Individueller Rundgang und offene Indizienjagd
Der Mai hält im Residenzschloss Ludwigsburg besondere Erlebnisse bereit: Rund um Christi Himmelfahrt am Donnerstag, 14. Mai, und das nachfolgende Wochenende können Besucherinnen und Besucher die historischen Räume auf eigene Faust entdecken. Bei einer exklusiven Variante der interaktiven Indizienjagd am Sonntag, 17. Mai, können sie zudem selbst Teil der Schlossgeschichte werden. Zusätzlich lädt die frisch gereinigte Nordterrasse Gäste zu entspannten Stunden im Freien ein.
Im eigenen Tempo durch das Schloss
Wer das Residenzschloss einmal im Alleingang auf sich wirken lassen möchte, hat rund um Christi Himmelfahrt die seltene Gelegenheit dazu: Von Donnerstag, 14. Mai, bis Samstag, 16. Mai, können Besucherinnen und Besucher die historischen Räume zwischen 10.00 und 17.00 Uhr eigenständig erkunden – darunter die Ahnengalerie, der Gardesaal, die Bildergalerie sowie das Mode- und Keramikmuseum. Auch die Schlosskirche und die Ordenskapelle stehen ihnen offen. „Ohne feste Führungszeiten eröffnet sich unseren Gästen die einzigartige Möglichkeit, ihren Rundgang ganz nach den eigenen Interessen zu gestalten, an Lieblingsorten länger zu verweilen oder verborgene Details im eigenen Tempo zu entdecken“, sagt Stephan Hurst, Leiter der Schlossverwaltung Ludwigsburg. Er ergänzt: „So entsteht ein ganz persönlicher Zugang zur Geschichte und Atmosphäre des Residenzschlosses.“ Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Tickets können an der Schlosskasse gekauft werden.
Offene Indizienjagd „Kriminalakte 1737“
Am Sonntag, 17. Mai, um 14.00 Uhr steht dann die interaktive Indizienjagd „Kriminalakte 1737“ als offenes Angebot auf dem Programm. Das Besondere: Einzelpersonen, Paare oder Kleingruppen können sich anmelden, ohne selbst eine Gruppe stellen zu müssen. Damit richtet sich das Angebot gezielt an alle, die das Escape-Game im Schloss gerne erleben möchten, aber nicht die normalerweise erforderliche Mindestgruppengröße erreichen. Bei der rund 90-minütigen Rätselreise durch das Attikageschoss übernehmen die Teilnehmenden selbst die Ermittlungen in einem historischen Kriminalfall: Es gilt, den Tod Herzog Carl Alexanders im Jahr 1737 aufzuklären. Im Anschluss lädt ein inkludiertes Heißgetränk im Café Schlosswache dazu ein, sich über das Erlebnis auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen. „Mit dem offenen Termin möchten wir die ‚Kriminalakte 1737‘ auch Menschen zugänglich machen, die nicht mit einer ganzen Gruppe kommen können, weil sie zum Beispiel neu hergezogen sind“, sagt Stephan Hurst. Und weiter: „Das gemeinsame Rätseln verbindet und bietet beim anschließenden Austausch im Café die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen.“ Eine Anmeldung unter +49 (0)71 41 18 64 00 oder an [email protected] ist erforderlich.
Ausblick von der Nordterrasse
Bei frühlingshaftem Wetter zeigt sich das Residenzschloss Ludwigsburg von seiner besonders einladenden Seite: Die kürzlich von der Firma Kärcher gereinigte Nordterrasse erstrahlt in neuem Glanz und entwickelt sich zum echten Geheimtipp für Besucherinnen und Besucher. Mit bereitgestellten Stühlen und Tischen lädt sie dazu ein, fernab der belebten Wege in besonderer Atmosphäre zu verweilen. Bei selbstmitgebrachten Speisen und Getränken können Besucherinnen und Besucher hier die Sonne genießen und zugleich den Ausblick auf das nahegelegene Schloss Favorite auf sich wirken lassen. Für Gruppen wird um eine vorherige Anmeldung zur Nutzung der Nordterrasse gebeten. Auch Sektempfänge lassen sich hier realisieren und können in Absprache mit der Schlossverwaltung als kostenpflichtiges Angebot organisiert werden.