Stationäre Brennstoffzelle: Bosch will 2024 mit Serienfertigung starten

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Zusammenarbeit mit Ceres Power vertieft
  • Bosch und Ceres Power vertiefen Partnerschaft zur Vorbereitung der Serienfertigung.
  • Bosch strebt mit SOFC-Anlagen eine jährliche Fertigungskapazität von rund 200 Megawatt Leistung an.
  • Bosch plant, bis 2024 einen dreistelligen Millionenbetrag in die Festoxid-Brennstoffzelle (SOFC) zu investieren.
  • Bosch-Geschäftsführer Fischer: „Wir sehen die hocheffiziente Festoxid-Brennstoffzelle als einen wesentlichen Baustein für eine nachhaltige Energieversorgung.“
  • Festoxid-Brennstoffzelle ist mit einem Gesamtwirkungsgrad von mehr als 85 Prozent jedem anderen Energiewandler deutlich überlegen.

Stuttgart, Deutschland / Horsham, Großbritannien.| Bosch macht Ernst bei der stationären Brennstoffzelle. 2024 will das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit der Serienfertigung dezentraler Kraftwerke auf Basis der Festoxidbrennstoffzellen-Technologie beginnen und hat dazu eine vertiefende Zusammenarbeit mit Ceres Power vereinbart. Beide Unternehmen wollen nach erfolgreicher Musterbauphase nun zunächst die Vorindustrialisierung der stationären Brennstoffzelle vorantreiben. Bosch strebt dabei eine Fertigungskapazität von SOFC-Anlagen von rund 200 Megawatt Leistung pro Jahr an. Damit können rund 400 000 Menschen mit Strom in ihren Haushalten versorgt werden. Das Unternehmen wird in die geplante Serienfertigung einen dreistelligen Millionenbetrag investieren. Die Produktion soll an den Standorten Bamberg, Wernau und Homburg angesiedelt werden, die Entwicklung in Stuttgart-Feuerbach und Renningen. Bosch positioniert sich damit als System-Anbieter für stationäre Brennstoffzellen mit eigener Wertschöpfung im Bereich Zelle und Stack. Die SOFC-Technologie soll unter anderem in Form kleiner dezentraler, vernetzbarer Kraftwerke in Städten, Fabriken, Gewerbe und Handel, Rechenzentren und im Bereich Elektroladeinfrastruktur zum Einsatz kommen. Der Markt für die dezentrale Energieproduktion wird nach Schätzungen von Bosch bis 2030 ein Volumen von 20 Milliarden Euro erreichen. Insgesamt arbeiten heute über 250 Bosch-Mitarbeiter an diesem Zukunftsthema – 150 mehr als vor einem Jahr. „Wir sehen die hocheffiziente Festoxid-Brennstoffzelle als einen wesentlichen Baustein für eine nachhaltige Energieversorgung. Dafür bündeln wir die Kompetenzen von Bosch über mehrere Geschäftsbereiche hinweg“, sagt Dr. Christian Fischer, der für den Unternehmensbereich Energy and Building Technology verantwortliche Geschäftsführer. „Mit stationären Brennstoffzellensystemen baut Bosch ein neues Geschäftsfeld auf, in dem Entwicklung, Fertigung, Vertrieb und Service aus einer Hand kommen“, so Fischer weiter. „Gemeinsam mit unserem Partner Ceres Power gehen wir nun den nächsten wichtigen Schritt auf dem Weg hin zu einer Serienfertigung.“

„Wir sehen die hocheffiziente Festoxid-Brennstoffzelle als einen wesentlichen Baustein für eine nachhaltige Energieversorgung. Dafür bündeln wir die Kompetenzen von Bosch über mehrere Geschäftsbereiche hinweg“, Dr. Christian Fischer, Geschäftsführer Energy and Building Technology

Bosch vertieft Partnerschaft mit Ceres Power
Seit August 2018 kooperiert Bosch erfolgreich mit Ceres Power bei der Entwicklung von Brennstoffzellen und Brennstoffzellen-Stacks. Bereits im Herbst 2019 startete Bosch eine Musterbaufertigung in Deutschland und beteiligte sich im Januar 2020 mit rund 18 Prozent an dem britischen Unternehmen. Nun wurde die Zusammenarbeit auf die Phasen bis zur Serienfertigung 2024 ausgebaut. Die Verträge legen die weitere Technologienutzung durch Bosch vom Kooperationspartner Ceres Power fest. „Wir sind stolz darauf, diesen Meilenstein in der Zusammenarbeit mit unserem wichtigen Partner Bosch erreicht zu haben. Die Kombination aus innovativer Ceres-Technologie und dem Fertigungs-Know-how von Bosch hat zukunftsweisende stationäre Brennstoffzellensysteme möglich gemacht. Diese werden zur Lösung der globalen Herausforderungen bei der Energiewende beitragen“, sagt Phil Caldwell, CEO von Ceres Power. „Wir freuen uns darauf, unsere enge Zusammenarbeit mit Bosch fortzusetzen.“

SOFC-Anlagen sind bereits jetzt wasserstofffähig
Ceres Power ist führend in der Entwicklung von innovativen Festoxid-Brennstoffzellen und Zellstapeln (Stacks). Bosch besitzt eine umfassende Technologielizenz von Ceres Power und stellt Brennstoffzellen sowie Stacks in Eigenfertigung seit 2019 her. Pilotanlagen auf Basis der Festoxid-Brennstoffzelle werden bereits an verschiedenen Bosch-Standorten erfolgreich erprobt. Die SOFC-Anlagen können heute mit umweltfreundlichem Biogas oder Erdgas betrieben werden – und sind bereits jetzt wasserstofffähig für das Energiesystem von morgen.

Für Städte und Ballungszentren mit hohem Energiebedarf können SOFC-Anlagen die Energieversorgung nachhaltig sicherstellen – und das ohne Stickoxid-, Partikel- oder CO2-Emissionen. Dabei ist die Festoxid-Brennstoffzelle mit einem Gesamtwirkungsgrad von mehr als 85 Prozent jedem anderen Energiewandler deutlich überlegen. Dr. Wilfried Kölscheid, verantwortlich für stationäre Brennstoffzellen bei Bosch, erläutert: „Je nach Energiebedarf lassen sich zukünftig beliebig viele Anlagen mit gleicher Leistung zusammenschalten. Über diese Vernetzung der Geräte lassen sich virtuelle Kraftwerke darstellen, die gemeinsam eine bedarfsgerechte Energieversorgung am Ort des Verbrauchs ermöglichen.“


Wasserballer beim LEN Euro-Cup: Endspiel leider verloren

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Sonntagmittag, letztes Spiel beim Euro-Cup für die SVL-Wasserballer: leider verloren gegen ein gutes Gastgeber-Team aus Aix. Die Ludwigsburger verabschieden sich aus ihrem ersten internationalen Turnier.

