HBF Bundesliga-Saison 2019/20 abgebrochen

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OLYMP Final4 nicht im Mai

Dortmund.| Die Handball Bundesliga Frauen (HBF) muss die Meisterschaftsrunde 2019/20 für die 1. und 2. Bundesliga abbrechen. Grund hierfür ist die sich zuspitzende Situation das Corona-Virus betreffend. Sportliche Absteiger aus der 1. und 2. Bundesliga gibt es nicht. Das OLYMP Final4 kann wegen behördlicher Vorgaben nicht wie geplant am 23. und 24. Mai stattfinden, eine Verlegung wird geprüft.

Die Vorschriften der Behörden verschärfen sich täglich: bis mindestens Ende April ist kein regulärer Trainingsbetrieb für die HBF-Clubs möglich. Auch für die Zeit danach gibt es noch keinerlei Gewissheit. Immer mehr Quarantäne-Fälle erreichen nun auch den Handball.

Für die HBF steht die Gesundheit der Bevölkerung, der Spielerinnen sowie aller darüber hinaus am Spielbetrieb beteiligten Personen im Vordergrund. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und politischen Entscheidungen in Bezug auf das Corona-Virus und in Verantwortung gegenüber seinen Mitgliedsvereinen sieht der HBF-Vorstand sich gezwungen, die aktuelle Bundesliga-Saison 2019/20 abzubrechen.

Gleichzeitig hat der Vorstand beschlossen, dass es für die laufende Saison keine sportlichen Absteiger aus der 1. und 2. Bundesliga gibt. Über mögliche Aufsteiger sowie die Vergabe der internationalen Startplätze wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Mit Baden-Württemberg hat ein Bundesland nunmehr Veranstaltungen generell bis auf Weiteres verboten, eine entsprechende Verordnung gilt Stand jetzt bis Mitte Juni. Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit, sogenannte Geisterspiele, würden die HBF-Clubs aufgrund der damit verbundenen Einnahmeverluste im Bereich Ticketing und Sponsoring in unzumutbarer Weise belasten. Schon jetzt stehen die 14 Erst- und 16 Zweitligisten im Hinblick auf die kommende Saison vor enormen, nie dagewesenen wirtschaftlichen Herausforderungen.

Das OLYMP Final4, die Endrunde um den DHB-Pokal der Frauen, kann aufgrund der behördlichen Vorgaben nicht wie geplant am 23. und 24. Mai in der Stuttgarter Porsche-Arena stattfinden. Derzeit wird eine Verlegung auf einen späteren Zeitpunkt geprüft. Die Tickets behalten vorerst weiter ihre Gültigkeit. Weitere Informationen folgen.


Coronavirus: Einschränkungen im Nachtverkehr

SSB-Nachtbuslinien, Regionalzüge und regionale Buslinien fahren nachts nicht mehr

Um das Coronavirus einzudämmen, schränkt das Land Baden-Württemberg das gesamte Nachtleben ein. Bars, Clubs, Restaurants, Kinos etc. müssen bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Die Verkehrsunternehmen im VVS reagieren auf die neuesten Entwicklungen und setzen ihren Nachtverkehr bis auf Weiteres aus. Bei der SSB und den regionalen Busunternehmen in den Verbundlandkreisen fahren die Nachtbusse ab Freitagnacht, 20. März 2020, nicht mehr. Auch die Regionalbahnen von DB Regio, Go-Ahead und Abellio sind ab dem Wochenende nachts nicht mehr im Einsatz.

Die Fahrplanänderungen sind ab Donnerstagnachmittag, 19. März 2020, in der Fahrplanauskunft (EFA) des VVS erfasst. Der VVS empfiehlt seinen Fahrgästen, sich vorab über die App „VVS mobil“ oder über vvs.de über ihre jeweilige Verbindung zu informieren.

Bereits jetzt gibt es auch tagsüber bei DB Regio, Go-Ahead und Abellio vereinzelte Fahrtausfälle. Die Ammertalbahn zwischen Tübingen und Herrenberg ist beispielsweise nur noch im Stundentakt im Einsatz. Die Fahrplanänderungen sind bereits jetzt in der EFA abrufbar.

