Laurents Hörr auf dem Podest

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Saisonauftakt beim Prototype Cup Germany   

Das finnische Team Koiranen Kemppi Motorsport hatte einen positiven Saisonstart beim Prototype Cup Germany. Beim ersten Rennen freute sich das Team über den dritten Platz. 

  • Platz drei beim ersten Rennen der Saison 
  • Laurents Hörr und Matthias Lüthen mit Koiranen Kemppi Motorsports 

Der Prototype Cup Germany hatte am vergangenen Wochenende seinen Saisonauftakt am Hockenheimring. Bei wechselnden Bedingungen und teils starkem Regen ging es für Laurents Hörr und Matthias Lüthen in der #72 von Koiranen Kemppi Motorsports auf die Strecke.

Da der Bolide erst zwei Wochen davor beim Team ankam, blieb keine Zeit für einen Testtag. Daher waren die ersten Sessions vor dem Samstagsrennen besonders wichtig. Das Duo behielt die Nerven und hatte einen starken ersten Lauf. Während Matthias Lüthen den Sieg in der Trophy-Wertung, dem Bronze Cup, abräumte, freute sich Laurents Hörr über den dritten Platz und dem damit verbundenen ersten Podium der noch jungen Saison des Prototype Cup Germany.

Mit Blick auf die Gesamtwertung ging es Sonntag am Hockenheimring in die nächste Runde. Während Lüthen eine gute Rundenzeit im Qualifying setzte, blieb das weitere Glück fern. Aufgrund eines Zwischenfalls bei der Boxenausfahrt konnte der orange-schwarze Duqueine mit der #72 nicht am Rennen teilnehmen.

„Mit dem ersten Lauf bin ich zufrieden und das Wochenende verlief gut für das Team. Es war natürlich schade, dass wir beim zweiten Rennen nicht antreten konnten. In Oschersleben geht es weiter. Dann verfolgen wir das Ziel, weiter nach vorne zu kommen“, so Laurents Hörr.


Polizeieinsatz rund um den Neckarpark am Mittwoch

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Stuttgart.| Im Neckarpark Stuttgart werden am kommenden Mittwoch (03.05.2023) mehrere Großveranstaltungen stattfinden. Neben dem Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen, einem Konzert in der ausverkauften Hanns-Martin-Schleyer-Halle und einer Handballbundesliga-Begegnung in der Porsche-Arena wird in den Abendstunden in der Mercedes-Benz Arena das Halbfinalspiel des DFB-Pokals zwischen dem VfB Stuttgart und der Eintracht Frankfurt ausgetragen.

Die Polizei möchte hiermit informieren, dass es aufgrund der Veranstaltungen zu einem sehr hohen Verkehrsaufkommen und einem größeren Polizeieinsatz kommen wird. Insbesondere das Fußballspiel zwischen dem VfB Stuttgart und der SGE Frankfurt wird ein wichtiger Einsatzschwerpunkt sein. Es handelt sich bei der Begegnung um ein sogenanntes Hochrisikospiel. Bereits in der Vergangenheit kam es zwischen Fans beider Mannschaften zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, unter anderem auch am Rande des Stuttgarter Frühlingsfests. Auch im Bundesligarückspiel in Frankfurt am 11. März dieses Jahres gab es Ausschreitungen der Fanszene.

Am Einsatztag werden neben einer Vielzahl von Einsatzkräften auch Wasserwerfer und Polizeipferde rund um das Stadion bereitstehen. Wir möchten alle Besucherinnen und Besucher des Spiels darauf hinweisen, dass wir auf die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen achten werden. Das betrifft auch den Umgang mit Pyrotechnik, das Werfen von Gegenständen sowie das Verhalten im Stadion.

In diesem Zusammenhang appelliert die Polizei an die Fans, sich nicht an Randalen und Auseinandersetzungen zu beteiligen. Auch auf dem Stuttgarter Frühlingsfest am Cannstatter Wasen wird die Polizei an diesem Tag stärker präsent sein. Die Stuttgarter Polizei informiert am Mittwoch zudem über Facebook und Twitter über die aktuelle Lage und gibt gegebenenfalls Hinweise an die Besucher heraus.

Besuchern wird empfohlen, frühzeitig zu den Veranstaltungsorten anzureisen, da es aufgrund des sehr hohen Verkehrsaufkommens und der Bauarbeiten im S-Bahnnetz zu Verzögerungen kommen kann. Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern einen angenehmen Aufenthalt in Stuttgart und einen erfolgreichen und sicheren Verlauf der Veranstaltungen.


