Neues Zertifikat für mehr als 800 Rettungskräfte

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Malteser Rettungsdienst in Baden-Württemberg

Stuttgart. Der Rettungsdienst des Malteser Hilfsdienstes ist jetzt neu zertifiziert worden. „Unsere 30 Wachen in Baden-Württemberg, aus denen jährlich mehr als 90.000 Einsätze für die Notfallrettung und den Krankentransport erfolgen, erfüllen wie die anderen deutschlandweit 250 Malteser Wachen die neuesten Ansprüche“, freut sich Edmund Baur, Landesbeauftragter der katholischen Hilfsorganisation in Baden-Württemberg. In einem zweijährigen Prozess haben sich die Malteser auf die neuen Vorgaben umgestellt. Die Hälfte der 127 Dokumente des Handbuchs wurde völlig überarbeitet. Im Audit mussten die Malteser beweisen, dass ihre Mitarbeiter und Fahrzeuge die hohen Qualitätsnormen erfüllen können.

Die Malteser in Baden-Württemberg halten das Qualitätsmanagement freiwillig ein. „Wir gehen über die gesetzlichen Vorgaben hinaus und wollen zum Schutz unserer Patienten mehr erreichen“, betont Baur. Insbesondere geht es darum, die Risiken in der Notfallrettung und im Krankentransport zu erkennen und sie zu minimieren. Peter Neuhauser, Leiter des Malteser Rettungsdienstes in Baden-Württemberg, erklärt: „Eine praktische Frage für uns lautete: Wie stellen wir sicher, dass bei einem nächtlichen Rettungseinsatz bei starkem Regenfall an einer Unfallstelle das richtige Medikament aus der Schublade gezogen wird, um den Patienten in lebensbedrohlicher Lage schnellstmöglich und adäquat zu versorgen?“ – Antwort: „Das Medikament befindet sich immer in derselben Schublade, es wird immer dieselbe Farbmarkierung am Medikament sein, bestimmte Medikamente befinden sich immer in einer bestimmten Form von Ampulle und es schauen immer mindestens vier Augen auf das Präparat, bevor es injiziert wird.“

Bereits seit 1998 arbeiten die Malteser mit einem systematischen Qualitätsmanagement im Rettungsdienst und wurden seitdem regelmäßig bundesweit zertifiziert. Neu an der DIN ISO 9001:2015 ist unter anderem ihre Konzentration auf die Verantwortung der Unternehmensleitung. Es bleibt also nicht der einzelnen Rettungswache überlassen, wie sie zum Beispiel dafür sorgt, dass nach jedem Einsatz die Fahrzeuge desinfiziert und gereinigt werden. Es ist vielmehr Aufgabe der Geschäftsleitung, die Mitarbeiter in die Lage zu versetzen, die Standards zu erreichen. Mittels Checklisten, wie sie auch Piloten im Flugzeug durcharbeiten, kann jeder Mitarbeiter sicher sein, alles bedacht und richtig gemacht zu haben. Außerdem gehören Fortbildungen zum Repertoire der Rettungskräfte. „Unsere bereits gut ausgebildeten Kräfte müssen jedes Jahr zusätzlich mindestens 30 Stunden Fortbildung betreiben. So sind zum Beispiel alle unsere Mitarbeiter darauf vorbereitet, mit demenziell erkrankten Patienten oder Angehörigen richtig umzugehen“, sagt Neuhauser.


Veranstaltungsreihe “Den Landkreis genießen”

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Workshop zur Zubereitung von Wildfleisch

Kreis Esslingen.| Das Landwirtschaftsamt bietet in Kooperation mit der VHS Nürtingen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Den Landkreis genießen“ einen Workshop „Wild“ an. Die Offensive „Mach‘s Mahl“ des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vermittelt Anregungen und Tipps für gutes Essen aus Baden-Württemberg.

Kulinarische Schätze unserer Heimat entdecken, Unbekanntes für die eigene Küche kennenlernen, etwas über die Herkunft der Lebensmittel erfahren, all dies bietet die Veranstaltungsreihe. Das Bildungsangebot will vor allem auch die Wertschätzung von Lebensmitteln, den Genuss von regionalen Speisen, die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung und den Klimaschutz befördern.

