Ein neues Kapitel für zuhause: Tipps und Tricks rund ums Renovieren

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Das Reisen wird für viele Menschen zunehmend weniger leistbar. Umso wichtiger ist es, das eigene Zuhause schön und komfortabel einzurichten. Mit dem Renovieren schlägst du ein neues Kapitel in deinem Wohnen und damit auch in deinem Leben auf. Dieser Beitrag gibt dir für die Neugestaltung deiner vier Wände einige grundlegende Tipps mit auf den Weg.

Die Renovierung detailliert planen

Je umfassender und detaillierter du das Projekt planst, desto reibungsloser und effizienter laufen die Renovierungsarbeiten ab. Folgende Punkte solltest du vorab klären:

1. Budget: Wie viel Geld kannst und willst du für die Renovierung deines Zuhauses ausgeben?

2. Zeit: Wie viel Zeit kannst und willst du für die Renovierung aufbringen?

3. Umfang der Renovierung: Was soll alles renoviert werden? Selbstverständlich hängt es in hohem Maße vom festgelegten Budget- und Zeitrahmen ab, wie umfangreich du renovieren kannst.

Als Mieter musst du überdies vorher mit deinem Vermieter abklären, welche Renovierungsarbeiten du vornehmen darfst. In der Regel wird alles geduldet, das zur Aufwertung der Wohnung oder des Hauses beiträgt. Bei notwendigen Reparaturen und Instandsetzungen solltest du deinen Mietvertrag prüfen. Häufig hat der Vermieter die Pflicht, für die Maßnahmen aufzukommen, solange es sich nicht um sogenannte Schönheitsreparaturen handelt.

Hinweis: Ob und in welchem Umfang das Renovieren der gemieteten Immobilie bei einem Auszug erforderlich ist, steht normalerweise im Mietvertrag. Bei Unklarheiten lässt du dich am besten fachlich beraten.

In der richtigen Reihenfolge renovieren

Im Zuge der ausführlichen Planung solltest du auch die Reihenfolge der Arbeiten festlegen. Dabei empfiehlt es sich, Prioritäten zu setzen. Denn auch bei der sorgfältigsten Vorbereitung können unvorhergesehene Zwischenfälle dazu führen, dass Budget und Zeit doch nicht für alle ursprünglich geplanten Maßnahmen ausreichen. Kurzum: Beginne mit dem Zimmer, das am dringendsten renoviert werden sollte, und reihe den Raum, der am ehesten noch warten kann, ans Ende.

Überhaupt ist es sinnvoll, ein Zimmer nach dem anderen zu renovieren, um die Wohnlichkeit in der Phase der Neugestaltung so weit wie möglich zu erhalten. Innerhalb eines Raumes solltest du dich stets an folgende Reihenfolge halten:

Boden
– Wände
– Möbel

Beim Renovieren clever Geld sparen

In Zeiten, in denen Wohnen und Leben immer teurer werden, ist es bedeutsam wie nie, auch beim Renovieren Geld zu sparen. Hier kommen vier hilfreiche Tipps, die zeigen, wie dir das gelingen kann.

1. Gründlich informieren und vergleichen

Informiere dich für jedes einzelne Produkt – von der Wandfarbe bis zur Dusche oder Badewanne – genauestens darüber, welche Varianten und Hersteller es gibt. Vergleiche jeweils verschiedene Erzeugnisse und finde heraus, welches für deine Anforderungen das beste Preisleistungsverhältnis bietet. Das kostet Zeit, keine Frage. Doch was du an Stunden investierst, sparst du dann an Geld.

2. DIY

Erledige so viele Renovierungsarbeiten wie möglich selber, allerdings nur, wenn du auch das nötige Know-how und ausreichend Erfahrung im Heimwerken besitzt. Ansonsten engagierst du besser einen Fachbetrieb.

3. Möbel und sanitäre Anlagen online kaufen

Möbel und sanitäre Anlagen sind online gemeinhin günstiger als beim lokalen Händler. Bedenke jedoch, dass Handwerksbetriebe üblicherweise Kooperationen mit lokalen Händlern haben und prinzipiell für den Auf- und Einbau haften. Aus diesen Gründen installieren sie ungern “fremde” Erzeugnisse. Das heißt: Der Online-Kauf lohnt sich nur, wenn du dich selbst um den Auf- und Einbau kümmerst oder wenn sich der Fachbetrieb bereit erklärt, deine online gekauften Produkte zu installieren. Kläre dies frühzeitig ab.

4. Qualität den Vorrang geben

Clever Geld sparen bedeutet nicht, einfach die billigsten Artikel zu erwerben. Priorisiere Qualität. Damit fallen die Kosten zunächst zwar höher aus; doch auf lange Sicht kommst du günstiger davon, da in der Folge im Normalfall weniger Reparaturen und über einen längeren Zeitraum keine Neuanschaffungen erforderlich sind.


Erste Datenträgerspürhunde in Baden-Württemberg

Sechs hochqualifizierte Spürnasen begleiten von nun an die Durchsuchungs- und Kontrollmaßnahmen der Polizei Baden-Württemberg und helfen dabei, wichtiges Beweismaterial zu finden.

„Die entscheidenden Beweise befinden sich heutzutage oftmals auf Datenträgern. Deshalb haben wir in Baden-Württemberg ab sofort die ersten frisch ausgebildeten Datenträgerspürhunde im Einsatz, die unsere Polizistinnen und Polizisten tatkräftig unterstützen werden. Die hochqualifizierten Spürnasen begleiten von nun an die Durchsuchungs- und Kontrollmaßnahmen unserer Polizei – etwa bei Wirtschaftsdelikten oder zur Bekämpfung der Kinderpornografie“, erklärte der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.