SVL-Wasserballer erfolgreich

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Arbeitssieg gegen Krefeld

Vier Minuten in Unterzahl gespielt. Trotzdem souverän gegen den SV Krefeld gewonnen. Die SVL-Bundesligawasserballer bringen einen 14:10-Arbeitssieg mit nach Hause und spielen nun in zwei Wochen gegen den OSC Potsdam um Platz fünf in der Liga und den erneuten Einzug in den Euro-Cup.

Pflicht erfüllt. Ein Spiel in Wellen, ein Auf und Ab. Mit diesen Worten beschreibt der SVL-Betreuer Dieter Gscheidle den Arbeitssieg, man könnte auch sagen den Pflichtsieg, gegen das junge, engagierte Team des SV Krefeld 1972. Ein paar Minuten nach dem Abpfiff am Freitagabend in Krefeld: Gscheidle und auch die Spieler sowie der Trainer Marko Curic sind ganz zufrieden, denn der SVL trifft nun in zwei Wochen auf den OSC Potsdam, dann geht es um Platz fünf in der Liga. Ludwigsburg hatte bereits das Auftaktspiel der Best-of-Three-Serie gegen Krefeld in Stuttgart gewonnen, die Mannschaft ist nach dem zweiten Sieg gegen Krefeld also durch.

Gut eine Stunde vorher, 19.30 Uhr im Badezentrum Krefeld. Alle SVL-Spieler wissen: es sollte ein Sieg her! Nur wenn Ludwigsburg Krefeld schlägt, ist das Ziel Euro-Cup noch erreichbar. Zuletzt hatte der SVL immer wieder längere Phasen, in denen schlecht gespielt wurde. Immer wieder dieses „schwarze Loch“, so der Kapitän Nino Blazevic.

Der Anpfiff – und nach gut einer Minute: Tor SVL. Nino Blazevic bringt Ludwigsburg in Führung. 0:1. Nach einem ruppigen Foul von Jure Bozan muss Ludwigsburg vier Minuten lang in Unterzahl spielen. Das, wird Gscheidle später sagen, könne ein Spiel bereits entscheiden. Aber das dezimierte Team SVL spielt souverän weiter. Wenig später zwar der Ausgleich. 1:1. Und dann auch noch der nächste Treffer für das junge Team aus Krefeld. 2:1. Foul Krefeld, Strafwurf SVL, Sergio Prieto Hernandez macht den Ausgleich. 2:2. Und noch eins, Jakov Skiljic bringt den SVL wieder in Führung. 2:3. Kurz vor dem Ende des ersten Viertels: Kristian Lipar, das 2:4. Na also, geht doch!

Das zweite Viertel beginnt wie das erste: mit einem Tor des SVL-Kapitäns. 2:5. Ludwigsburg dominiert, setzt sich vom Aufsteiger ab. Nach diesem Treffer tut sich länger nichts. Und dann doch wieder: das schwarze Loch. Zunächst der Anschlusstreffer zum 3:5. Eine Minute vor dem Ende des Viertels der Treffer zum 4:5 und dann auch Foul SVL und Strafwurf für Krefeld, das 5:5. Ein Viertel zum Vergessen für Ludwigsburg.

In der zweiten Hälfte macht Krefeld sogar das 6:5. Ludwigsburg hat den Faden verloren, fängt sich aber bald wieder. In der zweiten Minute des dritten Viertels erzielt Vitor Pavicic Capucho das 6:6. Gelingt es dem SVL jetzt, die Partie wieder zu dominieren? Wie gegen Ende des ersten Viertels? Vorerst nicht, Krefeld geht erneut in Führung, macht das 7:6. Nikolai Dimitrov bringt Ludwigsburg wieder ran. 7:7. Dann Nino Blazevic, der Routinier erzielt das 7:8. Wenig später wieder Vitor Pavicic Capucho, das 7:9. Anschlusstreffer Krefeld, das 8:9. Es bleibt spannend, aus Ludwigsburger Sicht unnötig spannend. Mikael Metodiev macht aber bald das 8:10 und Jakov Skiljic das 8:11. Der SVL ist zurück.

