Allianz MTV Stuttgart nach Neuverpflichtung im Mittelblock komplett
Money Management Tipps für Online Casinos
Geschäftliche Information
Wer im online Casino spielt, kann seinen Erfolg mit Money Management steigern. Egal ob ein Slot im DrückGlück Casino, Live Roulette oder ein anderes Spiel: Mit der richtigen Strategie können die langfristigen Ergebnisse auch beim Glücksspiel ein Stück weit kontrolliert.
Casino Money Management Tipps
Online Casinos erfreuen sich größter Beliebtheit. Der größte Vorteil von Casinos wie DrückGlück und Co.: Der Weg zum Spieltisch es nur einen Klick entfernt. Durch die niedrigschwelligen Angebote spielen in Onlinecasinos nicht nur erfahrene Casinoveteranen. Gerade Einsteiger machen sich jedoch selten Gedanken um effektives Money Management. Dabei ist es sehr wichtig, die eigenen Einsätze und Spielergebnisse kontinuierlich zu überwachen. Jeder professionelle Vermögensverwalter arbeitet mit durchgängigem Money Management – genauso sollten auch Spieler im Online Casino verfahren. Dies gilt grundsätzlich unabhängig vom Casino.
Money Management kann in gewissem Umfang anspruchsvoll sein. Warum dies so ist, zeigt ein Blick ins beispielhafte DrückGlück Casino. Das in Malta ansässige Unternehmen bietet eine Vielzahl von Spielen unterschiedlichster Hersteller an. Es gibt Tisch- und Kartenspiele, progressive Jackpots, Spielautomaten und viele weitere Games. Die Regeln des Money Managements richten sich zum Teil auch nach den Möglichkeiten eines Spiels. Wir nennen die wichtigsten Tipps zum Money Management im Online Casino.
Ein Budget festlegen
Spieler sollten vor dem Login ins Casino ein Budget festlegen. Das maximale Budget sollte sich auf die gesamte Session beziehen: Mehr darf an diesem Tag nicht verloren gehen und mehr wird auch nicht eingesetzt. Es ist wichtig, dass dieses Budget in der persönlichen Haushaltsrechnung zunächst als Konsumausgabe betrachtet wird. Selbst wenn alles verloren gehen sollte, darf dies andere Pläne nicht beeinträchtigen.
Willkommensboni und Freispiele mitnehmen
Auf dem Markt für Onlinecasinos herrscht intensiver Wettbewerb. Viele Casinos werben Neukunden deshalb mit Boni und Freispielen. Ein Blick auf diese Angebote lohnt sich ausdrücklich. Für Einzahlungen gibt es häufig einen 100 % Bonus – häufig sogar noch deutlich mehr. Es Casino stockt damit die Ersteinzahlung auf. Money Management bedeutet, bei einem 100 % Bonus nur die Hälfte des Budgets selbst einzuzahlen und den Rest vom Casino bezahlen zu lassen. Dabei sollten die Bonusbedingungen wie zum Beispiel Umsatzanforderungen berücksichtigt werden. Dasselbe gilt für Freispiele. Diese sollten als Bestandteil des eigenen Budgets und nicht als Dreingabe betrachtet werden.
Casinostrategie bestimmen und befolgen
Spieler sollten vor dem ersten Einsatz eine Strategie festlegen und diese auch strikt befolgen. Welche Spiele werden gespielt? Welcher Ansatz wird dabei verfolgt? Was gilt es auf jeden Fall zu unterlassen? Wie werden die Einsätze bei Gewinnen aufgestockt? Diese und ähnliche Fragen sollten schon vor dem ersten Einsatz beantwortet sein.
Verlustlimit setzen und beachten
Jeder Spieler sollte sein eigenes Verlustlimit setzen. Einerseits entspricht das Verlustlimit dem anfänglich bestimmten Budget. Verlustlimits haben jedoch noch weitere Dimensionen. Ein solches Limit kann für jedes einzelne Spiel bestimmt werden. Wer zum Beispiel an einem Tag ein Budget von 100 EUR festlegt, kann gleichzeitig bestimmen, dass maximal 10 EUR davon am Roulettetisch verloren gehen dürfen.
Das richtige Spiel auswählen
In Onlinecasinos gibt es eine Vielzahl von Spielen. Spieler sollten ein Spiel auswählen, dass sie verstehen und kennen. Bei reinen Glücksspielen wie Roulette und an Spielautomaten ist dies wichtig, um Einsätze richtig einschätzen zu können. Bei Geschicklichkeitsspielen wie Poker und Blackjack ist Routine im Spiel wichtig, um stets optimierte Entscheidungen zu treffen. Ein guter Pokerspieler verliert bekanntlich mit einer schlechten Hand wenig, während er mit einer guten Hand viel gewinnt. Dies setzt Übung und Erfahrung voraus.
Beim Roulette dagegen kommt es darauf an, Chancen und Risiken richtig zu verteilen. Spieler können ihre Chancen und Risiken über die Höhe der Einsätze und die Anzahl der getippten Zahlen steuern.
