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StartLebenRatgeberInternetsicherheit: weg von Google?

Internetsicherheit: weg von Google?

LebenRatgeberInternetsicherheit: weg von Google?

Viele Millionen Menschen weltweit nutzen täglich die Services von Google wie die Suchmaschine oder sind mit dem Google Browser „Chrome“ im Internet unterwegs. Dafür benötigt man jedoch zwingend einen Google Account, über den der Anbieter jede Menge Daten speichern kann, die das eigene Nutzerverhalten betreffen. Es gibt allerdings die Möglichkeit, abseits von Google sicher und anonym im Netz zu surfen. Wie das geht, verrät dieser Artikel

Warum speichert Google meine Daten?

Für zahlreiche Aktionen, die wir täglich im Internet ausführen, wie Suchen oder Teilen von Bildern oder Ähnlichem, erteilen wir Google diverse Berechtigungen, auf verschiedenste Arten auf unsere privaten Daten zuzugreifen und diese zu speichern. Diese werden im weiteren Verlauf von Google für Werbezwecke gesammelt und weiterverkauft, ohne dass sich die Nutzer dessen bewusst sind. Vor allem bei Nutzern von Android-Smartphones sind die Datenmengen, die der Konzern erhebt, wahrhaft gigantisch. Diese reichen von Standortbestimmungen und Bewegungsprofilen über Vorlieben bezüglich Essen, Freizeit- und Urlaubsgestaltung und sogar den jeweiligen Beziehungsstatus. Anhand der jeweiligen Suchbegriffe und des Einkaufsverhaltens können Google’s Algorithmen diese Zusammenhänge erkennen und abspeichern. Klar, dass viele Menschen darauf keine Lust haben und zudem um die Sicherheit ihrer persönlichen Daten bei eventuellen Datenpannen fürchten müssen.

Die „anonyme Suchmaschine“ als Alternative zu Google

Als sichere Alternative zu Google gilt die sog. anonyme Suchmaschine, z. B. unter swisscows.com. Diese wirbt mit dem Versprechen, dass während der Nutzung keine persönlichen Daten der Nutzer erhoben werden, da dies einen Teil der DNA der Suchmaschine darstellt. Es werden somit keine Suchverläufe aufgezeichnet, außerdem können Daten nicht an Dritte zum Zweck von Werbeanzeigen weitergegeben, da eine Speicherung dieser Daten von vornherein unmöglich ist.

Wie gut sind die Ergebnisse einer anonymen Suchmaschine?

Durch die jahrelange Zusammenarbeit mit Bing sowie umfassende Erfahrung und Forschung im Bereich der Suchtechnologien, kann Swisscom seinen Nutzern eine Suchqualität garantieren, die der von Google in nichts nachsteht. Die hochentwickelte Semantik und indexierte Ländersuche ermöglichen schnelle und zuverlässige Suchergebnisse auch ohne die Speicherung von Nutzerdaten, wie dies bei Google der Fall ist.

Wie finanziert sich eine anonyme Suchmaschine

Im Fall von Swisscows erfolgt die Finanzierung durch Suchanzeigen, die von dem Unternehmen Bing ausgegeben werden, mit dem eine Kooperation besteht. Diese erscheinen jedoch ausschließlich auf der Basis der eigenen Suchanfrage der Nutzer, die an Bing übermittelt wird. Durch Klicks der Nutzer auf die Anzeigen erhält Swisscom einen Anteil des Verdienstes von Bing gutgeschrieben. Dieses Geld wird für die Finanzierung neuer Projekte im Bereich Internetsicherheit verwendet.

Fazit

Auch wenn es sich bei Google um die bekannteste Suchmaschine der Welt handelt und diese von vielen Menschen täglich genutzt wird, ist sie nicht für alle die beste Option. Wenn Sie Wert auf den Schutz Ihrer Daten legen und vermeiden wollen, dass diese von Google zu Werbezwecken gesammelt und weiterverkauft werden, ist die Verwendung einer anonymen Suchmaschine eine gute Alternative. So bleiben Ihre Daten sicher und Sie können dennoch nach Herzenslust im Internet surfen.


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