Stuttgart Reds nach Siegteilung in Haar weiter auf Erfolgskurs

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Dank guter Comeback Qualitäten konnten die Stuttgart Reds am Sonntag Spiel 1 gegen die München-Haar Disciples für sich entscheiden. In Spiel 2 fügte Haar den Reds die erste Saisonniederlage zu. Einem 5:2 Sieg folgte eine 0:3 Niederlage in der zweiten Begegnung.

Die Bundesliga Baseballer des TV Cannstatt belohnten sich im ersten Spiel für eine engagierte Schlagleistung und drehten die hart umkämpfte Partie in den Innings 6 und 7. Eine konzentrierte Performance der Reds Pitcher verhinderte die Aufholjagd der Haarer.

Starting Pitcher Johnaikel Acosta startete stark in das Spiel und ließ in den ersten drei Innings nur zwei Haarer Hits zu, musste aber im vierten Spielabschnitt zwei Runs hinnehmen. Die Versuche der Reds den Rückstand zu drehen, blieben lange erfolglos, bis der Knoten im sechsten Inning platzte. Nach Doubles von Daniel Abiles und Jannik Denz profitierten die Reds von einem Fehler, des bis dahin stark aufspielenden Haarer Werfers Daniel Wolf. Das anschließende Double von Moritz van Bergen drehte die Partie zugunsten der Stuttgarter.

In Inning 7 war es erneut Moritz van Bergen, der die Führung der Reds nach einem Single auf 5:2 ausbaute. Christian Ehrich pitchte die letzten zwei Spielabschnitte der Partie ohne Punkte zuzulassen und sicherte den Sieg mit einer nervenstarken Leistung.

In Spiel 2 hatten die Reds dem starken Pitching der Disciples wenig entgegenzusetzen und verloren mit 0:3. Stephen Norrell ließ auf Seiten der Haarer im ganzen Spiel nur fünf Stuttgarter Hits und keinen Punkt zu. Gegen Reds Starter Dustin Ward hingegen konnten die Disciples bereits, nach Fehlern der Stuttgarter Defensive, in den ersten beiden Innings punkten und mit 0:3 in Führung gehen. José Mendoza löste Ward im fünften Inning ab. Danilo Weber war mit drei Hits bester Offensivmann der Reds

Mit fünf Siegen und nur einer Niederlage stehen die Reds nun auf Platz 3 der Bundesliga Gruppe Süd.


Land fördert Hochwasser- und Gewässerschutz

Das Land investiert fast 70 Millionen Euro in den Hochwasserschutz und in die Gewässerökologie an Gewässern erster Ordnung. Fast 65 Prozent der Mittel fließen in Maßnahmen zur Vorbeugung von Schäden an Menschen und Infrastruktur.

Die Landesregierung stellt den Landesbetrieben Gewässer in diesem Jahr fast 70 Millionen Euro für Investitionen in den Hochwasserschutz und für gewässerökologische Maßnahmen an den Gewässern erster Ordnung bereit. Die Mittel stammen aus dem Wasserentnahme- und Wassernutzungsentgelt, das zweckgebunden ist und für wasserwirtschaftliche und gewässerökologische Belange verwendet werden muss.

„Die Mittel aus dem Wasserentnahmeentgelt schaffen eine solide Basis, um wichtige Maßnahmen für den Hochwasserschutz und die naturnahe Entwicklung der Gewässer im Land verlässlich finanzieren zu können“, sagte Ministerin Thekla Walker am 21. April 2023 in Stuttgart. „Die immer spürbareren Folgen des Klimawandels stellen unsere Gewässer vor immer größere Herausforderungen. Mit unseren Investitionen beugen wir Schäden vor und schützen Leib und Leben. Außerdem machen wir unsere Gewässer widerstandsfähiger. Damit verhindern wir, dass wir am Ende ein Vielfaches mehr ausgeben müssen, um Schäden zu beheben.“

Fast 65 Prozent der Mittel fließen in den Hochwasserschutz

Rund 44,2 Millionen Euro der Landesmittel, die nun den Landesbetrieben Gewässern zur Verfügung stehen, fließen in den Hochwasserschutz; etwa 16,7 Millionen Euro entfallen dabei auf die Maßnahmen des Integrierten Rheinprogramms – als bedeutendste Hochwasserschutzmaßnahme des Landes. Mit diesem Programm soll der vor dem Oberrheinausbau unterhalb der Staustufe Iffezheim vorhandene Hochwasserschutz wiederhergestellt werden. Bei der Finanzierung dieser Maßnahmen beteiligt sich neben dem Land auch der Bund.

Um die landeseigenen Hochwasserschutzdämme zu ertüchtigen, stehen rund 14,7 Millionen Euro bereit. Diese sollen insbesondere für Ertüchtigungs- und Sanierungsmaßnahmen im Regierungsbezirk Karlsruhe eingesetzt werden. Mit etwa 12,8 Millionen Euro werden in diesem Jahr technische Hochwasserschutzmaßnahmen finanziert. So passt zum Beispiel der Landesbetrieb Gewässer Freiburg in Achern die Acher auf ein Schutzniveau gegen ein 100-jährliches Hochwasser an.