Gewinnwahrscheinlichkeiten kennen
Wer im Casino spielt, möchte gewinnen. Fortuna spielt dabei allen Strategien zum Trotz eine wesentliche Rolle. Gleichwohl sollten Spieler nicht nur auf die Glücksgöttin vertrauen. Es ist wichtig, die Statistik zu kennen. Für jedes Spiel existieren statistische Gewinnwahrscheinlichkeiten. Dies gilt für Roulette und Blackjack ebenso wie für Jackpots und Spielautomaten. Gerade Einsteiger überschätzen häufig die Eintrittswahrscheinlichkeit eines großen Gewinns. Dies führt manchmal zu schmerzhaft langen Verlustserien. Generell sollten Spieler sich mit den Eigenschaften des Zufalls vertraut machen und berüchtigten Fehlschlüssen wie zum Beispiel der Martingale Strategie beim Roulette aus dem Weg gehen. Nur, weil die Kugel viermal hintereinander auf schwarz gelandet ist, muss nun nicht rot erscheinen.
Zwanghaftes Spielen vermeiden
Glücksspiel ist zur kurzweiligen Unterhaltung gedacht. Sobald dieser Aspekt in der persönlichen Wahrnehmung entfällt, ist es Zeit, aufzuhören. Wer einen zwanghaften Drang zum Spielen verspürt, ist bereits auf der falschen Seite. Ein gesunder Umgang mit Glücksspiel bedeutet, jederzeit die volle Kontrolle über jegliches Tun und Unterlassen zu behalten. Wer sich z.B. bei dem Gedanken ertappt, finanzielle Schwierigkeiten durch Glücksspiel lösen zu wollen, sollte Casinos für längere Zeit aus dem Weg gehen.
Den richtigen Zeitpunkt zum Aufhören finden
Die Ungewissheit des Ausgangs ist der größte Reiz des Glücksspiels. Spieler sollten sich vergegenwärtigen, dass diese Ungewissheit immer besteht – unabhängig davon, wie lange eine Session andauert. Manche Spieler lassen sich auf magische Gedanken ein und glauben, dass eine lange und schmerzhafte Session am Ende doch noch belohnt wird. Dies kann zwar passieren, ist aber eine falsche Grundannahme. Sind Budgets und Verlustlimits erreicht, ist es Zeit, aufzuhören.
Digitales Stalking
Die Täter sehen alles
Eine unangenehme Vorstellung: Jemand verschafft sich heimlich Zugriff auf das eigene Smartphone. Jede Konversation wird mitgelesen, jedes Foto eingesehen, jedes Telefonat mitgehört. Beim so genannten „digitalen Stalking“ installiert der Täter dazu unbemerkt eine App auf dem Handy seines Opfers und spioniert es im Anschluss aus. Wie man sich davor schützen kann, erklärt Dr. Michael Littger von der Initiative „Deutschland sicher im Netz“ (DsiN).
Legale Software – illegale Nutzung
„Im Grunde hat ein Täter vollständigen Zugriff auf das Gerät – er kann alles machen, was ich selbst auch machen kann, Nachrichten lesen, die Kamera einschalten – oder sich Fotos und Videos auf ein eigenes Gerät kopieren“, erklärt Michael Littger. Dafür benötigt der Täter zunächst direkten Zugriff auf das Handy des Opfers. Im Anschluss installiert er dann eine Überwachungs-App. Diese Apps werden legal angeboten – oftmals mit vorgeschobenen Begründungen wie die Möglichkeit, seine Kinder damit besser schützen zu können. „Es ist grundsätzlich zwar nicht verboten, eine solche Software anzubieten – das Installieren auf einem fremden Handy und das anschließende Ausspionieren ist jedoch illegal. Damit macht man sich strafbar“, betont der Experte. Denn nach Paragraf 202a des Strafgesetzbuchs ist das Ausspähen von Daten verboten. Auch andere Persönlichkeitsrechte können dabei verletzt werden.
Hohe Dunkelziffer
Bei den Tätern handelt es sich häufig um (ehemalige) Partner, Affären, Bekanntschaften oder Familienangehörige. „Da die Apps in der Regel manuell auf dem Handy installiert werden müssen, besteht meist ein persönlicher Kontakt zwischen Täter und Opfer“, erklärt Littger. Wie verbreitet das digitale Stalking ist, lässt sich schwer erfassen, aber es wird davon ausgegangen, dass die Dunkelziffer hoch ist. „Wir haben Hinweise von Anbietern von Sicherheitssoftware, dass die Zahl der entdeckten Apps stetig zunimmt – allein in Deutschland im letzten Jahr um über 70 Prozent. Auch wenden sich immer mehr verunsicherte Verbraucher an uns.“ Schaue man sich zusätzlich die Download-Zahlen der Anbieter solcher Apps an, müsse man davon ausgehen, dass weltweit tatsächlich mehrere Millionen Menschen Opfer von digitalem Stalking sind. „Diese drei Faktoren weisen zumindest darauf hin, dass es sich nicht mehr nur um ein Randthema handelt“, betont Littger.
Wie merke ich, dass sich betroffen bin?
