Junge Menschen, neue Träume?

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Der Wunsch nach dem eigenen Haus oder der eigenen Wohnung ist sehr ausgeprägt, dies ergab eine repräsentative Umfrage, die die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) im Auftrag der Wüstenrot Bausparkasse AG durchgeführt hat. Ziel der Studie war es, die Wohnwünsche und -vorstellungen junger Menschen näher zu beleuchten.

Trotz herausfordernder wirtschaftlicher Lage ist der Wunsch nach Wohneigentum bei jungen Menschen ungebrochen weit verbreitet. Konkret gaben knapp 90 Prozent der Befragten an, dass sie Wohneigentum anstreben („ja auf jeden Fall“ oder „ja, wahrscheinlich“). Dies ergab eine repräsentative Befragung, die die GMA im Auftrag von Wüstenrot durchgeführt hat. Dafür wurden bundesweit 658 junge Menschen im Alter zwischen 18 und 29 Jahren befragt. Von diesen wollen 80 Prozent das eigene Haus oder die eigene Wohnung bereits bis zum 35. Lebensjahr erworben haben.

„Wohneigentum ist für das private Wohnglück immer ein Zugewinn – egal ob in jungen Jahren oder im Alter“, betont Bernd Hertweck, Vorstandsvorsitzender der Wüstenrot Bausparkasse AG.

Fast jede und jeder zweite Befragte, die oder der Wohneigentum anstrebt, kann sich vorstellen, eine gebrauchte Immobilie zu erwerben. Der Gedanke, beim Bau oder der Renovierung selbst Hand anzulegen, ist dabei vier von fünf Befragten nicht fremd. Konkret wurde hier nach umfassenderen praktischen Tätigkeiten wie „Fußboden verlegen“ oder „Dachdämmung einbauen“ gefragt.

Das eigene Immobilienprojekt innerhalb einer Sanierungs- oder Baugemeinschaft zu stemmen, das ist für zwei von drei jungen Menschen mit Wohneigentumswunsch eine denkbare Option. Sprich: Sich mit anderen Bauwilligen oder Kauf- und Sanierungswilligen zusammenzutun.

Gesellschaftliche Trends bestätigen sich

Außerdem gaben knapp 60 Prozent der Befragten an, ihr Wohnglück auf dem Land oder in kleineren Städten mit unter 50.000 Einwohnern zu suchen. Darin sieht Bernd Hertweck einen gesellschaftlichen Trend. Hertweck: „Wir sehen seit Jahren eine Tendenz dahingehend, dass die Menschen von der Stadt aufs Land ziehen wollen. Die Pandemie hat dabei sicher noch als Katalysator gewirkt.“

Dabei ist die konventionelle Immobile – freistehendes Einfamilienhaus, Eigentumswohnung oder Reihenhaus noch immer der unangefochtene Spitzenreiter unter den gewünschten Immobilienarten. Denn aus einem breiten Kanon an Antwortmöglichkeiten einschließlich beispielsweise Tiny House, Penthouse, Loftwohnung, umgebauter Bauernhof oder Hausboot wählten 70 Prozent der jungen Menschen mit Wohneigentumswunsch einen der drei Wohneigentumsklassiker aus.

Ein absolutes Muss bei der Wahl des künftigen Eigenheims ist für die meisten Befragten ein großer Garten oder mindestens ein geräumiger Balkon. Ein schneller und zuverlässiger Internetanschluss und eine gute ÖPNV-Anbindung sind ebenfalls für knapp 50 Prozent der Befragten wichtig beim Immobilienkauf. Hierbei waren Mehrfachnennungen möglich.


Härtetest im wahrsten Sinne des Wortes

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Nullachter schießen beim 8:1-Sieg in Weilimdorf alle neun Tore

Das nächste Vorbereitungsspiel hochkantig gewonnen – wer aber glaubte, 08-Chefcoach Markus Lang wäre happy vom TSV-Platz vor den Toren Stuttgarts gegangen, lag falsch: „Alle die hohen Siege wurden doch gegen unterklassige Mannschaften erzielt. Beim letzten Vorbereitungsspiel am kommenden Samstag  um 14 Uhr in Schwäbisch Gmünd wird man dann ja sehen, wo wir wirklich stehen“, gab der erkältete Trainer zu bedenken.