Fast 15 Millionen zur Revitalisierung der Gewässer

Um die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie zu erreichen, werden zur Revitalisierung der Gewässer fast 15 Millionen Euro eingesetzt. Unter anderem profitiert der Landesbetrieb Gewässer Stuttgart von diesen Mitteln. So soll im Zusammenhang mit der Landesgartenschau in Ellwangen 2026 die Jagst naturnah entwickelt werden. Als Maßnahme, die dem Hochwasserschutz dient und die Gewässerstruktur des Neckars verbessert, ist das Vorhaben im Regierungsbezirk Tübingen am Flusspark Neckaraue in Tübingen zu nennen. Es handelt sich hierbei um ein Gemeinschaftsprojekt mit der Stadt Tübingen.

Weitere Mittel werden den Landesbetrieben Gewässer für die übrigen Fachaufgaben zur Verfügung gestellt: etwa, um Maschinen und Geräte zu beschaffen oder um in den Ausbau der landeseigenen Messstationen zu investieren. Neben der Finanzierung von Maßnahmen an Gewässern erster Ordnung unterstützt das Land auch Maßnahmen an Gewässern zweiter Ordnung, für die die Kommunen zuständig sind. Dafür stellt das Umweltministerium den Kommunen in diesem Jahr Haushaltsmittel in Höhe von fast 45 Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt stellt das Land damit 115 Millionen Euro für Hochwasserschutz- und Ökologiemaßnahmen an größeren und kleineren Gewässern bereit.


Hundehalter haften für die Folgen einer Rettungsaktion

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Hundehalterinnen und -halter haften nicht nur dann, wenn ihr Hund selbst einen Schaden anrichtet. Vielmehr müssen sie auch für Schäden einstehen, wenn ein Mensch spontan auf ein gefährliches Verhalten des Hundes reagiert und sich dabei verletzt. Die Württembergische Versicherung, ein Unternehmen der W&W-Gruppe, weist auf ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt (4 U 249/21) hin.

Im entschiedenen Fall fiel ein Hund eine Katze an und packte sie am Kopf, als die Besitzerin der Katze gerade vor ihrem Hauseingang mit einem Besen Schnee wegfegte. Sie eilte sofort ihrer Katze zu Hilfe und schaffte es mit ihrem Besen, dass der Hund von der Katze abließ. Dabei stürzte sie jedoch auf dem glatten Boden unglücklich und verletzte sich an einem Hand- und Kniegelenk so schwer, dass sie mehrfach operiert werden musste. Sie verklagte den Hundebesitzer, ihr Schmerzensgeld zu bezahlen und die entstandenen Schäden zu ersetzen. In zweiter Instanz bekam sie Recht.

Laut dem Urteil war es eine völlig naheliegende Reaktion der Katzenbesitzerin, ihrem Tier zu Hilfe zu eilen. Die erlittenen Verletzungen seien somit auf das Verhalten des Hundes zurückzuführen. Der Hundebesitzer müsse daher für die entstandenen Schäden einstehen und Schmerzensgeld bezahlen. Die Württembergische Versicherung weist darauf hin, dass eine Hundehalterhaftpflichtversicherung auch für solche indirekt verursachten Schäden Versicherungsschutz bietet.


Rad- und Wanderbusse im Kreis bald alle wieder am Start

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Kreis Esslingen.| Nachdem am 2. April bereits der erste Rad- und Wanderbus auf der Linie 191, der Rad- und Wanderbus „Blaue Mauer“, im Landkreis Esslingen gestartet ist, bringen ab dem 1. Mai auch die Rad- und Wanderbusse „Reußenstein“ (Linie 170), „Schopflocher Alb“ (Linie 176) und „Schwäbische Alb“ (Linie 177.1) die Fahrradausflügler wieder zu den schönsten Zielen im Landkreis. Alle im Folgenden aufgeführten Rad- und Wanderbusse sind mit einem Fahrradanhänger ausgestattet, der den kostenlosen Transport von bis zu 20 Fahrrädern ermöglicht.

Rad- und Wanderbus „Reußenstein“, Linie 170

Abgestimmt auf die S-Bahn fährt der Rad- und Wanderbus „Reußenstein“ auf der Linie 170 vom 1. Mai bis 22. Oktober im 2-Stunden-Takt jeden Sonn- und Feiertag von Kirchheim unter Teck über Holzmaden, Weilheim an der Teck, über den Landkreis Göppingen zur Burgruine Reußenstein und direkt zurück über Neidlingen, Weilheim an der Teck und Holzmaden nach Kirchheim unter Teck. In Holzmaden gibt es die Möglichkeit, das Urweltmuseum Hauff zu besuchen. Im Landkreis Göppingen kann am Deutschen Haus und am Boßlerparkplatz, sowie in Gruibingen, Mühlhausen und Wiesensteig zugestiegen werden. Auf der gesamten Strecke gilt der VVS-Tarif.