Es gibt einige Hinweise, die darauf schließen lassen, dass man eine Spionage-App auf seinem Smartphone hat. Misstrauisch sollte man etwa werden, wenn plötzlich der Datenverbrauch extrem ansteigt, also wenn man sein Datenvolumen schneller als sonst verbraucht. Auch wird das Handy langsamer und der Akku entleert sich in kürzerer Zeit als üblich, wenn eine solche App installiert ist. Hintergrundgeräusche beim Telefonieren könnten ein Zeichen dafür sein, dass jemand mithört. „Zudem sollte man auf sein Umfeld achten. Weiß eine Person plötzlich mehr, als sie eigentlich wissen kann? Weiß sie Details über Telefonate oder andere Privatangelegenheiten?“, ergänzt Michael Littger. Spätestens dann sollte man die App-Übersicht im Handy überprüfen. Taucht dort eine unbekannte App auf, die man nicht selbst installiert hat? Dies kann man dann zum Beispiel über eine Google-Recherche überprüfen. „Wichtig ist, dass man die App nicht einfach löscht, sondern zunächst einen Screenshot macht, um Beweise zu sichern. Zudem wird der Täter gewarnt, wenn die App gelöscht wird. Falls möglich, sollte man das Handy erst einmal nicht mehr benutzen, sondern auf ein Zweitgerät umsteigen“, rät der Experte. Sinnvoll ist es auch, sämtliche Passwörter zu ändern. Zudem sollte man sich Hilfe suchen, etwa beim Weißen Ring und Anzeige bei der Polizei erstatten. Hat man einen Verdacht, wer der Täter sein könnte, ist es nicht ratsam, diesen selbst darauf anzusprechen. „Die Polizei kann zum Beispiel eine so genannte Gefährderansprache durchführen. Diese kann in vielen Fällen zum Erfolg führen“, weiß Michael Littger.
Schutz vor digitalem Stalking
Um gar nicht erst Opfer von digitalem Stalking oder digitalen Angriffen zu werden, sollte man einige Sicherheitshinweise beachten:
- Schützen Sie Ihr Handy vor fremdem Zugriff, am besten mit einer sicheren PIN. Teilen Sie diese niemandem mit. Wechseln Sie die PIN regelmäßig.
- Aktivieren Sie, wenn möglich, die Zwei-Faktor-Authentifizierung in den Sicherheitseinstellungen des Endgeräts.
- Blockieren Sie App-Installationen aus unbekannten Quellen.
- Kontrollieren Sie regelmäßig die Apps auf Ihrem Handy. Halten Sie diese auf dem aktuellen Stand. Entfernen Sie Apps, die Sie nicht brauchen.
- Schränken Sie die Zugriffsrechte von Apps ein – eine Taschenlampen-App benötigt keinen Zugriff auf Ihre Kamera!
- Installieren Sie einen Antivirenschutz auf Ihrem Handy und installieren Sie regelmäßig Sicherheitsupdates für das Betriebssystem.
- Nutzen Sie grundsätzlich sichere Passwörter, die Sie regelmäßig wechseln.
Wenn plötzlich alles Sinn ergibt
Wie gefährlich sind Verschwörungstheorien?
Ob außerirdische Reptilien, die unsere Welt regieren oder eine inszenierte Mondlandung im Filmstudio: Kuriose Verschwörungstheorien existieren wie Sand am Meer und verbreiten sich vor allem über das Internet rasant. Dr. Michael Butter, Professor für Amerikanistik an der Universität Tübingen und Autor des Buches „Nicht ist, wie es scheint“ spricht im Interview mit PolizeiDeinPartner über den Reiz von Verschwörungstheorien, die potenziellen Gefahren und mögliche Präventionsansätze.
Herr Butter, viele Menschen glauben an Verschwörungstheorien und verbreiten diese weiter. Woran kann man eine typische Verschwörungstheorie erkennen?
Verschwörungstheorien behaupten, dass es eine im Geheimen operierende Gruppe gibt, die Verschwörer, die Ereignisse manipulieren, um bestimmte Ziele zu erreichen. Alle Verschwörungstheorien haben im Grunde drei Dinge gemeinsam: Sie gehen davon aus, dass alles geplant wurde, also nichts durch Zufall geschieht. Außerdem glauben sie, dass nichts so ist, wie es scheint. Deshalb müsse man unter die Oberfläche schauen, um zu erkennen, was wirklich vor sich geht. Und wenn man dies tut, erkennt man drittens, dass es Verbindungen gibt zwischen Ereignissen, Personen und Institutionen, die man vorher nicht für möglich gehalten hätte. Dass quasi alles miteinander verbunden ist. Prominente Verschwörungstheorien stellen sich in der Regel die Frage „Cui bono?“ – „Wem nützt das?“. Bill Gates profitiert angeblich von der Corona-Krise, also muss er mit seiner Stiftung dahinterstecken. Die amerikanische Regierung hat von den Angriffen auf das World Trade Center profitiert, weil man im Irak einmarschieren konnte. Also muss die CIA dahinterstecken. Außerdem teilen Verschwörungstheorien die Welt immer ganz klar in Gut und Böse ein: Es gibt immer nur die Verschwörer und die Opfer der Verschwörung. In Deutschland gehen Verschwörungstheorien in der Regel davon aus, dass bestimmte Eliten dunkle Ziele verfolgen, die den Interessen des Volkes widerstreben.
