DFB verlängert mit Wück, Meinert und Bartusiak bis 2029

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Frankfurt/Main.| Der Deutsche Fußall-Bund (DFB) hat die Verträge mit Frauen-Bundestrainer Christian Wück sowie seinen Assistenztrainerinnen Maren Meinert und Saskia Bartusiak vorzeitig bis August 2029 verlängert. Damit bleibt das Trainerteam für drei mögliche Turniere, die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027, die Olympischen Spiele 2028 sowie die Heim-EM 2029, in der Verantwortung. Das haben Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der DFB GmbH & Co. KG am heutigen Freitag beschlossen.

Bundestrainer Christian Wück sagt: “Ich bedanke mich sehr für das Vertrauen, das mir und meinen Trainerinnen-Kolleginnen entgegengebracht wird. Es ist ein großes Privileg, dieses besondere Amt weiter ausüben und die Chance haben zu dürfen, das Team bei bis zu drei großen Turnieren zu begleiten. Umso mehr freut es mich, dass wir den Weg, den Maren, Saskia und ich gemeinsam mit dem gesamten Team eingeschlagen haben, nun kontinuierlich fortsetzen können. Saskia und Maren bringen nicht nur eine außerordentliche fachliche Expertise, sondern auch eine herausragende menschliche Stärke ein. Wir ergänzen uns in unserer Arbeit und unseren Perspektiven auf ideale Weise. Auch in Zukunft wird bei all unseren Entscheidungen immer das Team im Mittelpunkt stehen: die bestmögliche Entwicklung jeder einzelnen Spielerin und der gemeinsame Anspruch, mutigen und erfolgreichen Fußball zu zeigen, um als Team gemeinsam weiter zu wachsen.”

Neuendorf: “Erfolgreichen Weg konsequent fortführen”

DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagt: “Christian Wück hat gemeinsam mit seinem Trainer*innenteam nicht nur einen wichtigen Umbruch eingeleitet, sondern auch mutig auf junge Talente gesetzt. Unter seiner Leitung ist ein Team gewachsen, das durch ihr selbstbewusstes, dynamisches und begeisterndes Spiel überzeugt. Wir freuen uns sehr, diesen erfolgreichen Weg mit ihm sowie mit seinen Assistenztrainerinnen Maren Meinert und Saskia Bartusiak konsequent fortzuführen. Die Vertragsverlängerungen schaffen die nötige Planungssicherheit – für das Trainer*innenteam, für die Spielerinnen und für den gesamten Verband. Nun können wir unseren vollen Fokus auf eine erfolgreiche WM-Qualifikation richten.”

Andreas Rettig, Geschäftsführer Sport der DFB GmbH & Co. KG, sagt: “Christian Wück, Maren Meinert und Saskia Bartusiak haben seit ihrem Amtsantritt hervorragende Arbeit geleistet und mit einer klaren Handschrift eine positive Entwicklung des Teams angestoßen. Wir freuen uns sehr, dass dieses Trainerteam seine erfolgreiche Arbeit nun langfristig fortsetzen kann. Ich möchte mich auch ausdrücklich dafür bedanken, dass die Verhandlungen so fair und unkompliziert geführt wurden. Wir waren uns sehr schnell einig und haben dafür buchstäblich nicht länger als die Dauer eines Länderspiels gebraucht.”

Künzer: “Klare Vision und mutige Entscheidungen”

Sportdirektorin Nia Künzer sagt: “Ich freue mich, dass wir den Weg mit Christian Wück sowie Maren Meinert und Saskia Bartusiak weitergehen. In den vergangenen anderthalb Jahren ist es dem Trainerteam mit Christian Wück an der Spitze gelungen, dass unsere Mannschaft mittels einer klaren Vision und mutigen Entscheidungen eine erkennbare und erfreuliche Entwicklung genommen hat. Wir waren im vergangenen Jahr mit dem Erreichen des EM-Halbfinales und des Nations-League-Endspiels erfolgreich, darauf können wir stolz sein. Gleichwohl bleibt unser Anspruch, auch wieder Titel zu holen und uns kontinuierlich mit diesem Ziel vor Augen weiterzuentwickeln. Daran wollen wir die kommenden Jahre – vor allem auch mit Blick auf eine EM im eigenen Land 2029 – gemeinsam arbeiten. Nun liegt unser voller Fokus auf dem nächsten wichtigen Ziel, der Qualifikation für die WM 2027.”

Christian Wück, der die U 17-Junioren 2023 zum EM- und WM-Titel führte, übernahm das Amt des Bundestrainers der Frauen-Nationalmannschaft nach den Olympischen Spielen 2024. Gemeinsam mit seinen Assistenztrainerinnen Maren Meinert – zweifache U‑20-Weltmeister- sowie dreifache U‑19-Europameistertrainerin – und Saskia Bartusiak, die als Spielerin sämtliche bedeutenden nationalen und internationalen Titel gewann, führte er die DFB-Auswahl bis ins Halbfinale der UEFA Women’s EURO 2025 und ins Finale der UEFA Women’s Nations League. Als nächstes stehen für das Team die Qualifikationsspiele zur FIFA Frauen-Weltmeisterschaft an, die vom 24. Juni bis 25. Juli 2027 in Brasilien ausgetragen wird.


Stadthalle Kirchheim unter Teck wird erneut geschlossen

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Kirchheim unter Teck, 30.01.2026.| Die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck hat die Stadthalle mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres erneut geschlossen. Anlass ist das Ergebnis einer freiwillig veranlassten Schadstoffmessung Ende Januar, die die Stadtverwaltung zusätzlich durchführen ließ, um sicherzustellen, dass auch im laufenden Betrieb die gesetzlich vorgegebenen Grenzwerte eingehalten werden.

Die Messung hat ergeben, dass diese Grenzwerte überschritten wurden. Die Stadt reagiert darauf konsequent und schließt die Halle ab sofort: „Ich finde es äußerst bedauerlich, dass nach so kurzer Zeit eine erneute Schließung erforderlich ist. Der Gesundheitsschutz hat für uns jedoch oberste Priorität und lässt keine Kompromisse zu. “, so Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader.

Im Dezember war im Rahmen der nach einer Asbestsanierung gesetzlich vorgeschriebenen Schadstoffmessung festgestellt worden, dass Grenzwerte eingehalten werden. Auf dieser Grundlage wurde die Stadthalle im Januar wieder geöffnet. Die nun zusätzliche und freiwillig durchgeführte Messung im Probebetrieb hat jedoch zu einem anderen Ergebnis geführt. Deshalb hat die Stadt die Stadthalle erneut geschlossen

Veranstaltungen, die in der Stadthalle vorgesehen waren, werden – soweit dies möglich ist – in alternative Veranstaltungsräumlichkeiten verlegt. Die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltungen werden rechtzeitig über den jeweiligen Ortswechsel informiert – über die Veranstalter selbst, aber auch über die Internetseite der Stadt Kirchheim unter Teck sowie die Presse und andere Hinweise.

Über das weitere Vorgehen und die daraus folgenden Maßnahmen wird die Stadtverwaltung informieren, sobald dieses feststeht. Die Stadtverwaltung bedauert die damit verbundenen Unannehmlichkeiten und bittet um Verständnis.


Gemeinderat beschließt neuen Nahverkehrsplan für Stuttgart

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Stuttgart.| Der neue Nahverkehrsplan der Landeshauptstadt Stuttgart ist beschlossen. Trotz angespannter Haushaltslage sichert die Stadt das bestehende ÖPNV-Angebot. Vorgesehen sind gezielte Ausbaumaßnahmen bei Stadtbahn und Bus sowie Investitionen in Infrastruktur und Qualität.

Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart hat am 29. Januar 2026 die vierte Fortschreibung des städtischen Nahverkehrsplans beschlossen. Der Plan legt fest, wie sich der öffentliche Personennahverkehr in Stuttgart in den kommenden fünf Jahren entwickeln soll. Trotz der angespannten Haushaltslage setzt die Stadt damit ein klares Zeichen: Das bestehende Angebot soll gesichert und der Nahverkehr gezielt weiterentwickelt werden.

Nach der Einbringung des Plans in die politischen Gremien im November 2025 und den anschließenden Beratungen im Dezember wurde deutlich, dass ein Ausbau in dem Umfang der vergangenen Jahre finanziell nicht mehr möglich ist. Vor diesem Hintergrund haben Verwaltung und Gemeinderat gemeinsam entschieden, den Schwerpunkt auf den Erhalt des heutigen Angebots zu legen. Ziel ist es, die Qualität und Zuverlässigkeit des öffentlichen Nahverkehrs in Stuttgart auf dem hohen bisherigen Niveau zu sichern und Leistungskürzungen zu vermeiden.

„Die Haushaltslage der Landeshauptstadt Stuttgart lässt derzeit keinen finanziellen Spielraum für einen umfassenden Ausbau“, erklärt Martin Körner, Leiter des Grundsatzreferats für Klimaschutz, Mobilität und Wohnen. „Umso wichtiger war es, das bestehende Angebot zu stabilisieren und keine Verkehrsleistungen abzubauen, wie es in anderen Städten bereits notwendig geworden ist.“

Gleichzeitig sieht der neue Nahverkehrsplan gezielte Maßnahmen vor, um die Leistungsfähigkeit des Systems langfristig zu sichern. Ein zentrales Element ist die verbindliche Grunderneuerung der Schieneninfrastruktur, um die Qualität und Betriebssicherheit der Stadtbahn dauerhaft zu gewährleisten. Darüber hinaus sind mehrere konkrete Ausbauprojekte vorgesehen. Dazu gehören der Einsatz längerer Stadtbahnzüge auf der Linie U1, die Verlängerung der Linie U13 bis nach Hausen sowie der Ausbau der Linie U19 im Zusammenhang mit der Entwicklung des Neckarparks und ihre Verlängerung bis zur Mercedes-Benz-Welt als reguläre Linie. Zudem ist der Bau eines neuen Stadtbahnbetriebshofs in Weilimdorf geplant.

Auch im Busverkehr sind Verbesserungen vorgesehen. Mit der Inbetriebnahme des neuen Flughafenbahnhofs soll die Buslinie 65 zwischen Heumaden und dem Flughafen häufiger verkehren. Außerdem ist geplant, die Buslinie 42 während der Hauptverkehrszeiten künftig im Fünf-Minuten-Takt anzubieten.

Der Nahverkehrsplan ist das zentrale Planungsinstrument für den öffentlichen Personennahverkehr in Stuttgart. Er wird auf Grundlage des baden-württembergischen Gesetzes über die Planung, Organisation und Gestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs sowie des Personenbeförderungsgesetzes erstellt. Mit der nun beschlossenen Fortschreibung legt die Stadt fest, wie Angebot, Qualität und Infrastruktur des Nahverkehrs bis Anfang der 2030er-Jahre gesichert und weiterentwickelt werden sollen.


Schwere Zeiten für BOSCH

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Bosch stellt im schwierigen Geschäftsjahr 2025 Weichen für Zukunft – Strategie 2030: Wettbewerbsfähigkeit sichern und Chancen nutzen

  • Geschäftsentwicklung 2025: Umsatz mit 91 Milliarden Euro stabil / operative EBIT-Rendite mit rund zwei Prozent unter Erwartungen.
  • Wettbewerbsfähigkeit: Kostenlücke reduzieren, Investitionskraft stärken.
  • Strategie 2030: Innovationen und Zukäufe schaffen Geschäftschancen.
  • Softwaregetriebene Mobilität: Auftragsvolumen von zehn Milliarden Euro.
  • Wirtschaftsstandort Europa: Technologieskepsis gefährdet Wohlstand.
  • Bosch-Vorsitzender Hartung: „Unsere langfristige Ausrichtung hilft uns, die wirtschaftlichen Realitäten zu meistern und unsere Chancen zu nutzen.“
  • Bosch-Finanzchef Forschner: „Eine verbesserte Kosten- und Wettbewerbssituation ist die Basis für den künftigen Erfolg von Bosch.“

Stuttgart.| Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch blickt auf ein sehr anspruchsvolles Geschäftsjahr 2025 zurück. Nach vorläufigen Zahlen1 lag der Umsatz mit 91 Milliarden Euro leicht über Vorjahr (2024: 90,3 Milliarden Euro). Wechselkursbereinigt stieg der Umsatz um 4,2 Prozent. Die operative EBIT-Rendite lag mit rund zwei Prozent unter den Erwartungen (2024: 3,5 Prozent). „Die wirtschaftliche Realität spiegelt sich auch in unseren Ergebnissen wider – 2025 war ein schwieriges, teils auch schmerzhaftes Jahr für Bosch“, sagte Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, anlässlich der Veröffentlichung der vorläufigen Geschäftszahlen. „In einem ungünstigen Umfeld arbeiten wir weiter konsequent an unserer Wachstumsstrategie, die zugleich eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit voraussetzt. Wir stellen jetzt die Weichen für die Zukunft.“ Laut Hartung will Bosch auch weiterhin von seiner globalen Präsenz, seiner starken Marke und seiner technologischen Kompetenz profitieren. Das Unternehmen rechnet allerdings mit einem immer intensiveren Wettbewerb unter widrigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Erst für das Jahr 2027 erwartet Bosch deutliche Verbesserungen in einzelnen Märkten.

Maßgeblich für die fehlende Wachstumsdynamik im abgelaufenen Geschäftsjahr waren das schwache konjunkturelle Umfeld sowie die zunehmend anspruchsvolleren Marktbedingungen. Das Ergebnis belasteten ausbleibende Deckungsbeiträge aus fehlenden Umsätzen, gestiegene Zölle sowie erhebliche Rückstellungen für notwendige Strukturanpassungen und die damit verbundenen Personalmaßnahmen. Ziel dieser Restrukturierung ist es, das Unternehmen auch weiterhin wirtschaftlich robust, finanziell unabhängig und zukunftssicher aufzustellen. Dafür bleibt es erforderlich, ein jährliches Umsatzplus von sechs bis acht Prozent bei einer Rendite von mindestens sieben Prozent zu erwirtschaften. Vor dem Hintergrund des aktuellen Umfelds geht Bosch davon aus, anstatt 2026 frühestens von 2027 an sein Renditeziel von sieben Prozent erreichen zu können.

