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StartSportBietigheim gastiert zum Saisonfinale beim TV Großwallstadt

Bietigheim gastiert zum Saisonfinale beim TV Großwallstadt

SportBietigheim gastiert zum Saisonfinale beim TV Großwallstadt

Am Samstag (18 Uhr) will das Team von SG-Chefcoach Iker Romero beim abstiegsbedrohten TV Großwallstadt die Saison versöhnlich mit zwei Punkten beenden und Rang 6 in der Abschlusstabelle der 2. Handball-Bundesliga sichern. Für den Gegner aus Unterfranken geht es dagegen um den Klassenverbleib.

Oft ist das Ende einer Saison auch verbunden mit Wehmut. Gleich sieben Bietigheimer Spieler werden am Samstag in Großwallstadt zum letzten Mal das Trikot der SG BBM tragen. Und klar ist, dass sich die Mannschaft von Trainer Iker Romero nach einer schwachen Vorstellung im letzten Heimspiel gegen den VfL Eintracht Hagen noch einmal von ihrer positiven Seite präsentieren will. Gegen den auswärtsstarken Aufsteiger lief in der EgeTrans Arena für die SG zuletzt hinten wie vorne wenig zusammen und so mussten die SG-Männer nach einem zwischenzeitlichen 12-Tore-Rückstand eine deutliche 28:35-Niederlage hinnehmen. Mit sieben Toren bester Mann auf dem Feld war der scheidende Rückraumrechte Tim Dahlhaus.

SG-Geschäftsführer Bastian Spahlinger entschuldigte den letzten Heimauftritt mit kräftezehrenden Englischen Wochen und verletzungsbedingten Ausfällen. Nicht zuletzt angesichts der brisanten Konstellation am 38. Spieltag mit dem Kampf zwischen Großwallstadt und Ferndorf um den Verbleib in der 2. Handball-Bundesliga wollen die SG-Männer sich nichts nachsagen lassen, noch einmal alles mobilisieren und in der Untermainhalle in Elsenfeld zwei Punkte holen. Allerdings müssen sie dabei auf Kapitän und Abwehrchef Paco Barthe verzichten, der wegen einer Schulterverletzung weiterhin ausfällt. Auch der Einsatz von Linkshänder Dominik Claus, der nach einer Verletzungspause gegen Hagen wieder auf der Bank saß, aber ohne Einsatzzeit blieb, ist erneut fraglich. Dennoch soll die Saison auf dem aktuellen sechsten Platz abgeschlossen werden. Ein Vorteil für dieses Vorhaben: Die Bietigheimer können im letzten Saisonspiel befreit aufspielen.

Ganz anders sieht das beim TV Großwallstadt, Ex-Verein von SG-Linksaußen Alexander Pfeifer, aus. Der Traditionsverein steht gehörig unter Druck und mit 28:46 Punkten nur wegen der besseren Tordifferenz vor TuS Ferndorf, der wiederum den letzten vakanten Rang in der Abstiegszone belegt und am Samstag beim bereits geretteten TSV Bayer Dormagen spielt. Für Bundesliga-Gründungsmitglied Großwallstadt geht es deshalb gegen Bietigheim, im Fernduell mit Ferndorf, nach einer Saison zum Vergessen um alles.

Es wäre aber gelogen, wenn man sagen würde, die Unterfranken hätten nicht alles versucht, um diese Situation zu vermeiden. So holte der TVG im März dieses Jahres Trainer Maik Handschke, der kurzfristig von seinem aktuellen Arbeitgeber, dem Luxemburgischen Handball-Verband, bis zum Saisonende ausgeliehen werden konnte und demnächst wohl dorthin zurückkehrt. Der frühere Kreisläufer löste Ex-SG-Trainer Ralf Bader ab, der im Hinspiel beim 29:24-Sieg der SG BBM noch für den TVG auf der Bank gesessen hatte.
Hervorzuheben sind Torhüter Jan-Steffen Minerva mit den ligaweit zweitmeisten Paraden in der aktuellen Spielzeit und Rückraumshooter Savvas Savvas, der mit 250 Toren einer der besten Torschützen der gesamten Liga ist und zur neuen Saison zum bereits feststehenden Aufsteiger ASV Hamm-Westfalen zurückkehren wird.

Eine ganz besondere Situation ergibt sich durch den Spielplan auch für Nikola Vlahovic: Das Bietigheimer Eigengewächs wechselt zur neuen Saison ausgerechnet zum TV Großwallstadt. So kann der Rückraumspieler im ungünstigsten Fall dazu beitragen, dass sein neuer Club absteigt.


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