Viele Verschwörungstheorien existieren bereits seit Jahrhunderten. Welche Theorien halten sich schon besonders lange – und welche neuen Theorien sind aktuell besonders populär?
Da gibt es zum einen die „klassische“ Theorie von der jüdischen Weltverschwörung. Sie beruht auf der Annahme, dass es eine Weltjudengemeinde gibt, die sich gegen die nichtjüdische Welt, insbesondere die Christenheit, verschwört. Dieser Mythos stammt aus dem Mittelalter. Aber auch Vorwürfe gegenüber Illuminaten und Freimaurern sind bereits Jahrhunderte alt. Moderne Theorien knüpfen sich gerne die amerikanische Regierung oder dunkle internationale Eliten als Strippenzieher vor. Sie bauen auf bereits existierenden Theorien auf und erzählen zum Beispiel die Corona-Krise nur als das letzte Kapitel in einem schon viel länger andauernden Komplott. Das heißt, die Bösen, die man vorher schon im Blick hatte, sind auch jetzt die Bösen. Verschwörungstheorien über Bill Gates und die WHO gab es auch vorher schon. In der momentanen Situation sind fast alle Verschwörungstheorien populistisch aufgeladen. Das erklärt auch, weshalb Bewegungen wie Pegida, die AfD und neuerdings auch Corona-Protestgruppierungen so vielen Verschwörungstheoretikern Zuflucht bieten. Populistische Bewegungen stört es nicht, dass die einen die große Weltverschwörung wittern und die anderen vielleicht nur denken, dass Angela Merkel einfach unfähig ist.
Wo und wie verbreiten Verschwörungstheoretiker ihre Überzeugungen?
Immer und überall dort, wo sie die Gelegenheit dazu haben – etwa bei Vorträgen oder auf der Straße. Jetzt im 21. Jahrhundert sind ihr Hauptkanal allerdings die sozialen Medien. Zwar hat das Internet nicht dazu geführt, dass es einen sprunghaften Anstieg an Verschwörungstheorien gab. Sie sind durch das Internet jedoch wieder sichtbarer und verfügbarer geworden. Die Anhänger haben dort leichtes Spiel, ihre Ideen an den Mann zu bringen.
Gibt es den typischen Anhänger von Verschwörungstheorien?
Es gibt statistische Häufungen. Studien bestätigen, dass Männer grundsätzlich empfänglicher sind als Frauen. Außerdem sinkt mit höherem Bildungsgrad tendenziell die Neigung zu Verschwörungstheorien. Auch das Alter scheint einen gewissen Einfluss zu haben: Vor allem Verschwörungstheorien im Internet werden von älteren Menschen häufiger geglaubt als von jüngeren. Das sind aber natürlich nur Tendenzen. Es gibt genauso gut hochgebildete Frauen, die an solche Theorien glauben.
Weshalb fühlen sich so viele Menschen zu Verschwörungstheorien hingezogen?
Verschwörungstheorien bieten Erklärungen und machen die Welt verständlich. Alles ergibt auf einmal Sinn. Sie sind besonders attraktiv für Menschen, die sich machtlos fühlen und schlecht mit Unsicherheit umgehen können. Die Theorien schaffen auch Sündenböcke, was es ihren Anhängern erlaubt, mit dem Finger auf bestimmte Gruppen zu zeigen und Aggressionen gegen sie zu schüren. Es befriedigt sie, jemanden verantwortlich machen zu können.
Inwiefern sind Verschwörungstheorien auch in extremistischen Kreisen verbreitet?
Klar erwiesen ist, dass Verschwörungstheorien an den extremen Rändern der Gesellschaft, sowohl links als auch rechts, häufiger vorkommen, als bei gemäßigten politischen Positionen in der Mitte. Wir wissen auch, dass Verschwörungstheorien ein Motor der Radikalisierung sein können. Das haben wir etwa in Halle gesehen. Es ist allerdings ganz schwierig bis unmöglich, unter den vielen Anhängern von rassistischen oder antisemitischen Verschwörungstheorien vorab genau diejenigen herauszufiltern, die sich für ihre Überzeugung radikalisieren und gewalttätig werden.
Wann können Verschwörungstheorien zur Gefahr werden?
Es kommt immer darauf an: Wer glaubt was in welcher Situation, und wozu führt das dann? Antisemitische und rassistische Verschwörungstheorien sind potenziell gefährlich, sobald Anhänger zur Waffe greifen und Menschen töten. Medizinische Verschwörungstheorien können gefährlich werden, wenn sie dazu führen, dass man sich und andere nicht mehr entsprechend schützt. Weil ich zum Beispiel denke, das Aidsvirus existiere nicht oder Corona sei ungefährlich. Und schließlich können Verschwörungstheorien problematisch für unsere Demokratie werden, wenn die Anhänger unserer Politik misstrauen. Dann gehen diese Menschen entweder gar nicht mehr zur Wahl oder stimmen für die Populisten.