Wettbewerbsfähigkeit: Kostenlücke reduzieren, Investitionskraft stärken

Auch im zurückliegenden Geschäftsjahr verfolgte Bosch weiter konsequent seine langfristige Strategie 2030. Diese sieht neben dem Erreichen der Zielrendite vor, dass das Unternehmen in seinen wesentlichen Märkten in allen Weltregionen zu den drei führenden Anbietern gehört. Das erfordert derzeit insbesondere wettbewerbsfähige Kostenniveaus und nachfrageorientierte Kapazitäten. „Wir arbeiten hart an unseren Sach- und Materialkosten, wir setzen KI noch intensiver ein, um unsere Produktivität zu erhöhen, und wir wägen jede Investition noch sorgfältiger ab als bisher“, betonte Hartung. „Und doch müssen wir, um unsere Wettbewerbsfähigkeit und Investitionskraft dauerhaft zu sichern, auch unsere Personalkosten senken und die Organisation deutlich verschlanken.“ Vor allem der Strukturwandel hin zur Elektromobilität sowie ein sehr hoher Preis- und Wettbewerbsdruck in der globalen Automobilindustrie führten allein in der Unternehmenssparte Mobility weltweit zu einer jährlichen Kostenlücke von rund 2,5 Milliarden Euro – in Bezug zur Zielrendite des Bereichs. Im Zuge dessen kündigte Bosch im vergangenen Geschäftsjahr einen zusätzlichen Abbaubedarf von etwa 13 000 Stellen an. Hartung unterstrich, dass sich die Geschäftsführung der Tragweite dieser Entscheidungen bewusst sei und die Sorgen der Beschäftigten ernst nehme. „Aber auch ein Stiftungsunternehmen muss die Existenzsicherung im Blick behalten und kann betriebswirtschaftliche Realitäten nicht ignorieren.“ Die unumgänglichen Maßnahmen wolle Bosch weiter im engen Austausch mit den Arbeitnehmervertretern und so sozialverträglich wie möglich umsetzen, auch wenn das zunächst viel Geld koste.

Strategie 2030: Innovationen und Zukäufe schaffen Geschäftschancen

Trotz widrigem Umfeld sieht Bosch in vielen Marktsegmenten große Chancen auf eine Belebung des Geschäfts. „Wir gehen davon aus, dass sich die Marktdynamik im entscheidenden Feld der softwaregetriebenen Mobilität zunächst noch verhalten, dann aber vor allem im kommenden Jahrzehnt nachdrücklich beschleunigen wird“, erläuterte Hartung. Das Vehicle Motion Management, eine Software zur zentralen Steuerung von Bremse, Lenkung, Antrieb und Fahrwerk, komme laut Hartung schon jetzt sehr gut im Markt an. Im letzten Jahr konnte Bosch mit Lösungen für das automatisierte Fahren, der dazugehörigen Sensorik und mit zentralen Fahrzeugrechnern Kundenaufträge in Höhe von zehn Milliarden Euro gewinnen und sich damit im globalen Wettbewerb behaupten. Die fortschreitende Integration der neuerworbenen Bereiche im Heizungs-, Lüftungs- und Klimalösungsgeschäft sorgt für eine starke Wachstumsperspektive: Bosch Home Comfort will mittelfristig seinen Umsatz auf acht Milliarden Euro nahezu verdoppeln und ist bereits einer der weltweit größten Anbieter im Markt für das Heizen, Lüften und Kühlen von Wohn- und kleinen Gewerbegebäuden. Der Geschäftsbereich Power Tools beschleunigte seine Produktentwicklungsprozesse und verkürzte damit die Markteinführungszeit um durchschnittlich zwei Monate. Als Teil einer Innovationsoffensive will Power Tools bis 2027 rund 2 000 neue Produkte auf den Markt bringen. Den Einsatz von KI baut Bosch ebenfalls konsequent in allen Geschäftsbereichen aus und stellte zuletzt auf der US-Elektronikmesse CES unter anderem einen KI-fähigen Hochleistungsrechner zur Realisierung eines KI-gesteuerten Auto-Cockpits vor. Bis Ende 2027 will das Unternehmen insgesamt 2,5 Milliarden Euro in KI investiert haben, die sich bereits flächendeckend im Unternehmen findet.

Wirtschaftsstandort Europa: Technologieskepsis gefährdet Wohlstand

Im Wettbewerb der Weltregionen sieht Bosch großes Potenzial in Europa, falls Politik und Gesellschaft die vorhandene Skepsis gegenüber technologischem Fortschritt überwinden könnten. Bosch-Chef Hartung äußerte sich besorgt über die neuesten Ergebnisse des Bosch Tech Compass. Die Umfrage gibt die Einstellung der Bevölkerung zu neuen Technologien in wichtigen Industrieländern wieder. Demnach glauben weniger als zwei Drittel der Deutschen an die positive Wirkung des technischen Fortschritts. In Frankreich sind die Werte sogar noch niedriger. „Das ist ein höchst alarmierendes Zeichen”, erklärte Hartung. „Ein Land kann im globalen Wettbewerb nur bestehen, wenn ein mindestens ausreichender Wille zum technischen Fortschritt erkennbar ist.“ Dazu müssten Wirtschaft, Gesellschaft und Politik mutiger und entschlossener neue Technologiefelder wie Wasserstoff und KI angehen. Bosch werde als eines der innovationsstärksten Unternehmen der Welt seinen Beitrag dazu leisten. Bosch gehört zu den größten Patentanmeldern in Europa und reichte allein im Bereich der KI seit 2018 mehr als 2 000 Patentanmeldungen ein. Mit Blick auf protektionistische Politik sieht Hartung in Europa Handlungsbedarf und fordert vom Gesetzgeber zielgerichtete Local-Content-Regeln. Dadurch könnte ein derzeit deutlich verzerrter Wettbewerb wieder gerechter werden.

Geschäftsverlauf 2025: Weltwirtschaft bremst sektoralen Umsatz

Die schwierige Lage in verschiedenen Fokusmärkten von Bosch wirkte sich auf die Umsatzentwicklung der Unternehmensbereiche aus. „Die schwache Dynamik der Weltwirtschaft bekam 2025 auch Bosch deutlich zu spüren“, sagte Markus Forschner, Geschäftsführer und Finanzchef der Robert Bosch GmbH. „Trotz erheblicher Unsicherheiten und Handelsbarrieren haben wir uns in den meisten Märkten behaupten können.“ Im Unternehmensbereich Mobility lagen die Erlöse von 56 Milliarden Euro mit 0,3 Prozent etwas über Vorjahr. Wechselkursbereinigt ist das ein Umsatzplus von 3,1 Prozent. Der Unternehmensbereich Industrial Technology erzielte Erlöse von 6,5 Milliarden Euro und konnte mit einem knappen Anstieg von 0,9 Prozent sein Umsatzniveau des Vorjahres trotz schwieriger Lage im Maschinenbau und Baugewerbe halten. Wechselkursbereinigt war das sogar ein Zuwachs von 3,2 Prozent. Im Unternehmensbereich Consumer Goods ging der Umsatz zwar um 1,9 Prozent auf 19,9 Milliarden Euro zurück. Wechselkursbereinigt stieg dieser hingegen um 4 Prozent. Maßgeblich für die Entwicklung waren die anhaltende Kaufzurückhaltung bei Verbrauchern. Der Unternehmensbereich Energy and Building Technology erwirtschaftete einen Umsatz von 8,4 Milliarden Euro. Trotz verhaltener Baukonjunktur lag der Umsatz 12,3 Prozent über Vorjahr, wechselkursbedingt ein Plus von 15,3 Prozent. Der Zukauf im Heizungs-, Lüftungs- und Klimalösungsgeschäft konnte den Verkauf des Produktgeschäfts im Geschäftsbereich Building Technologies überkompensieren.

Geschäftsverlauf 2025: Deutliche Währungseffekte im regionalen Umsatz

Auch die Umsatzentwicklung in den Regionen spiegelt die anspruchsvollen Rahmenbedingungen wider. „In allen unseren Weltregionen blieb die Lage angespannt“, erläuterte Forschner. „In Europa hat sich unser Geschäft erneut am schwächsten entwickelt, erfreulicher waren hingegen Amerika und Asien-Pazifik.“ In Europa verzeichnete der Umsatz mit 44,2 Milliarden Euro einen leichten Rückgang. Dieser lag nominal bei 0,6 Prozent. Wechselkursbereinigt ist das ein Zuwachs von 1,5 Prozent. In der Region Amerika stiegen die Erlöse um 3,6 Prozent und erreichten 18,5 Milliarden Euro. Das ist wechselkursbereinigt ein Zuwachs von 9,2 Prozent. In Asien-Pazifik lag der Umsatz bei 28,3 Milliarden Euro. Nominal ist das ein Plus von 1,2 Prozent, wechselkursbereinigt ein Anstieg von 5,6 Prozent.

Mitarbeiterentwicklung 2025: Beschäftigtenanzahl sank um ein Prozent

Zum Stichtag 31.12.2025 beschäftigte die Bosch-Gruppe mit weltweit rund 412 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern etwa 5 400 (rund ein Prozent) weniger als im Vorjahr. Während mit dem Zukauf bei Home Comfort Beschäftigte hinzukamen, reduzierten der erforderliche Personalabbau und der Verkauf bei Building Technologies die Beschäftigtenzahl. Die Anzahl an Mitarbeitenden in Deutschland reduzierte sich am stärksten. Diese ging um circa 6 500 (knapp fünf Prozent) auf gut 123 100 Beschäftigte zurück.

Ausblick 2026: Wettbewerbs- und Preisdruck steigt weiter

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Bosch keine Entspannung. Das Unternehmen geht derzeit für 2026 von einem Wachstum der Weltwirtschaft von 2,3 Prozent aus. „Vieles deutet auf eine leichte Verlangsamung des Weltwirtschaftswachstums hin“, erklärte Forschner. „Der Wettbewerbs- und Preisdruck dürfte nochmals zunehmen und die gestiegenen Zölle sich erstmals im vollen Umfang auswirken.“ Das Unternehmen rechnet mit deutlichen Fortschritten der eingeleiteten Maßnahmen zur Umsetzung seiner Strategie 2030. „Mit der Verbesserung unserer Kosten- und Wettbewerbssituation erwarten wir positive Auswirkungen auf die Rendite“, sagte der Finanzchef. „Bei gleichzeitig verhaltener Konjunktur und ungünstigem Umfeld werden wir unsere Zielrendite von sieben Prozent jedoch frühestens von 2027 an erreichen.“ Der Finanzchef betonte, dass die Arbeit an Ausgaben und Strukturen zwingend erforderlich sei, um Bosch im globalen Wettbewerb zu behaupten und weiter erhebliche Vorleistungen für Zukunftsfelder finanzieren zu können. Bosch lege damit eine bedeutende Basis für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens.


Eigenbedarfskündigung muss nachvollziehbar begründet sein

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Vermieterinnen und Vermieter einer Wohnung können wegen Eigenbedarfs kündigen, damit sie oder nahe Angehörige dort einziehen. Ein Eigenbedarf ist auch dann nachvollziehbar begründet, wenn die seither genutzte Wohnung zwar den Wohnbedarf in gleicher Weise erfüllt, aber verkauft werden soll. Die Wüstenrot Bausparkasse AG, ein Unternehmen der W&W-Gruppe, weist auf ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH VIII ZR 289/23) hin.

Im entschiedenen Fall war der Kläger Eigentümer von drei übereinander liegenden Wohnungen eines Mehrparteienhauses: der vermieteten Wohnung im dritten Obergeschoss, der von ihm selbst genutzten Wohnung im vierten Obergeschoss und der noch nicht ausgebauten Wohnung im Dachgeschoss. Er beabsichtigte, die Dachgeschosswohnung auszubauen, mit der seither von ihm genutzten Wohnung zu verbinden und beide Wohnungen als Einheit zu verkaufen. Während des Umbaus und auch künftig wollte er in die seither vermietete Wohnung im dritten Geschoss einziehen. Er kündigte deshalb wegen Eigenbedarfs. Da die Mieterin nicht freiwillig auszog, klagte er auf Räumung. Beim Landgericht Berlin kam er damit zunächst nicht durch. Dieses wies die Klage mit der Begründung ab, dass es ihm mit der Kündigung lediglich darum gehe, seine seither selbst genutzte Wohnung möglichst günstig zu verkaufen. Der BGH sah diese Begründung nicht als stichhaltig an.

Laut dem BGH genügt es, wenn ein Eigenbedarf vernünftig und nachvollziehbar begründet wird. Vermieter dürften einen Eigenbedarf auch dadurch herbeiführen, dass sie ihre seither genutzte Wohnung verkaufen, selbst wenn sich diese in räumlicher Nähe befinde und ähnlich groß und zugeschnitten sei. Es müsse allerdings die ernsthafte Absicht bestehen, in die seither vermietete Wohnung einzuziehen. Ergänzend wies das Gericht darauf hin, dass es grundsätzlich zu respektieren sei, welchen Wohnbedarf die Vermieter als angemessen ansehen. Missbräuchlich sei eine Kündigung erst dann, wenn der geltend gemachte Wohnbedarf weit überhöht ist oder die Wohnung die Nutzungswünsche des Vermieters oder der Vermieterin nicht erfüllen könne.


Gemeinderat beschließt Bau des Stuttgart Moving Image Center (SMIC)

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Der Gemeinderat hat mit 41 zu 14 Stimmen den Bau des Stuttgart Moving Image Center beschlossen. Ab März 2026 entsteht ein bundesweit einmaliges Haus für Film und Medien. Das SMIC wird Ort für Ausstellungen, Bildung und Innovation, stärkt den Medienstandort und setzt architektonisch wie städtebaulich neue Impulse.

