen Hawks auf dem Programm. Die Hawks werden sich mit allen Mitteln gegen die Reds wehren, da sie noch mit Mannheim um den sechsten Platz und damit den sicheren Verbleib in der Liga kämpfen, da der siebte Platz den Gang in die Relegation bedeutet. Die Spiele finden um 12 Uhr und gegen 15:30 statt.
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W&W startet Fahrrad-Leasing mit JobRad
Um Nachhaltigkeit und Mobilität zu vereinen, können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) ab 15. Juli das JobRad-Leasing nutzen.
Die Wahl fiel auf den Anbieter JobRad aus Freiburg, da dieser über ein sehr großes Angebot an Herstellern und Marken sowie ein breites Händlernetz verfügt. Pünktlich zum Start des neuen Angebots radelten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Konzern-Betriebsräte gemeinsam vom W&W-Standort Stuttgart zum Ludwigsburger Areal. Dabei wurden gleichzeitig im Rahmen der Klimainitiative Stadtradeln Kilometer für die W&W-Gruppe gesammelt. Vor Ort in Ludwigsburg standen Infostände zu dem JobRad-Angebot, Stadtradeln und dem W&W-Gesundheitsmanagement bereit.
Mit dem Fahrrad-Leasing per Entgeltumwandlung verfolgt die W&W-Gruppe das Ziel, innovative Mobilitätskonzepte anzubieten, die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber zu stärken. Gleichzeitig möchte die W&W-Gruppe mit diesem Angebot einen wertvollen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten. Fahrräder dienen der Entlastung der Verkehrssituation sowie dem Lärmschutz und sind kostengünstiger als Kraftfahrzeuge, sowohl in der Anschaffung als auch im Unterhalt.
Das Fahrrad-Leasing ergänzt das Mobilitätskonzept der W&W-Gruppe auch mit Blick auf den neuen Unternehmenssitz, den W&W-Campus mit rund 4.000 Arbeitsplätzen, der ab 2023 in Kornwestheim bezogen wird. Ein wesentlicher Baustein des Campus ist auch seine gute Erreichbarkeit mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln. Insgesamt stehen den W&W-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab 2023 mehr als 2.100 PKW-Stellplätze und rund 500 Fahrradstellplätze sowie kostenfreie E-Bike-Ladestationen zur Verfügung. Zudem wird es für ÖPNV-Nutzer eine neue zentrale Bushaltestelle für die beiden Buslinien zum W&W-Campus geben.
Preissteigerungen und Lieferketten bremsen Handwerkskonjunktur aus
Kammer fordert mehr Unterstützung bei der Energiewende
„Wir bewegen uns auf einen Kipppunkt in der Konjunktur im Handwerk zu“, erklärt Peter Friedrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart. Zwar melden trotz aller Irritationen auf den Märkten und im politischen Umfeld die Handwerksbetriebe in der Region Stuttgart für das vergangene Quartal eine positive Geschäftsentwicklung. Wie eine Umfrage der Stuttgarter Handwerkskammer ergab, bremsen aber massive Preissteigerungen, Lieferprobleme und der Krieg zwischen Russland und der Ukraine zunehmend die Konjunktur aus.
Obwohl die Konjunkturrisiken gestiegen und die Belastungen zugenommen haben, melden fast zwei Drittel der Befragten für den Frühsommer eine gute Geschäftslage. Mit Blick auf die Geschäftsentwicklung in den nächsten drei Monaten sind die Handwerksbetriebe aus der Region Stuttgart allerdings eher pessimistisch. Knapp ein Fünftel der befragten Unternehmer erwartet weniger gute Ergebnisse. „Ein aussagekräftiger Indikator ist die Anzahl der Bauanträge. Die gehen aufgrund stark gestiegener Baupreise und steigender Zinsen zurück“, beobachtet Friedrich. „Damit droht dem Herzstück der stabilen Handwerkskonjunktur der letzten Jahre – nämlich dem Bau- und Ausbausektor – ein Einbruch“, so der Kammerchef.
