Schaltfehler bei Baumaßnahme in Umspannwerk löst Stromstörung aus
Innovatives Konzept: Abwärme aus Rechenzentrum beheizt umliegende Gebäude
nLighten und Wärmelösungen Synergiepark Stuttgart versorgen it.schule und DEKRA Gebäude – Start für Netzausbau im Synergiepark Stuttgart
Frankfurt, Stuttgart.| Das Rechenzentrum von nLighten in Stuttgart wird künftig Abwärme in das lokale Wärmenetz einspeisen. Damit trägt es zur nachhaltigen Versorgung der städtischen it.schule als Ausbildungszentrum für IT- und Medienberufe sowie von Gebäuden der Prüforganisation DEKRA im Stuttgarter Stadtteil Möhringen bei. Bei der Bereitstellung einer nachhaltigen Wärmeversorgung arbeitet nLighten zusammen mit den Wärmelösungen Synergiepark Stuttgart – einem Joint Venture der Stadtwerke Stuttgart GmbH und der e-con AG. Die dafür erforderliche Kooperationsvereinbarung ist jetzt unterzeichnet. Das innovative Projekt ist der Startschuss für ein erweitertes Wärmenetz im Synergiepark Stuttgart und wird im Laufe dieses Jahres in Betrieb gehen. Das Projekt wird durch Fördermittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unterstützt.
Projekt in Stuttgart dient als Vorbild in der Branche
Das Projekt zeigt, wie Rechenzentrumsbetreiber gemeinsam mit kommunalen und privatwirtschaftlichen Partnern zur Emissionssenkung beitragen können. Da nLighten sein Rechenzentrum mit regenerativem Strom betreibt, ist die zurückgewonnene Abwärme nicht nur nachhaltig, sondern dieses Modell auch Vorbild für die gesamte Branche.
Die Abwärme aus dem Rechenzentrum wird an die Wärmelösungen Synergiepark Stuttgart verkauft, welcher ebenso die Aufbereitung sowie der Vertrieb der Wärme obliegen. Die Infrastruktur vor Ort ist für eine Wärmeleistung von bis zu 1,8 Megawatt ausgelegt.
Als Wärmeträger bei der Versorgung dient ein geschlossenes Wassersystem, das im Rechenzentrum die Serverwärme aufnimmt und mittels Wärmepumpen auf das kundenseitig benötigte Temperaturniveau anhebt. Als Versorger stellen die Wärmelösungen Synergiepark Stuttgart für ihre Kundinnen und Kunden eine nachhaltige, resiliente und wirtschaftliche Wärmeversorgung sicher.
Andreas Herden, Managing Director Germany von nLighten, erklärt: „Das Abwärmeprojekt in Stuttgart ist ein weiterer Meilenstein für nLighten und zeigt, wie Rechenzentren zu aktiven Gestaltern der Energiewende werden können. Nach unserem erfolgreichen Abwärmeprojekt mit der Stadt Eschborn demonstrieren wir erneut, dass die digitale Infrastruktur Europas nicht nur leistungsfähig und vernetzt, sondern auch nachhaltig gestaltet werden kann.”
„Das Abwärmeprojekt mit nLighten schafft Mehrwert für alle Beteiligten: Es liefert klimafreundliche Wärme für unsere Kunden, stärkt das nachhaltige Geschäftsmodell des Rechenzentrums und ist ein wichtiger Schritt zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung in Stuttgart. Die Wärmelösungen Synergiepark Stuttgart sind als junges Unternehmen angetreten, um das gesamte Industriegebiet in Vaihingen und Möhringen mit klimaneutraler Wärme zu versorgen. Die Anbindung des Rechenzentrums ist der Lohn der vielen Planungen der vergangenen Jahre”, sagt Ulf Hummel, Geschäftsführer der Wärmelösungen Synergiepark Stuttgart.
Über nLighten
nLighten ist eine digitale Infrastrukturplattform, die innovative Edge-Rechenzentren in den wichtigsten europäischen Wirtschaftszentren entwickelt und betreibt. Die strategisch verteilten Rechenzentren bieten Unternehmen, privaten Nutzern und mobil tätigen Arbeitnehmern einen erstklassigen Netzwerkzugang. nLighten arbeitet daran, eine europaweite Präsenz in allen größeren Städten und kleineren Wirtschaftszentren aufzubauen.
Die Edge-Rechenzentren von nLighten sind Close, Coupled, Connected: Durch die Nähe zu Kunden und Nutzern stellt nLighten niedrige Latenzzeiten und hohe Verfügbarkeit für Unternehmen, mobile Arbeitskräfte und private Nutzer sicher. Mit einem starken Engagement für Nachhaltigkeit werden die Rechenzentren von nLighten mit der lokalen Gemeinschaft verbunden, um so zur Netzstabilität beizutragen und die Umweltbelastung zu minimieren. Durch die Anbindung an ein umfangreiches Netzwerk von Netzbetreibern und Dienstanbietern ermöglicht nLighten eine nahtlose Echtzeit-Datenkonnektivität in ganz Europa.
Gegründet im Jahr 2021 von einem Kernteam mit langjähriger Erfahrung und einem breiten Fachwissen in der Rechenzentrumsbranche und unterstützt durch I Squared Capital, einem führenden globalen Infrastrukturinvestor, setzt nLighten neue Maßstäbe für die digitale Infrastruktur in Europa.
Über Wärmelösungen Synergiepark Stuttgart
Die Stadt Stuttgart plant, bis 2035 klimaneutral zu sein. Die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung in Gewerbe- und Wohngebieten in der Landeshauptstadt spielt dabei eine zentrale Rolle. Im Synergiepark Stuttgart gehen die Stadtwerke Stuttgart GmbH und die e-con AG nun voran: Gemeinsam haben sie die Wärmelösungen Synergiepark Stuttgart (formal: Synergiepark Vaihingen Wärme GmbH & Co. KG) gegründet, um dort innovative Wärme- und Kältelösungen umzusetzen.
Ziel der Kooperation ist es, ein auf regenerativen Energiequellen basierendes Wärme- und Kältenetz aufzubauen, das den Bedarf von Industrie und Gewerbe deckt und dieses langfristig zu betreiben. Damit unterstützt die Gesellschaft Gewerbe- und Industriebetriebe dabei, ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren und beschleunigt so die Energiewende.
Smart City Stuttgart 2026: Digitale Gesundheitsprozesse & Cannabis Stuttgart
Geschäftliche Information
Wie Stuttgart 2026 digitale Gesundheitsprozesse nutzt: Vernetzte Arztpraxen, spezialisierte Versorger und Cannabis Stuttgart als Praxisbeispiel für mehr Lebensqualität im urbanen Alltag.
Smart City Stuttgart: Die Vernetzung von Arztpraxen und spezialisierten Versorgern 2026
Stuttgart gehört 2026 zu den Städten, in denen sich das Konzept Smart City nicht durch technische Leuchtturmprojekte definiert, sondern durch spürbare Verbesserungen im Alltag. Besonders deutlich zeigt sich das im Gesundheitswesen. Digitale Prozesse sorgen hier nicht für abstrakte Effizienzgewinne, sondern für konkrete Entlastung: weniger Wege durch die Stadt, geringerer organisatorischer Aufwand und eine bessere Planbarkeit der medizinischen Versorgung.
In einer Stadt wie Stuttgart, die von Pendlerbewegungen, engen Terminplänen und hoher beruflicher Dichte geprägt ist, wirkt sich das unmittelbar auf die Lebensqualität aus.
Der Stuttgarter Ansatz zeigt, dass Smart City mehr ist als nur intelligente Ampeln oder digitale Dashboards. Entscheidend ist, ob Technologien den Alltag der Bürgerinnen und Bürger vereinfachen. Genau hier setzt die digitale Vernetzung von Arztpraxen, Patientinnen und Patienten sowie spezialisierten Versorgern an.
Digitale Gesundheitsprozesse im Stuttgarter Alltag
Im medizinischen Kontext zeigt sich 2026 besonders klar, welchen Unterschied funktionierende digitale Strukturen machen. Befunde, Verordnungen und Rückfragen werden nicht mehr fragmentiert über verschiedene Kanäle abgewickelt, sondern über klar definierte Schnittstellen. Ärztliche Kompetenz bleibt in den Praxen lokal verankert, während digitale Prozesse die organisatorischen Abläufe im Hintergrund übernehmen.
Diese Entwicklung wird auch auf Verwaltungsebene vorangetrieben: Das Land Baden-Württemberg treibt die Digitalisierung der Gesundheitsämter gezielt voran, um Abläufe zu vereinheitlichen, digitale Schnittstellen auszubauen und die Zusammenarbeit zwischen medizinischen Akteuren und Behörden zu verbessern.
Für viele Stuttgarter bedeutet das: weniger Praxisbesuche, kürzere Wartezeiten und eine bessere Vereinbarkeit medizinischer Behandlungen mit Beruf und Familie. In einer wachsenden Metropolregion wird diese Entlastung zunehmend wichtig.
Digitale Gesundheitsprozesse entlasten Bürgerinnen und Bürger und verbessern die Tagesplanung für Patientinnen und Patienten spürbar.
Cannabis Stuttgart: Digitale Infrastruktur als Praxisbeispiel
Besonders konkret zeigt sich der Nutzen digitaler Gesundheitsstrukturen beim Thema Cannabis Stuttgart. Patientinnen und Patienten sind hier auf verlässliche Abläufe angewiesen, da Therapieanpassungen, Rezeptübermittlungen und Rückfragen oft zeitnah erfolgen müssen. Digitale Prozesse sorgen dafür, dass ärztliche Verordnungen strukturiert erfasst, sicher übermittelt und ohne unnötige Zwischenschritte an spezialisierte Versorger weitergeleitet werden.
Für Menschen in Stuttgart bedeutet das vor allem eines: Die Versorgung rund um Cannabis Stuttgart lässt sich besser in den Alltag integrieren. Wege werden reduziert, Bearbeitungszeiten verkürzt und der Therapieverlauf bleibt transparent nachvollziehbar. Digitale Infrastruktur fungiert dabei als verbindendes Element zwischen ärztlicher Entscheidung und tatsächlicher Versorgung.