Die ersten Minuten kann der SVL am Sonntagmittag gut mithalten mit dem Gastgeber-Team. Doch spätestens mit beziehungsweise nach dem zweiten Viertel – Ludwigsburg gelingt kein Tor – wird klar: Aix dürfte der Sieg kaum zu nehmen sein. Zur Halbzeit steht es 3:8.

Wer das Spiele auf der Facebook-Seite des Clubs aus Aix schaut, kann nebenbei die Kommentare der französischen Fans lesen. Einer schreibt: Aix spiele „einfach und effektiv“. So ist es. Aix verfügt zudem über einen top Torwart, der zig Bälle pariert.

Ein Franzose erinnert auf Facebook allerdings auch an die extrem unterschiedlichen Bedingungen in den beiden Ländern. Während in Frankreich die Liga längst wieder laufe, schreibt der Mann aus Aix, werde in der Bundesliga seit Monaten wegen Corona nicht gespielt.

Mit einem 5:14 verabschiedet sich das Team vom SV Ludwigsburg aus seinem ersten internationalen Turnier – mit zwei Niederlagen, gegen Aix und gegen die Griechen, und mit einem deutlichen Sieg gegen die Schweizer. Ein Sieg in diesem quasi-Endspiel am Sonntag hätte den Weg frei gemacht ins Achtelfinale.

Matthias Nagel, SVL-Vizepräsident, sagt, die Teilnahme am Euro-Cup habe gezeigt: „Wir müssen uns nicht verstecken. Und nun wissen wir, wo wir stehen – und woran wir noch arbeiten müssen, wo wir uns verbessern müssen.“ Das Turnier sei eine tolle Veranstaltung gewesen, besten Dank dafür an den Club aus Aix.

SVL-Präsident Volker Heyn spricht von einem „historischen Wochenende für den SVL“, es habe gezeigt, dass „diese Mannschaft auch international mithalten kann.“ Wer das vor drei Jahren prophezeit hätte, dem wäre man vermutlich mit einem mitleidigen Lächeln begegnet.

„Ich bin stolz auf unser Team, stolz auf diese Mannschaft, die unter schwierigen Voraussetzungen mit viel Leistungswille und Leistungsfähigkeit gezeigt hat, wozu sie fähig ist und worauf wir uns noch freuen dürfen.“ Stolz auch auf ein tolles Team, das zielstrebig daran gearbeitet habe, den Traum Realität werden zu lassen, angeführt von Matthias Nagel und vom Team-Manager Adrian Jakovcev – auch viele anderen im Vereine und in der Stadt hätten am Erfolg mitgewirkt.

Heyn sagt, er sei auch dankbar, „dass wir in der Stadt Ludwigsburg so viel Unterstützung erfahren und optimale Trainingsbedingungen vorfinden“. Ohne diese Hilfe wäre es nicht möglich gewesen die Ludwigsburger Wasserballer binnen kurzer Zeit von der Zweiten Liga in die europäische Spitze zu führen.

„Auch wenn der erste Ausflug in internationale Gewässer, nicht mit dem Einzug ins Achtelfinale belohnt wird, bin ich mir sicher, dass wir auch in Zukunft den Namen Ludwigsburg in Europa bekannt machen werden.“ Ohne die Corona-Einschränkungen und mit mehr Spielpraxis wäre womöglich noch mehr drinnen gewesen bei diesem LEN Euro-Cup in Südfrankreich.

Für den SVL spielten gegen Aix-en-Provence:
Josip Katusa, Luka Vulovic, Timo van der Bosch (2 Tore), Peter Karteszi, Marko Martinic (2), Veljko Stanumirovic, Domagoj Mijatovic, Mattia Ruggeri, Mitko Nachev (1),  Nino Blazevic, Eric Fernandez Rivas, Ivan Pisk


Brand im Müllbunker des Restmüllheizkraftwerkes gelöscht

Landrat Bernhard: „Wir sind glimpflich davon gekommen. Die Feuerwehr hat das Feuer professionell bekämpft.“

Kreis Böblingen.| Nach vier Tagen ist das Feuer im Müllbunker des Restmüllheizkraftwerkes (RMHKW) gelöscht, davon konnte sich Landrat Roland Bernhard am Nikolaustag überzeugen.

Besonders in seiner Rolle als Vorsitzender des Zweckverbandes ist Landrat Bernhard erleichtert, dass augenscheinlich weder an der Gebäudesubstanz noch an der Krananlage im Müllbunker Schäden sichtbar sind. Stolz zeigte er sich auf die Arbeit der Böblinger Feuerwehr und den weiteren Organisationen, die deren Arbeit unterstützten. „Ich bin begeistert von der Professionalität der Ehrenamtlichen. Die freiwilligen Helfer haben uns vor Schlimmerem bewahrt, sodass wir glimpflich davongekommen sind.“ Den Einsatzkräften vor Ort überreichte er passend zum Tag Schoko-Nikoläuse als süßes Dankeschön und kündigte ein Helferfest an, sobald die Corona-Pandemie dies im Laufe des nächsten Jahres zulasse.

Neben der Feuerwehr Böblingen waren noch viele Wehren aus den anderen Kommunen des Landkreises Böblingen involviert sowie die Werkfeuerwehr des Mercedes-Benz-Werks, die Feuerwehr der U.S.-Army und des THW. Das DRK Böblingen sorgte ebenfalls mit Unterstützung weiterer Ortsverbände und der U.S.-Army für die Verpflegung aller Beteiligten. Für die Wasserversorgung legten die Wehren und das THW mehrere Leitungen von der amerikanischen Elementary / High School bis zum RMHKW.

Seit das RMHKW vor 22 Jahren in Betrieb ging, hat es kein vergleichbares Unglück gegeben. Daher zeigte sich auch RBB-Geschäftsführer Dr. Frank Schumacher froh und dankbar, dass es weder Verletzte gegeben hat noch schwerwiegende Schäden entstanden sind.