Da konnte einem das Team um Kapitän Kunde ja beinahe schon ein wenig leid tun, hatte es doch soeben den Landesligisten TSV Weilimdorf nach Anfangsschwierigkeiten mehr oder weniger vom Platz gefegt und tolle Tore geschossen – den abstiegsgefährdeten Tabellenplatz des Spielpartners vom Samstag mal ganz außen vor gelassen.

Das primär in der ersten Halbzeit über weite Strecken überraschend nicklig geführte Freundschaftsspiel  war im wahrsten Sinne des Wortes ein Härte-Test, gab es doch eine Unzahl an Fouls, die eine oder andere „Rudel-Bildung“ und verbales Geplänkel – alles so überflüssig wie das aphoristische Vogelfutter für eine Kuckucksuhr. Neuzugang Zafer Nabuncu aus Großaspach musste jedenfalls nach einer Attacke seines Gegenübers offenbar schwerer verletzt vom Platz gebracht werden.

Markus Lang hätte sich vom unterm Strich gerechten Unparteiischen aus Stuttgart zwar mehr Konsequenz gewünscht, fand es für die Bruchwaldelf aber auch gar nicht so unpassend, mal mit Härte und Aggressionen konfrontiert zu werden. Derlei Attribute vermisst er demnach bei seinen Jungs durchaus noch. Im Übrigen vermisst Lang auch Akteure wie Valentyn Podolsky, von dem er sich noch mehr Offensivkraft über die Flügel erhofft.

Die Torfolge vor knapp 100 Zuschauern an der Giebelstraße: 5. Minute 0:1 durch ein Kopfball-Tor von Roman Kasiar. 1:1 (7.) 08-Eigentor durch Andre Sirianni nach Schuss von Utcu Caca. Sekunden zuvor hatte sein Mitspieler Enis Küley einen  Handelfmeter an die Latte geballert.

Das 1:2 (30.): Nesreddine Kenniche knallte nach feinem Zuspiel von Böhm und Kunde den Ball aus spitzem Winkel in die Maschen. Beim 1:3 (41.) bugsierte Loris Hoffmann die Kugel geschickt über die Linie. In der 43. Minute bewies Marius Kunde auch seine Sprinter-Qualitäten und passte danach uneigennützig zu Kenniche, der cool einschob.

Nach der Halbzeit (63.) knallte der agile Benedikt Landwehr volley zum sehenswerten 1:5-Spielstand in den Torwinkel ein. Zwei Minuten später setzte Kenniche seiner Leistung ein Sahnehäubchen auf, als er ein virtuoses Solo mit sattem Schuss in den Winkel zum 6:1 für den FSV 08 abschloss.

In der 69. und 81. Minute gelang Roman Kasiar mit einer starken kämpferischen Einstellung das 7:1 und schließlich per Kopfballtor nach prima Flanke von Jonathan Michael Zinram das 8:1 für die inzwischen völlig überlegenen Oberligisten aus Bietigheim-Bissingen.   (wch)


Go-Ahead fährt ab Samstag wieder komplett

Vorsorgliche Überprüfung der Fahrzeuge ohne Befund abgeschlossen

Wie Go-Ahead Baden-Württemberg am Freitag bekannt gibt, kann das Eisenbahnunternehmen am Freitag damit beginnen, die Fahrzeuge der Flotte wieder in den Betrieb zu nehmen; ab Samstag, 18. Februar, soll der Fahrplan wieder vollumfänglich bedient werden können. Seit dem 14. Februar waren 16 Fahrzeuge zu einer vorsorglichen Überprüfung vorübergehend aus dem Verkehr genommen worden. Dies hatte Einschränkungen unter anderem bei der Länge der Züge und damit der Sitzplatzanzahl auf allen Linien von Go-Ahead Baden-Württemberg zur Folge.

Vorsichtsmaßnahme technische Überprüfung

Der Hintergrund der Maßnahme: Im Rahmen einer Überprüfung wurden an einzelnen Achsen zu stark voneinander abweichende Radlasten von dem mit dem ETCS-Umbau beauftragten Unternehmen gemessen.