Laut Umfrage ist die Zahl der Beschäftigten im regionalen Handwerk gestiegen. 11 Prozent der Befragten haben ihre Belegschaft vergrößert und 7 Prozent der Betriebe verzeichneten einen Personalabbau. Auch in den kommenden Monaten scheint der Personalbedarf der Handwerksbetriebe groß zu sein. 15 Prozent der Befragten wollen das Personal aufstocken. 6 Prozent der Betriebe gehen davon aus, dass die Mitarbeiterzahl demnächst zurückgeht. Eine angespannte Lage wird bei den Einkaufspreisen gemeldet. Neun von zehn Handwerksbetrieben, vor allem aus dem Bausektor und dem Nahrungsmittelgewerbe, berichten über weiter gestiegene Einkaufspreise. Schwierig sei es, die Preise an die Kunden weiterzugeben. 62 Prozent der Befragten mussten die Verkaufspreise erhöhen.
Vor allem die Preissteigerungen bei den Energiekosten belasten die Betriebe. Auch die Diskussionen um die gesicherte Versorgung mit Gas, beispielsweise im Nahrungsmittelgewerbe oder bei den Textilreinigern, wird von den Handwerksunternehmern als Drohkulisse gemeldet. „Bereits jetzt kämpft jeder fünfte Betrieb mit finanziellen Engpässen“, verdeutlicht Hauptgeschäftsführer Peter Friedrich die Lage. Erfreulich sei, dass die EEG-Umlage nicht nur auf null abgesenkt, sondern komplett abgeschafft wurde. „Wir sehen jedoch das Handwerk gegenüber anderen Branchen benachteiligt. Dem Handwerk wird zum Beispiel der Energiekostenzuschuss aufgrund fehlender formaler Voraussetzungen versagt, obwohl die Preissteigerungen voll auf unsere Betriebe durchschlagen und für energieintensive Gewerke potenziell existenzgefährdend sind.“ Hier mahnt der Kammerchef gezielte Unterstützung an. Positiv dagegen bewertet Friedrich das Klimaschutz-Sofortprogramm der Bundesregierung sowie geplante Qualifizierungsmaßnahmen beispielsweise für die Installation von Wärmepumpen. „Solche Maßnahmen werden dringend benötigt, um die Klimawende zu schaffen.“
Der Blick ins dritte Quartal hat sich in allen Handwerksgruppen spürbar verschlechtert. Beim Gewerblichen Bedarf, dem Kfz-Gewerbe, Nahrungsmittelgewerbe, Gesundheitsgewerbe und im Dienstleistungshandwerk rechnen bereits mehr Betriebe mit einer Verschlechterung der Geschäftslage als mit einer Verbesserung. Knapp positiv sind die Geschäftserwartungen im Bauhauptgewerbe und im Ausbaugewerbe.
OBs der Gäubahnkommunen melden sich zu Wort
Die Oberbürgermeister von Gäubahn-Kommunen akzeptieren keine Kappung der Gäubahn vom Stuttgarter Hauptbahnhof ohne eine Alternative
„Keine Abbindung ohne Alternative“: Diese klare und deutliche Forderung werden die Oberbürgermeister entlang der Gäubahn-Strecke bei den kommenden Terminen zur Gäubahn am 14. Juli auf der Sitzung des Interessensverbandes Gäu-Neckar-Bodensee-Bahn (GNBB) in Stuttgart und auf der Gäubahn-Konferenz am 19. Juli in Böblingen erneut vorbringen. Und ebenfalls an die Mitglieder des Lenkungskreises Stuttgart 21 vor seiner Sitzung am 18. Juli adressieren.