In Kürze wird auch die Anlieferung von Restmüll wieder möglich sein, sobald sich die Gutachter der Versicherung vor Ort ein Bild der Schadenslage gemacht haben.


Historischer SVL-Sieg gegen Carouge

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Wasserballer beim LEN Euro-Cup

Am Samstagabend hat der SVL beim LEN Euro-Cup in Aix en Provence den ersten Sieg eingefahren: Das Spiel gegen Carouge aus der Schweiz wurde deutlich gewonnen.

Der Ludwigsburger Nationalspieler Timo van der Bosch hat kurz vor dem Anpfiff gegen das Schweizer Team aus Carouge den Plan kurz und knapp beschrieben: das Spiel gestalten, früh in Führung gehen und diese nicht mehr abgeben. „Nur der Sieg zählt“, sagte van der Bosch.

Die Mannschaft hat es ganz genau so gemacht. Unmittelbar nach dem Start das 1:0. Nach dem ersten Viertel 4:2. Und dann souverän mit 17:6 gewonnen. Ein historischer, weil erster internationaler Sieg des SV Ludwigsburg.

Das war „learning by doing“, sagt der Team-Manager Adrian Jakovcev mit Blick auf die bis dato zwei Spiele in Aix. Am Freitag habe man gelernt, wie eine Spitzenmannschaft spielen muss. Die Griechen hatten den SVL deutlich geschlagen.

Am Samstag nun habe der SV Ludwigsburg gegen die Schweizer professionell gespielt, „mit Power und Konzentration“. Das Team aus Ludwigsburg habe sehr schnell gelernt und Erfahrungen gesammelt. Die Spieler hätten sich nach der langen Pause wegen des Corona-Bundesliga-Stopps jetzt als eine Einheit präsentiert.

„Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis“, sagt der Manager. Unmittelbar nach dem Abpfiff habe die Vorbereitung auf das entscheidende Spiel gegen den Gastgeber begonnen. Aix hatte das Spiele gegen die Schweizer ebenfalls hoch gewonnen (16:4).

Das Aufeinandertreffen von Ludwigsburg und Aix am Sonntagmittag (Beginn 12 Uhr) verspricht Hochspannung. Die Griechen dürften das Tournier souverän gewinnen. Der SVL kämpft am Sonntag also um Platz zwei – und damit um die Qualifikation fürs Achtelfinale.

„Wir sind dankbar, dass wir spielen dürfen – und stolz, dass wir den Verein und die Stadt in Europa präsentieren können“, so der Manager. Erledigt seien die Sportler nach dem Spiel gegen die Schweiz aber nicht, sondern vielmehr hoch motiviert.

Für den SVL spielten gegen Carouge:
Josip Katusa, Luka Vulovic (2 Tor), Timo van der Bosch, Peter Karteszi (1), Marko Martinic (6), Veljko Stanumirovic, Domagoj Mijatovic (4), Mattia Ruggeri (1), Mitko Nachev,  Nino Blazevic (3), Eric Fernandez Rivas, Ivan Pisk


TVB in Wetzlar ohne Chef-Trainer

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Stuttgart.| Der Handball-Bundesligist TVB Stuttgart muss beim morgigen Auswärtsspiel bei der HSG Wetzlar ohne den Chef-Trainer antreten. Jürgen Schweikardt wurde positiv auf das Corona-Virus getestet.

Der Corona-Test vom vergangenen Montag von Jürgen Schweikardt wurde vom Labor positiv auf das Corona-Virus ausgewertet. Der TVB-Trainer hat sich anschließend direkt in häusliche Isolation begeben. In den folgenden Tagen wurden weitere Tests durchgeführt, um zum einen die Infektion von Schweikardt zu bestätigen und zum anderen die weiteren Spieler, Trainer und Betreuer erneut zu untersuchen. Alle Spieler, Trainer und Betreuer sind seither drei weitere Male allesamt negativ (mit Hilfe von PCR-Tests) getestet worden. Darüber hinaus wurden vor jedem Training Schnelltests durchgeführt. Schweikardt hat aktuell leichte Symptome einer Erkältung.

Aufgrund der strengen Einhaltung des Hygienekonzepts der HBL, im Trainingsbetrieb und in den Büroräumlichkeiten des TVB, muss sich lediglich Jürgen Schweikardt bis Mitte nächster Woche in häusliche Quarantäne begeben. Somit dürfen die Wild Boys, angeleitet vom Co-Trainer Karsten Schäfer, beim morgigen Auswärtsspiel bei der HSG Wetzlar antreten.

Dass es sich bei Jürgen Schweikardt bereits um den 2. positiven Befund handelt schätzt Mathias Rall, Internist und Mannschaftsarzt des TVB Stuttgart, wie folgt ein: „Nachdem aufgrund des sehr sorgfältiges Hygienekonzeptes der Handball-Bundesliga im August ein kurzzeitiger, nichtinfektiöser Virusnachweis ohne Erkrankung erfolgte, ist Jürgen Schweikardt aktuell leider manifest an SARS CoV 2 erkrankt. Der aktuelle Krankheitsverlauf ist bisher erfreulicherweise mild.“

Jürgen Schweikardt zu seiner Erkrankung: „Ich kann nur meine persönliche Meinung, die natürlich nicht medizinisch fundiert ist mitteilen: Aufgrund von nun bereits 2 positiven Tests in den letzten Tagen, gepaart mit Erkältungssymptomen, fühlt es sich für mich dieses Mal wirklich nach einer Infektion an. Anders war dies im Spätsommer, hier war ich völlig überrascht vom positiven Test, da es für mich keinerlei Anzeichen für eine Erkrankung gab und ich 3 Tage später bereits wieder einen negativen Befund hatte.“


SVL mit Niederlage bei seiner Premiere auf europäischen Parkett

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Wasserballer beim LEN Euro-Cup

Am Freitagabend ist der SVL in den LEN Euro-Cup in Aix en Provence gestartet. Das Spiel gegen das Top-Team aus Vouliagmeni in Griechenland ging – wie erwartet – verloren. Indes mit zu vielen Gegentoren, mit 21:6.

Der Start ins Turnier. Willkommen SVL im europäischen Spitzenwasserball. „Jeder individuelle Fehler wurde bestraft“, sagt der Team-Manager Adrian Jakovcev. Gnadenlos bestraft. Kaum jemand hatte erwartet, dass der SV Ludwigsburg das Top-Team aus Griechenland würde schlagen können. Am Ende hieß es 21:6. Vielleicht ein paar Gegentor e zu viel.