Welchen Einfluss können Verschwörungstheorien auf Jugendliche haben?
Jugendliche kommen natürlich im Internet sehr schnell mit Verschwörungstheorien in Berührung. Da kann es passieren, dass sie solche Überzeugungen einfach aus Protest verbreiten, weil sie wissen, sie können damit provozieren. Das heißt nicht immer unbedingt, dass sie verstanden haben, worum es dabei geht, oder selbst hundertprozentig davon überzeugt sind. Deshalb ist es sehr wichtig, frühzeitig über die Wirkweise von Verschwörungstheorien aufzuklären.
Wie könnte eine gelungene Prävention aussehen, mit dem Ziel, Menschen weniger anfällig für Verschwörungstheorien zu machen?
Eine große Rolle spielt das Vermitteln von Medienkompetenz. Junge Menschen müssen wissen, welchen Medien sie vertrauen können, und welchen nicht. Das allein reicht aber nicht. Sie brauchen außerdem Sozial- oder Gesellschaftskompetenz, um zu verstehen, warum Menschen manchmal so handeln, als hätten sie sich abgesprochen – obwohl das nicht der Fall ist. Im Gemeinschaftskunde- oder Geschichtsunterricht können sie lernen, warum die Annahmen von Verschwörungstheoretikern, dass alles über Jahrzehnte geplant ist, nicht widerspiegeln, wie Gesellschaften funktionieren. Sondern dass immer irgendetwas passieren kann, das niemand geplant oder vorhergesehen hat. Weil man im Unterricht sehr viele Jugendliche gleichzeitig erreichen kann, ist es sehr wichtig, bereits bei Schülerinnen und Schülern mit der Aufklärungsarbeit anzusetzen.
Verschwörungstheorien werden vermutlich trotzdem nie verschwinden. Wie soll unsere Gesellschaft mit ihnen umgehen?
Wichtig ist, nicht in Panik zu verfallen. Man darf nicht alle über einen Kamm scheren. Zwar können Verschwörungstheorien in manchen Fällen gefährlich sein, aber man darf nicht pauschalisieren. Der Begriff „Verschwörungstheoretiker“ wird in der Öffentlichkeit immer häufiger als Schimpfwort benutzt. Man sollte deshalb aufpassen, dass man immer entsprechend differenziert.
Polizeieinsatz bei Demonstrationen am Wochenende
Stuttgart.| Die Polizei wird am Samstag (13.06.2020) anlässlich mehrerer angemeldeter Demonstrationen in einem größeren Polizeieinsatz mit mehreren Hundert Polizeibeamten in der Stuttgarter Innenstadt und am Wasen präsent sein.
Mehrfach kam es am Rande der zurückliegenden Versammlungen und Aufzügen in Stuttgart zu Übergriffen. Passanten wurden verletzt, Einsatzbeamte mit Gegenständen und Pflastersteinen beworfen und beleidigt sowie Fahrzeuge beschädigt. Zusätzlich waren zuletzt vornehmlich Personen des linken Spektrums auch vor das Polizeirevier in der Theodor-Heuss-Straße gezogen, beleidigten die Wachbeamten und trommelten gegen Türen.
Neben einer Vielzahl von Kolleginnen und Kollegen, unterstützt von der Bereitschaftspolizei, wird zeitweise auch der Polizeihubschrauber über der Stadt fliegen. Durch die Versammlungen und den begleitenden Polizeieinsatz muss mit Verkehrsbehinderungen und zeitweise gesperrten Straßen in der Innenstadt gerechnet werden.
Ein schwerer Auftrag in schwieriger Zeit
Vier Mercedes-Benz Actros Schwerlaster transportieren gigantischen Druckbehälter
- Zum Einsatz kamen insgesamt vier Mercedes-Benz Actros Sattelzugmaschinen der Stuttgarter Firma Paule, davon zwei vierachsige SLT mit jeweils 650 PS Leistung
- Transport mit einem Gesamtgewicht von knapp 330 Tonnen
Ein schwerer Auftrag in schwieriger Zeit: Trotz Corona-Krise müssen Großprojekte wie die Lieferung eines gigantischen Druckbehälters pünktlich abgewickelt werden. Nach monatelanger Planung erledigte die Stuttgarter Schwerlast-Spedition Paule einen Auftrag der Maschinenbau Scholz GmbH &Co. KG in Coesfeld dieser Tage mit gewohnter Präzision. Die Aufgabe: Einen großen Autoklav – ein gasdicht verschließbarer Druckbehälter, in dem bei 12 bar Betriebsdruck und 250° Grad Hitze Carbonteile gebacken werden – vom Gelände des Herstellers im nordrhein-westfälischen Coesfeld zum 33 Kilometer entfernten Kai am Datteln-Ems-Kanal in Lüdinghausen zu bringen.
