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StartAktuellTRUMPF lässt Krise hinter sich: Umsatz knapp über Vorjahr

TRUMPF lässt Krise hinter sich: Umsatz knapp über Vorjahr

AktuellTRUMPF lässt Krise hinter sich: Umsatz knapp über Vorjahr
  • Auftragseingang steigt um 7 Prozent
  • Leibinger-Kammüller: „Leichte konjunkturelle Trendwende“
  • USA überholen Deutschland als stärkster Einzelmarkt

Ditzingen.| Hochtechnologieunternehmen TRUMPF SE + Co. KG legt vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2025/26 vor: Umsatz mit 4,3 Milliarden Euro in etwa auf Vorjahresniveau, der Auftragseingang steigt um 7 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro.

Ditzingen, 22. Juli 2026 – TRUMPF beendet das Geschäftsjahr besser als erwartet. Nach drei Jahren mit rückläufigem Auftragseingang und zwei Jahren mit sinkendem Umsatz stehen die Zeichen nun auf Erholung. Nach vorläufigen Berechnungen erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2025/26 (Stichtag 30. Juni 2026) einen Umsatz knapp über Vorjahresniveau von 4,34 Milliarden Euro (Geschäftsjahr 2024/25: 4,33 Milliarden Euro) und einen Auftragseingang von 4,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,2 Milliarden Euro). In seiner Prognose vergangenen Herbst war das Unternehmen von einem stagnierenden bis leicht steigenden Auftragseingang sowie einem sinkenden Umsatz für die Gruppe ausgegangen.

Der stärkste Einzelmarkt waren im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals wieder die USA. Dort konnte TRUMPF einen deutlichen Umsatzzuwachs verzeichnen. So stieg der Umsatz um rund 16 Prozent auf etwa 760 Millionen Euro (Vorjahr: 661 Millionen Euro). Im Heimatmarkt Deutschland sank der Umsatz hingegen um 6 Prozent auf rund 660 Millionen Euro (Vorjahr: 700 Millionen Euro). Trotz eines erneuten Umsatzrückgangs um 7 Prozent war China mit rund 450 Millionen Euro Umsatz (Vorjahr: 482 Millionen Euro) stärkster asiatischer Einzelmarkt.

„Der gestiegene Auftragseingang stimmt uns optimistisch für das laufende Geschäftsjahr, in dem wir weiteres Wachstum erwarten“, so TRUMPF Chefin Nicola Leibinger-Kammüller. „Bei aller nötigen Vorsicht gehen wir auf Basis der letzten Monate von einer leichten konjunkturellen Trendwende in unserem Geschäft aus. Ungeachtet der schwierigen geopolitischen Rahmenbedingungen ist es TRUMPF gelungen, in allen Geschäftsbereichen zuzulegen. Dies betraf das Geschäft mit Werkzeugmaschinen und Lasern ebenso wie Elektronik und EUV mit unserem Partner ASML, das dank der deutlich gestiegenen Halbleiternachfrage spürbar zulegte. Dass die USA erstmals wieder der stärkste Einzelmarkt waren und darin Deutschland ablösen konnten, dokumentiert die Wachstumsdynamik in vielen Märkten weltweit. Zudem sind wir in wichtigen Entwicklungsprojekten wie der lasergestützten Drohnenabwehr spürbar vorangekommen.“

Die Zahl der TRUMPF Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betrug zum Stichtag 30.06.2026 gruppenweit 16.960. In Deutschland waren rund 8.200 Mitarbeiter tätig, davon etwa 5.350 am Stammsitz in Ditzingen.


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