Netze BW prüft Gaskonzentration nach Explosion in Stuttgart-Vaihingen

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Stuttgart.| Mitarbeiter der Netze BW als Gasnetzbetreiberin und der Stuttgart Netze als Betreiberin des Stromnetzes sind derzeit am Ort der Explosion in der Katzenbachstraße in Stuttgart-Vaihingen im Einsatz. Gemeinsam mit der Feuerwehr arbeiten sie daran, weitere Risiken in der Umgebung der Unglücksstelle auszuschließen. Dazu wurde für ca. 30 bis 40 Gebäuden der Strom abgestellt; die Mitarbeiter kontrollierten darüber hinaus die Gaskonzentration in mehreren Häusern. Dabei wurde in einem Fall eine erhöhte Gaskonzentration festgestellt und eine Belüftung eingeleitet. Auch auf der Straße in der Nähe der Unglücksstelle wurde eine Gaskonzentration gemessen, die derzeit weiter eingegrenzt wird. Ob es einen Zusammenhang mit der Explosion gibt, wird noch geprüft.

Update, 18.01.2024, 8:30 Uhr:

  • Arbeiten der Netze BW sind die ganze Nacht über mit wechselnder Belegschaft weitergeführt worden.
  • Aufgrabungen zur Lokalisierung der gemessenen Gaskonzentration in der Straße gehen derzeit weiter; Leitung soll an der betroffenen Stelle abgetrennt werden.
  • Erst wenn die Abtrennung erfolgt ist, kann die Stromversorgung in der Umgebung wiederhergestellt werden.
  • Alle Häuser sind laut Messungen gasfrei.
  • Nur zur Info: Gasversorgung war zu keinem Zeitpunkt unterbrochen (aber: ohne Strom funktioniert keine Heizung…)

Update 18.01.2024, 15:20 Uhr:

  • Die offenbar undichte Gasleitung konnte inzwischen erfolgreich abgetrennt werden.
  • Die Stromversorgung wird von den Stuttgart Netzen in den nächsten Minuten für alle Haushalte wiederhergestellt. Zuvor wurden noch einmal alle relevanten Häuser ohne Befund auf evtl. Gaskonzentrationen überprüft.
  • 3 Häuser (außer dem betroffenen) haben aufgrund der abgetrennten Leitung derzeit keine Gasversorgung (voraussichtlich bis morgen).
  • Die Untersuchung der konkreten Unglücksursache und des genauen Hergangs geht nach Abschluss der akut notwendigen Maßnahmen weiter.

Sofortmaßnahmen der Stadt nach Explosion in Vaihingen

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Nach Explosion in Katzenbachstraße: Sicherung der Unglücksstelle und Unterstützung der betroffenen Bewohner durch die Stadt schreiten voran

Stuttgart.| Nach der Explosion gestern in der Katzenbachstraße in Vaihingen laufen die Sicherungsmaßnahmen am Unglücksort auf Hochtouren. Zugleich treibt die Stadt Stuttgart die Versorgung der betroffenen Bewohner zügig voran. Erster Bürgermeister Dr. Fabian Mayer sagt: „Wir erwarten, dass die Netze BW GmbH die Ursache für diese Explosion aufklärt und kommuniziert. Außerdem will die Stadtverwaltung wissen, welche Schritte als Nächstes unternommen werden, um die Sicherheit der Anwohner zu garantieren.“

Durch die Detonation auf der Straße war die Außenwand eines Wohnhauses eingestürzt. Die einzige anwesende Bewohnerin konnte sich selbstständig aus dem Gebäude retten und kam nach der Erstversorgung vor Ort zunächst in ein Krankenhaus, das sie aber inzwischen wieder verlassen konnte. Die Zerstörungen machen aus statischen Gründen einen Teilabriss des Gebäudes notwendig.

Die Netze BW hat nach eigenen Angaben eine erhöhte Gaskonzentration über der Leitung in der Straße gemessen. Diese offenbar undichte Leitung hat das Unternehmen nun über drei Baugruben aufgegraben, um sie abzutrennen. Für die Arbeiten musste in einigen Straßenzügen seit gestern Nachmittag im direkten Umfeld der Strom abgeschaltet werden, wovon rund 30 Häuser betroffen waren. Der Strom soll heute im Laufe des Nachmittags in allen Haushalten zurückkehren. Drei Häuser bleiben bis voraussichtlich morgen noch ohne Gasversorgung. Für den Straßenverkehr bleibt die Katzenbachstraße bis auf weiteres gesperrt.

