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Quelle: ots

Ludwigsburg: 52-Jährige äußert sich volksverhetzend in Linienbus
Wegen Volksverhetzung ermittelt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg gegen eine 52 Jahre alte Frau, die am Montagabend (07.09.2026), gegen 22.25 Uhr, in einem Linienbus Muslime beschimpfte. Die Tatverdächtige soll entweder am Zentralen Busbahnhof oder an der Haltestelle “Rathaus” in den Bus der Linie 427 eingestiegen sein. Im Bus schrie sie die Mitfahrer und insbesondere den 45 Jahre alten Busfahrer in beleidigender Weise an, wobei sie sich auf deren vermeintliche Zugehörigkeit zum Islam bezog. Der Busfahrer verständigte hierauf die Polizei und wartete an der Haltestelle “Residenzschloss” auf die Streifenwagenbesatzung. Die deutsche Tatverdächtige wurde im weiteren Verlauf zum Polizeirevier Ludwigsburg gebracht und nach Durchführung der ersten polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an.

Ludwigsburg: Unfall auf der B 27 nimmt tödlichen Ausgang
Ein Unfall, der sich am Montag (07.09.2026) gegen 13.40 Uhr auf Bundesstraße 27 auf Höhe Tamm ereignete, verlief im Nachgang tödlich. Ein 76 Jahre alter BMW-Fahrer soll zunächst aus Richtung der Ludwigsburger Straße in Tamm auf die Bundesstraße 27 aufgefahren sein, wobei er ersten Erkenntnissen zufolge aus unbekannter Ursache von der Fahrbahn abkam und gegen die Schutzplanke prallte. Anschließend soll der BMW über die Fahrbahn geschleudert und auch mit der Betonleitwand auf der rechten Seite kollidiert sein. Der 76-jährige Lenker wurde im Anschluss durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, wo er wenig später verstarb. Weitere Personen oder Fahrzeuge waren an dem Unfall nicht beteiligt. Der BMW, der nicht mehr fahrbereit war, musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von rund 25.000 Euro. Die Ermittlungen dauern an.

Gerlingen: Unfall zwischen Pedelec-Fahrer und LKW
Schwere Verletzungen erlitt ein 85 Jahre alter Pedelec-Fahrer am Montagvormittag (07.09.2026) bei einem Unfall in der Gerteisenstraße in Gerlingen. Der Senior wollte gegen 10.50 Uhr aus einem verkehrsberuhigten Bereich in die Gerteisenstraße einfahren und übersah hierbei vermutlich einen 37 Jahre alten Transporter-Fahrer, der in Richtung der Hermann-Dreher-Straße unterwegs war. In der Folge dürfte der 85-Jährige dem 37-Jährigen die Vorfahrt genommen haben, worauf er gegen den LKW prallte. Der 85-Jährige erlitt schwere Verletzungen und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Sachschaden blieb mit insgesamt etwa 100 Euro eher gering. Im Zuge der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 37-Jährige nicht im Besitz der notwendigen Fahrerlaubnis für den LKW ist. Die Ermittlungen dauern an.

Möglingen: Unfall im Haldenweg mit 50.000 Euro Sachschaden
Vermutlich aufgrund einer medizinischen Ursache war eine 61 Jahre alte VW-Lenkerin am Sonntagmorgen (06.09.2026) im Haldenweg in Möglingen an einem Unfall beteiligt. Gegen 07.50 Uhr war die VW-Lenkerin in Richtung der Teckstraße unterwegs, als sie mutmaßlich das Bewusstsein verlor. In der Folge prallte sie gegen einen am Fahrbahnrand stehenden BMW und einen weiteren VW. Der VW wurde gegen einen davorstehenden Opel und dieser wiederum gegen einen weiteren BMW geschoben. Der entstandene Sachschaden wurde auf insgesamt etwa 50.000 Euro beziffert. Verletzte gab es keine.

Kornwestheim: mit knapp zwei Promille in Unfall verwickelt
Ein 44 Jahre alter Mazda-Lenker war am Samstagabend (05.09.2026) gegen 22.00 Uhr in der Achalmstraße in Kornwestheim in einen Unfall verwickelt, in dem er gegen einen am Fahrbahnrand abgestellten Renault Master fuhr. Er machte sich jedoch davon. Die weitere Fahrt endete letztlich allerdings nicht weit entfernt in der Karl-Joos-Straße. Dort steuerte der Mann seinen Mazda gegen einen Bordstein. Ein Reifen des Wagens wurde hierdurch beschädigt und die bereits nach dem Mazda fahndende Polizei konnte den 44-Jährigen nun einer Kontrolle unterziehen. Es stellte sich heraus, dass der Mazda-Lenker nach Alkohol roch, worauf er einen Atemalkoholtest durchführte. Dessen Ergebnis belief sich auf knapp zwei Promille, so dass er sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Der entstandene Gesamtsachschaden wurde auf rund 2.500 Euro geschätzt.