Rad- und Wanderbus „Schopflocher Alb“, Linie 176

Mit dem Rad- und Wanderbus der Linie 176 geht es landschaftlich reizvoll auf die Schopflocher Alb. Der Bus ist zwischen dem 1. Mai und dem 22. Oktober jeden Samstag, Sonn- und Feiertag unterwegs. Die Route führt vom Bahnhof in Kirchheim unter Teck mit Haltestellen in Dettingen unter Teck und Nabern nach Bissingen an der Teck und über Ochsenwang nach Schopfloch. Am Kirchheimer Bahnhof besteht Umsteigemöglichkeit von und zu der S-Bahn nach Stuttgart. Auf der gesamten Strecke gilt der VVS-Tarif.

Rad- und Wanderbus „Schwäbische Alb“, Linie 177.1

Ab dem 9. Mai fährt der Rad- und Wanderbus „Schwäbische Alb“ als Linie 177.1 ins Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Der Bus startet an jedem Samstag, Sonn- und Feiertag bis zum 22. Oktober am ZOB in Oberlenningen. Die Route führt sonn- und feiertags vom Bahnhof in Oberlenningen über Gutenberg auf die Albhochfläche mit Haltestellen in Westerheim und Laichingen. Samstags fährt der Bus nur bis zur Reußensteinstraße in Schopfloch. In Laichingen kann auf die DING-Linie 369 (Rad- und Wanderbus Laichinger Alb) des Alb-Donau-Kreises umgestiegen werden. Auf dem Streckenabschnitt Oberlenningen-Schopfloch-Laichingen und zurück gilt der VVS-Tarif und es werden VVS-Fahrscheine, die die Zone 6 beinhalten, anerkannt.

Rad- und Wanderbus „Blaue Mauer“, Linie 191

Mit der Linie 191, auch als Rad- und Wanderbus „Blaue Mauer“ bekannt, kann die Region des Albtraufs besonders bequem erkundet werden. Der Bus ist zwischen dem 2. April und 5. November jeden Sonn- und Feiertag unterwegs. Die Route führt vom Neuffener Bahnhof mit Halten am Erkenbrechtsweiler Burrenhof und dem Hohenneuffen über Beuren nach Owen. Die Panoramatherme in Beuren ist aus jeder Richtung zwei Mal pro Tag angebunden. Von und ab dem Bahnhof Neuffen kann auf den Bus der Linie 199 nach Metzingen im Landkreis Reutlingen umgestiegen werden. Am Bahnhof in Owen wird ein Umstieg von und zu der Teckbahn (RB64) ermöglicht.

Die Fahrpläne aller Rad- und Wanderbusse sind unter www.vvs.de abrufbar. Auf die jeweiligen Tarife und Tarifbestimmungen wird hingewiesen. Es werden das Deutschland-Ticket, das Baden-Württemberg-Ticket und das Metropolticket anerkannt.

Die schnellste und einfachste Möglichkeit seine Radtour durch die Region zu planen bzw. sich über bereits vorhandene Tourenvorschläge zu informieren, bietet der VVS-Routenplaner im Internet unter www.vvs.de/radroutenplaner.


Volksbank Stuttgart startet Immobilien-Portal

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Angebote für alle Lebenssituationen

Stuttgart.| Die Volksbank Stuttgart bietet jetzt auf Ihrer Homepage ein umfassendes Informationsangebot rund um das Thema Immobilie. Das „Daheim“-Portal enthält viele wertvolle Instrumente wie eine Immobilien-Schnellbewertung, einen Finanzierungsrechner, zahlreiche Immobilien-Angebote aus der Region und nützliche Kontakte zu Unternehmen.
„Mit diesem Angebot bieten wir sowohl persönliche Angebote für einen Immobilienkauf oder eine Modernisierung als auch nützliche Informationen zu allen Fragestellungen rund um die Immobilie“, sagt Kristina Becker, Generalbevollmächtigte der Volksbank Stuttgart. „In dieser Form ist es einzigartig in der Region.“ Die zentralen Themenfelder des Daheim-Portals lauten „Kaufen und Verkaufen“, „Bauen und Modernisieren“ sowie „Mieten und Vermieten“. Für jede Lebenssituation gibt es die passenden Angebote: Von der ersten eigenen Wohnung über die energetische Sanierung bis hin zur Modernisierung der Altersresidenz werden umfangreiche Produkte und Dienstleistungen angeboten.
Praktische, innovative Servicetools

Das „Daheim“-Portal bündelt dabei Services der Baufinanzierungsabteilung der Volksbank Stuttgart sowie Angebote der Volksbank Stuttgart Immobilien GmbH und ergänzt diese durch Leistungen von externen Partnern.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick:

  • Immobiliensuche: Umfangreiches Angebot von Immobilien zum Kauf oder zur Miete bei
    der Volksbank Stuttgart Immobilien GmbH sowie diversen externen Partnern.
  • DigitaleImmobilienschnellbewertung:InwenigeralsfünfMinutenkönnenVerkäufer
    den ungefähren Wert ihrer Immobilie ermitteln und erhalten hilfreiche Tipps und Kon-
    takte für weiteres Vorgehen bei Verkaufswunsch.
  • Digitaler Modernisierungscheck: Interessierte können ermitteln, welche Modernisie-
    rungs- oder Sanierungsmaßnahmen sie an ihrer Immobilie durchführen sollten oder ob
    alles auf dem neuesten Stand ist.
  • Baukosten-undFinanzierungsrechner:DiedigitalenRechnerunterstützenbeiderKos-
    tenplanung für einen Neubau oder die Finanzierung eines Kredits. Mit nur wenigen An-
    gaben wird ein erstes Zinsangebot erstellt.
  • Finanzierungsbestätigung:WichtigfürdieweiterePlanung:Waskannichmireigentlich
    leisten?
  • ProfessionelleBeratungdurchSachverständige:BeiAnliegenrundumBau,Kaufoder
    Modernisierung unterstützen regionale Sachverständige beim weiteren Vorgehen.
  • Umzugsservices:MitnurwenigenKlickswerdenprofessionelle,regionaleUmzugsun-
    ternehmen verglichen.