Die Rolle digitaler Plattformen im Smart-Health-Ökosystem
Digitale Gesundheitsplattformen übernehmen 2026 vor allem eine koordinierende Rolle innerhalb bestehender medizinischer Strukturen. Sie verknüpfen ärztliche Beratung, digitale Rezeptübermittlung und spezialisierte Versorgungsangebote zu einem durchgängigen Prozess. Plattformen wie CanDoc fungieren dabei als Schnittstelle, über die Informationen gebündelt, sicher verarbeitet und für alle Beteiligten nachvollziehbar bereitgestellt werden.
Für Stuttgart bedeutet das: Ärztliche Entscheidungen bleiben lokal verankert, während digitale Prozesse die organisatorische Umsetzung im Hintergrund unterstützen. Medienbrüche werden vermieden, Abläufe klar strukturiert und die Versorgung auch bei spezialisierten Therapien wie medizinischem Cannabis stabil und planbar gestaltet.
Der Stuttgarter Ansatz verdeutlicht, dass sich Smart City nicht an sichtbarer Technologie misst, sondern an funktionierenden Prozessen im Alltag. Gerade im Gesundheitswesen zeigt sich der Nutzen digitaler Lösungen besonders deutlich – insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Konsum von medizinischem Cannabis zunimmt und Versorgungsstrukturen entsprechend belastbarer organisiert werden müssen.
Studien des Bundesministeriums für Gesundheit sowie Analysen der Bertelsmann Stiftung bestätigen, dass interoperable digitale Systeme ein zentraler Faktor für eine stabile urbane Versorgung sind – insbesondere in wachsenden Städten. Sie tragen dazu bei, Ressourcen effizienter zu nutzen, ohne die persönliche ärztliche Betreuung zu ersetzen.
Stuttgart als Referenz für urbane Gesundheitsversorgung
Im Vergleich zu Städten mit geringerer digitaler Integration sind medizinische Abläufe in Stuttgart 2026 transparenter und besser planbar. Terminabstimmungen, Rezeptübermittlungen oder Therapieanpassungen lassen sich strukturierter umsetzen; Reibungsverluste werden reduziert. Diese Effekte wirken ähnlich wie andere urbane Maßnahmen zur Gesundheitsförderung – etwa naturnahe Erholungsflächen, die nachweislich zur Stressreduktion beitragen und die Lebensqualität im Alltag spürbar verbessern.
Gerade für Menschen, die Cannabis Stuttgart nicht wohnortnah, sondern über spezialisierte Versorgungswege beziehen, zeigt sich der Vorteil dieser digitalen Struktur besonders deutlich. Die Versorgung ist weniger anfällig für einzelne Engpässe und lässt sich besser in den urbanen Alltag integrieren.
Digitale Gesundheitsprozesse als Standortfaktor für Stuttgart
Über den individuellen Nutzen hinaus entfalten digitale Gesundheitsstrukturen auch eine strategische Wirkung für den Standort Stuttgart. Eine verlässliche, digital unterstützte medizinische Versorgung erhöht die Attraktivität der Stadt – für Einwohner ebenso wie für Fachkräfte und Unternehmen. In technologie- und wissensintensiven Regionen wird die Qualität der Gesundheitsinfrastruktur zunehmend zu einem weichen, aber entscheidenden Standortfaktor. Fazit: Die digitale Gesundheitsversorgung trägt direkt zur Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit Stuttgarts bei.
Digitale Vernetzung wirkt hier als Multiplikator: Sie stabilisiert bestehende Strukturen, erhöht die Transparenz und macht die Versorgung gegenüber steigender Nachfrage resilienter. Besonders im Bereich spezialisierter Therapien zeigt sich, wie wichtig diese Koordination für eine langfristig tragfähige Stadtentwicklung ist. Zugleich treibt die Digitalisierung staatlicher Gesundheitsdienste – etwa durch die Modernisierung der Gesundheitsämter – die strukturelle Basis dieser Effizienzgewinne weiter voran.
Smart City Stuttgart 2026: Digitale Gesundheit mit echtem Mehrwert
Stuttgart zeigt 2026, wie digitale Gesundheitsversorgung im Alltag funktionieren kann: durch verlässliche Prozesse, klare Zuständigkeiten und eine enge Verzahnung zwischen Arztpraxen und spezialisierten Versorgungsstrukturen. Gerade beim medizinischen Cannabis wird sichtbar, dass digitale Koordination kein Zusatznutzen ist, sondern Voraussetzung für eine alltagstaugliche Versorgung.
Die Möglichkeit, Cannabis in Stuttgart über digital unterstützte Prozesse zu beziehen, steht exemplarisch für diesen Ansatz einer alltagstauglichen Gesundheitsversorgung. Die Technik bleibt dabei bewusst im Hintergrund – entscheidend ist, dass Patientinnen und Patienten ihre Therapie sicher, planbar und ohne unnötige organisatorische Hürden umsetzen können.
OB Nopper spricht sich gegen flächendeckendes Tempo 30 aus
Stuttgart.| Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper hat im heutigen Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik die Position der Landeshauptstadt Stuttgart zur Umsetzung der StVO-Novelle dargestellt.
Den Kern der StVO-Novelle, Tempo 30 in der Regel auch dort anzuordnen, wo beispielsweise Schulen, Kitas und Pflegeeinrichtungen betroffen sind, hält Nopper für richtig. Eine flächendeckende Einführung von Tempo 30 dagegen lehnt das Stadtoberhaupt ab: “Wir sollten Tempo 30 dort anordnen, wo es um die Sicherheit besonders gefährdeter Einrichtungen geht, zugleich aber so weit wie möglich auf eine flächendeckende Einführung verzichten”, sagte Nopper.
Hoher Anteil an Tempo-30-Straßen bereits umgesetzt
Tempo 30 gilt im Stuttgarter Stadtgebiet bereits auf 87 Prozent aller Wohnstraßen und auf fast 70 Prozent des klassifizierten Straßennetzes. Wenn die StVO-Novelle dazu führen sollte, dass im Stadtgebiet fast flächendeckend Tempo 30 angeordnet wird, hält Nopper dies für den falschen Ansatz. Es sei sinnvoll, die Verkehre auf leistungsfähigen Hauptstraßen zu bündeln und damit die Wohnquartiere zu entlasten. OB Nopper: „Ein flächendeckendes Tempo 30 würde den Busverkehr verlangsamen, seine Attraktivität mindern und durch längere Umlaufzeiten zusätzliche Fahrzeuge und mehr Personal erforderlich machen.“
Die Stuttgarter Straßenverkehrsbehörde wird daher keine vorschnelle, pauschale Einführung von Tempo 30 vornehmen, sondern vielmehr streckenbezogen, auf der Grundlage von Einzelfallprüfungen und mit einer nachvollziehbaren fachlichen Begründung.
OB Nopper sieht keinen Anlass mehr für eine Fortführung der Tempo-40-Regelung
Tempo 40 wurde Stuttgart im Zuge des Luftreinhalteplans auf fast allen Vorbehaltsstraßen innerhalb des Stuttgarter Stadtkessels sowie auf einigen Zulaufstrecken in Außenbezirken vom Landesverkehrsministerium angeordnet. Auf leistungsfähigen Hauptverkehrs-, Landes- und Bundesstraßen – wie etwa auf der Cannstatter Straße – sollte aus Sicht von OB Nopper Tempo 50 die Regelgeschwindigkeit sein: „Die StVO-Novelle sieht aus Gründen der Vereinfachung und der Verständlichkeit Tempo 30 oder Tempo 50 vor. Ein flächendeckendes Tempo 40 ist dort nicht vorgesehen.“
Nopper weiter: „Nachdem seit fünf Jahren alle Grenzwerte für die Luftreinhaltung eingehalten werden, gibt es aus meiner Sicht keinen begründeten Anlass mehr, an diesen Tempo-40-Regelungen weiter festzuhalten. Deswegen sollte der Landesverkehrsminister und das Landesverkehrsministerium besser heute als morgen die Anordnung von Tempo 40 auf den Strecken aufheben, soweit dies vom Luftreinhalteplan motiviert war.“
Polizei-Report Stuttgart | Woche 06
Quelle: ots
Stuttgart-Mitte: Stadtbahn contra Pkw
Beim Zusammenstoß einer Stadtbahn mit einem Audi am Freitagnachmittag (06.02.2026) ist ein Sachschaden in Höhe von ungefähr 20.000 Euro entstanden. Eine 50-jährige Audi-Fahrerin befuhr gegen 18.00 Uhr die Hohenheimer Straße in Fahrtrichtung Degerloch und hielt an der Einmündung zur Dobelstraße aufgrund einer roten Ampel an. Ein in gleicher Richtung fahrender Stadtbahnfahrer schätzte mutmaßlich den Seitenabstand falsch ein und kollidierte mit dem Audi. Der Audi war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme musste die Hohenheimer Straße in Fahrtrichtung Degerloch mehrfach kurzzeitig gesperrt werden, es kam zu Verkehrsbehinderungen. Die Stadtbahnstrecke in Richtung Degerloch war für zirka zwei Stunden blockiert.
Stuttgart-West: Überdachung durch Brand beschädigt – Zeugen gesucht
Aus bislang unbekannter Ursache geriet am Freitagnachmittag (06.02.2026) ein Holzkorb in einem Hinterhof an der Schwabstraße in Brand. Ein Anwohner entdeckte den Brand gegen 14.30 Uhr und löschte diesen selbstständig. Durch den Brand wurden das Dach eines Carports und die Hauseingangstür beschädigte, der Sachschaden wird auf ungefähr 5.000 Euro geschätzt. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.