Außerdem schließt die SSB das KundenCentrum am Rotebühlplatz. Alternativ können Fahrgäste die SSB-KundenCentren am Hauptbahnhof und am Charlottenplatz aufsuchen.


Coronavirus: Land verschärft Öffnungszeiten für Speiselokale

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Stuttgart.| Die baden-württembergische Landesregierung hat in ihrer Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus vom 17. März 2020 (Corona-Verordnung) die von der Landeshauptstadt bisher verfügten Regeln für den Betrieb von Speiselokalen verschärft. Wie die Stadtverwaltung am Mittwoch, 18. März, mitteilte, gelten in der Stadt ab sofort die Beschränkungen aus der Corona-Verordnung des Landes.

Danach ist der Betrieb von Gaststätten bis zum 19. April 2020 grundsätzlich untersagt. Vom Verbot ausgenommen sind unter strengen Auflagen nur Gaststätten, die Speisen und Getränke anbieten sowie Mensen. Gemäß den Auflagen muss in diesen Lokalitäten sichergestellt sein: Die Plätze für die Gäste sind so angeordnet, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist. Ferner gilt, dass Stehplätze so gestaltet sein müssen, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Gästen gewährleistet ist. Schließlich dürfen die Lokale, die unter diese Ausnahmen fallen, frühestens ab sechs Uhr geöffnet sein und müssen spätestens ab 18 Uhr geschlossen werden. Die Stadt hatte bisher die Öffnung bis 23 Uhr gestattet, was durch die Landesverordnung überholt ist.

Im Einvernehmen mit dem Amt für öffentliche Ordnung der Landeshauptstadt Stuttgart wird die Polizei die Einhaltung dieser Landesverordnung kontrollieren, wie es bisher auch schon geschehen ist. Bei Verstößen gegen die Verordnung wird die Polizei Strafanzeigen erstatten.


Fragen rund um die Stuttgarter Kickers

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Stuttgart – Die aktuellen Entwicklungen aufgrund der Corona-Krise und die hiermit verbundenen Auswirkungen auf Ihren Herzensverein haben wichtige Fragen aufgeworfen, die wir auf verschiedenen Wegen erhalten haben. Im Folgenden wollen wir diese beantworten, soweit uns dies auf der Grundlage der derzeit verfügbaren Informationen möglich ist. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass sich die Entwicklung mit rapider Geschwindigkeit vollzieht und unsere Aussagen daher immer nur den Status Quo abbilden können.

Es ist jedenfalls klar, dass die noch nie da gewesene Situation unseren Verein vor ganz besondere Herausforderungen stellt – organisatorisch und wirtschaftlich.

Durch die konsequente Umsetzung der behördlichen Anordnungen und Maßnahmen tragen die Stuttgarter Kickers ihren Teil dazu bei, die weitere Verbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Zur Bewältigung der vor uns liegenden riesigen wirtschaftlichen Herausforderungen haben wir einen Maßnahmenkatalog entwickelt. Dieser betrifft natürlich vor allem die Liquiditätssicherung, nachdem wir nun seit nunmehr bald vier Monaten kein Heimspiel mehr ausgetragen haben und diese Situation weiter andauern kann. In diesem Rahmen werden wir auch von den Stundungsmöglichkeiten Gebrauch machen, die zur Bewältigung der außergewöhnlichen Situation gewährt werden. Aber auch unseren Mitarbeitern verlangen wir deutliche Einbußen ab, um sicherzustellen, dass wir diese Situation gemeinsam überstehen.

Wir setzen aber auch weiterhin auf die große Kickers-Familie und deren Unterstützung. Hier haben wir bereits in den letzten zwei Wochen auf verschiedenen Ebenen – von Fans, Mitgliedern, Sponsoren und Geschäftspartnern – Unterstützung erhalten und Hilfsbereitschaft erfahren. Auf beides sind wir auch in den nächsten Wochen und Monaten weiter angewiesen. Wir werden jedenfalls unseren Teil leisten und intern auf allen Ebenen alles dafür tun, um Herr der Lage zu werden.