Nach Messung verschiedener weiterer Fahrzeuge und unter sofortiger Hinzuziehung eines externen Gutachters sowie des Herstellers konnten etwaige Unregelmäßigkeiten an der Flotte ausgeschlossen werden.

Fabian Amini, Geschäftsführer von Go-Ahead, erklärt dazu: „Wir sind froh, dass der Sachverhalt schnell aufgeklärt werden konnte und wir den regulären Betrieb für unsere Fahrgäste wieder aufnehmen können. Sicherheit steht für uns immer an erster Stelle – und entschuldigen uns nochmals bei den Fahrgästen für die entstandenen Unannehmlichkeiten.“


Wunsch nach Wohneigentum ist weiter hoch

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Die Wüstenrot Immobilien GmbH (WI) erreichte 2022 mit einer Nettocourtage von 32,3 Millionen Euro (Vorjahr: 35,3 Millionen Euro) den zweitbesten Wert in ihrer Unternehmensgeschichte.

Stark steigende Bauzinsen sowie explodierende Energie- und Baukosten bremsen branchenweit die Nachfrage. Dies wirkte sich bei der WI bei der Vermittlung von Neubauimmobilien für Bauträger und für Kapitalanleger aus. Demgegenüber stiegen die Courtage-Erlöse aus der Vermittlung von gebrauchten Ein- und Zweifamilienhäusern und Eigentumswohnungen an. Somit konnte im Kerngeschäft der WI an die Erfolge der Vorjahre angeknüpft werden.

Jochen Dörner, Geschäftsführer der WI: „Derart gravierende Veränderungen der Rahmenbedingungen in so kurzer Zeit haben wir bisher noch nie erlebt. Viele Kaufinteressentinnen und -interessenten haben deshalb aus Verunsicherung ihre Pläne auf Eis gelegt und warten ab, was die nähere Zukunft bringt. Ebenso zurückhaltend zeigten sich Investoren.“

Trotz des schwierigen Umfelds sei der Wunsch zum Erwerb von Wohneigentum in der Bevölkerung unverändert hoch. Der Druck auf die Immobilienpreise nimmt zu, sodass wieder mehr Verhandlungsspielräume für Kaufinteressentinnen und Kaufinteressenten entstehen.

Gute Beratung ist wichtiger denn je

Angesichts des Sanierungs- und Instandhaltungsdrucks auf große Teile des älteren Gebäudebestands hält der WI-Geschäftsführer eine markt- und sachgerechte Immobilienbewertung, gepaart mit einer persönlichen Expertise der vor Ort tätigen Immobilienmaklerinnen und -makler der WI, für wichtiger denn je. „Eine fehlende energetische Sanierung wird zunehmend ein Kriterium bei der Preisfindung. Schon allein deshalb, weil finanzierende Banken dies mittlerweile bei der Kreditvergabe berücksichtigen. In welchem Maß das zu Preisabschlägen führt, bleibt abzuwarten und wird wohl zudem auch von der Lage der Immobilie beeinflusst bleiben“, sagt Jochen Dörner.

Eine wesentliche Frage beim Thema energetische Sanierung sei die Finanzierbarkeit. Hier bieten Bausparkassen wie etwa Wüstenrot Hauseigentümerinnen und -eigentümern bedarfsgerechte und zinsgünstige Finanzierungsbausteine.

Jochen Dörner: „In der jetzigen Situation muss eine Lösung sowohl für die Finanzierung des Kaufpreises als auch der Sanierungskosten gefunden werden. Daher sollten die Länder zeitnah prüfen, ob die bestehende Förderung ausreicht, um die Energiewende im privaten Wohngebäudebestand zu erreichen.“

WI setzt auf Weiterbildung und Digitalisierung

Die Vermarktungszeiten sind mittlerweile deutlich länger. Der Markt ist in Bewegung geraten, hat aber noch keine Balance zwischen Nachfrage, Preisen und Abschlüssen gefunden. Seriöse Umsatzprognosen sind daher zum jetzigen Zeitpunkt für das Gesamtjahr nicht möglich. Die WI erwartet allerdings bei der Nachfrage und den Preisen einen Anpassungsprozess an die geänderten Marktverhältnisse.