Eine Abbindung ab 2025 wollen und werden sie nicht akzeptieren. Die Anbindung an den Hauptbahnhof muss mindestens so lange erhalten bleiben, bis die neue Führung über den Flughafen zum Tiefbahnhof S21 fertiggestellt ist. „Ursprünglich hätten der Tiefbahnhof und seine Tunnelbauwerke bis 2020 fertig sein müssen“, so Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz (GRÜNE) aus Böblingen, „doch die jetzigen Planungen einschließlich des Pfaffensteigtunnels von Böblingen zum Flughafen lassen kaum auf eine Fertigstellung vor 2035 hoffen.“
Halt in Stuttgart-Vaihingen oder am Nordbahnhof keine Alternative
Jegliches Versprechen zur Volksabstimmung zu Stuttgart 21 aus dem Jahr 2011 scheint damit gebrochen. Keines der Versprechen haben die Deutsche Bahn und die S21-Projektpartner Land, Stadt und Verband Region Stuttgart bisher einlösen können. „Für über 1,4 Millionen Bewohner*innen entlang der Gäubahn ist das ein Desaster. Statt der versprochenen Verbesserung eine massive Verschlechterung der Anbindung an die Landeshauptstadt über mehr als zehn Jahre zu bekommen, ist den Menschen hier in der Region nicht mehr vermittelbar“, sagt Oberbürgermeister Ralf Broß (parteilos) aus Rottweil. Vom Vorschlag, die Gäubahn auf der Panoramastrecke, dem Teilstück zwischen Vaihingen und Hauptbahnhof, an einem noch zu erstellenden Nordhalt nahe des Stuttgarter Nordbahnhofes enden zu lassen, zeigen sich die Oberbürgermeister nicht überzeugt. „Diese Vorschläge sind bereits mehr als drei Jahre alt – und sind heute im Ergebnis nicht besser als damals. Für die Fahrgäste, die zum Hauptbahnhof wollen, sind weder ein Halt in Stuttgart-Vaihingen noch am Nordbahnhof eine Alternative. Der Aufwand des Umsteigens bleibt“, betont Singens Oberbürgermeister Bernd Häusler (CDU). „Es kann nicht sein, dass eine internationale Fernverkehrsstrecke von Mailand über Zürich mit einem Prellbock kurz vor der Landeshauptstadt ohne echte Alternative abgeschnitten wird”, so Bernd Häusler weiter.
Rechtsgutachten zeigen Betriebspflicht auf
Die Forderung der Oberbürgermeister, dass die Anbindung an den Hauptbahnhof so lange erhalten bleiben muss, bis eine neue Führung fertig gestellt ist, hat ihnen jüngst ein Rechtsgutachten bestätigt. Insgesamt liegen damit drei Rechtsgutachten vor, die eine Betriebspflicht der Deutschen Bahn für die Panoramabahn so lange vorsehen, bis eine alternative Strecke betriebsbereit ist. Der Tuttlinger Oberbürgermeister Michael Beck (CDU) adressierte bereits kürzlich an seinen Amtskollegen in der Landeshauptstadt: „Zwar können wir verstehen, dass Stuttgart endlich das Gleisvorfeld überbauen möchte. Aber stehen und fallen all diese Pläne wirklich mit den Gäubahn-Gleisen am Rande des Areals?“ Stuttgart verweigert sich bisher der ernsthaften Prüfung eines solchen Vorschlages. „Es ist völlig unverständlich, wie die drei inzwischen vorliegenden Rechtsgutachten ignoriert werden“, so Beck. „Die Deutsche Bahn hat für die gesamte Panoramabahn eine Betriebspflicht. Sie kann nicht einfach den Betrieb einstellen. Sie muss dafür einen Stilllegungsantrag stellen.“
Streckenführung über Tübingen „ein schlechter Witz“