Noch gestern Abend besuchte Ordnungsbürgermeister Dr. Clemens Maier die spontan eingerichtete Notunterkunft im Feuerwehrhaus Vaihingen und sprach mit den Anwohnern. „Mein großes Mitgefühl gilt allen Betroffenen, die wir als Stadt bestmöglich unterstützen werden“, sagte Maier. „Ich danke allen Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdiensten und Technischem Hilfswerk ganz herzlich für ihren herausragenden Einsatz Tag und Nacht. Es ist ein großes Glück, dass nicht noch viel Schlimmeres passiert ist.“

Heute Vormittag verschaffte sich der Erste Bürgermeister Dr. Fabian Mayer als Stellvertreter des derzeit auswärtigen Oberbürgermeisters mit Dr. Christoph Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Netze BW GmbH, einen persönlichen Eindruck vor Ort. „Was hier geschehen ist, ist ein absoluter Albtraum für die Bewohner und die ganze Nachbarschaft“, sagte Dr. Mayer zutiefst betroffen. Auch im Namen des Oberbürgermeisters, der aktuell nicht in Stuttgart weilt, hat er den Bewohnern des zerstörten Hauses großes Mitgefühl ausgedrückt. „In längeren Gesprächen haben wir geklärt, wie sie noch persönliche Gegenstände aus dem Gebäude retten können und wo sie welche Unterstützung finden“, berichtete der Erste Bürgermeister. „Der stellvertretende Bezirksvorsteher von Vaihingen steht den Betroffenen als persönlicher Ansprechpartner für alle Fragen zur Verfügung.“

Die Stadt hat für die Familie, die ihr Heim verloren hat, eine Unterkunft gestellt. Sie kann die ersten Tage in ein Hotel ziehen und bekommt im Anschluss von der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft (SWSG) eine Wohnung vermittelt. Um das Erlebte zu verarbeiten und den persönlichen Ausnahmezustand besser zu verarbeiten, erhalten die Betroffenen auf Wunsch zudem eine psychosoziale Betreuung über das Beratungszentrum Jugend und Familie Vaihingen. Dessen städtische Psychologen dienen als erste Anlaufstelle und vermitteln gegebenenfalls weiter.


W&W-Gruppe ist erneut „Top Employer“

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Zum vierten Mal in Folge hat die W&W-Gruppe (W&W) das Zertifikat „Top Employer“ erhalten. Die Auszeichnung erfolgt durch das Top Employers Institute, Düsseldorf. Die unabhängige Einrichtung zertifiziert jährlich weltweit Arbeitgeber, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern optimale Arbeitsbedingungen bieten. Im Fokus dabei: flexibles Arbeiten, Weiterentwicklung, Work-Life-Balance und Arbeitgeberleistungen. Die Auszeichnung erhielten dieses Mal insgesamt 2.300 Top-Arbeitgeber in 121 Ländern und Regionen, davon 612 Unternehmen in Europa und 159 in Deutschland. 

„Seit 2021 jedes Jahr als Top Employer ausgezeichnet zu werden, spricht für sich – und für uns als W&W-Gruppe sowie unseren Ansporn, beste Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schaffen“, sagt W&W-Arbeitsdirektor Jürgen Steffan.

Basis des mehrstufigen Zertifizierungsprogramms, das von unabhängigen Expertinnen und Experten durchgeführt wird, sind rund 250 Fragen in insgesamt 20 Themenfeldern sowie ein Audit. Beides hat die W&W-Gruppe erfolgreich durchlaufen. Betrachtet wurden dabei unter anderem die Personalgewinnung und -entwicklung, die Arbeitsbedingungen wie Arbeitszeit und flexibles Arbeiten, Nachhaltigkeit und Diversität sowie zusätzliche Leistungen, etwa das Gesundheitsmanagement. Nur wenn das bewertete Unternehmen in allen Kategorien über formalisierte und zukunftsorientierte Personal-Prozesse verfügt, kann die Zertifizierung umgesetzt werden.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die erneut zeigt, dass unsere Positionierung als attraktiver Arbeitgeber und insbesondere unsere HR-Maßnahmen die Bedürfnisse unserer Zielgruppe treffen. Dieses hohe Niveau wollen wir nicht nur halten, sondern weiterentwickeln, um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachhaltig als Top-Arbeitgeber zu begeistern und zu binden“, betont W&W-Personalchefin Eva-Miriam Böttcher.