Die Kurse der Veranstaltungsreihe machen den Landkreis mit allen Sinnen erfahrbar. So werden bei dem Workshop „Wild“ mit kulinarischen Schätzen der Region passend zur Jahreszeit leckere Gerichte zubereitet. Ganz nebenbei lernt man Erzeuger und Direktvermarkter in der Nähe kennen. Auf dem Speiseplan stehen ein Cremesüppchen aus Petersilienwurzeln und zum Hauptgang Wild. Den süßen Abschluss des Essens bildet ein Dessert aus Produkten lokaler Streuobstwiesen.

Der Workshop „Wild“ findet am Freitag, 09.11.2018, 16 – 19:30 Uhr und Freitag, 16.11.2018, 16 – 19:30 Uhr in der Schlossbergschule, Kirchstr. 23, 72622 Nürtingen, Küche im Eingangsbereich links, statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro, Lebensmittelkosten werden umgelegt. Mitzubringen sind zwei Geschirrtücher, kleine Behälter für Kostproben und je nach Wunsch Getränke. Referentin ist Diätassistentin und BeKi-Referentin Iris Mutzbauer.

Anmeldung
Landwirtschaftsamt, Telefon 0711 3902 41470, E-Mail [email protected] oder online www.esslingen.landwirtschaft-bw.de/Veranstaltungskalender


Weltmädchentag 2018 – Arbeitskreis Mädchen mit Aktionen vor Ort

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  • Thema „Aus kleinen Mädchen mit Träumen werden Frauen mit Visionen“
  • Veranstaltungen vom 9. bis 19. Oktober im Landkreis Böblingen

Kreis Böblingen.| Rund um den Weltmädchentag am 11. Oktober finden im Landkreis Böblingen vom 9. bis 19. Oktober 2018 Veranstaltungen des Arbeitskreises Mädchen statt.

Sie stehen dieses Jahr unter dem gemeinsamen Motto „Aus kleinen Mädchen mit Träu­men werden Frauen mit Visionen“.

Es gibt Aktionen in Renningen, Weil der Stadt, Rutesheim und Leonberg sowie in Böblingen und Sindelfingen.

Vom Mut seine Träume zu leben: In Renningen treffen sich Mädchen ab neun Jah­ren am 9. Oktober, um 15.30 Uhr im Jugendhaus „Old School“.

Sie sind eingeladen, ihrer Kreativität in der Gestaltung lebensgroßer Pappfiguren freien Lauf zu lassen und sich über ihre Lebensträume auszutauschen.

Dance Vision – Ein Tanz, viele Visionen: In Weil der Stadt ist das Mädchencafé am 9. Oktober, um 16.30 Uhr Treffpunkt für Mädchen ab Klasse 5.

Hier können die Mäd­chen tänzerisch kreativ sein und auf diese Weise ausdrücken, was sie bewegt.

Eine bunte Welt voller Träume: In Rutesheim gibt es am 11. Oktober ab 15.30 Uhr eine Aktion in der Stadtmitte.

Auf eine große Weltkugel aus Pappmaché pinnen Mäd­chen ihre Wünsche und Träume für eine bessere und gerechtere Welt.

In Leonberg heißt es „Mädchenkino goes Traumpalast“. Am 11. Oktober wird um 16.30 Uhr im Traumpalast Leonberg für Mädchen ab Klasse 5 ein spannender, berührender Film gezeigt.

Räume für Träume und Visionen: In Böblingen sind Mädchen ab 12 Jahren am 11. Oktober, ab 16 Uhr zum „Spiel deines Lebens“ ins Jugendzentrum „casa nostra“ eingeladen.

Über eine Fotobox, Collagen, Steckbriefe und Co. können sich die Mädchen mit ihren Vorstellungen vom Erwachsen­werden beschäftigen und diese visualisieren.

Meinen Träumen auf der Spur: In Sindelfingen wird es vom 11. bis 19. Oktober in Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit sowie in Schulen verschiedene Gruppenaktionen für Mädchen geben.

Wovon Mädchen träumen – die Ergebnisse werden dann in einer gemeinsamen Ausstellung prä­sentiert.

Die detaillierte Veranstaltungsübersicht zum Weltmädchentag im Landkreis Böblingen gibt es im Netz unter www.gleichstellung.landkreis-boeblingen.de

Info Weltmädchentag
Die Vereinten Nationen (UN) haben den 11. Oktober auf Initiative des Kinderhilfswerks Plan Interna­tional im Jahr 2011 zum Weltmädchentag ausgerufen.

Der weltweite Aktionstag zielt darauf ab, Mädchen ins Blickfeld zu rücken, auf ihre Lebenssituationen, spezifischen Bedürfnisse und Benach­teiligungen aufmerksam zu machen.