Klar ist insgesamt: Die Professionalität und die Komplexität in der Kundenberatung nehmen weiter zu. Die Beratungsstecke bis zu einem Abschluss wird länger.

Zum höheren Beratungslevel sollen unter anderem die bereits vor der Marktkorrektur 2022 in die Wege geleiteten Investitionen in die Weiterbildung der Maklerorganisation beitragen. So bildet die WI zum „Fachmakler für Gebäudemodernisierung“ aus und begleitet die Kundschaft darüber hinaus mit neuen digitalen Tools wie etwa dem „Immobilien-Depot“. Kundinnen und Kunden, die dieses Produkt nutzen, erhalten für ihre Immobilie einen aktuellen Marktwert und einen individuellen Report zur Immobilie. Im persönlichen Immobilien-Depot sind dann alle so bewerteten Immobilien zentral hinterlegt und der Kunde oder die Kundin hat dort das gesamte Immobilienvermögen im Überblick. Zusätzlich gibt es quartalsweise ein Update der Werte auf Basis aktueller Marktdaten.

Mit der Erhebung und Darstellung des Immobilienvermögens wird der ganzheitliche Beratungsansatz des Vorsorgekonzerns W&W gestärkt. Für die WI ist es ein weiterer digitaler Zugang zu Kundinnen und Kunden der Wüstenrot Bausparkasse sowie zu den Kooperationspartnern.


TVB mit zwei Neuzugängen

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Stuttgart.| Der Handball-Bundesligist TVB Stuttgart verpflichtet mit Kreisläufer Lukas Laube vom Schweizer Erstligisten GC Amicitia Zürich eine zusätzliche Verstärkung am Kreis. Auch der Rückraumlinke Jonas Truchanovičius wechselt sofort vom ukrainischen Handballclub HK Motor Saporischschja nach Stuttgart.

Nach dem Wechsel von Oscar Bergendahl vergangene Woche zum SC Magdeburg verstärkt sich der TVB mit Lukas Laube erneut am Kreis. Der TVB war bereits perspektivisch am Transfer des 22-jährigen Kreisläufers interessiert. Durch den kurzfristigen Abgang von Bergendahl wird der Wechsel vom GC Amicitia an den Neckar bereits jetzt vorgenommen. Der 193 cm große und 100 kg schwere Schweizer erhält einen Vertrag bis Juni 2026 und wird von nun an mit der Rückennummer 24 auflaufen.

Ab sofort wird Fynn Luca Nicolaus auf seiner ursprünglich erlernten Position im Rückraum und nicht mehr am Kreis eingesetzt. Damit kommt der TVB dem Wunsch zum Positionswechsel des 19-Jährigen nach, der seine Zukunft im Rückraum sieht.

Als weitere Verstärkung kommt der Rechtshänder Jonas Truchanovičius von HK Motor Saporischschja zum TVB Stuttgart. Der 203 cm große Rückraumlinke gewann 2018 mit Montpellier die EHF Champions League und wird die Position von Ivan Slišković einnehmen. Der Vertrag von Slišković läuft zum Sommer aus. Truchanovičius zog sich im Sommer 2021 einen Riss des hinteren Kreuzbandes im linken Knie zu. Nachdem er Ende des vergangenen Jahres wieder auf der Platte stehen konnte, erlitt er bei einem Einsatz mit der Nationalmannschaft im Januar einen Muskelfaserriss. In Stuttgart wird er Dank der medizinischen Abteilung des TVB seine Reha unter optimalen Bedingungen fortführen können. Der litauische Nationalspieler unterschreibt vorerst einen Vertrag bis zum 30.06.2024.