Die letzten acht Minuten. Foul SVL, Strafwurf Krefeld, der Anschlusstreffer. 9:11. Unmittelbar nach diesem Tor macht Mikael Metodiev das 9:12. Eine Minute vor Schluss wieder Vitor Pavicic Capucho, das 9:13. Foul SVL, Strafwurf und Treffer Krefeld. 10:13. Dann nochmal Vitor Pavicic Capucho, der Goalgetter dieses Tages macht das 10:14. Schlusspfiff.

Dieter Gscheidle sagt: „Pflicht getan, ab nach Hause, vorbereiten auf Potsdam.“ Nino Blazevic ist ganz zufrieden, sagt: „Wir haben nicht schlecht gespielt.“ Aber wieder dieses schwarze Loch, diesmal aber nicht so lange.“ Immerhin. Die vier Minuten in Unterzahl habe das Team super gemeistert, mit nur einem Gegentor. „Zeitweise waren wir richtig gut, zeitweise haben wir aber wieder diese einfachen Fehler gemacht.“ Glückwunsch an Krefeld, sagt Blazevic, der Gegner habe toll gekämpft. Aber klar: Glückwunsch auch an Ludwigsburg – „wir haben den Sieg in der Tasche, alles gut, wir starten sofort mit den Vorbereitungen auf das Spiel gegen Potsdam. Wir wollen den Euro-Cup spielen.“

Der SVL-Vizepräsident Matthias Nagel erklärt nach dem Erfolg in Krefeld: „Wir haben es wieder spannend gemacht.“ Alles, was zähle, sei aber der Sieg, „wir haben die Quali für das Spiel um Platz fünf geschafft“. Sergio Prieto Hernandez blickt nach dem Abpfiff bereits nach vorne und sagt: „Potsdam ist viel besser als Krefeld“, das Team aus Brandenburg habe eine „tolle Entwicklung“ vollzogen. Um den OSC zu schlagen, müsse der SV Ludwigsburg „viel besser spielen“ als an diesem Freitagabend in Krefeld. Fast wortgleich der Trainer: „Wir müssen viel besser spielen gegen Potsdam.“ Aber, so Marko Ćurić, keine Frage: er erwartet, „dass wir gewinnen“.

Die nächste Best-of-Three-Serie, in der es um Platz fünf in der Bundesligatabelle geht, beginnt am Samstag, 13. Mai, in Potsdam. Das zweite Spiel gegen den OSC wird eine Woche später, am Samstag, 20. Mai, im Freibad Hoheneck stattfinden, das möglicherweise erforderliche, dritte Spiel dann am Sonntag, 21. Mai, auch in Ludwigsburg.


Stuttgart geht Wohnungsbau ambitioniert an

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Wohnungsbau: Stuttgart will den Bau von 20.000 zusätzlichen Wohnungen bis 2033 möglich machen

Stuttgart.| Die Landeshauptstadt sieht bis 2033 ein Potential von 20.000 neuen Wohnungen für Stuttgart. Um diese Zielmarke zu erreichen, sollen neue Bebauungspläne beschlossen werden. Zugleich soll die Verwaltung in die Lage versetzt werden, noch mehr Bauanträge zu genehmigen. Die entsprechende Vorlage genehmigte der Gemeinderat am Donnerstag, 27. April.

Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper sagte: „Trotz der enorm gestiegenen Baukosten halten wir an dem sehr ambitionierten und optimistischen Ziel von 20.000 zusätzlichen Wohnungen netto in den elf Jahren bis 2033 fest. Uns ist bewusst, dass die Bautätigkeit von Baugenossenschaften und privaten Wohnungsbauunternehmen in naher Zukunft stark zurückgehen wird. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich die Situation mittelfristig kostenseitig wieder verbessern wird.“

Zudem unterstütze die Landeshauptstadt die Neubautätigkeit in städtischer Hand mit einer kraftvollen Finanzspritze in Höhe von 200 Millionen Euro für die SWSG für den Neubau von Wohnungen mit fairen und bezahlbaren Mieten. Damit sollen auch in Zeiten stark gestiegener Kosten für Baufinanzierung und Gebäudeerstellung bis zum Ende des Jahres 2027 1.890 neue SWSG-Wohnungen entstehen.

