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StartSportSVL schlägt Neukölln und erreicht die Spiele um Platz fünf

SVL schlägt Neukölln und erreicht die Spiele um Platz fünf

SportSVL schlägt Neukölln und erreicht die Spiele um Platz fünf

Die Ludwigsburger Bundesliga-Wasserballer haben im Heimspiel am Samstag im Freibad Hoheneck gegen die SG Neukölln die Serie für sich entschieden. Souverän gespielt, 12:8 gewonnen. Platz fünf bleibt weiter möglich.

Samstagnachmittag im Freibad Hoheneck. Die Stimmung am Beckenrand ist gut. Zu Gast sind die Wasserballer der SG Neukölln. Die Ausgangslage ist klar: Wenn der SV Ludwigsburg in dieser Partie sich den Sieg holt, dann ist auch die kleine Serie best-of-three gewonnen, dann bleibt Platz fünf in der Bundesliga möglich. Das Minimalziel.

Die Männer sind fit und motiviert. 17.30 Uhr, der Anpfiff. Das erste Anschwimmen geht an Zoran Bozic, der Ludwigsburger Nationalspieler holt den ersten Ball. Angriff, schlechter Pass – und der Ball ist weg. Konter, Schuss SG, Parade des Ludwigsburger Torwarts Max Vernet Schweimer. Schussversuch SVL, aber wieder kein Treffer. Zunächst ein nervöses Spiel auf beiden Seiten, eine Partie mit einigen Fehlpässen zum Start.

Überzahl SVL – und ein super Schuss von Sergio Prieto Hernandez. 1:0. Der SVL setzt nach gut drei Minuten ein Zeichen. Ein wichtiger Treffer! Foul SVL, Strafwurf und Treffer SG. 1:1. Überzahl SVL, Zoran fackelt nicht lange, Schuss, Treffer. 2:1. Und bald die nächste Parade des SVL-Keepers. Und der nächste Treffer: was für ein Schuss des Kapitäns Nino Blazevic aus der Distanz! Ein super Aufsetzer. 3:1. Unterzahl SVL, Treffer Neukölln. 3:2. Kurz vor dem Ende des ersten Viertel, wieder der Kapitän, das 4:2. „Weiter so, Nino“, kommentiert Robert Kovacs diese Szene im SVL-Livestream.

Das zweite Viertel. Wieder gewinnt Zoran den Ball. Angriff Neukölln, aber Timo Filo klaut den Ball und macht das 5:2. Parade Max. Abpraller, Nino passt auf. Wieder ist der Ball beim SVL, Konter und Treffer, Zoran macht das 6:2. Überzahl SG, Angriff, guter Block SVL. Kein Treffer. Neukölln kommt nicht ins Spiel. Und wenn die SG mal einen guten Angriff spielt, dann ist fast immer der Ludwigsburger Nationaltorwart da.

Der Halbzeitpfiff, drei Minuten Pause. Eine recht komfortable Führung für Ludwigsburg. Aber Obacht, alle wissen: die SG-Spieler geben nie auf. Auch im Hinspiel vor zwei Wochen in Berlin lag Ludwigsburg deutlich vorne – und hat schließlich nur noch knapp mit 10:11 gewonnen. „Kämpfen bis zum Ende“, sagt der SVL-Betreuer Dieter Gscheidle.

Die zweite Hälfte. Das Anschwimmen geht diesmal an die SG, und Neukölln verkürzt auf 6:3. Foul SVL, Strafwurf SG, Parade, Max hält den Schuss. Stark! Treffer Andrei Covaci, 7:3. Und gleich nochmal Andrei, das 8:3. Top Angriff des SVL, aber auch eine top Parade des SG-Keepers. Überzahl SVL, Treffer SVL, Timo macht das 9:3. Die SG verkürzt auf 9:4. Überzahl, Auszeit und Angriff Neukölln. Timo passt auf und pflückt den Ball aus der Luft. Und Ende des Viertel.

Die letzten acht Minuten. Robert spricht im Stream von guten Reaktionen SVL. Los geht’s, Sergio holt den Ball. Überzahl SVL, Auszeit, Angriff Ludwigsburg. Treffer zum 10:4. Die Neuköllner sehen müde aus, können das Tempo der SVL-Spieler nicht immer mitgehen. Mit dem Gegenangriff fällt trotzdem der Anschlusstreffer. 10:5. Und gleich auch noch das 10:6. Ludwigsburg bringt den Gegner wieder zurück ins Spiel. Foul SVL, Strafwurf SG, nur ein Lattentreffer. Das 11:6 durch Andrei. Unterzahl SVL, Auszeit SG. 11:7. Neukölln gibt nicht auf, wie immer. Angriff SVL, Überzahl Ludwigsburg. Treffer Sergio. Das 12:7. Robert kommentiert bereits ein paar Minuten vor den Abpfiff: „Das Spiel ist vorbei. Jetzt spielen wir um Platz fünf.“ Unmittelbar vor dem Ende der Partie gelingt den Gästen noch ein Treffer, Endstand 12:8.

Strahlende Gesichter bei den Ludwigsburger Spielern. Alle sind happy, dass sie jetzt um Platz fünf spielen dürfen. Gleich am kommenden Samstag geht’s weiter, dann sind die White Sharks Hannover zu Gast im Ludwigsburger Freibad, die ihre Spiele gegen Krefeld gewonnen haben. Der SVL-U19-Nationalspieler Ivo Dzaja sagt: „Wir sind froh, dass wir gewonnen haben und breiten uns jetzt auf das nächste Spiel vor.“ Dieter Gscheidle spricht von „einem nie gefährdeten Sieg gegen Neukölln“ und lobt einen „starken Max im Tor – jetzt heißt es: vollen Fokus auf die Serie gegen die Sharks“.

Der Torwart erklärt nach dem Spiel: „Wir haben gut angefangen, vor allem ziemlich solide in der Verteidigung gearbeitet.“ Im dritten Viertel und am Anfang des letzen Viertel hätte das Team eigentlich „den Deckel schon zu machen müssen“. Am Ende habe Ludwigsburg aber „gut gewonnen und der Sieg war nie richtig gefährdet, trotzdem müssen wir die Phasen des Spiels analysieren in denen wir unkonzentriert gespielt haben“. Das sei  sehr wichtig für die kommenden Spiele gegen White Sharks.

Nino Blazevic freut sich, dass „wir gewonnen haben, mit ein paar Toren Vorsprung“. Das junge Ludwigsburger Team benötige aber mehr Zeit, um noch besser zu spielen. „Jetzt müssen wir uns sofort vorbereiten auf die White Sharks – und wieder gewinnen, egal mit wie vielen Toren Vorsprung.“ Der SVL-Trainer Raul de la Pena sagt: „Wir sind sehr glücklich – und müssen uns richtig vorbereiten auf Hannover.“

Der SVL-Vizepräsident Matthias Nagel spricht von „einem Pflichtsieg“, den die SVL-Männer souverän gestaltet hätten. Das erste von maximal drei Spielen gegen die Sharks werde am Samstag, 1. Juni, um 17.30 Uhr angepfiffen. Die Spiele zwei und eventuell drei würden dann am 8. und 9. Juni in Hannover ausgetragen. Das Team, das zweimal gewinnt, wird Fünfter. Das Ziel aller, sei klar: diesen Platzt fünf holen, der den Klassenerhalt und die Euro-Cup-Qualifikation sichern würde. Nagel: „Aber klar, das wird eine spannende Serie gegen Hannover.“


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