Haushahn Final4: Halbfinalbegegnungen stehen fest

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Am Sonntag, 12.02.2023 wurden die Halbfinalbegegnungen des Haushahn Final4 im Vorfeld der Männer-Bundesliga-Partie zwischen dem TVB Stuttgart und der SG Flensburg-Handewitt von TVB-Geschäftsführer Jürgen Schweikardt ausgelost. In der Pokalendrunde spielt die HSG Bensheim/Auerbach gegen den VfL Oldenburg und TuS Metzingen trifft auf die SG BBM Bietigheim.

Nachdem sich die Haushahn Final4-Teilnehmer bereits Ende Januar für die Pokalendrunde am 1. + 2. April qualifizieren konnten, wurden heute in der Porsche-Arena von Losfee und TVB Stuttgart Geschäftsführer Jürgen Schweikardt die beiden Halbfinalpaarungen für den DHB-Pokal der Frauen gezogen. Die HSG Bensheim/Auerbach trifft auf den letztjährigen Pokalfinalisten, den VfL Oldenburg. TuS Metzingen spielt im „Süd-Duell“ gegen den Titelverteidiger, die SG BBM Bietigheim, um den Einzug in das Pokalendspiel.

Das Haushahn Final4 wird am 1. + 2. April in der Porsche-Arena Stuttgart ausgetragen.
Die Halbfinals im Überblick:

HSG Bensheim/Auerbach vs. VfL Oldenburg
TuS Metzingen vs. SG BBM Bietigheim

Die Reihenfolge der beiden Begegnungen wird zeitnah bekanntgegeben.

Der Zeitplan für das Event ist wie folgt:

Samstag, 1. April 2023
15.00 Uhr:          1. Halbfinale
17.30 Uhr:          2. Halbfinale

Sonntag, 2. April 2023
14.30 Uhr:          Spiel um Platz 3
17.00 Uhr:          Finale

Karten für das Saison-Highlight der HBF sind erhältlich bei Ticketmaster (www.ticketmaster.de / Tel. 01806 – 999 0000) und Easy Ticket (www.easyticket.de / Tel. 0711 – 2 555 555).


08-Zug schon gut in Fahrt

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4:2-Erfolg der Bietigheim-Bissinger in Fellbach nach starker 4:0-Führung

Fellbach.| Stark begonnen, dann aber auch sichtbar nachgelassen. So in etwa kann man das Vorbereitungsspiel der Nullachter beim Verbandsligisten Fellbach bilanzieren. Hüben wie drüben wären in dem kurzweiligen, auffällig ehrgeizig geführten Leistungsvergleich im Sportzentrum Fellbach Süd-West  auch noch etliche weitere Tore möglich gewesen.

Von der Sonne vergoldet erlebten die rund 100 Zuschauer in dem vom Backnanger Schiedsrichter Gregor Wiederrecht tadellos geleiteten Spiel eine flotte, sehr schnell und insgesamt aggressiv, aber nie unfair gestaltete Begegnung, bei der die 08er bis zur Halbzeit 3:0 und dann bis zur 70. Minute 4:0 führten, ehe die Gastgeber immer besser aufkamen und verdientermaßen zwei Gegentore erzielten.

Das 1:0 für Bissingen gelang in der 6. Minute dem wiedergenesenen Tausendsassa Heinle, dem Kenniche in der 36. Minute nach tollem Pass von Landwehr das 2:0 folgen ließ. Hoffmann hatte dann in der 45. Minute wenig Mühe, einen Kenniche-Querpass im Tor zum 3:0 unterzubringen. Und Kenniche war es dann auch, der in der 55. Minute wiederum auf Pass von Landwehr das 4:0 aus Gäste-Sicht markierte.

War der 08-Angriff bis zur Halbzeit zuweilen beinahe wie ein Orkan über den Kunstrasen gefegt, so änderte sich das, als Trainer Lang richtigerweise nahezu die komplette, blutjunge Auswechselbank ins Rennen schickte.

Jetzt hatten mehr und mehr die flinken, einsatzfreudigen „Roten“ das Sagen und kamen meist über rechts zu einer Reihe von Chancen, die Lopes in der 70. Minute und Pollex (81.)  dann per gekonntem Kombinationsspiel beziehungsweise mit einer „Bogenlampe“ mit Hilfe eines Innenpfostens zu zwei Treffern verwerteten. An beiden Treffern war der gute Welz im 08-Tor chancenlos gewesen.