Stuttgart.| Stuttgart baut weiter an seiner Zukunft – und das an einer der sichtbarsten Stellen der Stadt: Der Gemeinderat hat am 29. Januar 2026 den Bau des Stuttgart Moving Image Center (SMIC) beschlossen und damit den Startschuss für ein neues Haus für Film und Medien gegeben. Mit dem SMIC entsteht eine Kultur- und Bildungseinrichtung, die in dieser Form bundesweit einmalig ist. Die Baugrube ist im Wesentlichen fertiggestellt und mit diesem Beschluss ist ein Start der Hochbauarbeiten bereits im März 2026 vorgesehen. Laut Plan wäre das Gebäude im Frühjahr 2029 fertiggestellt und könnte dann in Betrieb gehen.

Als offenes Haus des Erlebens, Lernens und Experimentierens widmet sich das SMIC der zentralen Prägung unserer Zeit: der wachsenden Bedeutung bewegter Bilder und digitaler Medien für Gesellschaft, Kultur, Bildung und Demokratie. Das Haus wird eine hybride, wandelbare Plattform für Ausstellungen, Film, Vermittlung, Produktion und Diskurs – mit Kinosälen, Studios, Laboren, Lern- und Experimentierräumen sowie öffentlichen Aufenthaltsbereichen.

Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper erklärt: “In einer Gesamtabwägung sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass wir den bereits fahrenden Zug nicht mehr stoppen sollten. Wir haben dem Gemeinderat deswegen empfohlen, einen Baubeschluss zu fassen – allerdings mit der Auflage, dass die laufenden Betriebskosten unter anderem in Kooperation mit dem Land Baden-Württemberg deutlich reduziert werden müssen sowie verbunden mit der Auflage, dass bei den Baukosten alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden müssen.”

Der Kulturbürgermeister Dr. Fabian Mayer sagt: “Das SMIC schließt eine Lücke in der deutschen Kulturlandschaft. Es wird ein Haus für das prägende Phänomen unserer Zeit: Ein offener und einladender Ort, an dem sich alle Menschen unserer Stadtgesellschaft kritisch, kreativ, experimentell und neugierig mit Medien und bewegten Bildern auseinandersetzen können. Zudem wird es ein Schaufenster für die Kreativwirtschaft, ein Cluster, dessen Bedeutung gerade in der Region immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die Relevanz eines Hauses dieser Art ist im Informationszeitalter offensichtlich und zentral für einen Kulturbegriff, der Bildung und Teilhabe ganz neu fasst.”

Architektur, Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit

Im Gefüge der Stuttgarter Kulturlandschaft nimmt das SMIC damit eine neue, eigenständige Rolle ein: Es erweitert die bestehende Infrastruktur um einen zukunftsorientierten Ort für Medienkompetenz, Kreativwirtschaft und kulturelle Innovation. Zugleich stärkt es den Medien- und Filmstandort Stuttgart und die Region, die mit der Filmakademie Baden-Württemberg, der Hochschule der Medien oder dem Internationalen Trickfilmfestival sichtbar ist.

Ein besonderer Akzent liegt auch auf der Architektur des Neubaus. Der Entwurf der Arbeitsgemeinschaft Delugan Meissl Associated Architects (Wien) und Wenzel + Wenzel (Karlsruhe) sieht ein offenes, transparentes Gebäude vor, das die vielfältigen Nutzungen sichtbar miteinander verbindet. Die szenografische Ausgestaltung des Gebäudes durch das Stuttgarter Atelier Brückner bildet seine symbiotische Einheit mit der Gebäudearchitektur. Prägende Elemente sind unter anderem die Medienfassade, die das Gebäude selbst zum Kommunikationsmedium macht, sowie ein innovatives Tragwerkskonzept, das den scheinbar schwebenden Charakter des Gebäudes ermöglicht. Das Haus wird als IBA’27-Baustellenprojekt bereits während der Bauphase neue Perspektiven auf zeitgemäßen Kulturbau und die hochspannende Tragkonstruktion sichtbar machen.

Städtebaulich setzt das SMIC ein starkes Signal an einer der markantesten Stellen der Innenstadt – zwischen Leonhardskirche und einem Mobilitäts-Hub von Breuninger. Hier entsteht ein neues verbindendes Element, das zur Aufwertung und Belebung der Leonhardsvorstadt und zur Verlängerung der Kulturmeile beiträgt. Das Gebäude leistet einen wichtigen Beitrag zur Stadtbildreparatur entlang der B14 und wird künftig mit öffentlichen Nutzungen, Gastronomie und neuen Aufenthaltsqualitäten in den Stadtraum ausstrahlen.

Der Neubau wird zudem hohe ökologische Standards erfüllen: Rund 25 Prozent der Gebäudehülle werden begrünt, Photovoltaik wird in Dach und Fassade integriert, und das energetische Konzept unterschreitet die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes deutlich.

Bislang sind schon Leistungen in Höhe von rund 15 Millionen Euro vergeben, wovon rund zehn Millionen Euro ausgezahlt sind. Die veranschlagten Gesamtkosten für den Bau des SMIC betragen nach aktuellem Stand rund 115 Millionen Euro brutto. Darin enthalten sind neben den eigentlichen Baukosten auch Risikopuffer und Prognosen für Baupreissteigerungen. Eine erste Tranche aus mehreren Bauaufträgen kann rund acht Millionen Euro unter der Kostenerwartung vergeben werden.


Deutsches Vergiftungsregister geht an den Start

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Entstehung einer zentralen Datenbasis am BfR: Daten sammeln, Leben retten

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nimmt das Deutsche Vergiftungsregister (DVR) offiziell in Betrieb. Mit der bundesweiten Erfassung und Auswertung von Vergiftungsfällen entsteht erstmals eine zentrale Datenbasis, die Gesundheitsrisiken früher erkennen und Gegenmaßnahmen schneller einleiten lässt. Ziel des Registers ist es, Vergiftungsgefahren systematisch zu erfassen, Trends sichtbar zu machen und dadurch Leben zu retten. Die Daten können u. a. dafür genutzt werden, um Verbraucherinnen und Verbraucher besser über gesundheitliche Risiken zu informieren und so Vergiftungen zu vermeiden. Beispiele dafür sind häufig vorkommende Unfälle bei Kindern zum Beispiel durch Verschlucken von Reinigungsmitteln oder giftigen Pflanzen. Trotz hoher Fallzahlen fehlte bislang eine umfassende, einheitliche Datenquelle. Mit dem DVR wird diese Lücke nun geschlossen. „Das Deutsche Vergiftungsregister ist ein Meilenstein für den gesundheitlichen Verbraucherschutz“, sagt Dr. Yuri Bruinen de Bruin, Leiter des Vergiftungsregisters am BfR. „Wir haben nun die Grundlage dafür geschaffen, Vergiftungsmeldungen der Giftinformationszentren und anderer Quellen zentral zu erfassen. Diese Daten helfen uns, Risiken früher zu erkennen und gezielt zu handeln.“

Das DVR umfasst eine zentrale Datenbank, in der die Vergiftungsmeldungen aus den sieben Giftinformationszentren (GIZ), den Unfallversicherungsträgern und die ärztlichen Mitteilungen zusammenfließen werden. Derzeit werden dem BfR etwa 8.000 Vergiftungsfälle pro Jahr gemeldet, vorwiegend von Unfallversicherungsträgern. In den GIZ werden jährlich etwa 200.000 Fälle mit Relevanz für das DVR erfasst. Mit der Etablierung des zentralen Informationssystems am BfR ist eine Voraussetzung für die nun vorgesehene Einbindung dieser Daten geschaffen. Im Register werden Informationen über Art des Stoffes, Expositionsweg (Aufnahme durch Verschlucken, Einatmen usw.), Schweregrad der Vergiftung, medizinische Maßnahmen und weitere relevante Faktoren erfasst. Die Datenerhebung erfolgt nach klaren gesetzlichen Vorgaben. Durch die Etablierung eines standardisierten Meldesystems in Zusammenarbeit mit den GIZ wird gewährleistet, dass bundesweit vergleichbare und wissenschaftlich belastbare Informationen für Auswertungen zur Verfügung stehen werden.

Mit dem DVR kann das BfR Häufungen bestimmter Vergiftungen frühzeitig erkennen, schnellere Bewertungen von Gesundheitsgefahren vornehmen, zielgerichtete Empfehlungen herausgeben und die Forschung zu toxikologischen Risiken unterstützen. Perspektivisch entsteht mit dem DVR die Grundlage für ein bundesweites Vergiftungs-Frühwarnsystem. Die kontinuierliche Auswertung der Daten soll dazu beitragen, Risiken frühzeitig zu erkennen – etwa durch neue Produkte auf dem Markt, Trends oder saisonale Muster.


Polizei-Report Stuttgart | Woche 05

Quelle: ots

Stuttgart-Feuerbach: Beim Wenden zusammengestoßen – Zeugen gesucht
Bei einem Verkehrsunfall in der Steiermärker Straße haben sich am späten Samstagabend (31.01.2026) insgesamt vier Personen Verletzungen zugezogen. Ein 36 Jahre alter Mann fuhr gegen 23.30 Uhr mit seinem Audi A6 auf dem rechten Fahrstreifen auf der Steiermärker Straße in Richtung Weilimdorf. Er setzte auf Höhe der Bregenzer Straße unvermittelt zum Wenden an und kollidiert mit einem VW Golf eines 24 Jahre alten Mannes welcher mit mutmaßlich überhöhter Geschwindigkeit den linken Fahrstreifen befuhr. Durch den Zusammenstoß wurde der 26 Jahre alte Mitfahrer und der Fahrer des Audi leicht verletzt. Der Fahrer des VW wurde ebenfalls leicht verletzt, sein 20 Jahre alter Mitfahrer schwer. Rettungskräfte kümmerten sich um die Verletzten und brachten sie in Krankenhäuser. Der Schaden beträgt mehrere Zehntausend Euro. Während der Unfallaufnahme war die Steiermärker Straße zwischen Leobener Straße und Bregenzer Straße in beiden Richtungen gesperrt. Zeugen des Unfalls werden gebeten sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizeiinspektion Stuttgart zu melden.

Stuttgart- Rems-Murr-Kreis / Landkreis Esslingen / Dortmund: 15 Schusswaffen sichergestellt – Vier Tatverdächtige in Haft
Polizeibeamte haben am Donnerstag (29.01.2026) in mehreren Landkreisen Durchsuchungen durchgeführt und 15 Schusswaffen beschlagnahmt. Umfangreiche Ermittlungen im Bereich der organisierten Kriminalität brachten die Beamten auf die Spur von sechs Tatverdächtigen. Mit Hilfe von Spezialkräften durchsuchten die Ermittler die Wohn- und Geschäftsräume der Männer im Alter 28 bis 70 Jahren. Die Beamten nahmen die Tatverdächtigen vorläufig fest und beschlagnahmten die Waffen und weiteres umfangreiches Beweismaterial. Dieses bedarf nun der Auswertung. Zwei 34 und 41 Jahre alte Männer mit türkischer Staatsangehörigkeit, ein 28-Jähriger mit bosnischer und ein 32-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Freitag (30.01.2026) einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehle wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Waffengesetz und wies die Tatverdächtigen in Justizvollzugsanstalten ein. Die beiden weiteren Tatverdächtigen setzten die Beamten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß. Weitere, über die Pressemitteilung hinausgehende Informationen können derzeit nicht mitgeteilt werden, da die Ermittlungen weiter andauern.

Stuttgart-Feuerbach: Mutmaßlicher Ladendieb bedroht Personal
Polizeibeamte haben am Donnerstagnachmittag (29.01.2026) einen 32 Jahre alten Mann festgenommen, der in einem Discounter an der Thomas-Mann-Straße Lebensmittel sowie Alkohol gestohlen und anschließend das Personal bedroht haben soll. Der Tatverdächtige betrat gegen 15.15 Uhr den Discounter und soll Lebensmittel sowie Alkohol in seine Jackentasche gesteckt haben. An der Kasse soll er dann lediglich einen Teil der Waren bezahlt haben. Zwei Detektive sprachen den 32-Jährigen nach der Kasse an und brachten ihn in ihr Büro. Dort soll der Tatverdächtige ein Multitool aus seiner Tasche gezogen und die beiden Detektive damit bedroht haben. Alarmierte Polizeibeamte nahmen den Tatverdächtigen daraufhin fest. Der 32-Jährige, dessen Staatsangehörigkeit ungeklärt ist, wurde am Freitag (30.01.2026) auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl in Vollzug setzte und den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt einwies.