Hunde verfügen über einen äußerst sensiblen Geruchssinn, der dem des Menschen weit überlegen ist. Sie können darauf konditioniert werden, bestimmte Gerüche aufzuspüren und Ermittler zielgerichtet zu tatrelevanten Beweismitteln zu führen. Neben Rauschgift-, Sprengstoff-, Brandmittel-, Leichen-, Banknoten- sowie Personenspürhunden gibt es nun sechs Datenträgerspürhunde in Baden-Württemberg.

Ausbildung dauert 50 Tage

Die Ausbildung zum Datenträgerspürhund beim Trainings- und Kompetenzzentrum Polizeihundeführer in Göppingen dauert 50 Tage. In dieser Zeit arbeiten die Hundeführer intensiv an der Geruchskonditionierung der Hunde. Zudem durchlaufen die Hunde zahlreiche Übungsszenarien und werden nach und nach an ihre neue Aufgabe herangeführt. Am Ende legen sie mit ihrer Hundeführerin oder ihrem Hundeführer eine anspruchsvolle Prüfung ab.

„Die ersten Datenträgerspürhunde werden künftig in den Polizeihundeführerstaffeln der Polizeipräsidien Aalen, Karlsruhe, Konstanz, Offenburg, Reutlingen sowie beim Polizeipräsidium Stuttgart eingesetzt. Sie können aber bei Bedarf im ganzen Land angefordert werden. Nach einer einjährigen Testphase entscheiden wir über die Ausweitung auf alle regionalen Polizeipräsidien“, so Innenminister Thomas Strobl.


Schadstoffkonzentrationen in der Luft weiter gesunken

Die Konzentrationen von Feinstaub und Stickstoffdioxid in der Luft sind auch 2023 weiter gesunken. Sie liegen an allen Messstationen in Baden-Württemberg unter den Grenzwerten.

Zum zweiten Mal in Folge wurden in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr 2023 die Luftqualitätsgrenzwerte flächendeckend eingehalten. Die Stickstoffdioxid-(NO2)-Konzentrationen sind an den straßennahen Messstellen weiter gesunken. Verkehrsminister Winfried Hermann sagte: „Ein Anstieg der Schadstoffkonzentrationen nach Aufhebung der Corona-Maßnahmen ist ausgeblieben. Das liegt auch daran, dass die Pendlerverkehre weiterhin nicht auf dem Vor-Corona-Niveau liegen. Ich appelliere an alle Arbeitgeberinnen und an alle Arbeitnehmer: Nutzen Sie weiterhin das Homeoffice, soweit möglich und sinnvoll. So tragen Sie zu sauberer Luft und damit zum Gesundheitsschutz bei. Und Sie entlasten auch unsere Verkehrswege.“

Hat der NO2-Jahresmittelwert an der Messstation Stuttgart Am Neckartor im Jahr 2016 noch bei 82 µg/m³ gelegen, wurde die NO2-Konzentration inzwischen mehr als halbiert. Im Jahr 2022 wurden an dieser Station 37 µg/m³ gemessen, im Jahr 2023 waren es 32 µg/m³. An der Messstation Stuttgart Talstraße lag der NO2-Jahremittelwert 2022 bei 35 µg/m³ und 2023 bei 34 µg/m³. In der Schlossstraße in Ludwigsburg wurde der NO2-Grenzwert von 40 µg/m³ im Jahresmittel im Jahr 2021 mit einem Wert von 44 µg/m³ noch überschritten. Im Jahr 2022 lag dort der NO2-Wert bei 37 µg/m³ und 2023 bei 35 µg/m³. Die höchsten Werte im Land wurden an der Messstation Pforzheim Luisenstraße gemessen. Hier lag der NO2-Jahresmittelwert 2022 und auch 2023 bei 38 µg/m³.

Nicht nachlassen

Minister Hermann richtet den Blick auch in die Zukunft: „Dass die Grenzwerte das zweite Jahr in Folge in ganz Baden-Württemberg eingehalten wurden, ist ein großer Erfolg. Wir dürfen aber nicht nachlassen. Die ergriffenen Maßnahmen können erst dann aufgelöst werden, wenn auch bei den üblichen witterungsbedingten Schwankungen der Schadstoffkonzentrationen die Grenzwerte sicher und dauerhaft eingehalten werden.“ Weiter machte Verkehrsminister Hermann deutlich: „Auch unterhalb der aktuellen Grenzwerte können nach Erkenntnissen der Weltgesundheitsorganisation Gesundheitsschäden durch Luftschadstoffe entstehen. Um die Luftqualität weiter zu verbessern, müssen wir das Angebot an Bussen und Bahnen sowie die Infrastruktur für den Fußverkehr und den Radverkehr konsequent weiter ausbauen. Entscheidend ist auch der Umstieg auf saubere E-Autos. Damit können wir den Gesundheitsschutz stärken, das Klima schützen und den Lärm mindern. Und das Land bleibt mobil!“


Stadt sucht begeisterte Bürgerinnen und Bürger als Solarscouts

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Unterstützung beim Ausbau der Solarenergienutzung

Stuttgart.| Um noch mehr Potentiale für die Nutzung der Sonnenenergie auf Stuttgarts Dächern und Flächen zu erschließen, sucht die Stadt engagierte und von der Energiewende begeisterte Bürgerinnen und Bürger zur Unterstützung. Als „Solarscouts“ sollen sie helfen, gemeinsam mit der Stadt mehr PV-Anlagen zu bauen. Bürger helfen Bürgern beim Bau der PV-Anlagen und helfen der Stadtverwaltung.

„Um die Bürgerinnen und Bürger beim Bau von Photovoltaikanlagen auf ihren Gebäuden zu unterstützen, gehen wir nun den nächsten Schritt: Solarscouts sollen vor Ort im Bezirk helfen, das Solar-Potenzial zu heben. Dadurch wollen wir gemeinsam Stuttgart klimafreundlicher und unabhängiger machen“, so Bürgermeister Peter Pätzold.