Die besondere Herausforderung bei solchen Transporten besteht im hohen Schwerpunkt der rund 175 Tonnen schweren, 25 Meter langen und jeweils rund sieben Meter breiten bzw. hohen Ladung, die auf einem gekoppelten Plateauauflieger mit 22 Achsen verzurrt war. Daher darf während des Transports ein Neigungswinkel von fünf Grad nicht überschritten werden, andernfalls besteht Kippgefahr. Für die Lastfahrt wurden die hydraulisch regulierbaren Plattformen auf 1,07 Meter justiert, damit ergibt sich eine Transporthöhe von rund acht Metern.
Zum Einsatz kamen insgesamt vier Mercedes-Benz Sattelzugmaschinen von Paule, davon zwei vierachsige SLT mit jeweils 650 PS Leistung. Die beiden SLT waren für den Transport des Autoklavs zuständig, mit den beiden anderen wurden der zwanzig Tonnen schwere Deckel und weitere Zubehörteile – beide mit rund acht Metern Transportbreite – zum Binnenschiff gefahren, das die komplexe Maschine zum Weitertransport auf See nach Rotterdam brachte.
Pünktlich um 22 Uhr rollte der Koloss vom Werksgelände im Industriegebiet in Coesfeld, gezogen und geschoben von den bulligen Mercedes-Benz SLT. Nach drei Stunden Fahrt erreichte der Tross die Schlüsselstelle bei Kilometer 22 – einen engen 90-Grad-Abzweig, an dem zuvor extra die Seitenstreifen aufgeschottert und mit Kunststoffplatten abgedeckt worden waren. Trotzdem reichte es nicht ganz, die ziehende Zugmaschine mit Hermann Futterknecht am Steuer fand auf den Platten nicht genügend Grip, um die schwere Ladung durch die enge Kurve zu ziehen. Dieter Wascher im zweiten SLT musste wenden, einige Kilometer Umweg fahren und dann gut zwei Kilometer rückwärts bis zu seinem Kollegen rangieren. Nachdem die beiden SLT zusammengekoppelt waren, war die knifflige Stelle schnell gemeistert. Auch die letzten 50 Meter der Strecke, die engen Kurven von der B474 hinunter an den Kai, schaffte das gut eingespielte Team problemlos. Nach gut sechs Stunden Fahrt hatte der Transport mit einem Gesamtgewicht von knapp 330 Tonnen sein Ziel erreicht.
Eines der besten Casinos in Europa?
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So wie auch die meisten Länder Europas hat Deutschland vor Kurzem angekündigt, dass nicht unbedingt notwendige Reisen aus europäischen Ländern ab dem 15. Juni wieder möglich sein werden. Aber mit der Wiederaufnahme des Reisens werden Besucher Vergnügungsmöglichkeiten brauchen, damit ihnen nicht langweilig wird und sie ihre Zeit im Land genießen können. Die Spielbank Stuttgart könnte dabei eine der Hauptattraktion für viele sein.
Dieses Casino wird als einer der Hauptanziehungspunkte angesehen, der Besucher in Stuttgart anlockt. Man könnte dort eine etwas andere Umgebung erleben, als es erfahrene Casinobesucher in anderen großen Knotenpunkten wie Las Vegas kennen. Das bietet für viele eine ganz andere Erfahrung, aber auch für Neuankömmlinge stellt es ein großartiges Erlebnis dar. Es gibt jedoch einige Dinge, die Sie vor einem Besuch wissen sollten, damit Sie nicht nur die besten Erfahrungen beim Besuch machen, sondern auch wissen, was Sie alles brauchen, um hineinzukommen. Außerdem hilft es Ihnen, sich mit möglichen Einschränkungen vertraut zu machen und zu verstehen, was erwartet wird.
Einige einfache Eintrittsbedingungen – Wie bei jedem internationalen Casino ist es wichtig, dass Sie Ihre Reiseunterlagen zur Identifikation mitnehmen, wie etwa Ihren Reisepass. Dieser wird für den Einlass benötigt. Zudem herrscht auch hier, wie bei anderen Casinos, eine simple Kleidervorschrift, die man befolgen muss: Sie müssen ein Sakko tragen, um hineinzukommen. Man kann dieses jedoch auch vor Ort ausleihen, wenn dies erforderlich ist. Das ist nichts Einzigartiges an diesem Standort, da viele Casinos ähnliche Anforderungen haben, aber es ist wichtig, darüber Bescheid zu wissen.
Eine begrenzte Zahl an Spielen, aber eine Menge an Favoriten – Das Casino bietet noch immer viele beliebte Spiele. Es gibt viele Spielautomaten und Roulette-Tische, die von anderen Favoriten getrennt stehen, wie etwa Hold-Em. Die Tische sind möglicherweise etwas im Raum verteilt, aber sie bieten dadurch eine tolle Umgebung, da sie nicht so eng zusammengestellt sind. Dies schafft eine ganz andere Atmosphäre als in einigen größeren Standorten, aber es bietet auch eine entspannte Atmosphäre für die Spieler.
