Quelle: ots
Ludwigsburg: Hoher Sachschaden bei Tiefgaragenbrand
Am frühen Sonntagmorgen (09.08.2026) gegen 02.30 Uhr erreichten zahlreiche Notrufe die Integrierte Leitstelle des Landkreises Ludwigsburg, die von einem Feuer in einer Tiefgarage in der Martin-Luther-Straße berichteten. Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei konnten feststellen, dass mehrere Fahrzeuge in der Tiefgarage in Vollbrand standen und eine starke Rauchentwicklung damit einherging. Während die Feuerwehr in dem verwinkelten Wohngebäudekomplex mit gemeinsamer Tiefgarage (Martin-Luther-Straße/Tischendorfstraße/Wernerstraße) mit den Löscharbeiten begann, mussten parallel 56 Wohnungen des Gebäudekomplexes evakuiert werden. Die anwesenden Bewohner/-innen wurden durch Einsatzkräfte an einer Personensammelstelle betreut. Dabei kam auch ein Sonderfahrzeug (KOM) des Landkreises Ludwigsburg zum Einsatz. Gegen 04:00 Uhr war der Brand gelöscht. Einer ersten Bilanz zufolge wurden mutmaßlich sechs Fahrzeuge sowie Gebäudeteile in Mitleidenschaft gezogen. Der entstandene Sachschaden dürfte sich einer ersten Schätzung zufolge auf etwa eine Million Euro belaufen. Personen kamen nicht zu Schaden. Die von der Evakuierung betroffenen Wohnungen des Gebäudekomplexes konnten nach Abschluss der ersten Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr sowie nach Überprüfung hinsichtlich Statik, Belüftung sowie Strom-/und Wasserversorgung sukzessive teils wieder freigegeben werden. Einige Anwohner kamen bis zu deren Rückkehr vorsorglich mitunter bei Angehörigen unter. Feuerwehr und Rettungsdienst befanden sich mit starken Kräften im Einsatz. Ebenso war der Leitende Notarzt des Landkreises Ludwigsburg vor Ort. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte mehrere Streifenbesatzungen im Einsatz. Die Martin-Luther-Straße war bis 07.00 Uhr für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Kurz nach 08:00 Uhr kam es nochmals zu einer Rauchentwicklung, erneut ausgehend von der Tiefgarage bzw. von einem der vom Brand betroffenen Fahrzeuge, die ein Nachlöschen erforderte. Dazu musste die Martin-Luther-Straße erneut gesperrt werden. Die Sperrung dauert derzeit noch an. Eine erneute Evakuierung der Anwohner ist derzeit nicht erforderlich. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen und dauern an. Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt machen können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ludwigsburg unter der Telefonnummer 07141 18 5353 oder per E-Mail unter [email protected] in Verbindung zu setzen.
Sachsenheim-Ochsenbach: 68-Jähriger bei Unfall schwer verletzt
Ein 68 Jahre alter Opel-Lenker erlitt bei einem Unfall am Freitagmorgen (07.08.2026) in der Dorfstraße in Ochsenbach schwere Verletzungen und musste von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Mann befuhr die Dorfstraße von der Landesstraße 1110 kommend, als er gegen 09.50 Uhr vermutlich aufgrund einer medizinischen Ursache kurz vor der Krebsgasse in einer leichten Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abkam. Er kollidierte dann mit einem abgestellten Bootsanhänger und stieß anschließend gegen eine Hauswand. Während der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass der 68-Jährige nicht ordnungsgemäß angegurtet gewesen sein dürfte. Der Opel war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf insgesamt etwa 35.000 Euro belaufen.
Ludwigsburg: Auseinandersetzung am Bahnhof – Rentner leistet Widerstand gegen Polizei
Ein 27-jähriger Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes am Bahnhof Ludwigsburg wurde am Mittwoch (05.08.2026) gegen 15:30 Uhr auf einen 74-Jährigen aufmerksam, der im Bahnhofsgebäude alkoholische Getränke zu sich nahm. Der 27-Jährige bat den Senior mehrfach, das Bahnhofsgebäude zu verlassen und begleitete ihn schließlich nach draußen. Vor dem Bahnhofsgebäude begann der 74-Jährige, den 27-Jährigen zu beleidigen. Auch ein hinzukommender 22-Jähriger beleidigte den Security-Mitarbeiter und versuchte, ihm ins Gesicht zu schlagen. Der 27-Jährige brachte daraufhin den 22-jährigen Angreifer zu Boden und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Der 74-Jährige verließ den Platz vor dem Bahnhof und wurde im Rahmen der Fahndung am Bahnsteig angetroffen. Er wurde von den Einsatzkräften wieder vor den Bahnhof begleitet, um seine Personalien aufzunehmen. Dort wurde der Rentner zunehmend aggressiver und begann, sich körperlich massiv gegen die Maßnahmen der Polizei zu wehren, weshalb ihm Handschließen angelegt werden mussten. Unter heftiger Gegenwehr wurde der Senior schließlich in einen Streifenwagen gesetzt, wo er zunächst mehrfach mit dem Kopf gegen die Fensterscheibe schlug und schließlich auch versuchte, einer Polizeibeamtin einen Kopfstoß zu versetzen. Der 74-Jährige wurde zum Polizeirevier Ludwigsburg gebracht, wo er sich nach und nach beruhigte und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen werde konnte. Die Beteiligten an den Auseinandersetzungen wurden zum Teil durch Schürfwunden leicht verletzt.