Fazit: Ähnlich wie schon beim Spiel zuvor gegen Freiberg präsentierten sich die Akteure vom Bruchwald in einer ansprechenden Form. Die Fahrt an die Peripherie von Stuttgart hatte sich jedenfalls gelohnt.   (wch)


Geflügelpestvirus im Landkreis Esslingen nachgewiesen

Aufstallungspflicht entlang des Neckars

Kreis Esslingen.| Das Amt für Veterinärwesen im Landratsamt Esslingen hat eine Aufstallungspflicht für Geflügel in einem 500 Meter breiten Korridor südlich und nördlich des Neckars erlassen. Grund war der Nachweis der Geflügelpest.

Am Donnerstagnachmittag waren eine Hand voll tote Möwen in der Neckarschleuse bei Deizisau entdeckt worden. Die Kadaver wurden im Labor in Fellbach positiv auf das Geflügelpestvirus getestet. Das Ergebnis wurde am Freitagvormittag bekannt. Das Amt für Veterinärwesen im Landratsamt Esslingen hat daraufhin eine Aufstallungspflicht für Geflügel per Allgemeinverfügung erlassen. Diese ist auf der Website des Landkreises abrufbar.

Bis auf weiteres darf Geflügel – dazu zählen Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Wachteln, Enten, Gänse, Strauße, Emus und Nandus – nur noch ein einem geschlossenen Stall gehalten werden oder in einem Freilauf, der sicher vor dem Kontakt mit Wildvögeln schützt, zum Beispiel mit einer Überdachung und seitlichen Begrenzungen.

Die Aufstallpflicht gilt auf einem jeweils 500 Meter breiten Korridor südlich und nördlich des Neckars auf der Gemarkung des Landkreises.  Davon betroffen sind etwa 140 Geflügelhaltungen, meist Kleinstbetriebe und private Geflügelhalter.

Die Allgemeinverfügung ist auf der Startseite des Landkreises unter dem Titel „Allgemeine Informationen“ und unter „Ausschreibungen/Bekanntmachungen“ abrufbar unter www.landkreis-esslingen.de


TVB mit Wechsel auf der Kreisläufer-Position

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Der TVB Stuttgart verpflichtet Marino Marić mit sofortiger Wirkung aus Leipzig. Der kroatische Kreisläufer erhält einen Vertrag bis zum 30.06.2024. Oscar Bergendahl wechselt unverzüglich zum SC Magdeburg.

Der 32-jährige Marić kommt vom Ligakonkurrenten SC DHfK Leipzig an den Neckar, wo er einen Vertrag bis Juni 2024 unterschreibt. Damit verpflichtet der Stuttgarter Handball- Bundesligist Marino Marić als Ergänzung zu Samuel Röthlisberger und Fynn Nicolaus am Kreis. Mit 251 Spielen in der LIQUI MOLY HBL, in welchen er 547 Tore warf, bringt der 196 cm große Kroate Bundesliga-Erfahrung mit nach Stuttgart. In der laufenden Spielzeit netzte der 115 kg schwere Kreisläufer bislang 26 Mal ein. Marić wird bereits beim Heimspiel am kommenden Sonntag gegen die SG Flensburg-Handewitt im Dress des TVB mit der Nummer 33 auflaufen. Dies war bereits vor der Anfrage aus Magdeburg nach Bergendahl fixiert worden.

Oscar Bergendahl verlässt den TVB Stuttgart nach einer halben Spielzeit wieder. Der schwedische Nationalspieler wechselt zum SC Magdeburg, wo er bereits am kommenden Sonntag in Lemgo das erste Mal zum Einsatz kommt. Der amtierende deutsche Meister reagiert damit auf den Ausfall von Kreisläufer Magnus Saugstrup, der sich beim Pokalspiel am vergangenen Sonntag gegen den THW Kiel eine schwere Verletzung im rechten Knie zuzog. Bergendahl hatte aufgrund einer Innenbandruptur im linken Knie in der Hinrunde nur 10 Spiele im TVB-Trikot absolviert und dabei 19 Tore geworfen.

