Wüstenrot geht Kooperation mit ING Deutschland ein

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Die Wüstenrot Bausparkasse AG vergrößert ihr  Partnernetzwerk im Bereich Bausparen durch eine neue Kooperation mit Deutschlands größter Direktbank ING. Die Zusammenarbeit umfasst die Vermittlung von Wohnsparverträgen und erfolgt über die Website, Mailing-Aktionen und die Baufinanzierungs-Sales-Teams der ING.

Dazu Bernd Hertweck, Vorstandsvorsitzender der Wüstenrot Bausparkasse: „Der Bausparmarkt ist ein Wachstumsmarkt, weil die eigene Wohnimmobilie bei den Menschen weiterhin hoch im Kurs steht und die Nachfrage nach Modernisierungs- und Renovierungsmaßnahmen, insbesondere unter energetischen Gesichtspunkten, stetig steigt. Bausparen ist hier für Viele das Mittel der Wahl. Ebenso ist auch die einzigartige Zinssicherungs-Funktion des Bausparens heute nach der langjährigen Tiefzinsphase wieder stark gefragt.  Hier wollen wir mit der ING Deutschland um das Vertrauen der Kundinnen und Kunden für unser Wohnsparangebot werben.“

Bianca de Bruijn, Leiterin Immobilienfinanzierung bei der ING Deutschland, ergänzt: „In Folge der Zinswende spielt der Wunsch nach langfristiger Planungssicherheit bei der Finanzierung einer Immobilie eine immer wichtigere Rolle. Durch die Kooperation mit der Wüstenrot können wir jetzt bei Bedarf einen Partner vermitteln, der vielfältige Produkte zum Eigenkapitalaufbau mit garantierter Zinssicherung anbietet.“

Durch die Zusammenarbeit mit der ING Deutschland baut die Wüstenrot Bausparkasse ihre Position als „Die Kooperations-Bausparkasse“ weiter aus. Schon heute arbeitet sie mit zahlreichen Partnern aus dem Bank- und Versicherungswesen zusammen, ebenso gibt es Kooperationsabkommen mit Verbänden und Gewerkschaften. Dank der Zusammenarbeit mit ING erschließen sich für Wüstenrot jetzt zusätzliche Chancen bei der Neukundengewinnung und beim Folgegeschäft.


Stuttgart Reds beenden reguläre Saison gegen Südmeister Regensburg

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In den letzten beiden Spielen der Hauptrunde der Baseball-Bundesliga Süd trennen sich Stuttgart und Regensburg am vergangenen Wochenende mit 3:5 und 7:2.

Die beiden Partien am Schnarrenberg hatten keine Auswirkungen mehr auf die Endtabelle der Baseball Bundesliga. Die Gäste aus Regensburg standen bereits als Südmeister fest, während für Stuttgart bereits der undankbare fünfte Platz klar war. Nichtsdestotrotz brachten beide Teams nahezu ihre normalen Aufstellungen aufs Feld, auch um in Routine für die anstehende Post-Season zu bleiben.

Am Freitagabend begann das Spiel mit dem besseren Start für die Stuttgart Reds: Gleich im ersten Inning stand es nach Double von Austin Bull und Singles von Jack Barrie und Moritz Köhler 1:0 für die Cannstatter. Im vierten Inning konnten die Legionäre das Spiel per Homerun ausgleichen, gleich in der unteren Hälfte des Innings ging Stuttgart erneut mit 2:1 in Führung. Wieder waren drei Spieler beteiligt: Danilo Weber begann das Inning mit einem Double, ein Sacrifice Bunt von Janik Denz und ein Sacrifice Fly von Jonathan Schäffer sorgten für den Run. Im fünften Inning ging Regensburg nach einem Two-Run-Homerun zum ersten Mal in Führung. Diesen kleinen Vorsprung konnten die Gäste nur bis ins achte Inning verwalten, dann konnten die Roten das Spiel drehen. Die Reds schafften es mit zwei Bunt-Singles und drei weiteren Schlägen ins Feld die Defensive der Legionäre zu überwinden und drei Runs zum 5:3 Endstand zu erlaufen. Damit gelingt den Baseballern des TV Cannstatt der zweite Sieg im fünften Spiel über den Tabellenführer der Süd-Gruppe.