Stuttgart-Stammheim: Versuchter Raub auf Imbiss – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Mann hat am Donnerstagabend (29.01.2026) versucht, einen 52 Jahre alten Mann in einem Imbiss an der Freihofstraße auszurauben. Der Unbekannte betrat den Imbiss gegen 22.20 Uhr und forderte den 52-jährigen Gastronom unter Vorhalt eines Messers auf, ihm die Kasse zu übergeben. Als der 52-Jährige eine gleichaltrige Mitarbeiterin anwies, die Polizei zu rufen, flüchtete der Unbekannte in Richtung Fliegenweg. Der Täter war etwa 20 bis 25 Jahre alt, 170 Zentimeter groß und schlank. Er hatte einen dunklen Teint und schwarze Augen. Er trug eine schwarze Jogginghose, einen schwarzen Kapuzenpullover und einen medizinischen blauen Mund-Nasen-Schutz. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Vaihingen /-Süd /-Weilimdorf: Einbrecher von Bewohnern überrascht – Zeugen gesucht
Unbekannte sind am Donnerstagabend (29.01.2026) oder am Freitagfrüh (30.01.2026) in ein Einfamilienhaus an der Steigstraße und in zwei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern an der Mörikestraße und Matthäusstraße eingebrochen. An der Steigstraße hebelte ein Einbrecher gegen 19.00 Uhr die Terrassentür des Einfamilienhauses auf und traf im Schlafzimmer auf die Bewohnerin. Hierauf ergriff er die Flucht. Ob etwas gestohlen wurde, ist Gegenstand der Ermittlungen. An der Matthäusstraße versuchten die Einbrecher gegen 01.00 Uhr die Tür einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus zu öffnen. Hier konnte die Bewohnerin ebenfalls die Einbrecher in die Flucht schlagen, indem sie das Öffnen der Tür von innen verhinderte. An der Mörikestraße hebelten die Täter zwischen 17.00 Uhr und 20.45 Uhr die Terrassentür einer Wohnung auf. Sie durchwühlten die Wohnung und stahlen Schmuck. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Süd: 53-Jährigen ausgeraubt – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Mann hat am Donnerstagabend (29.01.2026) einen 53-Jährigen Mann geschlagen und anschließend bestohlen. Der Unbekannte soll den Mann vor einem Kiosk in der Böblinger Straße angesprochen und ihn nach Tabletten gefragt haben. Als er dies verneinte, folgte der Unbekannte den Mann bis in die Böheimstraße. Dort schlug er ihn mehrmals in den Rücken und verletzte ihn hierbei leicht. Anschließend stahl der Unbekannte seine Umhängetasche, in der sich ein Geldbeutel, ein Handy und eine Brille befand. Der Täter floh anschließend in unbekannte Richtung. Er war zirka 170 Zentimeter groß, schlank, etwa 30 Jahre alt und trug einen Bart. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: 19-Jährige sexuell belästigt – Tatverdächtigen vorläufig festgenommen
Ein 43-Jähriger Mann soll am Donnerstagabend (29.01.2026) eine 19-Jährige Frau sexuell belästigt haben. Der Mann kam der Frau, die mit einer Freundin auf der Königstraße unterwegs war, gegen 20.00 Uhr entgegen und soll ihr beim Vorbeigehen über das Gesäß gestrichen haben. Die Frau teilte dies daraufhin in der Nähe befindlichen Polizeibeamten mit. Diese nahmen den Mann in Tatortnähe vorläufig fest und setzen ihn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß.

Stuttgart-Zuffenhausen: Sechs Fahrzeuge beschädigt und 120.000 Euro Schaden
Bei einem Unfall am Donnerstagabend (29.01.2026) in der Kirchtalstraße ist ein Sachschaden in Höhe von rund 120.000 Euro entstanden. Ein 23 Jahre alter Mercedes-Fahrer war gegen 19.40 Uhr in der Kirchtalstraße Richtung Zabergäustraße unterwegs. An der Kreuzung zur Bönnigheimer Straße stieß er mit einem Taxi eines 40-Jährigen zusammen, der in Richtung Ludwigsburger Straße unterwegs war. Ersten Erkenntnissen zufolge soll der 23-Jährige mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in die Kreuzung eingefahren sein. Durch den Zusammenstoß prallte das Taxi des 40-Jährigen in einen Pizza Imbiss und der Mercedes gegen eine am Straßenrand geparkte Mercedes E-Klasse, in dem eine 49-jährige Frau saß, die durch den Aufprall leicht verletzt wurde. Die E-Klasse stieß anschließend gegen eine Hauswand und gegen einen vor ihr geparkten Toyota, der wiederum auf einen Jeep geschoben wurde. Der Taxifahrer erlitt ebenfalls leichte Verletzungen. Ein Volvo, der ebenfalls am Straßenrand geparkt war, wurde durch umherfliegende Fahrzeugteile leicht beschädigt. Da der Verdacht bestand, dass der 23-jährige Mercedes-Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, musste er neben einer Blutprobe abgeben, sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Stuttgart-Feuerbach: Cannabis an Minderjährige verkauft – Tatverdächtigen festgenommen
Polizeibeamte haben am Mittwoch (28.01.2026) einen 19 Jahre alten Mann festgenommen, der in der Krailenshaldenstraße Cannabis an ein 14 Jahre altes Mädchen verkauft haben soll. Beamte der Bundespolizei kontrollierten den 19-Jährigen und zwei 14-Jährige gegen 19.45 Uhr, wobei sich der Verdacht erhärtete, dass der 19-Jährige einer der Minderjährigen zuvor Cannabis verkauft haben soll. Nach Übernahme des Sachverhalts durch Beamte des Polizeipräsidiums Stuttgart nahmen sie den 19-Jährigen vor Ort fest. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden sie 843 Gramm Marihuana, 103 Gramm Haschisch, eine kleine Menge Kokain, einige Subutex-Tabletten und über 10.000 Euro Bargeld. Sie beschlagnahmten die Dinge, ebenso wie eine Gasdruckwaffe. Da der Verdacht bestand, dass die Mutter des 19-Jährigen zuvor weiteres Betäubungsmittel in der Wohnung vernichtet hatte, nahmen sie auch die 50-Jährige vorläufig fest, setzten sie aber nach Durchführung der Maßnahmen wieder auf freien Fuß. Der 19-Jährige mit ukrainischer Staatsangehörigkeit wird im Laufe des Donnerstags (29.01.2026) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt.

Stuttgart-Hedelfingen: Mutmaßliche bewaffnete Rauschgifthändler leisten Widerstand
Polizeibeamte haben am Mittwochabend (28.01.2026) zwei Männer im Alter von 19 und 22 Jahren in Hedelfingen festgenommen, die mit Haschisch gehandelt haben sollen. Polizeibeamte entdeckten die beiden Männer gegen 17.45 Uhr am Hedelfinger Platz und führten eine Personenkontrolle durch. Der 22-Jährige ergriff sofort die Flucht und soll hierbei eine Schusswaffe weggeworfen haben. Ein 33-jähriger Beamter folgte ihm und nahm ihn im Alosenweg fest. Gegen seine Festnahme soll sich der Tatverdächtige gewehrt und den Beamten beleidigt haben. Seinen 19-jährigen mutmaßlichen Komplizen hinderten ein 25 Jahre alter Beamter und seine 29-jährige Kollegin an der Flucht. Während er gegen seine Festnahme ebenfalls Widerstand geleistet haben soll, verlor auch er eine Schusswaffe. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten rund 57 Gramm Haschisch und über 1000 Euro mutmaßliches Dealergeld. Beim 22-Jährigen fanden sie kurze Zeit später ebenfalls einige Gramm Haschisch. Bei anschließenden Durchsuchungen eines Fahrzeugs und der Wohnungen der Tatverdächtigen fanden Polizeibeamte rund ein halbes Kilogramm Haschisch und beschlagnahmten es. Der 19-Jährige mit irakischer Staatsangehörigkeit und der 22-Jährige mit deutscher und türkischer Staatsangehörigkeit werden im Laufe des Donnerstags (29.01.2026) auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt.

Stuttgart-Bad Cannstatt/-Plieningen: Mutmaßlich betrunken Unfall verursacht und geflüchtet – Zeugen und Geschädigte gesucht
Eine 53 Jahre alte Frau soll am Mittwochabend (28.01.2026) während ihrer Fahrt von Bad Cannstatt nach Plieningen einen Unfall verursacht und andere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Die 53-Jährige fuhr gegen 20.00 Uhr mit ihrem Kia von der Brombergstraße in Richtung Plieningen. An einem bislang unbekannten Ort, aber noch vor Erreichen der Stadtbahnhaltestelle Ruhbank, verunfallte sie mit einem bislang unbekannten Gegenstand und beschädigte ihr eigenes Fahrzeug damit erheblich. In der Mittleren Filderstraße fuhr ein 23-jähriger VW-Fahrer hinter der 53-Jährigen, als diese plötzlich stark abgebremst haben und in den Gegenverkehr geraten sein soll. Kurz darauf löste sich ein loses Fahrzeugteil des Kia und beschädigte den dahinterfahrenden VW des 23-Jährigen. In Plieningen soll die 53-Jährige daraufhin das Steuer an einen 52-jährigen Mann übergeben haben. Polizeibeamte kontrollierten das Fahrzeug einige Minuten später im Bereich der Eisenbahnstraße. Da die 53-Jährige ersten Erkenntnissen zufolge unter Alkoholeinfluss gestanden haben soll, musste sie neben ihrem Führerschein auch eine Blutprobe abgeben. Zeugen, insbesondere Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des Kia gefährdet oder geschädigt wurden, werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903400 beim Polizeirevier 4 Balinger Straße zu melden.

Stuttgart-Mitte: 28-Jähriger von mehreren Unbekannten ausgeraubt – Zeugen gesucht
Eine Gruppe unbekannter Männer hat am Mittwochabend (28.01.2026) einen 28 Jahre alten Mann im Oberen Schlossgarten geschlagen und ausgeraubt. Fünf Männer der Gruppe gerieten gegen 22.45 Uhr mit dem 28-jährigen Mann in Streit, in dessen Verlauf sie den Mann schlugen und auf ihn eintraten. Anschließend stahlen zwei weitere Männer ein Handy und Marihuana aus seiner Tasche. Rettungskräfte kümmerten sich um den verletzten Mann und brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Männer sollen zirka 30 bis 40 Jahre alt gewesen sein und Wintermützen getragen haben. Einer der Täter trug eine auffällige rote/orangene Jacke. Nach der Tat flohen die Täter in unbekannte Richtung. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Nord: 31-Jährige tot in Wohnung gefunden – Tatverdächtigen festgenommen
Polizeibeamte haben am Dienstagvormittag (27.01.2026) in einer Wohnung an der Türlenstraße die Leiche einer 31 Jahre alten Frau entdeckt. Nachdem die Frau nicht an ihrer Arbeitsstelle erschienen war, meldete eine Vorgesetzte die Frau gegen 10.30 Uhr als vermisst. Alarmierte Beamte betraten daraufhin die Wohnung und entdeckten die Leiche. Eine am Mittwoch (28.01.2026) durchgeführte Obduktion ergab, dass die Frau gewaltsam zu Tode kam. Im Zuge der Ermittlungen nahm die Polizei einen 32 Jahre alten Bekannten der Toten fest. Er wurde am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl erließ und den 32-Jährigen mit palästinensischen Wurzeln und ungeklärter Staatsangehörigkeit in eine Justizvollzugsanstalt einwies. Die Ermittlungen zum genauen Tatablauf und den Hintergründen der Tat dauern an.

Stuttgart-West: Sattelzug und Linienbus zusammengestoßen
Beim Zusammenstoß eines Sattelzugs und eines Linienbusses in der Rotenwaldstraße ist am Mittwochnachmittag (28.01.2026) nach ersten Schätzungen ein Schaden von mehreren 10.000 Euro entstanden. Ein 26 Jahre alter Mann war mit seinem Lastwagen kurz nach 14.00 Uhr in der Rotenwaldstraße in stadtauswärtiger Richtung unterwegs. Im Bereich des Westbahnhofes fuhr er den ersten Ermittlungen zufolge über eine rote Ampel und stieß mit einem Linienbus der Linie 50 zusammen, der aus einer Buswendeschleife herausfuhr. Verletzt wurde niemand. Während der Unfallaufnahme kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Illegales Glücksspiel – 19 Tatverdächtige vorläufig festgenommen
Polizeibeamte haben in der Nacht zum Dienstag (27.01.2026) 18 Männer und eine Frau vorläufig festgenommen, die im Verdacht stehen, illegalem Glücksspiel nachgegangen zu sein. Polizeiliche Ermittlungen führten auf die Spur einer Büroräumlichkeit an der Mercedesstraße, in der illegales Glückspiel betrieben werden soll. Nachdem das Amtsgericht Stuttgart Durchsuchungsbeschlüsse angeordnet hatte, durchsuchten die Beamten in der Nacht die Büroräumlichkeit, sowie die Wohnanschriften der Tatverdächtigen. In der Büroräumlichkeit fanden die Beamten über 100.000 Euro Bargeld und beschlagnahmten es. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten sie die Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß.

Stuttgart-Mitte: Frau ausgeraubt – Zeugen gesucht
Drei unbekannte Männer haben am Dienstagabend (27.01.2026) in der Heustraße eine 66-jährige Frau beraubt. Die Männer hielten die Frau im Bereich der Kreuzung Büchsenstraße gegen 20.40 Uhr fest und hielten ihr den Mund zu. Daraufhin entrissen sie der Frau vier Umhängetaschen mit persönlichen Dokumenten und Bargeld. Danach flüchteten die Männer in unbekannte Richtung. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Ost: Angeblicher Bankmitarbeiter erbeutet mehrere zehntausend Euro
Ein unbekannter Telefontrickbetrüger hat am Dienstag (27.01.2026) eine 76 Jahre alte Frau aus Stuttgart-Ost um mehrere zehntausend Euro betrogen. Die 76-Jährige erhielt einen Telefonanruf eines angeblichen Bankmitarbeiters. Dieser brachte die Seniorin durch geschickte Gesprächsführung dazu, ihre Online-Banking-Zugangsdaten preiszugeben. Dazu gaukelte er der 76-Jährigen vor, dass er unberechtigte Kontobewegungen überprüfen müsse. Später stellte die 76-Jährige unberechtigte Überweisungen in Höhe von 60.000 Euro auf ihren Konten fest und alarmierte die Polizei.