Darüber hinaus bietet das „Daheim“-Portal die Möglichkeit, eine SCHUFA Unternehmens- Auskunft anzufordern oder einen SCHUFA-BonitätsCheck durchzuführen. Diverse Checklisten, etwa für den Bau oder Kauf einer Immobilie sowie für die Miete einer Wohnung runden das Informationsangebot des Portals ab.

Rundum versorgt mit dem Daheim-Portal

„Das „Daheim“-Portal ist eine enorme Erleichterung im Umgang mit allen Belangen rund um das Thema Immobilie“, betont Kristina Becker. „Man muss nicht mehr auf verschiedene Websites gehen und sich Informationen mühsam zusammensuchen. Checklisten, Finanzierungsrechner und wichtige Hinweise sind alle im „Daheim“-Portal zusammengetragen und mit wenigen Klicks abrufbar. So kann beispielsweise problemlos ein Bauprojekt von Beginn bis Fertigstellung geplant werden.“ www.volksbank-stuttgart.de/daheim


Ludwigsburg verliert Finale gegen die White Sharks

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Wasserball Best-of-Three

Eine miserable zweite Hälfte – und das Aus für die SVL-Wasserballer. Ludwigsburg verliert das dritte Spiel der Best-of-Three-Serie um den Einzug ins Halbfinale der Deutschen Meisterschaft deutlich gegen die White Sharks Hannover. Dem SVL bleibt nun maximal das Spiel um Platz fünf.

Hoffentlich nicht ganz so viel Spannung wie am Samstag – diesen Wunsch äußern viele Ludwigsburger am Sonntag vor dem Anpfiff des dritten und entscheidenden Spiels gegen die White Sharks Hannover. Am Vortag hatten der SVL die Sharks in einem Herzschlag-Spiel in allerletzte r Sekunde und im Fünfmeterschießen bezwungen. Dieses Spiel Nummer drei – das erste in Hannover ging an die Sharks – wird zum Ende hin dann alles andere als spannend. Aber nicht so, wie es sich die Ludwigsburger vorgestellt hatten. Der SVL kann nur bis zur Halbzeit gegenhalten, da steht es im Sportbad Stuttgart noch 6:5 für Ludwigsburg. Beim Schlusspfiff heißt es jedoch 7:16 für Hannover.

Eine Stunde vorher, Sonntag, 16 Uhr, Sportbad Stuttgart. Der SVL geht nach einem Tor von Domagoj Mijatovic in Führung. 1:0. Aber im Gegenzug der Ausgleich zum 1:1. Vitor Pavicic Capucho macht das 2:1. „Gefällt mir gut, der Junge“, sagt Jan Wörsinger, der Sprecher des SVL-Livestreams. Ein deutlich besserer Start als im Spiel am Vortag. Ludwigsburg ist gut im Spiel. Aber auch die Sharks sind nicht müde. Foul Sharks, Strafwurf SVL, Nino Blazevic tritt an – und verschießt. Kurz vor Schluss des Viertels der Ausgleich zum 2:2.

Im zweiten Viertel legt der Deutsche Nationalspieler Tobias Bauer für den SVL vor, 3:2 – aber wenig später gleicht Hannover wieder aus. 3:3. Dann schlägt der Ludwigsburger Goalgetter zu, Sergio Prieto Hernandez erzielt das 4:3, dann macht Kristian Lipar auch noch das 5:3. Na also, zwei Tore vorne! Ludwigsburg gelingt es aber nicht, richtig wegzuziehen, Hannover macht den Anschlusstreffer zum 5:4. Eine halbe Minute vor dem Halbzeitpfiff erzielt Domagoj Mijatovic das 6:4. Kurz vor Schluss zieht Hannover erneut nach. 6:5. Am Samstag, im zweiten der drei Spiele, lag der SVL zur Halbzeit mit drei Toren zurück.

Der Start in die zweite, miserable Hälfte – Hannover gleicht aus. 6:6 und geht dann in Führung. 6:7. „Jetzt nicht einbrechen“, sagt Jan Wörsinger. Die Antwort des SVL-Kapitäns kommt schnell, der Ausgleich zum 7:7. Dann geht es Schlag auf Schlag. Hannover macht das 7:8 und das 7:9. Unruhe im Ludwigsburger Spiel, wieder einmal Unterzahl SVL. Rote Karte für den SVL-Betreuer – und das 7:10 für Hannover. Der SVL hat die Führung leichtfertig aus den Händen gegeben. Wichtig wäre jetzt der Anschlusstreffer, aber zwei Minuten vor Schluss erzielt Hannover auch noch das 7:11, das 7:12 und das 7:13. Hannover hat in diesem Viertel acht Tore erzielt, acht! Der SVL bis dato insgesamt nur sieben Tore, in diesem Viertel nur eins. Die Ludwigsburger Spieler sind komplett von der Rolle.