Trainingsbetrieb
Die aktuelle Verordnung der Landesregierung umfasst weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens für die Menschen in Baden-Württemberg mit dem Ziel, die Ausbreitung des Corona-Virus bestmöglich zu verlangsamen. Insbesondere sollen Sozialkontakte auf das absolut notwendige Maß reduziert werden. Diese Verordnung hat weitreichende Konsequenzen für alle Bereiche des organisierten Sports. Natürlich gehen wir sensibel mit der Situation um und halten uns an die Vorgaben und Verordnungen der Behörden. Was unsere Oberligamannschaft betrifft, haben wir am vergangenen Freitag (13. März) letztmals trainiert. Am Samstag hat die Stadt Stuttgart zum Schutz der Bevölkerung mit sofortiger Wirkung den Trainings- und Sportbetrieb auf allen Vereinssportanlagen bis auf Widerruf untersagt. Es wird also bis auf weiteres weder im Profi- noch im Jugendbereich Mannschaftstraining geben. Unser Trainer- und Funktionsteam hat auf die einzelnen Spieler zugeschnittene, individuelle Trainingspläne erarbeitet und den Spielern übermittelt. Jeder Spieler hat sie vor Ort, bei sich zu Hause, zu erfüllen, um Ausdauer, Beweglichkeit und Athletik zu trainieren. Die sportliche Leitung hält laufenden Kontakt zu den Spielern, um diese in der schwierigen Situation nicht allein zu lassen.

Spielbetrieb
Die Verordnung für den Trainingsbetrieb gilt logischerweise auch für den Spielbetrieb. Vor diesem Hintergrund hat der Württembergische Fußballverband (wfv) entschieden, den Spielbetrieb in der Oberliga frühestens ab dem 20. April 2020 wiederaufzunehmen. Eine mögliche Wiederaufnahme wird in enger Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden geprüft und erfolgt mit einer Vorankündigung von mindestens 14 Tagen, um unsere Planungen zu erleichtern. Die Entscheidung der UEFA, die ursprünglich auf Juni/Juli 2020 geplante EURO auf 2021 zu verschieben, eröffnet Möglichkeiten für die weiteren Planungen des Spielbetriebs. Maßgeblich sind dabei aber immer die Vorgaben der zuständigen Behörden. Mögliche Szenarien hinsichtlich der Fortführung der Saison werden beim wfv nun intensiv geprüft.

Geisterspiel-Tickets
Als Maßnahme, um die immensen Umsatzausfälle (bei fortlaufenden Kosten) anteilig zu kompensieren, verkaufen die Stuttgarter Kickers weiterhin sog. „Geistertickets“, auch wenn absehbar ist, dass die besagten Spiele nicht stattfinden können. Die große Bereitschaft unserer Fans, diese Tickets zu kaufen, ist ein wesentlicher, auch emotionaler Beitrag zur Bewältigung der wirtschaftlichen Situation, zeigt sie doch den Zusammenhalt der Kickers-Familie. Die „Geistertickets“ unterliegen nicht der Umsatzsteuer, da ihnen kein Leistungsaustausch zugrunde liegt. Als Dankeschön erhalten Sie gegen Vorlage des Bestellscheins bei den ersten drei Heimspielen mit Zuschauerbeteiligung am 12 für 11-Stand Ihre ausgedruckte symbolische Geisterspielkarte.

Aber natürlich kann jeder dem Verein auch eine normale Spende zukommen lassen. Für Spenden bis zu einem Betrag von 200 Euro gilt hier seit 2019 ein vereinfachter Zuwendungsnachweis. Für solche Spenden ist keine Zuwendungsbestätigung (“Spendenbescheinigung”) nach amtlichem Muster mehr nötig – es genügt der Überweisungs- oder Einzahlungsbeleg der Bank bzw. ein selbst erstellter Online-Banking-Ausdruck als Nachweis, wenn darauf ersichtlich sind: Ihr Name und Ihre Kontonummer, der SV Stuttgarter Kickers als Empfänger, der Betrag und der Buchungstag).

