WHS: Thomas Zahlmann neues Mitglied der Geschäftsführung

0

Thomas Zahlmann (54) wird ab 1. Juli 2025 neuer Geschäftsführer der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) neben Marcus Ziemer (56), der bereits seit 2014 Mitglied der Geschäftsführung der WHS ist.

Thomas Zahlmann war bislang Geschäftsführer der Projektmanagement GmbH und der Engineering GmbH der Pandion AG, Köln. Zuvor war er Bereichsleiter Projektentwicklung und Neubau bei der Vonovia SE in Bochum. Er folgt auf Jörg Tigges (59), der seit 1. Mai 2024 interimsweise Geschäftsführer der WHS war. Jörg Tigges wird ab dem 1. Juli als Abteilungsleiter unter anderem wieder im technischen Gebäudemanagement der WHS tätig sein.

Die Geschäftsführung der WHS besteht ab dem 1. Juli 2025 aus Thomas Zahlmann und Marcus Ziemer (56). Bernd Hertweck, Geschäftsfeldleiter Wohnen der W&W-Gruppe und Vorstandschef der Bausparkasse Wüstenrot: „Ich freue mich, dass wir mit Thomas Zahlmann einen renommierten Experten insbesondere für anstehende große Bauprojekte gefunden haben. Ich danke Jörg Tigges, dass dieser sich bereit erklärt hatte, in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten vorübergehend für die WHS als Geschäftsführer tätig zu sein. Alle verfolgten Wünsche ich für ihre weitere Tätigkeit viel Erfolg.“


Mercedes-Benz Werk Stuttgart-Untertürkheim stellt die Weichen für die Zukunft

0

Produktion elektrischer Antriebskomponenten für den neuen CLA

  • Erfolgreicher Hochlauf: Elektrische Antriebseinheiten und Achsen aus Untertürkheim versorgen die Produktion des neuen CLA im Werk Rastatt
  • Tradition und Innovation: Fertigung und Montage der neuen Komponenten sind eine wichtige Ergänzung zum antriebsflexiblen Produktionsportfolio des Traditionsstandorts
  • Neue Betriebsvereinbarung: Produktionsumfänge für das zukünftige Top-End Segment stärken das Werk als Kompetenzzentrum für Antriebstechnologien

Stuttgart-Untertürkheim.| Das Mercedes-Benz Werk Stuttgart-Untertürkheim geht weitere Schritte in der Transformation. Mit der Fertigung und Montage von elektrischen Antriebseinheiten und Achsen für den neuen CLA ergänzt der mehr als 120 Jahre alte Traditionsstandort mit seinen Werkteilen Mettingen und Hedelfingen sein antriebsflexibles Produktionsportfolio. Stuttgart-Untertürkheim versorgt das Werk Rastatt, in dem zunächst der neue elektrische CLA vom Band läuft. Rohbau-Komponenten, Struktur- und Karosserieteile stammen aus Kuppenheim und die Batterien aus Kamenz.

Unternehmensleitung und Betriebsrat haben zudem in einer neuen Betriebsvereinbarung Stuttgart-Untertürkheim als einen der Produktionsstandorte für Antriebsumfänge des künftigen Top-End Segments festgelegt und damit weitere wichtige Weichen für die Zukunft des Werks gestellt. Zugleich haben sich Unternehmens- und Arbeitnehmerseite auf Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit verständigt. Produkte und Komponenten für batterieelektrische sowie elektrifizierte verbrennungsmotorische Antriebe sollen künftig in Untertürkheim produziert werden. Die neuen Produktionsumfänge stärken die Rolle des Standorts als Kompetenzzentrum für Antriebstechnologien im globalen Mercedes-Benz Produktionsnetzwerk.

„Stuttgart-Untertürkheim verkörpert den Antrieb von Mercedes-Benz. Der Standort steht auch für seine Antriebsflexibilität. Mit der Produktion von Komponenten für den neuen CLA untermauert er seine Rolle im globalen Mercedes-Benz Powertrain-Produktionsverbund. Mit neuen, zukunftsfähigen High-Tech-Produkten ist Untertürkheim bereit, seine über 120-jährige Erfolgsgeschichte weiter fortzuschreiben.” So Jörg Burzer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, verantwortlich für Produktion, Qualität und Supply Chain Management.

Die elektrische Antriebseinheit für den neuen CLA wurde bei Mercedes-Benz intern entwickelt. Eine Antriebseinheit besteht im Wesentlichen aus drei Subsystemen: einem Elektromotor, einer Leistungselektronik und dem Getriebeteil zur Kraftübertragung. Der kraftübertragende Radsatz und weitere Komponenten wie die Steuerung werden in Untertürkheim, Mettingen und Hedelfingen gefertigt. Die Montage der genannten Bauteile zu einem Gesamtsystem findet im Werk Untertürkheim statt. Mettingen verantwortet zudem die Montage der elektrischen Achsen für den CLA, die als Gesamtsystem an das Werk Rastatt geliefert werden.

Die Fertigung und Montage der elektrischen Antriebseinheiten ist hochkomplex und erfordert eine Vielzahl von Produktionsschritten. Allein die Montagelinie für die elektrischen Antriebseinheiten im Werk Untertürkheim umfasst rund 10.000 qm, ist etwa 1.000 Meter lang und besteht aus mehr als 200 manuellen und automatisierten Prozessen. In den Produktionsbereichen im Werk Stuttgart-Untertürkheim arbeiten ausschließlich Mitarbeitende, die zuvor in anderen Bereichen des Standorts tätig waren. Die Basis für diese zukunftsfähigen Arbeitsplätze bildete ein umfangreiches Qualifizierungs- und Umschulungsprogramm. Die Montagehalle 141 befindet sich mitten auf dem Werksgelände und blickt auf eine lange Historie zurück. Schon rund ein viertel Jahrhundert lang wurden in der Halle verschiedenste Motoren montiert. Sie wurde für die Produktion der Antriebseinheiten umfangreich umgebaut. Das Werk ist vollständig in MO360, das digitale Produktions-Ökosystem von Mercedes-Benz, integriert und dank der MO360 Data Platform mit dem Produktionsverbund vernetzt. Dies gewährleistet unter anderem die lückenlose Nachvollziehbarkeit jeder Komponente, einschließlich aller Produktionsdaten. Die Produktion in Stuttgart-Untertürkheim erfolgt wie an allen eigenen Standorten des Mercedes-Benz Produktionsnetzwerks bilanziell CO2-neutral[1].

Tradition und Innovation: Kompetenzzentrum für Antriebstechnologien

Der Standort Stuttgart-Untertürkheim, der im Jahr 2024 sein 120-jähriges Bestehen feierte, erstreckt sich über mehrere Werkteile im Stuttgarter Raum entlang des Neckartals. Mehr als 2 Millionen Produkte – Motoren, Getriebe, Achsen, Komponenten und Batterien – verlassen das Werk jedes Jahr, um in den verschiedensten Fahrzeugen in Produktionsstätten auf drei Kontinenten verbaut zu werden. Forschung und Entwicklung von Antriebstechnologien sind maßgeblicher Bestandteil des Standorts. Der 2024 eröffnete Mercedes-Benz eCampus, Kompetenzzentrum zur Entwicklung von Zellen und Batterien für die künftigen Elektrofahrzeuge der Marke mit dem Stern, markiert für den Standort einen wichtigen Meilenstein in der Transformation zur Elektromobilität. Auch der zentrale Van-Bereich und dessen Forschung und Entwicklung ist in Untertürkheim angesiedelt. Untertürkheim ist zudem Sitz der Mercedes-Benz Group AG Konzernzentrale. Insgesamt sind rund 23.000 Mitarbeitende am Standort beschäftigt – 13.500 davon in Produktionsbereichen.

„Seit 120 Jahren steht der Standort Untertürkheim für Kompetenz, technologische Exzellenz und kontinuierliche Weiterentwicklung. Hier vereinen sich Erfahrung und Know-how aus beiden Antriebswelten – ein klares Zeichen für die Wandlungsfähigkeit und strategische Bedeutung des Standorts. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Mobilität.“ Falk Pruscha, Standortverantwortlicher des Mercedes-Benz Werks Untertürkheim

“Untertürkheim ist und bleibt das Leitwerk für Antriebstechnologien. Die elektrischen Antriebseinheiten für den CLA gehören genauso hierher wie die neuen Produkte für unser Top-End-Segment.
Das Herz des Automobils kommt aus Untertürkheim – das ist unsere beständige Tradition und unser Versprechen für die Zukunft und kommende Generationen. Die neue Betriebsvereinbarung unterstreicht die Bedeutung von Untertürkheim als zentralen Produktionsstandort für unsere innovativen Antriebstechnologien.” Michael Häberle, Vorsitzender des Betriebsrats am Standort Untertürkheim und stellvertretender Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Mercedes-Benz Group AG

Powertrain-Produktionsverbund für das Entry-Segment

Der Untertürkheimer Werkteil Brühl wird künftig ebenfalls Batterien dieser Generation montieren. Nach dem sukzessiven Hochlauf wird die Beijing Benz Automotive Co., Ltd (BBAC) künftig den CLA, inklusive der Batterien und elektrischen Antriebseinheiten, für den chinesischen Markt bauen. Im Produktionsverbund mit dem ungarischen Mercedes-Benz Werk Kecskemét werden nach dem Start der CLA-Produktion weitere Modelle der neuen Fahrzeugfamilie folgen. Die Batterien für die Produktion in Kecskemét stammen aus der eigenen Batteriefabrik. Die elektrischen Antriebseinheiten dafür kommen aus dem Tochterwerk im rumänischen Sebes.

[1] Bilanziell CO2-neutral bedeutet, dass nicht vermiedene oder reduzierte CO2-Emissionen bei Mercedes-Benz durch zertifizierte Ausgleichsprojekte kompensiert werden.


Gemeinsam gegen die Hitze

0

Stuttgart stellt umfassenden Aktionsplan zum Schutz der Bevölkerung vor

Stuttgart.| Stuttgart rüstet sich für heiße Tage: Ein umfassender Hitzeaktionsplan informiert und motiviert, sich vor den gesundheitlichen Folgen extremer Temperaturen besser zu schützen und zeigt auf, wie sich die Landeshauptstadt Stuttgart möglichst hitzeresilient aufstellen kann. Die Verwaltung stellte den Plan am Montag, 30. Juni, im Ausschuss für Soziales und Gesundheit vor.

Die Bürgermeisterin für Soziales, Gesundheit und Integration, Dr. Alexandra Sußmann, betonte: „Hitzeschutz wird immer mehr zur sozialen Frage. Unser Aktionsplan trägt dazu bei, dass in Stuttgart alle gut durch heiße Tage kommen. Er bietet Unterstützung, wo sie gebraucht wird. Ob ältere Menschen, kleine Kinder oder Menschen mit Vorerkrankungen – wir nehmen die in den Blick, die zunehmenden Hitzewellen am meisten ausgeliefert sind. Das ist konkrete Für- und Vorsorge.“

Prof. Dr. Stefan Ehehalt, Leiter des Gesundheitsamts, hebt hervor: „Die mittel- und langfristigen Folgen von Hitze sind gravierender als die einer Krankheitswelle. Anders als gegen Viren gibt es keine Impfung. Dennoch sind wir nicht schutzlos ausgeliefert. Das macht der Plan deutlich. Wir haben dafür das Fachwissen vieler Verwaltungsbereiche zusammengeführt. So können wir die Bevölkerung rechtzeitig informieren und gezielt unterstützen, um gesundheitliche Risiken durch Hitze zu minimieren.“

Im Mittelpunkt des Hitzeaktionsplans stehen umfassende Informationen und gezielte Aufklärung, damit die Bürgerinnen und Bürger ihren eigenen Schutz vor Hitze aktiv verbessern können. Darüber hinaus setzt die Stadt auf konkrete Maßnahmen zur Hitzeanpassung und Prävention im öffentlichen Raum.