Stuttgart-Weilimdorf: Verletzter Mann aufgefunden – Zeugen gesucht
Passanten haben am Donnerstagabend (05.02.2026) in der Thaerstraße einen verletzten 22 Jahre alten Mann angetroffen. Die Passanten waren gegen 22.45 Uhr im Bereich einer Sporthalle unterwegs, als sie den 22-Jährigen auf einem Stein sitzen sahen. Der Mann bat um Hilfe, woraufhin die Passanten Rettungskräfte verständigten. Die Rettungskräfte kümmerten sich um den Verletzten und brachten ihn zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Mann Opfer einer Gewalttat wurde. Zeugen werden gebeten sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.
Stuttgart-Mitte: Einbrecher unterwegs – Zeugen gesucht
Unbekannte sind am Donnerstag (05.02.2026) in eine Wohnung an der Straße Am Reichelenberg eingebrochen. Die Täter hebelten zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr die Balkontür auf und gelangten so in die Wohnung. Sie durchwühlten sämtliche Räume und stahlen Schmuck und Goldmünzen von bislang unbekanntem Wert. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.
Stuttgart-Mühlhausen: Balkon gerät in Brand
In einem Mehrfamilienhaus an der Baltenstraße hat am Donnerstagabend (05.02.2026) ein Balkon gebrannt. Eine Anwohnerin bemerkte Flammen auf dem benachbarten Balkon und verständigte die Feuerwehr. Die Bewohner der Wohnung waren zum Zeitpunkt des Brandes offenbar nicht im Haus. Die Brandursache ist Gegenstand der Ermittlungen. Durch das Feuer entstand ein Schaden von rund 12.000 Euro.
Stuttgart-Mitte: Mutmaßlichen rabiaten Ladendieb festgenommen
Polizeibeamte haben am Montag (02.02.2026) einen 42 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, zusammen mit einer Komplizin in einem Drogeriegeschäft an der Königstraße Waren im Wert von rund 1.500 Euro gestohlen und sich anschließend gegen das Festhalten gewehrt zu haben. Der 42-jährige Mann und eine bislang unbekannte Frau betraten gegen 14.40 Uhr den Verkaufsraum und sollen mehrere Nintendo Switch Spiele aus dem Warenregal entnommen und in eine Tasche gesteckt haben. Anschließend sollen sie ohne zu bezahlen in Richtung Ausgang gegangen sein. Als ein 20-jähriger Mitarbeiter die beiden ansprach, sollen sie sich gegen das Festhalten gewehrt haben, in dessen Verlauf die Frau in unbekannte Richtung flüchtete. Dem Mitarbeiter gelang es schließlich den Tatverdächtigen festzuhalten und den alarmierten Beamten zu übergeben. Die Komplizin soll etwa 170 bis 175 Zentimeter groß und zirka 35 Jahre alt gewesen sein. Sie war bekleidet mit einer schwarzen Winterjacke, einer schwarzen Mütze und trug eine schwarze Bauchtasche mit roten Streifen. Der 42-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit wurde aufgrund eines bestehenden Vollstreckungshaftbefehls im Laufe des Dienstags (03.02.2026) in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen.
Stuttgart-Degerloch: Auf Einmündung zusammengestoßen – Zeugen gesucht
Drei Leichtverletzte und ein Sachschaden von zirka 60.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstagabend (05.02.2026) in der Jahnstraße ereignet hat. Ein 61 Jahre alter Fahrer eines Mercedes fuhr gegen 21.55 Uhr in der Straße Königsträßle Richtung Jahnstraße. An der dortigen Einmündung stieß er mit dem Toyota eines 26-jährigen Mann zusammen, der in Richtung Fernsehturm unterwegs war. Bei dem Zusammenstoß verletzten sich die beiden Fahrer, sowie eine 25 Jahre alte Mitfahrerin im Toyota leicht. Der Toyota war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903400 beim Polizeirevier 4 Balinger Straße zu melden.
Stuttgart-Zuffenhausen: Mutmaßlicher Rauschgifthändler randaliert in Hotelzimmer – Tatverdächtiger in Haft
Polizeibeamte haben am Dienstag (03.02.2026) einen 37 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, mit Rauschgift gehandelt zu haben. Angestellte eines Hotels an der Wollinstraße riefen gegen 06.50 Uhr die Polizei, da der Tatverdächtige in seinem Zimmer randaliert haben soll. Die alarmierten Polizisten trafen vor seinem Hotelzimmer auf den 37-Jährigen und fanden bei ihm Kokain und über 1.600 Euro mutmaßliches Dealergeld. Im Hotelzimmer entdeckten die Polizisten unter anderem weiteres Kokain sowie mehrere Mobiltelefone und eine Feinwaage. Insgesamt beschlagnahmten die Beamten über 26 Gramm des Rauschgifts. Sie führten den Tatverdächtigen mit deutscher Staatsangehörigkeit auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vor, der den Haftbefehl in Vollzug setzte und den 37-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt einwies.
Stuttgart-Bad Cannstatt: Lkw contra Stadtbahn
Beim Zusammenstoß eines Lastwagens und einer Stadtbahn ist am Dienstag (26.03.2024) ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro entstanden. Ein 40-Jähriger fuhr gegen 10.05 Uhr mit seinem Lkw in der Schmider Straße Richtung Steinhaldenfeld. An der Einmündung Marienburger Straße wollte er mutmaßlich verbotswidrig nach links abbiegen und stieß mit einer Stadtbahn der Linie U2 zusammen, die in gleicher Richtung unterwegs war. Verletzt wurde niemand. Der LKW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Stuttgart-Mitte: Bus contra Stadtbahn
Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochmorgen (04.02.2026) in der Gerokstraße haben sich vier Personen leichte Verletzungen zugezogen. Ein 53-jähriger Busfahrer war gegen 09.40 Uhr in der Gerokstraße Richtung Eugensplatz unterwegs. Auf Höhe der Hausnummer 3 kam ihm eine Stadtbahn entgegen. In der Kurve stieß die Stadtbahn mit dem Heck des Busses zusammen, wobei der Außenspiegel der Stadtbahn eine Fensterscheibe des Busses zerstörte. Im Bus wurden vier Fahrgäste, drei Frauen im Alter von 53, 33 und 58 Jahren und ein Mann im Alter von 30 Jahren leicht verletzt. Es entstand ein Schaden in Höhe von rund 15.000 Euro.
Stuttgart-Ost: 10-Jähriger beraubt – Zeugen gesucht
Unbekannte Jugendliche haben am Dienstagmittag (03.02.2026) einen 10-Jährigen in der Pischekstraße beraubt. Der 10-Jährige wartete dort gegen 13.45 Uhr, als sich ihm zwei jugendliche Jungen näherten. Sie zogen den 10-Jährigen von dem Stein, auf dem er saß und hielten seine beiden Arme fest. Dann nahm einer der Jugendlichen die Smart Watch des Jungen vom Handgelenk. Sie flüchteten daraufhin in Richtung des Waldes in der Jahn-/Pischekstraße. Beide waren 16 bis 18 Jahre alt, rund 170 Zentimeter groß, hatten braune Haare, eine Pufferjacke und blaue, sowie graue Jeans an. Zeugen werden gebeten sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.
Stuttgart-Vaihingen: Fahrgast bedroht Kontrolleure
Ein 33-Jähriger soll am Dienstagabend (03.02.2026) in der S-Bahn mehrere Kontrolleure bedroht haben. Der Mann war gegen 20.50 Uhr mit der S-Bahn S1 Richtung Wendlingen unterwegs, als ein 30 Jahre alter Kontrolleur und seine 21-jährige Kollegin seinen Fahrschein kontrollieren wollten. Der 33-Jährige soll keine Fahrkarte gehabt haben und während der Kontrolle aggressiv geworden sein. Er soll dem Prüfpersonal gedroht haben, als diese ihn daran hindern wollten, an der Haltestelle Rohr zu flüchten. Weiteres Prüfpersonal eilte den beiden Kontrolleuren zu Hilfe. Gemeinsam übergaben sie den Tatverdächtigen alarmierten Polizeibeamten. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Stuttgart: Weitere Verhaftung eines Bediensteten wegen des Verdachts der unbefugten Weitergabe von Daten
In Folge von Erkenntnissen aus einem Ermittlungsverfahren der Sonderkommission “Frost” hat die Staatsanwaltschaft Heilbronn einen weiteren Beschuldigten festnehmen lassen. Dabei handelt es sich um einen Beamten der Finanzverwaltung. Es besteht der dringende Verdacht, dass dieser für beschuldigte Auftraggeber Halterabfragen zu Kfz-Kennzeichen vorgenommen, die Erkenntnisse weitergegeben und dadurch möglicherweise Ermittlungsmaßnahmen gefährdet hat. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn hat beim zuständigen Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse und einen Haftbefehl wegen des Verdachts der Bestechlichkeit und der Verletzung von Dienstgeheimnissen erwirkt. Die Beschlüsse wurden am 03. Februar 2026 vollzogen und insbesondere die Wohnung und am Arbeitsplatz des Beschuldigten durchsucht. Der Beschuldigte wurde am selben Tag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl aufrechterhielt und Vollzug der Untersuchungshaft anordnete. Insgesamt dauern die umfangreichen Ermittlungen wegen des Verdachts der Bestechlichkeit und der Verletzung von Dienstgeheimnissen im Ermittlungskomplex “Frost” an. Weitere Auskünfte können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht erteilt werden.
Stuttgart-Möhringen: Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden – Zeugen gesucht
Bei einem Unfall am Mittwochmorgen (04.02.2026) in der Plieninger Straße ist ein Sachschaden in Höhe von rund 60.000 Euro entstanden. Der Fahrer eines Volvo XC40 geriet gegen 02:30 Uhr auf der Plieninger Straße vom SI-Centrum kommend vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab, prallte auf eine Verkehrsinsel und riss eine Ampel samt Mast um. Das Fahrzeug kam nach 65 Metern auf dem Gehweg zum Stehen. Verletzt wurde niemand. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass die beiden 32 und 35 Jahre alten Insassen des Volvo unter Drogeneinfluss stehen. Da bislang unklar ist, wer zum Unfallzeitpunt gefahren ist, mussten beide eine Blutprobe abgeben. Die Beamten beschlagnahmten zudem die Führerscheine der beiden Insassen und behielten eine Sicherheitsleistung ein. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache und wer das Fahrzeug gelenkt hat, dauern an. Zeugen werden gebeten sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei Stuttgart zu melden.