Stuttgart-West: Fahrzeugfahrer vor Kontrolle geflüchtet – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Fahrer eines grauen BMW ist am Dienstagmorgen (27.01.2026) vor einer Verkehrskontrolle geflüchtet. Der Fahrer missachtete gegen 10.25 Uhr die Geschwindigkeitsbegrenzung im Schwabtunnel, weshalb Polizeibeamte ihn kontrollieren wollten. Der Fahrer hielt erst an, flüchtete aber in Richtung Westbahnhof als die Polizeibeamten an das Fahrzeug herantraten und nach den Dokumenten fragten. Ermittlungen ergaben, dass die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen mit Heidelberger Kennung (HD) als gestohlen gemeldet worden waren. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizeiinspektion zu melden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Ladendieb wehrt sich gegen seine Festnahme
Polizeibeamte haben am Montag (26.01.2026) in einem Supermarkt an der Bottroper Straße einen 36 Jahre alten Mann festgenommen, der zuvor Waren im Wert von rund fünf Euro gestohlen haben soll. Der Mann bezahlte gegen 17.30 Uhr Alkoholika an der Kasse und wollte den Laden anschließend verlassen. Hier sprach ihn ein Ladendetektiv an, da dieser beobachtet hatte, wie der 36-Jährige eine Getränkedose und Lebensmittel in seine Tasche gesteckt haben und nicht bezahlt haben soll. Es entwickelte sich ein Gerangel zwischen den beiden, bei dem der 36-Jährige auch den Ladendetektiv geschlagen haben soll. Der Ladendetektiv hielt den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizeibeamten fest, die ihn festnahmen. Der wohnsitzlose Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit soll im Laufe des Dienstags (27.01.2026) auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt werden.

Stuttgart-Süd: Wohnungsbrand
In einer Dachgeschosswohnung in der Hohentwielstraße ist am Montagabend (26.01.2026) aus bislang nicht geklärter Ursache ein Brand ausgebrochen. Ein Bewohner des Hauses bemerkte gegen 22.45 Uhr Rauch im Haus und verständigte die Polizei. Die Feuerwehr fand die Bewohnerin in der Brandwohnung vor und rettete sie aus der Wohnung. Diese bleibt bis auf weiteres unbewohnbar. Rettungskräfte brachten die Bewohnerin mit dem Verdacht einer Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus. Der Schaden beläuft sich auf rund 300.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Stuttgart-Weilimdorf: Wer hatte Grün? – Zeugen gesucht
Bei einem Verkehrsunfall am Montagabend (26.01.2026) an der Kreuzung Flachter Straße / Gerlinger Straße ist ein Sachschaden von rund 10.000 Euro entstanden. Eine 47-jährige Frau fuhr gegen 17.30 Uhr mit ihrem VW in der Bundesstraße 295 Richtung Stuttgart-Feuerbach. An der Kreuzung zur Flachter Straße stieß sie mit dem BMW einer 48-jährigen Frau zusammen, die Richtung Gerlinger Straße fuhr. Beide machten unterschiedliche Angaben zum Unfallhergang. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903800 bei dem Polizeirevier 8 Kärntner Straße zu melden.

Stuttgart-Sillenbuch/-West/-Süd: Einbrecher unterwegs – Zeugen gesucht
Unbekannte sind zwischen Samstag (17.01.2026) und Sonntag (25.01.2026) in Häuser und Wohnung am Sonnenweg, an der Rötestraße und Im Unteren Kienle eingebrochen. Am Sonnenweg gelangten die Täter zwischen Freitag (23.01.2026), 10.00 Uhr und Samstag (24.01.2026), 12.15 Uhr, über eine Kellereingangstür in eine Doppelhaushälfte. Sie durchwühlten sämtliche Räume und stahlen einen Tresor, mit dem sie flüchteten. Im Tresor waren unter anderem Schmuck und andere Wertgegenstände im Wert von mehreren Zehntausend Euro. An der Rötestraße schlugen die Unbekannten am Samstag (24.01.2026) zwischen 17.30 Uhr und 19.15 Uhr das Terrassenfenster ein. Sie durchwühlten auch hier sämtliche Räume und erbeuteten Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren Zehntausend Euro. Im Unteren Kienle schlugen die Täter zwischen Samstag (17.01.2026) und Sonntag (25.01.2026) die Scheibe einer Terrassentür ein, um in das Gebäude zu gelangen. Sie stahlen Schmuck im Wert von mehreren Hundert Euro und flüchteten unerkannt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

A8 Stuttgart: umfangreiche Einsatzmaßnahmen nach Fahrzeugbrand
Ein 26-Jähriger fuhr am Sonntagnachmittag (25.01.2026) kurz nach 15:00 Uhr mit seinem Transporter der Marke Opel auf der Bundesautobahn 8 (BAB 8) in Fahrtrichtung München. Zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen hielt er den Transporter aufgrund eines technischen Defekts in einer Nothaltebucht an und stieg mit seinen drei Mitfahrern aus. Aus noch nicht geklärter Ursache geriet der geparkte Opel in Vollbrand. Dabei trat Kraftstoff aus dem Tank aus, lief über die gesamte Fahrbahn und entzündete sich, so dass eine Feuerwand auf der Autobahn entstand. Einsatzkräfte der Feuerwehr gelang es, das brennende Fahrzeug sowie den Brand auf der Fahrbahn zu löschen und die ausgelaufenen Betriebsstoffe zu binden. Aufgrund der Minustemperaturen gefroren Kraftstoff, Löschwasser, Löschschaum sowie das Bindemittel auf der Fahrbahnoberfläche, so dass diese spiegelglatt war und zunächst abgestreut werden musste. Anschließend reinigte die Autobahnmeisterei die Fahrbahn von den Verschmutzungen.
Die vier Insassen des Opel-Transporters wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt.
Die aufwändigen Lösch- und Aufräumarbeiten dauerten insgesamt rund vier Stunden und verursachten Rückstau auf der BAB 8 in beide Fahrtrichtungen. Auf der Richtungsfahrbahn Karlsruhe war für den Löscheinsatz der Feuerwehr der linke und mittlere Fahrstreifen bis gegen 15:45 Uhr gesperrt, der Verkehr wurde auf dem rechten Fahrstreifen und dem Standstreifen an der Einsatzstelle vorbeigeleitet. Die Fahrbahn in Richtung München war bis gegen 17:15 Uhr voll gesperrt, anschließend konnte ein Fahrstreifen freigegeben werden. Erst gegen 19:20 Uhr waren die Arbeiten komplett abgeschlossen und die Fahrbahn in Richtung München wieder vollständig befahrbar.
Die Arbeit der Einsatzkräfte wurde mehrfach dadurch erschwert, dass Autofahrende die Autobahn im Bereich Oberaichen illegal verließen, keine Rettungsgasse bildeten oder gar selbst die Rettungsgasse befuhren. Außerdem kamen streitende Autofahrer sowie Pannenfahrzeuge im Stau hinzu, die die polizeilichen Einsatzkräfte beschäftigten.


Polizei-Report Kreis Esslingen | Woche 05

Quelle: ots

Esslingen: Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen und mehreren Verletzten
Ein Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen hat sich am Samstagnachmittag in Esslingen ereignet. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr der 23-jährige Lenker eines VW Touareg gegen 14.15 Uhr die Landesstraße 1195 von Berkheim kommend in Richtung Oberesslingen. Auf Höhe der Einmündung Hammerschmiede erkannte er mutmaßlich zu spät, dass sich der Verkehr auf der zweispurigen Landesstraße aus Richtung Adenauerbrücke zurückstaute. Um eine Kollision mit dem auf dem linken Fahrstreifen verkehrsbedingt wartenden Skoda Octavia eines 34-Jährigen zu verhindern, versuchte der VW-Fahrer nach links auszuweichen. Hierbei streifte er den Skoda, woraufhin der VW auf die Gegenfahrbahn abgewiesen wurde und dort frontal mit dem ebenfalls verkehrsbedingt wartenden Renault Twingo eines 30-Jährigen zusammenstieß. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Renault mehrere Meter nach hinten geschoben. Drei Mitfahrer im Alter zwischen 33 und 35 Jahren in dem mit insgesamt fünf Personen besetzten Skoda erlitten leichte Verletzungen und wurden vom Rettungsdient in ein Krankenhaus gebracht. Die beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Insgesamt wird der entstandene Sachschaden auf circa 26.000 Euro beziffert. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Unfallörtlichkeit zeitweise gesperrt werden, dies hatte leichte Verkehrsbehinderungen zur Folge.

Filderstadt-Sielmingen: Schmuck gestohlen
Ein Wohnhaus in der Silcherstraße ist am Samstag ins Visier eines Einbrechers geraten. Der Unbekannte verschaffte sich in der Zeit zwischen 17 Uhr und 0.30 Uhr Zutritt zum Gebäude und suchte im Inneren nach Wertgegenständen. Nach derzeitigem Kenntnisstand entwendete der Kriminelle unter anderem Schmuck. Das Polizeirevier Filderstadt hat mit Unterstützung von Spurensicherungsexperten der Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen

Leinfelden-Echterdingen: Zigarettenautomat aufgebrochen und leergeräumt
In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde ein Zigarettenautomat in der Steinbeisstraße aufgebrochen. Nachdem die unbekannten Täter den Automaten mit einem Trennschleifer gewaltsam geöffnet hatten, entwendeten sie im Anschluss sämtliche Zigarettenpackungen. Der Wert des Diebesgutes kann bislang nicht beziffert werden. Der Polizeiposten Leinfelden-Echterdingen hat die Ermittlungen übernommen.

Denkendorf: Vandalen unterwegs
Samstagnacht, gegen 23.30 Uhr, sind in der Goethestraße drei Pkw durch bislang unbekannte Täter beschädigt worden. Eine Zeugin konnte beobachten, wie eine dreiköpfige Gruppe gegen die geparkten Fahrzeuge trat und hierbei polizeifeindliche Parolen skandierte. Die verständigte Polizei konnte nach einem weiteren Hinweis in naher Umgebung zwei Heranwachsende feststellen, die inhaltsgleiches Geschrei wie die Täter der Sachbeschädigung von sich gaben. Inwieweit die beiden 18- und 19-Jährigen in Verbindung mit den beschädigten Pkw stehen, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Es wird von einem Gesamtschaden von etwa 500 Euro ausgegangen.

Nürtingen: In Wohnhaus eingebrochen
In ein Einfamilienhaus in der Unteren Wengertstraße im Stadtteil Raidwangen ist in den vergangenen Tagen eingebrochen worden. In der Zeit zwischen Mittwochmittag und Samstagnachmittag verschaffte sich ein Krimineller über eine gewaltsam geöffnete Terrassentür Zutritt zum Gebäude und durchsuchte das Inventar nach Stehlenswertem. Außerdem wurde durch den Unbekannten ein Tresor aufgebrochen. Entwendet wurden nach derzeitigem Kenntnisstand Bargeld und Edelmetalle. Das Polizeirevier Nürtingen hat unter Hinzuziehung von Spezialisten der Spurensicherung die Ermittlungen aufgenommen.

Kirchheim unter Teck: Unter Alkoholeinfluss Unfall verursacht
Eine leicht verletzte Person und zwei nicht mehr fahrbereite Fahrzeuge sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstagabend auf der Bundesstraße 465 zugetragen hat. Eine 54-Jährige befuhr gegen 19.15 Uhr mit ihrem VW Touran die B 465 von Kirchheim kommend in Fahrtrichtung Owen. An der Einmündung zur Auffahrt der BAB 8 bog sie nach links ab, missachtete hierbei jedoch eine rote Ampel und kollidierte in der Folge mit dem ordnungsgemäß entgegenkommenden Mercedes einer 36-Jährigen. Durch den Zusammenstoß wurde der VW zunächst auf eine Verkehrsinsel abgewiesen und kam erst nach mehreren Metern zum Stehen. Der Mercedes drehte sich und kam schlussendlich auf der Fahrbahn zum Endstand. Die Mercedes-Fahrerin wurde durch den Aufprall leicht verletzt, musste aber nicht ärztlich behandelt werden. Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass die Unfallverursacherin unter Alkoholeinfluss stand. Eine Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit ergab einen vorläufigen Atemalkoholwert von knapp unter einem Promille, weshalb eine Blutentnahme angeordnet werden musste. Die beiden Pkw, an welchen ein Gesamtschaden von circa 25.000 Euro entstand, mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme bis circa 21.30 Uhr war die B 465 in eine Richtung sowie die Auf- und Abfahrt der Autobahn voll gesperrt. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen, die Feuerwehr mit insgesamt vier Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften ebenfalls vor Ort.

Dettingen unter Teck: Einbruch in Einfamilienhaus
In ein derzeit unbewohntes Einfamilienhaus in der Limburgstraße ist ein Unbekannter im Zeitraum zwischen Mittwoch, 16 Uhr und Samstag, 9.45 Uhr eingebrochen. Der Kriminelle verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Haus, in welchem er anschließend in mehreren Zimmern die Schränke und Schubladen nach Wertvollem durchwühlte. Ob etwas gestohlen wurde, ist noch nicht bekannt. Das Polizeirevier Kirchheim unter Teck hat mit Unterstützung von Spurensicherungsexperten der Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Erkenbrechtsweiler: Versuchte räuberische Erpressung
Am Freitag, gegen 16.00 Uhr, ist es in der Oberen Straße zu einem Erpressungsversuch gekommen. Demnach befand sich ein zwölf Jahre alter Junge aus Erkenbrechtsweiler auf dem Weg zu seiner Familie, als er einer mehrköpfigen Personengruppe von Jugendlichen begegnete, welche ihm den Weg versperrte. Diese forderten von ihm die Herausgabe von Geld. Als der Bedrohte seine Taschen entleerte, holte er unter anderem auch sein Taschenmesser heraus. Beim Erblicken des Messers zeigte sich die Gruppe plötzlich beeindruckt und ließ vom Zwölfjährigen ab. So konnte der Junge unversehrt zu seiner Familie gelangen, welche wiederum die Polizei über den Vorfall in Kenntnis setzte. Die Ermittlungen zu den bislang unbekannten Tätern und dem Tatgeschehen dauern weiter an.

Schlaitdorf: Fahrzeug in Brand geraten
In die Steigstraße sind die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei am frühen Samstagmorgen, um 1.44 Uhr, gerufen worden. Dort war ein BMW vermutlich aufgrund eines technischen Defekts in Brand geraten. Der Pkw konnte von der Feuerwehr rasch abgelöscht werden. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Schaden in Höhe von circa 5.000 Euro. Der Fahrzeugführer blieb unverletzt, wurde jedoch vorsorglich zur weiteren Beobachtung vom Rettungsdienst in eine Klinik verbracht.