Tags darauf stand die zweite Begegnung des Wochenendes an. Pünktlich zu Spielbeginn begann ein leichter Nieselregen, welcher während des Spiels immer wieder aufhören und beginnen sollte. Am Samstag hatten die Legionäre den besseren Start ins Spiel. Es konnten in den ersten beiden Innings jeweils zwei Runs auf die Anzeigetafel gebracht werden. Diesem Rückstand sollten die Reds im restlichen Spiel hinterherlaufen. Zwar brachte Jack Barrie die Reds im dritten Inning per 2-Run-Homerun zum 2:4 ebenfalls aufs Scoreboard, das war aber die einzige zählbare Aktion der Hausherren. Im siebten und neunten Inning konnte Regensburg die Führung jeweils noch etwas ausbauen, sodass es am Ende ein 2:7 zu Buche stand.

Die Stuttgart Reds beenden die Hauptrunde damit mit 12 Siegen und 18 Niederlagen. Der resultierende fünfte Tabellenplatz bedeutet, dass es für die Mannschaft um Rick Jacques nun gegen Hünstetten Storm in die Play-Downs geht. Diese werden in diesem Jahr als Best-of-7 Serie gespielt. Der Gewinner bleibt sicher in der Liga. Der Verlierer muss gegen einen eventuellen aufstiegswilligen Gegner in die Relegation. Die ersten beiden Spiele finden am 3. August in Stuttgart (12 Uhr und 15 Uhr) statt. Die Spiele 3 und 4 am 10. August in Hünstetten. Falls nötig sind die Spiele 5 – 7 am 24. und 25. August in Stuttgart angesetzt.


Jahresabschluss 2023

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Der Jahresabschluss 2023 der Stadt Ostfildern zeigt trotz wirtschaftlicher Herausforderungen einen Gewinn und stabile Liquidität. Wesentliche Investitionen wurden getätigt und die Verschuldung leicht reduziert.

Ostfildern.| Die deutsche Wirtschaft erlebte im Jahr 2023 eine herausfordernde Phase. Nach einer Phase der Stagnation rutschte das Land in eine Rezession, mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 Prozent. Eine hohe Inflation von 5,9 Prozent belastete zusätzlich die wirtschaftliche Situation. Auch die kommunalen Haushalte standen unter Druck: Enorme Sozialausgaben und steigende Personalaufwendungen aufgrund hoher Tarifabschlüsse führten zu einem bundesweiten Defizit von 6,8 Milliarden Euro. Höhere Einnahmen, etwa aus der Gewerbesteuer, konnten die zusätzlichen Ausgaben nicht vollständig ausgleichen.

Ergebnishaushalt und Steuererträge

Trotz der schwierigen Wirtschaftslage konnte der Ergebnishaushalt 2023 einen Gewinn von etwa 14 Millionen Euro verzeichnen. Im Sonderergebnis führten Grundstücksveräußerungen zu einem positiven Saldo von 0,7 Millionen Euro. Das Gesamtergebnis belief sich somit auf 14,7 Millionen Euro.

Stefanie Rothe, stellvertretende Stadtkämmerin, erklärte kürzlich im Rahmen der Vorstellung des Jahresabschlusses im Verwaltungsausschuss: „Dank der positiven Entwicklung der Steuererträge, die den Haushaltsansatz um 8,1 Millionen Euro übertrafen, konnte die Stadt ihre finanzielle Stabilität wahren.“ Die Gesamtsteuererträge betrugen 78,1 Millionen Euro, wobei vor allem die Gewerbesteuer mit 32 Millionen Euro einen erheblichen Beitrag leistete. „Hier kamen große Nachholeffekte aus den Abrechnungen des Jahres 2021 zum Tragen, als viele Unternehmen ihre Vorauszahlungen aufgrund der Corona-Pandemie herabgesetzt hatten“, ergänzte Rothe. Gleichzeitig konnten bei den Personalaufwendungen Einsparungen von 2,3 Millionen Euro erzielt werden. Diese beliefen sich damit auf 39,9 Millionen Euro. „Die Einsparungen sind auf Fluktuation, Stellenvakanz und den Fachkräftemangel zurückzuführen“, so Rothe weiter.