Im letzten Viertel wird es ganz schwer für den SVL. Sechs Tore müssten her – und die Sharks dürften keins schießen. Ludwigsburg verschießt aber einen weiteren Fünfmeter, Hannover macht das 7:14, das 7:15 und das 7:16. Das war’s mit dem Einzug ins Semifinale. Eine herbe Niederlage für den SVL – und ein Schritt zurück auf dem geplanten Weg an die Spitze der Bundesliga.

Erklärungen für das schlechte Spiel in der zweiten Hälfte? Gibt es zunächst keine. Der SVL-Betreuer Dieter Gscheidle sagt, die Enttäuschung sei groß. „Das müssen wir erstmal verdauen.“ Bis zum nächsten Wochenende haben die Spieler nun Zeit, dann geht es gegen Aufsteiger Krefeld. Gescheidle sagt, es gelte, die gesamte Saison zu betrachten, „die Chemie im Team stimmt“.

Der Trainer Marko Curic spricht von einem „super Start in der ersten Hälfte, exzellent“. Bei den Sharks seien wieder fünf Spieler des Meisters Waspo Hannover angetreten, was nun regeltechnisch hoffentlich endlich abgeschafft werde. Warum in Deutschland Spieler für zwei Vereine in ein- und derselben Liga antreten dürfen, versteht nicht nur er nicht. „Verrückte Regeln.“

Wegen einer diskutablen Roten Karte vom Vortag hatte Curic auf den Zuschauerrängen sitzen müssen. Mit Blick auf das dritte Viertel spricht der Trainer von einem „schwarzen Loch“. Danach sei klar gewesen: dieses Spiel ist verloren.

Der Kapitän Nino Blazevic sagt mit Blick auf die lange Phase ohne SVL-Tor: „Es war nicht das erste Mal, dass uns das passiert.“ Sergio Prieto Hernandez antwortet auf die Frage, was zu tun ist: „trainieren, trainieren, trainieren – wir haben nicht genug getan.“ Der Ersatztrainer Leopold Friedrich sagt: „Wir waren zu unruhig und nicht zu 100 Prozent auf das Spiel konzentriert, haben uns von etlichen Fehlschüssen entmutigen und von misslichen Situationen runterziehen lassen.“

Der SVL-Vizepräsident Matthias Nagel sagt, „es war mehr drinnen – aber das dritte Viertel war sehr schlecht von uns und wir haben uns von den äußeren Umständen aus dem Konzept bringen lassen“. Er blickt nun lieber nach vorne als zurück. Jetzt werden mit SVL-Beteiligung die Plätze fünf bis acht ausgespielt. Ludwigsburg wird voraussichtlich zuerst in Krefeld gegen Krefeld und am Wochenende in Stuttgart nochmal gegen Krefeld spielen.

Trainer, Spieler und Vize gehen fest davon aus, dass der SVL sich gegen den Aufsteiger aus der B-Gruppe durchgesetzt – und dann voraussichtlich gegen Potsdam um Platz fünf spielen wird. Das, sagt Nagel, „wäre für den SVL immer noch ein ordentliches Ergebnis“ – obgleich es etwas mehr hätte sein können, die Zeit spielt für uns und man bleibe dran an den von den Verbänden geförderten Teams. Ein wenig stolz sei man schon darauf, dass man das alles bislang aus eigener Kraft geschafft habe.

Tobi Bauer sagt, die kommenden Spiele „müssen wir unbedingt gewinnen – wir wollen jetzt Platz fünf und in der nächsten Saison wieder im Eurocup spielen“.

RÜCKBLICK AUF DAS SAMSTAGSSPIEL

Ein verrücktes Spiel gegen die Sharks – SVL gewinnt im Fünfmeterschießen und gleicht aus

Was für ein verrücktes Spiel! Nach einem schwachen Start haben die SVL-Wasserballer ihr zweites Spiel in der Best-of-Three-Serie gegen die White Sharks Hannover knapp gewinnen können. Nun steigt an diesem Sonntag das entscheidende, dritte Spiel, in dem es um den Einzug ins Halbfinale der deutschen Meisterschaft geht.

Das war nichts für schwache Nerven. Der SVL-Betreuer Dieter Gscheidle hat das zweite Spiel Ludwigsburg gegen die White Sharks Hannover im Livestream im Kurzurlaub in Barcelona gesehen und erklärt nach dem Ende der turbulenten Partie: „Ein absolut verrücktes Spiel, ich hätte fast einen Herzinfarkt bekommen.“ Er spricht von einem glücklichen Ende für Ludwigsburg.