Wer bereits Erfahrung mit einer eigenen Photovoltaik(PV)-Anlage oder vertiefte Kenntnisse auf dem Gebiet der PV-Technik hat, kann als sogenannter Solarscout in seinem Stadtbezirk tätig werden mit dem Ziel, den Ausbau von PV-Anlagen mit Rat und Tat in seiner oder ihrer Nachbarschaft zu unterstützen. Die Solarscouts helfen ihren interessierten Mitmenschen bei der Anlagenplanung, vermitteln Informationen, unterstützen bei der Angebotsabfrage und bringen Interessierte für mögliche Sammelbestellungen zusammen.

Das Konzept der Solarscouts entstand im gemeinsamen Austausch des Amts für Umweltschutz mit dem Energieberatungszentrum Stuttgart, der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, den Stadtwerken Stuttgart, dem Bund für Umwelt und Natur- schutz Deutschland und den bestehenden Solarinitiativen in Stuttgart-Botnang und Stuttgart-West. Als Vorbild dient eine private Initiative, durch die innerhalb eines Jahres 30 neue PV-Anlagen gebaut wurden. In insgesamt neun Stadtbezirken werden bereits erste Interessenten als Solarscouts aktiv. Gesucht werden nun weitere engagierte Menschen, um ein möglichst flächendeckendes Angebot für das gesamte Stadtgebiet zu erreichen.

Unterstützung erhalten die Solarscouts von Seiten des Amts für Umweltschutz und des Energieberatungszentrums Stuttgart (EBZ). Je nach Größe des Stadtbezirks sollen zwei bis vier Scouts pro Bezirk für die PV-Erstinformation eingesetzt werden. Diese Personen erhalten eine Aufwandsentschädigung für ihre Beratungsleistungen.

Welche Kenntnisse sind nötig?

Solarscouts müssen keine Expertinnen und Experten sein, bei komplexen Fragestellungen übernehmen das Energieberatungszentrum oder das Amt für Umweltschutz die weitere Beratung. Für die werdenden Solarscouts wird derzeit eine halbtägige Schulung entwickelt. Der erste Termin ist im Februar vorgesehen. Zudem wird über das Netzwerk ein Erfahrungstausch zwischen den Solarscouts und mit Experten organisiert.

Ein erstes Treffen für Interessierte findet am 30. Januar um 19 Uhr im Foyer des Energieberatungszentrums Stuttgart, Gutenbergstraße 76, statt. Interessenten melden sich bei Raymund Schäffler vom Amt für Umweltschutz unter Raymund [email protected], Telefon 216-81934. Er beantwortet auch Fragen.

Weitere Informationen zum Förderprogramm Solaroffensive – bei dem zuletzt die Förderbedingungen für Balkonkraftwerke und Volleinspeiseanlagen deutlich verbessert wurden – finden sich unter www.stuttgart.de/solaroffensive.


SGV Freiberg Fussball: Veränderungen im Spielerkader

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Denis Zagaria und der SGV Freiberg Fußball haben den Vertrag aufgelöst.

Leider muss sich der SGV von Denis Zagaria, der erst im August vom Ligakonkurrenten Stuttgarter Kickers zum Freiberger Regionalligisten zurückgekehrt ist, wieder verabschieden. Der 30-jährige Innenverteidiger kam mit viel Freude und Elan zum SGV zurück, fest entschlossen seinen Heimatverein zu unterstützen die Ziele in der Regionalliga Südwest zu erreichen. Leider machten ihm Knieprobleme einen Strich durch die Rechnung. Nach mehreren Medizinchecks besteht nun die Gewissheit, dass Denis sein Knie den Belastungen eines Profifußballers nicht mehr aussetzen kann. Dies ist für beide Seiten eine große Enttäuschung. Man einigte sich den bestehenden Vertrag aufzulösen, damit sich Denis einer neuen beruflichen Laufbahn widmen und im Amateurbereich weiter Fußball spielen kann. Der SGV wünscht Denis alles Gute, die Türen werden für Ihn in seinem Heimatverein immer offen stehen.

Leo Benz verlässt SGV Freiberg Fußball.

Der Fußball-Regionalligist SGV Freiberg und Leo Benz haben den bis Saisonende laufenden Vertrag aufgelöst. Der 24-jährige Abwehrspieler war im Sommer vom luxemburgischen Zweitligisten US Hostert an den Freiberger Wasen gewechselt. In der Vorrunde verbuchte Benz allerdings nur fünf Regionalliga-Einsätze und zwei Spiele im WFV-Pokal. Wir wünschen Leo für seine Zukunft alles Gute.

WINTERVORBEREITUNGSPLAN

Trainingsstart: Donnerstag:18. Januar 2024

TESTSPIELE

MITTWOCH, 24.01.2024, 18.30 Uhr, Sportzentrum Wasen, Talstr. 17, Freiberg aN
SGV FREIBERG FUSSBALL vs. TuS MECHTERSHEIM (OL RPS)

SAMSTAG, 27.01.2024, 14.00 Uhr, KuRa Waldstr., 74321 Bietigheim-Bissingen
FSV 08 BIETIGH.-BISSINGEN (OL BW) vs. SGV FREIBERG FUSSBALL

SAMSTAG, 03.02.2024, 15.00 Uhr, Pichterichstraße 71, 74172 Neckarsulm
TÜRKSPOR NECKARSULM (VL Württ.) vs. SGV FREIBERG FUSSBALL

MITTWOCH, 07.02.2024, 19.00 Uhr, Esslinger Str., 70734 Fellbach
SV FELLBACH (VL Württ.) vs. SGV FREIBERG FUSSBALL

SAMSTAG, 10.02.2024, 14.00 Uhr, Gleiwitzer Str. 28, 75196 Remchingen
FC NÖTTINGEN (OL BW) vs. SGV FREIBERG FUSSBALL

TRAININGSLAGER IN ANTALYA/TÜRKEI
DIENSTAG, 13. FEBRUAR bis DIENSTAG, 20. FEBRUAR 2024


Landwirte kündigen Demonstrationen an

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Für Montag, 8. Januar werden erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg erwartet

Am Montag (8. Januar 2024) muss in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg bereits ab etwa 5.00 Uhr mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden. Hintergrund sind mehrere angemeldete Versammlungen und Kundgebungen, unter anderem des Deutschen Bauernverbands und seiner Landesverbände sowie des Vereins “Land schafft Verbindung e.V Baden-Württemberg”, um gegen die angekündigten Subventionskürzungen und Abschaffung von Steuererleichterungen der Bundesregierung zu protestieren.