Die Mannschaft aus Ludwigsburg kam schwer ins Spiel. Nach dem zweiten Viertel hieß es schon 13:2 für die Profis aus Südeuropa. In der zweiten Hälfte des Spiels wurde der SVL stärker, in Gefahr brachten die Ludwigsburger den Gegner freilich nie (5:2/8:0/3:2/5:2).

„Wir haben zwölf Kontertore bekommen, das sind einfach zu viele“, so Jakovcev. Das sei „einfache Mathematik: vorne machst du die Fehler, weil du nicht gut eingespielt bist – dann gibt es international sofort ein Gegentor“. Die Bundesliga ruht wegen Corona. In Griechenland hingegen wurde bereits gespielt. Aber keine Frage: „Zwölf einfache Tore, das sind auf jeden Fall zu viele Tore.“

Die Spieler „nehmen alles positiv mit, wir konzentrieren uns auf morgen“. Die Sportler seien zufrieden, weil sie endlich Wasserball spielen durften – erstmals international für den SVL. „Wir lernen, nehmen Erfahrung aus dem Spiel gegen eine europäische Spitzenmannschaft mit.“

Das Team konzentriert sich nun auf das Spiel am Samstag gegen Carouge aus der Schweiz, „da sehe wir unsere Chance“, sagt Jakovcev. Wenn dieses Spiel gewonnen wird, was mögliche sein sollte, dann steht am Sonntag möglicherweise gegen den Gastgeber Pays d’Aix das Endspiel um Platz zwei an. Und Platz zwei, das hieße: Einzug ins Achtelfinale. Aber soweit will man im Lager der Schwaben noch nicht denken.

Der SVL spielte mit:
Josip Katusa, Luka Vulovic (1 Tor), Timo van der Bosch (2), Peter Karteszi (1), Marko Martinic, Veljko Stanimirovic, Domagoj Mijatovic, Mitko Nachev, Mattia Ruggeri, Nino Blazevic (2) Eric Fernandez Rivas, Ivan Pisk


Neues zum Fahrplanwechsel im Landkreis Esslingen

Die wichtigsten Änderungen ab dem 13. Dezember 2020 – alle Verbindungen bereits in der elektronischen Fahrplanauskunft über App oder Web abrufbar

S-Bahn
Bei der S-Bahn wird der Fahrplan weiter verbessert. Ab 13. Dezember sind die S-Bahnen montags bis freitags ganztägig alle Viertelstunde unterwegs. Es besteht dann von 6.00 bis 20.30 Uhr ein durchgehender 15-Minuten-Takt. Ausnahmen gibt es auf den folgenden Streckenabschnitten:

  • S1 Böblingen – Herrenberg: Wegen Trassenkonflikten mit dem IC zwischen Stuttgart und Zürich gibt es alle zwei Stunden Taktlücken.
  • S1 Plochingen – Kirchheim (Teck)
  • S2 Vaihingen – Filderstadt und S3 Vaihingen – Flughafen/Messe.
  • S4 Marbach – Backnang
  • S60 Böblingen – Renningen

Außerdem fahren montags bis freitags im Spätverkehr auf allen Linien teilweise längere Züge. Dies gilt auch für die S-Bahn-Linien S4, S5 und S6, die nachts am Wochenende unterwegs sind.

Pünktlich zum kleinen Fahrplanwechsel am 13. Juni 2021 werden dann die Züge der S4 eine Stunde länger im 30-Minuten-Takt zwischen Marbach und Backnang unterwegs sein. Der Halbstunden-Takt gilt ab Backnang bis 21.03 Uhr und ab Marbach bis 21.38 Uhr. Anschließend fährt die S4 auf diesem Abschnitt dann jede Stunde.

In den Sommerferien vom 31. Juli bis 12. September 2021 müssen Fahrgäste mit Einschränkungen auf der Stammstrecke rechnen. Wegen umfangreichen Sanierungsarbeiten muss diese nämlich komplett gesperrt werden – für diesen Zeitraum wird ein Baustellenfahrplan eingeplant.

Regionalbahnen
Die Sperrung der Stammstrecke bei der S-Bahn vom 31. Juli bis 12. September 2021 hat auch Auswirkungen auf den Regionalverkehr. Fahrgäste müssen während der Sommerferien 2021 mit Einschränkungen rechnen, da nicht mehr alle Regionalbahnen am Hauptbahnhof Stuttgart Halt machen können. Die Bahnen der Linie RB14 (Rottweil/Freudenstadt – Stuttgart) fahren in diesem Zeitraum nur bis Böblingen, die Linie RB17 (Pforzheim/Heidelberg – Stuttgart) nur bis Bietigheim-Bissingen.

Abellio:
Linie RE 10 (Mannheim – Heilbronn – Stuttgart – Tübingen)
Die Regionalbahnen der Linie RE10 fahren ab dem 12. Juni 2021 nicht mehr durchgängig zwischen Mannheim und Tübingen. Damit erhofft sich der Betreiber pünktlicher Züge. Ab dem kleinen Fahrplanwechsel sind die Bahnen zwischen Mannheim, Sinsheim/Mosbach und Heilbronn als Linie RE10 und die Bahnen zwischen Heilbronn, Stuttgart und Tübingen als Linie RE12 unterwegs. Es hat sich gezeigt, dass die Bahnen zwischen Mannheim und Tübingen immer wieder verspätet waren. Das soll sich dann ändern.

Linie RB18 (Osterburken – Tübingen)
Alle Züge der Linie RB18, die auf der Strecke unterwegs sind, halten künftig wieder in Bempflingen. Die Nachtzüge am Wochenenden fahren dann von Tübingen über Stuttgart und Bietigheim bis Heilbronn. Bislang waren sie nur zwischen Tübingen und Stuttgart sowie zwischen Bietigheim und Heilbronn unterwegs. Fahrgäste, die von Tübingen Richtung Heilbronn fahren wollten, mussten umsteigen.