Investitionen

Im Jahr 2023 tätigte die Stadt wesentliche Investitionen. Dazu gehörten die Modernisierung und Erweiterung der Gymnasien im Gymnasialen Schulverband Ostfilder mit 4,3 Millionen Euro, der Umbau und der Brandschutz der Schule im Park mit 3,5 Millionen Euro, der Ersatzbau der Sporthalle 1 in Nellingen mit 2,9 Millionen Euro sowie der Neubau der Waldorfkita Eichwiesen in Scharnhausen mit 1,2 Millionen Euro.

Schuldenstand und Liquidität

Erfreulicherweise konnte der Schuldenstand von 26,9 Millionen Euro auf 25,8 Millionen Euro gesenkt werden. Allerdings liegt die Pro-Kopf-Verschuldung mit 648 Euro noch deutlich über dem Landesdurchschnitt von 417 Euro. „Die Gesamtschulden der Stadt, einschließlich aller Betriebe, des Schulverbands und Sonderfinanzierungen, belaufen sich auf 79 Millionen Euro, im Vorjahr waren es noch 74,6 Millionen Euro“, erläutert Rothe. Die Liquidität der Stadt blieb konstant bei 44,8 Millionen Euro. Rothe betont: „Die um über 8 Millionen Euro höheren Steuererträge wurden zur Finanzierung der Investitionen herangezogen.“ Die liquiden Mittel werden dringend für zukünftige Investitionen und Rückstellungen benötigt, wie beispielsweise für die Sanierung von Stadtbahnwagen, für die etwa 5 Millionen Euro reserviert sind.

Bewertung und Ausblick

Insgesamt zog die stellvertretende Stadtkämmerin ein positives Fazit zu dem Jahresabschluss des Jahres 2023, der den Mitgliedern des Gemeinderats kürzlich auch in der letzten Sitzung vor der Sommerpause zur Kenntnis vorgelegt wurde: „Der Jahresabschluss 2023 zeigt gute Steuererträge und eine sparsame Haushaltsbewirtschaftung. Der Zahlungsmittelüberschuss im Ergebnishaushalt wird jedoch zur Finanzierung der Investitionen benötigt, um weitere Kreditaufnahmen zu vermeiden.“ Es wurden 21,3 Millionen Euro investiert, die Liquidität blieb konstant und die Verschuldung konnte leicht reduziert werden. Mit Ermächtigungsresten und Rückstellungen hat die Stadt zudem Vorsorge für die Zukunft getroffen.


Riesige Zwischenspeicher im Untergrund

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Umweltministerin Walker besucht Stuttgarts größtes Regenüberlaufbecken

Stuttgart.| Thekla Walker, Ministerin für Umwelt und Klimaschutz, hat das Regenüberlaufbecken der Stadtentwässerung Stuttgart am Schwanenplatz besucht und sich dabei über die Herausforderungen des Klimawandels für die Abwasser- und Regenwasserbewirtschaftung informieren lassen.

Rund 665 Badewannen Wasser pro Sekunde strömen bei starkem Regen in das unterirdische Regenüberlaufbecken am Schwanenplatz. Es ist das größte von 150 Becken im Stuttgarter Kanalnetz, das bis zu 18 Millionen Liter Wasser zwischenspeichern kann. Es verhindert, dass stark verschmutztes Wasser bei Starkregen unkontrolliert in den Neckar gelangt.

Bei einsetzendem Regen wird mit dem ersten Regenguss der Schmutz von Straßen und Plätzen in die Kanalisation gespült. Dieser erste Schmutzstoß kommt auch zuerst im Regenüberlaufbecken an. Er besteht zu einem großen Teil aus Staub, Sand, kleinen und größeren Steinen, Laub und Geäst – leider auch aus achtlos weggeworfenem Müll. Alles zusammen darf nicht ins Gewässer gelangen, es würde seine natürliche Reinigungsleistung überfordern.