„Ein Ergebnis der Analyse der nicht zufriedenstellenden Hinrunde war, dass unser Kreisläuferspiel zu selten funktioniert hat. Dies wurde unter anderem stark durch die Verletzung von Oscar Bergendahl beeinflusst. Deshalb sind wir schon vor der Anfrage aus Magdeburg zu dem Entschluss gekommen, einen weiteren offensivstarken Kreisläufer zu verpflichten. Mit Marino Marić erhält unser Team einen national und international erfahrenen Spieler, welcher seine Angriffsstärke seit über einem Jahrzehnt auf höchstem Niveau immer wieder unter Beweis gestellt hat. Nach dem überraschenden Abgang von Oscar sind wir weiter auf dem Transfermarkt unterwegs und versuchen bis zum Ende des Transferfensters am 15. Februar noch eine Verstärkung für unseren Kader gewinnen zu können. Oscar wünschen wir für seine Zukunft alles Gute. Der Wechsel nach Magdeburg ist eine große Chance für ihn“, berichtet TVB-Geschäftsführer Jürgen Schweikardt.


SVL trotz starker Leistung gegen Terrassa raus

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Die SVL-Wasserballer haben sich mit einer Topleistung gegen die spanische Spitzenmannschaft CN Terrassa aus dem europäischen Challenger Cup verabschiedet. Ludwigsburg hat bis zum Schluss mitgehalten, lag mehrmals sogar vorne, hat schlussendlich aber verloren.

Die Ludwigsburger Bundesliga-Wasserballer sind mit großer Freude, aber wenigen Erwartungen zum Topspiel gegen die europäische Spitzenmannschaft CN Terrassa nach Spanien gereist. „Wir haben nichts zu verlieren“ – das war das Motto. Ziemlich unbekümmert ist der SVL dann am Mittwoc habend in die Partie gestartet. Erster Angriff Terrassa, kein Treffer. Gegenangriff, Nino Blazevic, Tor! 0:1 für den SVL.

Neun Tore Rückstand aus dem Hinspiel im Januar – mit diesem Gepäck war Ludwigsburg ins Spiel gestartet. „Jetzt nur noch acht“, sagt der SVL-Vizepräsident Matthias Nagel nach dem ersten Treffer, er sitzt daheim in Ludwigsburg am Livestream, wohl wissend, dass ein Sieg trotz der Führung eher unwahrscheinlich sein dürfte.

Nächster Angriff SVL, wieder Nino Blazevic – das 0:2. Was für ein Start! Die dritte Minute, der Anschlusstreffer für den klaren Favoriten. 1:2. Ludwigsburg verteidigt clever, liegt immer noch in Führung gegen die spanische Nummer drei. Doch dann der Ausgleich zum 2:2. Eine Partie auf Augenhöhe. Wer hätte das erwartet? Gut zwei Minuten vor dem Ende des Viertels geht Terrassa erstmals in Führung. 3:2. Aber der SVL lässt sich nicht beeindrucken, Kristian Lipar macht das 3:3. Ein super Viertel für das Team aus Deutschland. Terrassa, so scheint es, ist ein wenig überrascht. Starke Ludwigsburger!

Auch das zweite Anschwimmen geht an Terrassa. Ein schwacher Angriff. Dann der SVL am Ball. Guter Abschluss, Tor. Ivo Dzaja macht 3:4 für Ludwigsburg. Terrassa findet immer noch nicht wirklich ins Spiel. Der nächste missglückte Angriff folgt. Ludwigsburg erhöht den Druck – und macht das 3:5. Getroffen hat der Ex-Terrassa Spieler Sergio Prieto Hernandez. Er wird später sagen: „Wir konnten nicht gewinnen, aber wir haben einen guten Job gemacht. Wir haben gekämpft, haben sie nicht wegziehen lassen. Ich bin stolz auf das Team, wir wussten, Terrassa ist besser.“

Im Match folgt bald der Anschlusstreffer der Spanier zum 4:5. Terrassa dreht auf, zwei knallharte Pfostentreffer, aber kein Tor. Angriff SVL. Auch kein Treffer. Bald das 5:5 und das 6:5. Erstmals liegt das Heimteam vorne. Jetzt sind die Spanier einen Tick besser, machen auch noch das 7:5. Doch Ludwigsburg bleibt weiter dran, Mikael Metodiev gelingt das 7:6. Ein spannendes Spiel. Zwischenbilanz beim Halbzeitpfiff: Ludwigsburg ist ein komplett ebenbürtiges Team.