Von der von verschiedener Seite vorgeschlagenen Führung der Gäubahn ab Horb über Tübingen und Reutlingen nach Stuttgart halten die Oberbürgermeister nichts. Die Elektrifizierung des Abschnitts zwischen Horb und Tübingen kann bis 2025 nicht umgesetzt sein. Außerdem stößt die Leistungsfähigkeit der Strecke schnell an ihre Grenzen, wenn sie zusätzlich den Fernverkehr auf einer eingleisigen Strecke mit wenigen Kreuzungsbahnhöfen und höhengleichen Bahnsteigzugängen aufnehmen soll. Der Landkreis Böblingen wäre zudem vollkommen abgehängt von dieser Gäubahn-Führung. „Der Raum Böblingen/Sindelfingen ist einer der stärksten Wirtschaftsräume Europas. Dass hier über zehn Jahre lang unsere Pendler und Pendlerinnen keine Regional- und Fernzüge mehr nutzen können, halte ich für einen schlechten Witz. Damit zwingen wir unsere Pendler*innen ja geradezu auf die Autobahn. Eine klimafreundliche Verkehrswende sieht anders aus“, stellt Dr. Stefan Belz fest und ergänzt: „Versprechen, die nicht eingelöst werden, Rechtsgutachten und Machbarkeitsstudien, die ignoriert werden: So zerstört man doch maßgeblich das Vertrauen in die Politik“. Ralf Broß weiter: „Wir brauchen jetzt eine Lösung, an der sich alle beteiligen.“ Die Oberbürgermeister fordern daher eine noch aktivere Rolle des Landes ein. „Gespräche mit dem Land verliefen bisher in stets sachlicher Atmosphäre. Aber jetzt ist die Zeit gekommen, konkret Farbe zu bekennen. Wir sagen: eine Abbindung ohne Alternative darf es nicht geben“, ist man sich zwischen Böblingen und Singen einig.
Keine Zeit bleibt für mich selbst!
Geheimnisse der Work-Life-Balance
Die Arbeit hat oft Vorrang, vor allem anderen in unserem Leben. Das Streben nach beruflichem Erfolg kann dazu führen, dass wir unser eigenes Wohlbefinden auf Pause schalten. Eine harmonische Integration von Arbeit und Privatleben ist jedoch nicht nur für unser geistiges, emotionales und körperliches Wohlbefinden wichtig, sondern auch für unsere berufliche Entwicklung.
Was bedeutet Work-Life-Balance und weshalb ist sie so wichtig?
Kurz gefasst, der Begriff Work-Life-Balance bezeichnet den Zustand des Gleichgewichts, bei dem eine Person den Anforderungen ihrer Karriere und dem Privatleben gleichermaßen Priorität einräumt. Zu den häufigsten Gründen, die zu einem Missverhältnis zwischen Arbeit und Privatleben führen, gehören:
- Erhöhte Verantwortung bei der Arbeit
- Verlängerung der Arbeitszeiten
- Mehr Verpflichtungen zu Hause
- Kinder
Ein gutes Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben hat viele positive Auswirkungen, unter anderem auch weniger Stress, ein niedrigeres Burnout-Risiko und ein höheres Gefühl des Wohlbefindens. Dies kommt nicht nur den Arbeitnehmern, sondern auch den Arbeitgebern zugute. Als Arbeitgeber können Sie Kosten einsparen, indem Sie ein Umfeld schaffen, das die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben für Ihre Mitarbeiter fördert. Angebote wie Fernarbeit oder Flexibilität der Arbeitszeiten können die Balance zwischen Berufs- und Privatleben verbessern.
Wenn Sie einen Zeitplan erstellen, der für Sie passt, sollten Sie überlegen, wie Sie Ihr Berufs- und Privatleben in Einklang bringen können. Work-Life-Balance ist nicht unbedingt eine Frage der Verlängerung der Arbeitszeiten, sondern geht es vielmehr darum, die Flexibilität zu haben, Aufgaben bei der Arbeit zu bewältigen und gleichzeitig Energie und Zeit zu haben, um Ihr Privatleben zu genießen. Es mag Tage geben, an denen Sie länger arbeiten, damit Sie später Zeit für andere Aktivitäten haben.
Im Folgenden finden Sie acht Möglichkeiten für eine bessere Balance zwischen Privatleben und Arbeit.
1 – Akzeptieren Sie, dass es keinen perfekten Zeitplan gibt
Wenn Sie “Work-Life-Balance” hören, stellen Sie sich wahrscheinlich vor, dass Sie einen äußerst produktiven Arbeitstag haben und früh gehen, um die zweite Hälfte des Tages mit Familie oder Freunden zu verbringen. Selbst wenn es ideal aussieht, ist es nicht immer machbar.