Nebenbahnen
Teckbahn-Linie RB64 (Oberlenningen – Kirchheim (T))
Die Teckbahn ist künftig durchgehend zwischen 6.00 und 20.00 Uhr im Stunden-Takt im Einsatz. Durch die neuen Abfahrten um 9.17 und 10.17 ab Kirchheim sowie 9.53 und 10.53 ab Oberlenningen wird die Fahrplanlücke am Morgen zwischen 9.00 und 11.00 Uhr geschlossen. Es entfallen die beiden Busfahrten der Linie 177 um 9.42 und 10.42 von Oberlenningen nach Kirchheim (T) sowie die Fahrten um 9.16 und 10.16 von Kirchheim (T) nach Oberlenningen.

Busse
Schnellbus X4 (Nürtingen – Bernhausen – Degerloch)
Neue Schnellbuslinie ergänzt die Linie 74
Zum 14. Dezember geht die neue Schnellbuslinie X4 zwischen Nürtingen und Degerloch an den Start. Von Nürtingen bis Bernhausen ergänzt sie die bestehende Linie 74. Von Bernhausen bis Degerloch fahren die Busse teilweise über die B27. Dadurch brauchen sie auf diesem Abschnitt zehn Minuten weniger. Die Schnellbusse sind montags bis freitags zwischen ca. 5.30 und 20.30 Uhr im Halbstunden-Takt im Einsatz. Durch den gemeinsamen Streckenabschnitt mit der Linie 74, besteht zwischen Nürtingen und Bernhausen im Berufsverkehr ein 15-Minuten-Takt. 

Linie 74 (Nürtingen – Bernhausen – Degerloch)
Zwischen Nürtingen und Bernhausen gilt der Halbstunden-Takt
Die Busse der Linie 74 sind zwischen Nürtingen und Bernhausen nur noch alle 30 Minuten im Einsatz. Auf dem Abschnitt zwischen Degerloch und Bernhausen fahren sie montags bis freitags nur noch im Spätverkehr ab ca. 21.00 Uhr. Der Grund für den neuen Fahrplan der Linie 74 ist die Einführung der Schnellbuslinie X4 (s. oben), die ebenfalls alle halbe Stunde fahren. Mit beiden Linien zusammen besteht während des Berufsverkehrs ein 15-Minuten-Takt.

Linie 76 (Echterdingen – Bernhausen – Degerloch)
Fahrplanänderung aufgrund der Schnellbuslinie X4
Die Busse der Linie 76 fahren künftig in der Hauptverkehrszeit im Abschnitt zwischen Bernhausen und Degerloch alle 15 Minuten. Der Grund für die Aufstockung des Fahrplans zwischen ca. 5.00 und 8.30 Uhr sowie zwischen 14.30 und 19.30 Uhr ist die Einführung der Linie X4 und der geänderte Fahrplan der Linie 74, die zusammen auch alle Viertelstunde fahren.

Linie 102 (Zell – Esslingen ZOB – Mettingen) und Linie 103 (Zell – Esslingen ZOB – Hedelfingen)
Busse fahren künftig anders und halten nicht mehr an der Haltestelle „Grüne Höfe“
Die Busse der Linien 102 und 103 fahren in Richtung Weil einen neuen Linienweg im Bereich der Pliensauvorstadt. Dadurch kann die Haltestelle „Grüne Höfe“ nicht mehr angefahren werden.

Linie 112 (Esslingen ZOB – Dulkhäusle)
Neuer Fahrplan für die Linie 112
Die Linie 112 erhält einen neuen Fahrplan, bei dem die Feinerschließung im Bereich Serach verbessert wurde. Die Busse sind dafür künftig nicht mehr auf dem Abschnitt zwischen Dulkhäusle und Jägerhaus unterwegs – auf dieser Strecke ist dann die Linie 108 (Esslingen ZOB – Jägerhaus (–Dulkhäusle)) im Einsatz. Außerhalb der morgendlichen Hauptverkehrszeit fahren die Busse der Linie 112 nicht mehr bis Esslingen ZOB, sondern enden bereits an der Haltestelle Hohenkreuz. Fahrgäste, die zum ZOB wollen, können auf die Busse der Linien 111 (Esslingen ZOB – St. Bernhardt – Serach – Sulzgries – Neckarhalde) und 110 (Esslingen ZOB – Hohenkreuz – Wäldenbronn) umsteigen.

Linie 177 (Oberlenningen – Kirchheim – Neidlingen)
Teckbahn übernimmt teilweise Fahrten der Linie 177
Von Montag bis Freitag entfallen auf der Linie 177 am Vormittag zwei Fahrtenpaare zwischen Oberlenningen und Kirchheim. Hintergrund ist, dass zu diesen Zeiten künftig die Züge der Teckbahn fahren, sodass die Busfahrten nicht mehr erforderlich sind. Es entfallen die beiden Fahrten um 9.42 und 10.42 von Oberlenningen nach Kirchheim (T) sowie die Fahrten um 9.16 und 10.16 von Kirchheim (T) nach Oberlenningen.

Außerdem sind die beiden Busse, die an Freitagen sowie montags bis donnerstags vor Feiertagen um 23.46 Uhr und 0.46 Uhr von Hepsisau Rathaus nach Oberlenningen fahren, künftig auf der kompletten Strecke sieben Minuten früher unterwegs (23.39 Uhr und 0.39 Uhr ab Hepsisau Rathaus). Dadurch sind die beiden Fahrten genau im Takt und haben in Kirchheim (T) gute S-Bahn-Anschlüsse nach und aus Stuttgart.

Kirchheim/Weilheim – Göppingen
Zum 1. Januar wird der Landkreis Göppingen voll in den VVS integriert. Deshalb bekommen die Buslinien in Göppingen neue Nummern. Fahrgäste auf den Buslinien zwischen Kirchheim/Weilheim und Göppingen brauchen dann nur noch ein VVS-Ticket für eine Zone und sind günstiger unterwegs als bisher.

Linie 20 (Weilheim (T) – Göppingen)
Neue Liniennummer und andere Starthaltestelle
Die Linie 20 wird zur Linie 920 umbenannt.

Neu ist zudem, dass die Linie in Weilheim (T) nicht mehr an der Haltestelle KSK/Kirchheimer Straße sondern an der Haltestelle KSK/Brunnenstraße beginnt. Die Verlegung der Starthaltestelle kommt Umsteigern aus Richtung Holzmaden/Kirchheim (T) zu Gute, da sie in Fahrtrichtung Zell vom gleichen Bussteig weiterfahren können und somit auch bei kleinen Verspätungen noch sicher ihren Anschluss erreichen. Die Haltestelle KSK/Kirchheimer Straße dient der Linie aber weiterhin als Endhaltestelle.