Die Versammlungen werden in Form von Kolonnenfahrten von Traktoren sowie als Mahnwachen und Kundgebungen mit teilweise bis zu 100 Fahrzeugen durchgeführt. Betroffen sein werden nach jetzigem polizeilichem Kenntnisstand insbesondere Hauptverkehrsstraßen wie die Landesstraße 1100 zwischen Remseck am Neckar und Pleidelsheim, die Landesstraße 1141 bei Schwieberdingen sowie die Bundesstraßen 10, 14 und 27. Hauptsächlich in den Bereichen rund um die Autobahnanschlussstellen der Bundesautobahnen 8 und 81 ist mit erheblichen Beeinträchtigungen zu rechnen. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass es darüber hinaus auch auf anderen Strecken zu größeren Behinderungen des Verkehrsflusses kommt.

Im Zusammenhang mit den von Landwirten angekündigten Demonstrationen am Montag, 8. Januar 2024 rechnet das Polizeipräsidium Ludwigsburg nach wie vor mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg. Zu den bisher bekannten Versammlungsanmeldungen kamen seit gestern noch weitere hinzu.
Insbesondere im Bereich der Anschlussstellen Pleidelsheim, Ludwigsburg-Süd, Zuffenhausen, Feuerbach, Ehningen und Gärtringen der Bundesautobahn 81 sowie den Anschlussstellen Rutesheim, Neuhausen und Esslingen der Bundesautobahn 8 werden ab 6 Uhr mehrere Hundert Traktoren erwartet. Das Auf- und Abfahren auf die Autobahnen sollte zwar möglich bleiben, jedoch ist nicht auszuschließen, dass auch die umliegenden Bundes-, Kreis- und Landesstraße in erheblichem Maß betroffen sein werden.
Das Polizeipräsidium Ludwigsburg wird entlang der betroffenen Strecken verkehrspolizeiliche Maßnahmen durchführen, um die Auswirkungen der Versammlungen auf den Straßenverkehr möglichst zu begrenzen. Verkehrsbeeinträchtigungen werden aber nicht ausblieben.
Die Polizei weist die Teilnehmenden der Versammlungen darauf hin, dass die vorgegebenen Aufstellflächen und Aufzugstrecken sowie die seitens den Versammlungsbehörden erlassenen Auflagen zu beachten sind. Zudem sind die bestehenden Verkehrsregeln einzuhalten und den Weisungen der Polizeibeamten Folge zu leisten ist. Insbesondere ist die Bildung von Rettungsgassen und das Freihalten von An- und Abfahrtsstrecken der Krankenhäuser, Rettungs- und Feuerwachen unerlässlich, um den Schutz und die Versorgung der Bevölkerung weiterhin gewährleisten zu können.
Die Polizei rät allen Bürgerinnen und Bürgern dringend, die betroffenen Strecken am Montag (8. Januar) möglichst zu meiden. Nach Möglichkeit sollten Sie das Auto stehen lassen und zu Hause bleiben, bis sich die Verkehrslage wieder entspannt hat.
Die Polizei rät allen Bürgerinnen und Bürgern die betroffenen Strecken am Montag (8. Januar) möglichst zu meiden. Nach Möglichkeit sollten Sie das Auto stehen lassen und zu Hause bleiben, bis sich die Verkehrslage wieder entspannt hat. Wir werden Sie am Montag fortwährend im Rahmen der Möglichkeiten über aktuelle Beeinträchtigungen informieren. Aktuelle Informationen können Sie zudem auf unseren Social-Media-Kanälen auf X (https://twitter.com/PolizeiLB) und facebook (https://www.facebook.com/PolizeiLudwigsburg/) erhalten.


Highlights des kommenden Jahres: Was erwartet Stuttgart 2024?

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Stuttgart.| Das kommende Jahr steht in Stuttgart im Zeichen der Fußball‐EM und der Wahlen zum Gemeinderat, zur Regionalversammlung und zum Europaparlament. Zusätzlich gibt es viele weitere wichtige Termine und Aktionen, an denen städtische Ämter und Referate beteiligt sind. Hier ein Überblick.

(Soziale) Infrastruktur

15. Januar: Start Abriss Rosensteinbrücke

Am 15. Januar starten die Vorarbeiten für den Abriss der Rosensteinbrücke. Die Brücke wird für den Geh‐ und Radverkehr gesperrt. Der Abriss beginnt Mitte Februar und wird sich über einige Monate erstrecken.

Mai 2024: Abschluss des Umbaus der MHPArena

Die MHPArena wird zu einer der modernsten Fußballarenen in Europa: Gebaut werden unter der neuen Haupttribüne ein Sportlertrakt mit zeitgemäßen Mannschaftskabinen sowie zusätzliche Funktionsräume, inklusive neuem Pressekonferenz‐Raum und TV‐Studios. Eine zentrale Neuerung ist der „Tunnelclub“ – ein Businessbereich mit Ein‐ und Ausblicken auf Spielbetrieb und Mannschaften. Durch verglaste Scheiben können rund 200 Gäste unter anderem die Spieler auf ihrem Weg von der Kabine aufs Spielfeld verfolgen.