Jetzt steht es eins zu ein, die Sharks hatten vor ein paar Tagen ihr Heimspiel gewonnen, der SVL hat jetzt die Partie im Sportbad Stuttgart für sich entschieden. Also steigt an diesem Sonntag das entscheidende, dritte Spiel – ebenfalls in Stuttgart. Gscheidle sagt, das Team müsse weniger Rausstellungen provozieren, „wir hatten über 20 – es wäre sehr ärgerlich gewesen, wenn wir rausgeflogen wären“. Die Sharks hätten nicht gut gespielt, „aber wir waren das Spiel über schlechter, hatten am Ende – eine Sekunde vor Schluss – das Glück, ein unglaubliches Tor zu machen, ein Tor, das es im Wasserball eigentlich gar nicht gibt“. – „Aber wer trifft, hat Recht.“

Gut eine Stunde vorher. 18 Uhr, der Anpfiff. Erste gute Aktion des SVL-Torwarts Josip Katusa, Parade. Die Mannschaften tasten sich ab, zunächst fallen keine Tore. Fast vier Minuten gespielt, immer noch kein Treffer. Die Ausgangslage ist klar: Der SVL muss diese Partie gewinnen, nur dann findet am Sonntag das entscheidende, dritte Spiel statt. Foul SVL, Strafwurf Hannover, verschossen. Wenig später, wieder Strafwurf für Hannover. Parade Katusa. Dann fällt das erste Tor – leider für die Sharks. 0:1. Eine Minute später legt Hannover nach. 0:2.

Das zweite Viertel beginnt mit einer Ludwigsburger Unterzahl. Aber zunächst wieder keine Tore. Gute Verteidigungsarbeit des SVL, vorne trifft der Kapitän Nino Blazevic nur das Lattenkreuz. Pech. Nächster Angriff der Sharks, Treffer zum 0:3. Nach fast zwölf Minuten noch immer kein einziger Treffer für den SVL. Dann, endlich: Jakov Skiljic macht den Anschlusstreffer zum 1:3. Ein Abpraller. Ludwigsburg ist dran. Doch kurz vor dem Halbzeitpfiff machen die Sharks das 1:4.

Rote Karte für den Trainer und für Ivan Pisk, offenbar wegen Meckerns. Der Spieler Leopold Friedrich übernimmt das Kommando am Beckenrand. Und Jakov Skiljic macht das 2:4 für Ludwigsburg. Jetzt hagelt es Ausschlüsse – auf beiden Seiten. Überzahl SVL, Auszeit SVL. Doch die Sharks machen den nächsten Treffer zum 2:5. Blazevic hält Ludwigsburg im Spiel, Treffer zum 3:5, ein Traumtor ins Eck. Wenig später die nächste wichtige Parade des SVL-Keepers. Unterzahl Ludwigsburg, Auszeit Sharks. Treffer Sharks. 3:6. Jetzt wird es schwer für Ludwigsburg. Mittlerweile sitzt fast die halbe Ludwigsburger Mannschaft wegen vieler Aussschlüsse auf der Tribüne. Trotzdem gelingt Vitor Pavicic Capucho der wichtige Anschlusstreffer zum 4:6.

Das letzte Viertel. Der SVL hat nur noch zwei Auswechselspieler auf der Bank. Die Sharks gewinnen das Anschwimmen. Treffer für Hannover. 4:7. War’s das? Ludwigsburger Fehlschlüsse und Fehlpässe. Unterzahl SVL. Dann sogar doppelte Überzahl Hannover. Trotzdem gut verteidigt. Kein Gegentreffer. Angriff SVL, Schuss Kristian Lipar, Treffer 5:7. „Noch ist alles drinnen“, sagt der Kommentator des SVL-Livestreams. Nächster Angriff SVL, nächster Treffer. Der Kapitän macht das 6:7.

SVL spielt jetzt Pressverteidigung. Überzahl Hannover, Schuss Hannover, Block. SVL am Ball. Angriff. Leider kein Tor. Wenig später das 6:8 für die Sharks. Noch knapp vier Minuten auf der Uhr. Foul Sharks. Strafwurf SVL. Blazevic trifft. 7:8. Angriff Sharks, stark verteidigt. Angriff SVL. Was für ein Distanzschuss! Nikolai Dimitrov macht den Ausgleich zum 8:8. Unterzahl SVL, Treffer Hannover zum 8:9. Angriff SVL, Schuss über das Tor. Nur vier Sekunden, Auszeit SVL.

Ludwigsburg macht tatsächlich noch das Tor zum 9:9. Vitor Pavicic Capucho aus gut acht Metern Entfernung. Unentschieden! In den Playoffs muss es einen Gewinner geben, also geht es ins Fünfmeterschießen. Spannung pur.

Jetzt müssen die Teams eine Liste schreiben mit den Namen der Spieler, die gleich antreten – antreten dürfen, antreten müssen. Hannover legt los, Treffer. 9:10. Nino Blazevic verschießt. Weiter 9:10. Treffer Hannover 9:11. Mijatovic trifft, das 10:11. Katusa hält den nächsten. Tobi Bauer haut einen Aufsetzer in die rechte Ecke. 11:11. Hannover verschießt. Weiter 11:11. Dimitrov macht das 12:11. Josip hält den nächsten Schuss der Sharks – und der SVL gewinnt dieses völlig verrückte Spiel.