Linie 178 (Kirchheim (T) – Göppingen)
Linie heißt künftig 914
Aus der Linie 178 wird die Linie 914. Die Fahrstrecke Kirchheim – Göppingen und die Abfahrtszeiten bleiben gleich.

Linie 195 (Nürtingen – Großbettlingen – Frickenhausen)
Neue Haltestelle in Tischardt
In Tischardt wird auf der Grafenberger Straße in etwa auf Höhe der Einmündung der Ermsstraße die neue Haltestelle Autmut eingerichtet. Sie erschließt sowohl das gleichnamige Gewerbegebiet als auch das Wohngebiet an der Grafenberger Straße. Die Arbeitnehmer und Anwohner im Umfeld der neuen Haltestelle können mit der Linie 195 umsteigefrei sowohl nach Nürtingen als auch nach Frickenhausen fahren.

Alle Verbindungen sind bereits jetzt schon in der elektronischen Fahrplanauskunft über die App „VVS Mobil“ oder die VVS-Internetseite abrufbar.


Neues zum Fahrplanwechsel im Landkreis Böblingen

Die wichtigsten Änderungen ab dem 13. Dezember 2020 – alle Verbindungen bereits in der elektronischen Fahrplanauskunft über App oder Web abrufbar

S-Bahn
Bei der S-Bahn wird der Fahrplan weiter verbessert. Ab 13. Dezember sind die S-Bahnen montags bis freitags ganztägig alle Viertelstunde unterwegs. Es besteht dann von 6.00 bis 20.30 Uhr ein durchgehender 15-Minuten-Takt. Ausnahmen gibt es auf den folgenden Streckenabschnitten:

  • S1 Böblingen – Herrenberg: Wegen Trassenkonflikten mit dem IC zwischen Stuttgart und Zürich gibt es alle zwei Stunden Taktlücken.
  • S1 Plochingen – Kirchheim (Teck)
  • S2 Vaihingen – Filderstadt und S3 Vaihingen – Flughafen/Messe.
  • S4 Marbach – Backnang
  • S60 Böblingen – Renningen

Außerdem fahren montags bis freitags im Spätverkehr auf allen Linien teilweise längere Züge. Dies gilt auch für die S-Bahn-Linien S4, S5 und S6, die nachts am Wochenende unterwegs sind.

Pünktlich zum kleinen Fahrplanwechsel am 13. Juni 2021 werden dann die Züge der S4 eine Stunde länger im 30-Minuten-Takt zwischen Marbach und Backnang unterwegs sein. Der Halbstunden-Takt gilt ab Backnang bis 21.03 Uhr und ab Marbach bis 21.38 Uhr. Anschließend fährt die S4 auf diesem Abschnitt dann jede Stunde.

In den Sommerferien vom 31. Juli bis 12. September 2021 müssen Fahrgäste mit Einschränkungen auf der Stammstrecke rechnen. Wegen umfangreichen Sanierungsarbeiten muss diese nämlich komplett gesperrt werden – für diesen Zeitraum wird ein Baustellenfahrplan eingeplant.

Regionalbahnen
Die Sperrung der Stammstrecke bei der S-Bahn vom 31. Juli bis 12. September 2021 hat auch Auswirkungen auf den Regionalverkehr. Fahrgäste müssen während der Sommerferien 2021 mit Einschränkungen rechnen, da nicht mehr alle Regionalbahnen am Hauptbahnhof Stuttgart Halt machen können. Die Bahnen der Linie RB14 (Rottweil/Freudenstadt – Stuttgart) fahren in diesem Zeitraum nur bis Böblingen, die Linie RB17 (Pforzheim/Heidelberg – Stuttgart) nur bis Bietigheim-Bissingen.

Busse
Das ursprünglich bereits für März 2020 geplante Neukonzept des Stadtverkehrs Leonberg startet am 11. Januar 2021. Die Busse der Linie 94 sind künftig nicht mehr im Einsatz. Neu hinzu kommen die Linien 640 (Blosenbergkirche – Bahnhof – Ramtel), 641 (Bahnhof – Hertich – Längenbühl), 642 (Bahnhof – Ramtel – Waldfriedhof) und 644 (Bahnhof – Haldengebiet). Auf der Linie 651 (Eltingen – Leonberg – Höfingen) fahren im Spätverkehr Busse – anstatt wie bislang Ruftaxis. Zudem sind die Busse der Linie 651 nach Hemmingen künftig schneller unterwegs, da diese nicht mehr über Hirschlanden Nord fahren. Neu ist auch, dass das Wohngebiet Leonberg Ezach auch am Wochenende mit dem Bus (Linie 651) erreichbar ist. Die Linien 92 und 640 sind künftig zwischen Leonberg ZOB und dem Stadtteil Ramtel gemeinsam im 15-Minuten-Takt unterwegs. Darüber hinaus fahren die Busse der Linie 747 (Universität – Warmbronn) künftig weiter bis nach Renningen. Von dort aus gibt es für Fahrgäste attraktive Anschlüsse z.B. in Richtung Weil der Stadt oder zum Robert-Bosch-Campus Malmsheim.

Die Fahrplanänderungen im Einzelnen:

Linie 634 (Leonberg – Weissach)
Linie bekommt unter der Woche einen 15-Minuten-Takt
Die Busse der Linie 634 sind künftig zwischen Weissach und Leonberg tagsüber von Montag bis Freitag durchgehend alle 15 Minuten im Einsatz. Möglich machen dies zusätzliche Fahrten am Vormittag. Die Linie 634 ist damit die erste regionale Buslinie im Landkreis Böblingen, die tagsüber durchgehend im 15-Minuten-Takt fährt. Da ab dem Fahrplanwechsel auch zusätzliche Bahnen der S6 fahren, haben Fahrgäste zudem Anschluss von und zu den S-Bahnen der Linie S6.

Stadt- und Umlandverkehr Herrenberg
Herrenberg ist im Projekt der Bundesregierung Modellstadt für saubere Luft. Bereits seit 3 Jahren fährt ein dritter Bus im Stadtverkehr. Dadurch konnte das Angebot ausgebaut werden. Im Rahmen des Modellprojektes wurde ausgewertet, welche Verbesserungen beibehalten werden. Die Verbesserungen zum Fahrplanwechsel 2020/21 sind der Vorlaufbetrieb zur Neuvergabe im Jahr 2022.