Der Oberbürgermeister betonte: „Wir können als Stadt im Wesentlichen nur die Voraussetzungen für neue Wohnungen schaffen. Wir schaffen es bei weitem nicht, mit der SWSG allein die notwendige Zahl von neuen Wohneinheiten zu schaffen. Deswegen müssen wir das Engagement von Baugenossenschaften und privaten Wohnungsbauunternehmen durch die Erstellung neuer Bebauungspläne und durch optimierte Baugenehmigungsverfahren ermöglichen und stimulieren.“

Die Stadt strebt seinen Überlegungen zufolge keine größeren Neubaugebiete auf der „grünen Wiese“ an. So soll etwa das Birkacher Feld – eine 65 Hektar große Freifläche im Süden Stuttgarts – unberührt bleiben. Vielmehr will die Stadt die Potentiale innerhalb der bestehenden Bebauungsgrenzen nutzen und Arrondierungen am Siedlungsrand vorantreiben. Neue Bebauungspläne sind für die freiwerdenden Gleisflächen in der Innenstadt oder das Gebiet Schafhaus in Mühlhausen vorgesehen.

OB Nopper weiter: „Es ist gut, dass der Landesverkehrsminister von seiner Idee für einen Ergänzungsbahnhof im Gleisvorfeld des Hauptbahnhofs Abstand genommen hat und Stuttgart damit den Wohnungsbau im Herzen der Stadt schnellstmöglich vorantreiben kann.“

Die Stadt setzt auch Akzente beim innovativen Bauen, etwa beim modularen Bauen. Auf diese Weise sollen mindestens 1.000 neue Wohnungen entstehen. Nach einigen Jahren sollen diese Module auch abgebaut und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden können.


HBF-Topspiel-Doppelpack am 22. Spieltag

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Doppelt hält bekanntlich besser: Dieser bekannte Spruch gilt am 22. Spieltag in der Handball Bundesliga Frauen (HBF). Denn am Wochenende werden gleich zwei HBF-Topspiele ausgetragen. Bereits morgen empfängt der Tabellendritte Borussia Dortmund den Tabellenführer SG BBM Bietigheim um 19:00 Uhr in der Westpress Arena in Hamm. Im zweiten HBF-Topspiel spielt am Sonntag, den 30. April, der Buxtehuder SV gegen die TuS Metzingen. Anwurf der Partie ist um 18:00 Uhr. Beide Begegnungen werden von Sportdeutschland.TV live gestreamt.

Dortmund.| Fünf Spieltage sind noch in der Saison 2022/23 zu absolvieren, bevor die Meisterschale in der HBF übergeben wird. Mit Blick auf die Tabelle dürfte diese wie im Jahr zuvor nach aktuellem Stand an die SG BBM Bietigheim überreicht werden. Die Bietigheimerinnen um Trainer und Nationalcoach Markus Gaugisch haben sieben Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten, den Thüringer HC und sind in dieser Spielzeit zudem noch ungeschlagen.

Mit Borussia Dortmund wartet morgen in der Westpress Arena aber ein schweres Auswärtsspiel auf die SG BBM. Der BVB steht aktuell auf den dritten Tabellenplatz und festigte diesen mit dem 33:26-Auswärtserfolg unter der Woche bei der TuS Metzingen. Nach einem zwischenzeitlich Tief von drei Niederlagen in Folge präsentiert sich die Borussia wieder in einer guten Verfassung. Die letzten drei Begegnungen in der HBF gewann Dortmund und qualifizierte sich zudem für das EHF European League Final Four in Graz Mitte Mai.

Buxtehuder SV empfängt TuS Metzingen im zweiten HBF-Topspiel

Der 22. Spieltag in der HBF endet an diesem Wochenende mit dem anderen HBF-Topspiel Buxtehuder SV gegen TuS Metzingen. Am 30. April treffen somit zwei Tabellennachbarn in der CU-Arena aufeinander. Der BSV von Trainer Dirk Leun rangiert mit 22:20 Punkten auf den siebten Tabellenplatz und hat nur noch theoretische Chancen auf einen Europapokalplatz. Der Rückstand auf Platz 3 beträgt bereits neun Zähler.

Auf dem sechsten Tabellenplatz stehen aktuell die TusSies Metzingen. Das Team von Übungsleiter Werner Bösch steht bei 24:18 Punkten. Mit einem Erfolg in Buxtehude und der Schützenhilfe aus Bietigheim gegen den BVB würde die Differenz auf Borussia Dortmund fünf Punkte betragen, bei dann nur noch vier ausstehenden Partien. Die beiden letzten Begegnungen in der HBF konnten die TusSies aber nicht siegreich gestalten. Gleiches gilt auch für den Buxtehuder SV.