Geringe Kosten, größere Gewinne – Gute Nachrichten für Spielautomatenfans, die diesen Standort besuchen: Viele Spielautomaten lassen sich mit sehr niedrigen Mindesteinsätzen bedienen, mit 5 Cent, 50 Cent oder 2,50 € als Startpunkt. Dies ist perfekt für Neulinge, da es eine Plattform mit niedrigen Kosten anbietet, damit man ohne große Investitionen lernen kann, wie man es spielt. Wenn man dann ein Gefühl für die Spiele bekommen hat, kann man seinen Einsatz für einen größeren Pot steigern.
Mehr als nur die Spiele – Obwohl Sie vielleicht nur wegen der Spielbank da sind, gibt es dort mehr zu finden als bloß Spiele. Der moderne Anlagenkomplex bietet neben dem Casino noch Hotels, Restaurants, Live-Shows und weiteren Attraktionen. Es gibt also reichlich, damit keine Langeweile beim Besuch einkehrt und man alles, was die Spielbank Stuttgart anzubieten hat, erleben kann. Im Casino werden zwar keine Freigetränke angeboten, aber es gibt oft einige Spielmarken, die Sie wie Speisen kostenlos genießen können. Wenn Sie am Wochenende vorbeischauen, stellen Sie sicher, dass Sie etwas früher kommen, da es sehr voll werden kann!
Die Wiedereröffnung des Casinos wird vielen eine Freude bereiten. Die Fans mussten schließlich auf ihre Handys ausweichen, um Wetten und Casinos in Zeiten der Schließungen in den letzten zwei Monaten genießen zu können. Dadurch haben diese Online-Plattformen einen riesigen Anstieg in der Anzahl an Spielern verzeichnet, wobei viele tolle Bonusangebote für die Spieler angeboten wurden. Casinos.de bietet zum Beispiel einige der besten Boni bei Online-Casinos auf dem Markt, weswegen es auch weiterhin so beliebt ist. Dazu gehören zahlreiche 100 % Einzahlungsboni, die in Casinos vor Ort, wie zum Beispiel der Spielbank in Stuttgart, nicht verfügbar sind. Wenn das Casino wieder aufmacht, ist es auch wichtig zu beachten, dass Sie – falls Sie einen Besuch planen – vielleicht vorläufigen Einschränkungen aus Sicherheitsgründen unterliegen. Zu diesen könnten eine limitierte Anzahl an verfügbaren Spielen für die Spieler zählen, da diese vielleicht eine unmittelbare Nähe oder einen stärkeren Kontakt erfordern und deswegen eingeschränkt werden müssen. Aber auch andere Sicherheitsvorkehrungen könnten zum Einsatz kommen, wie zum Beispiel Trennwände aus Plexiglas oder andere Maßnahmen, die dazu beitragen, den notwendigen Abstand einzuhalten. Selbst mit diesen Maßnahmen gibt es jedoch immer noch vieles, das Sie bei einem Besuch genießen können, solange Sie darauf vorbereitet sind.
Coronavirus: Nachtverkehr nimmt Betrieb wieder auf
Fahrplanangebot im VVS wieder komplett
Nach den Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus kehrt im öffentlichen Leben seit den letzten Wochen langsam wieder ein Stück Normalität ein. Die Verkehrsunternehmen im VVS haben auf die jeweiligen Entwicklungen reagiert und ihr Fahrplanangebot angepasst. In einem letzten Schritt nimmt nun auch der Nachtverkehr am Wochenende wieder Betrieb auf. Damit fahren die Verkehrsunternehmen im VVS nun wieder ihr volles Angebot.
Übersicht zum Start der Nachtverkehre:
- Stuttgarter Straßenbahnen AG: Nacht von Donnerstag,18. auf Freitag, 19. Juni 2020
- S-Bahn Stuttgart: Nacht von Freitag, 19. auf Samstag, 20. Juni 2020
- Regionaler Busverkehr: Nacht von Freitag, 19. auf Samstag, 20. Juni 2020
- Regionalzugverkehr: Nacht von Samstag, 13. auf Sonntag, 14. Juni 2020
- Nebenbahnen: Nacht von Freitag, 19. auf Samstag, 20. Juni 2020
Fahrgäste können ihre individuellen Verbindungen in der VVS-Fahrplanauskunft unter vvs.de oder über die App „VVS mobil“ abrufen. Die Fahrten im Nachtverkehr sind dort ab sofort hinterlegt.
Wer am Automaten oder in der Verkaufsstelle nicht Schlange stehen möchte, dem sei das VVS-HandyTicket empfohlen. Das kann man sich bis kurz vor Fahrtantritt über die App „VVS mobil“ kaufen. EinzelTickets sind übers Handy sogar günstiger und kosten nur so viel wie eine Fahrt mit dem 4er-Ticket.
Der VVS appelliert weiterhin an seine Fahrgäste, die Maskenpflicht in den Fahrzeugen und an den Haltestellen und Stationen dringend einzuhalten. Außerdem sollten die bekannten Hygienevorschriften unbedingt beachtet werden.