Regenüberlaufbecken schützen Flüsse und Bäche

Das Regen- und Abwasser wird in Stuttgart gemeinsam in einer sogenannten Mischkanalisation unterirdisch entwässert. Dabei verschwindet das Schmutzwasser gemeinsam mit dem Regenwasser im Kanalnetz und taucht erst wieder wahrnehmbar in den vier Klärwerken der Stadt auf. Jürgen Mutz, Leiter des Tiefbauamtes und erster Betriebsleiter des Eigenbetriebs Stadtentwässerung Stuttgart, sagt: „Mit den Regenüberlaufbecken und – kanälen in unserem 1.700 Kilometer langen Kanalnetz haben wir die Möglichkeit, bei Regenfällen das Wasser zwischenzuspeichern und so unsere Flüsse und Bäche zu schützen.“

Umweltministerin Thekla Walker ergänzt: „Der Klimawandel führt bei uns zu mehr Extremwetterereignissen. Wir müssen uns auf häufigere und heftigere Starkregen einstellen. Damit daraus keine katastrophalen Verwüstungen entstehen, brauchen unsere Kommunen eine Infrastruktur, die Wassermassen weit vor den Kellern der Wohnhäuser oder ökologisch sensiblen Teilen unserer Natur abfängt. Der Wandel zu Schwammstadt ist auch Kern der Klimawandelanpassungsstrategie der Landesregierung. Stuttgart zeigt mit Projekten wie dem Regenüberlaufbecken Schwanenplatz vorbildlich, wie Kommunen sich auf veränderte klimatische Bedingungen einstellt.“

Extremwetterereignisse fordern Anpassungsstrategien

Starkregenereignisse sind eine besondere Herausforderung für die Entwässerung, die generell für durchschnittliche Regenmengen ausgelegt ist. Nach starken Niederschlägen oder bei Dauerregen schießt jedoch eine bis zu 150-fache Menge an Schmutz- und Regenwasser durch die Rohre in Richtung Hauptklärwerk Mühlhausen. Diese Starkregenereignisse, die sich durch große Regenmengen in kurzer Zeit auszeichnen, überfordern die Abwassersysteme und bringen die Regenüberlaufbecken und -kanäle an ihre Kapazitätsgrenzen. Eine Ausrichtung des Abwassersystems an die Anforderungen dieser Extremwetterereignisse ist aber weder technisch möglich noch wirtschaftlich sinnvoll. So sind Regenüberlaufbecken wie am Schwanenplatz wichtige Elemente einer Vorsorgestrategie.

Infolge des Klimawandels nehmen Extremwetterereignisse auch in Stuttgart zu. Zur Vorsorge vor Überflutungen und Rückstau bei Starkregen müssen alle einen Beitrag leisten. Ein erster Schritt zur Vorbereitung ist die Einschätzung des individuellen Risikos vor Ort. Dabei können Bürgerinnen und Bürger die Gefahr mithilfe der Hochwassergefahrenkarte des Landes Baden-Württemberg und der Starkregengefahrenkarten der Stadt Stuttgart einschätzen und passgenaue Schutzmaßnahmen für ihr Grundstück planen und umsetzen. Umfangreiche Informationen hierzu stellt die Landeshauptstadt Stuttgart unter www.stuttgart.de/starkregen bereit.