Der Kommentator für das HBF-Topspiel am Sa., den 29. April um 19:00 Uhr, Borussia Dortmund gegen SG BBM Bietigheim ist Sascha Staat. Das zweite HBF-Topspiel des 22. Spieltages zwischen dem Buxtehuder SV und TuS Metzingen werden an den Mikrofonen Peter Gößling und Jörn Stolle begleiten. Beide Begegnungen werden auf Sportdeutschland.TV übertragen.

Die Begegnungen des 22. Spieltags im Überblick:

Samstag, 29. April 2023:

  • 18:00 Uhr: VfL Oldenburg vs. BSV Sachsen Zwickau
  • 18:00 Uhr: HSG Bensheim/Auerbach vs. VfL Waiblingen
  • 18:00 Uhr: Thüringer HC vs. Sport-Union Neckarsulm

Sonntag, 30. April 2023:

  • 16:00 Uhr: SV Union Halle-Neustadt vs. HSG Bad Wildungen Vipers
  • 16:00 Uhr: TSV Bayer 04 Leverkusen vs. HSG Blomberg-Lippe

Seit der Spielzeit 2019/20 produziert die Handball Bundesliga Frauen (HBF) ausgewählte Begegnungen mit einem höheren Standard für Free-TV- und Livestream-Übertragungen. Dieses Vorgehen ist Teil einer Weiterentwicklungsstrategie, die auf die fortschreitende Professionalisierung der höchsten Spielklasse im deutschen Frauenhandball abzielt.


Baubedingte Fahrplanänderungen auf der Gäubahn

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Linien RE 4, RB/RE 14a und RB/RE 14b (KBS 740 Gäubahn) – Zugausfälle und Ersatzverkehr im Zeitraum 3. Juni bis 26. Oktober 2023

Kreis Böblingen.| In diesem Jahr stehen wieder die Arbeiten für den zweigleisigen Ausbau der Gäubahn im Abschnitt Horb– Neckarhausen und für den Bau des neuen Elektronischen Stellwerks (ESTW) in Horb im Mittelpunkt. Außerdem werden mehrere Stützmauern zwischen Tuttlingen und Hattingen saniert. Des Weiteren werden am Würmtal-Viadukt bei Ehningen Instandhaltungsarbeiten durchgeführt und an der Freudenstädter Strecke in Grüntal-Wittlensweiler wird an einer Straßenbrücke gearbeitet.

Für alle diese Arbeiten müssen die Gleise der Gäubahn in verschiedenen Abschnitten und Zeiträumen gesperrt werden. Fahrplanänderungen und Ersatzverkehr mit Bussen sind leider – auch über längere Streckenabschnitte – unvermeidlich. Von den Sperrungen sind die Züge des Fern- und Regionalverkehrs betroffen.

Horb ◄► Rottweil und Tuttlingen ◄► Singen
3. Juni – 26. Oktober 2023

Böblingen ◄► Herrenberg
1. Juli – 8. September 2023

Eutingen im Gäu ◄► Freudenstadt
12. Juni – 8. September 2023

Während der Sommerferien ist auch der Stuttgarter S-Bahn-Tunnel für sechs Wochen vom 29. Juli bis 8. September 2023 wegen umfangreicher Modernisierungsarbeiten gesperrt. Weitere Infos unter stammstrecke.info.

Die Ersatzhaltestellen können Sie sich hier auf Google Maps anzeigen lassen. Auf der Seite Bahnhof.de den Bahnhof auswählen und Informationen zu Mobilität, Ausstattung und Services erhalten. Die Fahrpläne werden derzeit in die Reiseauskunft auf bahn.de und im DB Navigator eingearbeitet. Tagesaktuelle Informationen zu unseren Baustellen finden Sie im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com (mit Newsletter über alle baubedingten Fahrplanänderungen im Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr der Deutschen Bahn).


WHS: Anträge zur Städtebauförderung bewilligt

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Das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg hat für 2023 Städtebaufördermittel in Höhe von 239 Millionen Euro bewilligt. Die für dieses Programmjahr beantragten Sanierungsgebiete der von der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) betreuten Kommunen wurden zu 100 Prozent in die Städtebauförderung aufgenommen. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für die Belebung der Innenstädte, die Energiewende und den Klimaschutz sowie die Schaffung von Wohnraum.