Dieser Tag will zeigen, wie viel Potential in Mädchen steckt und sie in ihren Rechten stärken. Mädchen weltweit sollen die gleichen Chancen bekommen wie Jungen und gleichberechtigt sein.

Arbeitskreis Mädchen im Landkreis Böblingen
Der Arbeitskreis Mädchen im Landkreis Böblingen versteht sich als Netzwerk zum fachlichen Aus­tausch über die Arbeit mit Mädchen und zur Vernetzung der in der Mädchenarbeit engagierten Ak­teurinnen.

Zu seinen Aufgaben gehören Entwicklung, Koordination und Durchführung von Mädchen­projekten, mädchenpolitische Arbeit sowie Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit für Mädchenbelange.

Seit 2012 koordiniert und veranstaltet der Arbeitskreis Mädchen im Landkreis Böblingen zum Welt­mädchentag lokale Aktionen für Mädchen und junge Frauen.


Bergrettunsprüfung erfolgreich beendet

16 AnwärterInnen haben Prüfung für den Bergrettungsdienst Sommer erfolgreich absolviert

Die DRK Bergwacht Württemberg verfügt seit dem Wochenende über 16 neue aktive Einsatzkräfte, neun Männer und sieben Frauen. An zwei Tagen haben die AnwärterInnen ihr Gelerntes in der Praxis im Donautal unter Beweis stellen müssen. Am ersten Prüfungstag stand im ersten Teil die behelfsmäßige Bergrettung am Fischerfels bei Hausen i.T. auf dem Programm. Den zweiten Teil, die Rettung mit dem „KONG-Sitz“ absolvierten die Prüflinge am Übungsfels neben der Bergrettungswache der DRK Bergwacht Sigmaringen in Dietfurt. Nach zehnstündigem Prüfungseinsatz im Gelände stand am Abend noch die theoretische Prüfung an.

Am zweiten Prüfungstag wurde der sachgerechte Umgang und die Rettung mit der Gebirgstrage geprüft. Bei diesem Prüfungsteil war auch die notfallmedizinische Versorgung von Verletzten im unwegsamen Gelände an der Falkenwand oberhalb von Thiergarten Prüfungsbestandteil. Die Prüflingen mussten dabei im steilen Gelände unter den kritischen Augen der Bergwachtlandesärztin und den Prüfern für Notfallmedizin Diagnosen erstellen, die entsprechende medizinische Notfallversorgung vornehmen und den schonenden Abtransport in der Gebirgstrage vornehmen. Die sieben Prüfer für den technischen Bereich der DRK Bergwacht Württemberg achteten mit Argusaugen darauf, dass der Aufbau der Sicherungen, die sichere Handhabung der Gebirgstrage und der Abtransport der Verletzten ordnungsgemäß vonstatten ging. Nach der rund sechsstündigen Prüfungsübung, teilweise Regen und starkem Wind, warteten die Prüflinge gespannt auf das Ergebnis.

Florian Rademacher, Technischer Landesleiter Bergrettung Sommer der DRK Bergwacht Württemberg überreichte nach der Abschlussbesprechung der Prüfer die Urkunden und Dienstabzeichen an die neuen BergretterInnen und hieß diese als aktive Einsaftkräfte in den Reihen der BergretterInnen der DRK Bergwacht Württemberg willkommen. Die neuen BergretterInnen kommen aus den Bergwachten Donau-Heuberg, Esslingen, Pfullingen, Rottweil, Schwäbisch Gmünd, Stuttgart und Unterland.


Stuttgarter Squash-Team holt zum Saison-Start zwei Siege gegen Königsbrunn und Karlsruhe!

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Squash 1. Bundesliga Süd – Saison 2018/2019
Samstag, 15.09.2018, in Böblingen, gegen Königsbrunner SC
Sonntag, 16.09.2018, in, gegen 1. SC Karlsruhe 

Am Samstag startete mit dem ersten Heimspiel im Pink Power Böblingen für die Sport-Insel Stuttgart die Bundesliga-Saison 2018/2019. Zu Gast war der Königsbrunner SC, der in starker Besetzung mit zwei Profi-Verstärkungen nach Stuttgart kam. Stuttgart behielt trotzdem mit 3:1-Matches die Oberhand. Am Sonntag waren die Schwaben dann beim Aufsteiger aus Karlsruhe zu Gast. Diesem wurde mit einem klaren 4:0-Erfolg kein wirklich herzliches Willkommen in der Bundesliga bereitet. Damit steht die Sport-Insel Stuttgart nach dem ersten Spielwochenende der Deutschen Squash Liga (DSL) in der Staffel-Süd auf dem zweiten Tabellenplatz.