Porsche Fußball-Feriencamps
Aufgrund der Anordnung des Landes Baden-Württemberg sämtliche Sportstätten zu schließen, kann das Porsche Fußball-Feriencamp in den Osterferien (14. April bis 17. April 2020) nicht stattfinden.

Weitere Präventionsmaßnahmen
Alle Mitarbeiter des Vereines werden bis auf weiteres keinen Publikumskontakt haben und werden versuchen, die sozialen Kontakte weitestgehend zu minimieren, wie dies von uns allen verlangt wird. Alle Fragen und Anliegen werden per E-Mail [email protected].

Selbstverständlich wollen wir Sie, trotz der dynamischen Entwicklungen, über unsere Kickers- Kommunikationskanäle bestmöglich informiert halten!


TÜV SÜD setzt vorübergehend Fahrerlaubnisprüfungen aus

München.| TÜV SÜD führt auf Grund der aktuellen Situation ab sofort in Bayern und Baden- Württemberg keine Theorie- und auch keine Praxisprüfungen mehr durch. Diese Festlegung gilt vorerst bis zum 19. April 2020 und wird je nach weiterer Entwicklung entsprechend angepasst.

Nach intensiven Beratungen mit den zuständigen Ministerien setzt TÜV SÜD seinen Fahrerlaubnisbetrieb in Bayern und Baden-Württemberg aus. „Wir alle haben derzeit die Verpflichtung, der Verbreitung des Coronavirus soweit wie möglich Einhalt zu gebieten. Mit der vorübergehenden Aussetzung der Fahrerlaubnisprüfung leisten wir unseren Beitrag zu unser aller Schutz und kommen damit der Fürsorgepflicht für die Fahrerlaubnisbewerber und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach“, sagt Jürgen Wolz, Chief Operating Officer der TÜV SÜD Auto Service GmbH. Bereits vereinbarte Prüfungstermine werden abgesagt. TÜV SÜD nimmt hierzu mit den beteiligten Fahrschulen Kontakt auf. Den Bewerbern werden die gezahlten Gebühren angerechnet und keinerlei Stornokosten berechnet.

Die Maßnahme gilt vorerst bis zum 19. April 2020. TÜV SÜD wird als Technische Prüfstelle eine „Notfallversorgung“ mit Prüfungen für Bewerber aufrechterhalten, die dringend zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung eine Fahrerlaubnis benötigen (z.B. Feuerwehr, THW, Polizei, Rotes Kreuz, etc.).


„Jazz Meets Casino“: Wenn Jazzklänge in der Spielbank Stuttgart Einzug halten

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Geschäftliche Information

Im Juli 2020 ist es soweit: Dann beginnen die Stuttgarter Jazzopen und holen wieder einmal zahlreiche weltberühmte Stars aus der Musikbranche in die Schwabenmetropole. Das Festival gibt es bereits seit 1994. Zu den Partnern und Sponsoren des großen Ereignisses zählen dieses Jahr nicht nur Mercedes Benz und Hugo Boss, sondern auch die Spielbank Stuttgart. Grund genug für deren Betreiber, in den eigenen Räumlichkeiten die Bühne für Live Jazz freizugeben.

Auftaktabend in der Casino-Bar „The New Grace“
Zum Auftakt der Jazzopen am 9. Juli, einem Donnerstag, lädt die Spielbank Stuttgart zu einem besonderen Konzertabend unter dem Motto „Jazz Meets Casino“ ein. Stattfinden soll das Ganze nicht in den Räumen des Casinos, sondern in der dazugehörigen Lounge & Bar „The New Grace“. Diese öffnet normalerweise nur freitags und samstags am Abend ihre Pforten, um den Gästen Cocktails und andere Drinks zu servieren. Jazzfreunde erwartet also neben Livemusik bei einem leckeren Getränk auch ein exklusives Ambiente. Das „The New Grace“ ist neben dem Restaurant „Joyce“ eine der beiden gastronomischen Einrichtungen der Spielbank Stuttgart. Diese befindet sich in einem modernen Gebäude im SI-Centrum in Stuttgart-Möhringen. Sie ist zudem das jüngste offizielle Casino der Baden-Württembergischen Spielbanken und das einzige in der Region. Die beiden anderen Standorte sind Baden-Baden und Konstanz am Bodensee.