Streben Sie eher einen realistischen als einen perfekten Zeitplan an. An einigen Tagen können Sie sich mehr auf die Arbeit konzentrieren, während Sie an anderen Tagen mehr Zeit und Energie haben, um Ihren Hobbys nachzugehen oder Zeit mit Ihren Angehörigen zu verbringen. Balance wird im Laufe der Zeit erreicht und nicht jeden Tag.
2 – Finden Sie einen Job, den Sie lieben
Obgleich Arbeit eine gesellschaftlich erwartete Norm ist, sollte Ihre Karriere nicht einschränkend sein. Wenn Sie hassen, was Sie tun, werden Sie nicht glücklich sein, ganz einfach. Sie müssen nicht alle Aspekte Ihrer Arbeit lieben, aber sie muss so interessant sein, dass Sie nicht jeden Morgen das Bett mit Grauen verlassen.
Einige empfehlen, eine Arbeit zu finden, die Sie so leidenschaftlich lieben, dass Sie sie auch umsonst machen würden. Wenn Ihr Job Sie erschöpft und es Ihnen schwerfällt, Aktivitäten zu unternehmen, die Sie außerhalb der Arbeit lieben, dann läuft etwas falsch. Vielleicht arbeiten Sie in einem ungesunden Arbeitsumfeld, für eine toxische Person oder Sie machen einen Job, den Sie nicht wirklich lieben. In diesem Fall ist es an der Zeit, sich einen neuen Arbeitsplatz zu suchen.

3 – Prioritäten für Ihre Gesundheit setzen
Ihre allgemeine geistige, körperliche und emotionale Gesundheit sollte Ihr wichtigstes Anliegen sein. Wenn Sie mit Angstzuständen sowie Depressionen zu kämpfen haben und glauben, dass Ihnen eine Therapie guttun würde, sollten Sie diese Sitzungen in Ihren Zeitplan einbauen. Falls Sie eine chronische Krankheit haben, sollten Sie sich nicht scheuen, sich an schwierigen Tagen krankzumelden. Eine Überlastung schadet Ihrer Genesung und kann dazu führen, dass Sie in Zukunft mehr Urlaubstage nehmen müssen.
Wenn Sie Ihrer Gesundheit oberste Priorität einräumen, werden Sie zu einem besseren Mitarbeiter und Menschen. Sie werden die Arbeit weniger verpassen, und wenn Sie da sind, werden Sie produktiver und glücklicher sein. Die Gesundheit in den Vordergrund zu stellen, muss nicht unbedingt mit radikalen oder extremen Aktivitäten verbunden sein. Das kann ganz einfach eine tägliche Meditation oder Sport sein.
4 – Keine Angst vor dem Abschalten
Wenn wir uns ab und zu von der Außenwelt trennen, können wir uns vom Stress erholen und haben Raum für neue Gedanken und Ideen. Abschalten kann etwas ganz Einfaches sein, wie eine Meditation auf unserem Weg zur Arbeit.
Sie können auch von der realen Welt zu Spielen umschalten. Abends ein paar Videospiele zu spielen, kann helfen, den Stress des Arbeitstages abzubauen. Außerdem können Sie auch beste Casinos ausprobieren, die es derzeit auf dem Markt gibt. Vielleicht haben Sie Glück und Ihre Zeit für sich selbst wird doppelt lohnend sein.
5 – Urlaub machen
Um völlig abschalten zu können, muss man manchmal auch Urlaub nehmen und Arbeitspläne für eine Weile abstellen. Egal, ob Ihr Urlaub aus einem eintägigen Aufenthalt oder einer monatlichen Reise nach Bali besteht, es ist immer wichtig, dass Sie sich eine Auszeit nehmen, um sich körperlich und geistig zu erholen.
Viele Arbeitnehmer befürchten, dass eine Pause den Arbeitsablauf stören wird und dass sie später mit einem Arbeitsrückstau zu kämpfen haben. Diese Angst sollte Sie nicht daran hindern, eine dringend benötigte Ruhepause zu nehmen.