„Literatur zur Blauen Stunde“ mit Ernst Konarek zu Gast im Alten Amtsgericht

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Böblingen.| Die für diese Saison letzte Lesung der Veranstaltungsreihe “Literatur zur Blauen Stunde” der Stadtbibliothek Böblingen findet am Dienstag, 6. Februar 2024 um 19.00 Uhr im Alten Amtsgericht (Schlossberg 11, Böblingen) statt. Dieses Mal nimmt Schauspieler und Kabarettist Ernst Konarek sein Publikum mit in die ihm wohlvertraute Welt des Theaters.

Unter dem Titel „So ein Theater oder Ernst ist das Leben, heiter die Kunst“ lädt Ernst Konarek am Dienstag, 6. Februar 2024, im Künstlerhaus Altes Amtsgericht (Schlossberg 11, Böblingen) zum Flanieren durch einzelne Theaterstücke, Akte, Szenen und Anekdoten vor und hinter der Bühne. Dabei erfährt man, wie der Wiener Kabarettist Fritz Grünbaum einen Conférencier für sein Kabarett sucht und Karl Valentin für leere Häuser „Zwangsvorstellungen“ vorschlägt, lernt die Probleme des mittelmäßigen Schauspielers Podmanitzky von Ephraim Kishon kennen ebenso wie die spitze Zunge des legendären Regisseurs Fritz Kortner und Bosheiten von Kritikern. Musikalisch untermalt wird die Lesung am Akkordeon von Ernst Kies.

Gastspielort: Altes Amtsgericht

Dieses Mal ist die Stadtbibliothek zu Gast im Alten Amtsgericht, Schlossberg 11. Das Alte Amtsgericht lädt ab 18.00 Uhr zu Getränken und leckeren Snacks im Theater Café. Die Lesung beginnt um 19.00 Uhr.

Karten

Der Eintritt kostet 10,00 Euro. Karten können an der Abendkasse oder zu den Servicezeiten (Dienstag bis Freitag von 10.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 18.00 Uhr, Samstag von 10.00 bis 13.00 Uhr) in der Stadtbibliothek „Im Höfle“ erworben werden.

Der österreichische Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler Ernst Konarek erzählt von Oktober bis Februar eine bunte Mischung aus Gedichten, Erzählungen, Witzen und Anekdoten. Das alles wird mal in ernsteren, mal in lustigeren Tönen, aber immer unterhaltsam von Ernst Konarek vorgetragen, der unter anderem lange Jahre am Stuttgarter Staatstheater und auch im „Tatort“ zu sehen war.


Kreisverwaltung baut online-Dienstleistungen auf

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Die Kreisverwaltung des Landkreises Esslingen baut Zug um Zug ihr Angebot an digitalisierten Dienstleistungen aus. Zu den ersten Online-Formularen, die die Bürgerinnen und Bürger zu Hause am PC oder auf dem Smartphone ausfüllen können, gehören der Antrag auf einen Schwerbehindertenausweis, die An-, Ab- und Ummeldungen von Kraftfahrzeugen und der digitale Bauantrag. Mit den notwendigen Unterlagen, die direkt hochgeladen werden können, werden die Daten verschlüsselt zu den zuständigen Fachämtern gesendet. Je nach Dienstleistung weisen sich die Bürgerinnen und Bürgern über den elektronischen Personalausweis, den elektronischen Aufenthaltstitel oder der eID-Karte für EU-Bürger aus. Manchmal reicht eine schnelle und kostenfreie Registrierung aus.

Insgesamt können bereits 27 Verwaltungsdienstleistungen online getätigt werden. Der digitale Führerscheinantrag und Verwaltungsleistungen der Ausländerbehörde werden aktuell für die digitale Einreichung vorbereitet. Das Landratsamt Esslingen bietet die freigeschalteten digitalen Dienstleistungen online über das Serviceportal Baden-Württemberg unter www.service-bw.de an.