Im Stadtverkehr Herrenberg fahren die Busse des Zwischentaktes der Linie 753 (Herrenberg – Rohrau), die am 17. Oktober 2020 auf der Strecke Herrenberg ZOB – Polizeihochschule eingeführt wurden, auf einer neuen Route unterwegs. Die Busse sind dann mit einer eigenen Liniennummer 783 als Ringlinie (Herrenberg ZOB – Stadtwerke – Polizeihochschule – Daimlerstraße – Herrenberg ZOB) unterwegs. Gleichzeitig entfällt die Linie 781 (Herrenberg ZOB – Stadtwerke – Herrenberg ZOB), da diese Strecke künftig von den Bussen der Linie 783 ersetzt wird.

Die Busse der Linie 780 sind künftig montags bis freitags durchgehend alle 30 Minuten (abwechselnd ab ZOB und Kalkofenstraße) unterwegs. Neu ist auch, dass die Linie 780 einen neuen Linienweg fährt: von Herrenberg ZOB über Affstätter Tal, Schwarzwaldsiedlung und Holdergraben zur Haltestelle Kalkofenstraße am Hinterausgang des Bahnhofs Herrenberg. Bislang ist die Linie nur morgens im Berufsverkehr halbstündlich unterwegs und hält nicht in den Bereichen Affstätter Tal und Bronntor. Dadurch werden die Siedlungsgebiete besser erschlossen und es entstehen neue Direktverbindungen etwa vom Holdergraben zur Altstadt (Haltestelle Bronntor).

Auf den Linien 773, 780, 782 und 791 sind künftig im Spät- und Nachtverkehr wieder Ruftaxis im Einsatz. Die zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 eingeführten zusätzlichen Busfahrten werden weitestgehend wieder eingestellt. Der Hintergrund ist, dass die Finanzierung durch den Bund ausgelaufen ist. Auf der Linie 773 entfallen die Fahrten nach Mitternacht. Auf der Linie 782 fährt der letzte Bus ab Herrenberg Bahnhof künftig täglich um 22.19 Uhr und auf der Linie 780 um 21.50 Uhr. Auf der Linie 791 fährt der letzte Bus dagegen montags bis freitags um 21.49 Uhr sowie am Samstag um 19.49 Uhr ab Herrenberg ZOB. An Sonn- und Feiertagen fährt die Buslinie 791 nicht mehr – Kayh und Mönchberg sind dann mit den Bussen der Linie 794 erreichbar. Neu ist, dass es nun im Spätverkehr auf der Linie 779 einen Ruftaxi-Verkehr ins Wohngebiet Vogelsang gibt. 

Linie 655 (Rutesheim – Rutesheim Bahnhof)
Die Busse der Linie 655 sind weiterhin im Halbstunden-Takt unterwegs. Neu ist aber, dass sich die Abfahrtszeiten um 15 Minuten verschieben. Dadurch haben Fahrgäste aus Rutesheim am Bahnhof, der außerorts liegt, nicht nur Anschluss zu den S-Bahnen nach Weil der Stadt und Stuttgart, sondern auch nach Böblingen und Sindelfingen. Die Fahrmöglichkeiten zwischen Rutesheim und Böblingen verdreifachen sich damit. Grund für die verbesserten Anschlussmöglichkeiten am Bahnhof Rutesheim ist die Einführung des durchgehenden Viertelstunden-Takts bei der S-Bahn.

Linie 706 (Böblingen ZOB – Viehweide)
Fahrten am Donnerstagabends verschieben sich
Die Busse der Linie 706, die um 19.43 Uhr ab Viehweide sowie um 19.30 Uhr ab Böblingen ZOB fahren, sind künftig nur noch an Donnerstagen unterwegs. Dafür fahren die Busse mit Abfahrt um 21.43 Uhr ab Viehweide und um 21.30 Uhr Böblingen ZOB künftig nicht mehr donnerstags. Hintergrund sind die Ladenschluss-Zeiten im Breuningerland. Anfang des Jahres 2021 sollen die Fahrpläne im Stadtverkehr Böblingen-Sindelfingen überarbeitet werden, sodass die Busse montags bis freitags wieder einheitlich fahren.

Linie 711 (Sindelfingen ZOB – Breuningerland)
Die Busse der Linie 711, die um 19.46 Uhr ab Sindelfingen ZOB sowie um 20.02 Uhr ab Breuningerland fahren, sind künftig nur noch an Donnerstagen unterwegs. Dafür fahren die Busse um 21.46 Uhr ab Sindelfingen ZOB sowie um 22:02 Uhr ab Breuningerland künftig nicht mehr donnerstags. Hintergrund sind die Ladenschluss-Zeiten am Breuningerland. Anfang des Jahres 2020 ist eine Überarbeitung der Fahrpläne im Stadtverkehr Böblingen-Sindelfingen geplant, sodass die Busse wieder montags bis freitags einheitlich fahren.

Linie 759 (Gärtringen – Deckenpfronn – Wildberg) und Linie 775 (Herrenberg – Kuppingen – Wildberg)
Die Busse der Linie 759 sind künftig häufiger unterwegs. Vor allem in den verkehrsschwächeren Zeiten gibt es deutlich mehr Verbindungen von Deckenpfronn nach Wildberg (mit Anschluss an die Nagoldtalbahn) und Gärtringen. Fahrgäste, die von Deckenpfronn nach Stuttgart fahren, müssen weitestgehend nicht mehr den Umweg über Herrenberg nehmen. Zudem fahren die Busse der Linie 775 künftig von Herrenberg ohne Halt in Affstätt direkt nach Kuppingen. Fahrgäste aus Affstätt haben dennoch keinen Nachteil, da sie zeitgleich die Linie 773 nehmen können. Der Fahrplan wurde außerdem verbessert und auf die Anschlüsse in Wildberg angepasst, sodass Fahrgäste dort gute Umsteigemöglichkeiten zu den Bussen und zur Nagoldtalbahn haben. Die Änderungen auf den Linien 759 und 775 gelten ab 1. Januar 2021.