In Wahrheit ist es nicht besonders ehrenwert, sich keine Auszeit zu nehmen; die Vorteile des freien Tages übersteigen bei Weitem die Nachteile. Mit der guten Planung können Sie sich eine Auszeit nehmen, ohne sich Sorgen zu machen, dass Sie Ihren Arbeitskollegen eine Belastung aufbürden oder nach der Rückkehr mit einem großen Arbeitsvolumen umgehen müssen.
6 – Zeit für sich und Ihre Lieben
Die Arbeit ist natürlich wichtig, aber sie sollte nicht Ihr ganzes Leben ausmachen. Sie waren schon ein Individuum, bevor Sie diese Position eingenommen haben, und Sie sollten den Aktivitäten oder Hobbys, die Sie glücklich machen, Priorität geben. Eine ausgewogene Work-Life-Balance erfordert bewusstes Handeln.
Wenn Sie Zeit mit Ihren Lieben planen, sollten Sie einen Kalender für romantische und Familientermine erstellen. Es mag seltsam erscheinen, Zeit mit jemandem zu planen, mit dem man zusammenlebt, aber so können Sie sicherstellen, dass Sie eine Qualitätszeit mit ihnen verbringen, ohne dass es zu Konflikten zwischen Arbeit und Privatleben kommt. Nur weil die Arbeit Sie auf Trab hält, heißt das nicht, dass Sie persönliche Beziehungen vernachlässigen sollten.
7 – Grenzen und Arbeitszeiten festlegen
Setzen Sie sich selbst und Ihren Kollegen Grenzen, um ein Burnout zu vermeiden. Denken Sie beim Verlassen des Büros nicht an anstehende Projekte oder an die Beantwortung von geschäftlichen E-Mails. Ziehen Sie in Erwägung, einen separaten Computer oder ein separates Telefon für die Arbeit zu haben, damit Sie es ausschalten können, wenn Sie Feierabend machen. Wenn das nicht möglich ist, verwenden Sie separate Browser, E-Mails oder Filter für Ihre beruflichen und privaten Kommunikationswege.
Außerdem empfehlen wir, bestimmte Arbeitszeiten festzulegen. Unabhängig davon, ob Sie unterwegs oder zu Hause arbeiten, ist es wichtig, zu bestimmen, wann Sie arbeiten und wann Sie damit aufhören. Andernfalls könnten Sie nachts, im Urlaub oder an freien Wochenenden berufliche E-Mails beantworten.
Wir raten Ihnen, Ihre Teammitglieder und Ihren Vorgesetzten über die Grenzen zu informieren, außerhalb derer Sie nicht erreichbar sind, weil Sie persönlichen Aktivitäten nachgehen. Dies wird dazu beitragen, dass sie Ihre Grenzen und Erwartungen am Arbeitsplatz verstehen und respektieren.
8 – Ziele und Prioritäten setzen (und dabei bleiben)
Setzen Sie sich erreichbare Ziele, indem Sie Zeitmanagement-Strategien anwenden, Ihre Aufgabenliste analysieren und Aufgaben streichen, die wenig oder gar keinen Wert haben.
Achten Sie darauf, wann Sie bei der Arbeit am produktivsten sind, und blockieren Sie diese Zeit für Ihre wichtigsten Arbeitsaktivitäten. Vermeiden Sie es, alle paar Minuten Ihre E-Mails und Ihr Telefon zu checken, denn das sind große Zeitfresser, die Ihre Aufmerksamkeit und Produktivität beeinträchtigen. Wenn Sie Ihren Tag strukturieren, können Sie Ihre Arbeitsleistungen steigern und haben dadurch mehr Zeit, sich außerhalb der Arbeit zu entspannen.