Der Trainer Marko Curic spricht von einem „unglaublichen Spiel“. Josip Katusa „hat uns gerettet, ich hoffe, er spielt am Sonntag auf demselben Niveau“. Das Team habe nie aufgeben und in der zweiten Hälfte besser gespielt. Der Kapitän erklärt kurz und knapp: „Wir haben gewonnen, das ist das Wichtigste.“ Ansonsten gebe es wenig Gutes über das Spiel zu sagen. „Das Glück war auf unserer Seite, weil wir gekämpft haben.“ Der

SVL-Vizepräsident Matthias Nagel sagt: „In diesem Spiel war alles drinnen – von schwach bis beeindruckend, aber schlussendlich haben wir verdient gewonnen.“ Das dritte Spiel dürfe gerne weniger spannend werden. Das Momentum sei jetzt, nach dem knappen Sieg, „auf unserer Seite“. Gscheidle erklärt am Samstagabend: „Jetzt nochmal die gleiche Geschichte – alles geht wieder bei null los.“


Mountainbiking im Stuttgarter Wald

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  • Stadt öffnet drei „Trails“
  • Illegale Strecken in Schutzgebieten werden gesperrt

Stuttgart.| Radfahren boomt, auch im Wald. Stuttgart ist dank seiner Wälder und der Hügellage ein beliebtes Ziel für Mountainbiker. Allerdings nutzen immer mehr Fahrerinnen und Fahrer auch illegale Wege. Die Stadt steht deswegen im Austausch mit der Mountainbike-Community, vertreten vor allem durch Mountainbike Stuttgart e.V.

Ziel der Stadt ist es, das Biken im Wald zu ermöglichen und zugleich Tiere und Pflanzen zu schützen. Deswegen will die Stadt drei szenebekannte Strecken außerhalb klassischer Waldwege – so genannte „Trails“ – kurzfristig öffnen und dafür aber dem wilden Biken einen Riegel vorschieben.

Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, Peter Pätzold, sagte: „Unser Wald ist ein Eldorado für Mountainbiker. Aber alles hat seine Grenzen, so ist auch das Radfahren auf schmalen Pfaden landesweit gesetzlich verboten.“ Pätzold weiter: “Trails können über ein Befreiungsverfahren legalisiert werden. Das ist der richtige Ansatz. Ein Verfahren zur Legalisierung ist allerdings verbunden mit einem sehr aufwändigen Prozess, ein schnelles Ergebnis ist nicht erwartbar. Dieses Verfahren ist jedoch notwendig, weil nur so die Interessen aller berücksichtigt werden können.“

Um dennoch den Mountainbikern Optionen zu ermöglichen, eröffnet die Stadt nun kurzfristig die drei Trails – Indiana Jones Trail, Arizona Trail und Klabuster 2 Trail. Dafür werden aber alle weiteren Trails in den Naturschutzgebieten, Waldbiotopen und Fauna-Flora-Habitat-Gebieten (FFH-Gebieten) ab sofort gesperrt. Warnschilder weisen zunächst auf die Sperrung hin.

Die Stadtverwaltung bittet die Mountainbiker, auf die Natur in den hohen Schutzgebietskategorien wie beispielsweise den Waldbiotopen Rücksicht zu nehmen und keine weiteren Trails in den Landschaftsschutzgebieten zu erstellen. Die klassischen Fahrwege im Wald können selbstverständlich weiter genutzt werden.


Weitere großangelegte Einsatzmaßnahmen der Ermittlungskooperation des LKA

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Stuttgart 16.04.2023.| Die Ermittlungen gestalten sich komplex: Nach mehreren Schussabgaben in den Zuständigkeitsbereichen der Polizeipräsidien Reutlingen, Stuttgart und Ulm, arbeitet das Landeskriminalamt Baden-Württemberg (LKA BW) mit den drei Polizeipräsidien Schulter an Schulter in einer Ermittlungskooperation. Gemeinsam verfolgen sie mit Hochdruck die Klärung der Fälle und prüfen etwaige Zusammenhänge. Dabei wird auch die Sonderkommission “Goethe” miteinbezogen, die nach einem Tötungsdelikt am 8. April in Asperg beim Polizeipräsidium Ludwigsburg eingerichtet wurde. Mit Blick auf die laufenden Ermittlungen können hierzu noch keine Aussagen getroffen werden.

In den Abendstunden des 15. April weitet die Ermittlungskooperation die operativen Maßnahmen aus und führt erneut eine großangelegte Präsenz- und Kontrollaktion in der Landeshauptstadt sowie in den Landkreisen Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Ulm durch. Über 150 Kräfte der Polizei führen knapp 200 Fahrzeug- und Personenkontrollen an relevanten Örtlichkeiten durch. Ein Mann leistet bei seiner Kontrolle Widerstand. Acht Platzverweise werden ausgesprochen. Zwei Jugendliche weigern sich diesen Folge zu leisten. Sie werden bis zur Übergabe an ihre Aufsichtspersonen in polizeiliche Obhut genommen.