Photovoltaikanlagen auf dem Dach: Neue Regeln zur finanziellen Förderung

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Einspeisevergütung sinkt, Mehrwertsteuer von null Prozent bleibt dauerhaft

Für Photovoltaikanlagen auf dem Hausdach gibt es im Jahr 2024 eine gesetzliche Änderung: Nach eineinhalb Jahren sinken ab 1. Februar die Vergütungssätze wieder. Pro Halbjahr reduziert sich die Einspeisevergütung um ein Prozent. Eine weitere Neuerung betrifft den für das Jahr 2023 auf null Prozent abgesenkten Umsatzsteuersatz für Photovoltaikanlagen – in den Jahren zuvor galt der allgemeine Steuersatz mit 19 Prozent. Dieser Steuervorteil aus dem vergangenen Jahr wird dauerhaft bleiben, wie das Bundesfinanzministerium bereits im Herbst bestätigte. Darauf weist Zukunft Altbau hin, das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm. Berücksichtigt man diese beiden Änderungen, die inzwischen gefallenen Anlagenkosten sowie den tendenziell wieder steigenden Strompreis, sind bis zu sechs Prozent Gewinn pro Jahr mit einer Hausdachanlage möglich.

Fragen rund um Photovoltaikanlagen beantwortet das Team von Zukunft Altbau kostenfrei am Beratungstelefon unter 08000 12 33 33 (Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr) oder per E-Mail an [email protected].

Eine Photovoltaikanlage erzeugt klimafreundlichen Solarstrom und lohnt sich auch finanziell. „Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer nutzen den günstigen Strom etwa für Spül- und Waschmaschine, Kühlschrank, das Elektroauto oder auch die Wärmepumpe und sparen damit den Verbrauch von teurerem Strom aus dem Netz“, erklärt Frank Hettler von Zukunft Altbau. „Was sie nicht selbst verbrauchen können, wird gegen eine Vergütung in das Netz eingespeist.“

Diese Einspeisevergütung sinkt für neue Anlagen künftig wieder. Die Degression der Vergütungssätze war im Zuge der Energiekrise Mitte 2022 gestoppt worden. Ab 1. Februar 2024 verringert sich die jeweils 20 Jahre lang gültige Vergütung bei kleineren Hausdachanlagen von 8,2 Cent pro eingespeister Kilowattstunde um ein Prozent auf 8,11 Cent. Ab 1. August 2024 beträgt die Vergütung 8,03 Cent, ab 1. Februar 2025 gibt es noch 7,94 Cent pro Kilowattstunde. Wichtig zu wissen: Nur Anlagen, die nach den jeweiligen Stichdaten in Betrieb gegangen sind, erhalten für die nächsten 20 Jahre die jeweils geringere Vergütung.

Den Gewinn macht der Eigenverbrauch

Die Einspeisevergütung trägt zu einem lukrativen Betrieb der Photovoltaikanlage bei, da sie die Anschaffungskosten mit refinanziert. „Die Kosten pro erzeugter Kilowattstunde bei kleineren Hausdachanlagen liegt bei rund elf bis 14 Cent je Kilowattstunde. Daher ist die Einspeisevergütung selbst nicht kostendeckend“, sagt Tina Schmidt vom Photovoltaik-Netzwerk Baden-Württemberg. „Den Gewinn erwirtschaftet der Eigenverbrauch des Solarstroms für die elektrischen Geräte im Haushalt.“

Er ist äußerst lukrativ: Aktuell kostet eine Kilowattstunde Strom aus dem Netz bei bestehenden Verträgen im Schnitt zwischen 35 und 40 Cent. Die Kilowattstunde Solarstrom vom Dach bei kleineren Anlagen ist dagegen mit den rund zwölf Cent deutlich günstiger. Wer seinen Solarstrom selbst verbraucht, spart in dieser Rechnung also 21 bis 29 Cent pro Kilowattstunde. Rund ein Drittel des Solarstroms kann man im Regelfall auch ohne Batteriespeicher selbst nutzen. Mit Speicher und Elektroauto ist es im Durchschnitt deutlich über die Hälfte.