Am Samstag kamen die Oberschwaben aus Königsbrunn nach Böblingen. Mit dabei hatten sie zwei internationale Verstärkungen namens Rui Soares (POR, WRL 98) an Position eins und Aqeel Rehman (AUT, WRL 118) an zwei. An drei und vier spielten Simon Vaclahovsky und Florian Mühlberger. Die Stuttgarter empfingen die Gäste in der Besetzung Valentin Rapp (WRL 150, DRL 4) an eins, Spielertrainer Patrick Gässler (DRL 67, beste WRL 119) an zwei, Martin Kegel (CRO, WRL 201) an drei und Nils Schwab (WRL 540, DRL 41) an vier.

Schwab und Mühlberger betraten zum Auftakt-Match der Saison die ASB Squash-Arena im Pink Power Böblingen. Der erste Satz war hart umkämpft und ging erst im Tiebreak mit 13:11 an den Königsbrunner. Im zweiten Satz fand der Stuttgarter besser zu seinem Spiel und stellte den 1:1-Ausgleich nach Sätzen her. Auch die beiden folgenden Sätze gingen an Stuttgarts U19 Nationalspieler, der somit das erste Match mit 3:1-Sätzen gewann und seinem Team den ersten Punkt einfuhr.

Dann kamen Stuttgarts Neuzugang Martin Kegel und Königsbrunns Simon Vaclahosky in die Arena. Der kroatische U23 Nationalspieler beherrschte von Beginn an Ball und Gegner und siegte klar in drei Sätzen. Damit war nach der Hälfte der zu absolvierenden Spiele Stuttgart mit 2:0 in Führung.

Im Match der Spitzen-Positionen standen sich, wie im vergangenen Jahr, der aktuelle Deutsche Vize-Einzelmeister Valentin Rapp und der von Königsbrunn verpflichtete in England lebende Portugiese Rui Soares als Gegner im Drei-Seiten-Glas-Court des Pink Power gegenüber. Beim letzten Mal hatte Rapp im fünften Satz zwei Matchbälle nicht verwandeln können und knapp mit 2:3-Sätzen verloren. Dieses Jahr entwickelte sich erneut ein spannendes, zunächst ausgeglichenes Match. Soares gewann den ersten Durchgang, bevor Rapp zum 1:1 nach Sätzen ausglich. Mit zunehmender Spieldauer merkte man dem Königsbrunner aber an, dass ihn nach und nach die Kräfte verließen. Der Stuttgarter nutzte seine Chancen und so gewinnt Rapp mit 3:1-Sätzen und holt den Stuttgartern den siegbringenden dritten Punkt.

Im letzten Match des Tages musste sich Stuttgarts Coach Patrick Gässler dann dem Österreicher Aqeel Rehman mit 1:3-Sätzen geschlagen geben. Er konnte dies auch, weil sein Team ja bereits schon den Sieg gesichert hatte und er besser mit seinen Kräften für das bevorstehende zweite Match am Sonntag haushalten sollte.

Am Sonntag reisten die jungen Wilden um Coach Patrick Gässler und Routinier Valentin Rapp dann ins schöne Baden, nach Karlsruhe. Dort spielt Ex-Stuttgarter Ben Petzoldt (DRL 66) nun an Position eins, Robin Ebert (DRL 15) an zwei, Loic Hennard (DRL 181) an drei und Matthias Heinemann an vier.

Der 4:0-Kantersieg ohne einen einzigen Satzverlust der Schwaben über den Aufsteiger aus Karlsruhe bestätigte Coach Gässler, den richtigen vier Spielern Vertrauen geschenkt zu haben. „Die Jungs haben ihre Sache gut gemacht“, fasst er den Spieltag zusammen.

Damit steht das Bundesliga-Team der Sport-Insel Stuttgart nach dem ersten Spielwochenende der Deutschen Squash Liga hinter Worms, das beide Begegnungen mit 4:0-Matches gewann, an Position zwei der Tabelle der Staffel-Süd.

Der nächste Spieltag ist am 20. Oktober beim SC Güdingen in Zweibrücken und am 21. folgt das nächste Heimspiel gegen die Devils aus Gerlingen.