U17 auf dem Gelände der PreZero Arena angekommen

Das Technik Museum Sinsheim in Sicht
Am Freitag, 26. Juli, absolvierte U17 die vorletzte Etappe durch den Kraichgau. Die Strecke von Weiler bis zum Gelände der TSG Hoffenheim führte über kurvenreiche Serpentinenstraßen, was den Transport einmal mehr zu einer beeindruckenden logistischen Leistung machte. Bis zur Überquerung der Autobahn am Samstag, 27. Juli, bleibt U17 auf dem Stadionparkplatz. Von 12 bis 18 Uhr findet auf dem Gelände der PreZero Arena ein von der TSG Hoffenheim initiiertes U-Boot-Event statt. Danach fährt U17 zum zweiten und letzten Mal über die vollgesperrte Autobahn mit dem Endziel Technik Museum Sinsheim.
Der U17-Transport der Technik Museen Sinsheim Speyer startete am frühen Vormittag in Hilsbach und bewegte sich langsam durch die enge Straße in die Nachbargemeinde Weiler. Auf dem Weg durch den Sinsheimer Stadtteil wurden sowohl das Transportteam als auch die Zuschauer von den örtlichen Vereinen und Organisationen kulinarisch versorgt. Am Fuße der Burg Steinsberg galt es, einen Kreisverkehr und die kurvenreiche Straße entlang der Häuserfassaden zu meistern. Zeitweise war es zwischen den Häusern so eng, dass kurzerhand Straßenschilder abmontiert wurden, um die Durchfahrt zu ermöglichen. Da das Burgdorf auf der höchsten Erhebung des Kraichgaus liegt, ging es am Ortsausgang wieder bergab. Dank sorgfältiger Planung und Vorbereitung, zu der auch das Begradigen von Straßenabschnitten mit Stahlplatten gehörte, konnte der Transport reibungslos durchgeführt werden. Zahlreiche Schaulustige säumten die Strecke und dokumentierten das ungewöhnliche Ereignis mit ihren Kameras. Die kurvenreiche Strecke von Weiler nach Sinsheim ist bekannt für ihre landschaftliche Schönheit und die anspruchsvolle Streckenführung. Der Transport erforderte daher besonderes Geschick von den Fahrern und Begleitfahrzeugen, die den 30-achsigen Tieflader samt U17 eskortierten. Gegen 16:30 Uhr kam der maritime Oldtimer der Technik Museen Sinsheim Speyer auf dem Stadiongelände des Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim an.

 

Solche Transporte von Exponaten wie das U-Boot U17, eine Leihgabe der Wehrtechnischen Studiensammlung des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), sind für den gemeinnützigen Museumsverein nur mit Unterstützung möglich. Denn die Museen sind eine Non-Profit-Organisation: Jeder Cent, der durch Eintrittsgelder, Mitgliedsbeiträge oder Spenden eingenommen wird, kommt den Museen zugute. Wer den Transport und den Verein unterstützen möchte: Ab dem 10. August können U17-Fans mehr über die Geschichte und Technik des U-Boots erfahren. Die exklusiven Führungen mit echten U-Boot-Fahrern sind ab sofort unter www.technik-museum.de/u17-fuehrung buchbar. Dabei berichten die Seebären des Verbandes Deutscher Ubootfahrer e.V. über ihr Leben an Bord eines U-Bootes. Nach der Außenbesichtigung von U17 zeigen und erklären die U-Boot-Fahrer die zahlreichen Gegenstände des täglichen Bedarfs an Bord von U17. Darüber hinaus kann sich jeder mit einem finanziellen Beitrag am Projekt U17 beteiligen und dazu beitragen, dass dieses Mega-Exponat für zukünftige Generationen erhalten bleibt.

Für alle, die nicht live vor Ort dabei sein können, übertragen die Technik Museen Sinsheim Speyer die finale Tagesetappe wie gewohnt als Livestream. Der Transport kann zudem über die sozialen Medien und via www.technik-museum.de/u17 verfolgt werden.


SGV verstärkt sich weiter mit Gal Grobelnik und Hilal El-Helwe

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Freiberg a. N.| Der SGV Freiberg Fußball freut sich, die Verpflichtung von Gal Grobelnik bekannt zu geben. Der slowenische Stürmer wechselt von der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz zum SGV und verstärkt ab sofort unsere Offensive. Nach Dennis Owusu ist Grobelnik bereits der zweite Neuzugang von Fulda.

Gal Grobelnik hat in der vergangenen Saison bei Fulda-Lehnerz eine beeindruckende Leistung gezeigt und besonders im Hinspiel gegen den SGV Freiberg seine Torgefährlichkeit unter Beweis gestellt. Mit seinen herausragenden Fähigkeiten und seinem Torinstinkt hat er die Verantwortlichen des SGV überzeugt und wird nun eine wichtige Rolle im Sturm einnehmen.

Der SGV Freiberg hat zusätzlich noch den Deutsch-Libanesen Hilal El-Helwe verpflichtet. Der 29-jährige Stürmer verstärkt ab sofort die Mannschaft und bringt eine beeindruckende internationale Erfahrung mit.