So ist dieser Tage auf dem Erwin‐Schoettle‐Platz der 115. öffentliche Trinkbrunnen in Betrieb gegangen. Eine Online-Karte der kühlen Orte zeigt, wo sich Plätze zur Erholung finden: zum Beispiel Stadtteilbibliotheken, Spielplätze, Grünanlagen und Gewässer. Dazu kommen Geheimtipps aus der Bürgerschaft.

Die Verwaltung stärkt gleichzeitig die Gesundheits- und Sozialsysteme, um insbesondere gefährdete Gruppen während Hitzeperioden bestmöglich zu unterstützen und die Versorgungssicherheit auch bei extremen Wetterlagen zu gewährleisten.

Das Amt für Umweltschutz wies bereits Anfang des Monats darauf hin, dass Stuttgart im vergangenen Jahrzehnt durchschnittlich 85 Sommertage (ab 25 °C), 29 Heiße Tage (ab 30 °C) und 4 Wüstentage (ab 35 °C) pro Jahr zählte. In den letzten drei Jahren stiegen diese

Werte weiter an: Im Mittel wurden 95 Sommertage, 33 Heiße Tage und 5 Wüstentage pro Jahr verzeichnet. Auch die Zahl der Tropischen Nächte – also Nächte mit Temperaturen über 20 Grad Celsius – zeigt eine steigende Tendenz: Im Mittel gab es 10 tropische Nächte pro Jahr im vergangenen Jahrzehnt, in den letzten drei Jahren bereits 11. Neben der Zunahme von Hitzewellen ist auch eine Temperaturerhöhung während der Hitzewellen selbst zu beobachten – im Vergleich zu den Temperaturen bisher bekannter Hitzewellen.

Der Hitzeaktionsplan greift diese Entwicklung auf. Er ist Teil einer mittel- und langfristigen Strategie, mit der Stuttgart seine Widerstandskraft gegen die Folgen des Klimawandels systematisch stärken will. Der Plan wird laufend fortgeschrieben und an neue wissenschaftliche Erkenntnisse sowie praktische Erfahrungen angepasst, um den Schutz der Bevölkerung kontinuierlich zu verbessern.

Der vollständige Hitzeaktionsplan sowie weiterführende Informationen sind abrufbar unter: www.stuttgart.de/hitze


Polizei-Report Stuttgart | Woche 27

Quelle: ots

Stuttgart-Mitte: Versuchtes Tötungsdelikt – Tatverdächtiger festgenommen
Aus bislang nicht bekannten Gründen kam es am Samstag (05.07.2025) gegen 17.00 Uhr an der Leonhardskirche zu einem heftigen Streit zwischen zwei 46 und 54 Jahre alten Männern. Dabei wurde dem 54-Jährigen von seinem Kontrahenten mit einem spitzen Gegenstand eine stark blutende Wunde am Hals zugefügt. Nachdem Zeugen per Notruf die Polizei alarmiert hatten, konnte der Verletzte aufgrund der deutlich sichtbaren Blutspur in der Katharinenstraße entdeckt werden. Er wurde nach Erstversorgung durch Polizeibeamte und Angehörige des Rettungsdienstes in eine Klinik verbracht und dort stationär aufgenommen. Anhand der Täterbeschreibung konnte der Tatverdächtige unweit des Tatortes festgenommen werden. Der 46 Jahre alte Rumäne wird am 06.07.2025 auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt.

Stuttgart-Nord: Polizeibeamte angegriffen – zwei Beamte verletzt
Ein polizeibekannter 33 Jahre alter Mann widersetzte sich am Samstagnachmittag (05.07.2025) gegen 16.00 Uhr seiner Festnahme und verletzte hierbei eine 28 Jahre alte Polizeibeamtin und einen 40 Jahre alten Beamten. Der 33-Jährige hatte sich zuvor am U-Halt Milchhof auf die Gleise vor eine Stadtbahn gesetzt und diese an der Weiterfahrt gehindert. Beim Eintreffen der alarmierten Beamten stand er auf und ging mit Steinen in der Hand auf diese los. Bei der anschließenden Festnahme leistete er erheblichen Widerstand, weshalb Pfefferspray und der Schlagstock eingesetzt werden mussten. Dennoch versuchte der Mann, der Beamtin die Pistole aus dem Holster zu reißen, was aber verhindert werden konnte. Erst mit Hilfe eines 35 Jahre alten Passanten konnte der 33-Jährige schließlich überwältigt werden. Er wurde im Anschluss in eine psychiatrische Einrichtung eingeliefert. Die Polizeibeamtin und der Beamte erlitten leichte Verletzungen, wobei der 40-jährige Beamte dennoch seinen Dienst vorzeitig beenden musste.
Zeugen des Geschehens werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903200 mit dem Polizeirevier 2 Willy-Brand-Straße in Verbindung zu setzen.

Stuttgart-Ost: 14-Jährigen ausgeraubt – Zeugen gesucht
Mehrere Unbekannte haben am Samstagabend (05.07.2025) am Alfred-Lörcher-Weg einen 14-Jähringen ausgeraubt. Der Geschädigte war gegen 22:45 Uhr mit einem Begleiter auf der Uhlandshöhe beim dortigen Basketball Platz unterwegs, als er von einer sieben- bis zehnköpfigen Gruppe Jugendlicher umringt und festgehalten wurde. Unter Gewaltandrohung wurde er durchsucht und sein Mobiltelefon, Kopfhörer und eine Sonnenbrille entwendet. Die Täter wurden als 175 cm groß und schwarz gekleidet beschrieben werden. Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer +4971189905778 in Verbindung zu setzen.

Stuttgart-Möhringen: Mutmaßlich betrunkener Autofahrer gefährdet Mercedesfahrer – Zeugen gesucht
Durch Polizeibeamte wurde beobachtet, wie ein 38 Jahre alter Autofahrer in der Nacht auf Sonntag (06.07.2025) möglicherweise einen anderen Autofahrer gefährdet hat. Der 38 Jahre alte Mann fuhr gegen 24:00 Uhr mit seinem Renault von der Sigmaringer Straße in den dortigen Kreisverkehr Sigmaringer Straße/Plieninger Straße/Rembrandtstraße und nahm dabei einem vorfahrtsberechtigen Fahrzeug, vermutlich ein silberfarbener Mercedes, die Vorfahrt. Bei der Kontrolle des 38-Jähringen wurde eine mutmaßliche Alkoholeinwirkung festgestellt. Er musste eine Blutprobe abgeben und die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein. Zeugen, insbesondere der Fahrer des silbernen Mercedes, werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903400 beim Polizeirevier 4 Balinger Straße zu melden.

Stuttgart-Süd: Pärchen geschlagen und bestohlen – Zeugen gesucht
Unbekannte haben in der Nacht zum Samstag (05.07.2025) ein Pärchen auf der Karlshöhe bestohlen und geschlagen. Das Pärchen im Alter von 16 Jahren hielt sich gegen 01.45 Uhr im Biergarten auf, als ein Täter die neben dem Mädchen stehende Handtasche entwendete. Als die Geschädigte den Diebstahl bemerkte und die Tasche zurückforderte, wurde sie von dem Dieb mittels Faustschlägen ins Gesicht angegriffen. Ihr Partner versuchte ihr zu helfen und wurde daraufhin von einer etwa 15-köpfigen Gruppe ebenfalls mit Faustschlägen traktiert. Die Täter konnten anschließend mit dem Diebesgut flüchten. Der Haupttäter soll etwa 18 Jahre alt, dunkelhäutig, etwa 2 Meter groß und muskulös gewesen sein. Er war mit einem schwarzen T-Shirt, einer grauen Jogginghose und einem schwarzen Basecap bekleidet. Ein weiterer Täter wurde als ebenfalls etwa 18 Jahre alt, hellhäutig mit einem Mittelscheitel beschrieben. Er soll ein Paris-Saint-Germain-T-Shirt getragen haben. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Ost: Auto in Brand geraten
Mutmaßlich aufgrund eines technischen Defekts ist am Freitag (04.07.2025) ein Ford in Brand geraten. Eine 30 Jahre alte Frau fuhr gegen 12.40 Uhr mit ihrem Oldtimer in der Heidehofstraße, als das Fahrzeug auf Höhe der Bushaltestelle plötzlich in Brand geriet. Sie stellte das Fahrzeug am Fahrbahnrand ab und verließ mit ihrem 32 Jahre alten Beifahrer unverletzt das Fahrzeug. Kurz darauf stand das Auto in Vollbrand und die alarmierte Feuerwehr löschte den Brand. Während der Löscharbeiten war die Fahrbahn in beide Richtungen gesperrt. Der entstandene Schaden am Fahrzeug wird auf zirka 20.000 Euro geschätzt.

Stuttgart-Mitte: Bei Auseinandersetzung lebensgefährlich verletzt – Zeugen gesucht
Ein 45 Jahre alter Mann hat sich am Donnerstag (03.07.2025) bei einer Auseinandersetzung an der Konrad-Adenauer-Straße lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Der Mann befand sich gegen 21.20 Uhr am Stadtpalais, als er mit einem 46-Jährigen in eine verbale Auseinandersetzung geriet, die handgreiflich wurde. Im weiteren Verlauf mischte sich ein weiterer bislang unbekannter Täter in die Auseinandersetzung ein. Dabei stürzte der 45-Jährige und zog sich lebensgefährliche Kopfverletzungen zu. Alarmierte Rettungskräfte stellten zudem eine Stichwunde im Halsbereich des 45-Jährigen fest und brachten ihn in ein Krankenhaus. Zwischenzeitlich befindet sich der 45-Jährige außer Lebensgefahr. Beamte nahmen den 46-Jährigen in Tatortnähe fest. Der zweite Täter flüchtete unerkannt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten die Beamten den 46-Jährigen wieder auf freien Fuß. Der flüchtige Tatverdächtige war etwa 30 Jahre alt und hatte einen dunkleren Hauttyp. Er hatte eine sportliche Figur, kurze, dunkle Haare und trug einen Dreitagebart. Bekleidet war er mit einem grünen oder hellen T-Shirt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 an die Kriminalpolizei zu wenden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Fahrradstraße überwacht – Zahlreiche Verstöße festgestellt
Polizeibeamte haben am Donnerstagmorgen (03.07.2025) in den Straßen Bahnhof- und Eisenbahnstraße Verkehrskontrollen durchgeführt und ihr Augenmerk insbesondere auf den Durchgangsverkehr in der neu eingerichteten Fahrradstraße gelegt. Die Beamten kontrollierten in der Zeit von 08.50 Uhr bis 09.50 Uhr insgesamt 53 Autos und 76 Personen. Hierbei stellten die Beamten 51 Verstöße wegen des verbotswidrigen Befahrens der Fahrradstraße fest.