Vorfälligkeitsentschädigung im Rahmen der Erbschaft abzugsfähig

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Erben können Kosten, die im Zusammenhang mit der Abwicklung, Regelung und Verteilung eines Nachlasses entstehen, steuerlich geltend machen. Auf eine entsprechende Entscheidung des Finanzgerichts Münster verweist die Wüstenrot Bausparkasse AG, eine Tochter der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe.

Im vorliegenden Fall hatte eine Verstorbene kein Testament hinterlassen – zunächst schienen auch keine Erben vorhanden zu sein. Das zuständige Amtsgericht ordnete daher eine sogenannte Nachlasspflegschaft an, die sich um mehrere Grundstücke der Verstorbenen zu kümmern hatte. Um Kosten zu verringern, ließ die Nachlasspflegschaft Darlehen für die Grundstücke vorzeitig zurückzahlen, wofür Vorfälligkeitsentschädigungen anfielen.

Nachdem mittlerweile Erben der Verstorbenen ermittelt waren, wollten diese die gezahlten Vorfälligkeitsentschädigungen für die Grundstücksdarlehen als Nachlassregelungskosten steuerlich geltend machen. Das zuständige Finanzamt verweigerte jedoch die Anerkennung mit der Begründung, Kosten der Grundstücksverwaltung seien nicht steuerlich abzugsfähig.

Dieser Einschätzung schloss sich das Finanzgericht Münster (Az. 3 K 3662/16 Erb) nicht an. Es entschied: Gezahlte Vorfälligkeitsentschädigungen im Zusammenhang mit der Abwicklung, Regelung oder Verteilung des Nachlasses sind als Kosten der Erben steuerlich abzugsfähig. Die im konkreten Fall von der Nachlasspflegschaft getroffenen Maßnahmen seien im Sinne der Erben, somit gehöre auch die Vorfälligkeitsentschädigung zu den abzugsfähigen Kosten für die Abwicklung des Nachlasses.


Stuttgart 21: Eisenbahnbrücke auf den Fildern fertiggestellt

  • Bahn baut am Wochenende Hilfsgerüst ab
  • Landesstraße zwischen Plieningen und Neuhausen gesperrt

Im Zuge der Anbindung der Neubaustrecke auf den Fildern an den künftigen Stuttgarter Hauptbahnhof hat die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH zwischen Ostfildern-Scharnhausen und Neuhausen eine 18,5 Meter lange Eisenbahnüberführung gebaut. Dazu war im Kreuzungsbereich Neuhauser Straße (L 1204)/Nürtinger Straße ein sogenanntes Lehrgerüst errichtet worden, das nun wieder abgebaut werden kann. Um die Behelfskonstruktion entfernen zu können, muss die Neuhauser Straße während des kommenden Wochenendes gesperrt werden.

Die Sperrung der Neuhauser Straße beginnt am Freitag, 14. September 2018, um 20 Uhr und endet am Montag, 17. September 2018, um 4 Uhr.

Die Umleitung aus Richtung Osten erfolgt auf der L 1202 und durch Nellingen (Denkendorfer/Hindenburg- und Kreuzbrunnenstraße) nach Scharnhausen/Scharnhauser Park sowie auf der L 1209 über Filderstadt-Bernhausen nach Stuttgart-Plieningen. In Gegenrichtung von Plieningen aus führt die Umleitung auf derselben Route.

Um die Fahrbahn unter der Eisenbahnbrücke wieder auf ihr ursprüngliches Niveau anheben zu können, muss die Neuhauser Straße im Oktober/November ein viertes und letztes Mal gesperrt werden. Der Zeitraum dieser Sperrung wird in Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Stuttgart auf die Woche der Herbstferien ausgedehnt, damit zusätzlich eine Entwässerungsleitung verlegt werden kann. Diese Sperrung beginnt am Freitag, 26. Oktober, um 20 Uhr und endet am Montag, 5. November um 4 Uhr.

Alle Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.


 

Aktuelles zum Musical Stuttgart: Übernahme Stage Entertainment und Deutschland-Premiere von „Anastasia“

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Die Stage Entertainment Beschäftigten am Musical-Standort Stuttgart können aufatmen. Nach der Übernahme durch den amerikanischen Medienkonzern Advance Publications bleibt Stuttgart als zweifacher Musical-Standort erhalten. Mit der Broadway-Inszenierung „Anastasia“, die am 15. November Deutschland-Premiere im Palladium Theater feiert, blickt das Stuttgarter Musical auf einen neuen Publikumsmagneten.