Die Entwicklung des flexiblen Arbeitsplatzes
Diejenigen, denen es gelingt, ein Gleichgewicht zwischen beiden zu schaffen, verweisen häufig auf ihre flexiblen Arbeitszeiten. Jüngste Untersuchungen haben ergeben, dass viele Arbeitgeber ihren Arbeitern in den letzten sieben Jahren mehr Flexibilität sowohl bei den Arbeitszeiten als auch beim Arbeitsort gewährt haben.
Work-Life-Balance bedeutet für jeden etwas anderes, denn schließlich haben wir alle unterschiedliche Lebensumstände. In der Welt, in der wir ständig in Bewegung sind, ist die Balance eine sehr persönliche Sache, und nur Sie können genau wissen, welcher Lebensstil zu Ihnen passt.
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Stuttgart Reds verpassen die Playoffs nach Siegteilung in Haar
Nach einer 4:10 Niederlage in Spiel 1 rutschen die Reds auf den 5. Tabellenplatz und fallen somit aus den Playoff-Plätzen. Spiel 2 des Doubleheaders können die Reds mit 5:2 für sich entscheiden.
Bereits am späten Freitagabend war die Ausgangslage für die Baseballer des TV-Cannstatt klar. Durch den Sieg der Mainz Athletics gegen die Mannheim Tornados waren die Reds gezwungen beide Spiele gegen die Haar Disciples zu gewinnen, um den vierten Tabellenplatz zu halten und die Playoff-Teilnahme zu sichern.
An diesem Sonntagmittag musste alles passen, um die, bereits sicher auf dem dritten Tabellenplatz stehenden, Haar Disciples gleich zweimal auswärts zu bezwingen. Die Reds starteten stark in die Partie und konnten bereits im ersten Inning durch einen Sacrifice Fly von Andrija Tomic in Führung gehen. Yannis Weber erzielte das 1:0 für Stuttgart. Im dritten Inning konterte die Haarer Offensive und konnte durch einen Double und einen Single mit 1:2 in Führung gehen. Es entwickelte sich ein hochklassiges Spiel, in dem die Reds den Schlagabtausch munter fortsetzten und durch einen 3-Run-Homerun von Marco Cardoso im fünften Inning mit 4:2 in Führung gingen. Im Anschluss merkte man Reds Starting Pitcher Jose Mendosa an, dass ihm die vergangenen kräftezehrenden Innings zu schaffen machten. Nachdem die Haarer im sechsten Inning den Anschluss zum 4:3 schafften, mussten die Reds im siebten Spielabschnitt das 4:4 und 4:5 hinnehmen. Somit war Mendosas Arbeitstag beendet. Headcoach Curtis di Salle setzte nun auf Jose Pimentel, welcher Mendosa ablösen und weitere Punkte der Haarer verhindern sollte. Dieser erwischte jedoch einen schwarzen Tag und ließ vier weitere Runs zu, bevor er das siebte Inning beenden konnte. Im achten Spielabschnitt bauten die Hausherren ihre Führung mit einem weiteren Run zum Endstand von 4:10 aus.
Somit platzte der Traum von den Playoffs für die Stuttgart Reds dramatisch am letzten Spieltag der Saison.
Im nun für die Playoffs bedeutungslosen Spiel 2, zeigten die Reds eine starke Vorstellung. Der offensive Schlagabtausch fand diesmal ein besseres Ende für die Baseballer des TV-Cannstatt. Marco Cardoso, Ruben Kratky und Fridolin Fink waren mit jeweils drei Basehits maßgeblich für die insgesamt fünf Stuttgarter Runs verantwortlich. Austin Hassani und Dustin Ward hielten als Pitcher der Reds die Offensive der Disciples über alle 9 Innings gut in Schach und sicherten so den 5:2 Sieg zum Abschluss der regulären Saison.
Die Reds starten kommendes Wochenende gegen die Ulm Falcons in die Playdowns. Das nächste Heimspiel findet am 23. Juli um 13 Uhr gegen die Tübingen Hawks statt. Spiel 2 des Doubleheaders startet gegen 16:30 Uhr.