Foto: Free-Photos auf Pixabay

Im „The New Grace“ wird auch Blackjack gespielt
Natürlich wird an diesem Donnerstagabend nicht nur Jazzmusik gespielt. Schließlich heißt die Veranstaltung „Jazz Meets Casino“. Die Casino-Bar bietet einen eigenen Spieltisch für Blackjack. Das Kartenspiel könnte selbst Barbesuchern ohne Casino-Vorwissen vertraut vorkommen. Es unterscheidet sich nämlich nur in wenigen Details vom Kartenspiel 21, das in Deutschland auch als „Siebzehn und Vier“ bekannt ist. Die unkomplizierten und schnell zu erlernenden Regeln machen Blackjack zu einem Casino-Klassiker von Stuttgart bis Las Vegas. Das gilt natürlich genauso für Online-Casinos. Doch nicht nur wegen der Einfachheit sind zum Beispiel Online Blackjack Spiele auf Casino Betfair beliebt. Das liegt auch daran, dass für alle Vorlieben gesorgt ist. Neulinge können das Kartenspiel erst einmal an kostenlosen Demo-Tischen kennenlernen, bevor sie in der traditionellen Variante tatsächlich um Einsätze spielen. Abwechslung bekommen Blackjack-Fans in innovativen Versionen wie etwa Frankie Dettori’s Magic Seven Blackjack mit Bonusfeldern für zusätzliche Gewinnquoten, die es so beispielsweise in Stuttgart nicht gibt.

Foto: skeeze auf Pixabay

Schon das „Rat Pack“ trat in Las Vegas auf
Casino und Livemusik, das ist alles andere als eine ungewöhnliche Kombination. Von Baden-Baden bis Hamburg veranstalten deutsche Spielbanken immer wieder kulturelle Veranstaltungen wie Autorenlesungen, Kabarett oder Konzerte. Im amerikanischen Las Vegas, das man wohl zweifellos als die Casino-Hauptstadt schlechthin bezeichnen kann, gehören Shows von Stars und Sternchen schon lang zum Alltag. Ein besonders prominentes Beispiel dürften wohl die legendären Auftritte des „Rat Pack“ um Frank Sinatra, Sammy Davis Jr. und Co. im Sands Hotel sein. Die Musiker hätten sich wohl niemals erträumen lassen, dass die Menschen anno 2020 an ihren Smartphones in Online-Casinos spielen oder die größten Hits des „Rat Pack“ in Streaming-Apps wie Spotify hören würden.

Auch wenn inzwischen Jahrzehnte vergangen sind, besteht kein Zweifel: Swing und Jazz in exklusiver Atmosphäre haben ihren Reiz bis heute ebenso wenig verloren wie die Spannung einer Partie Blackjack am Spieltisch. Ob nun in Stuttgart, Las Vegas oder im Internet.


UEFA-Entscheidung: EURO erst im Sommer 2021

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Nach Beratungen der 55 Mitgliedsverbände sowie der Führungsriegen der Klubvereinigung ECA, des Ligen-Interessenverbundes European Leagues und der Spielergewerkschaft FIFPro hat das UEFA-Exekutivkomitee heute entschieden, dass die Europameisterschaft erst im Sommer 2021 ausgetragen wird.

Die Endrunde soll demnach vom 11. Juni bis 11. Juli 2021 stattfinden. Die Play-off-Spiele für die EURO, die ursprünglich für März 2020 vorgesehen waren, wurden in den Juni 2020 verlegt. Das Exekutivkomitee entschied zudem, dass Wettbewerbe, die im Juni 2021 stattfinden sollten, neu terminiert werden. Dies betrifft das Final Four der Nations League, sowie die Europameisterschaften der Frauen und der U 21. Genaue Termine sind noch offen.