Advance Publications übernimmt Stage Entertainment
Die Zukunft des SI-Centrum ist gesichert. Der US-Konzern Advance Publications Inc. übernimmt den Musicalbetreiber Stage Entertainment vollständig. Wie die Konzernzentrale von Stage Entertainment in Hamburg mitteilte, sind die primären Ziele des neuen Investors Wachstum, langfristige Investitionen, Markterweiterung sowie die Stärkung der Kreativität. Beide Stuttgarter Bühnen, sowohl Stage Apollo als auch das Stage Palladium Theater sollen erhalten bleiben. Das Musical-Imperium freut sich, dass die Arbeit von Gründer Joop van den Ende vom neuen amerikanischen Besitzer geschätzt wird. Das 1922 gegründete familien- und inhabergeführte Unternehmen achte auf Inhalte und lege Wert auf Qualität.

Das Potenzial von Stage Entertainment hat überzeugt. Das Unternehmen mit 20 Theatern weltweit, allein 13 in Deutschland und 3.000 Mitarbeitern entwickelte sich seit der Gründung vor 20 Jahren zu einem der Marktführer in der globalen Musical-Branche. Dass sich in der Musicalmetropole Stuttgart nach dem Inhaberwechsel größere Veränderungen ergeben, scheint derzeit unwahrscheinlich. Das SI-Centrum vereint Entertainment mit Gastronomie, Hotellerie, Business sowie Wellness und ist aus der Landeshauptstadt Baden-Württembergs nicht mehr wegzudenken. „Das Konzept des Erlebniszentrums geht auf, jedes Jahr besuchen rund 2 Millionen Gäste das SI-Centrum“, fasst das Musical-Portal Musical1 zusammen, das Informatives zum Musical Stuttgart arrangiert hat. Mit zwei Hotels, elf Restaurants, drei Cafés und sieben Bars direkt im SI-Centrum sowie weiteren Übernachtungsmöglichkeiten in Stuttgart Möhringen sei die Großstadt ein Anziehungspunkt für Musicalreisen und Kurztrips. Eine Tatsache, die Advance Publications sicherlich nicht entgangen ist. Stillschweigen vereinbarten die Beteiligten der Übernahme hinsichtlich des Kaufpreises. Grünes Licht seitens der Kartellbehörden wird zwischen Oktober und Dezember erwartet.

„Anastasia – Das Broadway Musical“ feiert Deutschland-Premiere
Ab 15. November 2018 gewinnt das SI-Centrum eine neue vielversprechende Aufführung hinzu: Das Musical „Anastasia“ feiert im Herbst Deutschland-Premiere im Stage Palladium Theater und entführt das Publikum in die Welt des russischen Zarenreiches. Bislang konnten Musical-Fans das Highlight ausschließlich in New York und Madrid sehen. Jetzt kommt es nach Baden-Württemberg und bereichert die deutsche Musicalszene um ein faszinierendes Erlebnis mit aufwändigen Kostümen und eingängigen Melodien. Die Geschichte um die Straßenkehrerin Anya beruht auf einer wahren Begebenheit und soll die Zuschauer nicht zuletzt aufgrund dieser Tatsache in jeglicher Hinsicht berühren.

Die Hauptrolle der Anya übernimmt Judith Caspari, eine 24-Jährige aus Kassel, die durch ihre Titelrolle Maria im Musical „West Side Story“ am Staatstheater Kassel Bekanntheit erlangte. „Die Charaktere dieser Familie finde ich spannend, weil es sich dabei um keine heile Disney-Familie handelt, sondern eine echte und auch brutale Zarenfamilie – aber die Töchter hatten für mich immer etwas Magisches“, erklärt die Sopranistin im Interview gegenüber der Hessischen Niedersächsischen Allgemeine. Caspari setzte sich gegen 1.700 Sängerinnen durch und wurde für ein Jahr engagiert. Acht Shows wöchentlich wird sie geben. „Eine große Herausforderung“, wie die Hauptdarstellerin selbst sagt. Das Einteilen der Kräfte sei wichtig, um auch noch am nächsten Tag singen zu können. Anastasia war der erste Kinofilm, den die Kasselerin als Kind sah. Seither hat sie sich viel mit der Zarenfamilie und dessen jüngster Tochter Anastasia beschäftigt. Unter anderem über zahlreiche Bücher zur Romanow-Familie. Mittelpunkt der Inszenierung von Stephen Flaherty, Terrence McNally und Lynn Ahrens ist der Mythos, wonach Anastasia die Einzige war, welche die Ermordung der Familie Romanow überlebt haben soll. Die Großfürstin Maria Fjodorowna setzte nach der Oktoberrevolution eine hohe Belohnung für Denjenigen aus, der ihre Enkelin findet. Den größten „Gänsehautmoment“ erwartet Judith Caspari kurz vor Ende des ersten Aktes, wenn sie den Lieblingssong ihrer Kindheit „Reise durch die Zeit“ inszenieren darf. Ein Vorgeschmack liefert Stage.TV

