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StartAllgemeinGeschädigte Eschen am Gämsenberg müssen zur Verkehrssicherheit gefällt werden

Geschädigte Eschen am Gämsenberg müssen zur Verkehrssicherheit gefällt werden

AllgemeinGeschädigte Eschen am Gämsenberg müssen zur Verkehrssicherheit gefällt werden

Ludwigsburg.| Im Rahmen einer aktuellen Flächenkontrolle im Waldgebiet am Gämsenberg wurde festgestellt, dass zahlreiche Bäume entlang der Marbacher Straße, Neckarstraße und Gämsenbergstraße erhebliche Schäden aufweisen. Betroffen sind insbesondere Eschen, deren Stand- und Bruchsicherheit aufgrund von Erkrankungen und Schäden im Stammfuß- und Wurzelbereich zunehmend beeinträchtigt ist. Um die Sicherheit von Verkehrsteilnehmenden sowie von Anwohnenden zu gewährleisten, müssen nach Einschätzung eines Sachverständigen zeitnah rund 180 Bäume gefällt werden. Die Arbeiten werden am Samstag, 1. August, beginnen.

Die betroffenen Bäume weisen bereits so starke Schäden auf, dass es aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht vertretbar wäre, diese bis zum Herbst stehen zu lassen. Das Eschentriebsterben ist eine durch den aus Asien stammenden Pilz Hymenoscyphus fraxineus verursachte Baumkrankheit, die seit vielen Jahren große Teile der Eschenbestände in Deutschland betrifft. Die Erkrankung führt zunächst zu Schäden an Trieben und Kronen; im weiteren Verlauf können auch Stammfuß- und Wurzelbereiche geschädigt werden, wodurch die Stabilität der Bäume erheblich beeinträchtigt wird.

Die Fällung der betroffenen Bäume dient ausschließlich der Verkehrssicherung und dem Schutz der Bevölkerung. Die Maßnahme wird voraussichtlich eine Woche, also bis zum Samstag, 8. August, dauern. Es handelt sich überwiegend um eine Wanderbaustelle, bei der abschnittsweise von Baum zu Baum gearbeitet wird. Daher können die Arbeiten nicht für jeden einzelnen Standort minutengenau angegeben werden, sie finden jedoch ausschließlich zwischen 9 und 15.30 Uhr und damit außerhalb der Hauptverkehrszeiten statt. In den betroffenen Straßen kommt es zu abschnittsweisen, einspurigen Sperrungen. Der Verkehr wird jeweils durch eine temporäre Ampelanlage an der Arbeitsstelle vorbeigeführt.


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