Das Polizeirevier Ludwigsburg hat mehrere Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Sachdienliche Zeugenhinweise werden unter Tel. 07141 18-5353 oder per E-Mail an [email protected] entgegengenommen.
Ludwigsburg: versuchter Raub in der Schorndorfer Straße
Nur knapp entging ein 25-Jähriger am Donnerstagabend (06.08.2026) in Ludwigsburg einem Raub zu seinem Nachteil. Der 25-Jährige wollte sein Smartphone verkaufen und hatte es auf einer Verkaufsplattform im Internet angeboten. Ein 24-Jähriger gab Kaufinteresse vor und die beiden trafen sich zum Abschluss des Geschäfts in Ludwigsburg. Gemeinsam fuhren sie mit dem VW des 24-Jährigen weg, angeblich um Bargeld an einem Geldausgabeautomaten abzuheben. Nachdem dem 25-Jährigen die Situation aber komisch vorkam, stieg er gegen 18:00 Uhr in der Schorndorfer Straße auf Höhe des Remswegs aus dem Auto aus. Der 24-Jährige folgte ihm und versuchte, ihm das Handy aus der Hand zu reißen, wobei er sein Opfer zusätzlich am Hals packte und würgte. Das Opfer konnte sich schließlich befreien und weglaufen, woraufhin der Tatverdächtige das hintere Kennzeichenschild an seinem VW entfernte und mit dem Fahrzeug flüchtete. Er wurde im Zuge der Fahndung durch polizeiliche Einsatzkräfte in Stuttgart angetroffen und vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung des 24-Jährigen und seines Autos stellten die Beamten Maskierungsmittel, eine Schreckschusspistole, Pfefferspray sowie Falschgeld sicher. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft wurde der Tatverdächtige nach Abschluss der Maßnahmen am Freitagmorgen (07.08.2026) wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen unter anderem wegen des versuchten Raubs aufgenommen.
Asperg: Auseinandersetzung nahe eines Einkaufsmarkt – Polizei ermittelt
Am Donnerstagabend (06.08.2026) meldeten sich gleich mehrere Anrufende bei der Polizei, nachdem es im Bereich eines Einkaufsmarkts in der Eglosheimer Straße in Asperg zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen war. Ein ehemaliges Paar hatte sich dort getroffen, um Gegenstände auszutauschen. Im Verlauf dieses Aufeinandertreffens gerieten die 20 Jahr alte Frau, ihr 22-jähriger ehemaliger Partner sowie ein 29-Jähriger, der die Frau begleitete, in einen Streit. Dieser eskalierte und wurde handgreiflich. Eine weitere 21-jährige Begleiterin der Frau versuchte einzugreifen und habe den 22-Jährigen ebenfalls geschlagen. Die beiden 22- und 29-jährigen Männer sollen die Auseinandersetzung jedoch fortgesetzt haben. Der 22-Jährige sei währenddessen gestürzte, worauf der 29-jährige Kontrahent ihn auch getreten habe. Nachdem es Zeugen gelungen war, die Männer zu trennen, habe der ältere Mann dem 22-Jährigen einen weiteren Schlag versetzt und sei anschließend geflüchtet. Die hinzugezogene Polizei nahm vor Ort die Anzeige wegen Körperverletzung auf und konnte den 29 Jahre alten Tatverdächtigen im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen am Bahnhof feststellen und einer Kontrolle unterziehen. Nachdem die Maßnahmen vor Ort beendet waren, wurden alle Beteiligte auf freien Fuß entlassen. Die Ermittlungen dauern an.
Marbach-Rielingshausen: Garagenbrand führt zu sechsstelligem Sachschaden
Am Donnerstagnachmittag (06.08.2026) kam es aus noch unbekannter Ursache zu einem Brand in einer Garage in der Hauptstraße in Rielingshausen. Die Straße musste in der Folge voll gesperrt werden. Der Brand war kurz nach 16.00 Uhr an Feuerwehr und Polizei gemeldet worden. Die Einsatzkräfte stellten vor Ort dichten Qualm fest, der aus der Garage drang und in die Dachgeschosswohnung des zugehörigen Wohnhauses zog. Die anwesenden Bewohnerinnen und Bewohner hatten das Haus bereits selbstständig verlassen. Gemäß den derzeitigen polizeilichen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Gegen 18.15 Uhr war der Brand vollständig gelöscht. Die Dachgeschosswohnung ist bis auf weiteres aufgrund der Rauchgasbelastung nicht bewohnbar. Weitere Wohnungen in dem betreffenden Haus sowie weitere Häuser im Nahbereich wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf rund 100.000 Euro belaufen. Gegen 19.30 Uhr konnten die Maßnahmen vor Ort beendet und die Straßensperrung aufgehoben werden.