DFB-Präsident Fritz Keller sagt: “Unser Dank gilt allen Entscheidungsträgern*innen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft, die in diesen Tagen Verantwortung übernehmen – in einer schweren Zeit, in der nie dagewesene Herausforderungen gemeinsam bewältigt werden müssen. Nur wenn wir solidarisch handeln, dann können wir diese Krise zusammen überstehen. Ich möchte mich bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben, den bundesweiten Spielbetrieb in der vergangenen Woche innerhalb kürzester Zeit von 80.000 Spielen, die jedes Wochenende stattfinden, einzustellen. Auch dadurch hat der Fußball einen Beitrag geleistet, die Zahl der Neuinfektionen nicht noch weiter ansteigen zu lassen. Die Kolleginnen und Kollegen der UEFA, denen wir uns nicht zuletzt als Ausrichter der Europameisterschaft 2024 besonders verbunden fühlen, sind heute ihrer Verantwortung gerecht geworden und haben einen Plan für ihre 55 Mitgliedsverbände aufgestellt. Wohlwissend, dass alles, was wir hier und heute beschließen, morgen oder übermorgen wieder überholt sein kann. Wir müssen nun lernen, in Szenarien zu denken. Es gibt keine Alternative zur Verschiebung der Europameisterschaft. Jetzt ist es an der Zeit, nicht nur in Deutschland und in Europa, sondern überall auf der Welt die Gesundheit der Menschen nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Gleichzeitig müssen wir schon jetzt daran denken, wie es nach der Pandemie mit dem Fußball weitergeht, der so viele Menschen in seinen Bann zieht.”

Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften und Akademie: “Es gibt für die aktuelle Situation kein Handbuch, keine Erfahrungswerte. So gerne wir nun gegen Italien und Spanien, insbesondere aber die EURO 2020 im Sommer mit unserer jungen Mannschaft und den drei tollen Heimpartien in München gespielt hätten, so alternativlos sind diese Entscheidungen im Moment. Wir alle wissen, welch hohe Bedeutung der Fußball für die Gesellschaft hat und hatte – auch und gerade in schwierigen Zeiten hat der Fußball immer wieder seine verbindende Kraft gezeigt und Zuversicht entstehen lassen. In der aktuellen Phase geht es darum, diese verbindende Kraft so zu nutzen, uns alle zurückzunehmen. Unsere Aufgabe ist es nun, die weitreichenden Folgen, die diese Entscheidungen auf den gesamten Fußball haben, einzuordnen und an Lösungen zu arbeiten. Damit müssen wir uns in den nächsten Wochen auf allen Ebenen beschäftigen. Ich weiß, dass unsere Nationalspieler*innen in dieser schwierigen Situation auch Vorbilder sind: Vorbilder für Zusammenhalt, für Zuversicht und ganz besonders auch für Solidarität. Wir alle müssen uns einbringen.”

Bundestrainer Joachim Löw: “Wir alle müssen die Gesundheit und das Leben von Menschen schützen, das gilt selbstverständlich auch für den Fußball. Deshalb ist es völlig richtig und alternativlos, die EURO zu verschieben. Unsere Nationalspieler sind natürlich über die Entscheidung informiert, sie sind zudem mit ihren Vereinen und den dortigen Trainern in Kontakt, trainieren derzeit größtenteils individuell, bis abzusehen ist, wie sich die Lage insgesamt entwickeln wird. Sie hätten natürlich wahnsinnig gerne die EURO im Sommer gespielt, was sie sich auch erarbeitet hatten. Jeder Sportler lebt doch für diese großen Spiele, für diese großen Turniere, die ein Land, einen ganzen Kontinent oder bei Weltmeisterschaften die ganze Welt begeistern.”