Die Anlagenkosten sinken auf breiter Front

Die genauen Kosten für den Solarstrom vom Dach ergeben sich aus den Anschaffungskosten der Anlage. Im vergangenen Jahr sind sie aufgrund der Energiepreiskrise, hoher Nachfrage und Lieferproblemen stark gestiegen. Die Preisrallye nach oben ist nun vorbei, die Angebote werden wieder günstiger. Für Hausdachanlagen mit einer installierten Leistung von zehn Kilowatt sind die Kosten inzwischen von durchschnittlich rund 1.800 Euro auf nur noch 1.300 bis 1.600 Euro pro Kilowatt Leistung gesunken. Entsprechend wird die Kilowattstunde Solarstrom günstiger.

Umsatzsteuer dauerhaft bei Null und zusätzliche Verbesserungen

Eine weitere positive Entwicklung bei der Refinanzierung der Photovoltaikanlage: Zu Beginn des vergangenen Jahres ist die Umsatzsteuer für neue Solarstromanlagen bis 30 Kilowatt installierter Leistung von 19 auf null Prozent gesunken. Dieser Vorteil gilt nun unbefristet über das Jahr 2023 hinaus, wie das Bundesfinanzministerium im September mittelte. Hinzu kommt: Die seit 2022 entfallene Einkommenssteuer für die solaren Erträge macht Photovoltaikanlagen ebenfalls günstiger.

Gewinne von rund sechs Prozent möglich

Fazit: Berücksichtigt man alle Faktoren, die gesunkenen Anlagenpreise, die dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer auf null Prozent, die steigenden Strompreise und den daher lukrativeren Eigenverbrauch im Verhältnis zur leicht sinkenden Einspeisevergütung ist ein Rendite bis zu sechs Prozent pro Jahr möglich. Mit der eigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach wird man zudem unabhängiger vom öffentlichen Stromversorger und leistet einen relevanten Beitrag zum Umstieg auf erneuerbare Energien.

Zukunft Altbau informiert Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnhäusern und Gebäuden neutral über den Nutzen einer energetischen Sanierung und wirbt dabei für eine qualifizierte und ganzheitliche Gebäudeenergieberatung. Das vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm berät gewerkeneutral, fachübergreifend und kostenfrei. Zukunft Altbau hat seinen Sitz in Stuttgart und wird von der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg umgesetzt.


Online-Terminvergabe bei der Ausländerbehörde wird ausgeweitet

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Ab Mittwoch (10.01.2024) können Termine für den Servicepoint und die Ausgabe von elektronischen Aufenthaltstiteln gebucht werden

Stuttgart.| Die Landeshauptstadt Stuttgart geht weitere Schritte hin zu modernen digitalen Bürgerservices. Für die Ausländerbehörde werden testweise ab dem heutigen Mittwoch, 10. Januar, weitere Online-Terminvergaben eingeführt. Dies betrifft die Anliegen am Servicepoint der Ausländerbehörde sowie für die Ausgabe von elektronischen Aufenthaltstiteln (eAT).

Dazu der Erste Bürgermeister Fabian Mayer: „Die Ausweitung der Online- Terminvergabe für die Ausländerbehörde ist ein weiterer Schritt in Richtung einer modernen und zugänglichen Verwaltung. Unser Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger dabei zu unterstützen, ihre Angelegenheiten effizient und bequem ohne längere Wartezeiten zu erledigen. Es ist uns wichtig, dass diese technologische Entwicklung Hand in Hand mit der kontinuierlichen Verbesserung unserer digitalen Bürgerservices geht. Die Erfahrungen, die wir sammeln, helfen uns dabei, diesen Weg der Innovation und Bürgerfreundlichkeit fortlaufend zu optimieren.“

Dr. Clemens Maier, Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport ergänzt: „Diese Art von Weiterentwicklungen haben das übergeordnete Ziel, den Service für die Kundinnen und Kunden weiter zu verbessern. Hier handelt es sich um technische und in der Folge administrative Verbesserungsprozesse. Dabei bleibt aber ganz wesentlich die Herausforderung bestehen, Personal für die Zukunft zu halten und zu gewinnen.”

Beim Servicepoint der Ausländerbehörde sind durch den neuen Online-Service folgende Termine buchbar: Bestehende Aufenthaltstitel auf einen neuen Nationalpass übertragen, sogenannte „Überträge“ sowie Meldungen des Verlustes der Passdokumente. Für den elektronischen Aufenthaltstitel können Termine zur Abholung sowie zur eID-Funktion gebucht werden.