Unterstützung bekommt Caspari von Daniela Ziegler, TV-Star und eine der bekanntesten Schauspielerinnen des deutschen Fernsehens. Die 70-Jährige wird in die Rolle der Zarenmutter schlüpfen. Dank ihrer Erfahrung mit Charakterrollen im TV sowie ihren Erfolgen auf Musicalbühnen dürfte auch Ziegler eine Bereicherung für das Broadway-Musical in Stuttgart sein.


Online Casinos – unendliches Spielvergnügen

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Schon seit vielen Jahrhunderten begeistern Casinos die Menschen. Als frühe Metropolen haben sich Monaco in Europa und Las Vegas in den Vereinigten Staaten etabliert. Doch in den letzten Jahren hat sich die Casinolandschaft massiv gewandelt. Man muss nicht mehr in eine der mondänen Spielhallen gehen, um Roulette, Black Jack & Co spielen zu können. Viel bequemer ist es, sich vor den PC oder Laptop zu setzen und sein Glück zu versuchen.

Womit online Casinos punkten
Nicht jeder hat Erfahrung mit Casinos, die Regeln von manchen Spielen sind gar nicht so einfach zu durchschauen. Für manche scheint das Casino in der virtuellen Welt noch komplizierter zu sein. Doch so wie in einem traditionellen Casino hat man hier auch die Möglichkeit, nachzufragen wenn man sich bei bestimmten Punkten nicht auskennt. Seriöse Betreiber punkten mit einem Kundenservice, der für Fragen und Beschwerden zum Teil sogar rund um die Uhr zur Verfügung steht. Erreichbar sind die kompetenten Mitarbeiter meistens auf verschiedenen Kanälen wie zum Beispiel:

  • Per E-Mail
  • Telefonisch
  • Per live-Chat

Wer sich neu bei einem online Casino registriert, sollte sich für einen Anbieter entscheiden, der Kundenservice in deutscher Sprache anbietet. Selbst wenn die Webseite auf Deutsch übersetzt ist, heißt das nicht dass auch alle Mitarbeiter diese Sprache beherrschen. Einer der großen Vorteile von online Casinos ist, dass sie ganz Tag und Nacht verfügbar sind. Man ist nicht an die Öffnungszeiten gebunden und auch Menschen, die fern von einer großen Stadt leben, können die Chance auf den großen Gewinn wahren – und das täglich. Um Roulette, Black Jack & Co zu spielen, muss man nicht einmal das Haus verlassen. Man setzt sich in bequemer Freizeitkleidung vor den PC oder Laptop und ist nicht an Kleidungsvorschriften gebunden, die es in renommierten Spielhäusern oft gibt. Außerdem entfällt die lange Anfahrt zum Casino ebenso wie die Parkplatzsuche. Rasch loggt man sich in den Account in seinem online Casino ein und schon steht die virtuelle Spielewelt offen – vorausgesetzt man ist mindestens 18 Jahre alt. Jugendliche und Kinder dürfen sich nämlich in online Casinos nicht anmelden.

Warum online Casino?
Ein Blick in das Internet genügt und schon steht einem eine Vielfalt an Angeboten offen. Online Casinos wie Unibet überzeugen mit einer breiten Palette an Spielmöglichkeiten. Neben den Klassikern wie Roulette, Black Jack und Poker stehen auch unzählige Automatenspiele zur Wahl. In der virtuellen Welt gibt es eine deutlich bessere Auswahl an Games. Die Webseiten übertreffen sich mit aufwendigen Grafiken. Wichtig ist jedoch, dass man sich auf der Homepage des online Casinos schnell zurechtfindet. Wer erst minutenlang nach dem Spiel seiner Wahl suchen muss, wird rasch frustriert. Am besten sieht man sich die Webseite genau an, bevor man im Rahmen seiner Anmeldung heikle Daten preisgibt. Ein weiterer Tipp ist, mehrere Betreiber zu vergleichen. Mit attraktiven Willkommensgeschenken versuchen online Casinos, Kunden anzulocken. Doch diese Boni sind oft mit Konditionen verbunden. So gilt der Rabatt zum Beispiel nur für einen bestimmten Zeitraum oder ist nicht für alle Spiele freigeschalten. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um einen Bonus auf die erste Einzahlung. Dabei wird der Betrag, den der Neukunde auf das Spielerkonto überweist, verdoppelt oder manchmal sogar verdreifacht. So kann man wesentlich länger mit dem ersten Einzahlungsbetrag setzen.