Stuttgart-Obertürkheim: Dachstuhlbrand
Aus unbekannter Ursache ist in der Nacht zum Donnerstag (03.07.2025) in einem Gebäude an der Asangstraße ein Feuer ausgebrochen. Ein Anwohner entdeckte den Brand gegen 00.20 Uhr und setzte einen Notruf ab. Beim Eintreffen der Beamten schlugen bereits Flammen aus dem Dachgeschoss. Das Gebäude ist derzeit unbewohnt und wird saniert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache übernommen. Der Schaden kann bislang noch nicht beziffert werden.

Stuttgart-West: Pedelec-Fahrer bei Zusammenstoß mit Stadtbahn leicht verletzt – Zeugen gesucht
Ein 58 Jahre alter Pedelec-Fahrer hat sich am Mittwoch (02.07.2025) beim Zusammenstoß mit einer Stadtbahn in der Schloßstraße leichte Verletzungen zugezogen. Der 58-Jährige fuhr kurz vor 19.00 Uhr mit seinem Zweirad in der Büchsenstraße Richtung Leuschnerstraße. Beim Überqueren der Schloßstraße stieß er mit einer Stadtbahn der Linie U1 zusammen, die in Richtung Berliner Platz unterwegs war. Rettungskräfte kümmerten sich um den Verletzten und brachten ihn vorsorglich in ein Krankenhaus. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

Stuttgart-Vaihingen: Drehmaschine in Brand geraten – Vier Arbeiter leicht verletzt
Aus unbekannter Ursache ist am späten Mittwochabend (02.07.2025) in einem Betrieb an der Straße Untere Waldplätze eine Drehmaschine in Brand geraten. Das Feuer brach gegen 23.10 Uhr aus und griff auf eine weitere Maschine sowie die Lüftungsanlage über. Vier Arbeiter erlitten dabei leichte Verletzungen, zwei von ihnen kamen vorsorglich in ein Krankenhaus. Der entstandene Schaden beträgt ersten Schätzungen zufolge mehrere 100.000 Euro. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an.

Stuttgart-Vaihingen: Drehmaschine in Brand geraten – Vier Arbeiter leicht verletzt
Aus unbekannter Ursache ist am späten Mittwochabend (02.07.2025) in einem Betrieb an der Straße Untere Waldplätze eine Drehmaschine in Brand geraten. Das Feuer brach gegen 23.10 Uhr aus und griff auf eine weitere Maschine sowie die Lüftungsanlage über. Vier Arbeiter erlitten dabei leichte Verletzungen, zwei von ihnen kamen vorsorglich in ein Krankenhaus. Der entstandene Schaden beträgt mehrere 10.000 Euro. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an.

Stuttgart-Feuerbach: Mit Stadtbahn zusammen gestoßen – Zeugen gesucht
Eine 68 Jahre alte Frau ist am Mittwoch (02.07.2025) mit einer Stadtbahn der Linie U6 an der Kreuzung Weilimdorfer Straße, Föhrichstraße zusammengestoßen. Die Frau war gegen 12.25 Uhr mit ihrem Mercedes in der Weilimdorfer Straße unterwegs. An der Kreuzung zur Föhrichstraße beabsichtige sie nach links abzubiegen. Im Kreuzungsbereich stieß sie mit der Stadtbahn zusammen, die Richtung Giebel fuhr. Hierbei zog sich die 68-Jährige leichte Verletzungen zu. Rettungskräfte kümmerten sich um die Frau und brachten sie in ein Krankenhaus. Der Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von rund 45.000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

Stuttgart-Stammheim: Bei Verkehrskontrolle Kokain gefunden – Tatverdächtigen festgenommen
Polizeibeamte haben am Dienstag (01.07.2025) einen 33 Jahre alten Mann an der Ludwigsburger Straße festgenommen, der im Verdacht steht, unerlaubt mit Kokain gehandelt zu haben. Die Beamten kontrollierten gegen 11.15 Uhr einen Mercedes, den der 33-Jährige lenkte. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges fanden und beschlagnahmten die Beamten zirka 200 Gramm Kokain und rund 5.000 Euro. Der Fahrer steht zudem im Verdacht, ohne Führerschein unterwegs gewesen zu sein. Die Beamten nahmen den Mann mit italienischer Staatsangehörigkeit fest. Er wird im Laufe des Mittwochs (02.05.2025) auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt.

Stuttgart-Plieningen: Vor Kindern onaniert – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Mann hat sich am Dienstagmittag (01.07.2025) im Bereich des Hagebuttenweg vor zwei achtjährigen Mädchen entblößt. Die beiden Kinder befanden sich gegen 12.55 Uhr im Bereich der Unterführung der Mittleren Filderstraße und sahen einen Mann, der onanierte. Er begab sich hinter ein Gebäude und manipulierte weiter an seinem Glied. Danach entfernte sich der Unbekannte Richtung Maurenstraße. Der Mann war etwa 60 Jahre alt und hatte eine etwas kräftigere Statur. Er hatte kurze, wellige und leicht gräuliche Haare. Bekleidet war er mit einem schwarzen T-Shirt und einer kurzen, schwarzen Hose mit vielen Taschen. Er trug eine blaue Mütze mit Schild und Sonnenschutz. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: Kind von Unbekanntem in Stadtbahn unsittlich berührt – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Mann hat am Dienstagnachmittag (02.07.2025) in einer Stadtbahn ein Kind im Vorschulalter in den Intimbereich gefasst. Das Mädchen saß gegen 17.20 Uhr in der Stadtbahnlinie U15 Richtung Ruhbank in einer Vierersitzgruppe. Zeugen stiegen an der Haltestelle Friedrichswahl ein und beobachteten, wie ein Mann sich neben das Mädchen setzte, dieses berührte und ihr in den Intimbereich fasste. Am Hauptbahnhof stieg das Mädchen und der Unbekannte aus. Der Mann war zirka 40 Jahre alt und hatte ein Tattoo am Oberarm. Er hatte kurze, braune Haare. Bekleidet war er mit einer schwarzen Jogginghose und einem bunten Oberteil. Zeugen, insbesondere eine Frau, die den Unbekannten ansprach, werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: Kleidung und Wertgegenstände geraubt – Zeugen gesucht
Ein Unbekannter hat am frühen Dienstagmorgen (01.07.2025) in den Anlagen des mittleren Schlossgartens einen 57 Jahre alten Mann ausgeraubt. Der 57-Jährige lernte den Unbekannten in der Klett-Passage kennen und die beiden begaben sich gemeinsam gegen 5.10 Uhr in den Schlossgarten. Hier begann der Unbekannte, den 57-Jährigen zu würgen und raubte anschließend seine Bekleidung, Tasche, Handy und seinen Geldbeutel. Der Unbekannte war zirka 30 bis 35 Jahre alt und etwa 170 bis 175 Zentimeter groß. Er hatte einen dunklen Teint, einen Dreitagebart und war schlank. Sein Erscheinungsbild war gepflegt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: Prüfpersonal geschlagen – Tatverdächtige vorläufig festgenommen
Polizeibeamte haben am Montag (30.06.2025) eine 28 Jahre alte Frau vorläufig festgenommen, die im Verdacht steht, ohne Fahrschein gefahren und sich gegen das Festhalten durch das Prüfpersonal gewehrt zu haben. Mitarbeiter des Prüfpersonals kontrollierten die 28-Jährige in der U1 an der Haltestelle Stöckach und stellten fest, dass die Frau keinen gültigen Fahrschein hat. An der Haltestelle Neckartor versuchte die Frau, die Bahn zu verlassen. Als das Prüfpersonal dies verhinderte, schlug die Tatverdächtige eine Prüferin und verletzte sie leicht. Am Hauptbahnhof kam der Sicherheitsdienst hinzu und übergab die 28-Jährige den alarmierten Beamten. Die Tatverdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Stuttgart: Polizeilicher Schusswaffengebrauch 
In Stuttgart kam es in der Nacht von Montag auf Dienstag (1. Juli 2025) im Rahmen eines Polizeieinsatzes zu einem Schusswaffengebrauch, in dessen Folge ein Mann verstarb.
Gegen 2:00 Uhr waren Einsatzkräfte zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern in eine Gaststätte in der Ostendstraße gerufen worden. Dabei verletzte nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ein 18-jähriger Algerier einen 29-jährigen ebenfalls algerischen Staatsangehörigen mit einem scharfen Gegenstand schwer am Hals und flüchtete zunächst. Hinzugerufene Polizei- und Rettungskräfte versorgten den Schwerverletzten, der zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus verbracht wurde.
Der 18-Jährige wurde kurz darauf im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen in Tatortnähe in einem Hinterhof durch einen Polizeibeamten gestellt. Im weiteren Verlauf gab der Beamte einen Schuss ab, der den Mann im Oberkörperbereich traf. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der Mann noch vor Ort.
Der genaue Ablauf des Geschehens ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Stuttgart wird die Sachbearbeitung bezüglich der Hintergründe des Streits und des versuchten Tötungsdelikts durch das Polizeipräsidium Stuttgart übernommen. Die Ermittlungen zum polizeilichen Schusswaffengebrauchs werden durch das Landeskriminalamt Baden-Württemberg geführt.
Über diese Pressemitteilung hinausgehende Informationen können aufgrund der laufenden Ermittlungen derzeit nicht mitgeteilt werden.

Stuttgart-Ost: Nach sexueller Belästigung – 26-Jährigen vorläufig festgenommen
Polizeibeamte haben am Montag (30.06.2025) einen 26 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, eine 45-jährige Frau sexuell belästigt zu haben. Die 45-Jährige befand sich gegen 11.30 Uhr im Bereich der Boslerstraße, als sich der 26-Jährige ihr näherte, sie gegen ihren Willen küsste und unsittlich berührte. Alarmierte Beamte fahndeten nach dem Mann und nahmen ihn im Bereich der Haußmannstraße vorläufig fest. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen setzten sie ihn wieder auf freien Fuß.

Stuttgart-West: Radfahrerin bei Unfall schwerverletzt
Eine 40 Jahre alte Fahrradfahrerin hat sich bei einem Verkehrsunfall am Montag (30.06.2025) in der Johannesstraße schwere Verletzungen zugezogen. Ein 36 Jahre alter Fahrer eines Skoda fuhr gegen 09.15 Uhr in der Johannesstraße. An der Kreuzung zur Breitscheidstraße beabsichtigte er nach links abzubiegen und stieß mit der entgegenkommenden Fahrradfahrerin zusammen. Rettungskräfte brachten die schwerverletzte Frau in ein Krankenhaus. Es entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro.

