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Richtfest für das Sportzentrum NeckarPark

LokalesStuttgartRichtfest für das Sportzentrum NeckarPark

Miteinander in Stuttgart

Stuttgart.| Mit dem Richtfest am 14. April hat Sportbürgermeister Dr. Clemens Maier den Abschluss der Rohbauarbeiten des neuen Sportzentrums NeckarPark gewürdigt. Auf zirka 6.000 Quadratmetern sind künftig die Bundesstützpunkte Beachvolleyball und Judo sowie der leistungsorientierte Handballsport zuhause.

Der Gebäudekomplex ergänzt die bisherige Infrastruktur rund um den Olympiastützpunkt Stuttgart. feiert die Landeshauptstadt Stuttgart einen wichtigen Meilenstein.

Sportbürgermeister Dr. Maier sagte: „Stuttgart soll ein Ort sein, an dem Talente gezielt gefördert und sportliche Höchstleistungen ermöglicht werden. Mit dem neuen Gebäude schafft die Landeshauptstadt optimale Voraussetzungen dafür, weshalb das Richtfest am Sportzentrum NeckarPark ein wichtiger Schritt für den Spitzensport in Stuttgart ist.“

Hauptnutzer der neuen Sporthallen sind künftig das Nachwuchsleistungszentrum des TVB Stuttgart sowie der Deutsche Handballbund (DHB), der Deutsche Volleyball-Verband, der Volleyball-Landesverband Württemberg und der Württembergische Judo-Verband. Nach der Fertigstellung des Sportzentrums NeckarPark wird der Bundesstützpunkt Judo von Sindelfingen nach Stuttgart umziehen. Durch den Umzug können die Judoka die bereits bestehenden Serviceeinrichtungen des Olympiastützpunkts wie beispielsweise die physiotherapeutische und medizinische Versorgung, den modernen Kraft- und Konditionsraum oder die Angebote im Sportinternat „Haus der Athleten“ nutzen und ihre Trainingsbedingungen deutlich verbessern. Den Beachvolleyballprofis steht mit dem neuen Sportzentrum künftig eine eigene Halle zur Verfügung.

Die Planungen für das neue Sportzentrum wurden in enger Zusammenarbeit zwischen dem Amt für Sport und Bewegung, dem Hochbauamt, dem Garten-, Friedhofs- und Forstamt und dem Amt für Umweltschutz der Landeshauptstadt Stuttgart sowie dem Architekturbüro Aldinger Architekten Planungsgesellschaft mbH entwickelt. Auch Umweltaspekte spielten bei der Planung eine zentrale Rolle: Neben der Wärmeversorgung durch den Anschluss an das Nahwärmenetz im NeckarPark wird eine Photovoltaikanlage den Großteil des Energiebedarfs decken. Zudem wird in die Südfassade eine Solarthermieanlage integriert. Weitere Fassadenbereiche und das Dach werden begrünt.

„Überdachte Eingangsbereiche, eine große Loggia sowie die begrünte Außenwand lassen an zentraler Stelle im NeckarPark ein markantes Gebäude entstehen. Die Stapelung der verschiedenen Sporthallen, die unterschiedliche Abmessungen und Anforderungen haben, macht das Gebäude in allen Bereichen hochkomplex und einzigartig unter den Stuttgarter Sportbauten“, sagte Dirk Herker von der Aldinger Architekten Planungsgesellschaft mbH.

Die Bau- und Betriebsträgerschaft übernimmt dabei die Landeshauptstadt Stuttgart. Auch die Kosten für das neue Sportzentrum NeckarPark in Höhe von zirka 35 Millionen Euro trägt die Stadt Stuttgart. Die ersten Trainingseinheiten können die Sportlerinnen und Sportler dort voraussichtlich im September 2027 absolvieren.

Das Sport- und Veranstaltungsgebiet NeckarPark in Stuttgart-Bad Cannstatt ist mit 55 Hektar das größte Areal für den Sport in der Landeshauptstadt. Hier befinden sich neben den großen Veranstaltungsstätten MHP Arena, Hanns-Martin-Schleyer-Halle und Porsche-Arena mehrere Vereinssportanlagen, eine Bezirkssportanlage, zentrale Einrichtungen von Leistungszentren wie Kunstturnen, Beachvolleyball, Leichtathletik oder Volleyball und der Olympiastützpunkt Stuttgart.


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