Flensburg.| Die Zahl der in Deutschland zugelassenen Personenkraftwagen mit reinem Elektroantrieb (BEV) hat in der Bestandszählung des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) zum 1. Januar 2026 erstmals die Marke von zwei Millionen Fahrzeugen überschritten. Zum Stichtag sind insgesamt 2.034.260 BEV in Deutschland zugelassen.
Der 10-Jahresvergleich des Bestandes an BEV zeigt ein kontinuierlich steigendes Wachstum. Während im Jahr 2017 noch 34.022 Fahrzeuge zugelassen waren, hat sich die Zahl bis 2026 auf über zwei Millionen Fahrzeuge um nahezu das 60-fache erhöht. Ein deutlicher Anstieg des Wachstums war ab dem Jahr 2020 zu beobachten. Im Jahr 2023 wurde erstmalig die 1-Million-Marke überschritten.
Die Verteilung der BEV auf die Bundesländer zeigt deutliche regionale Unterschiede. Die höchsten Bestände verzeichnen die bevölkerungsreichen und wirtschaftsstarken Bundesländer. An der Spitze steht Nordrhein-Westfalen mit 454.782 Fahrzeugen, gefolgt von Bayern (395.271) und Baden-Württemberg (322.060). Auch Niedersachsen (221.823) und Hessen (179.213) weisen hohe Zahlen auf. Die drei Stadtstaaten weisen folgende Anteile auf: Berlin 4,0 Prozent, Hamburg 5,3 Prozent, Bremen 3,5 Prozent.
In den Bundesländern Sachsen, Sachsen‑Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Mecklenburg‑Vorpommern liegt der Anteil zwischen 2,0 und 2,3 Prozent.
Insgesamt konzentriert sich der Großteil der BEV auf die großen Flächenländer im Westen und Süden Deutschlands. Die Zahlen verdeutlichen, dass Elektromobilität bundesweit etabliert ist, jedoch weiterhin regionale Unterschiede bestehen.