Stuttgart-Plieningen: Exhibitionist im Botanischen Garten – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Mann hat am frühen Sonntagmorgen (29.06.2025) im Botanischen Garten vor einer jungen Frau an seinem Glied manipuliert. Die 17-Jährige befand sich gegen 01.55 Uhr auf Höhe eines Zugangs, als sie den unbekannten Mann bemerkte, der an seinem Glied manipulierte. Der Unbekannte war sehr schlank. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

A8/81 Denkendorf bis Stuttgart: Zeugen gesucht – BMW-Fahrer nötigt andere Verkehrsteilnehmende
Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg sucht Zeugen, die am Samstag (28.06.2025) auf den Bundesautobahnen 8 und 81 zwischen Denkendorf und Stuttgart-Zuffenhausen die Fahrweise eines BMW, Typ X 5 beobachtete haben, der andere Verkehrsteilnehmende genötigt haben soll. Gegen 18.40 Uhr hatte ein 28 Jahre alte Opel-Lenker die Polizei alarmiert, nachdem er zuvor auf der Strecke der BAB 8 zwischen Denkendorf und dem Autobahndreieck Leonberg und anschließend auf der BAB 81 bis zur Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen mehrfach von dem 34 Jahre alten Fahrer eines BMW X5 genötigt worden sei. Dieser habe ihn wie auch andere Verkehrsteilnehmende durch dichtes Auffahren, indem er drängelte, rechts überholte und auch schneller als erlaubt gefahren sei, genötigt. Der Opel-Fahrer und der BMW-Lenker konnten durch eine Streifenwagenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg letztlich im Bereich der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen festgestellt und anschließend einer Kontrolle unterzogen werden. Hierbei warf der BMW-Fahrer dem Opel-Lenker vor, ihn verfolgt und durch eine Geste bedroht zu haben. Die Polizei nahm die Ermittlungen unter anderem wegen Nötigung auf. Zeugen und mögliche weitere Geschädigte, die durch die Fahrweise des BMW-Lenkers gefährdet oder ebenfalls genötigt wurden, melden sich unter Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail: [email protected].


Polizei-Report Kreis Esslingen | Woche 27

Quelle: ots

Neckartenzlingen: Kellerbrand
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind am Samstagmorgen zu einem Kellerbrand in die Metzinger Straße ausgerückt. Dort kam es nach derzeitigem Ermittlungsstand gegen 08.55 Uhr vermutlich aufgrund eines technischen Defektes im Bereich der Heizungsanlage in einem Kellerraum des Mehrfamilienhauses zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung. Ein Ausbreiten des Feuers konnte durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden. Die anwesenden Hausbewohner wurden evakuiert und konnten nach Abschluss der Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf circa 12.000 Euro.

Kirchheim unter Teck: Frittieröl in Brand geraten
Glimpflich ausgegangen ist der Brand eines Kochtopfs am Samstagmittag in der Stuttgarter Straße in Ötlingen. Gegen 13.40 Uhr kam es beim Frittieren von Gemüse zur Entzündung des verwendeten Öls, wodurch die Dunstabzugshaube in Brand geriet. Beim Eintreffen der Feuerwehr, die mit sieben Fahrzeugen und 36 Einsatzkräften vor Ort kam, waren die Flammen bereits abgelöscht. Die Hausbesitzerin erlitt leichte Brandverletzungen, konnte nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst jedoch zu Hause verbleiben. Der Sachschaden an der Dunstabzugshaube wird auf etwa 250 Euro geschätzt.

Esslingen: Passanten angegriffen
Zwei Passanten sind am Samstagnachmittag in der Bahnhofstraße von einem betrunkenen Mann angegangen worden. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden die Geschädigten gegen 16 Uhr von dem 41-Jährigen beleidigt und verbal bedroht. Darüber hinaus würgte der Beschuldigte einen der Beiden kurzzeitig und schlug dem anderen gegen den Kopf. Der Aggressor konnte nach Verständigung der Polizei in Tatortnähe von einer Polizeistreife angetroffen werden. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde dem renitenten 41-Jährigen ein Platzverweis erteilt. Nachdem er aber ankündigte diesem keine Folge zu leisten, wurde der Mann in Gewahrsam genommen und musste die Nacht in der Zelle verbringen.

Wendlingen: Brand von Gartenhütte
Zum Brand einer Gartenhütte sind Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Samstagnachmittag in die Wehrstraße ausgerückt. Gegen 17 Uhr wählten mehrere Zeugen den Notruf, nachdem sie den Brand bemerkt hatten. Die Feuerwehr rückte daraufhin mit sieben Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften aus und löschte die in Vollbrand stehende Gartenhütte. Durch die Hitzeentwicklung wurden die Fassade und das Dach eines angrenzenden Hauses sowie die Überdachung einer Terrasse eines weiteren Gebäudes beschädigt. Ein Übergreifen der Flammen auf die Gebäude konnte die Feuerwehr jedoch verhindern. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Der entstandene Sachschaden wird auf insgesamt circa 20.000 Euro geschätzt.

Esslingen: In Schulgebäude eingebrochen
Erneut sind bislang Unbekannte in der Nacht von Samstag auf Sonntag in eine Schule in der Traifelbergstraße eingebrochen. Gegen 01.30 Uhr konnte durch einen Nachbarn das Splittern von Glas wahrgenommen und bei einer Nachschau mindestens eine flüchtende Person gesehen werden. Trotz der sofort eingeleiteten Fahndung entkamen die Täter unerkannt. An dem Schulgebäude konnten durch die Einsatzkräfte mehrere eingeschlagenen Fensterscheiben und offenstehende Türen festgestellt werden. Nachdem diese durch die Feuerwehr und einen Hausmeister verschlossen wurden, ging gegen 04.20 Uhr erneut eine Meldung über Täter ein, die Scheiben einschlagen und sich im Objekt aufhalten würden. Abermals entkamen die Personen unerkannt. Die Höhe des entstandenen Gesamtsachschadens kann noch nicht beziffert werden. Ob aus den Klassenzimmern etwas entwendet wurde, steht aktuell ebenfalls noch nicht fest. Der Polizeiposten Berkheim hat die Ermittlungen übernommen und prüft mögliche Tatzusammenhänge zu einem Einbruch am 16.06.2025.

Leinfelden-Echterdingen: Schwer verletzter Taxifahrer aufgefunden (Zeugenaufruf)
In der Nacht zum Samstag ist ein schwer verletzter Taxifahrer in der Stangenstraße aufgefunden worden. Ein Anwohner hatte gegen 02.30 Uhr den neben seinem Taxi auf der Straße liegenden Mann festgestellt und die Rettungskräfte alarmiert. Nach Erstversorgung vor Ort wurde der 62-Jährige mit schweren Kopfverletzungen in ein Klinikum gebracht. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wird von einem Gewaltdelikt zum Nachteil des Taxifahrers ausgegangen. Ob möglicherweise ein Zusammenhang zu einer vorausgegangenen Taxifahrt besteht, ist Gegenstand der bereits in der Nacht von der Kriminalpolizei eingeleiteten Ermittlungen. Zur Spurensicherung waren Kriminaltechniker vor Ort. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Filderstadt unter der Telefonnummer 0711 / 70913 zu melden.

Lenningen: Verkehrsunfall mit schwer verletzter Motorradfahrerin
Am Freitag, gegen 17.00 Uhr, ist es in der Hochwanger Steige zu einem schweren Unfall mit Motorradbeteiligung gekommen. Nach derzeitigen Ermittlungen befuhr eine 57-jährige Motorradfahrerin aus Leinfelden-Echterdingen die K 1264 von Unterlenningen in Richtung Hochwang albaufwärts. Am Kurvenausgang einer langgezogenen Linkskurve setzte vermutlich die Fußraste der BMW auf. Dadurch wurde das Fahrzeug ausgehebelt und die Krad-Lenkerin kam in der Folge nach rechts von der Fahrbahn in den Grünstreifen ab und prallte letztendlich gegen einen Baum. Die BMW-Fahrerin wurde durch den Sturz schwer verletzt und musste mittels Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht werden. Durch den Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 1200 Euro.

Leinfelden-Echterdingen: Über den Fuß gefahren
Mit schweren Verletzungen musste ein Arbeiter am Donnerstagnachmittag in eine Klinik eingeliefert werden. Ein 55 Jahre alter Mann war kurz nach 14.30 Uhr mit einem über vier Tonnen schweren Bagger in der Länderwiesenstraße in Leinfelden unterwegs. Hierbei fuhr er seinem ein Jahr älteren Kollegen über den Fuß. Der Verletzte wurde nach einer Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus gebracht.

Wendlingen: Brand von Grünschnitt-Container
Zum Brand von Grünschnitt in einem Container sind Feuerwehr und Polizei am Mittwochmittag zum Friedhof in der Pfauhauser Straße ausgerückt. Ein Zeuge hatte den Brand gegen 12.30 Uhr bemerkt und den Notruf gewählt. Der brennende Containerinhalt wurde daraufhin von der Feuerwehr, die mit zwei Fahrzeugen und elf Einsatzkräften anrückte, gelöscht. Zur Ursache des Feuers liegen keine Hinweise vor.

Frickenhausen: Fußgängerin angefahren
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge leicht verletzt wurde eine Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall, der sich am Mittwochmorgen an der Einmündung Kelternstraße / Blumenstraße ereignet hat. Ein 29-Jähriger wollte gegen 8.25 Uhr mit seinem Dacia Sandero von der Kelternstraße kommend, nach rechts in die Blumenstraße einbiegen. Dabei übersah er die querende, 69 Jahre alte Frau und erfasste sie frontal mit seinem Wagen. Ein Rettungswagen brachte sie nachfolgend ins Krankenhaus.

Wendlingen: Bei Arbeitsunfall verletzt
Ein Handwerker ist bei einem Arbeitsunfall am Mittwochmittag verletzt worden. Der Mann war gegen 13.10 Uhr in einem Neubau in der Clara-Schumann-Straße tätig und beging eine faltbare Treppe zwischen dem Obergeschoss und dem Dachspitz. Dabei löste sich die Treppe nach derzeitigem Kenntnisstand aus der Verankerung, worauf der Handwerker stürzte. Er musste von der Feuerwehr durch ein Fenster im ersten Obergeschoss gerettet und anschließend vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden.