Frühjahr 2024: „Soziale Quartiersentwicklung – Umsetzung einer Rahmenkonzeption“

In manchen Quartieren Stuttgarts sind die Lebensqualität und die gesundheitliche Lage der dort lebenden und arbeitenden Menschen eingeschränkt durch eine höhere Verkehrs‐ und Lärmbelastung, negative Umweltauswirkungen oder eine Unterversorgung mit Grün‐ und Erholungsflächen. Hier setzt die „Soziale Quartiersentwicklung“ an. Sie soll passgenaue und nachhaltige Strukturen schaffen. Eine dazu gehörige Rahmenkonzeption soll ab dem 2. Quartal 2024 die Prozesse konkretisieren und vor Ort mit Leben füllen.

Frühjahr 2024: Bahnhofsvorplatz Bad Cannstatt

Der Bahnhofsvorplatz soll durch die Umgestaltung als Aufenthalts‐ und Begegnungsraum ein Ort des Ankommens werden. Die Aufenthaltsqualität wird verbessert: Hierfür werden viele Bäume gepflanzt und neue Sitzelemente sowie eine andere Stadtmöblierung installiert. Die Umgestaltung berücksichtigt barrierefreie Aspekte wie einen einheitlichen Bodenbelag.

Frühling 2024: Wiedereröffnung Freibad Möhringen

Das Freibad Möhringen öffnet zur Freibadsaison 2024 wieder seine Becken. Für die kurzfristige Sanierung des Beckenkopfs hatte der Gemeinderat 900.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die beauftragte Fachfirma ist mit den Sanierungsarbeiten kurz vor dem Abschluss.

Sommer 2024: Fertigstellung Haus des Tourismus

Am Stuttgarter Marktplatz entsteht das Haus des Tourismus. Es bietet Inspiration für den Aufenthalt in Stuttgart, der Region oder dem Land. Der neue i‐Punkt bietet Tipps für touristische Aktivitäten in der Freizeit, egal ob in der Nähe oder etwas weiter weg. Er wird damit zum Anlaufpunkt für alle, die Ideen, Informationen und persönliche Beratung suchen. Zudem findet sich ein gastronomisches Angebot auf dem Dach mit Blick auf den Marktplatz.

Kinder‐ und Jugendliche

26. Januar: Richtfest Bildungshaus NeckarPark

Auf der Fläche des ehemaligen Güterbahnhofs in Bad Cannstatt entsteht eines der größten Wohn‐ und Gewerbegebiete Stuttgarts: Im NeckarPark sollen künftig über 2.000 Menschen leben, wohnen und arbeiten. Eng mit der städtebaulichen Entwicklung des Areals verknüpft werden die Bildungs‐ und Betreuungsangebote: Das Bildungshaus NeckarPark ist Kern des neuen Bildungsstandorts.

12. März: Stuttgarter Kinderversammlung

Die Stuttgarter Kinderversammlung gibt Kindern zwischen acht und zehn Jahren zu einem jährlich wechselnden Thema die Möglichkeit, ihre Ideen und Wünsche zur Gestaltung der Stadt einzubringen. Dabei diskutieren sie im Rathaus mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung.

März: Einführung der Kita‐App für städtische Träger

Die Stadt als Träger von Tageseinrichtungen für Kinder, Schülerhäusern und Ganztagsschulbetreuung möchte mit einer App die Kommunikation zwischen den Einrichtungen und den Eltern erleichtern. Es geht dabei nicht um das Ersetzen von persönlichen Gesprächen zwischen Fachkraft und Eltern, sondern um das direkte, strukturierte und zeitnahe Übermitteln von Informationen. Die Kita‐App ist Teil des Programms Digitaler Bürgerservice.

März: Digitale Jugendkonferenz

Die Digitale Jugendkonferenz ist ein Beteiligungsformat für Jugendliche ab zwölf Jahren im Bereich der Digitalisierung der Stuttgarter Schulen. Neben der Information über aktuelle Themen der Schuldigitalisierung ist das Ziel der Konferenz, in einen Dialog mit den Jugendlichen zu gehen, ihre Erfahrungen, Ideen und Wünsche aufzunehmen und in der Weiterentwicklung der Schulen zu berücksichtigen.

Kultur & Sport

100 Jahre Stuttgarter Philharmoniker und 100 Jahre Kulturgemeinschaft

Sowohl die Stuttgarter Philharmoniker als auch die Kulturgemeinschaft feiern ihr 100-jähriges Bestehen. Beide arbeiten seit Jahrzehnten eng zusammen. Sie stellen Anfang Januar die Jubiläumsprogramme vor und informieren über aktuelle personelle Entwicklungen und inhaltliche Schwerpunkte.

16. Februar bis 5. Mai: Ausstellung Blind Date im Stadtpalais

In „Blind Date mit Stuttgart“ laden sehbehinderte Guides die Besucherinnen und Besucher ein, im völlig abgedunkelten Ausstellungsraum ihre Stadt mit unterschiedlichen Sinnen – mit Ausnahme des Sehens – neu zu entdecken. Sehbehinderte geben Einblick in ihr Stuttgart. Ein Rollentausch, der die Sinne, den Dialog und das Empathievermögen schult und Inklusion unmittelbar erlebbar macht. Die Ausstellung entsteht in Co‐Kuration mit Sehbehinderten.

3. März: Premiere der Oper „Dora“ an der Staatsoper Stuttgart

„Dora“ – eine Oper über die Sehnsucht nach dem radikal Neuen im Zusammenspiel mit Klängen anderer Epochen feiert im März Premiere an der Staatsoper. Die Uraufführung mit einem Libretto des Schriftstellers Frank Witzel, vertont vom zeitgenössischen Komponisten Bernhard Lang, legt Spuren zu jahrhundertealten Figuren, Mythen und Geschichten.

3. bis 5. Mai: Louis Braille Festival

Menschen mit und ohne Sehbeeinträchtigung gestalten mit Stuttgarter Institutionen das Festival, das das Miteinander feiert. Ob Samstagabendshow, Mitsingabend, Hörfilmkino, Gaming, Markt der Begegnungen oder Führhund‐Lounge: Das Louis Braille Festival wird in der Liederhalle und dem Hotel Maritim mit der historischen Reithalle ein vielfältiges Programm bieten. Der Beirat für Menschen mit Behinderungen fördert das Festival.