Philipp Lahm, Geschäftsführer der DFB EURO GmbH: “Die Verlegung der EURO 2020 ist unter den gegebenen Umständen ein richtiger und konsequenter Schritt. Wir alle lieben den Fußball. Aber im Angesicht der Pandemie müssen wir neue Schwerpunkte setzen. Die Gesundheit der Menschen ist das höchste Gut. Wir müssen es gemeinsam schützen. Ich appelliere an alle, die Weisungen der Gesundheitsbehörden genau zu befolgen. Wir können die Pandemie nur gemeinsam besiegen. Als Team.”

Fans, die für die EURO 2020 Tickets erworben hatten und Fragen zur Rückerstattung haben, wenden sich bitte an die zuständigen Stellen der UEFA.

Neben der Verlegung der EURO 2020 möchte die UEFA maximale Anstrengungen unternehmen, um die nationalen und europäischen Klubwettbewerbe bis zum 30. Juni 2020 abzuschließen. Dies könnte bewirken, dass UEFA-Wettbewerbe wie die Champions League und Europa League auch am Wochenende stattfinden könnten. Im Gegenzug seien Partien der nationalen Ligen, wie beispielsweise der Bundesliga, von Dienstag bis Donnerstag möglich, die ursprünglich den europäischen Wettbewerben vorbehalten waren.


Landesregierung beschließt Maßnahmen gegen Ausbreitung des Coronavirus

Aufgrund der sich zuspitzenden Lage und der stark steigenden Zunahme von Corona-Infektionen in Baden-Württemberg hat die Landesregierung eine Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen beschlossen.

Stuttgart.| Aufgrund der sich zuspitzenden Lage und der stark steigenden Zunahme von Corona-Infektionen in Baden-Württemberg hat die Landesregierung am Montag (16. März 2020) eine Rechtsverordnung nach dem Infektionsschutzgesetz beschlossen. Diese gilt sofort und wird das öffentliche Leben für die Menschen in Baden-Württemberg in vielen Bereichen stark einschränken.

Ausbreitung des Virus noch stärker verlangsamen
Ministerpräsident Winfried Kretschmann: „Die Zahl der infizierten Menschen im Land steigt weiter stark. Gleichzeitig gelingt es uns aktuell sehr gut, alle erkrankten Menschen medizinisch bestmöglich zu versorgen. Um dies auch in den kommenden Wochen sicherzustellen, müssen wir die Ausbreitung des Virus noch stärker verlangsamen.  Die Verlangsamung ist unser oberstes Ziel – und deshalb haben wir heute weitere entschiedene Maßnahmen beschlossen. Ich bin mir bewusst, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern damit einiges abverlangen. Abe nur so können wir die Krise mit geeinter Kraft bewältigen.“

Gesundheitsminister Manne Lucha: „Wir müssen jetzt weitere Vorkehrungen für den Schutz besonders gefährdeter Gruppen treffen und die medizinische Versorgung ausbauen, damit bei einem zu erwartenden weiteren Anstieg der Fallzahlen die medizinische Versorgung der schwer Erkrankten gewährleistet werden kann.“

Alle nicht unbedingt notwendigen Sozialkontakte einstellen
Kretschmann und Lucha appellierten noch einmal eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger des Landes, sich an die Verordnung zu halten und von sich aus alle nicht unbedingt notwendigen Sozialkontakte einzustellen. „Bleiben Sie wenn möglich zu Hause, meiden Sie größere Menschenmengen, ziehen Sie sich zurück, achten Sie auf räumliche Distanz.“ Nur so werde es gelingen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Hierfür trage jede und jeder Einzelne Verantwortung.

Die Verordnung regelt neben der bereits kommunizierten Schließung mit wenigen Ausnahmen von Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen und Hochschulen auch das Betriebsverbot folgender Einrichtungen:

  • Kultureinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Museen, Theater, Schauspielhäuser, Freilichttheater,
  • Bildungseinrichtung jeglicher Art, insbesondere Akademien und Fortbildungseinrichtungen, Volkhochschulen
  • Kinos,
  • Schwimm- und Hallenbäder, Thermalbäder, Saunen,
  • Fitnessstudios und sonstige Sportstätten in geschlossenen Räumen,
  • Volkshochschulen und Jugendhäuser,
  • öffentliche Bibliotheken,
  • Vergnügungsstätten sowie
  • Prostitutionsstätten.