Köngen: Flächenbrand
Zu einem Flächenbrand sind die Rettungskräfte am Dienstagabend in Köngen ausgerückt. Aus bislang ungeklärter Ursache war kurz vor 18.30 Uhr eine Wiese mit Gebüsch von etwa 30 x 3 Metern unterhalb des Römerkastell in Brand geraten. Die Feuerwehr rückte daraufhin mit 30 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen aus und konnte die Flammen rasch löschen. Der Polizeiposten Wendlingen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Neuhausen: Schwerer Verkehrsunfall
Ein Schaden in Höhe von rund 100.000 Euro sowie drei leichtverletzte Personen sind die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls am Dienstagnachmittag bei Neuhausen. Eine 52-Jährige war gegen 16.10 Uhr mit einem Porsche Carrera auf der L 1202 von Neuhausen herkommend unterwegs. An der Einmündung in die L 1204 musste sie vor der roten Ampel auf dem rechten Abbiegestreifen in Richtung Plieningen zunächst anhalten. Als sich von hinten ein Streifenwagen der Autobahnpolizei mit eingeschalteten Sondersignalen näherte, fuhr die Frau los, um Platz zu schaffen. Im Einmündungsbereich kam es zur Kollision mit dem vom Körschtalviadukt kommenden und bei Grünlicht in Richtung Plieningen fahrenden Opel Vivaro eines 50 Jahre alten Mannes. Der Opel wurde im Anschluss nach rechts abgewiesen und krachte in die Leitplanken. Eine hinter ihm fahrende, 26 Jahre alte Lenkerin eines Mercedes-Benz Sprinters konnte nicht mehr anhalten und fuhr frontal auf den Opel auf. Die Sprinter-Lenkerin und ihre beiden Kinder im Alter von sechs und neun Jahren wurden ersten Erkenntnissen nach leicht verletzt. Sie mussten vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Alle Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Reichenbach: Unfall aufgrund medizinischer Ursache
Aufgrund einer medizinischen Ursache ist es am Dienstagnachmittag auf der Ulmer Straße in Reichenbach zu einem Auffahrunfall gekommen. Ein 61-Jähriger verlor gegen 16 Uhr während der Fahrt das Bewusstsein und rollte mit seinem VW Crafter auf den verkehrsbedingt stehenden VW Golf einer 39 Jahre alten Frau auf. Der Mann musste nach einer notärztlichen Versorgung an der Unfallstelle mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden. Der Schaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 2.500 Euro.

Ostfildern: Fußgängerin von Pkw erfasst
Nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen hat eine 31 Jahre alte Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall am Dienstagabend in der Stuttgarter Straße erlitten. Eine 49-Jährige befuhr gegen 19.45 Uhr die Stuttgarter Straße in ortsauswärtige Richtung. Nachdem sie den Kreisverkehr mit der Horbstraße an der gegenüberliegenden Seite in Richtung Stuttgarter Straße verlassen hatte, kam es zum Zusammenstoß mit der 31 Jahre alten Fußgängerin, die den dortigen Fußgängerüberweg von links nach rechts überquerte. Die 31-Jährige stürzte daraufhin zu Boden. Der Rettungsdienst brachte sie zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus.

Kreis Esslingen: Betrugsmasche mit vermeintlich günstigem Heizöl (Warnhinweis)
Die Polizei warnt vor aktuell erneut vermehrt auftretenden Betrügereien mit Heizöl-Angeboten, die mit einem scheinbar günstigen Preis Verbraucher in die Falle locken sollen. Nachdem das Geld per Vorkasse überwiesen wurde, erfolgt keine Öllieferung und die Betrüger sind auch nicht mehr zu erreichen.
So wurde vor wenigen Tagen eine Geschädigte aus einer Reutlinger Kreisgemeinde Opfer einer solchen kriminellen Handlung. Die Frau orderte im Internet eine Öllieferung und musste dafür innerhalb von 48 Stunden den fälligen Gesamtbetrag im Voraus überweisen. Am zugesagten Liefertag kam jedoch kein Heizöl bei ihr an. Eine Kontaktaufnahme mit dem vermeintlichen günstigen Händler war nicht mehr möglich.
Es gibt einige wichtige Tipps und Verhaltenshinweisen, um Fakeshops zu erkennen und nicht auf die Betrugsmasche hereinzufallen. Zunächst sollten Kunden das Impressum der Seite auf Seriosität prüfen. Weiterhin gibt es diverse Internetseiten, die potentielle Fakeshopseiten auf Anfrage hin überprüfen, wie zum Beispiel die des Verbraucherschutzes. Bei geforderten Vorab-Überweisungen, insbesondere wenn diese auch noch an ausländische Konten gehen sollen, ist höchste Vorsicht geboten. Auch können auffällig günstige Angebote arglose Besucher verlocken, unüberlegt eine Bestellung aufzugeben.
Ergänzend können die Seiten www.polizei-beratung.de und die der Verbraucherzentrale unter www.verbraucherzentrale.de (Fakeshop-Finder) weiterhelfen. (gj)

Wolfschlugen: Gemeine Telefonbetrüger schädigen Seniorin (Zeugenaufruf)
Eine Seniorin aus Wolfschlugen ist im Laufe des Montags Opfer von gemeinen Telefonbetrügern mittels eines sogenannten Schockanrufs geworden. In einem Telefonat gab sich der Täter als angeblicher Staatsanwalt aus und konfrontierte die Frau mit der frei erfundenen Geschichte, ihre Tochter hätte einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und müsse deswegen nun ins Gefängnis, außer die Angerufene würde als Auslösung 150.000 Euro bezahlen. Die Frau schenkte der Nachricht Glauben und packte Schmuck und Bargeld zusammen, welches sie auf Geheiß einer weiblichen Abholerin übergab, die an ihre Wohnanschrift kam. Kurze Zeit später meldeten sich die Betrüger erneut telefonisch und verlangten weitere Wertsachen, woraufhin die Seniorin wiederum Bargeld und Schmuck herrichtete und dies auf dem Rewe-Parkplatz in Wolfschlugen einem männlichen Abholer übergab. Erst im Nachhinein erkannte die Dame den Betrug und verständigte die richtige Polizei.
Die beiden Abholer der Wertsachen werden wie folgt beschrieben:
Weiblich, schlanke Figur, circa 160 cm groß, etwa 35-38 Jahre alt, trug großen, weißen Sonnenhut, eine lange, beige Hose, ein helles T-Shirt
Männlich, schlanke Figur, circa 180 cm groß, etwa 25-28 Jahre alt, trug kurze blaue Jeanshose, ein T-Shirt, sprach mit osteuropäischen Akzent
Hinweise zu diesen Personen oder sonstigen verdächtigen Beobachtungen von Fahrzeugen oder Personen nimmt das Polizeirevier Nürtingen unter Telefonnummer 07022/9224-0 entgegen.

Ostfildern: Kind aus Pkw befreit
Durch den Polizeiposten Ostfildern ist am Dienstagmittag ein erst wenige Monate altes Kind aus einem Auto befreit worden. Gegen 13.50 Uhr schnallte die Mutter des Mädchens dieses im Pkw in der Edith-Stein-Straße an und wollte lediglich kurz einen Einkaufswagen zurückbringen. Danach stellte die Frau fest, dass das Fahrzeug verschlossen war und sich die angelehnte Beifahrertür nicht mehr öffnen ließ. Bis zum Eintreffen der Polizei konnte der Türspalt durch einen zu Hilfe kommenden Passanten offengehalten werden. Im weiteren Verlauf wurden durch einen Beamten zwei Scheiben des Autos mit einem Notfallhammer eingeschlagen, um das Kind zu befreien. Ersten Erkenntnissen zufolge blieb das Kind unverletzt. Auch Feuerwehr und Rettungsdienst waren zur Hilfeleistung ausgerückt.

Leinfelden-Echterdingen: Brand beim Grillen
In die Johann-Sebastian-Bach-Straße nach Leinfelden sind die Einsatzkräfte am Montagabend ausgerückt. Gegen 18.40 Uhr war ein dortiger Balkonbrand gemeldet worden. Wie sich vor Ort herausstellte, hatte sich der Verschluss einer Gasflasche entzündet, wodurch auch das Balkongeländer in Mitleidenschaft gezogen wurde. Der geschätzte Sachschaden beträgt circa 2.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Neckartenzlingen: Brand von Gartenhütte
Zum Brand einer Gartenhütte sind Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Montagnachmittag zu einem Grundstück zwischen der B312 und dem Wohngebiet Eichwasen ausgerückt. Gegen 16.15 Uhr wählten mehrere Zeugen den Notruf, nachdem sie eine Rauchentwicklung aus dem dortigen Bereich bemerkt hatten. Die Feuerwehr rückte daraufhin mit vier Fahrzeugen und 28 Einsatzkräften aus, löschte die in Vollbrand stehende Gartenhütte und verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Waldgebiet. Nach derzeitigem Kenntnisstand war die Hütte wohl infolge von Funkenflug, ausgehend von einem entzündeten Lagerfeuer in Brand geraten. Der vor Ort befindliche Grundstücksbesitzer erlitt nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen. Er wurde vor Ort von einer Rettungswagenbesatzung untersucht. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf rund 25.000 Euro belaufen.

Filderstadt: Sexuell angegangen
Gegen einen psychisch auffälligen 18-Jährigen ermittelt die Polizei seit dem frühen Sonntagmorgen. Dem Heranwachsenden wird zur Last gelegt, in alkoholisiertem Zustand kurz nach fünf Uhr am Dr.-Peter-Bümlein-Platz am Bahnhof in Bernhausen eine Heranwachsende zunächst verbal belästigt zu haben. In der Folge soll der Tatverdächtige die Geschädigte zu Boden gedrückt, geschlagen und unsittlich berührt haben. Nach dem Eingreifen von Zeugen konnte sich die körperlich unverletzte Heranwachsende in einen wartenden Bus begeben. Der 18-Jährige wurde von den durch Zeugen hinzugerufenen Polizeibeamten nur wenige Minuten später noch vor Ort widerstandslos vorübergehend festgenommen. Nach einer Vorstellung in einer Fachklinik und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er einer Angehörigen übergeben. Der junge Mann sieht nun einer entsprechenden Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft entgegen.

Nürtingen: Zaun in Brand geraten
In die Werastraße sind die Einsatzkräfte am Montagvormittag, gegen 11.40 Uhr, ausgerückt. Dort hatte aus unbekannter Ursache ein Holzzaun Feuer gefangen. Der beginnende Brand konnte noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr durch Anwohner gelöscht werden. Verletzt wurde nach derzeitigem Kenntnisstand niemand. Der entstandene Sachschaden steht abschließend noch nicht fest.

Esslingen: Kind bei Verkehrsunfall verletzt
Ersten Erkenntnissen zufolge leichte Verletzungen hat ein Kind bei einem Verkehrsunfall auf einem Supermarktparkplatz am Zollernplatz am Montagmorgen erlitten. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wollte eine BMW-Lenkerin kurz vor 8.30 Uhr geradeaus eine Parklücke verlassen. Dabei übersah sie offenbar, dass ihre elfjährige Tochter noch an der geöffneten hinteren Autotür stand. Beim Losfahren geriet der Fuß des Kindes unter das Rad. Für das verletzte Mädchen wurde ein Rettungswagen angefordert.

Aichwald: Verdacht der sexuellen Nötigung (Zeugenaufruf)
Nach einem etwa 19 bis 20 Jahre alten Mann fahndet die Kriminalpolizeidirektion Esslingen nach einem Vorfall, der sich am frühen Sonntagmorgen am Rande eines Festgeländes einer Sportveranstaltung im Ortsteil Schanbach, in der Straße In den Horben ereignet haben soll. Derzeitigen kriminalpolizeilichen Ermittlungen zufolge war eine 18-Jährige gegen 0.50 Uhr über das Festgelände gelaufen, als sie plötzlich von einen Unbekannten angegriffen und über einen dortigen Zaun gezerrt wurde. In der Folge soll sie von dem Angreifer sexuell bedrängt und genötigt worden sein, wogegen sie sich so heftig zur Wehr setzte, sodass der Mann von ihr abließ und sie zu einer Freundin flüchten konnte. Der Angreifer soll ihr noch ein paar Meter gefolgt und dann in unbekannte Richtung geflüchtet sein. Der Unbekannte wird als etwa 180 Zentimeter groß, von schlanker Statur und mit braunen Haaren beschrieben. Es soll Deutsch mit teils sächsischem Dialekt gesprochen haben und war mit einer schwarzen, langen Hose, einem schwarzen T-Shirt und weißen Turnschuhen bekleidet. Zudem hatte er eine schwarze Bauchtasche dabei. Die Kriminalpolizeidirektion Esslingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 0711/3990-0 um Hinweise und Zeugen.