14. Juni bis 14. Juli: Fußball‐Europameisterschaft

Bei dem sportlichen Großereignis des Jahres werden Deutschland, Schottland, Belgien, Dänemark, Slowenien und Ungarn in Stuttgart spielen: Am 16. Juni treffen Slowenien und Dänemark aufeinander, drei Tage später spielt Deutschland gegen Ungarn. Am 23. Juni trägt Ungarn sein letztes Vorrundenmatch in Stuttgart aus, der Gegner steht noch nicht fest. Am 5. Juli ist Stuttgart Gastgeber für zwei Teams, die nach der Gruppenphase im Viertelfinale aufeinandertreffen. Zudem wird die Schweizer Fußballnationalmannschaft ihr Base Camp in Stuttgart aufschlagen. Die „Nati“ kommt im Waldhotel unter und wird unter dem Fernsehturm trainieren.

Ab 18. Juli: Villa Massimo zu Gast in Stuttgart

Zum ersten Mal präsentiert sich die Deutsche Akademie Rom Villa Massimo in Zusammen‐arbeit mit acht Stuttgarter Kooperationspartnern – darunter dem Kunstmuseum Stuttgart – in Baden‐Württemberg. Zwei akademische Jahrgänge – 18 Preisträgerinnen und Preisträger der Jahrgänge 2022/23 und 2023/24 – zeigen ihre in Rom oder eigens für die Präsentation in Stuttgart entstandenen Werke in Ausstellungen, Konzerten und Lesungen in verschiedenen Institutionen sowie im öffentlichen Raum.

Ab 21. September: Ausstellung „Sarah Morris. All Systems Fail“ im Kunstmuseum Stuttgart

Das Kunstmuseum Stuttgart widmet der international renommierten Künstlerin Sarah Morris (*1967) eine umfassende Retrospektive mit Werken aus allen Schaffensphasen – dazu zäh‐len Gemälde, Zeichnungen, Filmplakate, Videoarbeiten und Skulpturen. Morris verbindet seit den 1990er‐Jahren in ihrem vielseitigen Werk die Themen Architektur, Politik, Wirtschaft und Design.

Ende September: „Kino ganz nah – Stuttgarter Filmfest der Generationen“

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr setzt das Gesundheitsamt in Kooperation mit dem Verein Haus für Film und Medien Stuttgart e.V. (HFM) die Veranstaltungsreihe „Kino ganz nah – das Stuttgarter Filmfest der Generationen“ fort. Das Programm ist eine besondere Einladung in die Stuttgarter Quartiere, die zu einem Ort gemeinschaftlicher Erlebnisse werden. Das Filmfest möchte den bürgerschaftlichen Austausch auch in „kinofreien“ Stadtbezirken und Quartieren fördern.

Digitalisierung

Ab Januar: Gründung und Etablierung des städtischen InnoLabs

Um im Bereich Digitalisierung mit großen Schritten voranzukommen und Mehrwerte zu schaffen, wird im Amt für Digitalisierung, Organisation und IT ein InnoLab eingerichtet. Ziel ist es, den Mitarbeitenden einen Experimentierraum anzubieten. Projekte sollen dadurch schneller in Gang gebracht und Arbeitsprozesse effizienter gestaltet werden. Dabei sollen agile Arbeitsmethoden angewendet werden, die interdisziplinäre Zusammenarbeit gestärkt und vermehrt Kooperationen mit Wissenschaft und Wirtschaft eingegangen werden.

Ab Januar: Weiterentwicklung der städtischen Digitalisierungsstrategie und Beteiligungsmöglichkeiten zum Themenfeld „Smart City“

2024 soll die Digitalisierungsstrategie Digital MoveS weiterentwickelt werden. Ein großer Fokus liegt auf „Smart City“ und damit der expliziten Einbindung der Stadtgesellschaft. Dabei ist die Beteiligung der Bürger, Wissenschaft und Wirtschaft zu verschiedenen Themenbereichen einer smarten Stadt geplant.

Sommer: Veröffentlichung erster Digitalisierungsbericht zur „Smart City Stuttgart“

Im Sommer soll erstmals ein Digitalisierungsbericht veröffentlicht werden, der einen Überblick über die Aktivitäten, Maßnahmen und Projekte der Stadt im Bereich Digitalisierung und „Smart City“ gibt.

Nachhaltigkeit

28. Februar bis 1. März: New Food Festival

Erstmals findet das New Food Festival in Stuttgart statt. Start‐ups und Innovatoren diskutieren mit Expertinnen und Experten über nachhaltige Lösungen im Bereich der AgriFood‐Wertschöpfungskette. Gemeinsam wird erörtert, wie die Zukunft des Nahrungsmittelsektors aussehen und bereits heute umgesetzt werden kann.

Sommer: Internationale Ideenfindung A3 – Ausstellung und Preisverleihung

Direkt am Hauptbahnhof kann eine neue Visitenkarte für Stuttgart entstehen. Das Areal A3 grenzt an die Lichtaugen des entstehenden Bahnhofs und bildet den Auftakt in den neuen Stadtteil Stuttgart Rosenstein. Im Sommer 2024 sind engagierte Menschen aus Stuttgart und der ganzen Welt aufgerufen, konkrete Nutzungsvorschläge zu entwickeln und einzureichen. Die besten Ideen werden bei einer Preisverleihung ausgezeichnet und ausgestellt. Die Veranstaltungstermine werden auf www.rosenstein‐stuttgart.de bekanntgegeben.