Projektmanagement: WHS integriert neuen Geschäftsbereich
Die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) hat ihre Leistung „Projektmanagement“ zu einem eigenen Geschäftsbereich ausgebaut. Fortan begleitet sie Kunden bei der Abwicklung ihrer Immobilienobjekte von der Grundstückskonzeption bis zur Übergabe mit einem eigenen Experten-Team.
Bereits seit 1975 bietet die WHS Leistungen aus dem Bereich Projektmanagement an. Abgedeckt werden alle Arten des Bauens, von Gewerbe und Einzelhandel über Gebäude für Kommunen, Bürogebäude, Pflegeheime bis hin zu Hotels und Wohnprojekten. Ab sofort wird diese Expertise im neuen Geschäftsbereich Projektmanagement gebündelt. Denn Themen wie Energieeinsparung, hoher Digitalisierungsgrad und komplexe Automation in den Gebäuden benötigen ein starkes Team aus Ingenieuren und kompetenten Projektleitern. Marcus Ziemer, Geschäftsführer der WHS, dazu: „Durch unsere jahrelange Erfahrung wissen wir, was eine erfolgreiche Projektabwicklung ausmacht. Dieses Wissen fassen wir nun an zentraler Stelle zusammen.“
Grundlage der Arbeit des neuen Geschäftsbereichs sind fünf Bausteine, die von der Konzeption über die Planung, die Auswahl der ausführenden Unternehmen und deren Kontrolle bis zur Übergabe eine 360-Grad-Leistung für Kunden versprechen. „Die Bausteine bieten maßgeschneiderte Leistungspakete für jede Phase der Projektrealisierung“, erklärt Marc Bosch, ebenfalls Geschäftsführer der WHS.
Interessenten können sich an den Leiter Projektmanagement bei der WHS, Andreas Möck, unter der Telefonnummer +49 7141 16 75 14 72 oder per Mail an [email protected] wenden.
Allianz MTV Stuttgart holt spanische Nationalspielerin
Der Deutsche Meister von 2019 baut weiterhin, neben einem internationalen Team, auf eine Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielerinnen. Die neueste Verpflichtung gehört eher in letztere Kategorie. Die spanische Außenangreiferin Maria Segura Pallerés unterzeichnet einen Einjahresvertrag mit dem schwäbischen Club.
Mit der Verpflichtung der 27-jährigen Segura ist der Außenangriff von Allianz MTV Stuttgart komplett. Head-Coach Giannis Athanasopoulos beschreibt sie als „sehr gute Allrounderin auf dieser Position“ und ergänzt: „Wir haben sie schon seit einigen Jahren auf dem Radar und wir freuen uns sehr, dass es uns endlich gelungen ist sie für uns zu gewinnen. Sie wird unserem Team mit all ihrer Erfahrung auf und neben dem Feld weiterhelfen.“
In der Tat hat die in Barcelona geborene Spanierin einiges an Erfahrung aufzuweisen. Nach vier Spielzeiten in ihrer Heimat beim CV Barcelona, wo sie in der Saison 2011/12 als beste Annahmespielerin in der spanischen Superliga 2 ausgezeichnet wurde, zog es die 1,85m große Außenangreiferin in die italienische Liga Serie A2. Zur Saison 2016/17 schaffte sie schließlich den Sprung in das Oberhaus der italienischen Liga und trat mit Saugella Team Monza in der Serie A1 an. Nach einer weiteren Saison in der Serie A2 wechselte Segura zur Spielzeit 2018/19 zum Ligakonkurrenten Dresdner SC, bevor sie in der abgelaufenen Spielzeit erneut in der italienischen Serie A1 für Banca Valsabbina Millenium Brescia aufschlug.
Auch auf internationaler Ebene ist die Spanierin eine Bank. So zählt sie, nach Berufungen in die U18- und die U20- Nationalmannschaft, seit 2011 fest zum Kader der A-Nationalmannschaft. Regelmäßig startet das spanische Team bei Europameisterschaften, sowie der European League.
Nun also wird Segura in der kommenden Spielzeit für Allianz MTV Stuttgart aufschlagen und ist damit die nächste Rückkehrerin in die Volleyball Bundesliga. Sportdirektorin Kim Renkema: „Wir hätten Maria bereits letztes Jahr sehr gerne zu uns geholt. Nach der Entscheidung von Celine van Gestel wo anders spielen zu wollen, war sie in diesem Jahr unsere absolute Wunschkandidatin. Jemanden aus Italien nach Deutschland zu holen ist nie eine leichte Aufgabe. Umso mehr freuen wir uns, dass es tatsächlich funktioniert hat. Sie ist in allen Bereich, also im Angriff und insbesondere in der Abwehr und Annahme sehr stabil. Gerade weil wir mit Michaela Mlejnkova eine absolute Angriffsspezialistin haben, wollten wir unbedingt hier noch mehr Stabilität reinbringen. Ich denke wir sind auf Außen in dieser Saison sehr stark aufgestellt. Maria wird unser Fundament sein was die Stabilität angeht. Darauf können wir auf jeden Fall aufbauen. Es ist sehr wichtig, dass sie zu uns kommt, da sie ein wichtiger Baustein in unserem Team sein wird.“