Linie 794 (Herrenberg – Tailfingen (- Altingen))
Samstags Stundentakt nach Tailfingen
Am Samstagnachmittag fahren die Busse der Linie 794 ab 1. Januar 2021 ab Herrenberg um 14.18, 16.18 und 18.18 Uhr nach Tailfingen und Altingen sowie in der Rückrichtung um 13.47, 15.47 und 19.47 Uhr ab Tailfingen nach Herrenberg und damit eine Stunde später als bisher. Für Fahrgäste, die nachmittags von Herrenberg, Böblingen
oder Stuttgart nach Tailfingen fahren wollen, hat das einen großen Vorteil: Nun gibt es abwechselnd Verbindungen über Gäufelden mit Umstieg auf die Linie 777 nach Tailfingen sowie mit Umstieg in Herrenberg auf die Linie 794 nach Tailfingen. Damit ergibt sich samstagnachmittags ein Stundentakt statt der bisherigen Fahrtmöglichkeit alle zwei Stunden.

Alle Verbindungen sind bereits jetzt schon in der elektronischen Fahrplanauskunft über die App „VVS Mobil“ oder die VVS-Internetseite abrufbar.


Corona: Fieberambulanz im Neckarpark ab sofort auch samstags geöffnet

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Stuttgart.| Die Fieberambulanz im Neckarpark weitet ihre Öffnungszeiten aus: Aufgrund der anhaltend hohen Corona-Fallzahlen und der zusätzlich jahreszeitlich bedingten Infektionen hat die Einrichtung ab sofort auch samstags geöffnet – zunächst von 10 bis 14 Uhr, bei Bedarf werden die Zeiten angepasst.

Eingerichtet wurde die Fieberambulanz von der Landeshauptstadt Stuttgart und der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg. Die Räume befinden sich in der Jugendherberge in Bad Cannstatt, Elwertstraße 2. Die Leitung vor Ort haben die Ärzte Dr. Simone Marquardt, Dr. Markus Müller und Dr. Clemens Roll aus der Gemeinschaftspraxis Schwabstraße 26.

Dr. Roll erklärte: „Wir können in dieser angespannten Corona-Situation nun auch am Wochenende für unsere Patientinnen und Patienten da sein. Damit entlasten wir die Notaufnahmen der Krankenhäuser. Das geht nur wegen der ausgesprochen guten Zusammenarbeit zwischen Stadt, KVBW und Klinikum und dem infektiologisch hervorragend geschulten Team vor Ort.“

Die Fieberambulanz ist Anlaufstelle für Stuttgarter Patientinnen und Patienten mit coronatypischen Krankheitssymptomen wie Husten, Fieber, Geruchs‐ und Geschmacksverlust (auch bei leichten Symptomen). In der Fieberambulanz werden sie – nach vorheriger Anmeldung – ärztlich untersucht und im Verdachtsfall auf das Coronavirus getestet.

Seit der Wiederaufnahme des Betriebs Anfang Oktober sind rund 2.500 Abstriche gemacht worden (Stand Ende November), 400 davon waren positiv. Nach Angaben des leitenden Arztes, Dr. Roll, gelingt es in fast allen Fällen, den getesteten Patienten das Ergebnis des Abstrichs am Folgetag mitzuteilen.

Weitere Infos, unter anderem zu den Anmeldemodalitäten, gibt es unter https://www.fieberambulanz-stuttgart.de/home.html. Informationen und nützliche Links finden sich zudem unter https://coronavirus.stuttgart.de/.


Derby im DFB-Pokal: Der VfB Stuttgart trifft auf den SC Freiburg

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Geschäftliche Information

Fußballfans in Deutschland können sich kurz vor Weihnachten noch auf ein echtes Derby freuen. Im Zuge der DFB-Pokalauslosung zog die ehemalige Nationalspielerin Inka Grings den SC Freiburg als Gegner für den VfB Stuttgart. Das Derby in Baden und Württemberg wird am 23. Dezember, einen Tag vor Weihnachten stattfinden.

Stuttgart wird in der zweiten Runde des DFB Pokals Heimrecht haben und somit den SC Freiburg in der Mercedes Benz Arena empfangen. Da aufgrund des Coronavirus weiterhin keine Zuschauer bei Sportveranstaltungen in Deutschland zugelassen sind, wird das Derby vor leeren Rängen ausgetragen. Trotzdem freuen sich die Stuttgarter, endlich mal wieder ein Heimspiel im DFB Pokal austragen zu dürfen. Sportdirektor Sven Mislintat sprach in einer ersten Reaktion auf die Auslosung davon, dass der VfB alles daran setzen werde, ein besseres Ergebnis als am ersten Bundesligaspieltag zu erreichen. Mitte September unterlag Stuttgart Freiburg mit 2:3.

Wer als Favorit in das Spiel am Abend vor Weihnachten geht, ist schwer einzuschätzen. Beide Teams aus Baden Württemberg sind relativ gut in die Saison gestartet, im Zuge der letzten Spieltage aber deutlich in der Tabelle zurückgefallen. Nach neun Spieltagen steht der VfB mit 11 Punkten auf Platz 10 und der Sportclub mit lediglich 7 Zählern auf Rang 14. Die Sportwettenexperten von bwin sehen den Gastgeber Stuttgart in der Favoritenrolle. Das Team aus der Benz-Stadt hat als Aufsteiger aus der Zweiten Liga trotz Ergebniskrise gute Leistungen gezeigt und wird deswegen etwas stärker eingeschätzt. So ist auch die Quote auf den Gesamtsieg für Stuttgart deutlich niedriger. Natürlich sind andere Teams wie der FC Bayern, Borussia Dortmund und RB Leipzig die absoluten Favoriten auf den DFB-Pokal 2021.

Wird der VfB seiner Favoritenrolle gerecht, winkt dem Verein nicht nur eine Siegprämie. Das Überwintern im DFB-Pokal wäre für den Aufsteiger ein sehr positives Zeichen und könnte auch dabei helfen, in der Wintertransferperiode den einen oder anderen Spieler als Verstärkung in Deutschlands Südwesten zu locken. Zudem wäre ein Erfolg gegen Freiburg eine Art Aufbruchssignal. Schafft es der VfB in den letzten Bundesligaspielen vor der Winterpause zudem, einige Punkte mitzunehmen, würde der Anschluss an die erste Tabellenhälfte gehalten werden und Fans, Funktionäre und Spieler könnten über Weihnachten anfangen, von möglichen Erfolgen der Stuttgarter zu träumen.

Es wird spannend zu sehen sein, wie sich das Spiel am Vorweihnachtsabend gestaltet. Hoffentlich sind die Spieler des VfB mutig und können sich mit einem Erfolg in die wohlverdiente Winterpause verabschieden.