Neckartailfingen: Jugendliche auf Stand-Up Paddle am Aileswasensee verletzt und geflüchtet (Zeugenaufruf)
Nachdem ein bislang Unbekannter am Sonntagmittag eine Jugendliche durch einen Sprung auf deren Stand-Up Paddle verletzt hat, sucht nun das Polizeirevier Nürtingen nach dem Täter. Das Mädchen befand sich gegen 14 Uhr auf dem Aileswasensee, als plötzlich ein Mann vom Ufer aus auf ihr Board sprang und anschließend von dort wieder ins Wasser. Durch die ruckartige Bewegung stürzte die 14-Jährige ins Wasser und verletzte sich hierbei. Während andere Badegäste sofort Erste-Hilfe leisteten, flüchtete der Verursacher, ohne sich um das Mädchen zu kümmern. Die Verletzte wurde zur weiteren Behandlung durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Der Flüchtige wird als circa 30 Jahre alt, mit dunklen Haaren, mit einer sehr schlanken Figur beschrieben. Hinweise zu dem Gesuchten nimmt das Polizeirevier Nürtingen unter der Telefonnummer 07022 / 9224-0 entgegen.

Esslingen: Fahrzeuge beschädigt (Zeugenaufruf)
Sieben Fahrzeuge sind am Sonntag von einem Unbekannten in der Sulzgrieser Steige beschädigt worden. Zwischen zwei Uhr und 13.30 Uhr zerkratzte der Täter die sieben dort abgestellten Fahrzeuge unterschiedlichster Marken. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden. Zeugen, die am Sonntag verdächtige Personen gesehen oder sonstige verdächtige Wahrnehmungen insbesondere in und im Bereich der Sulzgrieser Steige gemacht haben, werden gebeten, sich unter Telefon 0711/3990-330 zu melden.

Nürtingen: Zeugen zu Auseinandersetzung gesucht
Das Polizeirevier Nürtingen sucht nach einer Auseinandersetzung am Sonntagabend in der Liebermannstraße nach Zeugen. Ein 39-Jähriger erstattete um 22.15 Uhr beim Polizeirevier Anzeige, nachdem er zuvor sein Fahrrad auf dem Weg hinter dem Gebäude Liebermannstraße 1 entlanggeschoben hatte. Dabei soll ein korpulenter Mann, der mit einer Gruppe unterwegs war, den 39-Jährigen angesprochen, den Lenker seines Fahrrads gepackt und ihm anschließend einen Schlag versetzt haben. Als der Geschädigte die Flucht ergriff, soll ihm der Unbekannte gefolgt sein und das Handy des 39-Jährigen beschädigt haben. Anschließend kamen offenbar zwei weitere, schlanke Männer hinzu, die den Geschädigten ebenfalls geschlagen haben sollen. Diesem gelang es wenig später, leichtverletzt mit seinem Fahrrad zu flüchten. Eine ärztliche Versorgung lehnte der 39-Jährige ab. Bis auf die Statur der drei Unbekannten liegt keine weitere Personenbeschreibung von den Männern vor. Zeugen, die einen entsprechenden Vorfall am Sonntagabend beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Telefon 07022/9224-0 zu melden.

Aichwald: Fahrzeugbrand
Wohl infolge eines technischen Defekts ist ein Pkw am Sonntagnachmittag, gegen 16.30 Uhr, auf einem Parkplatz in Verlängerung der Straße Ziegelgasse in Brand geraten. Bereits beim Anfahren bemerkte die VW-Lenkerin, dass ihr Wagen kein Gas mehr annahm und dass Rauch in den Innenraum eintrat. Der Wagen wurde von der Feuerwehr, die mit einem Fahrzeug und neun Einsatzkräften anrückte, gelöscht. Der nicht mehr fahrbereite VW musste abgeschleppt werden. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen noch keine Informationen vor.

Ostfildern: Radler schwer gestürzt
Ein 65 Jahre alter Radler ist am Sonntagmorgen in der Breslauer Straße gestürzt. Der Mann war gegen 7.15 Uhr mit einem Zweirad auf dem dortigen Fahrradweg in Richtung Esslingen unterwegs. Dabei stürzte er aus ungeklärter Ursache zu Boden und zog sich schwere Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte ihn zur stationären Behandlung ins Krankenhaus.

Filderstadt: Motorradfahrer übersehen und kollidiert
Ein verletzter Zweiradlenker ist nach einem Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Kurz nach 14 Uhr befuhr eine 36-jährige Audi-Fahrerin die L 1205 in Richtung Wolfschlugen und wollte nach links auf den Verkehrsübungsplatz einbiegen. Hierbei übersah sie jedoch einen entgegenkommenden 43-Jährigen, der mit seiner KTM 125 Duke in Richtung Sielmingen unterwegs war, und stieß mit diesem zusammen. Der Mann stürzte infolgedessen und verletzte sich. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 6.000 Euro.

Filderstadt: In Fachklinik untergebracht
Ein in einem psychischen Ausnahmezustand befindlicher Mann hat am Samstagnachmittag die Polizei in der Bernhäuser Hauptstraße in Bernhausen beschäftigt. Gegen 14.45 Uhr hatten mehrere Passanten einen Mann gemeldet, nachdem dieser mit einem großen Stock mehrfach Gäste eines Straßenfestes belästige. Die Einsatzkräfte konnten daraufhin einen 31-Jährigen vor Ort antreffen. Dieser wurde im Zuge der polizeilichen Maßnahmen in Gewahrsam genommen und in einer Fachklinik untergebracht. Seinen Stock stellten die Beamten sicher.


Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 27

Quelle: ots

Böblingen: Verkehrsunfall mit schwer verletztem Radfahrer
Am Samstag (05.07.2025) kam es gegen 23:00 Uhr im Kreuzungsbereich der Reußensteinstraße/Achalmstraße zu einem Verkehrsunfall mit einem schwer verletzten Radfahrer. Der 39-jährige Radfahrer befuhr mit seinem Pedelec die Achalmstraße in Fahrtrichtung Schönaicher Straße und missachtete an der Kreuzung die Vorfahrt der 27-jährigen Fahrzeuglenkerin eines Opel Corsa. Es kam zur Kollision, wodurch der Radfahrer mehrere Meter über den Pkw geschleudert wurde. Der Radfahrer stand zum Unfallzeitpunkt unter Alkoholeinfluss. Er trug keinen Helm und wurde schwer verletzt durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Die Pkw-Lenkerin blieb unverletzt. Das Fahrrad war nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein Gesamtschaden von circa 3.000 Euro. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte zwei Streifenbesatzungen eingesetzt. Die Ermittlungen wurden durch die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg übernommen.

Jettingen-Oberjettingen: drei Tatverdächtige nach versuchtem Tötungsdelikt in der Albstraße in Haft
Am Abend des 27.05.2025 wurden auf einem Parkplatz unweit des Rathauses in Oberjettingen mehrere Schüsse auf zwei 21 und 27 Jahre alte Männer abgegeben (wir berichteten). Beide Opfer wurden von den Schüssen getroffen und erheblich verletzt. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Totschlags ein. Bei der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg wurde zur Aufklärung des Sachverhalts die Ermittlungsgruppe “Alb” (EG Alb) eingerichtet.
Umfangreiche Ermittlungen führten schließlich zur Identifizierung von insgesamt vier Personen, die im Verdacht stehen, die Tat gemeinschaftlich begangen zu haben. Die von der Staatsanwaltschaft beantragten Durchsuchungsbeschlüsse und Haftbefehle wurden am Dienstag, 01.07.2025 vollstreckt. Neben eigenen Einsatzkräften des Polizeipräsidiums Ludwigsburg waren dabei auch Spezialkräfte des Polizeipräsidiums Einsatz sowie aus Bayern und Hessen zur Unterstützung im Einsatz. Bei der Aktion wurden ein 31-Jähriger aus Stuttgart, ein 37-Jähriger aus Mössingen (Landkreis Tübingen) sowie ein 29-Jähriger aus Ludwigsburg festgenommen und einem Haftrichter am Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehle, setzte sie in Vollzug und wies die zwei türkischen und den deutschen Staatsangehörigen in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten ein.
Der vierte Tatverdächtige, ein 38-jähriger serbischer Staatsangehöriger aus Stuttgart, konnte bislang nicht angetroffen werden.
Die Ermittlungen der EG Alb insbesondere auch zum Motiv für die Tat dauern weiter an.

Weil der Stadt: Polizei sucht Zeugen für mutmaßliche Schlägerei am Bahnhof
Bereits am Sonntag, den 29.06.2025 soll gegen 13:50 Uhr im Bereich des Bahnhofs Weil der Stadt eine Schlägerei stattgefunden haben, zu der die Polizei Beteiligte und Zeugen sucht.
Ein aufmerksamer Passant hatte die Polizei verständigt, da er auf dem Parkplatz in der Bahnhofstraße eine handfeste Auseinandersetzung beobachten konnte, bei der etwa vier Männer einen weiteren Mann eingekreist und mehrmals geschlagen haben sollen. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung mit mehreren Streifenwagenbesatzungen konnten keine Personen mehr angetroffen werden, die mit der Auseinandersetzung in Verbindung zu bringen waren.
Der Polizeiposten Weil der Stadt sucht nun weitere Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Sachverhalt geben können. Ebenfalls wird der unbekannte Mann, der mutmaßlich Opfer einer Körperverletzung war, um Rückmeldung gebeten. Der Polizeiposten Weil der Stadt ist unter Tel. 07033 5277-0 oder per E-Mail an [email protected] erreichbar.

Herrenberg: Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt
Mit schweren Verletzungen wurde ein 61 Jahre alter Motorradlenker am Donnerstag (03.07.2025) vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, nachdem er gegen 6 Uhr in Herrenberg in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Der 61-Jährige fuhr die Zeppelinstraße in Richtung Daimlerstraße entlang. Als er im Begriff war, zwei vor ihm fahrende Pkw-Lenker zu überholen, setzte der vordere der beiden, ein 57 Jahre alter Opel-Fahrer, zum Abbiegen nach links an. Der Motorradfahrer kollidierte in der Folge mit dem Opel und stürzte. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf insgesamt etwa 20.000 Euro belaufen.