Die zweite Hälfte des Spiels – wieder hat Terrassa zunächst den ersten Ball. Angriff, Tor, 8:6. Im Gegenzug gelingt Sergio Prieto Hernandez der neuerliche Anschlusstreffer zum 8:7. Terrassa macht das 9:7, wieder zwei Tore vorne. Aber nicht lange, denn bald schießt Guram Kutchuashvili das 9:8 für Ludwigsburg. Wenig später wieder ein Treffer für Terrassa. 10:8. Auszeit SVL, aber dann das 11:8. Die erste Drei-Tore-Führung der Partie. Tobi Bauer 11:9 – Auszeit Terrassa und das 12:9. Ludwigsburg vergibt Chancen, und die Heimmannschaft dreht weiter auf. 13:9. Eine tolle Parade von Josip Katusa – und das Ende des dritten Viertels.

Das letzte Anschwimmen geht an Ludwigsburg. Aber kein Treffer. Überzahl SVL und Treffer SVL, Nino Blazevic zum 13:10. Dann Tobi Bauer, das 13:11. Es bleibt spannend. Auch ein paar Minuten vor dem Ende! Die nächste Parade von Josip Katusa. Sehr gute Abwehrarbeit auf beiden Seiten. In der fünften Minute dieses vierten Viertels fängt Ludwigsburg das 14:11. Aber im Gegenzug macht Sergio Prieto Hernandez das 14:12. Und weiter super Abwehrarbeit des SVL. Die letzte Minute. Terrassa macht noch das 15:12, dann ist das Spiel aus. Ludwigsburg hat gegen diese europäische Spitzenmannschaft sehr gut gespielt, aber verloren. Viele sagen: Diesmal noch verloren.

Der Ludwigsburger Keeper resümiert: „Das ist ein großer Erfolg für uns und für den Verein.“ Toll begonnen, das Tempo hoch gehalten, immer auf den Sieg gehofft – und entsprechend gespielt. Und der SVL-Trainer Marko Curic erklärt, seine Männer hätten exzellente Abwehrarbeit gezeigt, „ich bin sehr stolz, weil wir nie aufgegeben haben“. Eine weit bessere Partie als das Hinspiel. Die Favoriten aus Terrassa hätten gewonnen, „ich wünsche ihnen alles Gute fürs Halbfinale.“

Nino Blazevic: „Wir haben unser Bestes gezeigt, haben gezeigt, dass wir mithalten können, auch mit einer europäischen Spitzenmannschaft. Wir haben keine Angst, brauchen noch ein bisschen mehr Zeit mit dem neuen Trainer und den vielen neuen Spielern in dieser Saison.“ Der Schlüssel zum Erfolg: viel zusammen trainieren, sich noch besser kennenlernen, immer besser und besser werden. Der Kapitän ist sich sicher: „Wir können noch viel erreichen. Ich bin stolz. Wir haben uns gegenseitig geholfen. Im nächsten Jahr geht die Reise weiter.“

Der SVL-Betreuer Dieter Gscheidle spricht nach dem Abpfiff von einer „absolut soliden Leistung“, im Vergleich zum Hinspiel wieder eine Steigerung, ein weiterer Schritt nach vorne. Mehrere ausgeglichene Viertel, „eins ging sogar an uns“, super Abwehr, nur zwei Ausschlüsse. Der SV Ludwigsburg habe sich „ehrenvoll aus dem europäischen Wettbewerb verabschiedet. Alles gut, toller Auftritt der Junge, Hut ab“, so Gscheidle.

Matthias Nagel sagt, „das war ein würdiger Abschluss, wir haben uns gut verkauft, sind gegen die stärkste im Cup verbliebene Mannschaft ausgeschieden, haben das Spiel souverän gespielt, voll dagegen gehalten.“ Auf diese Leistung könne das Team aufbauen, „wir sind gut gerüstet für die kommenden Aufgaben“. Als nächstes steht das DSV-Pokalspiel gegen den SV Cannstatt auf dem Programm.