Wechsel im Gemeinderat
Martin Körner scheidet aus, Udo Lutz rückt nach
Stuttgart.| Stadtrat Martin Körner ist mit Ablauf des 30. Juni aus dem Stuttgarter Gemeinderat ausgeschieden. Der Gemeinderat stellte in seiner Sitzung am 7. Juli rückwirkend fest, dass ein wichtiger Grund für das Ausscheiden vorliegt. Der bisherige Vorsitzende der SPD-Fraktion wechselt vom Gemeinderat in die Stadtverwaltung. Er übernimmt die Leitung des Referats Strategische Planung und Nachhaltige Mobilität im Geschäftskreis von Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper. Für Körner rückt Udo Lutz in den Gemeinderat nach.
Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper würdigte Körner: „Martin Körner ist ein Vollblut- Kommunal- und -Landespolitiker – seit einigen Jahren mit deutlicher Schlagseite zur Kommunalpolitik. Er ist auf allen Politikfeldern beschlagen. Sein besonderes Augenmerk gilt jedoch dem Wohnungsbau, der modernen Mobilität, einer vernünftigen Weiterentwicklung und Umsetzung des Projektes S21.“ Sein Wechsel vom Gemeinderat in die Verwaltung sei „auch ein Zeichen dafür, dass Kommunalpolitik zuallererst pragmatische Sachpolitik ist“.
Nopper überreichte dem frischgebackenen Alt-Stadtrat die Erinnerungsmedaille der Stadt in Silber für Mitglieder des Gemeinderats der Landeshauptstadt.
Martin Körner unterstrich: „Ich bedanke mich beim Gemeinderat für die große Unterstützung bei meiner Wahl. Es ist eine Stärke der kommunalen Demokratie, dass wir fraktions- und parteiübergreifend zusammenarbeiten können. Ich freue mich darauf, hart und gut für Stuttgart zu arbeiten.“
Udo Lutz gehörte dem Stuttgarter Gemeinderat bereits zwei Wahlperioden lang an: von 2004 bis 2009 und von 2014 bis 2019. Er hatte bei der Kommunalwahl 2019 Platz 10 mit 37.641 Stimmen auf der Liste der SPD belegt. In seiner Sitzung am 7. Juli stellte der Gemeinderat förmlich fest, dass keine Hinderungsgründe für den Eintritt von Lutz in das Gremium vorliegen. Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper verpflichtete den neuen Stadtrat.
Udo Lutz wurde am 14. März 1961 in Stuttgart-Süd geboren und wuchs dort auch auf. Während seiner ersten zwei Amtsperioden als Stadtrat wirkte er unter anderem im Wirtschaftsausschuss und im Krankenhausausschuss mit. Von 1994 bis 2004 war er Mitglied des Bezirksbeirats Stuttgart-Süd, davon fünf Jahre SPD-Fraktionssprecher. Lutz ist gelernter Elektroinstallateur und trat 1983 in die SPD ein. Seit 1980 ist er bei der Robert Bosch GmbH in Feuerbach beschäftigt, im gleichen Jahr trat er in die IG Metall ein. Von 1984 bis 2022 war er Betriebsrat am Standort Feuerbach, ab 1998 auch für den Standort Rutesheim.
Udo Lutz ist Beisitzer des SPD-Landesvorstands, Stellvertretender Bundesvorsitzender sowie Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD, Kassenwart der Pro Familia Stuttgart, Vorsitzender des Waldheims Heslach sowie Mitglied im Ausschuss der ehrenamtlichen Landesarbeitsrichter beim Landesarbeitsgericht. Seit 2021 ist er Vorsitzender des DGB-Stadtverbandsvorstands Stuttgart. Darüber hinaus engagiert er sich in zahlreichen weiteren Vereinen und Einrichtungen. 2019 erhielt er die Erinnerungsmedaille der Stadt in Silber für zehn Jahre Zugehörigkeit zum Gemeinderat sowie die Ehrennadel des Städtetags Baden-Württemberg in Bronze für 20 Jahre kommunalpolitisches Engagement. Udo Lutz ist verheiratet, seine Hobbys sind Lesen und geschichtliche Themen.