Stuttgart-Mitte: Volvo fährt gegen Mauer – Zeugen gesucht
Ein 50-Jähriger ist am Dienstagmittag (03.02.2025) in der Konrad-Adenauer-Straße gegen eine Mauer geprallt. Der 50 Jahre alte Mann fuhr gegen 11.25 Uhr in der Willy-Brandt-Straße Richtung Charlottenplatz und soll, aufgrund einer medizinischen Ursache, die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben. Er prallte dann mit seinem Volvo gegen eine Betonmauer, fuhr weiter und stieß gegen eine mobile Betonwand. Der Volvo kam dann einige Meter weiter zum Stehen. Der 50-Jährige wurde durch einen Rettungswagen schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Möglicherweise soll ein unbekanntes Taxi an dem Unfall beteiligt gewesen sein. Zeugen werden gebeten sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei Stuttgart zu melden.
A8 Stuttgart: Verkehrsunfall mit Folgeunfällen führen zu kilometerlangem Stau
Am Dienstag (03.02.2026) kam es gegen 02:20 Uhr auf der Bundesautobahn 8 zwischen der Autobahnanschlussstelle Stuttgart-Möhringen und dem Autobahnkreuz Stuttgart zu einem Verkehrsunfall mit einem Gesamtsachschaden von rund 65.000 Euro. Aufgrund von Baumaßnahmen sicherte ein Lkw mit einem Verkehrssicherungsanhänger den rechten der drei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Karlsruhe ab. Mutmaßlich übersah ein 52-jähriger Lkw-Lenker sowohl die drei Vorwarner als auch den beleuchteten Sicherungsanhänger und kollidierte mit diesem. Hierbei wurde die Sattelzugmaschine des 52-Jährigen stark beschädigt. Ebenso wurde der Sicherungsanhänger sowie dessen Zugfahrzeug erheblich beschädigt. Sowohl der Sicherungsanhänger als auch die Sattelzugmaschine mussten abgeschleppt werden. Durch den Verkehrsunfall trat Hydrauliköl aus, welches auf die Fahrbahn lief und durch eine Reinigungsmaschine gereinigt werden musste. Während der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge, die bis in die frühen Morgenstunden andauerten, mussten temporär zwei Fahrstreifen in Richtung Karlsruhe gesperrt werden. Hierdurch entstanden beim Einsetzen des Berufsverkehrs erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen sowie ein Stau von rund sechs Kilometern Länge.
Im Staugeschehen ereigneten sich zwei weitere Verkehrsunfälle. Gegen 04:55 Uhr übersah ein 56-jähriger Fahrer eines Kleintransporters aufgestellte Warnbaken. Hierdurch stieß er gegen vier Warnbaken, die zur Absicherung der Unfallstelle aufgestellt waren und verursachte einen Sachschaden von rund 1.200 Euro. Gegen 05:10 Uhr stießen auf dem linken Fahrstreifen ein Sattelzug eines 67-Jährigen und ein BMW eines 39-Jährigen zusammen. Hierbei entstand ein Sachschaden von rund 2.000 Euro. Der genaue Unfallhergang ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
Stuttgart-Mitte: Feuer gelegt – Zeugen gesucht
Unbekannte haben am Montagabend (02.02.2026) an drei Stellen in der Innenstadt Feuer gelegt. Zeugen entdeckten gegen 20.50 Uhr ein Feuer an der Tiefgaragenzufahrt an der Sophienstraße. Dort hatten Unbekannte den Inhalt eines Einkaufswagens angezündet. Die Beamten löschten die Flammen noch vor Eintreffen der Feuerwehr. Der Schaden wird auf zirka 100 Euro geschätzt. Kurz darauf brannten in einem Innenhof der Tübinger Straße mehrere Gelbe Säcke. Die Feuerwehr löschte die Flammen, ein Schaden entstand nach ersten Erkenntnissen nicht. Wenig später brannten in einem Innenhof an der Hauptstätter Straße dort abgestellte Möbelstücke. Die Feuerwehr löschte die Flammen und verhinderte ein Übergreifen auf das Gebäude. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro. Alarmierte Polizeibeamte fahndeten ohne Ergebnis nach den Tätern. Zeugen werden gebeten sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.
Stuttgart-Ost: E-Scooter-Fahrer nach Sturz schwer verletzt
Bei einem Unfall am Montagabend (02.02.2026) in der Wangener Straße hat sich ein 37 Jahre alter E-Scooter-Fahrer schwere Verletzungen zugezogen. Der 37-Jährige war gegen 21.00 Uhr in Richtung Talstraße unterwegs. Etwa 100 Meter vor der Einmündung zur Schlachthofstraße wechselte er offenbar vom Gehweg auf die Fahrbahn, kam hierbei ins Rutschen und stürzte alleinbeteiligt auf die Fahrbahn. Rettungskräfte kümmerten sich um ihn und brachten ihn in ein Krankenhaus. Da der Verdacht besteht, dass er alkoholisiert war, musste er eine Blutprobe abgeben.
Stuttgart-Vaihingen: Nach Unfall davongefahren – Zeugen gesucht
Die Polizei sucht Zeugen eines Unfalls, der sich am Montagmorgen (02.02.2026) auf der Bundesstraße 14 auf Höhe des Dreieck Johannesgraben ereignet hat. Eine 56 Jahre alte VW-Fahrerin war gegen 08.20 Uhr in Richtung Böblingen unterwegs, als vor ihr ein unbekannter Fahrer eines blauen Fahrzeugs mit Ludwigsburger Kennzeichen abrupt abbremste, um ordnungswidrig nach links über die durchgezogene Linie auf die Ausfahrt Richtung Nord-Süd-Straße zu wechseln. Durch die Vollbremsung fuhr eine 27-jährige VW-Fahrerin auf das Heck der 56-Jährigen auf. Der unbekannte Verursacher fuhr in Richtung Hengstäcker davon, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903400 beim Polizeirevier 4 Balinger Straße zu melden.
Stuttgart-West: Anhaltesignal missachtet und Polizeibeamten verletzt – Zeugen gesucht
Eine 45-jährige Fahrerin eines Opel Zafira soll am Sonntagabend (01.02.2026) das Haltesignal eines Polizeibeamten missachtet und ihn leicht verletzt haben. Eine Polizeistreife wollte die Opel-Fahrerin gegen 20.45 Uhr im Bereich des Wildparkdreiecks in Fahrtrichtung Gerlingen aufgrund ihrer auffälligen Fahrweise kontrollieren. Als ein 25-jähriger Polizeibeamter auf einem Fahrstreifen stand und sie aufforderte anzuhalten, fuhr die Frau weiter und der Polizeibeamte musste ausweichen um einen Zusammenstoß zu verhindern. Dabei verletzte sich er sich leicht. Die Streife gelang es schließlich die Frau erneut einzuholen und einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Da die 45-Jährige mutmaßlich unter dem Einfluss von Alkohol und Medikamenten stand, musste Sie neben einer Blutprobe auch ihren Führerschein abgeben. Zeugen, werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 an die Verkehrspolizei Stuttgart zu wenden.
Stuttgart-Mitte: Frau sexuell belästigt – Zeugen gesucht
Eine 33-jährige Frau ist am Freitagmorgen (30.01.2026) von einem unbekannten Mann am Rotebühlplatz unsittlich berührt worden. Die Frau war gegen 07.45 Uhr an der Stadtbahnhaltestelle Stadtmitte unterwegs, als der Mann hinter ihr lief und ihr mehrere Sekunden lang von hinten an das Gesäß fasste. Er war 175 bis 180 Zentimeter groß, hatte eine dunkle Hautfarbe und dunkle lockige Haare. Er war mit schwarzen Turnschuhen, einer schwarzen Winterjacke und einer beigen Jogginghose bekleidet. Zeugen werden gebeten sich unter der Rufnummer +4071189903300 beim Polizeirevier 3 Gutenbergstraße zu melden.
Stuttgart-Ost: Vorfahrt mutmaßlich nicht beachtet – Zeugen gesucht
Bei einem Verkehrsunfall auf der Kreuzung Wunnensteinstraße/Wagenburgstraße ist am Montagmorgen (02.02.2026) nach ersten Schätzungen ein Schaden von rund 30.000 Euro entstanden. Ein 33 Jahre alter Audi-Fahrer war gegen 07.50 Uhr in der Wunnensteinstraße Richtung Uhlbergstraße unterwegs. Als er die Wagenburgstraße überquerte, missachtete er den ersten Ermittlungen zufolge die Vorfahrt eines 64-Jährigen, der mit seinem Mercedes in der Wagenburgstraße Richtung Innenstadt unterwegs war. Nach dem Zusammenstoß kamen beide Fahrzeuge nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigten einen Strommasten sowie einen Zaun. Beim Zusammenstoß zog sich der Audi-Fahrer leichte Verletzungen zu. Rettungskräfte kümmerten sich um ihn und brachen ihn in ein Krankenhaus. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.
Stuttgart-Bad Cannstatt: 22-Jährige sexuell belästigt – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Mann hat in der Nacht zum Freitag (30.01.2026) eine 22 Jahre alte Frau im Bereich der Rostocker Straße sexuell belästigt. Die 22-jährige Frau stieg gegen 00.15 Uhr an der Stadtbahnhaltestelle Hallschlag aus, als ihr der unbekannte Mann folgte. Im Bereich der Rostocker Straße entblöste sich der Mann plötzlich vor der Frau und zeigte ihr sein Glied. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903100 beim Polizeirevier 1 Theodor-Heuss-Straße zu melden.