Vogelgrippe erreicht Stuttgart – Stadt verfügt Stallpflicht

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Stuttgart.| Die in der Region bereits verbreitete Vogelgrippe hat Stuttgart erreicht. Sie ist für Wildvögel und Geflügel hochansteckend, auf Menschen und Haustiere dagegen eher schwer übertragbar. Um die weitere Verbreitung zu vermeiden, sind Vorsichtsmaßnahmen notwendig. Das Amt für öffentliche Ordnung der Stadt erlässt daher eine Stallpflicht für gewerbliche und private Geflügelhaltung im gesamten Stadtgebiet. Die Pflicht gilt von Sonntag bis voraussichtlich 31. März.

Bei den im Stuttgarter Hafenbereich verendeten Möwen hat sich der Verdacht auf die Aviäre Influenza bestätigt. Laut dem heute vorliegenden amtlichen Befund des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, handelt es sich bei allen entnommenen Proben um das Influenza A-Virus der Variante H5N1. Diese ist unter Vögeln besonders infektiös. Seit dem vergangenen Wochenende hat die Wasserschutzpolizei im Bereich der Schleuse Obertürkheim 67 verendete Lachmöwen gefunden.

Die Veterinärbehörde erwartet, dass sich die Seuche durch den Aktionsradius der Wildvögel ausbreitet. Daher gilt es, den Kontakt zwischen Wildvögeln und Geflügel zu vermeiden. Durch die Stallpflicht ist keine Freilandhaltung mehr gestattet. Die Halter müssen ihre Vögel in geschlossenen Ställen oder Volieren unterbringen, die nach oben gegen hereinfallenden Vogelkot und seitlich gegen das Eindringen von Wildvögeln geschützt sind. Die Maschen der Netze oder Gitter dürfen nicht breiter als 25 Millimeter sein. Geflügelhalter, die ihre Tiere noch nicht bei der Stadt haben registrieren lassen, müssen dies jetzt nachholen.

Da das Virus auch an Schuhen oder Kleidung weitergetragen werden kann, gibt es weitere Hygienevorschriften. Dazu zählen unter anderem Desinfektionsmatten am Stalleingang, das Desinfizieren der Gerätschaften und ein Kleiderwechsel vor und nach dem Arbeiten bei den Tieren. Sollten Tiere erkranken, ist dies unverzüglich der Veterinärbehörde zu melden. Vergleichbare Vorgaben gelten für die zahlreichen Vogelarten im Bestand der Wilhelma als Zoologisch-Botanischer Garten.

Gerade im ungeschützten Freiland kann es dennoch zu weiteren Todesfällen unter den Wildvögeln kommen. Zu erwarten ist dies in erster Linie bei Wasservögeln wie Möwen, Enten, Gänsen, Schwänen und Reihern sowie Aasfressern wie Krähen und Bussarde. Deshalb sollte die Öffentlichkeit in Parks und an Gewässern aufmerksam sein. Die Aviäre Influenza ist auf Vögel spezialisiert und daher für Menschen und andere Säugetiere, wie Hunde und Katzen, wenig ansteckend. Dennoch ist ein enger, ungeschützter Kontakt mit kranken oder toten Vögeln sicherheitshalber zu vermeiden.

Die Stadtverwaltung warnt davor, tote oder sichtbar kranke Vögel zu berühren. Das Beste ist, Abstand von diesen Tieren zu halten und den Fund zwischen 6 und 22 Uhr dem Städtischen Vollzugsdienst unter Tel. 0711 / 216-91900 melden, der die Tiere abholt und zur Untersuchung gibt.


W&W-Gruppe bezieht neuen Campus

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Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) hat ihren neuen Firmensitz bezogen. Der Campus in Kornwestheim bietet rund 4.000 Arbeitsplätze für rund 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit einer Investition von rund 500 Millionen Euro verfügt der größte unabhängige Finanzdienstleister aus Baden-Württemberg jetzt über eine hochmoderne Bürolandschaft, die flexibles und hybrides Arbeiten erlaubt. Zudem entspricht die Energieeffizienz der Gebäude heutigen hohen Standards.