Seit über 50 Jahren berät die WHS Kommunen beim Antrag und Einsatz von Städtebaufördermitteln. Das Ziel ist, Städte und Gemeinden zukunftsfähig zu erhalten. Zu den Kernaufgaben der Städtebauförderung gehört es, bezahlbaren Wohnraum für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen zu schaffen sowie den Bewohnerinnen und Bewohnern ein attraktives Lebens- und Wohnumfeld zu erhalten oder zu schaffen. „Weitere Schwerpunkte sind Klimaschutz-Maßnahmen wie die energetische Sanierung von Altbauten, Maßnahmen zur Steigerung der Klimaverträglichkeit der Städte und Gemeinden sowie die nachhaltige Aufwertung des öffentlichen Raums“, sagt Oliver Matzek, Leiter für den Geschäftsbereich Städtebauliche Beratungen der WHS. Auch lebendige und vielfältige Stadt- und Ortskerne sind ein wichtiges Ziel der Städtebauförderung in diesem Jahr.

Mit der Bewilligung aller eingereichten Anträge zur Städtebauförderung ist die WHS auch in diesem Jahr wieder ein wichtiger Partner der Städte und Gemeinden. „Die Städtebauförderung ist ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaftsförderung. Jeder in den Sanierungsgebieten eingesetzte Euro Finanzhilfe löst durchschnittlich eine achtfache Folgeinvestition vor Ort aus“, sagt Marc Bosch, Geschäftsführer der WHS.

Die WHS berät und begleitet seit 1971 Kommunen in Baden-Württemberg sowie seit der Wende auch Städte und Gemeinden in Sachsen bei der zukunftsorientierten städtebaulichen Weiterentwicklung.


Ludwigsburg sucht den Deutschen Meister

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  • Deutsche Volleyball-Meisterschaft U18 männlich in Ludwigsburg 29.-30.04.23
  • Zum ersten Mal findet eine Deutsche Volleyball-Meisterschaft in Ludwigsburg statt.

Ludwigsburg.| Die Barock Volleys MTV Ludwigsburg sind Gastgeber für die 16 besten männlichen U18-Teams in Deutschland und treten mit einem eigenen, jungen Team unter der Leitung von Michael Dornheim, 192-facher Nationalspieler, an. „Dieses Event ist für uns ein wichtiger Meilenstein und Ansporn für die eigene Jugendakademie“, so Sebastian Schiegl, Leitung Kommunikation & Sponsoring bei den Barock Volleys.

In der Spielgemeinschaft mit dem TSV Schmiden stellten die Barock Volleys den letztjährigen Deutschen Meister U18 und diverse Auswahl- sowie Nationalspieler U18 und U20. „Den Weg dieser erfolgreichen Jugendarbeit wollen wir in den kommenden Jahren sowohl im weiblichen wie auch im männlichen Bereich intensivieren“, betont Sarah Schaefers, Leiterin der Volleyball-Jugendakademie.

Am Samstag, 29.04.23 startet die Meisterschaft um 09:00 Uhr u.a. mit der Begrüßung durch den Oberbürgermeister Dr. Martin Knecht in der Alleenhalle Ost. Über 1.000 Spieler, Trainer und Zuschauer werden an den 2 Tagen erwartet.

Das Highlight findet dann am Sonntagnachmittag mit dem Endspiel statt. Hallensprecher, DJ, Abschlusszeremonie … Ludwigsburg wird den neuen Deutschen Meister feiern.


OB Nopper kontert die Stuttgart-Kritik von Günther Oettinger

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Stuttgart.| Mit Verwunderung reagiert Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper auf die harsche Stuttgart- Kritik von Günther Oettinger. Der Ex-Ministerpräsident und ehemalige EU-Kommissar hatte Stuttgart bei einem Vor-Ort-Termin mit Bürgern im Stadtteil Gablenberg als „verschlafen, träge und satt“ charakterisiert. Nopper kann sich das nur so erklären: „Offensichtlich hat Oettinger seit seinem Ausscheiden als Ministerpräsident von Baden-Württemberg im Jahr 2010 seine Heimatstadt Stuttgart etwas aus den Augen verloren. Deswegen scheint ihm die dynamische Entwicklung Stuttgarts als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort entgangen zu sein.“