Murr: SEK-Einsatz nach Bedrohung
Kräfte des Spezialeinsatzkommandos des Polizeipräsidiums Einsatz rückten in der Nacht zum Freitag (04.09.2026) nach Murr aus.
Ein 42 Jahre alter Mann hatte am Donnerstag (03.09.2026) gegen 22.40 Uhr dem neuen Partner seiner Ex-Frau, mit der er gemeinsam mit den beiden minderjährigen Töchtern noch in einem Haus wohnt, gedroht. Hierbei hatte er eine vermutlich scharfe Schusswaffe in der Hand. In der Folge flüchteten sich die 35-Jährige sowie ihre Töchter und der neue Partner, der sich ebenfalls vor Ort befand, aus dem Haus und alarmierten die Polizei.
Da der Tatverdächtige mutmaßlich legal im Besitz scharfer Schusswaffen sein darf, rückten zahlreiche Polizeikräfte an, um das Wohngebäude bis zum Eintreffen des Spezialeinsatzkommandos zu umstellen. Dieses konnte den 42-Jährigen gegen 02.00 Uhr widerstandslos festnehmen, nachdem er zuvor nicht auf die Kontaktversuche einer Verhandlungsgruppe reagiert hatte.
Im Zuge von anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen wurden mehr als ein Dutzend Schusswaffen sowie mehrere Hundert Kilo Munition beschlagnahmt. Waffenrechtliche Verstöße werden nun im Zuge der weiteren Ermittlungen geprüft.
Der 42-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß entlassen. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Bedrohung ermittelt.

Sachsenheim-Hohenhaslach: Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt
Bis etwa 20.00 Uhr musste die Landesstraße 1106 zwischen Hohenhaslach und Freudental am Donnerstag (03.09.2026) gesperrt werden, nachdem sich dort gegen 16.35 Uhr ein Verkehrsunfall ereignet hatte.
Ein 27 Jahre alter VW-Lenker wollte von einem Wirtschaftsweg aus nach links auf die L1106 in Richtung Hohenhaslach abbiegen, während ein 51-jähriger Motorradfahrer auf der Landesstraße in Richtung Freudental unterwegs war. Der 27-Jährige ließ einen Transport passieren, übersah aber mutmaßlich den dahinterfahrenden 51-Jährigen und fuhr auf die L1106.
Dabei kollidierte der Motorradfahrer mit dem VW, wurde über das Fahrzeugdach geschleudert und prallte schließlich auf die Fahrbahn. Der 51-Jährige wurde mit schweren Verletzungen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der 27-Jährige erlitt leichte Verletzungen.
Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf insgesamt etwa 10.000 Euro belaufen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde durch die zuständige Staatsanwaltschaft ein Gutachten angeordnet.

Ditzingen: Schockanruf – Frau soll für vermeintliche Krebsmedikament bezahlen
Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro übergab eine Seniorin aus Ditzingen am Donnerstagnachmittag (03.09.2026) einem noch unbekannten Täter, um vermeintliche Krebsmedikamente zu finanzieren. Zuvor war das Opfer telefonisch kontaktiert wurden. Eine unbekannte Frau gab sich als Mitarbeiterin einer Stuttgarter Klinik aus und teilte der Seniorin mit, dass die Tochter dringend Unterstützung bei der Finanzierung ihrer Darmkrebstherapie benötige. 18.000 Euro habe diese bereits für das Medikament aus der Schweiz bezahlt. Nun würde jedoch mehr Geld benötigt. Da die Seniorin über kein Bargeld verfügte, übergab sie in der Folge einem unbekannten Mann Schmuckstücke in einer Tasche. Der Betrug fiel der echten Tochter wenig später auf, die hierauf auch die Polizei verständigte.

Möglingen: Radfahrer stürzt schwer
Mit schweren Verletzungen wurde ein 61 Jahre alter Pedelec-Fahrer am Donnerstag (03.09.2026) vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, nachdem er gegen 19.00 Uhr bei Möglingen gestürzt war.
Der 61-Jährige fuhr den Gröninger Weg zwischen der Landesstraße 1110 und Kornwestheim entlang. Aus noch ungeklärten Gründen kam er dabei zunächst nach links von der Fahrbahn ab in einen Grünstreifen. Beim Versuch wieder auf den Feldweg aufzufahren, stürzte er mutmaßlich aufgrund des Höhenunterschiedes zum Grünstreifen.
Der Sachschaden an dem Pedelec dürfte sich auf etwa 200 Euro belaufen.

Bietigheim-Bissingen: vermeintliches Rattengift ausgelegt
Der Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt derzeit gegen noch unbekannte Personen, die im Verdacht stehen, in Bietigheim-Bissingen eine Substanz ausgelegt zu haben, bei der es sich um Rattengift handeln könnte.
Zwischen Montag (24.08.2026) und Montag (31.08.2026) stellten Zeuginnen mehrfach ein rosafarbiges Granulat fest. Dieses war am Fuße eines Baumes auf dem ersten Parkplatz des Bietigheimer Forstes zwischen Ingersheim und Bietigheim-Bissingen verstreut.
Den bisherigen Erkenntnissen zufolge könnte es sich bei der sichergestellten Substanz um ein Ratten- und Mäusegift handeln.
Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen machten sowie sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07142 405-0 oder per E-Mail an [email protected] bei der Polizei zu melden.


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