Jürgen A. Junker, CEO der W&W AG: „Zum ersten Mal in der Firmengeschichte der W&W-Gruppe versammeln wir alle Unternehmen an einem Ort und fördern damit das Zusammenwachsen des Konzerns. Wir haben hier zukunftsstarke Arbeitswelten mit allem, was eine hochmoderne Organisation ausmacht, geschaffen. Dazu zählen räumliche und organisatorische Flexibilität, hochattraktive Arbeitsplätze mit multifunktionalen Teambüros sowie neueste Medientechnik und ein breites Angebot an Gastronomie- und Gesundheitseinrichtungen. Der Campus steht für den Aufbruch der W&W-Gruppe in die digitale Zukunft. Er ist unser neues Zuhause und unsere Zukunft. Und er ist der Ort, an dem viele neue Ideen und Lösungen für unsere Kundinnen und Kunden entstehen werden.“

Die W&W-Gruppe hat in den neuen Campus insgesamt rund 500 Millionen Euro investiert. Die Neubauten, aufgeteilt auf 14 Häuser, bieten rund 4.000 Schreibtischarbeitsplätze in den Büromodulen. Durch Desksharing und mobiles Arbeiten sowie weitere Arbeitsmöglichkeiten, etwa Think Tanks und Rückzugsräume oder Flächen in der alle Häuser verbindenden Passage, gibt es im Campus ausreichend Platz für rund 6.000 Innendienst-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der W&W-Gruppe.

Dr. Danyal Bayaz, Finanzminister des Landes Baden-Württemberg, zur Eröffnung des W&W-Campus: „In Baden-Württemberg befindet sich einer der wichtigsten Finanzplätze Deutschlands und Europas. Die W&W-Gruppe ist der größte unabhängige Finanzdienstleister des Landes und investiert in Kornwestheim in seine Zukunft. Wüstenrot und die Württembergische tragen ihre regionale Verwurzelung im Namen. Der neue Campus ist Ausdruck dieser Verbundenheit mit unserem Land. Ich wünsche einen guten Start im neuen Zuhause.“

Die Konzeption des Campus geht auf einen Entwurf des Berliner Architekturbüros Ortner & Ortner Baukunst (O&O) zurück. Das Konzept von Ortner & Ortner gestaltet die Bürogebäude des W&W-Campus mit filigranen Strukturen, ähnlich einer Wohnbebauung – passend zur Herkunft des Unternehmens aus der privaten Baufinanzierung. Zudem bieten die Bürogrundrisse vielfältige Nutzungsmöglichkeiten bei hoher räumlicher Qualität; die Fassaden aus Stein und die Innengestaltung mit viel Holz wirken warm, hochwertig, solide und bodenständig.

In den neuen Büros des W&W-Campus kann die Fläche multifunktional genutzt werden. Konkret besteht jede Etage aus zwei Büromodulen mit einer zwischengelagerten Serviceeinheit mit Aufzügen, Treppenhaus, Sanitärräumen sowie Teeküche und Besprechungsraum. In jedem Büromodul gruppieren sich drei Einzelbüros, zwei offene Sekretariats-Arbeitsplätze sowie 28 offene Schreibtisch-Arbeitsplätze um eine Mittelzone. Diese bietet zusätzliche Arbeitsmöglichkeiten – für Rückzug, Kommunikation und Ideen.

Professor Manfred Ortner, O&O Baukunst: „Wie ein gutes maßgeschneidertes Kleidungsstück soll der neue W&W-Campus sitzen. Er ist dem Unternehmen strukturell und funktional auf den Leib geschnitten, bildet das Vorhandene passgenau ab und verhilft dem Unternehmen zu neuer Haltung.

Einzelne Hofhäuser stehen locker inmitten von Streuobstwiesen, gruppiert um eine neue, terrassierte Straße, das eigentliche Zentrum der Anlage: Ein neuer Ort zum Flanieren und Verweilen, für Begegnungen, zum Arbeiten und für Veranstaltungen mit Restaurant und Café, ein Ort für die neue W&W-Gemeinschaft mit beinahe mediterraner Atmosphäre.“

Im Campus werden künftig sowohl die Beschäftigten der W&W AG, der Wüstenrot Bausparkasse, die bislang vor allem in Ludwigsburg arbeiteten, als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Württembergischen Versicherungen aus Stuttgart und Karlsruhe sowie aus weiteren Tochterunternehmen an einem Ort tätig sein. Insgesamt stehen rund 2.200 PKW-Stellplätze und rund 500 Fahrrad-Stellplätze zur Verfügung. Zudem gibt es für ÖPNV-Nutzer eine neue, zentrale Bushaltestelle, von der aus zwei Buslinien den Campus an die Bahnhöfe von Kornwestheim und Ludwigsburg anbinden.