Nopper nennt folgende Beispiele. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat sich in Stuttgart in den letzten 10 Jahren um rund 80.000 erhöht, allein bei Porsche um rund 10.000 Beschäftigte auf über 15.000 Beschäftigte. Die Zahl der jungen Menschen, die in Stuttgart studieren, ist von 45.000 im Jahr 2010 auf über 60.000 im Jahr 2020 gewachsen. In Stuttgart werden täglich – wenn man alle Sektoren zusammen betrachtet – über 12 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung investiert, soviel wie nirgendwo sonst. Laut einem aktuellen Bericht der renommierten Zeitschrift „Wirtschaftswoche“ liegt Stuttgart als Startup- Standort auf Platz 1 – noch vor den von Oettinger so gelobten Standorten wie Hamburg und München. „Es spricht auch für unsere Stadt, dass eines der größten Hip-Hop-Festivals Europas, die HIPHOP OPEN, nach achtjähriger Pause in diesem Jahr wieder zurückkehrt an den Neckar.“

Nopper lädt Oettinger zu einer gemeinsamen Besichtigungstour quer durch Stuttgart ein, damit er einen Eindruck von der Stuttgarter Wirklichkeit bekommt – so etwa zum Stuttgarter Unternehmen H2fly, das wasserstoffelektrische Flugzeuge entwickelt, zum neuen Mercedes eCampus mit Batterieforschung und Batterieentwicklung in Untertürkheim, zum neuen Zentrum für Angewandte Quantentechnologie in Vaihingen, zum Supercomputer Hawk an der Universität Stuttgart, der europaweit zu den fünf stärksten Superrechnern zählt.

„Natürlich müssen wir uns permanent und weiterhin mit Elan um die Stärkung unseres Landes kümmern – in Sachen Bildung, Industriepolitik und Wettbewerbsfähigkeit, Entbürokratisierung“, so Nopper. „Aber es gehört zur Wahrheit, dass Stuttgart eine Boom- Town ist, die sich in den letzten Jahren dynamischer weiterentwickelt hat als viele andere deutsche Städte.“


SVL-Wasserballer schlagen Krefeld

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Ludwigsburg wird der Favoritenrolle gerecht

Über weite Strecken der Partie gut gespielt, verdient gewonnen: das ist das Fazit nach dem ersten von maximal drei Spielen des SV Ludwigsburg gegen das junge Team aus Krefeld. Am kommenden Freitag kann Ludwigsburg beim Spiel in Krefeld alles für den Einzug in die nächste Runde klar machen, in der es um Platz fünf gegen Potsdam geht – und um die Option wieder im Euro-Cup dabei zu sein.

Eine halbe Minute ist in der Partie gegen Krefeld am Sonntag im Sportbad Stuttgart gespielt, 1:0. Jakov Skiljic bringt den Favoriten SVL in Führung. Doch nur ein paar Sek unden später der Ausgleich. 1:1. Jakov Skiljic legt nach, macht das 2:1. Und wieder: Ausgleich. 2:2. Der Newcomer Krefeld aus der B-Gruppe bleibt zunächst dran, will punkten.

Mikael Metodiev macht aber den dritten Treffer für Ludwigsburg. 3:2. Ein munteres Spiel. Foul Krefeld, Straffwurf SVL, aber Tobias Bauer vergibt. Vier Minuten gespielt, das vierte Tor für den SVL, Sergio Prieto Hernandez haut den Ball ins gegnerische Tor. 4:2. In der sechsten Minute legt Jakov Skiljic nach, 5:2 – eine komfortable Führung. 20 Sekunden vor dem Ende des ersten Viertels macht Krefeld den Anschlusstreffer zum 5:3. Aber Sergio Prieto Hernandez erzielt quasi mit dem Schlusspfiff das 6:3.

Ludwigsburg ist auf einem guten Weg. Sollte dieses Spiel gewonnen werden, dann reicht am kommenden Freitag ein weiterer Sieg in Krefeld, die Best-of-Three-Serie wäre beendet und der SVL könnte sich auf die dann folgenden Spiele um Platz fünf in der Liga gegen Potsdam vorbereiten. Aber so weit ist es an diesem Sonntagnachmittag noch nicht.