Stuttgart- Rems-Murr-Kreis / Landkreis Esslingen / Dortmund: 15 Schusswaffen sichergestellt – Vier Tatverdächtige in Haft
Polizeibeamte haben am Donnerstag (29.01.2026) in mehreren Landkreisen Durchsuchungen durchgeführt und 15 Schusswaffen beschlagnahmt. Umfangreiche Ermittlungen im Bereich der organisierten Kriminalität brachten die Beamten auf die Spur von sechs Tatverdächtigen. Mit Hilfe von Spezialkräften durchsuchten die Ermittler die Wohn- und Geschäftsräume der Männer im Alter 28 bis 70 Jahren. Die Beamten nahmen die Tatverdächtigen vorläufig fest und beschlagnahmten die Waffen und weiteres umfangreiches Beweismaterial. Dieses bedarf nun der Auswertung. Zwei 34 und 41 Jahre alte Männer mit türkischer Staatsangehörigkeit, ein 28-Jähriger mit bosnischer und ein 32-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Freitag (30.01.2026) einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehle wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Waffengesetz und wies die Tatverdächtigen in Justizvollzugsanstalten ein. Die beiden weiteren Tatverdächtigen setzten die Beamten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß. Weitere, über die Pressemitteilung hinausgehende Informationen können derzeit nicht mitgeteilt werden, da die Ermittlungen weiter andauern.

Wolfschlugen: Fahndung nach Exhibitionisten (Zeugenaufruf)
Nach einem Unbekannten, der sich am Donnerstagmittag in der Nürtinger Straße vor zwei Kindern entblößt haben soll, fahndet das Polizeirevier Nürtingen. Die beiden neun und zehn Jahre alten Mädchen waren gegen 13.30 Uhr zu Fuß in der Nürtinger Straße unterwegs, als sie von dem Unbekannten im Vorbeilaufen an der Bushaltestelle Siedlung zunächst gerufen worden sein sollen. Als sie sich zu ihm umdrehten, soll er sie unflätig angesprochen und sich vor ihnen entblößt haben. Die Mädchen flüchteten sofort auf den Parkplatz des Sportgeländes. Als sie sich wieder umdrehten, war der Mann weg. Die Kinder vermuteten, dass er in den Bus der Linie 74, der gerade in Richtung Ortsmitte wegfuhr, eingestiegen war. Mutmaßlich könnte er auch in einen roten Kleinwagen gestiegen sein. Diesen hatte eines der Mädchen im Bereich der Bushaltestelle wohl zuvor stehen sehen. Der Mann wird als etwa 20 bis 30 Jahre alt, etwa 180 cm groß, muskulös und sonnengebräunt beschrieben. Er soll mit einer schwarzen Hose, schwarzen Steppjacke und einer schwarzen Strickmütze bekleidet gewesen sein und einen schwarzen Rucksack mitgeführt haben. Das Polizeirevier Nürtingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 07022/9224-0 um Hinweise.

Ostfildern-Kemnat: Brand in Wohnhaus
Zum Brand in einem Mehrfamilienhaus sind die Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst am Donnerstagmorgen in die Panoramastraße gerufen worden. Gegen 3.30 Uhr waren die Einsatzleitstellen von Feuerwehr und Polizei alarmiert worden. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge dürfte ein im Hausflur des Wohnhauses abgestellter Kinderwagen und möglicherweise auch dort gelagerte Campingstühle aus noch ungeklärter Ursache in Brand geraten sein. Die Flammen griffen in der Folge auch auf Türen und Türrahmen über, konnte aber von der Feuerwehr, die mit sechs Fahrzeugen und 23 Feuerwehrleuten im Einsatz war, rasch gelöscht werden. Eine Person musste von der Feuerwehr mit der Leiter aus dem Dachgeschoss gerettet werden. Alle anderen konnten das Gebäude selbst verlassen und wurden vom Rettungsdienst, der mit vier Fahrzeugen und acht Rettungskräften vor Ort war, betreut. Acht Bewohner erlitten nach derzeitigem Stand leichte Verletzungen, weil sie Rauchgase eingeatmet hatten. Sie konnten aber vor Ort ambulant behandelt werden, sodass ein Transport ins Krankenhaus nicht notwendig war. Das Gebäude ist durch den Rauchgasniederschlag derzeit nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner wurden von der Stadtverwaltung anderweitig untergebracht. Der entstandene Sachschaden dürfte sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 70.000 Euro belaufen. Das Polizeirevier Filderstadt hat mit Unterstützung von Spezialisten der Kriminaltechnik die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Esslingen: Brand mehrerer Mülltonnen (Zeugenaufruf)
Zu einer Serie von Mülleimerbränden ist es in der Nacht zum Donnerstag in der Esslinger Innenstadt gekommen. Innerhalb kurzer Zeit, zwischen 00.12 Uhr und 00.44 Uhr, brannte es an vier Stellen und es entstand erheblicher Sachschaden. In der Neckarstraße wurden bei Gebäude 57 zwei Mülltonnen unter einem Balkon auf bislang unbekannte Weise in Brand gesteckt. Hierbei wurde neben den Müllbehältern auch die Kunststoffverkleidung des Balkons beschädigt. In der Straße Im Heppächer griff das Feuer einer in Brand gesetzten Mülltonne auf die Fassade sowie das Holzgebälk des Fachwerks des Gebäudes 3 über. Durch den Brand einer Mülltonne bei Gebäude 15 in der Ulmer Straße wurden durch die Hitze noch zwei daneben geparkte Fahrzeuge, ein VW Golf sowie ein Opel Corsa, in Mitleidenschaft gezogen. Durch die Rauchentwicklung einer brennenden Mülltonne in der Schelztorstraße bei Gebäude 20 wurde ebenfalls die Fassade des Mehrfamilienhauses beschädigt. Die Brände konnten von der Feuerwehr, die mit 20 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen ausgerückt war, rasch gelöscht werden. Der Gesamtschaden wird auf etwa 60.000 Euro geschätzt. Eine sofort eingeleitete Großfahndung mit mehreren Polizeistreifen verlief erfolglos. Zur Spurensicherung kamen Spezialisten der Kriminaltechnik an die Brandorte. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Sie bittet unter Telefon 0711/3990-0 um sachdienliche Hinweise.

Esslingen: Handfeste Auseinandersetzung
Zu einer handfesten Auseinandersetzung ist es am Mittwochabend auf dem Esslinger Bahnhofplatz gekommen. Aus bislang unbekannter Ursache schlugen gegen 21.30 Uhr ein 28-Jähriger sowie ein 38 Jahre alter Mann aufeinander ein. Hierbei zog sich der ältere Kontrahent so schwere Verletzungen zu, dass er mit einem Rettungswagen zur Behandlung in eine Klinik gebracht werden musste. Der 28-Jährige konnte vor Ort versorgt werden. Das Polizeirevier Esslingen hat die Ermittlungen zu den Gründen der wechselseitigen Körperverletzung aufgenommen.

Leinfelden-Echterdingen: Frontal mit Baum kollidiert
Ein Autofahrer ist am Mittwochnachmittag mit seinem Wagen von der Straße abgekommen und frontal mit einem Baum kollidiert. Den ersten verkehrspolizeilichen Ermittlungen zufolge war der 52-jährige Mercedes-Lenker gegen 14.20 Uhr auf der Sielminger Straße von Stetten herkommend unterwegs, als das Fahrzeug laut Zeugenangaben zunächst gegen den rechten Bordstein geriet. Im weiteren Verlauf querte der Mercedes die Gegenfahrspur in den Straßengraben und stieß frontal mit einem Baum zusammen. Herbeieilende Zeugen leisteten Erste Hilfe. Nachfolgend musste der Mann vom Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert werden. Der Mercedes, an dem sich der Schaden auf circa 9.000 Euro belaufen dürfte, wurde abgeschleppt. Die Verkehrspolizei Esslingen hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen und prüft dabei auch eine mögliche medizinische Ursache.

Esslingen: Erheblicher Sachschaden bei Unfall mit zwei Linienbussen
Drei leicht Verletzte und Sachschaden in Höhe von etwa 500.000 Euro sind das Resultat eines Verkehrsunfalls, welcher sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auf der L 1150 zwischen Oberesslingen und Baltmannsweiler ereignet hat. Gegen 0 Uhr befuhr ein 59-Jähriger mit seinem Linienbus die L 1150 in Fahrtrichtung Baltmannsweiler. Ein 60-Jähriger Mercedes-Fahrer fuhr hinter dem Linienbus und setzte aus bislang unklarer Ursache zum Überholen an. Während des Überholvorgangs kam dem Mercedes-Fahrer ein weiterer Linienbus eines 35-Jährigen entgegen, welcher in Fahrtrichtung Esslingen fuhr. Trotz eines Ausweichmanövers der Fahrzeuglenker konnte die Kollision zwischen dem Mercedes und dem entgegenkommenden Linienbus nicht mehr verhindert werden. Der 59-Jährige versuchte ebenfalls noch, auszuweichen und lenkte hierbei seinen Bus in den Grünstreifen, wobei er in einem Graben zum Stillstand kam. Die Feuerwehr war mit einem Fahrzeug und drei Einsatzkräften vor Ort. Der 35-jährige Busfahrer sowie der 60-jährige Unfallverursacher wurden bei dem Unfall leicht verletzt und mussten mit dem Rettungsdienst, welcher mit zwei Fahrzeugen und vier Einsatzkräften vor Ort war, in umliegende Kliniken verbracht werden. Der 59-jährige Busfahrer erlitt einen Schock, verblieb nach einer medizinischen Erstbehandlung jedoch vor Ort. Die insgesamt 13 Fahrgäste in den beiden Linienbussen blieben beim derzeitigen Kenntnisstand allesamt unverletzt. Die beteiligten Fahrzeuge waren allesamt nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden. Für den Linienbus des 59-Jährigen wurde zur Bergung ein Kran benötigt. Die L 1150 musste voll gesperrt werden.

Nürtingen: Bei Auseinandersetzung verletzt
Wegen eines Körperverletzungsdelikts ermittelt das Polizeirevier Nürtingen nach einer Auseinandersetzung am Dienstagabend in der Gothaer Straße. Dort gerieten den derzeitigen Erkenntnissen zufolge kurz vor 18.30 Uhr zwei 23-Jährige mit einem Gleichaltrigen in einen Streit, in dessen Verlauf einer des Duos den Kontrahenten mit einem Messer verletzt haben soll. Der Verletzte wurde vom Rettungsdienst zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung dauern an.

Denkendorf : Gebäudebrand
Zum Brand eines Wohnhauses sind die Einsatzkräfte am frühen Mittwochmorgen in die Klingenstraße gerufen worden. Gegen vier Uhr waren die Einsatzleitstellen von Nachbarn alarmiert worden, weil sie starken Rauch und Flammen aus dem Gebäude bemerkt hatten.Gebäudeb Beim Eintreffen der Feuerwehr, die mit elf Fahrzeugen und 56 Feuerwehrleuten anrückte, stand das Obergeschoss der Doppelhaushälfte bereits in Vollbrand. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden mehrere Anwohner angrenzender Häuser zunächst kurzfristig evakuiert, konnten aber nach Freigabe durch die Feuerwehr wieder zurück in ihre Häuser. Die Löscharbeiten der Feuerwehr zogen sich aufgrund des Ausmaßes des Brandes bis kurz nach acht Uhr hin. Zusätzlich war auch der Rettungsdienst mit drei Fahrzeugen und elf Einsatzkräften vor Ort. Verletzt wurde aber nach derzeitigen Erkenntnissen niemand. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Auch zwei unmittelbar danebenstehende Wohnhäuser erlitten Schäden durch Wasser und Rauchgasniederschlag an den Fassaden, blieben aber bewohnbar. Die entstandenen Sachschäden dürften sich ersten Schätzungen zufolge auf insgesamt rund 500.000 Euro summieren. Das Polizeirevier Filderstadt hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Frickenhausen: Unfall mit fünf Fahrzeugen
Ein Verkehrsunfall mit fünf Fahrzeugen hat sich am Dienstagvormittag in Frickenhausen ereignet. Ein 56-Jähriger war kurz vor 11.30 Uhr mit einem Audi auf der Maybachstraße in Richtung Nürtinger Straße unterwegs. Vermutlich aufgrund einer medizinischen Ursache kam er hierbei mit seinem Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab und streifte zwei Mercedes. Anschließend kollidierte er mit einem Seat, der gegen einen Baum geschleudert wurde. Im Anschluss touchierte der Audi noch mit einen entgegenkommenden Mazda. Der Unfallverursacher wurde mit einem Rettungswagen zur medizinischen Versorgung in eine Klinik gebracht. Sein Audi und der Seat mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf 30.000 Euro geschätzt.

Bempflingen: Hochbeet in Brand geraten
Ein Schaden in Höhe von zirka 15.000 Euro ist beim Brand eines Hochbeets am frühen Mittwochmorgen in Kleinbettlingen entstanden. Kurz nach 5.30 Uhr wurde das Feuer auf der Terrasse eines Wohnhauses in der Grafenberger Straße gemeldet. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte ein größerer Schaden an dem Gebäude verhindert werden. Ersten Ermittlungen nach könnte möglicherweise eine Zigarettenkippe den Brand verursacht haben. Das Polizeirevier Nürtingen hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen.

Esslingen: Handfester Streit in Einkaufsmarkt
Zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei 31 und 26 Jahre alten Männern ist es am Dienstagnachmittag im Vorraum eines Einkaufsmarkts in der Alleenstraße gekommen. Kurz vor 16 Uhr eskalierten zunächst verbale Streitigkeiten zwischen den Beteiligten, die in der Folge aufeinander eingeschlagen haben sollen. Dabei wurden beide Männer verletzt. Der 26-Jährige wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung noch ins Krankenhaus gebracht. Ersten Erkenntnissen zufolge waren der Auseinandersetzung verbale Streitigkeiten im Straßenverkehr zwischen den Kontrahenten vorangegangen. Das Polizeirevier Esslingen ermittelt wegen des Verdachts der wechselseitigen Körperverletzung.