Alle Besuche in Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Dialyse-Einrichtungen und Tageskliniken sind ab sofort bis auf Weiteres verboten. Ausnahmen sind nur bei erkrankten Kindern, in Teilen der Psychiatrie und zur Sterbebegleitung unter Auflagen erlaubt. In Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sind Besuche nur mit Erlaubnis der Einrichtungsleitung und unter Schutzvorkehrungen möglich.

Personen mit Anzeichen von Atemwegserkrankungen sowie Kontaktpersonen von Corona-Erkrankten ist der Zutritt zu all diesen Einrichtungen komplett untersagt.

Der Betrieb von Gaststätten wird grundsätzlich untersagt. Von diesem Verbot ausgenommen sind Speisegaststätten, wenn sichergestellt ist, dass

  • die Plätze für die Gäste so angeordnet werden, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist,
  • Stehplätze so gestaltet sind, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Gästen gewährleistet ist und
  • in geeigneter Weise sichergestellt wird, dass im Falle von Infektionen für einen Zeitraum von jeweils einem Monat mögliche Kontaktpersonen nachverfolgbar bleiben.

Veranstaltungen in geschlossenen Räumen und unter freiem Himmel mit mehr als 100 Teilnehmern sind verboten. Darüber hinaus gilt grundsätzlich die dringende Empfehlung alle Veranstaltungen, die nicht unbedingt notwendig sind, abzusagen – auch Familienfeiern mit weniger als 100 Gästen etc.

Bei öffentlichen Veranstaltungen mit weniger als 100 Teilnehmern entscheiden die zuständigen Behörden vor Ort auf Basis einer Risikoabwägung anhand der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und unter Berücksichtigung des lokalen Infektionsgeschehens über ein Verbot. Für weitere Informationen zu einzelnen Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an die Kommunen bzw. zuständigen Ortspolizeibehörden.

Die Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona) wird hiermit durch öffentliche Bekanntmachung des Staatsministeriums notverkündet gemäß § 4 Satz 1 des Verkündungsgesetzes.


Schließung Panorama Therme Beuren und Kleinschwimmhalle Beure

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Beuren.| Auf Grund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus hat die Panorama Therme Beuren ab Sonntag, 15. März bis voraussichtlich Sonntag, 19. April 2020 geschlossen!

Gekaufte Eintrittskarten und Wertgutscheine, die in diesem Zeitraum ablaufen würden, behalten ihre Gültigkeit bis nach der Schließung.

Bitte beachten Sie die weiteren Informationen auf unserer Internetseite: www.panorama-therme.de

Die Kleinschwimmhalle ist ebenfalls ab Sonntag, 15. März bis voraussichtlich Sonntag, 19. April 2020 geschlossen.


 

Corona – Abstrichzentren bitte am 16. März nicht mehr anfahren

Kreis Esslingen.| Wir bitten die Einwohner des Landkreises Esslingen, die beiden Corona-Abstrichzentren (CAZ) in Nürtingen und an der Messe in Leinfelden-Echterdingen heute nicht mehr anzufahren.

Aufgrund des großen Andrangs muss mit langen Wartezeiten gerechnet werden. Daher bittet die Kreisverwaltung, erst morgen oder in den folgenden Tagen die CAZ anzufahren.

Die Vielzahl der dort bereits in der Autoschlange auf die Behandlung wartenden Personen begründet sich überwiegend damit, dass das Robert-Koch-Institut (RKI) neue Risikogebiete ausgewiesen hat. Zu diesen gehören Tirol und Madrid.

Nur Patienten mit einem Code, den sie vom Hausarzt erhalten, sind berechtigt, bei den beiden CAZ vorzufahren, um sich auf die Infizierung mit dem Coronavirus (SARS-COV-2) testen zu lassen.