Stuttgart-Degerloch /-Sillenbuch: Einbrecher unterwegs – Zeugen gesucht
Unbekannte sind am Wochenende (31.01.2026 bis 01.02.2026) in eine Wohnung an der Liliencronstraße eingebrochen, an der Straifstraße blieb es beim Versuch. An der Straifstraße versuchten die Täter am Sonntag, gegen 16.00 Uhr, eine Wohnungstür im sechsten Obergeschoss aufzubrechen. Als ein Bewohner die Täter bemerkte, flüchteten sie ohne Beute. Einer der Täter war etwa 175 Zentimeter groß, leicht übergewichtig, hatte glatte, mittellange Haare und kurz rasierte Seiten. Er trug eine dunkelblaue Bomberjacke und hatte einen Vollbart. Sein Komplize trug graue oder cremefarbene Kleidung. An der Liliencronstraße brachen die Täter am Samstag, zwischen 17.00 Uhr und 22.30 Uhr ein Fenster im Erdgeschoss auf und durchwühlten sämtliche Räume. Ob sie etwas stahlen ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.
Stuttgart-Möhringen: Kupferkabel von Baustelle gestohlen – Zeugen gesucht
Unbekannte haben zwischen Freitagmorgen (23.01.2026) und Samstagmorgen (24.01.2026) mehrere Kupferkabel von einer Baustelle im Laubeweg gestohlen. Die Täter verschafften sich Zutritt zu der Baustelle und schnitten im dortigen Keller rund 300 Meter Kupferkabel im Wert von zirka 10.000 Euro ab. Anschließend flüchteten sie mit dem Diebesgut in unbekannte Richtung. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903400 bei dem Polizeirevier 4 Balinger Straße zu melden.
Stuttgart-Nord: Von der Fahrbahn abgekommen – Mehrere Hunderttausend Euro Sachschaden
Bei einem Unfall am Sonntagabend (01.02.2026) ist in der Heilbronner Straße ein Schaden von rund 200.000 Euro entstanden. Ein 23 Jahre alter Lamborghini-Fahrer war gegen 20.30 Uhr in der Heilbronner Straße von Feuerbach in Richtung Pragstraße unterwegs, als er auf Höhe der Stadtbahnhaltestelle Pragsattel aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern geriet, von der Fahrbahn abkam und gegen eine Betonmauer prallte. Anschließend kam er mitten auf der Fahrbahn zum Stehen. Kurze Zeit später musste ein 38-jähriger Skoda-Fahrer dem verunfallten Lamborghini ausweichen und wechselte den Fahrstreifen. Hierbei übersah er ersten Erkenntnissen zufolge einen neben ihm in gleicher Richtung fahrenden Toyota eines 66-Jährigen und streifte diesen. Es entstand ein Schaden von rund 1500 Euro. Der Lamborghini war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Polizei-Report Kreis Esslingen | Woche 06
Quelle: ots
Ohmden: Autofahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt
50.000 Euro Sachschaden und ein schwer verletzter Autofahrer sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls am Freitagnachmittag auf der Hauptstraße im Bereich des Ortseingangs Ohmden. Der 67-jährige Fahrer eines BMW X3 befuhr die K 1256 von Jesingen kommend in Fahrtrichtung Ohmden, wo die Kreisstraße in die Hauptstraße übergeht. Im Bereich des Ortseingangs Ohmden kam der 67-Jährige mit seinem Pkw aus bislang ungeklärter Ursache alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab und prallte mit seinem Pkw frontal gegen einen Baum. Der 67-Jährige musste durch den verständigten Rettungsdienst nach einer medizinischen Erstbehandlung in eine Klinik verbracht und hier stationär aufgenommen werden. An seinem BMW X3 entstand wirtschaftlicher Totalschaden, so dass dieser durch einen Abschleppdienst abtransportiert werden musste. Der entstandene Fremdschaden an mehreren umgefahrenen Leitpfosten und dem Baum sowie der Flurschaden kann bislang nicht beziffert werden. Die Freiwilligen Feuerwehren Ohmden, Holzmaden und Weilheim waren mit insgesamt 23 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen vor Ort eingesetzt.
Filderstadt: Gas mit Bremse verwechselt
Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 20.000 Euro ist die Folge eines Verkehrsunfalls, welcher sich am Freitagnachmittag auf der Uhlbergstraße in Filderstadt ereignet hat. Gegen 17.15 Uhr befuhr ein 89-jähriger Fahrzeuglenker mit seinem Pkw der Marke BMW die Römerstraße in Richtung Uhlbergstraße. In einem Einmündungsbereich verwechselte der Fahrzeugführer nach derzeitigem Ermittlungsstand Gas- und Bremspedal und kollidiert im weiteren Verlauf mit einer Hausfassade. Da zunächst davon ausgegangen wurde, dass der Fahrer in seinem Pkw eingeschlossen war, wurde vorsorglich die Feuerwehr Filderstadt an die Unfallstelle hinzugerufen. Der Fahrzeugführer wurde bei der Kollision leichtverletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden. Der Pkw war aufgrund der Unfallbeschädigungen nicht mehr fahrbereit und wurde durch einen Abschleppdienst abtransportiert. Die Unfallörtlichkeit musste im Rahmen der Unfallaufnahme kurzzeitig gesperrt werden.
Wolfschlugen: Radfahrer bei Verkehrsunfall verletzt
Ein Radfahrer ist bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag verletzt worden. Kurz vor 18 Uhr war ein 75 Jahre alter Pkw-Lenker auf der Daimlerstraße unterwegs und wollte in einer Lücke im fließenden Verkehr nach rechts auf die Nürtinger Straße abbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einem aus dieser Richtung kommenden, 62-jährigen Radfahrer. Der Radler erlitt beim Zusammenstoß ersten Erkenntnissen zufolge leichte Verletzungen, weshalb er zur weiteren Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus gebracht wurde. Den Gesamtschaden gibt die Polizei mit einigen hundert Euro an.
Weilheim/Teck: Küchenbrand
Zu einem gemeldeten Küchenbrand sind Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Donnerstagnachmittag ausgerückt. Gegen 16.30 Uhr geriet beim Kochen in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses aus noch unbekannter Ursache die Dunstabzugshaube in Brand, wobei durch das Feuer die Küche beschädigt und durch Rußablagerungen das Wohnzimmer in Mitleidenschaft gezogen wurden. Durch die Feuerwehr konnten die Flammen rasch gelöscht werden, dennoch dürfte der Schaden mit mehreren tausend Euro zu Buche schlagen. Zwei Bewohner erlitten ersten Erkenntnissen zufolge leichte Verletzungen.
Kirchheim unter Teck: Einbruch in Geschäft (Zeugenaufruf)
Zwei bislang Unbekannte sind am Freitag, kurz vor drei Uhr, in ein Geschäft in der Max-Eyth-Straße eingebrochen, indem sie mit brachialer Gewalt einen Gullydeckel gegen die verglaste Eingangstüre warfen. Durch die entstandene Öffnung stiegen die Kriminellen ein, entwendeten mehrere Mobiltelefone im Wert von mehreren tausend Euro und flüchteten im Anschluss. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung mit mehreren Polizeistreifen und einem Hubschrauber konnten die Täter nicht gefasst werden. Einer der beiden Einbrecher wurde als schlank, mit einer blauen Jacke, dunklen Hose und dunklen Turnschuhe bekleidet beschrieben. Der Komplize war von korpulenter Statur und soll eine dunkle Steppjacke und dunkle Hose getragen haben. Beide Männer trugen Handschuhe und Sturmhauben und führten schwarze Umhängetaschen mit. Spezialisten der Kriminalpolizei sicherten Spuren. Das Polizeirevier Kirchheim sucht unter Telefon 07021/501-0 Zeugen.
Frickenhausen: Warnung vor falschen Bankmitarbeitern
Ein besonders dreister Betrüger hat am Dienstag eine Frau aus Frickenhausen um mehrere tausend Euro gebracht. Die Geschädigte erhielt einen Telefonanruf, in dem sich der Gesprächspartner als Bankmitarbeiter ausgab und Manipulationen an deren Konten vorgaukelte. Der Frau wurde anschließend eine SMS mit einem Link zugestellt, der sie auf die vermeintliche Homepage der Bank weiterleitete. Dort gab die Geschädigte die Zugangsdaten für ihr Online-Banking ein. Von dem Kriminellen wurden anschließend Überweisungen vom Konto der Frau getätigt. Später flog der Betrug auf. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Filderstadt-Bernhausen: Kind bei Verkehrsunfall verletzt
Leicht verletzt wurde ein elfjähriger Radfahrer bei einem Verkehrsunfall am Dienstagabend an der Einmündung Tübinger Straße / Ludwigstraße. Ein 57-Jähriger war gegen 18.20 Uhr mit seinem Mercedes Sprinter auf der Tübinger Straße in Richtung Talstraße unterwegs und wollte an der Einmündung nach rechts in die Ludwigstraße einbiegen. Dabei übersah er den Jungen, der mit Licht und Helm auf seinem Mountainbike auf dem Radfahrsteifen in gleicher Richtung fuhr. Bei der nachfolgenden Kollision stürzte der Radler und wurde leicht verletzt. Er konnte vor Ort durch die Besatzung eines hinzugerufenen Rettungswagens ambulant behandelt werden. Der entstanden Sachschaden wird auf rund 150 Euro geschätzt.
Nürtingen-Reudern: Mutmaßlicher Brandstifter in Haft
Wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen gegen einen 36-Jährigen, der in dringendem Verdacht steht, am Montagvormittag in einer Gemeinschaftsunterkunft im Marbachweg einen Brand gelegt zu haben.