Die neue Online-Terminvereinbarung wird zunächst erprobt. Sollte das Kontingent an Online-Terminen ausgeschöpft sein, können sich Bürgerinnen und Bürger für Verwaltungsleistungen des Servicepoints weiterhin innerhalb der Öffnungszeiten an den Servicepoint der Ausländerbehörde wenden. Aufenthaltstitel, die ab dem

10. Januar 2024 beantragt worden sind, können ausschließlich über die Online-Terminvergabe abgeholt werden. Die Landeshauptstadt Stuttgart wird die neuen Services testen und kontinuierlich verbessern.

Um die Effizienz des Systems zu gewährleisten, bittet die Stuttgarter Stadtverwaltung die Bürgerinnen und Bürger, gebuchte Termine pünktlich wahrzunehmen oder im Falle einer Verhinderung frühzeitig zu stornieren. Dies stellt einen reibungslosen Ablauf sicher und ermöglicht auch anderen Bürgerinnen und Bürgern die Nutzung frei gewordener Termine.

Die neu eingeführten Buchungsmöglichkeiten zählen zu den Verbesserungen, die in der Task Force zu den Bürgerservices vorgestellt und beschlossen worden sind.

Die neuen Online-Terminvergaben der Ausländerbehörde sind hier zu erreichen.


Bauernproteste am 8. Januar 2024 – Abschlussmeldung und Ausblick

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Kreis Ludwigsburg / Kreis Böblingen.| Am Montag, den 8. Januar 2024 kam es auch in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg zu zahlreichen Protestaktionen von Landwirten gegen die angekündigten Subventionskürzungen und die Abschaffung der Steuererleichterungen der Bundesregierung. Die insgesamt 40 Versammlungen wurden von Einsatzkräften des Polizeipräsidiums Ludwigsburg begleitet. Parallel wurde die Öffentlichkeit über Pressemitteilungen sowie die Sozialen Medien über den Einsatzverlauf informiert.

“Ich freue mich, aus polizeilicher Sicht eine insgesamt positive Bilanz des Einsatzes ziehen zu können”, erklärt der Leiter des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Polizeipräsident Thomas Wild. “Wir waren schon im Vorfeld in enger Abstimmung mit den Versammlungsbehörden und den Personen, die Versammlungen angemeldet hatten. Diese Gespräche waren geprägt von gegenseitigem Verständnis und Rücksichtnahme auf die jeweiligen Interessen. Entsprechend haben sich auch während der Aktionen die Teilnehmenden äußerst kooperativ verhalten. Gleiches gilt größtenteils ebenfalls für die Versammlungen, die im Vorfeld nicht angemeldet worden waren. Ich hoffe, dass wir die gute Kooperation aller Akteure auch bei künftigen Fällen fortsetzen können”.

An den Aktionen am Montag waren rund 1.200 Fahrzeuge beteiligt (wir berichteten). 15 Aufzüge und Kundgebungen hatten sich insbesondere auf den Verkehr auf den Autobahnen 8 und 81 bzw. die meisten Anschlussstellen in den Landkreisen Ludwigsburg und Böblingen ausgewirkt. Gegen 11:00 Uhr hatte sich der Verkehr auf den Autobahnen wieder weitestgehend normalisiert. An der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen fand eine Mahnwache statt, die bis gegen 12:00 Uhr andauerte. Anschließend waren die Autobahnanschlussstellen sowie die meisten größeren Straßen wieder normal befahrbar. Während der Rückfahrt der Versammlungsteilnehmenden ergaben sich örtlich immer wieder Behinderungen durch Traktoren, die sich jedoch meist schnell auflösten.

Gegen 15:30 Uhr starteten nach Anmeldung durch den Bauernverband Heilbronn-Ludwigsburg e.V. etwa 120 Traktoren zu einer zweistündigen Protestveranstaltung in Besigheim. Dort kam es im Stadtgebiet zwar zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, ansonsten jedoch zu keinerlei besonderen Vorkommnissen.