„Wir sind glücklich, dass wir neben der Verpflichtung von Marino Marić nun noch zwei weitere Verstärkungen für unser Team gewinnen konnten. Wir sind davon überzeugt, dass uns Lukas Laube bereits in der Rückrunde weiterhelfen kann. Der Wechsel von Jonas Truchanovičius war ursprünglich zur neuen Saison vorgesehen. Um ihm jedoch die bestmöglichen Bedingungen für seine Reha zu gewährleisten, haben wir den Wechsel vorgezogen“, so TVB-Geschäftsführer Jürgen Schweikardt, der ergänzt: „Fynn Nicolaus ist schon vor einiger Zeit mit dem Wunsch an uns herangetreten, seine Karriere auf seiner ursprünglich erlernten Position im Rückraum fortsetzen zu wollen, auch wenn dies im ersten Moment einen Rückschritt in Bezug auf seine Einsatzzeiten bedeutet. Mit den Verpflichtungen am Kreis von Marino Marić und Lukas Laube entsprechen wir diesem Wunsch und vollziehen den Positionswechsel bereits jetzt anstatt zur neuen Saison.“


Auswertung von Satellitendaten nach den Erdbeben

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Landoberfläche hat sich um bis zu sechs Meter verschoben

Satellitenbilder zeigen, wie sich das Land durch die schweren Erdbeben in der Türkei und in Syrien verschoben hat: Die Verwerfungen betragen nach einer Auswertung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an manchen Stellen bis zu sechs Meter. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben Daten des europäischen Radarsatelliten Sentinel-1 analysiert und visualisiert. Die Risse sind an der Oberfläche auf etwa 250 Kilometern Länge zu erkennen.

Der größere Riss im Süden ist eine Folge des Hauptbebens, das sich am 6. Februar 2023 in den frühen Morgenstunden ereignete. Der zweite Riss, der nördlich des ersten liegt, entstand bei dem schweren Nachbeben am gleichen Tag. Die blauen Flächen stehen für eine Bewegung in östliche Richtung, die roten Flächen für eine Bewegung in westliche Richtung.

Beide Erdbeben-Bereiche gehören geologisch zur sogenannten Ostanatolischen Störungszone. Hier stoßen die anatolische und die arabische Platte aneinander. Dadurch entstehen Spannungen in der Erdkruste, die sich bei den Erdbeben gelöst haben. Die Bewegungen werden von Satelliten genau erfasst. Für die Analyse verwendeten die Forschenden im Earth Observation Center (EOC) des DLR Aufnahmen vom 29. Januar und vom 10. Februar 2023, die sie miteinander verglichen.

Der Radarsatellit Sentinel-1 gehört zur Sentinel-Satellitenflotte des europäischen Copernicus-Programms. Satellitengestütztes Radar (Synthetic Aperture Radar, SAR) nutzt zur Erdoberfläche gesendete Radar-Impulse und liefert zu jeder Tageszeit und Wetterlage Aufnahmen. Das SAR-Prinzip berechnet dabei die Laufzeiten der Signale und führt so hochgenaue Messungen der Distanz vom Satelliten zur Erdoberfläche durch.

DLR unterstützt Einsatzkräfte in der Türkei

In der ersten Woche nach dem Erdbeben waren zwei Wissenschaftler vom DLR-Institut für Optische Sensorsysteme gemeinsam mit Helferinnen und Helfern von I.S.A.R. Germany vor Ort in der Türkei. Das DLR hat eine neuartige Kamera (Modular Aerial Camera System, MACS) für die Lageaufklärung vor Ort bereitgestellt. Eingebaut in eine Hightech-Drohne von Quantum Systems überflog die Kamera schwer betroffene Regionen und sendete die Luftbilder als Karte direkt in das Einsatzführungssystem (ICMS) der Vereinten Nationen (UN).

Im DLR wertet außerdem das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) Satellitenaufnahmen aus und bereitet sie zum Beispiel zu digitalen Karten auf. Diese Lageinformationen werden an Helferinnen und Helfer vor Ort weitergegeben. Das ZKI ist ebenfalls ein Teil des Earth Observation Center in Oberpfaffenhofen.


Go-Ahead Baden-Württemberg kann Fahrplan weitgehend einhalten

Züge mit weniger Sitzplätzen leider unvermeidbar

Wie am 13. Februar bekanntgegeben, müssen alle Flirt-Triebfahrzeuge von Go-Ahead Baden-Württemberg in den nächsten Wochen geprüft werden und gegebenenfalls die Werkstatt durchlaufen.