Gegen neun Uhr waren die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr zum Brand in der Gemeinschaftsunterkunft gerufen worden. Nachdem außer Rauchgeruch äußerlich zunächst nichts festzustellen war, trafen die Polizeibeamten in einer Wohnung im ersten Stock auf eine qualmende Brandstelle vor einer Zimmertüre und begannen sofort mittels eines mitgeführten Feuerlöschers mit ersten Löschmaßnahmen, die dann von der Feuerwehr fortgeführt und rasch beendet werden konnten. Ersten Erkenntnissen zufolge war vor der Zimmertüre ein Feuer entzündet worden. Zusätzlich war vor die Zimmertüre ein Möbelstück geschoben worden. Im Zimmer hielt sich zum Brandausbruch aber niemand auf, weshalb auch niemand verletzt wurde. Auch die übrigen Bewohner des Hauses blieben unverletzt. Wie sich bei den weiteren Ermittlungen herausstellte, war es zuvor zwischen dem Bewohner des Zimmers und dem 36-Jährigen zu einem Streit gekommen. Daraufhin soll der erheblich alkoholisierte, einschlägig polizeibekannte und vorbestrafte Mann den Brand vor der Zimmertüre seines Kontrahenten gelegt haben. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt. Der Mann wurde noch am Brandort vorläufig festgenommen.
Der beschuldigte syrische Staatsangehörige wurde am Dienstvormittag dem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Dieser erließ den von der Staatsanwaltschaft beantragten Unterbringungsbefehl und setzte ihn in Vollzug. Der Mann wurde in die forensische Abteilung einer psychiatrischen Einrichtung eingeliefert.
B10 Esslingen: Verkehrsbehinderungen nach Auffahrunfall
Ein Auffahrunfall hat am Montagnachmittag zu größeren Verkehrsbehinderungen auf der B 10 in Richtung Göppingen geführt. Gegen 15.20 Uhr war ein 28-Jähriger mit einem Iveco-Laster mit Anhänger auf der Bundesstraße unterwegs und krachte auf Höhe Weil/Bühl im stockenden Verkehr ins Heck eines Smart, der von einem 44 Jahre alten Mann gelenkt wurde. Der Smart wurde dadurch nach vorne geschleudert, drehte sich um die eigene Achse und touchierte die Mittelleitplanken. Auf dem mittleren Grünsteifen blieb der Wagen schließlich stehen. Am Smart dürfte wirtschaftlicher Totalschaden entstanden sein. Insgesamt schätzt die Polizei die Beschädigungen auf circa 17.000 Euro. Die beiden Fahrzeuge mussten zudem abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der Reinigung der mit Erdreich verschmutzen Fahrbahn durch die Straßenmeisterei war eine Sperrung der linken Spur erforderlich. Dies führte im Berufsverkehr zu entsprechenden Behinderungen.
Filderstadt / Flughafen Stuttgart: Bei Kollision verletzt
Ersten Erkenntnissen zufolge leichte Verletzungen hat ein Autofahrer bei einer Kollision am Montagnachmittag erlitten. Gegen 17 Uhr wollte der 29-jährige Opel-Lenker aus einem Parkhaus beim Luftfrachtzentrum ausfahren und übersah hierbei einen von links kommenden Peugeot Boxer, dessen 51 Jahre alter Lenker geradeaus weiterfahren wollte. Beim anschließenden Zusammenprall zog sich der 29-Jährige nach derzeitigem Kenntnisstand leichte Verletzungen zu. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrtauglich und mussten abgeschleppt werden. Aufgrund ausgelaufener Betriebsflüssigkeiten war auch die Feuerwehr an die Unfallstelle ausgerückt.
Ostfildern: Fahrzeugbrand
In den Schwertleswiesenweg zwischen Kemnat und Stuttgart-Riedenberg sind Feuerwehr und Polizei am Montagabend, gegen 19 Uhr, gerufen worden. Dort war im Motorraum eines Porsche ein Feuer ausgebrochen, wodurch die Front des Wagens ausbrannte. Nach den Löscharbeiten der Feuerwehr musste der Cayenne abgeschleppt werden. Die Höhe des Sachschadens steht abschließend noch nicht fest. Verletzt wurde niemand.
Flughafen Stuttgart: Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl mit hoher Ersatzfreiheitsstrafe
Am Samstag, den 31.01.2026 haben Bundespolizisten am Flughafen Stuttgart einen 48-jährigen kosovarischen Staatsangehörigen festgenommen. Im Rahmen der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle aus Pristina stellten die Bundespolizisten fest, dass gegen den Mann ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Darmstadt vorliegt. Er war unter anderem wegen Hehlerei, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie Diebstahls und Sachbeschädigung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt worden. Es besteht eine Restfreiheitsstrafe von 316 Tagen. Während der polizeilichen Maßnahmen verhielt sich der Mann verbal aggressiv und unkooperativ, weshalb er gefesselt wurde. Die Beamten lieferten ihn anschließend in die Justizvollzugsanstalt Rottenburg am Neckar ein.
Flughafen Stuttgart: Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl aufgrund einer Urkundenfälschung
Am Freitag, den 30.01.2026 nahmen Bundespolizisten am Flughafen Stuttgart eine türkische Staatsangehörige im Alter von 74 Jahren im Rahmen der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle aus Antalya fest. Gegen die Person liegt ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Karlsruhe-Zweigstelle Pforzheim aufgrund einer Urkundenfälschung vor. Nach Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 750 Euro wurde die Person im Anschluss der Maßnahmen ins Inland entlassen.
Filderstadt-Bernhausen: Spielautomaten aufgebrochen
Eine Gaststätte in der Bernhäuser Hauptstraße ist in der Nacht von Sonntag auf Montag zum Ziel eines Einbrechers geworden. Der Unbekannte drang gegen drei Uhr gewaltsam über die Eingangstüre in das Lokal ein. Dort brach er einen Spielautomaten auf und stahl aus diesem das Bargeld. Der hinterlassene Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Filderstadt hat die Ermittlungen aufgenommen.
Ostfildern-Nellingen: Einbruch in Bäckerei
In eine Bäckerei in der Ludwig-Jahn-Straße ist in der Nacht von Sonntag auf Montag eingebrochen worden. Zwischen 17 Uhr und 4.40 Uhr drang ein Unbekannter über eine Seitentüre in den Verkaufsraum ein. Auf seiner Suche nach Stehlenswertem stieß er auf das Wechselgeld, mit dem er unerkannt flüchtete. Das Polizeirevier Filderstadt hat die Ermittlungen aufgenommen.
Nürtingen: Einbruch in Einfamilienhaus
In ein Einfamilienhaus in der Unteren Wengertstraße im Stadtteil Raidwangen sind Unbekannte zwischen Mittwoch, zehn Uhr, und Samstag, 15.30 Uhr, eingebrochen. Im genannten Zeitraum nutzten Kriminelle die Abwesenheit der Bewohner aus und drangen gewaltsam ins Gebäude ein. Auf ihrer Suche nach Stehlenswertem dürften sie auf Bargeld und weitere Wertsachen gestoßen sein, mit denen sie unerkannt das Weite suchten. Das Polizeirevier Nürtingen hat mit Unterstützung von Spurensicherungsexperten der Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.
Dettingen/Teck: Gegenverkehr übersehen
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge leichtverletzt wurde eine 24-jährige Fiat-Fahrerin bei einem Verkehrsunfall, der sich am Montagmorgen auf der Kirchheimer Straße ereignet hat. Ein 23-Jähriger war kurz vor sieben Uhr mit seinem Audi A3 auf der Kirchheimer Straße unterwegs und wollte an der Einmündung nach links auf den Zubringer zur B465 einbiegen. Dabei übersah er eine entgegenkommende 24-Jährige, die mit ihrem Fiat 500 keine Chance mehr hatte, rechtzeitig zu reagieren, sodass es im Einmündungsbereich zur Kollision kam. Während der Audi-Fahrer unverletzt blieb, musste die 24-Jährige vom Rettungsdienst zur Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Beide Autos waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der entstandene Sachschaden an beiden Fahrzeugen wird auf insgesamt rund 12.000 Euro geschätzt. Zur Unterstützung der Unfallaufnahme und zur Beseitigung ausgelaufener Betriebsstoffe war die Feuerwehr mit drei Fahrzeugen und 16 Feuerwehrleuten im Einsatz.
Owen: Heftig aufgefahren
Vier beschädigte Fahrzeuge und Sachschäden in Höhe vor rund 25.000 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Sonntagmittag auf der L1210 zwischen der Einmündung Tiefenbachtal und Owen ereignet hat. Ein 25-Jähriger war gegen 13 Uhr mit seinem Mitsubishi Pajero auf der Landesstraße in Richtung Owen unterwegs. Zu spät erkannte er, dass ein vor ihm fahrender 34-Jähriger mit seinem Hyundai i20 verkehrsbedingt bremsen und anhalten musste. Er krachte mit solcher Wucht ins Heck des Hyundai, dass dieser auf einen davorstehenden Citroen C3 einer 27-Jährigen und diese wiederum auf eine davorstehende Mercedes E-Klasse einer 41-Jährigen aufgeschoben wurde. Verletzt wurde nach derzeitigen Kenntnissen niemand. Allerdings waren der Mitsubishi und der Hyundai nach dem Unfall so schwer beschädigt, dass sie von Abschleppdiensten aufgeladen und abtransportiert werden mussten.
Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 06
Quelle: ots
Ehningen: Grauer Mercedes Vito mitsamt Montagewerkzeug entwendet
Zwischen Mittwochabend (04.02.2026, 21:30 Uhr) und Donnerstagmorgen (05.02.2026, 08:00 Uhr) entwendeten unbekannte Täter einen in der Gartenstraße in Ehningen abgestellten, grauen Mercedes Vito samt darin befindlichem Montagewerkzeug. Die Täter verschafften sich auf bislang unbekannte Weise Zugang zum abgeschlossenen Fahrzeug mit Böblinger Kennzeichen (BB) und flüchteten mit dem Wagen in unbekannte Richtung. Der Wert des Fahrzeugs und der Ladung ist noch nicht abschließend bekannt. Der Polizeiposten Ehningen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 07034 27045-0 zu melden.
A8 Gemarkung Sindelfingen: Unbekannter verliert Metallstange
Mutmaßlich gegen 09.40 Uhr verlor ein noch unbekannter Verkehrsteilnehmer am Mittwoch (04.02.2026) eine rote, etwa zwei Meter lange Alustange, als er auf der Bundesautobahn 8 zwischen der Anschlussstelle Leonberg-Ost und dem Autobahnkreuz Stuttgart unterwegs war.