Das zweite Viertel. Das Anschwimmen geht an Ludwigsburg. Und wieder Sergio Prieto Hernandez, der Spanier, der seit dieser Saison für den SVL spielt, macht das 7:3. Jure Bozan erzielt nach vier Minuten das 8:3. Fünf Tore Vorsprung – reicht das? Abwarten. Ludwigsburg hat in den vergangenen Partien oft Nerven gezeigt. Zu oft folgten auf viele Tore schlechte Spielphasen. Im Spiel gegen Krefeld aber legt der SVL nach, wieder Jakov Skiljic, bereits sein vierter Treffer. 9:3. Ludwigsburg hat die Partie im Griff. Zumal Guram Kutchuashvili bald das 10:3 macht. Unterzahl SVL, Treffer Krefeld, das 10:4. Foul Krefeld. Strafwurf SVL, Sergio Prieto Hernandez versenkt den Ball im Tor. 11:4. Der Halbzeitpfiff.

Zu Beginn der zweiten Hälfte macht der Ludwigsburger Nationalspieler Tobias Bauer das 12:4. Dann eine top Parade des Ludwigsburger Keepers Josip Katusa. Unterzahl SVL – der Anschlusstreffer für Krefeld zum 12:5 und wenig später das 12:6. Überzahl und Auszeit SVL. Aber im Anschluss kein Treffer. Noch zwei Minuten, Foul SVL, Strafwurf für Krefeld. Parade Josip Katusa – weiter 12:6. Nochmals Auszeit SVL, den Treffer danach erzielt Krefeld. 12:7.

Das letzte Viertel beginnt wie das Dritte: mit einem Tor von Tobias Bauer. 13:7. Foul Krefeld, Strafwurf und Treffer SVL, wieder Sergio Prieto Hernandez. 14:7. Das sollte reichen, zumal der SVL-Kapitän Nino Blazevic zum 15:7 nachlegt. Acht Tor vorne, noch gut fünf Minuten zu spielen. Aber Krefeld macht das 15:8, Sergio Prieto Hernandez für Ludwigsburg das 16:8.

Die nächste Parade von Josip Katusa. Doch dann wieder Krefeld, das junge Team gibt nicht auf – 16:9. Überzahl SVL, Foul SVL, Strafwurf und Treffer Krefeld, das 16:10. Wenige Sekunden vor Schluss macht Kristijan Lipar das 17:10. Ludwigsburg fährt mit diesem Ergebnis einen nie gefährdeten Sieg ein – und fährt am kommenden Freitag als Favorit nach Krefeld.

Der SVL-Trainer Marko Curic sagt nach dem Abpfiff: „Wir haben gewonnen, aber wieder zu viele Tore bekommen.“ Tobi Bauer: „Im Angriff haben wir gut kombiniert und gut zusammengespielt. In der Verteidigung waren wir oft zu nachlässig und haben zu viele einfache Gegentore gefangen.“

Der Goalgetter Sergio Prieto Hernandez erklärt: „Es war das Spiel, das wir erwartet hatten – wir wollten dominieren, das haben wir getan.“ Im dritten Viertel allerdings, das mit 3:1 an Krefeld ging – „hätten wir in der Defensive stärker spielen sollen“. Sein Motto: das nächste Spiel gewinnen und in die nächste Runde einziehen.

Der SVL-Betreuer Dieter Gscheidle spricht von einem „soliden Arbeitssieg“. Abgesehen vom dritten Viertel sei alles gelaufen, wie geplant. Das Spiel gegen Krefeld habe einen deutlichen Unterschied zwischen A- und B- Gruppe aufgezeigt. Gscheidle weiter: „Ich denke, wir werden am Freitag in Krefeld den Sack zumachen – und dann mit 2:0 in die Spiele um Platz fünf gehen.“

Der Kapitän Nino Blazevic ist etwas weniger euphorisch und sagt mit Blick auf das dritte, schlechte Viertel: „Wir haben dieses Spiel zwar gewonnen – aber wie so oft, nach einem guten Start hatten wir wieder dieses schwarze Loch.“ Das sei nicht gut. „Glückwunsch an das junge Team aus Krefeld, das nie aufgegeben hat.“ „Manche Dinge“, so Blazevic, dürften einfach nicht passieren. Wenn Ludwigsburg so wie gegen Krefeld auch gegen stärkere Teams spiele, gegen Potsdam zum Beispiel, dann sei ein Sieg kaum möglich. „Wir müssen noch viel arbeiten.“

Das zweite Spiel gegen Krefeld soll am Freitag, 28. April, um 19 Uhr in Krefeld angepfiffen werden. Das bei einem Gleichstand von 1:1 nötige Spiel Nummer drei würde am Samstag, 29. April, von 18 Uhr an im Sportbad Stuttgart ausgetragen.