Die Gebäude auf dem Campus-Areal entsprechen hohen Energiestandards. Hierfür werden unterschiedliche Maßnahmen eingesetzt – angefangen bei einem effizienten Klimatisierungskonzept über eine vollflächige LED-Beleuchtung bis hin zur Photovoltaikanlage, die Strom für den Campus produziert.

Die ersten vier Häuser auf dem Gelände, die bereits Ende 2017 in Betrieb gingen, hat die W&W-Gruppe von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifizieren lassen: Diese zeichnete die Campus-Bauten nach eingehender Prüfung mit dem DGNB-Zertifikat in Gold aus. Zentral dafür waren neben funktionalen und soziokulturellen auch ökologische Aspekte wie beispielsweise eine standortgerechte Bepflanzung der Grünanlagen des Campus.

Zertifiziert wurde auch das neue Betriebsrestaurant im Bereich Nachhaltigkeit: Es erhielt bereits jetzt das Siegel „GreenCanteen“ zuerkannt. Ein Highlight des Campus ist zudem der hauseigene Konferenzbereich, der über sechs Räume mit moderner Medientechnik verfügt.


Rick Jacques neuer Reds-Coach

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Stuttgart.| Die Stuttgart Reds können rund 9 Wochen vor Saisonstart in der 1. Baseball-Bundesliga ihren neuen Trainer in Stuttgart begrüßen.

Mit Rick Jacques kommt ein erfahrener Trainer zum TV Cannstatt, der die vielen jungen Talenten im Verein hoffentlich auf ein neues Level führen kann. Dafür setzt sich der neue Bundesligatrainer der Reds nicht nur für die Cracks im Bundesligakader ein, sondern ist auch bei quasi allen Teams ab der U12 bis zum 2. Bundesligateam aktiv in den Trainings mit dabei. Denn eine der großen Stärken des 57-jährigen Rick Jacques, der in Portland/Oregon geboren ist, ist die Erstellung und das Anwenden von Trainingsplänen zur Verbesserung der Fähigkeiten der Spieler und Mannschaften. Aber auch das Coachen der Trainer ist eine wichtige Aufgabe des US-Amerikaners und wird gerade im deutschen Baseball oft vernachlässigt, da es viel zu wenige Trainer auf höchstem Niveau im europäischen Baseball überhaupt gibt. Von der Erfahrung des US Amerikaners möchten die Stuttgart Reds nun profitieren.

Dabei wurde Baseball Rick Jacques quasi in die Wiege gelegt. Der Vater war schon tätig in der Organisation des Profi-Teams der Toronto Blue Jays als die Kanadier zweimal die World Series gewinnen konnten. Rick Jacques selber war unter anderem bei den Philadelphia Phillies beschäftigt, als das Profiteam letztmals 2008 die World Series gewinnen konnte. Der Sohn spielt aktuell gerade erfolgreich auf einem College in Oregon Baseball. Viele Jahre war der sympathische US-Amerikaner als Scout für die beiden MLB-Teams Philadelphia Phillies und den Cincinnati Reds in der Welt unterwegs und hat hier unzählige Trainings und Spiele gesehen. Dabei ist Rick Jacques auch ein Kenner des europäischen Baseballs geworden. So war Rick Jacques von 2001 bis 2005 Cheftrainer und Manager der tschechischen Nationalmannschaft. Nun möchte der US Amerikaner die Stuttgart Reds in der im April startenden Saison in die Playoffs führen. Um das Team der Stuttgart Reds perfekt auf die Saison vorzubereiten, wird der US-Amerikaner mit den Reds am 18. März in ein Trainingslager nach Italien reisen. Dabei wird in den 9 Tagen quasi jeden Tag trainiert oder Baseball gespielt, beginnend am 19. März mit einem Spiel des italienischen Spitzenteams in Parma. Am 01. April starten dann die Stuttgart Reds in Mainz in ihre nunmehr 12. Bundesligasaison.


Kader fürs Schweden-Spiel steht

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Voss-Tecklenburg beruft 27 Spielerinnen

Für das erste Länderspiel der deutschen Frauen-Nationalmannschaft im WM-Jahr am 21. Februar (ab 18.15 Uhr, live im ZDF) in Duisburg gegen Schweden sowie das im Vorfeld vom 14. bis 19. Februar stattfindende Trainingslager in Marbella hat Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg heute ihren 27-köpfigen Kader bekanntgegeben.