Weitere Veranstaltungen

Herbst: Feier anlässlich 100 Jahre Flughafen

Der Stuttgarter Flughafen, der seit 2014 den Zusatznamen „Manfred Rommel Flughafen“ trägt, ist der größte Flughafen Baden‐Württembergs. Er gehört zu den zehn wichtigsten Flughäfen Deutschlands. Über zehn Millionen Passagiere nutzen den Flughafen jährlich. 2024 feiert er sein 100jähriges Bestehen.

Oktober: 3. Stuttgarter Wissenschaftsfestival

Das Stuttgarter Wissenschaftsfestival wird 2024 zum dritten Mal stattfinden. Vom 11. bis 22. Oktober haben alle wissenschaftlichen Einrichtungen Stuttgarts, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, forschende Unternehmen oder wissenschaftsnahe Start‐ups die Möglichkeit, sich in der ganzen Stadt zu präsentieren und den Wissenschaftsstandort Stuttgart zum Leuchten zu bringen.

8. November: Kongress Europäische Metropolregion Stuttgart

Der dritte Metropolkongress widmet sich dem Themenfeld „Energie“. Ziel des Kongresses ist es, die verantwortlichen Akteure von Gemeinden, Städten, Kreisen und Regionen, von Verbänden, Initiativen, Unternehmen, Kammern, der Wissenschaft und des Landes zu vernetzen. Ausgerichtet wird der Kongress von der Landeshauptstadt Stuttgart, dem Verband Region Stuttgart und den vier Regionalverbänden Heilbronn‐Franken, Neckar‐Alb, Nordschwarzwald und Ostwürttemberg unter engem Einbezug der Kommunen der Europäischen Metropolregion Stuttgart.

Einwohnerversammlungen und Tag der Offenen Tür im Rathaus

In den Bezirken Mitte, Degerloch und Untertürkheim finden Einwohnerversammlungen statt. Die konkreten Daten sind in Abstimmung.

Das Rathaus öffnet am 21. September wieder seine Tore: Beim Tag der Offenen Tür werden sich die Ämter und Eigenbetriebe den Besucherinnen und Besuchern präsentieren.


TVB verpflichtet griechisches Toptalent Toskas

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Der TVB Stuttgart verstärkt sich auf der Position Rückraum-Rechts mit Achilleas Toskas. Der 19-Jährige, der vom griechischen Club BIANCO MONTE DRAMA 1986 wechselt, hat einen Dreijahresvertrag beim TVB Stuttgart unterschrieben. Der TVB setzt damit auf noch mehr Varianz in der Offensive.

Der Vertrag mit dem Rückraum-Rechten Jan Forstbauer läuft zum Saisonende aus und wird im Zuge dessen nicht verlängert. Forstbauer unterstützt die Stuttgarter besonders tatkräftig in der Abwehr und ergänzte damit gut den offensiv agierenden Kai Häfner.

„Das war keine Entscheidung gegen Jan, sondern eine für die Zukunftsperspektiven von Achilleas“, so Jürgen Schweikardt zum Vertragsende von Jan Forstbauer. „Wir sind vor allem mit dem Part, den Jan in der Abwehr übernimmt, um Kai Häfner den Rücken freizuhalten, sehr zufrieden. Wir haben diese Entscheidung für die Zukunft getroffen, um offensiv noch mehr Alternativen zu Kai Häfner zu haben. Wir danken Jan für seinen Einsatz beim TVB und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute!“

Zur Neuverpflichtung des Griechen sagt der TVB-Geschäftsführer: „Achilleas gehört auf seiner Position zu den größten Talenten in Europa, der aber natürlich noch Zeit zur Entwicklung braucht. Wir glauben, dass wir ihm die besten Voraussetzungen dafür bieten können, vor allem gemeinsam auf einer Position mit einem so erfahrenen Spieler wie Kai Häfner. Wir sind zuversichtlich, dass er uns nach etwas Eingewöhnungszeit bereits gut wird helfen können.“

Toskas blickt bereits mit Vorfreude auf den bevorstehenden Wechsel: „Ich freue mich riesig auf meine neue Aufgabe beim TVB Stuttgart und dass ich damit die Chance bekomme in der stärksten Liga der Welt zu spielen!“


Wüstenrot Bausparkasse übernimmt Vorsitz der ARGE

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Bernd Hertweck, Vorstandsvorsitzender der Wüstenrot Bausparkasse, wird neuer Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen (ARGE). Er folgt turnusgemäß zum 1. Januar 2024 auf Reinhard Klein, den Vorstandsvorsitzenden der Bausparkasse Schwäbisch Hall. Die vier zur ARGE gehörenden Bausparkassen vereinigen fast 60 Prozent des bundesweiten Bausparmarkts auf sich und vertreten mehr als 12 Millionen Kunden.

Die Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen (ARGE) versteht sich als Einrichtung zur Erörterung gesellschaftspolitisch relevanter Themen rund um das selbstgenutzte Wohneigentum. Hierzu gehört das Erreichen der Klimaziele im Gebäudebestand ebenso wie die Schaffung von mehr Wohnraum. Die ARGE sieht, vor dem Hintergrund einer großen Verunsicherung am Markt für Wohnimmobilien, in der Bildung von selbstgenutztem Wohneigentum einen wesentlichen Beitrag für eine solide Vermögensbildung, sichere private Altersvorsorge und gesellschaftliche Stabilität.

Die ARGE setzt sich besonders auf Landesebene für verlässliche und stabile Rahmenbedingungen ein, die die Erschwinglichkeit von Wohneigentum insbesondere für junge Familien erhöht. Eine weitere Zielsetzung ist eine niederschwellige und am Bedarf und den Möglichkeiten der selbstnutzenden Wohneigentümer orientierte Förderung bei Modernisierungen sowie energetischen Sanierungen. Durch Studien und Veranstaltungen setzt die ARGE wichtige Impulse bei der Vermittlung neuer Erkenntnisse und aktueller Trends.