Ein 63 Jahre alter Seat-Lenker fuhr auf dem linken Fahrstreifen und konnte der Stange nicht mehr ausweichen. Beim Überfahren des Metallteils entstand ein nicht unerheblicher Sachschaden an dem Seat.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sowie etwaige weitere Geschädigte, werden gebeten, sich unter der Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail an [email protected] bei der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg zu melden.
Ehningen: 26-Jähriger niedergeschlagen – Zeugen gesucht
Das Polizeirevier Böblingen sucht Zeugen einer Körperverletzung, zu der es Sonntag (01.02.2026) gegen 19.15 Uhr in Ehningen kam.
Ein 26-Jähriger besuchte eine Faschingsveranstaltung in der Turn- und Festhalle in der Schlossstraße. Als er sich im Eingangsbereich eines Festzeltes aufhielt, soll er von einem noch unbekannten Mann mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen worden sein. Auch, als der 26-Jährige am Boden lag, soll der Unbekannte noch weiter auf ihn eingeschlagen haben. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge erlitt der junge Mann leichte Verletzungen.
Der Täter wurde als etwa 170 cm groß mit normaler Statur beschrieben.
Für sachdienliche Zeugenhinweise stehen beim Polizeirevier Böblingen die Tel. 07031 13-2500 sowie die E-Mail-Adresse [email protected] zur Verfügung.
K1013 Weil der Stadt: zwei Verletzte nach Unfall
Zwei leicht verletzte Personen und ein Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 27.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Montag (02.02.2026) auf der Kreisstraße 1013 (Malmsheimer Straße) bei Magstadt ereignete.
Ein 21 Jahre alter VW-Lenker kam zwischen Weil der Stadt und Malmsheim aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er frontal mit dem Seat einer 47-Jährigen. Beide wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Neben Polizei und Rettungsdienst war auch die Feuerwehr im Einsatz.
Sindelfingen-Maichingen: 25-Jähriger in Gegenverkehr geraten
Aus noch ungeklärter Ursache geriet ein 25 Jahre alter Mercedes-Lenker am Montag (02.02.2026) gegen 08.00 Uhr auf die Gegenfahrbahn, als er die Magstadter Straße in Maichingen in Richtung Magstadt entlangfuhr. Dort kollidierte er mit einem entgegenkommenden Mercedes eines 68-Jährigen. Anschließend prallte der 25-Jährige gegen einen hinter dem 68-Jährigen fahrenden 43 Jahre alten VW-Lenker. Der VW wiederrum wurde auf einen dahinterfahrenden Mercedes geschoben. Der 43-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Mercedes des 25-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann noch nicht genau beziffert werden, dürfte sich aber auf einen fünfstelligen Betrag belaufen.
Magstadt: 29-Jähriger beschädigt erst Gaststätte und zeigt dann den Hitlergruß
Am Sonntagmittag (01.02.2026) gegen 12.20 Uhr wurden mehrere Personen Zeugen, als ein 29-Jähriger in der Weilemer Straße in Magstadt “Heil Hitler” rief und den Hitlergruß zeigte. Zuvor hatte derselbe Tatverdächtige mehrere Fensterscheiben und die Eingangstür einer Gaststätte beschädigt bzw. eingeworfen. Der 29-Jährige wurde vor Ort vorläufig festgenommen und zum Polizeirevier Sindelfingen gebracht. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,7 Promille. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde der 29-Jährige auf freien Fuß gesetzt. Da er sich außerdem auch ausländerfeindlich geäußert hatte, wird nun wegen Volksverhetzung, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung gegen ihn ermittelt. Auslöser für sein Verhalten soll eine handgreifliche Auseinandersetzung in der Gaststätte in der Nacht zuvor gewesen sein, der er zum Opfer gefallen sei. Diesbezüglich ermittelt die Polizei wegen eines Körperverletzungsdelikt gegen mehrere noch unbekannte Täter.
Weil der Stadt – Hausen: Einbruch in Wohnhaus
Noch unbekannte Täter hebelten am Samstag (31.01.2026) zwischen 17.45 Uhr und 20.20 Uhr ein Fenster eines Einfamilienhauses im Norden von Weil der Stadt – Hausen auf und gelangten so in das Innere. Dort durchsuchten die Einbrecher Räume sowie Mobiliar und entwendeten Schmuck im Wert von mehreren Hundert Euro. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf etwa 600 Euro belaufen.
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg nimmt unter der Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail an [email protected] sachdienliche Zeugenhinweise entgegen.
Böblingen: Einbruch in der Triberger Straße
Noch unbekannte Täter brachen am Sonntag (01.02.2026) zwischen 09.00 Uhr und 12.00 Uhr in ein Wohnhaus in der Triberger Straße in Böblingen ein. Die Unbekannten hebelten mutmaßlich ein Fenster auf und gelangten so in das Wohnungsinnere, wo sie Schmuck und Bargeld entwendeten.
Der Sachschaden an dem Fenster dürfte sich auf mindestens 500 Euro belaufen. Sachdienliche Zeugenhinweise nimmt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg unter der Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail an [email protected] entgegen.
Sindelfingen: 47-Jähriger überrascht Einbrecher
Am Samstagabend (31.01.2026) fahndeten mehrere Streifenwagenbesatzungen unterstützt von einem Polizeihubschrauber nach einem in der Straße “In der Halde” in Sindelfingen geflüchteten Einbrecher. Kurz nach 19.00 Uhr hatte der heimkehrende Bewohner einer Erdgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus den unbekannten Täter überrascht. Dieser ergriff in der Folge die Flucht durch das Fenster, das er vermutlich nur kurze Zeit davon aufgehebelt hatte, um in die Wohnung einzusteigen. Aufgrund seiner Entdeckung dürfte der Täter keine Beute gemacht haben. Die Fahndung ergab keine Hinweise auf den Geflüchteten. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf mehrere Hundert Euro belaufen. Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 07031 697-0 oder per E-Mail: [email protected] beim Polizeirevier Sindelfingen zu melden.
Böblingen: 3.000 Euro Sachschaden nach Unfallflucht
Mutmaßlich beim Rangieren beschädigte ein noch unbekannter Fahrzeuglenker am Samstag (31.01.2026) zwischen 10.00 Uhr und 10.20 Uhr einen auf dem Parkplatz eines Supermarktes im Wilhelmine-Reichard-Weg in Böblingen geparkten VW. Ohne sich um den entstandenen Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro zu kümmern, fuhr der Unbekannte davon.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich unter der Tel. 07031 13-2500 oder per E-Mail an [email protected] mit dem Polizeirevier Böblingen in Verbindung zu setzen.
Zahl elektrischer Pkw in Stuttgart steigt
Neues Förderprogramm des Bundes soll Trend beschleunigen
Stuttgart.| In Stuttgart ist die Zahl der Elektrofahrzeuge im Jahr 2025 entgegen dem Gesamttrend deutlich gestiegen. Bei rückläufigen Zulassungszahlen waren fast 70 Prozent der Neuzulassungen Fahrzeuge mit mindestens einem Elektromotor. Neue Förderprogramme von Bund und Land sollen diesen Trend weiter verstärken.
Das Statistische Amt der Landeshauptstadt Stuttgart hat die Kfz-Zulassungszahlen 2025 veröffentlicht. Diese belegen die zunehmende Elektrifizierung der Fahrzeugflotte. Elektrische Pkw weisen erstmals das stärkste Wachstum aller Antriebsarten im Fahrzeugbestand auf. Dieser Trend werde sich in den kommenden Jahren noch verstärken, so die Einschätzung aus dem Team Elektromobilität im Geschäftskreis des Oberbürgermeisters.
„Immer mehr Stuttgarterinnen und Stuttgarter entscheiden sich beim Autokauf für einen elektrischen Antrieb. Das macht die Luft in Stuttgart noch sauberer. Außerdem senken wir unsere Treibhausgase und leisten damit einen Beitrag zum weltweit notwendigen Klimaschutz“, betont Martin Körner, Leiter des OB-Grundsatzreferats für Klimaschutz, Mobilität und Wohnen. „Es gibt einfach gute Argumente für Elektroautos: sie werden immer besser, es gibt in Stuttgart viele Lademöglichkeiten, und es gibt immer mehr bezahlbare Angebote. Das neue Förderprogramm des Bundes setzt einen weiteren Anreiz, sodass wir mit immer mehr Elektroautos in Stuttgart rechnen können.“
Zahl der Elektrofahrzeuge auf Wachstumskurs
Während der Gesamtbestand an Pkw in Stuttgart im vergangenen Jahr um 3.826 auf 293.642 Fahrzeuge zurückging, verzeichneten Elektrofahrzeuge mit einem Plus von 3.899 Fahrzeugen das stärkste Wachstum unter allen Antriebsarten. Auch die Zahl der Hybridfahrzeuge (3.664) und Plug-in-Hybride (579) legte zu, während Fahrzeuge mit Diesel- (-2.878) und Benzinmotor (-8.919) auf Stuttgarts Straßen weniger werden.
Im vergangenen Jahr wurden in Stuttgart insgesamt 34.233 neue Pkw zugelassen. Auf Benziner und Diesel entfielen dabei nur noch etwas mehr als 30 Prozent. Fast 70 Prozent der neu zugelassenen Fahrzeuge fahren mit mindestens einem Elektromotor: 25,9 Prozent entfallen dabei auf Hybridfahrzeuge, 19,4 Prozent waren Plug-In-Hybride. Mit 23,9 Prozent hat der Anteil der Elektroautos einen neuen Höchststand erreicht. Die Stadt rechnet mit einem weiteren Anstieg dieses Wertes. Für 2029 wird ein Anteil von mehr als 50 Prozent erwartet.