A81 bei Böblingen: Kampfmittelfund
Am heutigen Donnerstag (03.07.2025) wurde gegen 14:00 Uhr auf einer Baustelle an der Bundesautobahn 81 im Bereich der Anschlussstelle Böblingen/Sindelfingen bei Bauarbeiten eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Nach Prüfung durch Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes muss die Bombe noch am späten Abend entschärft und abtransportiert werden. Dadurch werden umfanreiche Absperr- und Evakuierungsmaßnahmen erforderlich.
Für Bürgerinnen und Bürger, die von der Evakuierung betroffen sind, wurde ein Bürgertelefon eingerichtet. Die Rufnummer dazu lautet: 07031 669-888.
Das Polizeipräsidium Ludwigsburg bittet alle Personen, den Anweisungen der Einsatz- und Rettungskräfte Folge zu leisten. Bitte verlassen Sie den Evakuierungsbereich bzw. meiden Sie von außerhalb den Bereich, um die Arbeiten der Einsatzrkäfte nicht zu erschweren. Sie helfen damit, die Maßnahmen zügig abschließen zu können und die Beeinträchtigungen für alle Betroffenen so gering wie möglich zu halten.

Nufringen: Pkw brennt vollständig aus
Aus noch ungeklärter Ursache geriet am Mittwochabend (02.07.2025) auf der Kreisstraße 1046 (K1046) zwischen Nurfringen und Gärtringen-Rohrau ein Smart in Brand. Der 54 Jahre alte Fahrer des Smart war in Richtung Rohrau unterwegs, als er plötzlich Flammen hinter dem Fahrersitz bemerkte. Er stoppe den Pkw sofort an einer Einmündung zu einem Feldweg und stieg aus. Kurz darauf befand sich der Smart bereits in Vollbrand und brannte trotz Löschmaßnahmen der Feuerwehr komplett aus. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht genau beziffert werden. Neben Polizei und Feuerwehr war auch die Straßenmeisterei im Einsatz.

Leonberg-Eltingen: Unbekannter berührt Jungen unsittlich – Kriminalpolizei sucht Zeugen
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt wegen sexuellen Missbrauchs gegen einen noch unbekannten Täter, der am Mittwoch (02.07.2025) gegen 18.00 Uhr in einem Freibad in der Badstraße in Eltingen einen achtjährigen Jungen unsittlich berührt haben soll. Das Kind befand sich im Strömungskanal, als es vom Täter überholt wurde, der hierbei den Jungen mehrmals oberhalb der Badehose im Geschlechtsbereich berührte. Anschließend verließ der Unbekannte den Kanal. Wenig später offenbarte sich der Achtjährige seiner Mutter. Diese informierte den Bademeister. Durch das Freibadpersonal konnte der Täter nicht mehr festgestellt werden. Am Abend erstattete die Mutter Anzeige bei der Polizei. Der Täter wurde als etwa 40 Jahre alt mit deutlichem Bierbauch beschrieben. Er soll mindestens schulterlange braune Haare haben, die zu einem Zopf zusammengebunden waren. Außerdem trug er einen Drei-Tage-Bart. Bekleidet sei er mit einer schwarzen Badehose mit grünen Streifen gewesen, auf der vermutlich das Adidas-Emblem zu sehen war. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail: [email protected] entgegen.

Leonberg: Knapp 40.000 Euro Sachschaden nach Verkehrsunfall auf B 295
Zu einem Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Person, einem Gesamtsachschaden von knapp 40.000 Euro sowie sechs beschädigten Fahrzeugen kam es am Mittwoch (02.07.2025) gegen 15:10 Uhr auf der Bundesstraße 295 bei Leonberg. Ein 33-jähriger Citroen-Lenker befuhr die B 295 in Fahrtrichtung Leonberg. Kurz vor der Autobahnanschlussstelle Leonberg-West führte der Citroen-Lenker einen Fahrspurwechsel vom rechten auf den linken Fahrstreifen durch. Hierbei kollidierte sein Fahrzeug zunächst mit einem auf dem linken Fahrstreifen fahrenden Tesla eines 60-Jährigen. Nach der Kollision fuhr der 33-Jährige weiter, kollidierte mit einem Bordstein neben der Fahrbahn, touchierte anschließend einen an der roten Ampel wartenden Hyundai einer 37-jährigen und streifte danach noch eine Leitplanke. Hiernach wurde der Citroen gegen eine Warntafel am Ampelmast vor dem Kreuzungsbereich abgewiesen, bevor er anschließend in den Kreuzungsbereich einfuhr. Im Kreuzungsbereich kollidierte das Fahrzeug des 33-Jährigen mit einem von der Autobahnabfahrt kommenden und bereits in den Kreuzungsbereich eingefahrenen Mercedes eines 63-Jährigen. Durch die Kollision wurde der Mercedes gedreht, welcher daraufhin mit einem auf der Nebenfahrspur fahrenden Sattelzug eines 54-Jährigen kollidierte. Bevor der Citroen final zum Stehen kam, prallte er noch gegen einer Warntafel am rechten Straßenrand. Durch den Verkehrsunfall erlitt der 63-jährige Mercedes-Lenker leichte Verletzungen. Sowohl der Mercedes als auch der Citroen waren nach dem Verkehrsunfall nicht mehr fahrbereit und mussten abschleppt werden. Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamtinnen und Beamten fest, dass der 33-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Ein freiwillig durchgeführter Test auf Betäubungsmittel verlief darüber hinaus positiv, woraufhin er sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde sein Fahrzeug beschlagnahmt.

Aidlingen: 19-Jähriger bei Verkehrsunfall schwer verletzt
Mit schweren Verletzungen wurde ein 19 Jahre alter Mini-Fahrer am Dienstag (01.07.2025) vom Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, nachdem er gegen 7.30 Uhr nahe Aidlingen in einen Verkehrsunfall verwickelt war.
Der 19-Jährige fuhr auf der Kreisstraße 1067 von Gärtringen in Richtung Aidlingen, als er aus noch ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam. Dort prallte der Mini in einen Graben, wurde durch die Luft geschleudert, ehe er entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen kam. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf etwa 15.000 Euro belaufen. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Strecke musste im Zuge der Unfallaufnahme gesperrt werden.

Steinenbronn: Auseinandersetzung wegen Zigaretten – 20-Jähriger verletzt
Am frühen Sonntagmorgen (29.06.2025), gegen 01.45 Uhr, kam es auf dem Steinenbronner Dorffest zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung. Ein noch unbekannter Täter bat einen 20 Jahre alten Mann um eine Zigarette, worauf dieser drei Zigaretten an den Unbekannten aushändigte. Als dieser den 20-Jährigen erneut um Zigaretten bat, verneinte der junge Mann eine weitere Herausgabe. Hierauf soll der Täter die gesamte Schachtel vom Tisch genommen und den Inhalt an die umstehenden Personen verteilt haben. Als ihn der 20-Jährige deshalb zur Rede stellte, wurde er zunächst vom Täter ins Gesicht geschlagen, so dass er zu Boden ging. Zwei weitere Unbekannte, die möglicherweise zu dem Haupttäter gehörten, schlugen und traten ebenfalls auf den 20-Jährigen ein. Der verletzte 20-Jährige musste anschließend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung wurden vom Polizeiposten Waldenbuch, Tel. 07157 52699-0 oder E-Mail: [email protected], aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich zu melden.

Grafenau-Döffingen: Mercedes landet auf dem Dach – eine leicht verletzte Person
Vermutlich weil er abgelenkt war, war ein 18 Jahre alter Mann am Sonntag (29.06.2025) in der Straße “Im Mittenbühl” in Döffingen in einen Unfall verwickelt. Der junge Mann befuhr die Straße gegen 10.30 Uhr, als er in einer Kurve mit einem großen Stein am Straßenrand zusammenstieß. In der Folge kippe der Mercedes auf das Dach. Der Fahrer war nach eigenen Angaben durch die Fahrzeugtechnik abgelenkt gewesen. Er wurde durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit. Die Rettungskräfte stellten leichte Verletzungen fest. Die Höhe des Sachschadens ist bislang nicht bekannt.

Böblingen: nach gefährlicher Fahrweise Führerscheine beschlagnahmt
Das Polizeirevier Böblingen sucht Zeugen, denen am Freitag (27.06.2025) insbesondere in der Schönbuchstraße und in der Freiburger Allee in Böblingen die Fahrweise eines BMW- und eines VW-Lenkers auffiel bzw. die durch sie gefährdet wurden. Gegen 22.25 Uhr hatte sich ein Verkehrsteilnehmer bei der Polizei gemeldet, der selbst die Schönbuchstraße in Fahrtrichtung Freiburger Allee entlang gefahren war. Als er sich auf Höhe der Tübinger Straße befand, wurde er plötzlich von einem BMW und einem VW Golf überholt. Beide Fahrzeuge sollen mit hohen Geschwindigkeiten gefahren worden sein, so dass der Verkehrsteilnehmer von einem Rennen ausging, dass sich die beiden Fahrzeuglenker lieferten. Er selbst habe abbremsen und ausweichen müssen, um einen Unfall mit den von hinten heranfahrenden Fahrzeugen zu verhindern. Anschließend seien der BMW und der VW verbotenerweise links an einer Verkehrsinsel vorbei gefahren und dann weiter die Freiburger Allee entlang. Die alarmierten Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Böblingen stellten den BMW und den VW schließlich auf dem Parkplatz einer Grundschule auf Höhe der Keltenburgstraße fest und unterzogen die beiden 23 und 24 Jahre alten Fahrer einer Kontrolle. Im weiteren Verlauf wurden ihre Führscheine, die beiden Fahrzeuge und auch ihre Mobiltelefone beschlagnahmt. Gegen die beiden jungen Männer wird wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Das Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031 13-2500 oder E-Mail: [email protected] bittet nun insbesondere Personen, die durch die rasante Fahrweise der beiden Männer gefährdet wurden, sich zu melden.


Sommerhitze in der Stadt

Was der Körper jetzt braucht

Europas Städte heizen sich immer mehr auf. Wo Asphaltböden, Betonwände und reflektierende Glasfassaden dominieren, klettert das Thermometer häufig über die 30-Grad-Marke. Damit wird selbst ein kurzer Gang zum Bäcker zur schweißtreibenden Angelegenheit. Wie Städter die Hitze gut überstehen, weiß Solveig Haw, Ärztin und Gesundheitsexpertin der DKV Deutsche Krankenversicherung AG.

Schattige Routen wählen, Einkaufszeiten verändern

Wer zu Fuß unterwegs ist, sollte möglichst schattige Routen aussuchen. Parks und Straßen mit Bäumen bieten angenehmen Schatten und oftmals einen kühlen Luftzug. Solveig Haw, Ärztin und Gesundheitsexpertin der DKV, rät:

  • Wer die Möglichkeit hat, sollte gerade in der Mittagszeit ein schattiges Plätzchen aufsuchen und die direkte Sonneneinstrahlung meiden.
  • Ein kleiner Umweg zugunsten schattiger Wege kann hier einen großen Unterschied machen und dem Kreislauf guttun.
  • Extreme Temperaturwechsel, etwa beim Betreten eines klimatisierten Gebäudes, belasten den Körper zusätzlich. Daher ist es empfehlenswert, Aktivitäten wie Einkäufe möglichst früh oder spät zu erledigen.

Lieber langsamer unterwegs sein

Wer mit dem Rad unterwegs ist, sollte nicht in der prallen Mittagshitze in die Pedale treten. Und wenn es doch nötig ist:

  • Fahren Sie langsamer und gleichmäßiger, um Ihren Kreislauf nicht zu überlasten.
  • Wenn Sie merken, dass es zu viel wird, legen Sie eine Pause im Schatten ein und trinken Sie Wasser.
  • Sport auf die Morgen- oder Abendstunden verlegen. Intensive Bewegung in der prallen Sonne vermeiden.