Hilal El-Helwe ist ein libanesischer Nationalspieler mit 48 Einsätzen für sein Land. Seine fußballerische Ausbildung erhielt er bei Hannover 96, bevor er in der 3. Liga für den Halleschen FC und den SV Meppen insgesamt 92 Spiele absolvierte. Nach drei Jahren im Ausland kehrt El-Helwe nun nach Deutschland zurück und bringt wertvolle Erfahrungen und Fähigkeiten mit, die den Regionalligisten bereichern werden.

Der SGV Freiberg Fußball heißt beide Spieler herzlich willkommen und wünscht ihnen viel Erfolg und eine erfolgreiche Zeit beim SGV!


An- und Ummeldung des Wohnsitzes neu auch digital möglich

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Die Stadtverwaltung Böblingen bietet den Bürger*innen neben der persönlichen neu auch die digitale An- und Ummeldung des Wohnsitzes an.

Böblingen.| Damit sind Behördengänge zum Einwohnermeldeamt nicht mehr zwingend notwendig. Der gesamte An- und Ummelde-Prozess, der bei einem Umzug entsteht, lässt sich über den Online-Dienst vollständig abbilden. Änderungen der Adressdaten im Melderegister bis hin zur Aktualisierung der Adressdaten des Personalausweises und Reisepasses sind digital rund um die Uhr möglich.

Die elektronische Wohnsitz-Anmeldung hat die freie Hansestadt Hamburg als Teilprojekt der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes nach dem „Einer-für-Alle-Prinzip“ (EfA) entwickelt. Auf dem EfA-Prinzip basiert ein bundesweites Kooperationsmodell, das die Zuständigkeiten für hunderte von Online-Diensten regelt. Jedes Land verantwortet dabei einen bestimmten Bereich und stellt seine Services den anderen Bundesländern zur Verfügung. Nach der erfolgreichen Pilotphase kann auch die Stadt Böblingen, neben mehr als 75 Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg, von diesem Prozess profitieren.

Der Service steht der Bürgerschaft kostenlos zur Verfügung und benötigt nur wenige Schritte:

  1. Über das Nutzerkonto mit Online-Ausweis (z.B. Bund-ID) anmelden – hierzu wird ein gültiger Personalausweis mit freigeschalteter Onlinefunktion oder eine eID-Karte benötigt sowie die Ausweis-App mit einem NFC-fähigem Smartphone oder ein USB-Kartenlesegerät.
  2. Bei einem Mietverhältnis: Wohnungsgeberbestätigung hochladen
  3. Nach erfolgreicher Prüfung durch das Einwohnermeldeamt (ca. 3-4 Arbeitstage) steht der Antrag im Online-Dienst zum Download bereit.
  4. Die Nutzer*innen können die Adressdaten auf dem Chip ihres Personalausweises selbstständig über den Online-Dienst und die AusweisApp aktualisieren.
  5. Zum Schluss erfolgt ein automatisches Anschreiben der Bundesdruckerei mit einem Adressaufkleber für den Personalausweis und einem Wohnortaufkleber für den Reisepass.

Der direkte Link zur elektronischen Wohnsitzanmeldung lautet: www.wohnsitzanmeldung.de

Im Zuge des Onlinezugangsgesetzes (OZG) sind auch weitere Behördengänge online möglich

Seit August 2022 arbeitet die Stadt Böblingen intensiv daran, der Bürgerschaft und Unternehmen Verwaltungsdienstleistungen, die vor Ort beantragt werden können, auch digital anzubieten.

Unter dem Leitmotto „BBwirdDigital“ schreitet die Digitalisierung bei der Stadt Böblingen voran und die Umsetzung des OZG spielt hierbei eine große Rolle. Das OZG verpflichtet Bund, Länder und Kommunen gesetzlich dazu, Verwaltungsdienstleistungen sowie die Bereitstellung dieser Dienstleistungen über Verwaltungsportale zu digitalisieren. Somit ermöglicht das OZG der Stadtverwaltung Böblingen, die Digitalisierung ziel- und ergebnisorientiert, ressourceneffizient sowie transparent voranzubringen und zu steuern.