Vergleichsplattformen leisten wertvolle Dienste
Bei der Fülle an Angeboten ist es nicht so einfach, sich für ein bestimmtes online Casino zu entscheiden. Eine große Hilfe dabei sind Plattformen, die sich auf den Casinovergleich spezialisiert haben. In übersichtlich gestalteten Listen findet man alle wichtigen Informationen wie die Auszahlungsquoten, die beliebtesten Spiele oder die bereits angesprochenen Rabatte. Auch die Zahlungsmodalitäten werden erwähnt. Außerdem gibt es regelmäßige Testberichte, die ausführlich über die Leistungen der unterschiedlichen Betreiber berichten. Für Spieler besonders relevant ist die Gegenüberstellung an Zahlungsmöglichkeiten. Meist sind Kreditkarte, E-Wallets und Überweisung möglich. Da die Testportale in der Regel unabhängig arbeiten, findet man hier wertfreie Tipps und kann innerhalb weniger Minuten möglichst viele Anbieter miteinander vergleichen. Durch einen direkten Link gelangt man zu den Webseiten der online Casinos und kann hier weitere Informationen einholen.


Stuttgart 21: „SUSE“ ist rum ums Eck

Schild der Tunnelvortriebsmaschine im Fildertunnel erfolgreich gewendet

Stuttgart.| Die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH hat im Fildertunnel den ersten Teil der Tunnelvortriebsmaschine (TVM) „SUSE“ erfolgreich unter Tage gewendet. Der Fildertunnel wird im Zuge von Stuttgart 21 seit 2014 in vier Abschnitten weitgehend maschinell aufgefahren. Nach dem kompletten Wendevorgang für Schild und Nachläufer beginnt die bauausführende Arge ATCOST 21 voraussichtlich im Herbst mit der letzten der vier Schildfahrten.

Eine Tunnelvortriebsmaschine tief im Berg zu wenden, ist ein spektakulärer und auch für erfahrene Mineure außergewöhnlicher Vorgang. Die DB Stuttgart–Ulm GmbH praktiziert dieses seltene Manöver derzeit im rund 9, 5 Kilometer langen Fildertunnel. Nach dem Ende ihrer dritten Schildfahrt wird TVM „SUSE“ derzeit unter Tage in sieben Teile zerlegt und in einer eigens dafür gebauten Kaverne um 180 Grad gedreht.

Wendemanöver auf Luftkissen
Der erste und wichtigste Teil von „SUSE“, der Schild mit Schneidrad, war Ende voriger Woche sprichwörtlich rum ums Eck. Auf mit Stickstoff gefüllten Luftkissen war der 1400 Tonnen schwere Schild an zwei Tagen während mehrerer Stunden durch die kathedralenartige, etwa 12 Meter breite und 13 Meter hohe Wendekaverne geglitten. In den nächsten Wochen werden dort auch die Nachläufer der 120 Meter langen TVM gedreht.

Nach der nun erfolgten Fertigstellung des maschinellen Vortriebs in der Weströhre des Fildertunnels, in der später das Streckengleis Stuttgart–Ulm verlaufen wird, werden nun noch rund 3.400 Meter der Oströhre des Tunnels in einer vierten Schildfahrt vom Talkessel aus aufgefahren. Rund sechs Kilometer der Oströhre des Fildertunnels wurden bereits von den Fildern aus vorgetrieben. Die beiden Röhren des Tunnels verbinden künftig den umgebauten Stuttgarter Hauptbahnhof mit dem Flughafen Stuttgart und der Hochgeschwindigkeitstrasse auf den Fildern.

Zahlen, Daten, Fakten zu Tunnelvortriebsmaschine „SUSE“ (Stuttgart–Ulm schneller erreicht)
– Bei „SUSE“ handelt es sich um eine Tunnelvortriebsmaschine S-738 der in Schwanau ansässigen Herrenknecht AG
– Schilddurchmesser: 10,82 Meter
– Schneidradleistung/ Antriebsleistung: 4.200 Kilowatt
– Länge: rund 120 Meter
– Gewicht: rund 2.000 Tonnen