Heute (14. Februar) können die Zugverbindungen von Go-Ahead Baden-Württemberg weitestgehend planmäßig bedient werden. Die Züge sind jedoch heute mit geringeren Kapazitäten unterwegs, das heißt mit weniger Sitzplätzen.

Fahrplan der nächsten Tage

Auch in den folgenden Tagen sollen die fünf Linien der Go-Ahead Baden-Württemberg weitgehend entsprechend Fahrplan fahren und lediglich als kürzere Zugeinheiten, in sogenannter Einfachtraktion, unterwegs sein. Fabian Amini, Geschäftsführer (CEO) bei Go-Ahead Baden-Württemberg, bekräftigt: „Um für die Fahrgäste möglichst verlässlich zu sein, haben wir uns dafür entschieden, lieber mit kleineren Zugeinheiten zu fahren, als Züge kurzfristig ausfallen zu lassen.“

Zwischen Karlsruhe und Stuttgart fährt die Residenzbahn (IRE 1) wie gewohnt, dort ist jedoch mit etwa 10-minütigen Verspätungen zu rechnen. Lediglich der IRE-1-Streckenabschnitt zwischen Stuttgart und Aalen wird gestrichen. Da diese Strecke zusätzlich mit dem MEX 13 in einem guten Takt bedient wird, ist die Auswirkung für die Fahrgäste dort am geringsten.

Auf der Frankenbahn (RE 8) wird eventuell die Zugverbindung 19096 (Stuttgart ab 17.41 Uhr nach Heilbronn) aufgrund der Fahrzeugknappheit entfallen müssen.

Fahrgästen wird empfohlen, sich vor Fahrtantritt über ihre Zugverbindung zu informieren.

Zum Hintergrund

Im Rahmen einer Überprüfung hat Go-Ahead festgestellt, dass an einzelnen Achsen die Radaufstandslasten zu stark voneinander abweichen, dies hat zu teilweise ungleich abgefahrenen Radsätzen geführt. Arno Beugel, COO bei Go-Ahead Baden-Württemberg, erklärt: „Wir haben daraufhin die gesamte Flotte überprüft und vorsorglich alle Fahrzeuge aus dem Betrieb genommen, die von diesen Unregelmäßigkeiten betroffen sein könnten. Diese Fahrzeuge werden nun überprüft und mit einem Gutachter die Ursachen untersucht und geklärt. Wie viele Fahrzeuge davon genau betroffen sind, wird derzeit noch untersucht.“

Fabian Amini erläutert: „Wir haben heute unter Hinzuziehung externer Gutachter die Ursachenforschung begonnen. Wir werden alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um schnellstmöglich einen geordneten Betrieb wieder herzustellen.“

Auf unserer Website unter Fahrplanabweichungen wird, sobald möglich, über die genauen Auswirkungen informiert.


Go-Ahead muss Zugverkehr erheblich einschränken

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Sicherheit als oberstes Gebot im Bahnverkehr

Alle Flirt-Triebfahrzeuge von Go-Ahead Baden-Württemberg müssen in den nächsten Wochen geprüft werden und gegebenenfalls die Werkstatt durchlaufen. Hintergrund ist eine ungleichmäßige Gewichtsverteilung, die bei zwei Fahrzeugen im Rahmen von Umrüstungsmaßnahmen zufällig festgestellt wurden. Wie viele Fahrzeuge davon genau betroffen sind, wird derzeit noch untersucht.

Ab Dienstag, 14. Februar, muss deshalb vorsichtshalber ein erheblicher Teil der Fahrzeugflotte vorübergehend aus dem Fahrgastbetrieb genommen werden. Viele Züge verkehren mit weniger Sitzplätzen und es kann zudem zu Zugausfällen kommen. „Wir wurden von dieser Nachricht vollkommen überrascht. Schnellstmöglich werden wir über die genauen Auswirkungen für unsere Fahrgäste informieren“, sagt Fabian Amini, Geschäftsführer der Go-Ahead Baden-Württemberg. Da die genaue Fahrplanung noch die ganze Nacht andauert, werden die Fahrgäste gebeten, sich vor Fahrtantritt online über ihre Fahrt zu informieren. Fabian Amini erklärt weiter: „Wir gehen nun mit Hochdruck unter Hinzuziehung externer Gutachter an die Ursachenforschung. Wir werden alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um schnellstmöglich einen geordneten Betrieb wieder herzustellen. Dabei ist und bleibt Sicherheit unsere oberste Leitlinie.“

Auf unserer Website unter Fahrplanabweichungen wird, sobald möglich, über die genauen Auswirkungen informiert.