Der Verlauf der Versammlungen am 8. Januar 2024 war insgesamt friedlich und ohne größere Auffälligkeiten. Es wurde in Böblingen ein Verkehrsunfall beim Überholen eines Traktors gemeldet. Weiterhin werden einzelne Sachverhalte im Nachgang noch rechtlich geprüft. So versuchten beispielsweise vereinzelt Personen mit ihren Traktoren, andere Fahrzeuge am Überholen zu hindern, was gegebenenfalls eine strafrechtlich relevante Nötigung darstellen könnte.

Für die kommenden Tage wurden dem Polizeipräsidium Ludwigsburg bereits zwei geplante und bei den zuständigen Versammlungsbehörden angemeldete Veranstaltungen mitgeteilt. Am Mittwoch, 10. Januar werden rund 150 Traktoren erwartet, die von Gärtringen aus nach Böblingen fahren werden. Am Donnerstag, 11. Januar 2024 sollen ab 08:30 Uhr etwa 70 Traktoren von Vaihingen an der Enz – Pulverdingen nach Bretten fahren, was insbesondere den Verkehr auf den Bundesstraßen 10 und 35 betreffen kann. Weitere Anmeldungen für die Aktionswoche der Landwirte sind dem Polizeipräsidium Ludwigsburg bislang nicht bekannt.


TVB Stuttgart verpflichtet Schweizer Nationalspieler

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Der Schweizer Lenny Rubin wechselt im Sommer von der HSG Wetzlar zum TVB Stuttgart. Er hat einen Zweijahresvertrag bei den Schwaben unterschrieben und wird Adam Lönn auf der Position Rückraum Links ersetzen.

Lönn äußerte den Wunsch sich sportlich einer neuen Herausforderung stellen zu wollen und wird den TVB Stuttgart deshalb zum Saisonende verlassen.

Sein Nachfolger Rubin bringt einiges an Torgefahr mit zu den WILD BOYS. Für die HSG Wetzlar erzielte er in der laufenden Saison bereits 104 Tore und ist damit der drittbeste Feldtorschütze der LIQUI MOLY HBL. Bevor der 27-Jährige seine neue Aufgabe beim TVB Stuttgart antritt, wird er mit der Schweizer Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft aktiv sein. Dort trifft er beim Eröffnungsspiel gegen Deutschland unter anderem auf seinen zukünftigen Teamkollegen Kai Häfner.

TVB-Geschäftsführer Jürgen Schweikardt freut sich über Rubins Entscheidung und bedankt sich bei Lönn für seine Zeit im TVB-Trikot: „Adam war und ist immer ein Vorbild an Willen und Kampfgeist. Wir wünschen ihm und seiner Familie nur das Beste für den weiteren Weg und danken ihm für seinen Einsatz für den TVB.

Nachdem Adam uns über seinen Weggang informiert hat, haben wir unsere Suche natürlich intensiviert. Wir sind sehr glücklich, dass wir nun einen so gestandenen Bundesligaspieler wie Lenny Rubin, trotz anderer Angebote, überzeugen konnten, zu uns nach Stuttgart zu kommen. Seine Qualität ist unumstritten, er ist einer der gefährlichsten Angriffsspieler der Bundesliga und kann gleichzeitig in der Abwehr auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit Lenny im Team einen weiteren Schritt nach vorne machen werden.“

Lenny Rubin blickt mit Vorfreude auf den Wechsel im kommenden Sommer: „Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung nach sechs schönen Jahren bei der HSG Wetzlar. Von der Philosophie des TVB Stuttgart und der Qualität der Mannschaft bin ich absolut überzeugt. Die Region in Stuttgart bietet ein enormes Potential für den Handball, dass noch nicht vollkommen ausgeschöpft ist. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam den nächsten Schritt gehen und das Ziel Top 10 erreichen werden. Ich kann es kaum erwarten, die Mannschaft und den Verein kennenzulernen.“


OLYMP steigert Umsatz im schwierigen Modemarkt

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Erlöse im Geschäftsjahr 2023 steigen leicht auf 229 Millionen Euro an

Der OLYMP Bezner KG aus Bietigheim-Bissingen (Landkreis Ludwigsburg, Baden-Württemberg, Deutschland) ist es im Geschäftsjahr 2023 trotz der andauernden Konsumflaute gelungen, ihre Umsätze leicht zu steigern. Die mit Hemden, Pullovern, Accessoires & Co. erzielten Erlöse liegen zum 31. Dezember 2023 bei 229 Millionen Euro. In 2022 waren es noch 227 Millionen Euro. Die Beschäftigtenzahl ist ebenfalls stabil geblieben. Gegenwärtig umfasst die Belegschaft 880 Personen in der D-A-CH-Region.