Alle aktuellen Online-Angebote sowie die Funktionen des Service-Kontos „service-bw“ und der eID-Nutzung (Bund-ID), finden sich auf folgender Internetseite: www.boeblingen.de/BUERGERSERVICE


Neuer temporärer Pumptrack in Weilimdorf

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Stuttgart.| Im Stuttgarter Stadtbezirk Weilimdorf gibt es ein neues Bewegungsangebot: Am heutigen Mittwoch, 24. Juli, eröffnet am Fasanenplatz ein temporärer Pumptrack, der nicht nur die sportliche Aktivität fördert, sondern auch die Gemeinschaft im Stadtbezirk stärken soll. Auf der Strecke können sich Kinder, Jugendliche und Familien aus dem Stadtbezirk gemeinsam bewegen und begegnen. Der Pumptrack ist auch für kleine Kinder eine gute Möglichkeit, den Radsport kennenzulernen.

Auf der Rundstrecke mit Wellen und Steilkurven beschleunigen die Fahrer nicht durch das Treten in die Pedale, sondern indem sie ihren Körper auf dem Rad pumpend hoch- und runterdrücken, ähnlich wie bei einer Schaukel. Auf dem Pumptrack in Weilimdorf kann man auf Fahrrädern, Skateboards, Inline-Skates oder Rollern seine Runden drehen. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener, hier kann jeder seine Fahrtechnik verbessern und Spaß haben.

Der temporäre Pumptrack ist ein Kooperationsprojekt der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft (stjg), des Bezirksamts Weilimdorf und des Amts für Sport und Bewegung der Stadt Stuttgart. Er wurde mit Projektmitteln des „Masterplans für urbane Bewegungsräume“ umgesetzt und soll bis Mitte September am Fasanenplatz bleiben. Der Masterplan für urbane Bewegungsräume liefert zukunftsweisende Ideen, wie der öffentliche Raum in Stuttgart bewegungsfreundlicher gestaltet werden kann. Der Gemeinderat entschied im November 2021, den Masterplan bei künftigen städtebaulichen Projekten und Umgestaltungen im öffentlichen Raum einzubeziehen.

Weitere Informationen unter www.stuttgart-bewegt-sich.de.


Mit Sport im Park aktiv durch die Sommerferien

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Stuttgart.| Das größte städtische Bewegungsprogramm, Sport im Park, findet auch in den Sommerferien statt. Unter dem Motto „Bewegung.Draußen.Kostenlos.“ können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus mehr als 90 kostenlosen Angeboten wählen und verschiedene Sportarten kennenlernen. Eine Übersicht über alle Termine und Orte bietet die Website www.stuttgart-bewegt-sich.de.

Die erfahrenen Trainerinnen und Trainer der Stuttgarter Sportvereine bieten ein abwechslungsreiches Programm, das von Yoga, Pilates oder Functional Fitness über Zumba bis hin zu Nordic Walking reicht. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Kurse finden an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet statt, sodass alle Bürgerinnen und Bürger einen passenden Ort in der Nähe finden können. Jedes Angebot dauert etwa eine Stunde, findet wöchentlich und bei jedem Wetter statt.

Sport im Park ist ein gemeinsames Projekt des Amts für Sport und Bewegung, des Sportkreises Stuttgart und der AOK Stuttgart-Böblingen, die das Programm im Rahmen des Präventionsgesetzes unterstützt. Weitere Informationen beim Amt für Sport und Bewegung, Carmen Derst, E-Mail [email protected], Telefon 216 81787.


Stadt lädt zum Neubürgerempfang ein

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Es fühle sich immer noch an wie Urlaub, sagt Lars-Christian Daniels. Der Journalist ist Anfang April vom Stuttgarter Osten nach Ruit gezogen und war zusammen mit Partnerin Susanne Zefferer sowie Söhnchen Felix zum Neubürgerempfang der Stadt Ostfildern an die Halle in Nellingen gekommen.