WHS veranstaltet Spatenstich für zwei Projekte

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Untergruppenbach.| Die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) hat dieser Tage den Spatenstich für die Baugebiete Auensteiner Straße und Donnbronn Süd im Untergruppenbacher Teilort Donnbronn ausgeführt. Die jeweiligen Bebauungspläne sehen auf rund 6.500 m² beziehungsweise rund 17.000 m² sowohl Geschosswohnungsbau als auch Einfamilienhäuser vor. Bis Frühjahr 2024 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Bereits seit Dezember 2022 wird an der Erschließung der Baugebiete gearbeitet. Das Projekt Auensteiner Straße bietet künftig Platz für 17 Bauplätze und das Quartier Donnbronn Süd für 33. Das Projektvolumen beläuft sich in Summe auf rund sechs Millionen Euro. „Wir freuen uns, dass wir nach dreieinhalb Jahren Vorlaufzeit jetzt gemeinsam mit unseren Partnern den Spatenstich für beide Projekte feiern konnten“, erklärt Marc Bosch, Geschäftsführer der WHS.

Zu den beteiligten Firmen gehören neben der WHS als Erschließungsträger überwiegend regionale Firmen. Verantwortlich für die Bauleitung ist die Firma I-motion aus Ilsfeld, den Bebauungsplan und die Vermessung übernimmt das Unternehmen Käser Ingenieure aus Untergruppenbach. Um das Thema Tief- und Straßenbau kümmert sich die Rolf Scheuermann Bauunternehmen GmbH aus Heilbronn. „Beide Baugebiete fördern den Wirtschaftsstandort und langfristig die Infrastruktur der Region“, erklärt Marcus Ziemer, ebenfalls Geschäftsführer der WHS.


Dürr-Konzern spendet 150.000 € für humanitäre Hilfe

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Bietigheim-Bissingen, 13. Februar 2023.| Der Dürr-Konzern unterstützt die Hilfsaktionen im Erdbebengebiet in der Türkei und in Syrien. Das Unternehmen spendet insgesamt 150.000 €, die zum Großteil an das Deutsche Rote Kreuz gehen. 15.000 € dieser Summe stammen von den beiden Landesgesellschaften von Dürr und HOMAG in der Türkei und kommen der nicht-staatlichen Hilfsorganisation AHBAP zugute. Zusätzlich laufen Geld- und

Sachspendenaktionen von Mitarbeitenden.

„Die Bilder der Zerstörungen und die täglich steigenden Todeszahlen haben uns alle stark erschüttert“, stellt Dr. Jochen Weyrauch, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG, fest. „Diese Katastrophe hat in nur wenigen Minuten so vielen Menschen Leid gebracht und ihnen Angehörige und ihr Zuhause genommen. Für uns war deshalb schnell klar, dass wir helfen müssen.“

Das Deutsche Rote Kreuz arbeitet bei den Hilfsmaßnahmen eng mit seinen Partnern in der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung zusammen. Neben Rettungs- und Bergungsarbeiten gehören dazu auch die Bereitstellung von Blutkonserven sowie die Versorgung Überlebender mit Lebensmitteln und Kleidung.

Aktionen der Mitarbeitenden

Auch in der Belegschaft des Dürr-Konzerns hat das Erdbeben große Betroffenheit ausgelöst. Unter anderem am Dürr-Hauptsitz in Bietigheim sammeln Mitarbeitende Sachspenden, die in Zusammenarbeit mit einer türkischen Hilfsorganisation ins Katastrophengebiet gebracht werden. Beschäftigte der beiden Landesgesellschaften und eines Service- Stützpunkts von Dürr in der Türkei spendeten bereits für verschiedene Rettungsorganisationen im Land.