Themenschwerpunkte der ARGE im Jahr 2024 ist neben der Wohneigentumsbildung und -förderung im Zeichen abnehmender Erschwinglichkeit die Umsetzung der Klimawende im Wohngebäudebereich. Die energetische Sanierung von Wohngebäuden ist eng verknüpft mit Einsparungen beim Verbrauch fossiler Energien und der Reduzierung der CO2-Emmissionen. Die ARGE leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende. Investitionen im Bestand von Wohneigentum durch Modernisierungen, dem altersgerechten Umbau und Anpassungen an sich verändernde Lebensumstände tragen zudem zum Werterhalt von Wohnimmobilien bei und erhöhen deren Attraktivität für die Bewohner.

Über die Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen
Zur ARGE gehören neben der Bausparkasse Schwäbisch Hall, der LBS Süd und der Wüstenrot Bausparkasse auch die Deutsche Bausparkasse Badenia. Die vier Bausparkassen aus dem Südwesten haben es sich zur Aufgabe gemacht, durch verschiedene Initiativen innovative, aber auch realistische Wege für zeitgemäßes Wohnen und Wohneigentum aufzuzeigen. Denn gerade in Baden-Württemberg, dem Land der Häuslebauer, ist die Nachfrage nach einer eigenen Immobilie hoch, während die Angebote gering sind bzw. nicht dem Bedarf entsprechen und die Erwerbsbedingungen sich verschlechtert haben.


Änderung beim Busverkehr

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Neuer Betreiber für die Busverkehre der Linien 652, 653(A), 655(A) sowie 765 im Verkehrsraum „Oberes Heckengäu“ ab dem 01. Januar 2024

Enzkreis/Böblingen.| Der Landkreis Böblingen sowie der Enzkreis organisieren gemeinsam die Busverkehre auf den Linien 652, 653(A), 655(A) sowie 765 im Verkehrsraum „Oberes Heckengäu“. Durch den Widerruf der Genehmigung des Busunternehmens Reise- und Verkehrsgesellschaft Seitter GmbH & Co. KG musste das Angebot im „Oberen Heckengäu“ eingeschränkt und übergangsweise bis Ende des Jahres durch die Firmen Eberhardt und Klingel gefahren werden. Ab Beginn des neuen Jahres werden die Busverkehre der Linien 652, 653(A), 655(A) sowie 765 im betreffenden Verkehrsraum voraussichtlich von der Firma Seitter Mobilitäts Service mit Sitz in Friolzheim betrieben.

Zum 1. Januar 2024 soll das Angebot schrittweise wieder ausgebaut werden. Ziel ist es, dass voraussichtlich zum Schuljahresbeginn im September 2024 wieder alle Busse nach dem gewohnten Fahrplan unterwegs sind.

Über die konkreten Fahrpläne, die ab dem 1. Januar 2024 gelten, kann man sich auf der Homepage der Verkehrsverbünde Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) und Pforzheim-Enzkreis (VPE) informieren: www.vvs.de und www.vpe.de

Die Änderungen im Überblick:

Linie 652 (Leonberg – Rutesheim – Heimsheim – Tiefenbronn – Friolzheim – Weissach Porsche)

Die Busse der Linie 652 sind seit Anfang Oktober nur zwischen Heimsheim und Tiefenbronn gependelt. Ab 1. Januar 2024 fährt die Linie 652 wieder auf der gewohnten Strecke zwischen Leonberg, Perouse, Heimsheim, Tiefenbronn und Weissach Porsche. Die Busse sind von ca. 5 bis 20 Uhr alle Stunde im Einsatz. Zusammen mit der Linie 653 sind zwischen Heimsheim und Leonberg wieder drei Busse in der Stunde unterwegs.

Linie 653 (Leonberg – Rutesheim – Heimsheim – Mönsheim – Weissach Porsche / Wiernsheim)

Die Busse der Linie 653, die zwischen Leonberg, Mönsheim und Weissach Porsche fahren, starten ab 1. Januar 2024 von Montag bis Freitag (bis 20 Uhr) von Mönsheim in Richtung Leonberg bis zu drei Minuten früher. Durch den neuen Fahrplan sollen die Busse künftig pünktlicher unterwegs sein.

Linie 655 (Rutesheim Bahnhof – Rutesheim)

Die bisherigen Ruftaxi-Fahrten der Linie 655 werden von Montag bis Samstag ab ca. 21 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen ganztätig durch das neue On-Demand-Angebot „VVS-Rider“ ersetzt. Die Kleinbusse fahren auf Abruf und ganz ohne Fahrplan. Mehr Infos zum „VVS-Rider“ sowie zur Buchung finden Fahrgäste unter www.vvs.de/rider.

Linie 765 (Weissach Porsche – Mönsheim – Wiernsheim)

Fahrgäste der Linie 765 profitieren von Montag bis Freitag bis 20 Uhr von einem verbesserten Anschluss in Mönsheim Marktplatz von und zur Linie 653 in Richtung Friolzheim und Leonberg. Auf der Linie 765 ändern sich außerdem die Abfahrtszeiten.

Auf den Linien des Schülerverkehrs 653A und 655A kommt es zu keinen Änderungen.

Aus vergaberechtlichen Gründen erfolgt die Beauftragung zunächst während eines zweijährigen Interimszeitraumes bis zum 31.12.2025. Im Rahmen eines weiteren Vergabeverfahrens, welches in dieser Zeit durchgeführt wird, wird entschieden, wer die Verkehre ab dem 01.01.2026 langfristig betreiben wird.

Der Landkreis Böblingen und der Enzkreis werden alles dafür tun, dass der Verkehr im Oberen Heckengäu so reibungslos wie möglich läuft. Durch die sehr knappe Zeit zwischen der Auftragserteilung und dem Betriebsbeginn ist es allerdings sehr wahrscheinlich, dass es in den ersten Tagen im neuen Jahr zu Anlaufschwierigkeiten kommt. Der Landkreis Böblingen sowie der Enzkreis bitten dafür bereits im Vorfeld um Verständnis.