Bund will Kauf von E-Autos für Privatpersonen fördern
Diese Entwicklung soll durch Förderprogramme noch weiter verstärkt werden: So kündigte jüngst der Bundesumweltminister ein neues E-Auto-Förderprogramm an, bei dem rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 der Kauf von neuen elektrischen Fahrzeugen für Privatpersonen gefördert wird. Die Höhe der Förderung ist dabei sozial gestaffelt und beträgt maximal 6.000 Euro.
Auch für die Installation von Ladeinfrastruktur sind weiterhin Fördermittel verfügbar: das Land Baden-Württemberg verlängerte das Programm Charge@BW, in dem der Aufbau von privater Ladeinfrastruktur in Wohnungseigentümergemeinschaften auch im Jahr 2026 gefördert wird. Die Landeshauptstadt Stuttgart fördert die Installation von Ladepunkten in Kombination mit einer PV-Anlage im Förderprogramm Solaroffensive.
Begeisterte Resonanz bei der Eröffnungsfeier der Hermann-Hesse-Bahn
„Was wir heute erleben durften, war weit mehr als die Eröffnung einer Bahnlinie“
Kreis Calw.| Mit großer Freude, bewegenden Momenten und tausenden begeisterten Besucherinnen und Besuchern hat der Landkreis Calw am Samstag, 31. Januar 2026, die Eröffnung der Hermann-Hesse-Bahn gefeiert. Was über viele Jahre hinweg geplant, diskutiert und gebaut wurde, ist nun Wirklichkeit – und wurde von der Bevölkerung mit spürbarem Stolz und großer Begeisterung angenommen, entlang der gesamten reaktivierten Bahnstrecke, bei welcher nun nach über 40 Jahren stillstand wieder der Betrieb zwischen Calw und Weil der Stadt aufgenommen wurde. Die Hermann-Hesse-Bahn ist weit mehr als ein Infrastrukturprojekt. Sie ist ein emotionaler Meilenstein, ein starkes Zeichen für eine moderne, nachhaltige Mobilität und ein Aufbruchsignal für die gesamte Region. Der ländliche Raum wird ein aktiver Teil der Metropolregion Stuttgart.
Bereits am späten Vormittag erlebten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger entlang der Strecke einen historischen Augenblick: Die Hermann-Hesse-Bahn fuhr erstmals feierlich von Calw nach Weil der Stadt und wurde an den Stationen Heumaden, Althengstett und Ostelsheim herzlich empfangen. Viele Menschen warteten gespannt an den Bahnsteigen, winkten dem Zug zu und machten diesen Moment zu einem sichtbaren Ausdruck regionaler Verbundenheit. Die festlichen Stopps mit symbolischen Akten wie der Übergabe von Zeitkapseln und kurzen Ansprachen von Verkehrsminister Winfried Hermann, Landrat Helmut Riegger und den Standort-Bürgermeistern unterstrichen eindrucksvoll, wie sehr sich die Kommunen entlang der Strecke mit „ihrer“ Bahn identifizieren.
Ab 12 Uhr verwandelte sich der Bahnhof Calw in einen lebendigen Treffpunkt für die gesamte Region. Das große Bahnhofsfest lockte Familien, Eisenbahnbegeisterte, Pendlerinnen und Pendler sowie zahlreiche Gäste aus dem Landkreis sowie weit darüber hinaus an. Infostände, Mitmachaktionen und ein buntes Kinderprogramm sorgten für eine ausgelassene und zugleich informative Atmosphäre.
Besonderen Zuspruch fand die Verlosung von Freifahrten für die Hermann-Hesse-Bahn – ein symbolischer Auftakt für viele kommende Fahrten im Alltag der Bürgerinnen und Bürger.
Ein besonderes Zeichen für die Bedeutung des Projekts setzte die Teilnahme von Verkehrsminister Winfried Hermann, der betonte, dass mit der Inbetriebnahme der Hermann-Hesse-Bahn für die Menschen im Landkreis Calw ein neues Verkehrskapitel beginne. „Nach 43 Jahren Pause fahren hier wieder Züge – wie zuvor über 111 Jahre lang bis 1983. Die Stilllegung der Strecke war ein Fehler, der heute dank des Muts und des Engagements vieler Menschen aus der Region korrigiert wird“, sagte er. Das Verkehrsministerium und er persönlich hätten dieses vorbildliche Reaktivierungsprojekt gern und vielfach unterstützt. „Hier fahren ab jetzt aber nicht wieder alte Eisenbahnen, sondern hochmoderne Batteriezüge. Sie sind technisch innovativ und klimafreundlich. Das ist ein großer Gewinn für die Fahrgäste, für die ganze Region und fürs Klima. Es ist ein gutes Angebot zum Umsteigen. Die neue Verbindung bringt Calw und die umliegenden Gemeinden deutlich näher an Stuttgart heran und auch die Stuttgarterinnen und Stuttgarter näher an Calw. Die Reaktivierung der Hermann-Hesse-Bahn zeigt, was möglich ist, wenn vor Ort gemeinsam an einem Ziel gearbeitet wird. Wir werden die bei der Umsetzung gemachten Erfahrungen aufarbeiten, um daraus zu lernen und diese Erkenntnisse bei künftigen Reaktivierungsprojekten zu nutzen. Die neue Bahn wird für andere Regionen ein Anstoß und eine Ermutigung sein, ihre Bahnstrecken wieder in Betrieb zu nehmen“, so der Minister.
Gemeinsam mit Landrat Helmut Riegger würdigte er das große Engagement aller Beteiligten und betonte die Vorbildfunktion des Projekts für andere Regionen in Baden-Württemberg. „Dank der hervorragenden Unterstützung des Landes konnten wir die wichtige Bahnstrecke wieder in Betrieb nehmen. Ich danke Verkehrsminister Hermann für seinen Einsatz für den Landkreis Calw“, betont Landrat Riegger.
SWEG-Züge verbinden innovative Technologie, Klimaschutz und Komfort
Ein weiteres Highlight folgte am Nachmittag: Bei der Aktion „Bahn zum Anfassen“ konnten die modernen Triebwagen der Südwestdeutschen Landesverkehrs-GmbH (SWEG) aus nächster Nähe besichtigt werden. Diese verbinden innovative Technologie, Klimaschutz und Komfort für die Fahrgäste. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, einen Blick ins Innere der Züge zu werfen, Fragen zu stellen und sich von der Ausstattung, die unter anderem Klimaanlage, WLAN, Steckdosen und Toiletten umfasst, zu überzeugen. Die batterieelektrischen Triebzüge des Typs Mireo Plus B des Herstellers Siemens Mobility werden mit Ökostrom betrieben, stoßen keine Emissionen aus und fahren äußerst geräuscharm. Dank ihres Batteriehybridantriebs können sie auf Strecken mit und ohne Oberleitung eingesetzt werden. Die Reichweite des Mireo Plus B beträgt im Batteriebetrieb unter realen Bedingungen bis zu 120 Kilometer und kann an der Oberleitung und durch Nutzung der Bremsenergie aufgeladen werden. „Die SWEG steht nicht nur für Qualität, sondern auch für Innovation. Wir freuen uns sehr, die Innovationszüge, die sich bereits in der Ortenau bewährt haben, nun auch auf der Hermann-Hesse-Bahn zur Verfügung zu stellen. Ohne die Batteriehybridzüge wäre ein elektrischer und damit lokal emissionsfreier Verkehr auf dieser Strecke gar nicht möglich“, sagt Tobias Harms, Vorsitzender der SWEG-Geschäftsführung.
VVS: ein Meilenstein für vernetzte Mobilität
Mit dem Start der Hermann-Hesse-Bahn gilt auf der Schiene und den parallel verlaufenden Buslinien der VVS-Tarif. Fahrgäste ohne Deutschland-Ticket fahren auf der Strecke zwischen Stuttgart und Calw künftig rund 9 Euro günstiger. Außerdem brauchen sie nur noch ein Ticket. VVS-TagesTickets Netz gelten sogar im gesamten Landkreis Calw.
Jan Neidhardt, Geschäftsführer des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS), betonte die Bedeutung der Hermann-Hesse-Bahn für den regionalen Nahverkehr: „Die Hermann‑Hesse‑Bahn ist ein echter Gewinn für die gesamte Region. Sie schafft stündliche Verbindungen, macht den öffentlichen Nahverkehr spürbar attraktiver und setzt ein starkes Zeichen für eine moderne, vernetzte Mobilität. Für viele Menschen wird sie künftig der Schlüssel zu einem komfortablen, schnellen und klimafreundlichen Pendeln oder für entspannte Ausflüge sein. Wir freuen uns sehr, dass dieses zukunftsweisende Projekt nun Realität ist.“
Landrat Helmut Riegger: „Was wir heute erleben durften, war weit mehr als die Eröffnung einer Bahnlinie“
Riegger zeigte sich tief bewegt von der großen Resonanz und der Stimmung während der gesamten Feierlichkeiten: „Was wir heute erleben durften, war weit mehr als die Eröffnung einer Bahnlinie. Es war ein Tag voller Emotionen, Begegnungen und ehrlicher Freude. Die Hermann-Hesse-Bahn ist das Ergebnis von Mut, Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen für eine Strategie zu einer modernen Mobilität in der Region. Diese Bahn steht für neue Chancen in der Wirtschaft und im Tourismus und für eine gute Zukunft unserer Region. Heute haben wir nicht nur Gleise eröffnet, sondern vor allem Perspektiven für den Landkreis.“
Ein starkes Signal für die Zukunft der Region
Mit der Eröffnungsfeier wurde deutlich: Die Hermann-Hesse-Bahn ist bereits jetzt ein identitätsstiftendes Jahrhundertprojekt für den Landkreis Calw, von welchem die Bürgerinnen und Bürger noch lange profitieren werden. Sie verbindet Städte und Gemeinden, bringt die Region näher an Stuttgart heran und leistet einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz und Lebensqualität.
Der reguläre Fahrbetrieb startet am Sonntag, 1. Februar 2026. Dann wird die Bahn Teil des Alltags vieler Menschen – als zuverlässige Verbindung zur Arbeit, zur Schule, zur Freizeit und zu neuen Möglichkeiten.