Ostfildern.| Ostfildern kannte das Paar vorher nicht wirklich. Vor Jahren seien sie einmal bei den Flammenden Sternen gewesen, auch das Jugendzentrum Zinsholz war ihnen bekannt. „Aber nun fühlen wir uns pudelwohl hier“, bekennt Daniels. Besonders die gute Luft auf den Fildern hat es der kleinen Familie angetan. „Wenn man aus dem Stuttgarter Kessel kommt, weiß man das zu schätzen“, sagen sie. Nur die Kinderbetreuung für den 13 Monate alten Felix macht ihnen noch ein bisschen Sorgen: „Aber hier beim Neubürgerempfang haben wir Kontakt zum Tageselternverein aufgenommen“, sagt Ketterer, die nach ihrer Elternzeit wieder zurück in ihren Job bei der Messe Stuttgart will.

Neben dem Tageselternverein zeigten einmal mehr viele andere in Ostfildern ansässige Vereine und Organisationen beim Neubürgerempfang Flagge – die Palette reichte vom TV Nellingen und dem TSV Scharnhausen über Volkshochschule und Jugendbühne bis hin zur Modell-Eisenbahn-Gruppe Ostfildern. 123 Erwachsene und 47 Kinder von den insgesamt 1.647 Personen, die zwischen Mai 2023 und Mai 2024 nach Ostfildern gezogen waren, nutzten das Angebot der Stadt, sich über die Möglichkeiten zu informieren.

Oberbürgermeister Christof Bolay lobte in seiner Eröffnungsrede einmal mehr die bunte Vielfalt, die es in der Stadt gebe. „Das reicht von ganz alt wie zum Beispiel meinem Amtssitz im Nellinger Klosterhof, dessen früheste Gebäudeteile aus der Zeit um 1500 stammen, bis zu unserem jüngsten Stadtteil Scharnhauser Park.“ Was dem OB an Ostfildern besonders gefällt. „Egal in welchem der sechs Stadtteile man sich aufhält, in maximal fünf Minuten ist man im Grünen“, sagte er. Trotz der Nähe zur Natur, sei man mit dem Öffentlichen Nahverkehr schnell in Esslingen oder in Stuttgart.

Bolay gab zudem einen Überblick, über die großen Projekte der einzelnen Stadtteile. In Nellingen ist das etwa der derzeit laufende Glasfaserausbau. „Das ist ein großer Schritt für unsere Infrastruktur“, so der Ostfilderner Verwaltungschef. Sei die Maßnahme in Nellingen abgeschlossen, fehlten in Sachen schnelles Internet nur noch die Stadtteile Scharnhausen und Kemnat. „Dann sind wir durch.“ Positiv sei auch die derzeit laufende Sanierung und Erweiterung der Medius-Klinik in Ruit. Sie stelle die medizinische Versorgung von Ostfildern auf noch bessere Beine. Im Scharnhauser Park steht bald die Sanierung der Sitz- und Flitzhasen an. Sie seien ein bisschen ramponiert, gab der OB zu. Die Stadt ist derzeit auf der Suche nach Sponsoren für dieses Projekt.

Rund eine Millionen Euro nimmt die Stadt dagegen für den Bau eines Kunstrasenplatzes in Scharnhausen selbst in die Hand. „Der Platz kann dann von allen Vereinen in Ostfildern genutzt werden“, betonte Bolay. In der Parksiedlung läuft die Diskussion über die Sanierung des zentralen Herzog-Philipp-Platzes auf Hochtouren. Dort setzt die Stadt laut Bolay auf eine intensive Bürgerbeteiligung. Weiter ist man dabei schon in Kemnat – dort läuft seit geraumer Zeit die Sanierung der Ortsmitte, in deren Planung viele Vorschläge aus der Bevölkerung eingeflossen sind.

Wie gut Ostfildern auch in Sachen Kultur aufgestellt ist, zeigt laut Bolay auch die derzeit laufende Ausstellung in der Städtischen Galerie „Tutti Frutti“ im preisgekrönten Stadthaus im Scharnhauser Park: „Nun muss man nicht mal mehr bis nach Stuttgart fahren, um einen echten Picasso zu sehen.“ Die Ausstellung, die in Kooperation mit der Kunststiftung Rainer Wild kuratiert wurde, ist noch bis zum 17. September zu sehen.

Der Neubürgerempfang wurde musikalisch umrahmt vom Saxofonensemble der Musikschule Ostfildern, obendrein legte der Rock‘n‘Roll und Boogie-Woogie Club Herbheads eine flotte Sohle aufs Parkett.