Die Bekleidungsbranche stand 2023 weiterhin vor enormen Herausforderungen. Zunehmende weltweite Krisen, Kriege und eine schwindende Kaufkraft hemmten die Konsumbereitschaft. Darüber hinaus kennzeichneten Insolvenzen, Ladenschließungen und Kostensteigerungen den Modemarkt. Mark Bezner (60), Geschäftsführender Gesellschafter der OLYMP Bezner KG, ist dennoch voller Zuversicht für 2024:Wir kommen unserem erklärten Ziel, an die Vor-Corona-Zahlen anzuknüpfen, zögerlich, aber entschlossen näher. Angesichts widrigster Begleitumstände haben wir uns mit einem minimalen Plus branchenweit passabel geschlagen. Wir verspüren eine steigende Nachfrage nach hochwertiger Businessmode. Das gilt gerade für das klassische Hemd, das durch permanente Innovationen neue Impulse setzt. Doch auch mit dem Casual-Segment entwickeln wir uns Schritt für Schritt im Freizeitbereich weiter.“

Mit den OLYMP 24/Seven Businesshemden, die sich bequem wie T-Shirts tragen, entspricht der Produktspezialist dem Zeitgeist neuer Arbeitsformen und veränderter Tragegewohnheiten. Das neue OLYMP Casual Concept setzt auf eine gepflegte Kollektionsaussage und zeitgemäße Passform bei Freizeithemden, Pullovern, Polo-, Sweat- und T-Shirts. Über 80 Prozent aller OLYMP Artikel tragen ferner bereits das Nachhaltigkeitslabel „Green Choice“, das auf unabhängigen Standards beruht und den Einsatz nachhaltigerer Rohstoffe sowie die umweltfreundlichere Herstellung verlässlich bestätigt. Bis 2025 sollen 100 Prozent der Artikel mit dem Label gekennzeichnet sein. Mark Bezner ergänzt: „2024 wird noch einmal ein brutales Jahr voller Herausforderungen für die Modebranche werden. Auch mit einer weiteren Marktbereinigung auf Industrie- als auch Handelsseite ist wohl zu rechnen. Für uns heißt es daher weiterhin, die Ärmel hochzukrempeln, damit wir unser Marktpotenzial voll ausschöpfen und die angestrebten Wachstumsziele auch erreichen können. Ein mittleres einstelliges Umsatzplus wollen wir in diesem Jahr allerdings mindestens erzielen!“

Hierzu will OLYMP die Zusammenarbeit mit bestehenden nationalen und internationalen Handelspartnern intensivieren und neue Zielkunden hinzugewinnen. Gleichzeitig sollen Produktentwicklungen sowie Kommunikations- und Werbemaßnahmen noch präziser auf die Bedürfnisse der verschiedenen Zielgruppen ausgerichtet werden. Im Zuge einer Omnichannel-Strategie ist außerdem vorgesehen, den eigenen Handel online wie stationär weiter zu stärken. Erst im November 2023 wurde mit 150 Quadratmetern Verkaufsfläche der bislang größte OLYMP Markenstore im Einkaufszentrum Westfield Centro in Oberhausen (Nordrhein-Westfalen) eröffnet. Insgesamt werden gegenwärtig 56 OLYMP Stores in Deutschland und Österreich betrieben. Ein zusätzlicher Fokus des Bekleidungsherstellers liegt auf der unternehmensweiten Digitalisierung, vor allem bei der Produktentwicklung und den Showrooms, sowie der Schärfung der ambitionierten Nachhaltigkeitsstrategie.

Die zur OLYMP-Bezner-Gruppe gehörende MAERZ Muenchen KG in München-Perlach mit 105 Beschäftigten in Deutschland und etwa 230 Personen im eigenen Strickwarenwerk in Ungarn konnte ihren Umsatz ebenfalls steigern. Die Erlöse liegen mit 27,8 Millionen Euro in 2023 fast sieben Prozent über dem Vorjahr. Damit beträgt der kumulierte Gesamtumsatz der OLYMP-Bezner-Gruppe 256,8 Millionen Euro in 2023.