Neues Werk für Verteidigungsausrüstung soll entstehen
Berlin.| Safran Electronics & Defense gibt heute eine Investition in Höhe von fast 50 Millionen Euro in Ludwigsburg bekannt, mit der das Unternehmen seine Produktions- und Wartungskapazitäten im Bereich der Verteidigungsausrüstung ausbauen und damit seine industrielle und technologische Präsenz in Deutschland stärken will.
Diese Investition wird durch die Verlagerung der Aktivitäten vom derzeitigen Standort in Murr in ein neues Kompetenzzentrum in Ludwigsburg in Baden-Württemberg umgesetzt, welches Anfang 2028 den Betrieb aufnehmen wird.
Der neue Standort wird sich in erster Linie der Herstellung und Wartung von faseroptischen Gyroskopen (FOG) und PNT-Geräten (Positioning, Navigation, and Timing) befassen, die auf zivilen und militärischen Plattformen zum Einsatz kommen. Zudem wird der neue Standort mehr Kapazitäten für die Herstellung und Wartung von tragbaren optronischen Geräten bieten.
Die Erweiterung der Produktionskapazitäten wird zur Schaffung von 200 Arbeitsplätzen führen, insbesondere für die Berufsfelder der Ingenieure, Produktionstechniker, Qualitätsbeauftragte sowie Fachkräfte in den Bereichen Geschäftsentwicklung und Vertrieb.
„Seit über 40 Jahren beliefert Safran Electronics & Defense Germany die deutschen Streitkräfte und Rüstungsunternehmen mit modernsten Lösungen, die von der PNT bis hin zu Optronik und Lenksystemen reichen“, betont Marzell Schiller, CEO von Safran Electronics & Defense Germany. „Diese Investition, die im Zusammenhang mit dem Paradigmenwechsel in der deutschen Verteidigungspolitik (Zeitenwende) steht, wird es uns ermöglichen, unser Angebot „Made in Germany“ zu erweitern und Arbeitsplätze im Dienste der technologischen Souveränität Deutschlands zu schaffen. Sie stärkt die Position von Safran Electronics & Defense als bevorzugter industrieller Partner der Bundeswehr, der deutschen Regierung und der wichtigsten Akteure der nationalen Verteidigungsindustrie.“