Kirchheim/Teck: Zeugen zu Körperverletzungsdelikt gesucht
Das Polizeirevier Kirchheim sucht Zeugen zu einem Körperverletzungsdelikt, das sich nach derzeitigem Kenntnisstand am Dienstagmittag im Bereich Kolbstraße / Schöllkopfstraße ereignet hat und nachträglich zur Anzeige gebracht wurde. Dort sollen drei Minderjährige gegen 12.30 Uhr zwei ungefähr Gleichaltrige auf den Boden geworfen und auf diese eingeschlagen und eingetreten haben. Erst als ein noch unbekannter Autofahrer anhielt und zusammen mit seinem Mitfahrer eingriff, ließ das Trio von den Geschädigten ab und flüchtete. Der Junge und das Mädchen erlitten leichte Verletzungen. Zeugenhinweise werden unter der Telefonnummer 07021/501-0 entgegengenommen. Insbesondere die beiden unbekannten Helfer, die in einem dunklen Mittelklassewagen unterwegs waren, werden gebeten, sich zu melden.

A8 Köngen: Unfall mit 100.000 Euro Sachschaden
Vermutlich ein verlorener LKW-Ersatzreifen führte am Dienstag (27.01.2026) gegen 08.20 Uhr auf der Bundesautobahn 8 zwischen den Anschlussstellen Esslingen und Wendlingen in Fahrtrichtung München zu einem Unfall. Ein 31 Jahre alter Sattelzuglenker konnte dem Reifen nicht mehr ausweichen und es kam zu einer Kollision, worauf er anschließend die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und gegen die rechtsseitig verlaufende Schutzplanke prallte. Hierdurch entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden von rund 100.000 Euro. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg, Tel. 0711 6869-0 oder E-Mail: [email protected] sucht nun das Fahrzeug, das den Ersatzreifen verloren hat. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Bundespolizeiinspektion Flughafen Stuttgart: Verdacht der Urkundenfälschung und Veränderung von amtlichen Ausweisen
Am Montagmittag, den 27. Januar 2026 stellte ein Bundespolizist eine Urkundenfälschung bei einem kosovarischen Staatsangehörigen am Flughafen Stuttgart fest. Der 39-Jährige wurde am Flughafen Stuttgart bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle nach Pristina kontrolliert. Bei der Kontrolle legte er neben seinem Reisepass auch eine Grenzübertrittsbescheinigung vor. Bei der Durchsicht des Reisepasses stellte der Bundespolizist fest, dass mehrere Seiten aus dem Dokument entfernt wurden. Zudem befand sich in dem Reisepass ein Ausreisepflichtstempel des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis. Damit wurde dem Mann amtlich bescheinigt, dass er verpflichtet ist aus Deutschland auszureisen. Aufgrund der Manipulationen wurde der Mann wegen des Verdachts der Urkundenfälschung sowie der Veränderung amtlicher Dokumente angezeigt. Zur weiteren Sachbearbeitung wurde der Mann in die Räumlichkeiten der Bundespolizei gebracht. Der Reisepass wurde sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet. Da der Mann zusätzlich eine kosovarische ID-Karte mit sich führte, wurde ihm die Ausreise nach Pristina gestattet.

Bundespolizeiinspektion Flughafen Stuttgart: Haftbefehl gegen 60-jährige Österreicherin vollstreckt sowie Anzeige wegen falscher Namensangabe
Am Dienstagmorgen, den 27. Januar 2026 haben Bundespolizisten einen Vollstreckungshaftbefehl gegen eine 60-jährige österreichische Staatsangehörige vollstreckt.
Zwei Bundespolizisten kontrollierten die Frau im öffentlichen Bereich des Flughafen Stuttgarts. Hierbei gab sie an, keine Reiseabsichten zu haben und führte zudem keine Ausweisdokumente mit. Bei der Befragung nannte Sie einen falschen Vornamen sowie ein falsches Geburtsdatum und verhielt sich unkooperativ. Aufgrund des Verhaltens wurde der Einsatz mit einer BodyCam aufgezeichnet. Trotz der falschen Personalien konnte die Streife die Frau durch einen Lichtbildvergleich im polizeilichen Informationssystem identifizieren. Gegen Sie lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München I wegen Erschleichen von Leistungen vor. Nach Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 450 Euro wurde die Person ins Inland entlassen. Zusätzlich erwartet die 60-jährige eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen falscher Namensangabe.

Reichenbach an der Fils: Verdacht des innerfamiliären versuchten Tötungsdeliktes
Der 46-jährige Mann, der am Sonntagabend seine Frau bei einem innerfamiliären Streit in der gemeinsamen Wohnung in Reichenbach gewürgt haben soll (wir berichteten weiter unten) und der nach einem nachfolgenden Suizidversuch reanimiert werden konnte, ist in der Nacht zum Dienstag im Krankenhaus verstorben. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Esslingen: Vor Kontrolle geflüchtet (Zeugenaufruf)
In äußerst rücksichtsloser und gefährlicher Art und Weise hat ein 24-Jähriger versucht, sich am frühen Dienstagmorgen einer Verkehrskontrolle in der Ulmer Straße beim Bahnhof Oberesslingen zu entziehen. Der Mann war gegen 0.30 Uhr mit seinem silberfarbenen Citroen C1 mit Reutlinger Kennzeichen auf der Adenauerbrücke unterwegs und bog in die Ulmer Straße ein. Schon beim Zufahren auf die Kontrollstelle fiel auf, dass er ohne Licht fuhr. Beim Erreichen der Kontrollstelle wendete er unvermittelt und flüchtete weiterhin ohne Beleuchtung und mit sehr hoher Geschwindigkeit auf den beiden Gegenfahrspuren in Richtung Innenstadt. Mindestes zwei ordnungsgemäß entgegenkommende Fahrzeuge mussten ausweichen und machten den Citroen-Fahrer durch Lichthupe auf sein Fehlverhalten aufmerksam. Erst auf Höhe der Adenauerbrücke wechselte der 24-Jährige auf die korrekte Spur der Ulmer Straße und konnte letztendlich in einem Hinterhof in der Olgastraße noch am Steuer seines Wagens vorübergehend festgenommen werden. Da er merklich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde eine Blutentnahme angeordnet. Das Polizeirevier Esslingen sucht nach Zeugen, denen der unbeleuchtete Citroen aufgefallen ist. Insbesondere werden aber die beiden Pkw-Lenker gesucht, die dem auf ihrer Spur entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen mussten. Polizeirevier Esslingen, Telefon 0711/3990-330.

Lenningen: Ins Gleisbett gefahren
Aus dem Gleisbett musste ein Ford Fiesta am Montagmorgen am Bahnhof Unterlenningen gezogen werden. Der 62 Jahre alte Fahrer war gegen 5.10 Uhr auf der Bahnhofstraße in Unterlenningen unterwegs, um in die Kirchheimer Straße zu gelangen. Da sein Fahrweg durch einen querstehenden Lkw blockiert war, missachtete er das dortige Verkehrszeichen und fuhr trotz Verbot in den Verbindungsweg zwischen Bahnhofstraße und Eisenbahnstraße ein, um nach rechts in die Eisenbahnstraße zu gelangen. Allerdings verwechselte er das verschneite Gleisbett mit der parallel verlaufende Eisenbahnstraße und fuhr ins Gleisbett. Beim Versuch, selbstständig aus dem Gleisbett wieder herauszufahren, grub er sich so tief in den Schotter ein, dass er auf den Gleisen aufsaß. Ein Lokführer, der am Bahnhof Unterlenningen hielt, bemerkte das Fahrzeug und alarmierte den Fahrdienstleiter und die Notfallleitstelle. In der Folge musste der Bahnverkehr für mehrere Stunden eingestellt werden, bis der Ford wieder aus dem Gleisbett geborgen werden und die Strecke wieder freigegeben werden konnte. Der Sachschaden an dem Auto wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

Dettingen unter Teck: Unfall auf Bundesstraße
Ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten PKW hat sich am Montagabend bei Dettingen unter Teck ereignet. Gegen 18.25 Uhr befuhr der 22-jährige Fahrer eines Volvo V60 die B465 in Fahrtrichtung Owen, als er auf Höhe der Einmündung zur K1250 die Fahrspur wechseln wollte. Nach ersten Erkenntnissen übersah er hierbei den parallel zu ihm fahrenden Ford Focus eines 32-Jährigen und kollidierte seitlich mit diesem. Im Anschluss prallte der Volvo auf einen verkehrsbedingt stehenden Ford Fiesta einer 74-jährigen Fahrerin. Der Fiesta wurde durch den Unfall so beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste. Durch den Unfall wurde keiner der Beteiligten verletzt, der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 10.000 Euro. Die linke Fahrspur war bis 19.40 Uhr gesperrt, es kam zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen.

Esslingen-Zollberg: Raubüberfall (Zeugenaufruf)
Nach Zeugen zu einem Vorfall, der sich am Sonntagabend in der Taifelbergstraße im Bereich des Schulzentrums ereignet haben soll, sucht die Kriminalpolizei Esslingen. Derzeitigen Ermittlungen zufolge hatte sich ein 36-Jähriger gegen 19.30 Uhr am Sonntagabend über eine Dating-App mit einem Unbekannten zu einem Treffen am Schulzentrum verabredet. Nach einem kurzen Gespräch gingen die beiden gemeinsam in die Taifelbergstraße, wo plötzlich drei maskierte Männer hinzukamen, die den 36-Jährigen mit Faustschlägen heftig angriffen, zu Boden brachten und auch dort weiter auf ihn einschlugen. In der Folge fesselten sie ihr Opfer und führt den 36-Jährigen auf ein kleines Gartengrundstück in der Nähe. Dort bedrohten sie den Mann mit einem Messer, zwangen ihn zur Herausgabe seiner Kontodaten und Handy-Pin und raubten seine Geldbörse, sein Mobiltelefon und weitere persönliche Gegenstände, bevor sie in unbekannte Richtung flüchteten. Der 36-Jährige musste in der Folge vom Rettungsdienst zur Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Da der Vorfall erst später der Polizei angezeigt wurde, verliefen die polizeilichen Fahndungsmaßnahmen bislang erfolglos. Der Unbekannte, der das Treffen vereinbart hatte, wird von heller Hautfarbe, eher klein und mit schwarzem Kinn- und Wangenbart beschrieben. Er hatte schwarze, längere Haare, die aufgrund seiner getragenen Schirmmütze nach hinten gekämmt waren. Er trug schwarze Schuhe und eine rote Jacke. Die drei Angreifer werden als männlich, schwarz bekleidet und mit schwarzen Hauben mit Augenaussparung maskiert beschrieben. Sie trugen schwarze Schuhe und schwarze Handschuhe. Hinweise bitte an die Kriminalpolizeidirektion Esslingen, Telefon 0711/3990-0.

Reichenbach an der Fils: Verdacht des innerfamiliären versuchten Tötungsdeliktes
Wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen gegen einen 46-jährigen Mann der nach derzeitigem Stand der Ermittlungen seine Frau in einem innerfamiliären Streit in einer Wohnung Reichenbach gewürgt haben soll.
Am Sonntagabend, gegen 21.45 Uhr, wurde die Polizei alarmiert, nachdem eine zunächst bewusstlose Frau von einem Familienangehörigen in der gemeinsamen Wohnung aufgefunden worden war. Die Frau wurde nachfolgend vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Im Haus entdeckten die alarmierten Polizeibeamten auch den 46-jährigen, der zuvor offenbar versucht hatte, sich zu suizidieren. Er konnte reanimiert und nach einer notärztlichen Erstversorgung vor Ort in lebensbedrohlichem Zustand vom Rettungsdienst zur intensivmedizinischen Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu den Hintergründen und zum Ablauf der Auseinandersetzung dauern an.

Filderstadt: Fahrzeugbrand in Bernhausen
Feuerwehr und Polizei sind am Sonntagmorgen, gegen 6.10 Uhr, in die Echterdinger Straße nach Bernhausen ausgerückt. Dort war nach derzeitigem Kenntnisstand aufgrund eines technischen Defekts an einem Kia ein Brand ausgebrochen. Im Zuge der Löschmaßnahmen musste die Fahrbahn kurzzeitig gesperrt werden. Verletzt wurde niemand. Am Auto dürfte wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von schätzungsweise 6.000 Euro entstanden sein.

Landreis Esslingen: Zahlreiche witterungsbedingte Verkehrsunfälle
Der zum Teil erhebliche Schneefall hat in der Nacht von Sonntag auf Montag im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Reutlingen zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt. Die Polizei musste in der Zeit von 17 Uhr bis sechs Uhr etwas mehr als 100 witterungsbedingte Unfälle in allen vier Landkreisen aufnehmen, wobei der Schwerpunkt im Kreis Esslingen lag. Glücklicherweise blieb es bis auf einen Verkehrsunfall ersten Erkenntnissen nach bei Blechschaden, der sich jedoch einer ersten Schätzung nach auf weit mehr als eine halbe Million Euro beläuft.
Auf der Champagnestraße beim Esslinger Stadtteil Pliensauvorstadt ereignete sich kurz vor 18 Uhr ein Unfall, zu dem vorsorglich der Rettungsdienst vor Ort kam. Ein 31-Jähriger war mit einem Fiat Doblo bergabwärts unterwegs und geriet hierbei ins Rutschen. Anschließend kollidierte er mit dem aufwärtsfahrenden VW Polo einer 23 Jahre alten Frau. Da sich in dem Fahrzeug des Unfallverursachers ein fünf Jahre altes Kind befand, fuhr eine Rettungswagen-Besatzung an die Unfallstelle. Ersten Erkenntnissen nach war das Mädchen unverletzt geblieben.
Weiterhin musste die Polizei 17 im Schnee liegengebliebenen Verkehrsteilnehmern zu Hilfe eilen und die Fahrzeuge mit Hilfe von Abschleppunternehmen befreien.
Zudem war es am Landesflughafen Stuttgart aufgrund des heftigen Schneefalls zu Beeinträchtigungen im Flugbetrieb gekommen.
Zu Beginn des Berufsverkehrs ereigneten sich am Montagmorgen in der Zeit von sechs Uhr bis neun Uhr 16 weitere, witterungsbedingte Unfälle. Schwerpunkt war weiterhin der Kreis Esslingen.
Hierbei kam es kurz nach sechs Uhr auf der B 297 zwischen Nürtingen-Reudern und Kirchheim zu einem Frontalzusammenstoß mit zwei leicht verletzten Verkehrsteilnehmern. Ein in Richtung Nürtingen fahrender Lkw-Lenker war ins Rutschen geraten und kollidierte anschließend mit einem entgegenkommenden Pkw. Beide Fahrer mussten durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Ein VW Golf-Fahrer war gegen 6.40 Uhr mit seinem Wagen auf der B 27 auf der Aichtalbrücke in Fahrtrichtung Tübingen bei schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern geraten. Hierbei krachte sein Wagen gegen die Mittel- und die rechtsseitigen Leitplanken. Der ersten Erkenntnissen nach leicht verletzte Mann wurde ebenfalls mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Nach neun Uhr entspannte sich die Situation aufgrund steigender Temperaturen merklich und auf den mittlerweile geräumten Straßen ereigneten sich keine nennenswerten witterungsbedingten Unfälle mehr.


Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 05

Quelle: ots

A81 Gem. Böblingen: Folgeunfälle durch Unfallflucht auf der Autobahn
Aufgrund des Fehlverhaltens eines Unfallverursachers kam es auf der BAB 81 in Fahrtrichtung Stuttgart zwischen den Anschlussstellen Böblingen-Hulb und Böblingen/Sindelfingen zu mehreren Folgeunfällen mit Sachschäden. Der 37-jährige Fahrer eines Pkw Toyota Corolla war am Samstag (31.01.2026) gegen 06:45 Uhr beim Auffahren auf die Autobahn aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit mit mehreren Warnbaken am linken Fahrbahnrand kollidiert, sodass diese umherflogen und ein Trümmerfeld auf der Straße hinterließen. Durch den Zusammenstoß verlor er hierbei auch sein Kennzeichen an der Unfallstelle. Der Verursacher entfernte sich im Anschluss unerlaubt von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern oder eine Absicherung zu veranlassen. Aufgrund dessen fuhren letztendlich drei weitere Fahrzeuge über die nicht abgesicherten Gegenstände auf der Fahrbahn und wurden beschädigt. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von 9.000 Euro. Erst ungefähr eine Stunde danach meldete sich der Verursacher schließlich bei der Polizei und berichtete von seiner Kollision mit den Verkehrszeichen. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

Leonberg: Zeugen zu Einbruch in Wohnhaus gesucht
Nach einem Einbruch in ein Wohnhaus im Gemsenweg in Leonberg zwischen Dienstag (27.01.2026) 09:00 Uhr und Donnerstag (29.01.2026) 12:30 Uhr sucht das Polizeirevier Leonberg noch Zeugen. Bislang unbekannte Täter verschaffte sich Zutritt in das Haus, indem sie mutmaßlich eine Terrassentüre des Wohnhauses aufbrachen. Anschließend durchsuchten sie das Haus. Hier fiel ihnen Schmuck in dreistelligem Wert in die Hände. Der entstandene Sachschaden ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich bitte unter Tel. 07152 605-0 oder per E-Mail: [email protected] an die Polizei.

B14 Nufringen: Zeugen nach unklarem Unfallhergang auf Bundesstraße 14 gesucht
Zu einem Verkehrsunfall, der sich am Donnerstag (29.01.2026) gegen 08:20 Uhr auf der Bundesstraße 14 bei Nufringen ereignete, sucht die Polizei noch Zeugen. Ein 46-jähriger Mercedes-Lenker befuhr die Hauptstraße (Kreisstraße 1044) in Richtung Bundesstraße 14. Hier bog er auf die Bundesstraße nach links in Richtung Autobahnanschlussstelle Gärtringen ein. Zeitgleich fuhr eine 39-jährige Audi-Lenkerin auf der Bundesstraße 14 in Richtung Autobahnanschlussstelle und fuhr auf dem Geradeausfahrstreifen in den Einmündungsbereich zur Hauptstraße ein. Hierbei kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, durch die Kollision entstand am Mercedes ein Sachschaden von rund 4.000 Euro, an dem Audi von etwa 5.000 Euro. Aufgrund unterschiedlicher und widersprüchlicher Angaben werden Zeugen gesucht, die sachdienliche Angaben zum Unfallhergang und insbesondere zur Ampelschaltung zum Unfallzeitpunkt machen können. Diese werden gebeten, sich beim Polizeirevier Herrenberg unter Tel. 07032 2708-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Leonberg: Transporter gestohlen
Noch unbekannte Täter trieben zwischen Dienstag (27.01.2026), 17.00 Uhr und Mittwoch (28.01.2026), 13.00 Uhr in Leonberg ihr Unwesen. Die Unbekannten stahlen in diesem Zeitraum einen Renault Master mit Kühlanlage vom Gelände eines Autohauses in der Hertichstraße. Das Fahrzeug hat einen Wert von etwa 13.000 Euro.
Sachdienliche Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Leonberg nimmt unter der Tel. 07152 605-0 oder per E-Mail an [email protected] entgegen.

A81 Nufringen: mit Transporter beladener Anhänger umgekippt
Ein 31 Jahre alter Mercedes-Lenker war am Mittwoch (28.01.2026) gegen 18.20 Uhr auf der Bundesautobahn 81 (BAB 81) in Richtung Stuttgart unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Herrenberg und Gärtringen platzte ein Reifen des Mercedes. Dadurch gerieten sowohl der Mercedes als auch der daran montierte Anhänger ins Schlingern, auf dem ein Mercedes Sprinter geladen war. Der Anhänger kippte schließlich zur Seite, schlitterte über den rechten Fahrstreifen und blieb kurz vor dem Einfahrtsbereich der Raststätte Schönbuch-Ost liegen.
Für die Bergung der Fahrzeuge musste die Strecke kurzzeitig voll gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf insgesamt etwa 25.000 Euro belaufen. Neben den Fahrzeugen wurde auch eine Leitplanke beschädigt. Für Fahrbahnreinigungsmaßnahmen war die Autobahnmeisterei im Einsatz.

Gärtringen: Zeugen und weitere Geschädigte zu Sammlungsbetrug gesucht
Eine 56 Jahre alte Frau wurde am Dienstag (27.01.2026) gegen 13:35 Uhr in der Max-Planck-Straße in Gärtringen Opfer einer Sammlungsbetrügerin. Die 56-Jährige befand sich in ihrem Fahrzeug auf dem Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters, als sie eine noch Unbekannte über das Fahrerfenster darauf aufmerksam machte, dass sie für eine Taubstummenschule Unterschriften und Spenden sammeln würden. Sie führte ein Klemmbrett mit einem Formular mit, welches den Anschein erweckte, dass die Sammlung für eine offizielle gemeinnützige Organisation bestimmt sei. Mutmaßlich täuschte die Täterin zudem vor, selbst taubstumm zu sein. Aufgrund dessen übergab das Opfer der Betrügerin einen Münzgeldbetrag. Erst im Nachgang stellte die Frau fest, dass sie Opfer eines Betrugesa wurde. Die Täterin soll etwa 20 Jahre alt sein und rund 165 Zentimeter groß. Zudem soll sie ein rundes Gesicht gehabt haben. Sie trug eine schwarze Mütze und eine schwarze Jacke. Der Polizeiposten Gärtringen, Tel. 07034 2539-0 oder E-Mail [email protected], bittet Zeugen und insbesondere weitere Geschädigte sich zu melden.

Böblingen: Einbruch in Juweliergeschäft
Ein noch unbekannter Täter brach am Dienstag (27.01.2026) mutmaßlich gegen 03.00 Uhr in ein Juweliergeschäft in der Poststraße in Böblingen ein. Der Unbekannte schlug eine Schaufensterscheibe des Ladens ein, griff in die Auslage und entwendete mehrere Ringe im Wert von insgesamt etwa 1.000 Euro. Der Sachschaden dürfte sich auf rund 3.000 Euro belaufen.
Der Unbekannte dürfte zur Tatzeit mit einer hellen Winterjacke und einem dunklen Kapuzenpullover sowie einer engen dunklen Jeanshose und dunklen Sneakers mit hellen Schnürsenkeln bekleidet gewesen sein.
Das Polizeirevier Böblingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Tel. 07031 13-2500 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Sindelfingen: Unfallflucht in der Brandstraße
Mutmaßlich beim Vorbeifahren streifte ein noch unbekannter Fahrzeuglenker am Sonntag (25.01.2026) zwischen 20.00 Uhr und 20.30 Uhr einen am Fahrbahnrand der Brandstraße in Sindelfingen geparkten Fiat Scudo. Ohne sich um den entstandenen Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro zu kümmern, fuhr der Unbekannte davon.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07031 697-0 oder per E-Mail an [email protected] mit dem Polizeirevier Sindelfingen in Verbindung zu setzen.

Polizeipräsidium Ludwigsburg: witterungsbedingte Verkehrsunfälle
Aufgrund starker Schneefälle wurden beim Polizeipräsidium Ludwigsburg seit gestern Abend (25.01.2026, 20:00 Uhr) 65 Verkehrsunfälle registriert, davon 21 auf den Autobahnen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde dabei niemand verletzt, der entstandene Sachschaden beläuft sich auf insgesamt 560.000 Euro, davon rund die Hälfte durch Unfälle auf der Autobahn. Es ist anzunehmen, dass im Laufe des Tages durch den am Vormittag einsetzenden Berufsverkehr weitere Unfälle hinzukommen. Es wird nach Rückmeldung polizeilicher Einsatzkräfte auch von einer nicht unerheblichen Anzahl an noch nicht gemeldeten Verkehrsunfallfluchten ausgegangen, zum Beispiel durch Beschädigung von Schutzplanken, Verkehrsschildern oder geparkten Fahrzeugen.
Zwischen 20:00 Uhr und 03:00 Uhr war insbesondere die Lage auf den Autobahnen angespannt. Wegen mehrerer festgefahrener Fahrzeuge musste an der Autobahnanschlussstelle Wendlingen die Überleitung der B 313 auf die BAB 8 in Fahrtrichtung München für circa zwei Stunden gesperrt werden. Ebenfalls für rund zwei Stunden gesperrt war an der Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen die Parallelfahrbahn der BAB 8 in Fahrtrichtung München.
Die Verkehrspolizeiinspektion wurde auf den Autobahnen tatkräftig durch zahlreiche Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW) unterstützt bei der Absicherung von Einsatzstellen und dem Abschleppen von Fahrzeugen. Dabei kam auch ein Gerätekraftwagen des THW mit Schneeketten zum Einsatz.
Ein 35-jähriger Fahrer eines Audi S5 war gegen Mitternacht auf der BAB 8 aus Richtung Karlsruhe kommend unterwegs und wollte bei Leonberg auf die BAB 81 in Fahrtrichtung Heilbronn wechseln. Aufgrund einer Baustelle im Engelbergtunnel war die Überleitung von der BAB 8 auf die BAB 81 jedoch gesperrt. Davon ließ sich der 35-Jährige nicht abhalten, schob das Absperrmaterial zur Seite und setzte seine Fahrt auf der gesperrten Fahrbahn fort. Im weiteren Verlauf wurde die Fahrbahn durch eine mobile Schutzplanke im Baustellenbereich bis zur Vollsperrung verengt. Aufgrund nicht an die Witterungsverhältnisse angepasster Geschwindigkeit konnte der 35-Jährige nicht mehr rechtzeitig abbremsen und kollidierte mit der Schutzplanke. Der Audi-Fahrer wurde dabei nicht verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 30.000 Euro. Der Audi S5 wurde stark beschädigt, war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Böblingen-Dagersheim: 48-Jähriger alkoholisiert in Unfall verwickelt
Am frühen Sonntagmorgen (25.01.2026) gegen 04.30 Uhr war ein 48 Jahre alter Ford-Fahrer in der Böblinger Straße in Dagersheim in einen Unfall mit einem Sachschaden von rund 30.000 Euro verwickelt. Der Mann befuhr die Böblinger Straße in Richtung Böblingen, wobei er auf Höhe einer Tankstelle nach links von der Fahrbahn abkam und über die Gegenspur gegen eine Ampelanlage und einen Sicherungskasten schleuderte. Sein Fahrzeug war im Anschluss nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Ampel und der Sicherungskasten wurden ebenfalls erheblich beschädigt. Im Laufe der Unfallaufnahme bemerkten die Einsatzkräfte des Polizeireviers Böblingen Atemalkoholgeruch bei dem Mann. Ein Test ergab einen Wert von rund 1,4 Promille, worauf er sich einer Blutentnahme unterziehen musste und der Führerschein des 48-Jährigen beschlagnahmt wurde. Die Ermittlungen dauern an.

Weil der Stadt: Außenspiegel angezündet und Rasierschaum versprüht – Zeugen gesucht
Die Feuerwehr musste am frühen Sonntagmorgen (25.01.2026) in die Poststraße in Weil der Stadt ausrücken, da dort der Außenspiegel eines Renault brannte. Ein Zeuge hatte dies kurz vor 04.00 Uhr festgestellt und einen Notruf abgesetzt. Derzeit muss die ebenfalls hinzugezogene Polizei davon ausgehen, dass ein noch unbekannter Täter den Brand gelegt hat. Zusätzlich dürfte derselbe Unbekannte Rasierschaum auf die Motorhaube gesprüht haben. Der entstandene Gesamtsachschaden wurde auf rund 1.500 Euro geschätzt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, und auch weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter Tel.07033 5277-0 oder per E-Mail: [email protected] beim Polizeiposten Weil der Stadt zu melden.