Mit Sara Däbritz (Olympique Lyon), Marina Hegering (VfL Wolfsburg), Tabea Waßmuth (VfL Wolfsburg), Sydney Lohmann (FC Bayern München) und Lea Schüller (FC Bayern München) kehren fünf Spielerinnen zurück, die in den vergangenen beiden Länderspielen gegen die USA (2:1, 1:2) verletzungsbedingt gefehlt hatten. Torhüterin Ena Mahmutovic vom MSV Duisburg wurde erstmals ins Aufgebot berufen.

Martina Voss-Tecklenburg sagt: “Ena hat sich diese Nominierung mit insgesamt guten Leistungen in der Hinrunde beim MSV Duisburg verdient. Wir möchten jungen Torhüterinnen immer mal wieder die Chance geben, sich in unserem Kreis zu zeigen. Mit dem bevorstehenden Trainingslager in Marbella erwartet uns eine Vorbereitung unter besten Bedingungen. Wir freuen uns sehr auf das anschließende Länderspiel gegen einen Topgegner wie Schweden, der uns als Weltranglistendritter in allen Belangen fordern wird. Ein Länderspiel in meiner Heimatstadt Duisburg ist zudem etwas ganz Besonderes für mich.”

Verletzungsbedingt muss die Bundestrainerin weiterhin auf Giulia Gwinn (FC Bayern München/Reha nach Kreuzbandriss) verzichten. Mit dem Trainingslager in Marbella beginnt für die Frauen-Nationalmannschaft die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft, die vom 20. Juli bis 20. August in Australien und Neuseeland stattfindet.


Geflügelpest bei Wildgänsen in Leonberg

Hühner und Co. Müssen ab Mittwoch, 8. Februar 2023, im Stall bleiben

Kreis Böblingen.| Im Landkreis Böblingen gibt es inzwischen drei bestätigte Ausbrüche der Geflügelpest, auch Vogelgrippe genannt. Zwei Fälle bei Graugänsen im Stadtgebiet Leonberg, sowie ein weiterer Fall bei einem Turmfalken in Hildrizhausen.

Aber nicht nur in Böblingen breitet sich die Geflügelpest aus, sondern es ist eine deutlich zunehmende Tendenz an erkrankten Vögeln in Baden-Württemberg zu verzeichnen.

Damit das Seuchengeschehen in der Wildvogelpopulation nicht auf das Nutzgeflügel übergreift, hat der Veterinärdienst des Landratsamtes Böblingen für den Landkreis Böblingen ein generelles Aufstallungsgebot für alle Geflügelhaltungen erlassen. Dieses gilt ab Mittwoch, 8. Februar 2023, und zunächst bis zum 31. März 2023. Der Wortlaut der Allgemeinverfügung kann auf der Homepage des Landratsamtes nachgelesen werden.

Der Landkreis Böblingen appelliert an alle Geflügelhalter penibel auf Biosicherheitsmaßnahmen zu achten, um einen Eintrag in die Nutzgeflügelhaltungen zu verhindern.

Hinweise dazu gibt es auf der Homepage des Veterinäramtes (www.lrabb.de/Veterinaerdienst) und der Homepage des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (https://mlr.baden-wuerttemberg.de/) sowie des Friedrich-Löffler-Instituts (www.fli.de).

Weiterhin werden alle Geflügelhalter im Landkreis Böblingen aufgefordert, ihre Geflügelhaltung beim Veterinäramt zu registrieren, sofern nicht bereits geschehen. Auch Hobby- und Kleinsthaltungen sind verpflichtet ihre Geflügelhaltung anzumelden.

Formulare gibt es ebenfalls auf der Homepage des Veterinäramtes oder können angefordert werden unter 07031/663-1468 oder [email protected]

Die Vogelgrippe, auch als Geflügelpest bekannt, ist eine, in den meisten Fällen tödlich verlaufende Virus-Erkrankung für eine Vielzahl an Vogelarten. Wo sie auftritt, muss sie von Amts wegen mit rigiden Mitteln bekämpft werden, um eine Ausbreitung zu verhindern. Eine Gefährdung der Gesundheit für Menschen durch die Vogelgrippe besteht derzeit nicht.