“Wir setzen alles daran, um die Eskalation der Gewalt in der Region zu unterbinden. Hierfür bündeln wir unsere Kräfte und gehen entschieden jedem Hinweis nach”, sagt Andreas Stenger, Präsident des LKA BW. “Wir werten akribisch jede einzelne Spur aus und führen die Kontrollen mit hoher Intensität weiter. Unsere Botschaft ist klar: Wir haben einen langen Atem und dulden keine rechtsfreien Räume”, so Stenger.

Zuletzt wurde am Freitag ein 20-Jähriger durch Spezialkräfte der Polizei festgenommen, der im Verdacht steht an einer Schussabgabe am 17. März in Stuttgart-Zuffenhausen beteiligt gewesen zu sein. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft.


Gläserne Produktion in der Gärtnerei Schmauk in Köngen

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Am Sonntag, 23. April öffnet die Gärtnerei Schmauk in Köngen von 10.30 Uhr bis 17 Uhr ihre Türen für alle interessierten Verbraucherinnen und Verbraucher.  

Köngen.| Im Rahmen der Landesaktion „Gläserne Produktion“ des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg gibt es ein buntes Programm, bei dem man sich über die Produktion von Garten- und Nutzpflanzen aus erster Hand informieren kann.

In den Gewächshäusern stehen ca. 200.000 Beet- und Balkonpflanzen für die Pflanzsaison bereit, darunter die bienenfreundliche Balkonpflanze des Jahres 2023,  die „Dufte Lippen“, eine Salbei-Neuzüchtung. Darüber hinaus werden Sommerblumen zu bewundern sein sowie Gemüsesetzlinge und Küchen- und Gewürzkräuter. Das Thema „Snackgemüse vom eigenen Balkon“ wird mit praktischen Tipps und Informationen aufgegriffen. Um 11.30 Uhr, um 13.30 Uhr und um 15.30 Uhr kann man bei einer Betriebsführung Wissenswertes zu Anzucht und Pflege der Pflanzen und der vor Ort eingesetzten Technik erfahren, die immer mehr auch den Gedanken der Nachhaltigkeit aufgreift.

Honig, Marmelade und Brotaufstriche aus der Region gibt es zu verkosten und Bienen können bei ihrer Arbeit beobachtet werden. Das Landwirtschaftsamt des Landkreises Esslingen wird an seinem Stand das Thema „Nachhaltiger Genuss aus der Heimat“ aufgreifen. Das Kinderprogramm bietet einen Streichelzoo. Der TSV-Köngen, Abteilung Handball, sorgt mit einem Mittagstisch, Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl. Die Zufahrt zur Gärtnerei in der Denkendorfer Str. 80 in Köngen ist ausgeschildert.


Präventionsmaßnahmen der Polizei während des Frühlingsfests

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Stuttgart.| Das 83. Stuttgarter Frühlingsfest, das vom 22. April bis 14. Mai 2023 stattfindet, wird von der Stuttgarter Polizei wieder mit Präventionsmaßnahmen begleitet. Auf dem Festgelände sind uniformierte und zivile Fußstreifen unterwegs, die ihr Augenmerk insbesondere auf das junge Publikum, auf mögliche auffällige Gruppierungen sowie die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen legen. Bereits bei der Anreise müssen erkennbar Betrunkene damit rechnen, kontrolliert zu werden. Aus der polizeilichen Erfahrung heraus werden dabei junge Festbesucher vorrangig im Fokus der Polizei stehen.

Auch in diesem Jahr können sich die Besucherinnen und Besucher des Frühlingsfestes an einem Informationsstand informieren. Die Beamtinnen und Beamten des Referats Prävention beraten an folgenden Tagen

  • Dienstag, 25.04.2023
  • Mittwoch, 26.04.2023
  • Donnerstag, 27.04.2023
  • Dienstag, 02.05.2023
  • Mittwoch, 03.05.2023
  • Dienstag, 09.05.2023
  • Mittwoch, 10.05.2023
  • Donnerstag, 11.05.2023

jeweils von 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr an einem Infostand gegenüber der Wasenwache beim Parkplatz P10 über die Themen Diebstahl, Taschendiebstahl und Zivilcourage. Darüber hinaus vermitteln sie weitere Präventionsbotschaften, insbesondere auch zu Verkehrsthemen rund um das Thema Fahrtüchtigkeit und E-Scooter. Zudem werden sie auch mobil auf dem Wasengelände unterwegs sein.

Am 02.05.2023 und am 10.05 2023 werden an diesem Infostand zusätzliche Kolleginnen und Kollegen von der Berufsberatung für Fragen rund um den Polizeiberuf zur Verfügung stehen.

Die Polizei wünscht allen Besucherinnen und Besuchern ein friedliches und fröhliches Festvergnügen.

Präventionstipps der Polizei Stuttgart zum Thema Taschendiebstahl:

  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen.
  • Tragen Sie Geld- und Zahlungskarten sowie Dokumente immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
  • Tragen Sie Ihre Hand- oder Umhängetasche immer mit der Verschlussseite zum Körper.
  • Halten Sie Ihre mitgeführte Tasche stets geschlossen.
  • Lassen Sie Ihr Handy, Ihre Handtasche oder Jacke niemals unbeaufsichtigt.
  • Achten Sie bei einem Menschengedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.polizei-stuttgart.de.