Grundsätzlich gilt es, anstrengende Fahrten, hohe Geschwindigkeiten oder lange Steigungen zu vermeiden

Wasser trinken – auch unterwegs

Bei hohen sommerlichen Temperaturen verliert unsere Körper viel Wasser und das oft unbemerkt.

  • Bis zu einem halben Liter pro Stunde sind bei Temperaturen über 30 Grad möglich, so die Gesundheitsexpertin.
  • Deshalb ist es wichtig, auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme zu achten.
  • Fußgänger und Radfahrer, die länger unterwegs sind, sollten deshalb immer eine wiederverwendbare Trinkflasche dabeihaben.
  • Ein nasses Tuch im Nacken oder auf der Stirn hilft schnell, sich abzukühlen.

Viele Städte stellen inzwischen mit öffentlichen Trinkbrunnen kostenlos Wasser zur Verfügung.

Luftige Kleidung und Sonnenschutz

  • Leichte, atmungsaktive Materialien wie Baumwolle oder Leinen helfen der Haut, zu atmen und Schweiß besser abzuleiten.
  • Helle Farben reflektieren das Sonnenlicht besser als dunkle Töne und ein Hut oder eine Kappe schützt den Kopf vor direkter Sonneneinstrahlung.
  • Bei starker UV-Strahlung sollten unbedeckte Körperstellen regelmäßig mit hohem Lichtschutzfaktor eingecremt werden, rät Haw.
  • Das schützt nicht nur vor Sonnenbrand, sondern auch vor langfristigen Hautschäden.
  • Auch die Augen können durch UV-Strahlung geschädigt werden. Sonnenbrille mit UV-Schutz tragen.

Gesundheit geht vor – Warnsignale beachten

„Temperaturen über 30 Grad sind eine echte Herausforderung für unseren Körper. Besonders ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen sind bei Hitze gefährdet,“ weiß Haw und rät dazu, regelmäßig auch ans Trinken zu erinnern.

  • Wer sich unwohl fühlt, Schwindel, Kopfschmerzen oder starkes Schwitzen bemerkt, sollte sich so schnell wie möglich eine Pause gönnen und Flüssigkeit zu sich nehmen.
  • Im Zweifelsfall oder bei anhaltenden Symptomen sollte Betroffene medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Sicherheitshinweis zu Cyberaktivitäten der russischen GRU-Einheit 26165

0

Gemeinsam mit internationalen Partnern informieren der Bundesnachrichtendienst (BND), das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) in einem Sicherheitshinweis über russische Cyberaktivitäten, die sich insbesondere gegen westliche Logistik- und Technologieunternehmen richten. Betroffen sind hierbei vor allem Unternehmen, die an der Durchführung von Hilfslieferungen an die Ukraine beteiligt sind.

In dem mit internationalen Partnern veröffentlichten Joint Cybersecurity Advisory werden Techniken, Taktiken und Vorgehensweisen (TTPs) des Akteurs aufgelistet und Handlungsempfehlungen zur Sicherung der eigenen Netze sowie zur Abwehr potentieller Angriffe und Begrenzung möglicher Schäden gegeben.

Verantwortlich für die Angriffe ist die Einheit 26165 des russischen Militärgeheimdienstes GRU und die dazugehörige Cybergruppierung APT28, auch bekannt als Fancy Bear, Sofacy, Forest Blizzard und unter weiteren Namen. Die bereits seit 2004 im Cyberraum aktive Einheit ist insbesondere bekannt für Cyberangriffe auf politische Ziele, wie etwa den Deutschen Bundestag (2015), die Demokratische Partei der USA (2016) oder die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (2023).

Zur Erlangung des initialen Zugriffs greift APT28 auf unterschiedliche Methoden zurück. 2023 wurden deutsche Ziele insbesondere unter Ausnutzung einer kritischen Sicherheitslücke in Microsoft Outlook und mittels Spear-Phishing-E-Mails angegriffen. 2024 lag der Fokus gegen Deutschland auf Brute-Force-Angriffen.

Die Cyberangriffe dienen der Spionage gegen Infrastruktur-Knotenpunkte wie etwa Flughäfen, Seehäfen, Bahnstrecken und Grenzübergänge. Hierzu wurden durch die GRU-Einheit 26165 beispielsweise IP-Kameras an entsprechenden Orten in der Ukraine und ihren Anrainerstaaten infiltriert, um Hilfslieferungen zu beobachten, zu verfolgen und dadurch mutmaßliche Sabotageangriffe zu ermöglichen.


Sport ist gesund – aber auch riskant

0

Wie sich häufige Sportverletzungen vermeiden lassen

Sport belebt Körper und Geist, aber manchmal leider auch die Unfallstatistik. Eine aktuelle Auswertung von ERGO für 2024 zeigt: Gerade beliebte Sportarten wie Fußball, Ski- und Radfahren bergen das größte Risiko. Helena Biewer, Unfallexpertin von ERGO, erklärt, wo die Verletzungsgefahr am höchsten ist – und wie Sportbegeisterte effektiv vorbeugen können.

Sportverletzungen – die Zahlen steigen

Bergsteigen, Fallschirmspringen oder Tauchen – viele Menschen denken bei einer hohen Verletzungsgefahr zuerst an Risikosportarten. Doch eine aktuelle Statistik von ERGO zeigt: Volkssportarten wie Fußball, Ski- und Radfahren sorgten 2024 zusammen für fast zwei Drittel der 6.615 Sportunfälle. Insgesamt stiegen diese um 8,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Gerade im Amateurbereich ist das Verletzungsrisiko besonders hoch“, erläutert Helena Biewer, Unfallexpertin von ERGO. „Sie ziehen je nach Schwere schnell eine monatelange Pause nach sich – das sollte niemand unterschätzen.“

Überraschend: Fußball führt die Unfallstatistik an

Mehr als ein Drittel aller Sportunfälle passiert auf dem Fußballplatz. Mit 2.425 Unfällen bleibt die beliebteste Sportart der Welt trauriger Spitzenreiter. „Schnelle Richtungswechsel und Zweikämpfe um den Ball machen den besonderen Reiz von Fußball aus, führen aber auch zu einer höheren Verletzungsgefahr“, weiß die ERGO Expertin. Und auch beim Ski- und Radfahren reichen schon kleinere Stürze aus, um leichte bis schwere Verletzungen zu verursachen. Ein Helm schützt dabei vor Kopfverletzungen – er sollte deshalb beim Rad- und Skifahren zur Grundausstattung gehören.

Risiken auch in anderen Sportarten

Hinter dem Spitzentrio rangieren Reiten (213 Unfälle), Handball (192), Volleyball (131) und Tennis (83). Bei Kontaktsportarten treten Knochenbrüche und Bänderverletzungen häufig dann auf, wenn eigentlich spaßige Spiele plötzlich zu verbissenen Wettkämpfen mutieren. „Respekt und Rücksichtnahme sind elementare Werte des Sportsgeists und können auch so mancher vermeidbaren Verletzung vorbeugen“, betont Biewer.

Verletzungen vorbeugen

Komplett verhindern lassen sich Verletzungen nicht – doch Sportler können das Risiko senken. Eine gute Vorbereitung ist dabei oberstes Gebot. Dazu gehören gezielte Aufwärm- und Mobilisationsübungen für die beanspruchten Muskelgruppen und Gelenke. Wer Fußball, Handball oder andere dynamische Sportarten spielt, sollte vorher kurze Antritte und Richtungswechsel trainieren, um die Gelenke auf die Belastung vorzubereiten. „Einfache Warm-ups können beispielsweise das Risiko für Fußballverletzungen etwa um die Hälfte senken“, so die ERGO Expertin. Denn Verletzungen beim Fußballspielen können folgenreich sein: So kann beispielsweise die Genesung nach einem Kreuzbandriss bis zu 12 Monate dauern. Dann sind Assistenzleistungen aus der privaten Unfallversicherung eine entscheidende Hilfe. Und wer nach einer Verletzung schnell wieder fit werden möchte, sollte dem Körper ausreichend Regeneration gönnen.


Barock Volleys: Zwei Neuzugänge und eine Vertragsverlängerung

0

Der Ludwigsburger Kader nimmt mehr und mehr Gestalt an: Der Volleyball-Bundesligist Barock Volleys MTV Ludwigsburg hat für die Zuspielposition den Finnen Tomi Saarinen verpflichtet. Der 25-Jährige spielte in der vergangenen Saison beim Bundesligisten SWD Powervolleys Düren. Mit dem Klub erreichte der 1,96-Meter-Spieler das DVV-Pokalfinale in Mannheim und das Playoff-Viertelfinale. Im Pokalfinale unterlag die Dürener Mannschaft nur knapp im Tiebreak gegen die BR Volleys. Zuvor spielte der 1,96-Meter-Mann neun Jahre beim finnischen Erstligisten Raision Loimu. 2024 erreichte Saarinen dort mit seinem Team das Pokalfinale und wurde erstmals in die finnische Nationalmannschaft berufen. „Tomi ist ein sehr athletischer und erfahrener Spieler mit einer exzellenten Spielübersicht“, sagt Ludwigsburgs Sportdirektor Michael Dornheim. Saarinen bereitet sich zurzeit in Finnland auf die Saison vor und wird seine Zelte ab Mitte August in der Barockstadt aufschlagen: „Ich freue mich sehr auf die Barock Volleys und auf die neue Bundesliga-Saison mit Ludwigsburg.“

Auch auf der Mittelblockposition gibt es Neuigkeiten: Mit Philipp Herrmann bleibt den Barock Volleys ein weiterer Leistungsträger erhalten. Der 22-Jährige war in der vergangenen Zweitliga-Saison ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft und hat sich mit dem Team den Aufstieg hart erarbeitet. Der gebürtige Rottenburger, der bereits in Frankreich und Bulgarien gespielt hat, wird auch in der 1. Liga eine wichtige Rolle im Ludwigsburger Kader spielen und das Team bei seiner Bundesliga-Premiere unterstützen. „Ich freue mich auf meine zweite Saison in Ludwigsburg und bin stolz, mit dem Team in der ersten Liga anzutreten“, sagt Philipp Herrmann. „Wir wollen uns bestmöglich präsentieren und uns schnellstmöglich in der Bundesliga etablieren.“

Verstärkung bekommt Herrmann im Mittelblock von Neuzugang Jan Huber. Der 24-jährige Stuttgarter bringt weitere 2,07 Meter Power ans Ludwigsburger Netz. Jan Huber spielte zuletzt vier Jahre beim Zweitligisten TV Rottenburg, in seiner Jugend schlug er für Georgi Allianz Stuttgart auf. Der Geographiestudent aus Tübingen überzeugt durch eine enorme Abschlaghöhe. Huber überzeugt mit seiner Physis, seiner emotionalen Spielweise und seinem Kampfgeist. „Jan ist ein leidenschaftlicher Spieler mit großem Potenzial“, sagt Sportdirektor Michael Dornheim.